Doktorfische und "Alternativen"

  • Hallo Robert,

    Du wolltest doch den Rechner :look: :grinning_squinting_face:

    aber was Du schreibst ist ja das gleiche wie ich. Ob 3cm mehr oder weniger macht den Kohl nicht fett.

    Gruß
    Andreas!

  • Kann nur sagen daß ich 23 jahre alte Z. flavescens gesehen hab und da sind 18 cm ein Witz!
    Sorry!

    MFG
    CHRISTIAN

  • Hi Christian

    Nun ja, unser ist nur 11 Jahre alt und deutlich kleiner.
    Evtl ein zu kleines becken??

    Andreas
    Hast zwar recht, aber mir fiel nichts anderes ein als auch hier an mein geliebtes Forum zu denken... und darin zu schreiben :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Hi Christian

    Nun ja, unser ist nur 11 Jahre alt und deutlich kleiner.
    Evtl ein zu kleines becken??


    Hallo geburtagskind,

    das die Beckengröße das Wachstum beeinflußt ist doch ein altes Gerücht. Ich weiß sogar in welchem Rifffforum das gut beschrieben wurde. Es ist die Ernährung und möglicherweise ne Spur Individualität.......

    verdauende größe
    andré

    Einmal editiert, zuletzt von Schleimer (9. Juli 2006 um 00:03)

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Hi Christian

    Nun ja, unser ist nur 11 Jahre alt und deutlich kleiner.
    Evtl ein zu kleines becken??

    Andreas
    Hast zwar recht, aber mir fiel nichts anderes ein als auch hier an mein geliebtes Forum zu denken... und darin zu schreiben :smiling_face:

    Jaja die Foren :winking_face:

    wie alt war/ist nochmal der Opa beim Michael im Schaubecken? Lebt der eigentlich noch und wenn ja, hat er endlich seine Schwimmhilfe bekommen? :grinning_squinting_face:
    Wenn ich mich recht entsinne war der auch nicht deutlich größer, oder?

    Gruß
    Andreas!

  • :frowning_face:
    heute zwei achiles gesehen. Sahen beide übel aus. Der Eine drehte immer die gleiche Runde leicht gegen die Strömung und taumelte manchmal in seinem Verlies mit nur einem Stein Einrichtung in ca 100-150Litern umher.

    Zum chef meinte ich, nachdem ich bat seine eingefallenen Reptilien -die er neuerdings auch führt- zu füttern, daß der achiles nicht gerade einladend aussähe, um hier Tiere zu kaufen.
    Er (ein Gott -nur ein Schalk denkt böses :winking_face: )verschwand wortlos mit seiner Tüte Fischen aus einem Nachbarbecken Richtung weg.

    Vor einem Jahr sah es da genauso aus. Allerdings schwammen damals zwei leucosternun komisch farblos im Kreis.

    Sind dann vor Schreck in die Hamburger Seewasser Apotheke gefahren und hab einen flavescens gesehen, der die 2m wie ein junger, aber schon gelangweilter, Gott abschwamm. Das becken war voll mit Korallen, also nicht kahl.

    Nene Jungs, auch der flavescens ist kein Sitz-Doktor, wie hier schon fast behauptet wird......

    lebende grüße

  • Hallo Andre,

    natürlich ist auch ein Z. flavescens kein Sitzdoktor, aber wemm icj hier gerade mal nach rechts gucke, dann sehe ich keinen heizenden Hawaidok der mit aller Gewalt seine Runden dreht.
    Vielleicht liegt der Unterschied darin das hier 12 Stunden am Tag Nori und Wakam im Becken sind und er immer fressen kann wenn er will. Kann, muß kein Grund sein, könnte ich mir aber vorstellen, den ein Hawaidok frisst keine Korallen, sondern Algen und Doktorfische sind permanentfresser. Nur weil sie es im Gegensatz zu Anthias auch überleben wenn sie nur alle Nase lang mal gefüttert werden heißt das nicht das sie das besser finden.

