Pflege von Weißkehl Doktor !

  • Hallo

    Würde mir gerne einen Weikehl Doktor kaufen .

    Nun hab ich ein par fargen über diesen Fisch !

    Mit welchen Doktoren kann ich in zusammen setzten und welche sollte ich meiden - soll ich am besten alle Doktoren die ich will am selben Tag einsetzen ?

    Muß ich ein UV Lampe verwenden ?

    Wäre um Tips von Leuten dankbar die solch einen Doc besitzen !

    Stefan

  • hab als erstes einen kleinen palettendoc geholt dannach einen hawaidoc und danach noch nen weißkehldoc. Vertragen sich alle blendend und schwimmen munter umher ohne streit. UV hab ich nicht hab mir mal ozon geholt aber das nicht wegen den docs.

  • HUHU

    nun wichtig ist vor allem einen guten und gesunden zu bekommen, dann muss das Wasser bei dir passen und vor allem das Futter muss reichlich (und vor allem das richtige) vorhanden sein

    meinen habe ich seit Okt05 und das ohne Probleme, habe noch einen Ct. Striatus und 2Palettis drin(damals auf 540l) schwimmen alle ruhig und friedlich im neuen 720er :grinning_squinting_face:


    habe bei 540l mit 11w UV und jetzt 22w UV, wobei aber das richtige Futter eher relevant ist. Kann dir TropicMarin Lipovit und Immuvit ans Herz legen. Auch solltest du (n.M.) permanent Caulerpas im Becken haben. Dann sollte es keine Probleme geben. Wobei man aber auch nicht pauschalisieren darf, die Fische haben ihren eigenen Dickschädel und wenn du schon einen Spezi drin hast, würde dies der Sache nicht besonders förderlich sein!


    mfg Christoph

  • So ein Fisch gehört NICHT in ein Koprallenbecken! Ich kenne in miener langen beruflichen Laufbahn keine 10 Tiere, die das erste Jahr überlebt haben. Meistens kostet es dem halben Fischbesatz das Leben!
    Also: Finger weg!
    Ein Fischbecken würde gehen, aber wer hat sowas schon???
    Ich habe selbst 10 Tiere auf dem Gewissen, das sollte reichen!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

    Einmal editiert, zuletzt von Korallenwelt (13. August 2006 um 22:27)

  • Ich pflege jetzt auch seit etwa 13 Monaten einen Weißkehl-Dok.
    Obwohl ich eigentlich gar keinen Dok mehr wollte, nachdem mein Japonicus damals im alten Becken mit seinem Ableben nach 12 Monaten (hatte sich geschrammt -> Punkte -> Epidemie) auch viel mit in den Tod gerissen hat.

    Der Weißkehl stand jedoch zwei Wochen beim Händler, war dick und rund und zeigte komischerweise im kleinen Händlerbecken keine Stresssymptome (Sieht man ja bei denen gut an der Farbe). Da hab ich dann zugeschlagen.

    Nach zwei Wochen kamen dann die ersten Pünktchen. Die kamen dann zwei Monate lang auch immer wieder alle paar Wochen (siehe Vermehrungszyklus) wieder leicht, schienen den Fisch aber nicht zu beeinträchtigen. Er hatte in der Anfangsphase auch mal kurz einige wenige schwarze Punkte, die aber auch nur zwei Tage da waren.

    Anfangs war das Tier sehr wählerisch, was Futter anging. Weder Flocken, noch Gefierfutter oder Norialgen schienen ihm zu schmecken. Zuerst 5st er dann an die Algen gegangen, dann an Flocken und mittlerweile ist er ein echter Staubsauger. Gerade in der Anfangszeit hab ich das Becken regelrecht zugeschüttet mit Futter, um den kleinen ans Fressen zu kriegen.

