• Hallo Jeverding

    Tetra....
    Ich bin mal gespannt was der Armin dazu sagt.

    Ich kann mir kein Urteil erlauben.
    Mich würde aber interessieren wieso Du das wissen willst? In der Regel in einem gut bestömten Becken, (keine Kahnmhaut) ist genug Sauerstoff. Und wie wir auch vor kurzem gelernt haben hat der Abschäumer darauf kaum Einfluss. (wenn es denn stimmt)

  • Huhu
    weil ich gerne meinen abscheumer zu gewissen zeiten (wenn ich zu hause bin und das becken begucke etc. aber nie viel länger als ne stunde am stück) abschalten würde und mich einfach interesiert wie schnell der Sauerstoffgehalt abfällt.
    Das der abschäumer kein einfluss auf den sauerstoffgehalt hat kann ich irgendwie kaum glauben.Schließlich arbeitet dieser (meiner zumindest) mit einer Membran pumpe die ja nunmal luft ins wasser bringt für die schaumbildung.
    Im groben kann man sagen mich interesierts einfach, ist jetzt nicht lebensnotwendig.
    Da ich den test heute durch zufall ind er hand hielt wollt ich einfach mal fragen ob der was taugt.War nämlich nicht ganz billig(17euro glaub ich)

    MFG Jeverding

  • Hi,
    wer beheauptet denn, dass ein Abschäumer keinen Sauerstoff ins Wasser einträgt?
    Ich gehe mal soweit zu behaupten, dass der Abschäumer für den Eintrag von Sauerstoff eine sehr wichtige Rolle spielt!
    MfG Alex

  • Zitat

    Alex K.

    Hi,
    wer beheauptet denn, dass ein Abschäumer keinen Sauerstoff ins Wasser einträgt?
    Ich gehe mal soweit zu behaupten, dass der Abschäumer für den Eintrag von Sauerstoff eine sehr wichtige Rolle spielt!
    MfG Alex


    Das sehe ich genauso ! Über die Oberflächenbewegung kommt sicher auch Sauerstoff ins Becken. Aber Wasser über einen Abschäumer turbulent mit Luft (oder noch besser Ozon) vermischt, wird sicher nahe der Sättigungsgrenze liegen.

    Viele Grüße
    Salvelinus

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Hallo Jeverding,

    ich hatte mal ein Fischproblem, die haben gehechelt und sind gestorben. Ist zum Glück Geschichte.

    In dieser Zeit hab ich mir den O2 Test von Tetra und JBL gekauft. Ich hab die Test`s nicht nur an meinen Becken, sondern auch an anderen Becken und auch Morgens und Abends gemessen.
    Den Unterschied konnte man schon sehen (z.B. zwischen Morgens und Abends), aber ich glaube nicht, das man anhand der Farbgebung einen genauen Wert festlegen kann.

    Anhand des Farbvergleichs zu anderen Becken war bei mir genausoviel O2 drin wie in anderen Becken. Wo die Fische eine normale Atemfrequenz hatten.

    Aber ich denke auch, das dieser Test Geldverschwendung ist, weil mein O2 nie in eine bedenkliche Zone gerutscht ist.

    Das nächste ist, das bei mir mal die Membranpumpe für den Abschäumer ausgefallen war. (In der Zeit, als mit meinem Becken/Fischen wieder alles ok war) Da ich eh nicht viel abschäume, ist mir dies nicht aufgefallen. Er war über eine Woche außer Betrieb. UND - Mir ist nichts an dem Becken oder den Fischen aufgefallen. Und seid meinem Fischproblem beobachte ich immer die Kiemen und die Atemfrequenz. Aber da hat sich nichts geändert.
    Natürlich hab ich auch mal den Test ausprobiert, als der Abschäumer aus war - kein Farbunterschied zu der Zeit, als der Abschäumer in Betrieb war.

    Aus dieser Erfahrung heraus kann ich eigentlich auch nur sagen, das ein Abschäumer nicht unbedingt notwendig ist. (Für den Sauerstoffeintrag)

    Außerdem gibt es Aquarien mit vielen LPS, die haben absichtlich keinen Abschäumer drin - wegen dem benötigten Nährstoffhaushalt.
    Und den Fischen darin scheint es auch nicht schlechter zu gehen als in Becken mit Abschäumer.

    Gruß Dirk :wink

  • naja gut ich denke dann werde ich mir das geld für so einen test spaaren und einfach mal die fische beobachten (wenn denn mal welche drin sind) wärend der abscheumer aus ist.

    Ich les hier blos immer wieder mal das es starke probleme/verluste gab als mal der abscheumer ausgefallen ist (gerade nachts weil ohne licht, kein sauerstoff produziert wird)

    Gruß!