    Versteh´ doch mal worauf ich hinaus will. Ich mußte mir schon ich weiß nicht wie oft anhöhren wie schlecht ich meine Fische halte nur weil meine Beckengröße nicht der Norm des jeweiligen Kritikers entsprach. Und der Kritiker fühlte sich im Recht weil sein Becken eben doppelt so groß war und er diesen oder jenen Fisch ja selbst da nicht drin halten würde weil er es früher mal versucht hatte und der Fisch so unglücklich aussah.
    Dabei wurde dann aber vergessen das er seinen Doktor z.B. hauptsächlich mit Artemia und Mysis gefüttert hat und einmal die Woche gabs dann Banane und Apfelstücke.
    Der Fisch fühlte sich aber möglicherweise gar nicht wegen der Beckengröße unwohl, sondern deshalb weil er das falsche Futter hatte, sich zu tode gelangweilt hat weil zwischen den ganzen "schrebergartenähnlich" geordneten Korallen nichts zum abknabbern war und ihm nur eine gerade Strecke zur Verfügung stand, daran lag es natürlich nicht.

    Ich denke im Zeitalter wo alle nach naturnaher Haltung schreien, da sollte man sich auch bewußt machen das es in der Natur keinen Fleck gibt in dem Korallan in Reih und Glied stehen, das Futter um 14.00 und 18.00 Uhr genau dosiert vom Himmel fällt und einmal die Woche etwas pflanzliches ins Becken darf das dann meist nichtmal Algen sind, sondern Obst ud Gemüsereste aus der Küche.

    Meine Fische müßen sich nicht mit Marathonschwimmen beschäftigen, meine Fische können sich mit dem beschäftigen was sie in der Natur acuh machen, mit Nahrungssuche Und auch nur darum geht es einem Fisch. Es geht ihm nicht darum wie groß sein Revier ist. Meinst Du wirklicj ein Kaiser würde in der Natur Energie aufwenden um 5 KM zu schwimmen wenn er seinen immensen Nahrungsbedarf im Umkreis von 5 Metern decken könnte?
    Und da mein Aquarium 3 Meter lang und 1 Meter teif ist kann ich daas auch ein Stück weit beurteilen. Denn nichtmal der Naso literathus rast hier wie ein wilder von links nach rechts, er schwimmt ganz gemächlich seine Runden und mümmelt mal hier und mal da.

    Wie gesagt es gibt Anfoderungen die man erfüllen muß und auch ich würde keinen literathus unter 1000L empfehlen, aber eben auch keine 1000L für einen Z. flavescens diktieren.

    Dies war aber jetzt der letzte Aufsatz zum Thema, denn ich bin mir sicher das wir beide hier keinen gemeinsamen Nenner finden werden. Wobei ich Deine Meinung natürlich akzeptiere und auch nachvollzeihen kann. Vielleicht gibst Du mir aber mal die Chance Dir das ganze mal zu zeigen. Ich würde mich wirklich über einen Besuch von Dir freuen und dann mal zeigen können was ich meine.

    Gruß
    Andreas!

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas Pridzun (9. Juli 2006 um 01:37)

  • "rasen" ist kein Dauer-Zustand -das weiß ich schon! Darum geht es auch nicht allein.....
    André

  • und wir reden ausschließlich von WF-lebewesen!!! Bei NZ sieht es ein wenig entspannter aus..........

  • Ist es nicht auch Vermenschlichung zu sagen das ein bestimmtes Tier zufrieden ist wenn es nur genügend Futter hat und sich daran den ganzen Tag bedienen kann?
    Es ist egal ob das Becken 1 oder 3 Meter lang ist, ein Doc muss sich in der Natur sein Futter den ganzen Tag lang suchen und legt dabei Wahnsinns-Strecken zurück. Der Fisch ist durch 1000de von Jahren Evolution daran perfekt angepasst dies zu tun. Ich behaupte mal er braucht dies um geistig und gesundheitlich auf der Höhe zu bleiben, nicht nur den Magen voll zu bekommen sondern auch den auf diese Lebensweise getrimmten Organismus zu geben was er braucht. Da muss man sich auch nicht wundern wenn ein Naso nie rumrast, er kann ja nicht in so einer Glas-Kiste. Er würde aber sicherlich gerne. Da hilft es auch nicht wenn er im Kreis schwimmen darf oder mal durch ne Höhle.