    Nach den ersten zwei Monaten und der Annahme allen Futters hat das Tier nie wieder Probleme gemacht. Auch meinen dreiwöchigen Urlaub, wo fast nur der Futterautomat Flocken gefüttert hat, hatte keine negativen Folgen. Das Tier scheint mittlerweile sehr robust zu sein:

    Mein Fuchs hat den Weißkehl auch mal (weil der zu frech war und den Fuchs immer beissen woltle) mit den Giftstacheln erwischt. Das gab dann vier schwarze Flecken am Doktorbauch, der danach an der Stelle auch richtig eingefallen ist. Das sah aus, als hätte das Gift richtig das Gewebe unter der Haut weggemacht. Den Doktor hats schienbar wenig gestört. Er hatte nicht einen Punkt und ist nur seitdem nicht mehr ganz so frech zu dem Fuchs. die vier kleinen Einstiche sieht man heute noch an dem (wieder kugelrunden) Bauch des Doks.

    Ich hab den Dok mit ca 16cm bekommen und er ist in den 8 Monaten um vielleicht einen cm gewachsen, während das Fuchsgesicht von damals 7cm auf mittlerweile über 20cm "gewuchert" ist.

    Als Fazit kann ich sagen, dass die ersten zwei Monate schon wirklich viel Mühe und Sorge abverlangt haben, damit der Weißkehl gesund blieb/wurde. Seitdem ist er bei mir jedoch sehr robust und scheint sich weder an Änderungen bei Wasserwerten, noch bei Umdekorierungen oder mangelnder Pflege im Urlaub unwohl zu fühlen.
    Füttern tu ich hauptsächlich gutes, algenreiches Flockenfutter, alle paar Tage mal n paar Norialgen und ab und zu Frostfutter. Gerade das pflanzenreiche Flockenfutter schmeckt bei mir allen Fischen und wird in rauen Mengen vertilgt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das auch gerade für Algenfresser viel gesünder ist als viel Frostfutter...

  • HAI Thorsten

    möchte nicht dich oder deinen Händler ankreiden aber!!!!
    vieles ist abhängig vom Fang, ''Zwischlagerung'' und vor allem woher der Weiße kommt :winking_face: und wie man mit ihm umgeht!


    mein Händler bestellt diesen immer aus der Region Sulawesi, hier scheinen sie besonders robust zu sein, auch hält er die Tiere sehr gut. Ich kann pers. sagen, bevor der Weiße was bekommt habens meist schon die Palettis


    Und vor allem was die Haltung/Ernährung solcher Fische angeht, hat sich sehr viel in letzter Zeit getan und man sollte nicht unbedingt auf die letzten 10Jahre verweisen, denn was die Haltung von damals und Heute angeht, da liegt ein ''Quantensprung'' dazwischen!

    wobei angemerkt ist das es ein heikles Tier ist und ich ihn meiner (EX)Freundin zu verdanken habe, ich hätte ihn in keinem anderen Laden mitgenommen, da es mein Händler war wußte ich das (s)meine Chancen gut stehen.
    Seit knapp einem Jahr schwimmt er nun schon mit 3anderen Doc's im Riffbecken und das ohne Schwierigkeiten! (meine Erfahrung ;)-> ''vieleicht hast du 10x was falsch gemacht'' :confused_face: (nicht blöse gemeint!))


    mfg Christoph

  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    So ein Fisch gehört NICHT in ein Koprallenbecken! Ich kenne in miener langen beruflichen Laufbahn keine 10 Tiere, die das erste Jahr überlebt haben. Meistens kostet es dem halben Fischbesatz das Leben!
    Also: Finger weg!
    Ein Fischbecken würde gehen, aber wer hat sowas schon???

    Naja, ich würde sagen er gehört gerade in ein Korallenbecken. Damit er nicht
    zwischen kahlen ("gekupferten") Felsbrocken umherschwimmen muss und
    verzweifelt nach einem Algenbüschel Ausschau hält... -> Beckenbiologie

    War gerade Samstag bei Zajac, Duisburg und durfte die dortigen
    "abgeleckten" Verkaufsbecken (Fische) "bewundern"... Da muss sich keiner
    wundern wenn die Viecher zuhause aussehen wie ein Blumenkohl.

