Korallenwächter mit Maulsperre

  • Hallo zusammen,

    es geht um meinen Gabelschwanz Korallenwächter
    Der Fisch ist knapp 12 cm lang und somit ausgewachsen.

    Leider habe ich kein brauchbares Foto von dem armen Kerl, da er sich meist im Halbschatten
    in Höhleneingängen aufhält, aber ich werde mich weiter auf die Lauer legen.

    Seit ein paar Tagen kann ich eine erhöhte Atemfrequenz feststellen und dass er die ganze Zeit das
    Maul weit geöffnet hat. Bei der Fütterung schnappt er nicht mehr nach dem Futter sondern schwimmt
    nur noch darauf zu und versucht den Krill/die Artemia durch Kopfbewegungen ins Maul
    hineinzubugsieren, was aber nur selten gelingt.

    Leider ignoriert er arttypisch liegendes Futter und ich kann ihn auch nicht, obwohl er handzahm ist, dazu bewegen Futter von der Pinzette zu nehmen.

    Ansonsten ist er agil, sprich er jagt den Demoisellen hinterher, wenn sie ihn nicht in Ruhe lassen und seine Farbe ist nach wie vor kräftig rot.

    Was hat der arme, kann man ihm helfen?

    Einmal editiert, zuletzt von Claudia B (21. März 2008 um 18:39)

  • Hallo Claudia,

    das hört sich nach Kiemenparasiten an. Dann steigt die Atemfrequenz, da die Kiemenfunktion sehr beeinträchtigt wird. Zudem verweigern die befallenen Fische häufig die Nahrungsaufnahme bzw. zeigen manchmal "würgende" Bewegungen mit dem Maul. Sind neue Bewohner in letzter Zeit dazu gekommen ?
    Es könnte sich um Kiemenwürmer bzw. um parasitische Protozoen handeln. Leider ist eine effektive Behandlung nur im Quarantänebecken möglich, d.h. das Abtöten der Parasiten. Sera Tremazol würde gegen die Kiemenwürmer helfen und Tetra MarinOomed gegen die Protozoen. Leider kann hier nur eine mikroskopische Untersuchung letztendlich Gewißheit schaffen.

    Zitat

    Ansonsten ist er agil, sprich er jagt den Demoisellen hinterher, wenn sie ihn nicht in Ruhe lassen und seine Farbe ist nach wie vor kräftig rot.

    Das ist ein gutes Zeichen, wenn er noch so agil ist.
    Dann könnte man auch ein Süßwasserbad ca. 8 Minuten probieren. Gestorben ist mir noch kein agiler Fisch an einem Süßwasserbad - sobald er sich dauerhaft auf die Seite legt oder taumelt abbrechen und zurück ins Meerwasser (Q-Becken) und die Behandlung mit den genannten Medikamenten fortsetzen.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Hallo Torsten,

    ich hoffe mal nicht dass es Kiemenwürmer sind.

    Die Kiemen sehen gut aus und Futter verweigert er ja nicht. Vielmehr würde er gerne fressen wenn er denn könnte. Ich dachte eher an so etwas wie eine Maulsperre, aber auch die kommt bei Kiemenwürmer vor, wenn ich mich Recht erinnere.

    Wenn als Q-Becken ein einfacher Behälter mit Belüftung ausreicht kann ich es versuchen mit dem Tremazol.

  • Hallo,

    wenn es sich um ein permanent offen stehendes Maul handelt (Maulsperre) ist nicht mehr viel zu machen. Konnte dieses bei meinem Salarias mal beobachten, ist dann leider nach 2 Wochen verhungert.

  • Hi,

    ja, das Maul steht permant offen. Ich hab auch mal versucht hineinzuschauen und meinte ich konnte etwas knubbeliges gelbliches im Inneren entdecken.

    Heute hab ich mal etwas Flockenfutter zwischen die Finger genommen und das dann direkt vor seiner
    Nase schweben lassen. Die Flocken haut er weg wie nix, damit hat er keine Probleme. Allerdings hat
    er schon arg abgenommen und ich denke, selbst wenn ich ihm auf diese Weise extra Futter gebe,
    wird er wohl nicht mehr lange leben. :loudly_crying_face:

    Oder eventuell immer kurz vor dem Hungertod stehen, was ja eigentlich noch schlimer ist. 3-4 Krill
    und ein paar Flocken am Tag ist ja doch wenig für so einen Fisch

  • Hi Claudia,

    ich denke mal bei dieser Maulsperre handelt es sich um eine mechanische Verletzung im Bereich der Kieferapparatur die irreperabel ist. Hätte ich damals meinen Salarias erwischt bzw. einfangen können hätte ich ihn erlöst. So ist er auf Grund dessen verhungert....