    Man kann nicht behaupten das man zB. einem Pferd einen gefallen tut wenn es den ganzen Tag im Stall steht um gemästet zu werden. Das Tier ist auf Bewegung ausgelegt, mehr als man ihm im Stall bieten kann. Vielleicht hat ja schon mal jemand gesehen wie sich Vieh verhält das auf die Weide gelassen wird? Die Tiere flippen förmlich aus weil sie rausgelassen werden und lassen ihrem Bewegungsdrang freien Lauf. Es macht echt Spass dabei zuzusehen.
    Genau so wie mal einem Vogel keinen Gefallen tut wenn man ihn in einen Käfig sperrt. Er hat nicht umsonst Flügel.

    Wir pflegen in unseren Becken meist sehr intelligente/spezialisierte Tiere und das macht die Sache auch interessant und faszinierend. Es sind mehr als nur „Zierfische“.
    Aber die Tiere verblöden auch recht schnell aus Mangel an Umweltreizen, das fängt schon beim Blenny an, den man alleine hält/halten muss. Früher oder später nimmt er Verhaltensweisen anderer Fische an und frisst anstatt Algen lieber Frostfutter und stirbt dann früher oder später.
    Genügend Fische wie Clownfische, Seepferdchen oder Mandarinfische sind doch ideale Aquarienfische, warum müssen es unbedingt immer Docs sein? Geht es nur darum solch ein Tier zu „besitzen“?
    Das Argument „Algenfresser“ lasse ich nicht gelten, dafür gibt es Abschäumer.
    Es ist aus meiner Sicht nur zu verantworten wenn man den Tieren ihren natürlichen Lebensraum gibt, was bei Docs nicht machbar ist. Ich verzichte gern.

    Die meisten Leute behandeln ihren eigenen Körper auch völlig falsch und reden sich das dann schön oder ignorieren es. Genau so wird’s mit den Tieren auch gemacht.

    Gruß

    Henrik

  • Hallo,

    ich denke Andreas Pridzun trifft es auf den Punkt.

    Ich wette, wenn man untersucht, wieviele tote Tiere auf falsche Ernährung oder durch falsche "Beifische" sterben, sind das mehr, als die Tiere, die Aufgrund eines zu kleinen Aquariums krank werden, auch wenn das sicherlich auch nicht gut ist.

    Leider ist es aber so, dass meist alles zusammen kommt, das Aquarium ist klein, mit Fischen und Korallen überbesetzt, es wird falsch gefüttert... und dann wird es nur auf die Aquariengröße geschoben.
    Sicherlich ist die Aquariengröße ein Stressfaktor, aber ob es immer der größte ist, bezweifle ich.

    Henrik
    Der Blenni ist da immer das Paradebeispiel, da freuen sich manche Halter sogar,wenn er Frostfutter ist, weil da brauch man dann ja keine Algen mehr.
    Bei Seehasen wird immer darauf hingewiesen, dass die armen Tiere ja hinterher verhungern, wenn die Algen weg sind, aber bei einem Blenni habe ich seltsamerweise hier noch nie einen Warnhinweis gelesen, dass er an Verfettung sterben kann.
    Aber so ist dass nun mal, Anemone dürfen nicht wandern, Kaiser dürfen keine Korallen anzupfen und Korallenwächter dürfen keine Garnelen fressen.
    Aber Hauptsache das Aquarium ist groß und quitschbunt.

    Grüße
    Manuel

  • ich meine das Gleiche wie kenny.