    Meinen habe ich vor einem halben Jahr aus einer Beckenauflösung wo er
    bereits zwei Jahre schwamm. Pünktchenepidemien sind m.M. nach immmer auf
    falschen bzw. zu dichten Besatz zurückzuführen.

    PS: Natürlich stellt der Weisskehl erhebliche Ansprüche an die Pflege, will nix verherrlichen... und der Zustand des Tieres beim Kauf ist auch sehr wichtig.

  • Hai zusammen,

    ich kann nur Christophs Aussagen unterstreichen. Das Futter ist das wichtigste und dann kommt lange gar nichts. Dir Tiere müßen jeden Tag Grünfutter bekommen. Und dabei keinen Kopfsalat, Banane oder anderes Landgemüse, sondern Algen. Wenn man Caulerpas permanent zur Verfügung hat, dann ist das natürlich super, aber auch Norialgen und Wakam aus dem Asiashop sind bestens geeignet.

    [wiederhohl] Seitdem ich meine Docs und Kaiser täglich mit Noris und Wakame vresorge, und das so, daß diese über die ganze Beleuchtungsphase hinweg permanent zur Verfügung stehen, haben meine Docs (hepatus, leucosternen und andere) und Kaiser nicht mehr einen einzigen Punkt gehabt und sind auch nicht mehr stressanfällig. Selbst nach größeren Reinigungsaktionen / Umbauaktionen gibt es keine Punkte mehr.

    Hier noch ein kleines Algenvideo

    Gruß
    Andreas!

  • moin,andreas

    schönes video

    wenn ich das bei mir machen würde,also permanent algen anbieten, wäre sylvester :ylol

    meine nasos fressen, bis es nix mehr gibt, egal welche alge und würden definitiv ehr platzen als mit fressen aufzuhören. :winking_face_with_tongue:

    mfg
    michael

  • Hallo,

    ich kann Torstens Antwort auch nicht befürworten. Seit Februar 2005 halte ich in meinem Korallenriff-Becken mit anderen Dr. zusammen eien Weißkehl. Der hat sicher einiges mitgemacht im Becken, hatte aber erstaunlicherweise nicht ein mal Pünktchen. Erst vor einem Monat habe ich aus meinem Korallenbecken ein Fischbecken mit wenig Korallen gemacht. Mein Weißkehl frißt eigentlich alles, vom Flockenfutter über diverse Algen bis hin zu Muschelherzen.

    Gruß

    Thomas

  • hallo,

    das futter hat nix mit der qualität des weißkehldocs zu tun! gutes und abwechslungsreiches futter setzt man ja eigentlich voraus! das wichtigste ist das er in einem großen becken schwimmt! er ist ein schwimmer und wenn er dies nicht ausleben kann steht er unter stress und wird nicht sehr alt!das hat alles nix mit korallen oder fischbecken zu tun!habe einen seit 3 jahren in einem 4000liter riffbecken schwimmen!
    war der erste fisch in diesem becken! kenne einige aquarianer mit großen becken wo er auch schon seit einigen jahren drin schwimmt!

    m.f.G :smiling_face:

  • meiner lebt jetzt 7 monate bei mir. Bekommt nur frostfutter und granulat. Es war noch nicht ein pünktchen oder zeichen von streß zu sehen und das bei 3 docs auf 350l.

  • Stefan,

    persönlich bin ich der Meinung das keine Acanthurus Art für ein Aquarium gegeinet ist, dennoch würde mich aber erstmal interessieren wie groß denn das Becken ist in das der Fisch einziehen soll?

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Servus

    Das Becken in das Der Weiße einziehen soll wäre ein 700 Liter Aquarium.

    Wollte es mit viel Schwimmraum ausstatten .

    Möchte persönlich natürlich das es dem Tier super gefällt und gut geht .