  • Hallo Robert,

    wo hast du denn die Info her, dass der Abschäumer kaum Einfluss auf die Sauerstoffversorgung hat?
    Das bezweifle ich stark! Der Abschäumer ist der Ort, an dem der meiste Gasaustausch stattfindet, da dort die
    größte Gas/Wasser-Grenzfläche vorhanden ist und deren Bewegung am stärksten ist. Folglich kann da am meisten
    Kohlendioxid, Stickstoff und Sauerstoff rein oder raus.

    Wieviel Sauerstoffversorgung ein Aquarium braucht, hängt natürlich vom indviduellen Becken ab. Je größer
    der Fischbesatz ist, desto höher der Sauerstoffbedarf, je höher die Photosyntheseleistung, desto höher die
    Sauerstoffversorgung. Nachts, wenn alle Organismen im Becken Sauerstoff verbrauchen, ist das Risiko eines
    Sauerstoffmangels daher am größten. Eine stark bewegt Wasseroberfläche kann dann noch zur Versorgung
    ausreichen, muss es aber nicht. Ich würde jedenfalls das Risiko nicht eingehen, nachts den Abschäumer auszuschalten.

    Die Messung von Sauerstoff ist recht aufwendig. Die Aquarientests werden nicht mehr als eine Tendenz anzeigen können.

    Gruß Armin

  • hi armin,

    nun, wir betreiben unsere 11tausend-liter-anlage mit 2 miniabschäumern.

    ob die an oder aus sind ist nicht relevant.

    in den becken sind die üblichen strömungspumpen und ein wasseraustausch von 1 - 4 x die stunde.

    selbst wenn die strömungspumpen ausfallen und nur der umlauf läuft (oder umgekehrt), gibt es noch keine probleme.

    denke auch, dass nicht die fische, sondern die allgemeine biomasse der bakterien und kleinzeugpopulation der sauerstroffzehrer ist.

    wie sonst könnte n fisch sonst 30 stunden und länger in nem liter wasser in der transporttüte überdauern.....?!

    ünrigens sind korallen weniger sauerstoffbedürftig als fische.

  • Hallo Joe,

    manchmal stellt sich eben die Frage, wie viel Risiko ich eingehen will wenn ich mit wenig Aufwand auf Nr. sicher
    gehen kann.

    Beim Fischtransport ist u.a. entscheidend, dass der Sauerstoff aus der Tütenluft ins Wasser diffundiert. Der
    Sauerstoffgehalt im Wasser würde nicht reichen. Deshalb wird die Tüte nur mit wenig Wasser gefüllt, die Tüte mit
    Sauerstoff statt Luft gefüllt und Tüten aus sauerstoffdurchlässigem Material verwendet.

    Gruß Armin

  • Zitat

    Original von Armin Glaser
    Hallo Joe,

    manchmal stellt sich eben die Frage, wie viel Risiko ich eingehen will wenn ich mit wenig Aufwand auf Nr. sicher
    gehen kann.

    oder man kann es anders formulieren
    manchmal stellt sich die frage, wie viel technik ich brauche um ein gutes gefühl zu haben :winking_face:

    die wasseroberflache kann "nach meiner meinung" sehr wohl genügend sauerstoff aufnehmen, weit mehr als man glaubt, aber es sollte nicht platschern
    das sollte reichen, so lange keine kamhaut entsteht, ist keine gefahr auszugehen
    auch wen etwas pasieren sollte, wie zb. eine bakterienblüte, dann ist ein abschäumer evtl. sogar die grössere gefahr
    den dieser könnte überschäumen und die ganze suppe wieder ins becken landen und die backterien würden mit diesen dreck noch mehr sauerstoff zerren

    ist nur so eine theorie von mir, aber das kann man nicht generel sagen
    jeder becken ist anders und verhält sich oft anders als man will
    [SIZE=7]ups, diesen satz sollte ich auf t-shirt drucken lassen :D[/SIZE]
    deshalb kann man da keine generelle aussagen für jedes becken machen, obs as oder nicht, zb.

    ps. ich fahre mit einen frisierten as terranova 400 und lange nachts abgeschaltet und ich habe kaum nachweisbare ww
    keine ahnung wieso, ich füttere immer noch nach malawibecken manier, viel, oft und unkontroliert
    gilt vielleicht der spruch auch hier? der dümmste bauer hat die dicksten kartoffeln? ich hoffe nicht :grinning_squinting_face:

  • Zitat

    Original von Armin Glaser

    manchmal stellt sich eben die Frage, wie viel Risiko ich eingehen will wenn ich mit wenig Aufwand auf Nr. sicher gehen kann.