    Robert, ganz einfach: Eine NZ kennt es nicht anders; d.h. eine Verarmung der Reizbedürfnisse findet nicht in so starkem Maße statt!!


    Der Affe ist im Vergleich zum Menschen relativ intelligent. Ein Hund ist weniger intelligent, aber trotzdem wissen wir, daß er leiden kann!
    Auch bei einer Maus, oder Meerschweinchen ist im Vergleich zu einem Reptil, oder Fisch die Intelligenz recht hoch. Ein Käfer ist recht dumm, aber im Vergleich zum Wurm doch wieder recht intelligent. ALLES ist relativ!!!
    Eine Entwicklung ist stufenlos.
    Also, wo KÖNNT ihr die Grenze ziehen, ob und wie ein Lebewesen eines bestimmten Entwicklungsstandes leiden kann???!!

    Das traue ich mir nicht zu.......

    grüße André

  • @Schleimer
    Die Frage ist ja auch, worunter leidet so ein Tier am meisten?

    Natürliches Verhalten ist bei einem gelben Doc aber eher nicht, dass er die ganze Zeit durchs Becken schwimmt, natürlich wäre, wenn er die ganze Zeit im Becken nach Futter sucht.

    Was macht denn so ein Fisch in der Natur? Fressen und sich vermehren, der macht doch kein Sightseeing durch's rote Meer, oder schwimmt aus langeweile oder weil er Spaß dran hat, sondern weil er auf der Suche nach Futter oder nach einem Partner ist.

    Und genau das ist eigentlich das wichtige, dass man den Tieren die Möglichkeit gibt, ihrem natürlichen Verhalten nachzugehen, indem man das Becken möglichst gut gestaltet und ihnen die Möglichkeit gibt wie in der Natur Futter zu suchen (Beckengestalltung und Algen), ihr Revier abzustecken (->kein Über- aber auch kein Unterbesatz), sich zu paaren.

    Wenn das nicht passiert, beschäftigen sich die Fische sonst halt mit was anderem. Der eine Art prügelt sich, der andere fängt an Korallen anzufressen, andere werden hektisch oder lethargisch.

  • Zitat

    Original von Schleimer
    und hab einen flavescens gesehen, der die 2m wie ein junger, aber schon gelangweilter, Gott abschwamm. Das becken war voll mit Korallen, also nicht kahl.

    Nene Jungs, auch der flavescens ist kein Sitz-Doktor, wie hier schon fast behauptet wird......

    moin,

    wieder im netz...

    nun, leider falsche schlussfolgerung.........

    EIN doc auf dieser grösse leidet an krankafter unterbesetzung.

    nix weiter.

  • Zitat

    Original von Schleimer
    Robert, ganz einfach: Eine NZ kennt es nicht anders; d.h. eine Verarmung der Reizbedürfnisse findet nicht in so starkem Maße statt!!

    ...

    falsch, die gengestützte verhaltensweise hat nix mit nachzucht zu tun.

    vielleicht mal in 100 jahren......

  • Zitat

    Original von Schleimer
    Also, wo KÖNNT ihr die Grenze ziehen, ob und wie ein Lebewesen eines bestimmten Entwicklungsstandes leiden kann???!!

    ...

    hier fisch: durch langjährige beobachtung im aqua und im feld.

  • Hallo,

    Nur kurz OT:

    Zitat

    Der Affe ist im Vergleich zum Menschen relativ intelligent. Ein Hund ist weniger intelligent, aber trotzdem wissen wir, daß er leiden kann!
    Auch bei einer Maus, oder Meerschweinchen ist im Vergleich zu einem Reptil, oder Fisch die Intelligenz recht hoch. Ein Käfer ist recht dumm, aber im Vergleich zum Wurm doch wieder recht intelligent. ALLES ist relativ!!!
    Eine Entwicklung ist stufenlos.
    Also, wo KÖNNT ihr die Grenze ziehen, ob und wie ein Lebewesen eines bestimmten Entwicklungsstandes leiden kann???!!