    Stefan

  • Zitat

    Original von stefan lay
    Möchte persönlich natürlich das es dem Tier super gefällt und gut geht

    Stefan,

    dann würde ich an deiner Stelle auf den Fisch verzichten. Der Reviergröße und dem Schimmbedarf eines Acanthurus können wir leider nicht gerecht werden.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • HUHU Peter


    ohne nun die allseits beliebten Diskussionen wieder lostreten zu wollen
    aber wenn es danach geht dürfte kein(kaum ein) Fisch seine Bahnen im Aquarium ziehen


    sicher soll dies auch kein Freifahrtschein sein, doch irgendwo muss man auch akzeptieren das es nichts anderes ist als ein Vogel im Käfig, wenn man den Tieren gerecht werden will, mache den Käfig auf und lasse sie fliegen!

    und 700l, ich glaube da gibt es schlimmere Vorstellungen wo Tiere dieser Art ihre Bahnen ziehen!

    ach ja, das hat mich Gestern auch etwas beunruhigt!/
    bei dem Besatz will ich mir mal nicht ausmalen aus welchem Becken die gerade kommen!

    http://www.aquamarkt.de/detail.php?siteid=16383


    mfg Christoph
    der auch nichts vom Goldfisch in der Kugel hält :winking_face:

  • also ich vertrete da irgendwie eine ganz andere philosophie als die meisten in bezug auf solche empfindlichen fische.

    Meiner meinung nach sind die fische so gesund wie das becken selbst, deswegen würde ich solche fische in ein becken mit extrem sauberem wasser tun in dem sich die anspruchvollsten SPS mit den buntesten farben halten, ich persönlich hab einfach den eindruck dass sich die fische da einfach am wohlsten fühlen.

  • Zitat

    Original von christian fries
    Hi Matthias,

    viele Algen wird der Doc dort aber nicht finden, oder?

    nein eher nicht , zumindest keine plagen, ich denke aber wie gesagt nicht dass algen der primäre schlüssel zum erfolg sind.

  • Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    , ich denke aber wie gesagt nicht dass algen der primäre schlüssel zum erfolg sind.

    sicher nicht der einzige, aber in diesen doch vergleichsweise sterilen becken beraubst du die docs ihrer haupttätigkeit, dem abgrasen von algen :winking_face:

    mfg
    michael

  • habe meine doc´s seit über 5 Jahren (der jüngste...)
    Bei mir bekommen sie normales Flockenutter, Frostfutter
    und ab und zu Gurke bzw Banane

    Mein Becken ist 150x60x60

  • Der Weißkehl sieht aber nicht gerade nach mehr als 5 Jahren aus oder liegt es an dem Foto?

    Wir verfüttern täglich Löwenzahn und auch Algen aus der Ostsee und keiner der Rostocker Kunden hat den Fisch länger als 8 Monate gehabt. Es gibt hier einen Händler, der verkauft den Leuten ständig welche!
    Natürlich gibt es Ausnahmen, keine Frage.
    Das Dumme ist nur: Wenn hier einer als "gut haltbar" gepostet wird, bezahlen das hundert andere mit ihrem Leben.

    Wenn man von der Philosophie her auf dem Standpunkt steht, ein Acanthurus ist am Ende auch nichts anderes als ein Hering, kann man ruhigen Gewissens einen (oder immer wieder welche) kaufen, aber ich persönlich hätte da so meine Probleme.

    Vielleicht bin ich aber auch nur ein bißchen weich...

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Ich denke auch nicht, dass hier als Fazit gesagt werden wollte, dass das ein problemlöser Pflegling ist.
    Im Gegenteil braucht der Fisch meiner Meinung nach viel Aufmerksamkeit des Pflegers gerade in der Anfangszeit. Mir scheint es aber, dass er nach den Anfangsgefahren in einem ausgewogenen Becken (vom Fischbesatz her) später mit ganz normalen Mittels haltbar ist.
    Ich würde es auch nicht gerne sehen, wenn jetzt viele Leute nen eigenen Versuch starten, denn die meisten gehen wohl immernoch schief. Das liegt zum Großteil glaub ich an der miesen Qualität der Importtiere und zum anderen daran, dass die wenigsten dem Tier in der Anfangsphase genug Pflege zukommen lassen.
    Eine generelles Ablehnen jeder positiven Meldung find ich aber auch übertrieben. Manche scheinen ja regelrecht Angst zu haben, dass jeder positive Bericht gleich hunderte Tote fordert.