  • Hallo zusammen,

    war leider einige seit gestern auf div. Autobahnen unterwegs und daher nicht mehr online...

    Bei Kiemenwürmern steht das Maul nicht permanent offen, es kommt dann lediglich zum wiederholten Würgen, daher deutet in der Tat viel in die Richtung, die Peter und Andy unter dem Thema Maulsperre angesprochen haben. Ich habe schon öfter erlebt, dass z.B. im Krill- und Garnelen-Frostfutter regelrechte Stachel bzw. starke Chitingehäuseteile oder andere Fremdkörper enthalten waren, die sich dann im Schlundbereich der Fische verhakt haben und zu einer "Maulsperre" geführt haben. Wenn man die Fremdkörper im Maulbereich gut sehen konnte, war die Sache mit eine spitzen Pinzette oft schnell erledigt. Wenn sie aber irgendwo tief im Schlund stecken, dann sieht es schlecht aus. Eine Futteraufnahme habe ich dabei aber noch nie beobachtet. Die Tiere haben dann gar nichts mehr gefressen.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Hallo zusammen,

    ich danke Euch für Eure Hilfe, leider muß ich dann wohl davon ausgehen dass der Fisch nicht
    mehr lange leben wird.

    Mein mann hat trotzdem nochmal Fotos gemacht (diesmal mit der Pentax), vielleicht gibt es ja noch jemanden der einen Tipp für mich hat.

  • Claudia,

    ich sehe auf den Bildern folgendes:

    1. Ein unnatürlich Ausbeulung am Kieferboden / Kiemen - genau unter den Kiemen. Dies könnte in der Tat ein Tumor oder ähnliches sein.

    2. Der Fisch ist deutlich abgemagert und hat eine eingefallen Bauchlinie

    Ich denke du solltest das Tier erlösen :frowning_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Claudia,

    ich sehe auf den Bildern folgendes:

    1. Ein unnatürlich Ausbeulung am Kieferboden / Kiemen - genau unter den Kiemen. Dies könnte in der Tat ein Tumor oder ähnliches sein.

    2. Der Fisch ist deutlich abgemagert und hat eine eingefallen Bauchlinie

    Ich denke du solltest das Tier erlösen :frowning_face:

    Hallo Claudia,

    die neuen Fotos sind sehr gut geworden und ich muss mich leider den Ausführungen von Peter anschließen.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Frohe Ostern,

    gesetzt den Fall ich würde es schaffen ihn mit Extrafutter wieder dicker zu bekommen,
    in wie weit würdet ihr es für vertretbar halten, den Fisch trotz Geschwür am Leben zu lassen?

    Ich bringe es einfach nicht übers Herz ihn zu töten, (mein Mann würde es tun wenn ich das OK dazu
    geben würde) und der Fisch ist mir einfach zu lebhaft.

    Ich habe ja noch so einen Problemfall, auch dem geht es nach wie vor prima.
    http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…&threadID=36554

  • Hallo Claudia,

    letztendlich ist es natürlich deine Entscheidung. Du bist näher dran und wenn Du der Meinung bist, dass der Fisch weiterhin sehr vital ist und auch Futter aufnimmt, dann kann man die Geschichte vorerst weiter beobachten. Wenn es sich um einen Tumor handelt, kann man sowieso nicht voraussagen, wie er sich weiter entwickelt ?

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Hallo,

    ich habe mich entschieden dem Fisch auf jeden Fall noch eine Chance zu geben.

    Auch wenn das viele Extrafutter das Wasser schon ganz schön belastet, versuche ich es jetzt mit
    kleinen Frostfuttersorten (Daphnien), denen ich ein paar Extravitamine zugebe und guten Futterflakes.
    Wenn er wieder etwas zugenommen hat kann ich die Extraportionen ja wieder reduzieren.

    Mal gut, dass ich keine empfindlichen Korallen im Becken habe.

  • Claudia,

    ohne dich untere Druck setzen zu wollen, dir ist schon klar das du das Leiden dieses Tieres unnötig verlängert hast?
    Es hatte schon einen Grund (basierend auf eigenen Erfahrungen warum wir dazu geraten haben das Tier zu erlösen.