    Sehr schön, du scheinst schon sehr viele Reptilien gehalten zu haben... :confused_face: Bitte hör auf, Intelligenz an der Art bzw. an der systematischen Einordnung eines Tieres festzumachen. Das ist einfach falsch, denn wer mal sieht, zu welchen Leistungen selbst eine Spinne in der Lage ist(von den wirklich intelligenten Tieren rede ich erst gar nicht, Sepien und Kraken- die würden nämlich mal schnell das ganze System über den Haufen werfen), was eine "blöde" Schabe eigentlich so lernen kann und vor allem, was ein Skolopender kann- dann ist dieses ganze System sinnlos. Oder selbst so primitive Tiere wie Blutegel können etwas lernen, und Blutegel sind mit den Regenwürmern verwandt bzw. auch nicht viel anders aufgebaut. Und trotz ihrer scheinbar niedrigen Entwicklungsstufe war ich in der Lage, ihnen etwas beizubringen.

    Fakt ist: Intelligenz sollte man nicht daran messen, welches Tier schreiben kann oder vielleicht durch ein Labyrinth laufen kann<- wobei ein Skolopender den alten Labyrinth-Test mit Sicherheit genauso bestehen würde wie eine Maus.

    Und im übrigen: Was ist Leid? Jedes Tier kann leiden, bzw. gibt es, so denke ich, kein Tier, welches nicht wahrnimmt dass seine Lebensbedingungen nur suboptimal sind- es kommt lediglich darauf an was ein Tier als suboptimal empfindet, denn ein Kieferwurm hat einfach eine ganz andere Toleranz als vielleicht ein Kaiserfisch.

  • Ich hab auch immer mehr das Gefühl, dass hier viel Scheinwissen aus dem Internet vorgebracht wird...
    So gut wie kein Fisch bekommt sein Verhalten von seinen Eltern oder anderen Fischen gezeigt und muss etwas lernen , um überleben zu können. Er vermisst auch nicht irgendwas weniger, wenn er in Gefangenschaft aufwächst. Das "instinktive Hauptprogramm" ist dem Fisch genetisch mitgegeben und hängt nicht von seiner Jugend ab. Darum gibts auch trotz immer wiederkehrender Behauptungen keinen Trend bei Anemonenfischnachzuchten, weniger schnell in eine Anemone zu gehen.

    Ich kann Joe immer besser verstehen. Hier wird selbst zusammengereimtes als Wissen verkauft und den Leuten, die wirklich schon Erfahrungen gemacht haben (wo ich mich nicht zu zähle) wird die Kompetenz abgesprochen, weil sie unpopuläre Meinungen kundtun. (Zitat: Bleib mal lieber bei den Korallen, Joe)

    Zitat

    Original von Schleimer
    und hab einen flavescens gesehen, der die 2m wie ein junger, aber schon gelangweilter, Gott abschwamm. Das becken war voll mit Korallen, also nicht kahl.
    Nene Jungs, auch der flavescens ist kein Sitz-Doktor, wie hier schon fast behauptet wird......

    Genau sowas meine ich... Da wurde EIN verhaltensgestörter Doktor gesehen und sofort geschlussfolgert. Was sagt denn EIN Beispiel aus? Zudem litt das Tier sicher nicht an mangelndem Schwimmraum, sondern an mangelnder Beschäftigung mit einem Mitbewohner. Ich habe in der Natur noch keinen Zebrasoma rumdüsen sehen.
    Natürlich ist es besser, je größer das Becken ist und ich halte auch nix von Tierquälerei, aber die Aussagen, die sich hier einige zutrauen, find ichs chon erstaunlich.

  • es scheint hier von Nobelpreisträgern zu wimmeln!
    Nicht ICH lehne mich in diesem Thread aus dem Fenster...........

    mißverstandene grüße
    André


    ps.: nochmal: ich beschäftige -mit 17jähriger ungewollter HALTUNGSPAUSE- seit meinem 12ten Lebensjahr mit Viechern und Seewasser seit dem 16ten. Argumentiert doch mal richtig!!!