  • Bei den Großhändlern schwimmen ja hunderte rum! Und ich arbeite schon ziemlich lange mit Großhändlern zusammen!

    Wo sind die denn alle, wenn nicht TOT ???

    Ich kenne keine 10 Aquarien, in denen ein gesundes Tier schwimmt....

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  • Hallo,

    ein Acanthurus (jeglicher art) ist durch aus haltbar. Nur macht es meist der import (sprich vom Fang bis ins heimische Becken) nicht einfach um solche wundervollen Tiere zuhalten. die "Haltbarkeit" bei diesen Doktoren ist doch 1:50, oder sogar noch höher. Deshalb sollte man sich das gut überlegen und vorallem beim Kauf, auf den Zustand des Tieres achten. Sie werden doch beim Fang abgemagert und mit Medikamenten vollgepumpt, das es ein Überleben noch erschwert.

    eine bestimmte Beckengröße sollte schon Vorraussetzung sein, da diese Fische (wie bereits erwähnt) sehr schwimmfreudig sind.

    Wir pflegen nun mehr als 1,5 Jahren ein Japonicus und ein Achilles (zusammen im gleichen Becken).trotz abwechslungsreiches futter, konnte ich bisher noch kein Wachstum feststellen. Die Tiere sind aber wohl genährt. hinzu kommt das bei uns 24h UV mitläuft, sonst eine Haltbarkeit noch erschweren würde.
    Es muß halt bestimmte Vorraussetzungen geschaffen sein um solche tiere zupflegen.
    Leider gibt es zuviele Leute die genau das (Haltung; Problematisch) reitzt um solch einen Fisch zukaufen. :loudly_crying_face: :loudly_crying_face:

    hier mal ein kurzes Bildchen (ja ich weiß schlechte Quali :grinning_squinting_face: :D):

  • @Thorsten
    Ja ich bin auch erschrocken, wie das Verhältnis Importe/Überlebende ist. Das Problem sind aber meiner Meinung nach weniger die Aquarianer, die engagiert sind und sich z.B. hier informieren, als vielmehr der große Rest, der Fische halt einfach nach Gefallen kauft.
    Darum schreib ich ja auch ausführlich was für massive Probleme es bei mir gab. Ich find aber die Abwehrhaltung, wenn man schreibt, dass es bei einem gut läuft irgendwie auch nicht richtig. Ich will damit ja niemand verleiten! Im Gegenteil! Ich kenne auch keine zehn Becken, in denen ein Weißkehl schwimmt. Ich kenne aber auch keine zehn Aquarianer, die schon einen "verbraten" haben. Das sieht bei Dir als Händler evtl. anders aus, aber ich denke die Leute, die sich die Massen an Todeskandidaten ins Becken setzen, werden sich nicht hier ihre Kaufentscheidung holen sondern aus ganz anderen Kreisen kommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Nils (23. August 2006 um 12:00)

  • Moin,


    Habe meine drei Doc´s auch schon über 6 Jahre, aber der Weißkehl ist alles andere als ein empfindlicher Fisch, nach meinen umbau im letzten Jahr, war er der einzige der nicht verschreckt auf der seite gelegen hat oder pünktchen bekommen hat. Denke das wird immer etwas überbewertet.


    gruß Marko

  • Hi zusammen

    Heikle Diskussion wie immer...

    Ich denke das jeder so seine Erfahrung macht, oder direkt auf so heikle Pflegling verzichtet wie den Weisskehl oder Philippinen Doc.

    Ich denke das auf 100 Tiere keine 10 (also nicht mal 10%) das 1 Jahr überleben. Eher sogar noch etwas darunter...

    Daher muss es im ersten Moment jeder selber wissen ob er es wagt oder nicht.