    Beim Fischtransport ist u.a. entscheidend, dass der Sauerstoff aus der Tütenluft ins Wasser diffundiert. Der
    Sauerstoffgehalt im Wasser würde nicht reichen. Deshalb wird die Tüte nur mit wenig Wasser gefüllt, die Tüte mit
    Sauerstoff statt Luft gefüllt und Tüten aus sauerstoffdurchlässigem Material verwendet.

    hi armin,

    den tütentransport brauchst du mir nicht erklären :face_with_rolling_eyes: sauerstoffdurchlässige tüten gabs aber vor ein paar jahren noch gar nicht und trotztdem sind schon fische transportiert worden......... :]

    bei einem aquarium sollte auch ohne abschäumer immer die sauerstoffversorgung sichergestellt sein.

    und wie oben beschrieben, ist das bei uns der fall. das hat mit risiko nix zu tun. sauerstoffmangel sollte aufgrund der heutigen, imensen wasserumwälzungen schnee von gestern sein.

    wenn nur aufgrund eines ab-ausfalls der fischbestand drauf geht, ist der fehler anderwertig zu suchen.

    aber wie schon erläutert, wird der ggfls. starke sauerstoffverbrauch weniger vom oft chronisch unterbestetzen fischbestand verursacht, als von der übrigen biomasse.

    so mag ein becken mit keramik und ohne bodengrund weniger anfällig sein, als eines mit viel lebender deko.

  • Hi ...
    In Sachen Tüten läuft das in Wirklichkeit ganz anders :

    Die Kunst ist es, Kunststoff gas- oder sauerstoffdicht zu bekommen:

    Es gab noch nie halbwegs bezahlbare sauerstoffdichte Tüten .... die Kunststoffindustrie arbeitet verzweifelt und mit größten Anstrengungen daran, Kunststoff - egal welcher Art - sauerstoffdicht zu bekommen.
    Im Moment gibt's noch nicht mal wirklich gasdichten Kunststoff - von sauerstoffdicht ist noch nicht mal die Rede - der bezahlbar wäre. Echt gasdichter Kunststoff ist mindestens 3-lagig und hat meist eine Aluminium-Einlage.

    Das mit den sauerstoffdurchlässigen Spezialtüten ist meiner Meinung nach ein wirklich guter Marketing-Gag, um einfachste Tüten ältester Bauart teuer zu verkaufen.

    Gruß
    Konrad

  • Hallo Konrad,

    natürlich gibt es keinen Stoff der ABSOLUT gasdicht ist. Beim Fischtransport geht es aber nicht darum, ob ein paar
    Moleküle durch die Tüte diffundieren, sondern dass ein möglichst schneller Gasaustausch mit der Umgebungsluft stattfindet.

    Und probier bitte nicht mit einer Tüte über dem Kopf aus, ob genug Sauerstoff durchgeht :grinning_squinting_face:

    Gruß Armin

  • Hm ..
    da hab ich mich wohl nicht deutlich genug ausgedrückt :

    Klar, Armin, daß "Mann" ( naj a "Frau" auch nicht ) in der Tüte nicht atmen kann, den Eindruck wollte ich ebensowenig vermitteln, wie eine Aussage treffen, ob genügend Sauerstoff durchdiffundert.

    Ich wollte damit nur sagen, daß ich die Aussage anzweifle, dass neuerdings spezielle sauerstoffdurchlässige Tüten entwickelt wurden, die Betonung liegt auf "neuerdings entwickelt". Man versucht, sauerstoffdichte Kuststoffe zu entwickeln.

    Deswegen ging der Transport, wie Joe schreibt früher auch problemlos : Die Tüten waren "schlechter", also sauerstoffdurchlässiger als die "modernen" Tüten.


    Gruß

    Konrad

  • Wie ist man jetzt vom Abschäumer in die Tüte gekommen :confused_face: ?(? Egal...

    Seit den 80er Jahren kenne ich Fischtransporte aus aller Welt , die in starkwandigen PE-Beuteln mit 1/3 Wasser und 2/3 reinen Sauerstoff prall befüllt werden und dann über ein Gummiband oder professioneller direkt auf einem Schweißgerät mit Sauerstofflanze verschweißt werden. Diese Beutel garantieren dann eine Sauerstoffversorgung von ca. 48 Stunden. Die Beutel werden mit der Zeit schlaffer und der Sauerstoff diffundiert durch die Kunststoff-Folie raus. Es gibt kaum gasdichte Kunststoffe und wenn, dann enthalten sie wie bereits zuvor erwähnt Sperrschichten aus Aluminium und liegen als Laminatfolien vor. Gut sauerstoffdurchlässige Beutel dürfte man hier nicht verwenden, da dann natürlich sofort der eingefüllte Sauerstoff verschwindet...

    Ein gutes Beispiel für eine relativ gasdichte Verpackung ist die PET-Flasche aus dem Supermarkt befüllt mit kohlensäurehaltigen Mineralwasser oder Limonade. Dieser Kunststoff hält den Druck ca. 1 Jahr, bevor auch hier soviel CO2 entwichen ist, dass man es merkt. Jetzt aber keine Fische in PET-Flaschen abfüllen :winking_face:
    In Zierfischtransportbeutel geht i.d.R. das Gas immer nur nach außen, da im Innern über die Befüllung ein permanenter Überdruck herrscht. Von außen nach innen kommt somit nichts oder fast nichts rein.

    Viele Grüße
    Salvelinus

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!