  • Zitat

    Original von Jannes Freiberg
    Sehr schön, du scheinst schon sehr viele Reptilien gehalten zu haben... :confused_face: Bitte hör auf, Intelligenz an der Art bzw. an der systematischen Einordnung eines Tieres festzumachen.


    es war ein miniwinzel-einfach-beispiel --und intelligenz geht mit Leidensfähigkeit einher, deshalb wählte ich diesen Begriff

  • Zitat

    Original von Nils


    Genau sowas meine ich... Da wurde EIN verhaltensgestörter Doktor gesehen und sofort geschlussfolgert. Was sagt denn EIN Beispiel aus? Zudem litt das Tier sicher nicht an mangelndem Schwimmraum, sondern an mangelnder Beschäftigung mit einem Mitbewohner. Ich habe in der Natur noch keinen Zebrasoma rumdüsen sehen.
    Natürlich ist es besser, je größer das Becken ist und ich halte auch nix von Tierquälerei, aber die Aussagen, die sich hier einige zutrauen, find ichs chon erstaunlich.


    wo schrieb ich etwas von verhaltensgestört????
    das war dieses Tier nicht, da andere Doctorfische und Einrichtung enthalten waren.
    gelangweilt bedeutet -nicht besonders lebensfroh.

    André


    ps.: warum reagieren hier manche so, als ginge es um -ihren- Lebensraum?? :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Schleimer (10. Juli 2006 um 16:01)

  • Hi,
    um mal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen- der erste unser 3 Z. flavescens zog in ein 200 Liter- Becken ein, zog nach 8 Monaten in ein 250 Liter- Becken, bezog weitere 6 Monate später ein Aquarium mit den Maßen
    130X50X50 und verblieb dort für 11 Monate (alle Becken eher luftig eingerichtet). Auch heute im "großen" Aquarium, mit 2 Artgenossen, hat er sein Verhalten nicht geändert. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen glaube ich, daß man ihn als Einzeltier durchaus in Becken ab 120cm Länge halten kann. Es ist am Aquarianer gelegen ihm bei Bedarf eben ein größeres Heim zu geben.
    Übrigens zeigen alle meine Fische einen ausgeprägten "Hospitalismus" sobald und solange jemand im Raum ist. Der A. lineatus schwimmt unbeobachtet auch nicht anders umher als die Z. flavescens. Ich glaube das " Hospitalismus" oft nichts anderes als Bettelei ist.

    Gruß Heinz

  • HI,
    mich würde mal interssieren,was Ihr so zu der Tatsache meint,das
    Paarung/Ablaichen von Doktorfischen bisher nur in Grossaquarien
    (oder kann jemand von was anderem berichten?)stattgefunden hat ?
    Ist das nicht auch ein Massstab von natürlichem Verhalten ?
    Oder warum passiert sowas nicht in kleineren Becken ?
    Schöne Grüsse Thomas

  • Paarbildung aber eher seltener...
    Hast du da auch Erfahrungen oder waren das wieder mal
    "erlesene oder gehörte" Erkenntnisse ?

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    2 Mal editiert, zuletzt von Thomas Engels (10. Juli 2006 um 16:19)

  • Zitat

    Original von Nils
    Ich kann Joe immer besser verstehen. Hier wird selbst zusammengereimtes als Wissen verkauft und den Leuten, die wirklich schon Erfahrungen gemacht haben (wo ich mich nicht zu zähle) wird die Kompetenz abgesprochen, weil sie unpopuläre Meinungen kundtun. (Zitat: Bleib mal lieber bei den Korallen, Joe)

    sorry, aber nach über 40j aquaristikerfahrung, davon gut 20j mw, basiert das selbst zusammengereimte durchaus auf erfahrung, habe die tiere selber über lange zeit gehalten und über viele jahre beobachten können :winking_face:

    und daher bleibe ich bei meiner meinung, daß z.b. 2 favescens und 2 bicolor,die ja genauso groß werden, in nem 60er würfel tierquälerei ist :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: 8o, und wer tiere so hält und erfahrung vorgibt - da bleibt mir halt nur ein kopfschütteln :winking_face_with_tongue:

    und da ja z.b. robert und peter noch größere becken vertreten als ich, gehöhren die dann wohl auch zu der gruppe???

