Fütterung von Valenciennea sexguttata Sechspunkt Schläfergrundel

  • Hallo Forum!

    Ich habe in meinem Becken folgenden Fischbesatz:
    1Paar A. ocellaris
    1Stk Valenciennea sexguttata :tired_face: Sechspunkt Schläfergrundel


    Meine Frage:

    Wie soll ich die Grundel optimal füttern?
    Ich füttere meine Fische mit Frostfutter ( Artemien ) Dabei spritze ich mit einer Spritze die gewaschenen Artemien ins Wasser ( dabei stelle ich die Strömungspumpen ab damit das ganze nicht im kompletten Becken herumgewirbelt wird... )
    Dabei kommen sofort die Nemos und beginnen eifrig zu fressen. Die Grundl ist dabei noch am Boden, sieht aber dass gerade gefüttert wird. Jedoch anstatt dass sie zu den im Wasser absinkenden Artemien schwimmt, wartet sie bis sie eventl zu Ihr abgesunken sind. Jedoch fressen die Nemos bzw holen sich auch meine 2 Kardinalsgarnelen etwas von der Beute ab, so dass nur mehr wenig für die Grundel übrig bleibt. Sie tut lieber den Bodengrund druchbaggern anstatt dass sie zu den Artemien raufschwimmt.

    Ich denke aber dass Sie doch hunger hat? Denn nach der Fütterung schwimmt sie auch manchmal bis zur Wasseroberfläche rauf und sucht nach Futter.

    Was denkt ihr mache ich da was falsch oder kommt die Grundel automatisch hoch wenn sie total hungrig ist?
    Wie füttert ihr eure Sechspunkt Schläfergrundel.

    danke

    mfg

    Schneider Dieter

  • Hallo Dieter,
    ich denke die Grundel muß sich auch erst eine Weile eingewöhnen.
    Ich gehe da gerne mit einer Pipette oder mit einem Plexi-Rohr vor so kann ich gezielt die Tier mit einer Spritze füttern , quasi vorsichtig vors Maul.Mit der Zeit bekommen sie mehr vertrauen und können normal mit den anderen mitfressen.
    Wobei ich Dir sagen muß das eine Paarhaltung der Valenciennea schon gut tun würde .
    Auch ist Deine Beckengröße nicht ausreichend für ein Tier das bis zu 14 cm werden kann.
    Schau mal hier da kannst Du Dir Info`s einholen.
    http://www.meerwasser-lexikon.de/index.php?name…1601&sprache=de

    Grüße
    Heidi

  • Hallo Dieter,

    ich finde auch, Dein Aquarium deutlich zu klein für Grundeln ist, egal welche der Baggergrundeln man nun nimmt. Die werden alle viel zu gross.

    Davon mal abgesehen, ich stelle niemals beim Füttern die Pumpen aus und ich ziehe auch kein Futter mit der Spritze auf, um es gezielt den Fischen zu geben. Das wird reingeschüttet und dann sollen sich alle kümmern, dass sie sich das einfangen. Verhungert ist deshalb noch kein Fisch bei mir. Ich sehe auch keinen Grund, warum das Futter nicht im Becken rumgewirbelt werden sollte? So bekommt eben jeder was ab....

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Dieter,

    eine Valencienea wird niemals nach oben steigen und Futter jagen - da musst du schon schneller absinkendes Futter nehmen. Wie die anderen bereist gesagt haben sit die Grundel wahl für dein Becken unglücklich gewesen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hi Peter,

    das sieht meine V. puellaris aber anders :grinning_squinting_face:

    Also bis zur Hälfte der Beckenhöhe schwimmt sie fast immer dem Futter entgegen, obwohl ich mehr als genug fütter und auch genug am Boden ankommt.

    Gruß Tjark

  • Danke für die zahlreichen Antworten.
    Ich danke euch sehr für die Unterstützung.

    bzgl. der Grundl und meiner Beckengröße mit welchen negativen Aspekten muss ich rechnen? Was kann oder wird passieren?

    mfg

  • Hallo Dieter,

    die Grundel ist bei der Beckengröße nicht artgerecht untergebracht und wird sich auf Dauer nicht wohlfühlen.
    Schau doch bitte ob du sie abgeben kannst und tu dir etwas kleineres rein.