    Ich halte dich für jemand der diese Kritik akzeptieren kann und es ist natürlich nicht böse gemeint. Ich verstehe schon das man versuchen will alles zu tun. Aber manchmal muss man einfach auch ein Ende finden.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    ja das ist mir klar und ich habe mir schon selbst Vorwürfe gemacht, dass ich Eurem Rat nicht gefolgt bin.

    Bitte glaube mir, natürlich habe ich sehr an dem Fisch gehangen, aber hätte ich nur den geringsten
    Zweifel gehabt ihn nicht mehr aufpäppeln zu können, hätte ich meinen Mann gebeten ihn zu erlösen.

    Ich habe wirklich fest daran geglaubt ich könnte den Fisch noch retten. Er war vital und wollte fressen
    und hatte auf Grund meiner ständigen Fütterung sogar schon wieder etwas zugenommen. Ich habe
    wirklich nicht damit gerechnet dass er so plötzlich verstirbt. Er muß wohl wirklich ernsthafte innere Schädigungen gehabt haben, denn verhungert ist er bestimmt nicht.

  • Hallol Peter

    ich kann Claudia gut verstehen. Dass muss man auch erst mal übers sog. Herz bringen einen Fisch zu erlösen. Hört sich banal an, ist aber so. Vor allem dann wenn er noch Futter aufnimmt und aktiv im Becken schwimmt.

    Dennoch stimme ich Dir und Savelinus von der Ferndiagnose nach den Bilder absolut zu, es sah schon nicht gut aus. Ich verstehe aber nur zu gut die Ansicht und das Gefühl eines Fischfplegers/in. Gerade das Erlösen von kranken Fischen geschieht fachgerecht vermutlich sowieso viel zu selten.

    Ist aber nun mal auch eine Sache über die man diskutieren muss.

  • Zitat

    Ist aber nun mal auch eine Sache über die man diskutieren muss.


    Gibt es auf Korallenriff.de eigentlich einen Bericht über das fachgerechte Töten von Fischen?
    Wäre eine Überlegung wert, oder nicht? Ich habe dafür einiges an Material gesammelt,
    ich kann das gerne mal zusammenfassen und rüberschicken.

  • Hi
    DA bin ich ja mal gespannt was denn dann als "fachgerecht" gilt!
    Ich weiß wie...
    Herr Guillotine wusste auch wie!
    Ich habe für diese Zwecke ein chinesisches Fleischbeil!
    Bei kleineren Fischen geht auch die Flachseite...

  • Hi Marcus,

    ja, diese Art ist auch dabei.

    Mit fachgerecht ist ja wohl auch gemeint das Tier nicht unnötig leiden zu lassen. Ich habe schon
    gehört das jemand die Fische einfach in einen Eimer wirft (ohne Wasser) und sie somit elendig
    ersticken lässt. Aber nicht jeder kann das mit einem Messer, ich würde die Eiswassermethode
    vorziehen.


    Edit: Um Mißverständnissen vorzubeugen, ich meinte natürlich Salz-Eiswasser.

    2 Mal editiert, zuletzt von Claudia B (2. April 2008 um 12:39)

  • mit Salz gesättigt und so -20°C kalt geht ... fritieren geht glaub ich auch :confused_face:

    Einfrieren geht NICHT .. trocknen lassen schon gleich GARNICHT :loudly_crying_face:

  • Hi zusammen

    Wir haben keinen solchen Bericht, leider oder auch nicht.... (kein schönes Thema)
    Ich kann mir ja mal dazu mit Hilfe von "Wissenden" Gedanken machen..

    Ich kannte aber mal einen im Netz der beschreibt wie man es am "schonensten" macht, ein Tier zu erlösen.

  • Hi Robert
    am schonensten ist klar .. wie jedes Lebewesen -- in einem geeigneten Gefäß im Wasser betäuben und dann mit einem Kombipräparat einschläfern! Kann jeder Tierarzt machen und ich habe das auch schon bei einem 60cm Harnischwels machen lassen, weil selbst ich da nicht gewagt habe den Kopf abzutrennen!

  • Hallo miteinander,

    jeder Sportangler kann einen Fisch im Einvernehmen mit den gültigen Gesetzen erlösen. Betäubender Schlag auf den Kopf und danach einen gezielten Stich ins Herz.
    Eine andere Variante wäre ein Extrabecken mit Beckenwasser und dann langsam Nelkenöl zugeben. Wobei das zum Atemstillstand führt. Das ist m.E. keine qualfreie Tötungsmethode.