    mfg
    michael

  • Hallo,

    Nur mal zu dem "netten" Beispiel Paarung/Vermehrung im Aquarium: Es ist erwiesen, dass sich Tiere so gut wie immer fortpflanzen, dabei ist es teilweise relativ egal, wie die Tiere gehalten werden. Wer sich mal mit den Amis und deren Reptilien-Haltung(eine Riesenschlange in einer 60x40x40-Plastikbox ohne Beleuchtung auf Zeitungspapier) beschäftigt, wird bemerken dass sie trotzdem eine Menge Nachzuchten zu verzeichnen haben...

    Zitat

    ps.: nochmal: ich beschäftige -mit 17jähriger ungewollter HALTUNGSPAUSE- seit meinem 12ten Lebensjahr mit Viechern und Seewasser seit dem 16ten. Argumentiert doch mal richtig!!!


    Wer argumentiert denn hier nicht richtig...? :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    es war ein miniwinzel-einfach-beispiel --und intelligenz geht mit Leidensfähigkeit einher, deshalb wählte ich diesen Begriff


    Das Beispiel ist aber einfach falsch, und darum ging es. Und leidensfähigkeit geht NICHT mit Intelligenz einher, denn auch ein Tier welches ohne jegliche Intelligenz nur seine Instinkte ausleben will, leidet trotzdem darunter wenn es das nicht tun kann.

  • Original von Jannes Freiberg
    Hallo,

    Nur mal zu dem "netten" Beispiel Paarung/Vermehrung im Aquarium: Es ist erwiesen, dass sich Tiere so gut wie immer fortpflanzen, dabei ist es teilweise relativ egal, wie die Tiere gehalten werden.


    Und das gilt auch für Doktorfische,Grosskaiser und Falterfische ?

  • Zitat

    Original von Jannes Freiberg


    Das Beispiel ist aber einfach falsch, und darum ging es. Und leidensfähigkeit geht NICHT mit Intelligenz einher, denn auch ein Tier welches ohne jegliche Intelligenz nur seine Instinkte ausleben will, leidet trotzdem darunter wenn es das nicht tun kann.


    hab ich was anderes behauptet??
    und das Leidensfähigkeit mit Intelligenz einhergeht ist so richtig -wie der Himmel blau ist!!!!!!!!!!!!!!

    Jungs, daß die meisten hier Dinge anders sehen, liegt wohl an dem schlechten Gewissen, welches bei Richtigkeit meiner Aussagen zum tragen käme.

    Mit ist es jetzt zu doof, weil hier einige alles verdrehen und mir irgendwie sehr "aufgedreht" vorkommen. Es ist nur faszinierend, daß hier Wissen existiert, welches die Wissenschaft noch gar nicht mit Bestimmtheit geklärt hat. Ihr schon! :winking_face_with_tongue:

    Bitte lest meine beiträge genau und werdet nicht polemisch..............

    abbrechende grüße
    Andreé


    ps. Andreas hatte es gut erkannt: Es geht um Klärung einer Grundsatzfrage -vorher sterben alle Platz-Diskussionen an dieser Stelle
    -und alles geht weiter wie bisher!