    Viele Grüße
    Lillie

  • Hi,

    ich habe die besten Erfahrungen bei angeschalteter Strömung zu füttern. Und zwar musst du einfach ein bisschen ausprobieren, Strömungen und Verwirbelungen ausnutzen und so den Grundeln das Futter direkt zutreiben lassen.
    Meine beiden steigen übrigens auch bis etwa zur Hälfte des Beckens nach oben um Artemien und Flockenfutter zu schnapen.

    Grüße
    Hanno

  • Hi @ll!

    Ich muss jetzt mal allen DANKEN für die netten Antworten bzw Hilfestellungen.
    Ich bin neu hier um Forum.

    Eigentlich bin ich aus einem anderen Forum, welches sich speziell mit Nanoriffen befasst, abgewandert :smiling_face: da mir dort die Umgangsart bzw der Umgangston mächtig auf die Nerven ging.
    Man bekam selten gute Ratschläge; meisten wurde man nur kritisiert bzw wollten einem sog. "Möchtegern Aquarianer" etwas einreden worüber sie überhaupt keine Ahnung hatte. ( da sie nichtmal AQ besaßen !!!! )

    So nun an sage ich an das komplette Forum DANKE und nur weiter so!

    mfg

    Dieter

  • Dieter,

    das die größte Gefahr in deinem Fall würde ich darin sehen das ein Fluchttier wie eine Baggergrundel keine ausreichende Fluchtmöglichkeit hat und dann in Panik herausspringen wird.

    Das zweite Problem ist, das die kleine Bodengrundfläche nicht ausreichend Nahrung einhalten kann um die Grundel zu versorgen.

    Ich würde versuchen die Grundel abzugeben. Was in dein Becken passt ist zum Beispiel:

    Signigobius biocellatus Aber diese ist recht heikel und meist im Handel in schlechtem Zustand, aber Micheal Murzek kann sicher gute Tiere versenden.

    Oder diese recht neue Art Amblygobius esakiae

    Oder Amblygobius hectori, Amblygobius decussatus alles Grundel die nebenbei auch im Sand graben.

    Und, danke für die Blumen !

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter!

    Danke für deine antworten.

    Ein schreckhaftes Verhalten konnte ich bei meiner Grundel noch nicht feststellen und in Panik gerät sie eigentlich auch nicht. Wenn ich mal mit der Hand ins Becken greife versteckt sie sich natürlich schon.

    Sie war am Anfang schon etwas schüchtern und nun schwimmt sie die meiste Zeit im vorderen Bereich meines Beckens umher. Das finde ich super denn da kann ich sie schön beim baggern und höhlenbauen beobachten.

    Nur heute hat die Woche schon beschi**en angefangen. Einer meiner beiden Nemos wurde unglücklicherweise von der Strömungspumpe angesaugt und konnte sich leider nicht mehr rechtzeitig befreien. ( habe 2 x eheim 600 compact )

    Werde hierfür eine Schutzabdeckung basteln, damit nichts mehr in die Nähe der Ansaugöffnung kommt.

    Kennt ihr eigentlich diese Pumpe? ich hatte schon 2mal den Vorfall dass die Saugnäpfe sich gelöst hatten und die Pumpe auf den Bodengrund fiel.
    Was hällt ihr von einer Alternative wie die Aqua bee up 500? ist die genau so leise wie die eheim?

    naja werde mir heute noch diese Schutzabdeckung basteln bzw soll diese auch als Schutz dienen, dass die Pumpe auch nicht mehr zu boden fallen kann, wenn die Saugnäpfe versagen.