    M.f.G

    Markus

  • Zu dem Thema hatte ich in einem anderen Thread bereits mal folgendes kommentiert:

    Zitat

    / ....das Töten von Fischen ist fast überall ein Tabu-Thema. Jeder Aquarianer kommt irgendwann in diese Situation und die meisten sind sich nicht bewußt, dass diese Handlung juristisch relevant werden kann.
    Ich wurde in meinem früheren Job damit ständig konfrontiert, und zuletzt bei der Fischerprüfung hier in Bayern. Dort wird in Theorie und Praxis gelehrt, wie man als Angler einen Fisch fachgerecht töten darf, so das man nicht gegen gültige Gesetze verstößt. Der Gesetzgeber legt größten Wert darauf, dass das Töten wo immer es möglich ist unter Betäubung geschieht. Das gebietet eigentlich die Achtung vor der Kreatur und niemand sollte Tiere, die einem lästig geworden sind oder die man aufgrund von Krankheiten nicht mehr retten kann, einfach irgendwie "entsorgen". Schau mal unter diesem Link, dort ist nach meiner Meinung alles sehr gut beschrieben:

    http://www.rhusmann.de/aqua/toeten.htm /....

    Der Gesetzgeber hat wahrscheinlich kaum an den Aquarianer gedacht, als das Tierschutzgesetz verfasst wurde, sondern eher an gewerbsmässige Nutzfischzucht usw.


    Zitat

    (TierschG)in der Fassung der Bekanntmachung
    vom 25. Mai 1998 (BGBL I S.1105)
    Dritter Abschnitt
    Töten von Tieren
    § 4
    (1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.


    Zitat

    Auszug aus der TierSchlV §13 Abs.5:
    Wer einen Fisch schlachtet oder tötet, muß diesen unmittelbar vor dem Schlachten oder Töten betäuben. Ohne vorherige Betäubung dürfen 1. Plattfische durch einen schnellen Schnitt, der die Kehle und die Wirbelsäule durchtrennt, und 2. Aale, wenn sie nicht gewerbsmäßig oder sonst höchstens bis zu einer Zahl von 30 Tieren proTag gefangen und verarbeitet werden, durch einen die Wirbelsäule durchtrennenden Stich dicht hinter dem Kopf und sofortiges Herausnehmen der Eingeweide einschließlich des Herzens geschlachtet oder getötet werden


    Zitat

    Fischsuppe

    Hallo miteinander,

    jeder Sportangler kann einen Fisch im Einvernehmen mit den gültigen Gesetzen erlösen. Betäubender Schlag auf den Kopf und danach einen gezielten Stich ins Herz.

    Hallo Fischsuppe,
    inzwischen ist das Töten von Fischen im Kreis der Fischer/ Angler ein sehr sensibles Thema geworden. Sportangler darf man sich schon nicht mehr nennen - wer tötet schon gerne aus Sport ? Man muss lt. Gesetz einen ernsthaften Grund als Angler angeben, Fische zu fangen und zu töten. Da wird dann häufig der "Nahrungserwerb" angegeben. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht - so wird es teilweise den angehenden Anglern vermittelt.
    Der "Stich ins Herz" ist wohl zu oft daneben gegangen. Seit einiger Zeit wird der halbkreisförmige Kiemenschnitt auf beiden Seiten bei der Ausbildung zur Fischerprüfung gelehrt. Schlag auf dem Kopf ist geblieben, dabei muss man aber dann noch den sog. Augendrehreflex prüfen, d.h. ist der Fisch auch wirklich betäubt ? Für den MW-Aquarianer ist das sicher keine sehr geeignete Methode, da die Fische meistens auch recht klein sind.

    Ich selbst töte Kleinfische mit einem Schnitt (Schere/ Skalpell) hinter dem Kopf und Durchtrennung der Wirbelsäule. Größere Angelfische wie oben beschrieben.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Hallo Torsten,

    mein kleinster Fisch ist ein Hawaiidoc.... :grinning_squinting_face: und ich habe die Sportfischereiprüfung abgelegt. Bei meinen Fischen würde es also schon gehen. Ansonsten hast Du mit der Größe der AQ-Fische aber natürlich Recht. :thup

    M.f.G

    Markus

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