Doktorfische und "Alternativen"

  • Zitat

    Original von Joe
    man sollte mal die frage stellen, ab wiewenig fisch ein becken unterbesetzt ist und krankhafte tiere produziert werden!.?

    Hi Joe,
    eine sehr interessante Frage.

    Seit einer Woche beherberge ich zwei weitere Fische in meinem 130x60x60 Aquarium. Bis dahin waren es zwei Aalgrundeln, zwei Flammenzwergkaiser, ein Salarias fasciatus und ein Zebrasoma xanthurus (Jugendsünde ?). Nun kam ein Pärchen Chaetodon xanthurus dazu und meine Fische fingen an, zu leben. Die Zwergkaiser, die sich bis dato nur zum Futtern zeigten, schwimmen auf einmal vor und nicht hinter den Steinen rum. Die tägliche Schwimmstrecke des Doktors hat sich durch den Neubesatz vervierfacht. Nur die Bodenfische benehmen sich wie immer.

    Jetzt ist Konkurrenzdruck da, wie im Riff, und schon kommt Leben in die Bude - ohne dass gleich ernsthafte Streitereien ausgebrochen sind. Hier muss ich wirklich eingestehen, dass das Becken vorher eher unnatürlich besetzt war, eben zuwenig Fisch.

    Übrigens, am Zebrasoma merkt man, dass nicht nur die Beckengröße, sondern vor allem auch die Beckenstruktur wesentlich für das Wohlergehen eines solchen Fisches ist. Ein 800 L AQ mit nur einer Schwimmspur vor den Steinen ist nicht wirklich geeigneter als mein 460 L AQ mit einer großen Anzahl von Schleichwegen durch diverse Höhlen und Überhänge. Wenn sich ein Fisch nie querlegen muss, um irgendwohin zu kommen, dann empfinde ich das als unnatürlicher, wie genügend Platz ohne Abwechslung. :winking_face:

  • Hallo,

    ich bin zwar jetzt noch nicht so lange dabei und habe auch erst ca 2 1/2 Jahren Meerwassererfahrung, aber davor schon weit über 20 Jahre Buntbarsche gehalten.

    Daher weiß ich, dass die Beckengröße zwar ein Faktor ist, es aber viel wichtigeres bei der Haltung von Fischen gibt, nämlich die Beckeneinrichtung und die Kombination des Besatzes.

    Wenn ich sehe, wie immer auf (meiner Meinung vielfach übertriebene) Literzahlen Wert gelegt wird, es aber keinen Hinweis auf die Einrichtung gibt, wundere ich mich immer wieder.

    Wenn ich z.B. einen Fisch, der Algen sucht und abgrast, wie einen Doktor halte, dann brauche ich möglichst viel Möglichkeiten für ihn, sowas zu tun, das heißt, das z.B. Säulen viel besser als die häßlichen Steinhaufen an der Rückwand besser sind, denn eine Säule bietet ,mehr Fläche.
    Wenn es dann noch ein Fisch ist, der viel schwimmt, dann am besten mehrere Säulen, da kann er dann im Kreis, Achten oder sonstwas schwimmen und ihm wird auch nicht langweilig.

    Außerdem Frage ich mich immer, ob es denn angebracht ist, so einen Fisch in einem absolut "cleanen" SPS Becken zu halten, wo sämtliches Lebendgestein mit Korallen überwachsen ist und wo jede kleinste Alge sofort rausgerissen wird.

    Und beim Fischbesatz gilt auch darauf zu achten, dass die Fische zueinander passen. Wenn trotz genügend Schwimmraum zu viele ähnliche Fische mit den gleichen Nahrungs- oder Revieransprüchen in einem Aquarium sind, wird es immer welche geben, die ständig unter Druck sind.
    Das ist auch absoluter Streß für die Tiere, der meist irgendwann tötlich endet, nur die meisten wissen gar nicht, warum ihre Tiere irgendwann krank sind, oder plötzlich tot, da wird dann immer sofort nach den Wasserwerten geschaut oder es wird auf irgendwelche Infektionen geschoben.

    Ich möchte hier jetzt nicht für "Käfighaltung" plädieren, aber ich finde es quatsch sich immer nur auf die Beckengröße einzuschießen.

    Grüße
    Manuel

  • Nun, wenn es nur Theorie ist wenn man es ablehnt Docs in nem 60er Würfel zu halten, dann kann man ja alles an Fischen ausprobieren und dann mal schauen was so wird an "Verhaltensauffälligkeiten". Nach dem Motto "Das muss ich selbst mal mit dem Tier versuchen, vielleicht klappts ja bei mir". Wenn nicht dann gebe ich das Tier eben weiter.

    Vielen Anfängern wird hier die Hölle heiß gemacht (richtig so) wenn sie so handeln. Kleines Becken, Drücker oä. reingedrückt und schon kommen die "Verhaltensauffälligkeiten". Anscheinend doch völlig ok.

    Wir haben noch einen 40er Würfel hier rumstehen. Ohne Fische, weil wirs keinem Fisch zumuten wollen (unsere naive theoretische Denkweise mal wieder).
    Wenn ich nen gelben Doc reinsetze scheints also ok zu sein, ich verspreche auch ihn immer zu füttern, dann wird er schon zufrieden sein.
    Jeder kann anscheinend also nach seinem persönlichen Ermessen entscheiden was ok für die Tiere ist. Die Ansichten scheinen ziemlich weit auseinander zu liegen. Ich für meinen Teil habe mich entschlossen nur kleine, reviergebundene Fische zu halten.
    Letzen Endes macht ja eh jeder Tierhalter was er will und macht seine Erfahrungen damit es nicht nur bei grauer Theorie bleibt.