    mfg

    dieter

  • Dieter,

    ein gesunder Anemeonenfisch läßt sich nicht von dieser doch eher kleinen Pumpe ansaugen - da bruachst du nicht zu basteln :winking_face: Ich würde mir jetzt mal genau den verbleibdenen ansehen, da da ggf etwas nicht OK ist.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Das Gummi der Saugnäpfe härtet sehr schnell aus, langfristig wirst du eh eine andere Halterung bauen müssen. Gut für kleine Becken sind die JBL ProFlow 500/750/1000 Pumpen, da man diese ohne großen Aufwand auf eine Tunze Universalhalterung basteln kann. Das hat auch den Charme, das man ggf. einen Schnellfilter unten aufstecken kann. Sind leider etwas größer als die Eheim compact, aber dafür vielseitiger. Ich denke eine Eheim Compact 300 und eine JBL ProFlow 500 dürfte das Becken sehr gut durchströmen. Die Eheim lässt sich zur Not auch einfach ohne Halt am Kabel ins Becken hängen, da sehr leicht. Ich hab da auch schon einige Versionen durch :grinning_squinting_face: Die Aquabees hatte ich selber noch nicht, sollen aber gleichwertig sein. Ich weiss nur nicht, ob die auch einen drehbaren Auslass haben, das ist bei den JBL sehr praktisch. Zu empfehlen sind auch die Hagen Powerheads 201/302/402

    Analog zu Peter denke ich auch nicht, das der Anemonenfisch sich hätte einfach so ansaugen lassen. Ich habe im großen Becken zwei A. ocellaris drin, die ich in der Größe von knapp über einem cm eingesetzt habe, und diese sind munter an 100% laufenden 12000l/h Tunze Pumpen vorbei geschwommen. Vermutlich an einer noch zu klärenden Ursache gestorben und dann in die Pumpe gekommen

    Peter
    Unser Pärchen V. strigata schwimmt bis unter die Wasseroberfläche zum futtern :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

    3 Mal editiert, zuletzt von Rüdiger Roxlau (13. November 2006 um 14:38)

  • hi!

    Hier ist der Thread zu meiner Anfrage ob der bereits leider tote Anemonenfisch krank oder verltetzt ist.

    Verletzung oder Krankeit (A. ocellaris )

    Genau diesen Fisch habe ich heute angesogen in der Pumpe gefunden.
    Die Eheim Compact 600 hat eine ca. 2cm x 7mm große ( rechteckförmige ) Ansauffläche.

    Gestern ist der Fisch wieder lebendig im Becken herumgeschwommen und seine Verletzung klang auch schon ab.

    Eine Abdeckung ( oder eine sog, Schutzabdeckung ) werde ich trotzdem bauen, einerseits um wirklich ausschließen zu können dass etwas angesaugt wird dass nicht angesaut werden soll, andereseits um ein erneutes herunterfallen der pumpen ( durch saugkraftverlust der saugnäpfe ) zu verhindern.
    Wenn die pumpe mal am boden liegt und mit 600l/h in der sand bläst hat man schon einen mießen Sandsturm im becken.

    Weiters könnte ja auch eine Garnele von dieser Pumpe erschlagen werden.

    danke nochmals für die antworten!

    mfg

  • Hallo!

    Die Eheim Compact 600 ist ein richtiger Fischkiller.

    Der Ansaugschlitz ist völlig offen und lädt Fische geradezu ein in den Spalt zu schwimmen.
    Hatte die Pumpe nach einigen Verlusten mit einem kleinen Stück groben Filterschwamm gesichert. Einfach einen kleinen Keil zuschneiden und in den Ansaugschlitz stecken.

  • Hi Reinhard!

    Hattest du auch das Problem dass sich deine Pumpe mit den Saugnäpfen nach einigen Wochen von der Scheibe gelöst hat und dann mehr oder weniger zum Boden viel. ( was natürlich bei 600l/h einen kleinen Sandsturm im Becken ergibt :-))

    danke

    mfg

    PS: kannst du ein foto von deiner Schaumstoffkeillösung machen?

    Einmal editiert, zuletzt von Schneider D (13. November 2006 um 21:00)

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