    3 Mal editiert, zuletzt von Schleimer (10. Juli 2006 um 19:03)

  • HI,
    ich kann Euch auch noch ein Beispiel aus der hiesigen "freien
    Natur" bringen,das meiner Meinung noch gut zum Thema passt,
    (obwohl ich ansonsten die Meinung teile,nicht alle Fische in einen Topf zu werfen,
    also schon nach Arten zu differenzieren):
    Meine Schwiegereltern hier leben auf dem Lande,an einem Fjord.Dort
    wird auch eine Aquakultur betrieben,das heisst,kommerzielle Mästung
    in (verglichen mit unseren Aquarien ,RIESIGEN ) Hälterungsnetzen.
    Dort werden hunderte Heilbutten dickgefüttert,auf engstem Raum.
    In diesen Gehegen gibt es einige "Untermieter",die von der bequemen
    Fütterung Gebrauch machen.Es sind Seelachse,die als Jungfische durch die Maschen in das Gefängnis schwimmen und es sich gut gehen lassen.
    Soweit,nichts besonderes.Aber jetzt kommt das Witzige:
    Diese Seelachse bleiben die ganze Zeit "freiwillig" im "Gefängnis",
    sie werden dort so dick und fett,bis sie nicht mehr durch die Maschen passen und nicht mehr "flüchten" könnten,selbst wenn sie es wollten!!!
    Sie verlieren sehr schnell die Lust/das Interesse zum Schwimme,Jagen und was weiss ich was die sonst noch so treiben,sie schwimmen freiwillig in ein sowieso schon überfülltes "Gefängnis",nur weil da das Futter von oben kommt,
    müssen nur noch das Maul aufmachen...
    Diese Fische geben also vollständig" freiwillig" ihr "natürliches" Verhalten auf
    nur wegen der Bequemlichkeit angehend des Fressens...
    Kommt jetzt nicht und sagt,ja aber Doktorfische sind viel intelligenter
    oder freiheitsliebender...(übrigens,es gibt sogar Einige unter uns Menschen,
    die ähnliches Verhalten an den Tag legen...;))
    Nur,sowas gefällt natürlich uns (mehr oder weniger gewissenhaften) Aquarianern nicht...
    es wird als "abartig" gestempelt,den Fischen braucht's deswegen nichts auszumachen, es sind
    die idealistischen Esthetiker unter uns, die hier "leiden";( ...
    Damit wir uns nicht falsch verstehen,ich möchte mein Aquarium auch nicht nach obigen Erkenntnissen betreiben, werde bloss das Gefühl nicht los,das es bei dieser Diskussion mindestens
    genausoviel um die Aquarianer wie um die Fische geht...
    P.S.Diese Seelachse haben übrigens'ne Super Qualität als Speisefisch,
    könnte man sicher als ökologisch verkaufen... :grinning_squinting_face:
    Schöne Grüsse Thomas

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    4 Mal editiert, zuletzt von Thomas Engels (10. Juli 2006 um 20:17)

  • Zitat

    Original von Heinz Simchen
    Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen glaube ich, daß man ihn als Einzeltier durchaus in Becken ab 120cm Länge halten kann.

    hallo heinz,

    ob einer oder zwei in einem 120 becken wohnen, ist m.e. gleich, da die tiere sich beim schwimmen keinen platz streitig machen.

    ausserdem ist die gesellschaft anderer fische notwendig, um ihm ein "gruppengefühl" zu vermitteln, des wohlfühlens wegen.

    in unserem 1200 liiter-raumteilerbecken hatten wir vor gut 10 jahren einen bunt gemischten trupp verschiedener docs incl. 1 chelmon.

    es war zu beobachten, dass dieser trupp gerne gemeinsam durchs becken zog, sich darauf wieder locker im becken verteilte um sich dann wieder zu treffen usw.

    der kumpel im becken ist eine äusserst wichtige "bezugsperson"

  • Hi Joe,
    mit Einzeltier meinte ich nicht das er in Isolierung gehalten werden soll- ich zweifle halt aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen das er unbedingt zu zweit, oder mehr gehalten werden muß.

    Heinz

  • Hi schleimer,
    bei der Aquarieneinrichtung ist es kein Wunder das deine Fische durchgeknallt sind- und dann noch alleine.

    Gruß Heinz

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