ZitatOriginal von Joe
man sollte mal die frage stellen, ab wiewenig fisch ein becken unterbesetzt ist und krankhafte tiere produziert werden!.?
Hi Joe,
eine sehr interessante Frage.
Seit einer Woche beherberge ich zwei weitere Fische in meinem 130x60x60 Aquarium. Bis dahin waren es zwei Aalgrundeln, zwei Flammenzwergkaiser, ein Salarias fasciatus und ein Zebrasoma xanthurus (Jugendsünde ?). Nun kam ein Pärchen Chaetodon xanthurus dazu und meine Fische fingen an, zu leben. Die Zwergkaiser, die sich bis dato nur zum Futtern zeigten, schwimmen auf einmal vor und nicht hinter den Steinen rum. Die tägliche Schwimmstrecke des Doktors hat sich durch den Neubesatz vervierfacht. Nur die Bodenfische benehmen sich wie immer.
Jetzt ist Konkurrenzdruck da, wie im Riff, und schon kommt Leben in die Bude - ohne dass gleich ernsthafte Streitereien ausgebrochen sind. Hier muss ich wirklich eingestehen, dass das Becken vorher eher unnatürlich besetzt war, eben zuwenig Fisch.
Übrigens, am Zebrasoma merkt man, dass nicht nur die Beckengröße, sondern vor allem auch die Beckenstruktur wesentlich für das Wohlergehen eines solchen Fisches ist. Ein 800 L AQ mit nur einer Schwimmspur vor den Steinen ist nicht wirklich geeigneter als mein 460 L AQ mit einer großen Anzahl von Schleichwegen durch diverse Höhlen und Überhänge. Wenn sich ein Fisch nie querlegen muss, um irgendwohin zu kommen, dann empfinde ich das als unnatürlicher, wie genügend Platz ohne Abwechslung. ![]()