    Viel wichtiger erachte ich das die erfolgreichen Pfleger schreiben wie es bei ihnen geklappt hat und man eben auf die Details achtet.
    Es gibt bei dem fisch bestimmt Dinge die man beachten muss um die Chance der Pflege eindeutig zu erhöhen. :smiling_face:


    Zitat

    Original von Marko Faust
    Moin,


    Habe meine drei Doc´s auch schon über 6 Jahre, aber der Weißkehl ist alles andere als ein empfindlicher Fisch, nach meinen umbau im letzten Jahr, war er der einzige der nicht verschreckt auf der seite gelegen hat oder pünktchen bekommen hat. Denke das wird immer etwas überbewertet.


    gruß Marko

  • Zitat

    Original von Robert Baur


    Viel wichtiger erachte ich das die erfolgreichen Pfleger schreiben wie es bei ihnen geklappt hat und man eben auf die Details achtet.
    Es gibt bei dem fisch bestimmt Dinge die man beachten muss um die Chance der Pflege eindeutig zu erhöhen. :smiling_face:


    Moin,


    Also das einzige was ich mache ist reichlich füttern und einen regelmäßigen WW wöchentlich ca 12%. Sonst absolut garnichts. Naürlich gibts auch regelmäßig Obst und Gemüse dabei, jeglicher art.

    Habe kein Ozon kein UV sonst mache ich wirklich nichts besonderes und meine Wasserwerte waren auch schonmal richtig derbe im Keller auch da keine Veränderung bei den Tieren.


    Deshalb kann ich es aus meiner sicht nicht immer ganz verstehen, wenn es heißt der Weikehl ist empfindlich. Aber vielleicht habe ich auch nur GLÜCK.


    gruß Marko

  • moin,

    wenn ich das so lese, drängt sich die vermutung auf, die auch andere schon äußerten:

    das wichtigste ist die zwischenhälterung und der import. theoretisch könnte auch die herkunft eine rolle spielen, aber meiner meinung nach erst an zweiter stelle.

    mfg
    michael

  • hi

    mbb nicht theoretisch und nicht an zweiter stelle steht die herkunft der tiere! sie steht an ERSTER Stelle!neben der jahreszeit! selbst die ist entscheident über die qualität der tiere!und wenn tiere hier bei uns in einer vernünftigen qualität ankommen,kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen!

    M.f.G :smiling_face:

  • @ m.? :grinning_squinting_face:

    dann mal nicht so pauschal, butter bei die fische!

    woher?
    welche jahreszeit? warum?

    [SIZE=7]damit wir es zerreißen können[/SIZE] :laughing:

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Daher muss es im ersten Moment jeder selber wissen ob er es wagt oder nicht.


    Und hier liegt oftmals der Hund begraben...dieser erste Moment is dann fatal.
    Viele lassen sich einfach hinreißen, ob wohl die Vorraussetzungen gar nicht gegeben sind.

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Viel wichtiger erachte ich das die erfolgreichen Pfleger schreiben wie es bei ihnen geklappt hat und man eben auf die Details achtet.
    Es gibt bei dem fisch bestimmt Dinge die man beachten muss um die Chance der Pflege eindeutig zu erhöhen. :smiling_face:


    Als 1. vor dem Kauf ist nach dem Kauf.......Wie sieht der Fisch aus; hat er Punkte, ist er blass, ist er abgemagert, nimmt er noch kein Futter an?
    hier muß dann wohl für jeden klar sein, daß dieser Fisch wenig bis gar keine Überlebenschance haben könnte, bzw. hat.Wenn er schon Futter annimmt, is das schon mal supi.
    2. hat man sich dann entschlossen solch ein Fisch zukaufen, muß man ihn gut füttern, bzw. ans Futter bekommen.
    Wir haben es bei jeden Fisch so gemacht, das wenn er anfing zufressen; Fischfalle rein und nur durch diese gefüttert. Hat bis jetzt immer gut geklappt, das Futter flog nicht durchs ganze Becken und wurde gleich wieder raustransportiert und die Fische konnten in aller Ruhe fressen. Es gab auch kein Stress untereinander. (is halt eine Variante, aber keine Garantie)
    3. Abwechslungs- und Vitaminreiches Futter; am besten mit Frostfutter beginnen, dann mal Trockenfutter ,wir verwenden ausschliesslich Dr. Bassleer's... "forte", halt "Powerfutter", (fressen bei uns sogar die Anthias seit den ersten Tag) probieren.Und wie bereits schon beschrieben; Alge, Salat, Löwenzahn.
    Da beim Import meist Medikamente eingesetzt werden, muß die Darmflora der Fische auch wieder hergestellt werden.

