Hallo,
erstmal tolle Idee ![]()
Was mir nur etwas sauer aufstösst ist die Aussage das die Vielfachreflektoren viel schlechter seien als die Einzelreflektoren. Das stimmt meiner Meinung nach so nicht, denn ihr beleuchtet ja mit den Mehrfachreflektoren eine deutlich größeren Fläche.
Ein Beispiel (Die Winkel sind Schätzwerte):
Ein Einzelreflektor hat einen Abstrahlwinkel von etwa 30° (gesamt 60°), ein Mehrfachrefektor bestrahlt aber in einem Winkel von 60° , dann hab ihr als beim Mehrfachreflektor die halbe Lichtstärke pro Fläche (das messt ihr mit eurem Messgerät).
Natürlich verliert ihr beim Mehrfachreflektor noch Licht, da bei größeren Winkeln weniger Licht von der Luft ins Wasser transmittiert wird (Stichwort: "Fresnel Gleichungen"). Das macht aber hier nur etwas 15% aus (bei 30°: 98 % und bei 60°: 96 % Transmission) und auch nur für den Bereich zwischen 30°->60°.
Also verliert ihr "theoretisch" nur etwa 2% Licht durch einen Mehrfachreflektor ... da die Theorie immer grau ist würde ich von einem realistischen Wert von 10% ausgehen. (Es gibt einfach keine anderen Verlustmeachnismen wenn ihr nciht am Becken vorbeistrahlt und die zusätzlichen 8% geb ich aufgrund der Wellen im Wasser.
Ihr verliert also nur 10% und davon messt ihr dann etwa 50% (durch die kleinere Fläche) das macht dann so etwa 45% ... gemessen habt ihr einen Wert von 43% gegenüber dem Einzelreflektor. Der geometrieeffekt kann also euren Messwert sehr gut erklären.
Ihr habt natürlich jetzt jedesmal mehrere Röhren, deren Abstrahlkegel sich überlagern und so weiter, aber ich denke es ist schön zu sehen das dieser extrem niedrige Wert nicht primär durch Verluste zu erklären ist, sondern einfach auf der unterschiedlich große beleuchtete Fläche beruht.
Also bitte berücksichtigt das im Vergleich der Reflektoren in eures Testbericht.
Gruß,
Tobias
edit: ich Held hab vergessen die Transmissionskoeffizienten zu quadrieren um die transmittierte Intensität zu bekommen.