    Das ist bis dato unser Erfolgrezept. Sollte aber wie gesagt keine Garantie sein. wir haben aber noch keine Fisch verloren. :thup

  • hi,

    also ein weißkehl ans futter zu bekommen ist eigentlich nicht schwer!
    solang er nicht im becken gejagt wird,nehmen selbst frisch importierte tiere nach 2 tagen futter an!ohen irgendwelche tricks!!!

    mbb wenn du weißkehldoktoren importierst wenn regenzeit ist,kommen die tiere schon mit pünktchen an!und die haben sie nicht erst auf dem transport bekommen,sondern hatten sie schon beim fangen! :winking_face: desweiteren brauchst du solch tiere weder aus indonesien oder philippien importieren,denn dort scheint die keimbelastung der einen oder anderen hälterungsanlage doch deutlich höher zu sein,denn tiere aus diesen regionen erleiden oft nach kurzer zeit bakterielle infektionen!

    M.f.G :smiling_face:

  • @ Nadine:

    sehr sehr schönes becken! :winking_face:

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    ...ich denke aber wie gesagt nicht dass algen der primäre schlüssel zum erfolg sind.

    Hallo Matthias,

    hier möchte ich Dir wiedersprechen. Die natürliche Ernährung der Tiere, egal welcher, ist ein ganz wichtiger Schlüssel zur erfolgreichen Haltung. Ich gehe sogar soweit, daß ich behaupte das diejenigen die hier schreiben das sie z.B. leucosternons oder japonicus-docs über mehrere Jahre pflegen und das nur mit Artemia und Flockenfutter nicht die Wahrheit schreiben. Die Tiere werden dann nicht schon seit Jahren gepflegt.
    Aber auch den Ausführungen von den Vorschreibern über die Herkunft und Jahreszeiten sind sehr wichtig. Bei den Herkuftsorten liegt es auf der Hand, Fangmethoden, Hälterung vor Ort und auch Transportwege sind augenscheinliche Gründe. Aber auch die Sache mit der Jahreszeit stimmt m.M. nach. Ich kann nur leider nicht begründen warum, aber jeder kann sich ja mal "den Spaß machen" und in den Zoohandlungen darauf achten. Im Frühjahr und im Herbst findet man deutlich mehr schlecht konditionierte Fische als z.B. im Sommer oder Winter. Wobei ich den (hiesigen) Winter noch für die beste Jahreszeit halte, denn auch im Sommer meine ich zwar besser konditioonierte Importe zu erkennen, aber dafür sind die Bedingungen in unseren Handlungen dann nicht optimal da dann hier die Wassertemp. einfach zu hoch sind.

    Gruß
    Andreas!

  • Hi
    Thomas schön wärs :smiling_face:
    Aber hundert Prozent ist da nix
    Ausserdem kommt dazu das die Fische in der Natur Aufwuchsfresser sind und dieses ist voll mit tierischen Fetten und Proteinen.
    Eine reine Algenernährung macht da wenig Sinn.


    Die Geschichte mit den Jahreszeiten ergibt sich einfach daraus das die Tiere während des Transportes ebenfalls gute Wetterbedingungen brauchen und dazu noch die Aufenthaltszeiten bei den Zwischenhändler so kurz wie möglich sein sollten.
    Das ist meist im Somme und im Winter der Fall

    Dazu kommt noch die klimatischen Bedingungen und der Ernährstungszustand der Fische beim Fang

    So hat jedes Fischlein seinen optimalen Zeitpunkt je nach Fangregion
    Gruss

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