    Ich muss jetzt irgendwie ständig an irgendwelche japanischen Singvogelhalter denken, die die Vögel in winzigen Käfigen halten. Wenn man die fragt warum sagen Sie das sie das Hobby aus Liebe zur Natur betreiben.

    Gruß

    Henrik

  • @Hendrik

    Ich habe selber noch keine Doktorfische gehalten, aber ich hatte früher schon Fische, bei denen sich herrausgestellt hat, dass Ihnen nicht die nötigen Bedingungen bieten konnte und das obwohl ich mich an den damaligen Empfehlungen gehalten habe.
    Ich denke sowas kann man leider oft nur dann beurteilen, wenn man selber die Erfahrungen gemacht hat.

    Und wer von uns kann schon sagen, ob seine Fische glücklich sind?
    und wo sind die Grenzen? Ist ein Anemonenfisch ohne Anemone glücklich und ist das vertretbar? Oder ein Citronengoby ohne SPS?
    Oder ein Algenblenni, der sich jeden Tag den Bauch mit Frostfutter vollschlägt, um dan rund und glücklich an Leberverfettung zu sterben?

    Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden, und das ist mit Sicherheit bei vielen auch ein Lernprozess.

    Grüße
    Manuel

  • Hallo Manuel,

    mal generell (nichts gegen Dich jetzt) :winking_face:


    Ich habe selber noch keine Doktorfische gehalten, aber ich hatte früher schon Fische, bei denen sich herrausgestellt hat, dass Ihnen nicht die nötigen Bedingungen bieten konnte und das obwohl ich mich an den damaligen Empfehlungen gehalten habe.

    Ich denke sowas kann man leider oft nur dann beurteilen, wenn man selber die Erfahrungen gemacht hat.
    Wenn man genug selbst recherchiert ists meist besser, als wenn man (besonders vom Verkäufer) ein reines Gewissen eingeredet bekommt. Aber spätestens nach so einer Erfahrung weiss manns ja besser.

    Und wer von uns kann schon sagen, ob seine Fische glücklich sind?
    Naja man kanns sich ja denken. Je näher an der Natur desto besser. Riffbarsche mit einem kleinen Revier das sie nie verlassen fühlen sich sicherlich wohl im Aquarium angemessener Größe und zeigen dies ja meist auch dadurch das sie Ablaichen etc.

    und wo sind die Grenzen? Ist ein Anemonenfisch ohne Anemone glücklich und ist das vertretbar?
    Ist unnatürch, würde ich dem Tier nicht zumuten

    Oder ein Citronengoby ohne SPS?
    Ist unnatürch, würde ich dem Tier nicht zumuten

    Oder ein Algenblenni, der sich jeden Tag den Bauch mit Frostfutter vollschlägt, um dan rund und glücklich an Leberverfettung zu sterben?
    Hatte ich selbst den Fall. Sowas stand damals in keinem Buch. Der Verkäufer sagte noch "nen Blenny, der frisst doch alles". Eben. Irgendwann fing er an Frostfutter zu fressen und verstarb dann auch binnen weniger Monate. Ich werde mir keinen Blenny mehr kaufen, weil ich diese tollen Tiere sehr mag. Bei mir gehts in erster Linie um Korallen und in meinen Becken wachsen nicht genug Algen um so einen Fisch bei Gesundheit zu halten. Ich brauche auch keinen Algenfressenden Fisch, nur ab und zu nen Klingenreiniger.

    Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden, und das ist mit Sicherheit bei vielen auch ein Lernprozess.
    Ja klar, aber man kann ja von Fehlern Anderer lernen


    Mal ein Beispiel:
    Ich finde zB die Gomphosus-Lippfische extrem faszinierend. Es gab vor einigen Jahren mal einen Artikel von Joachim Frische über die Fische in "Das Aquarium". Im Artikel findet sich nichts negatives über die Aquarienhaltung. Ich habe dann mal Kontakt zu ihm aufgenommen und ein paar Fragen zu dem Fisch gehabt. Er hat selbst mittlerweile die Einstellung das die Fische nicht im Aquarium gehalten werden sollten und hat auch vehement davon abgeraten.

    Ich weiss nicht was so schwer daran zu verstehen ist das ein Aquarium doch ein Stück Natur sein soll, und zwar als Bonsai-Version, alles ne Ecke kleiner.
    Es geht hier rein um die Gier des Pflegers "Ich will das da!". Auf der anderen Seite steht der Respekt vor der lebenden Kreatur. Das Gewissen wird dann durch herumargumentieren beruhigt.

    Ich habe schon ziemlich viele schlimme Fälle gesehen wo der Pfleger gesagt hat das das schon ok sein für das Tier. Na dann gehts ja.

    Solange die Fische noch feucht gehalten werden :confused_face:

    Gruß

    Henrik

  • AHHHHHHHHHHH !!!!!!!! Hab nicht gewollt das mein beitrag so eine diskussion auslöst... :loudly_crying_face:

  • @Hendrik
    Ich sehe das ja ähnlich wie Du und halte auch nur kleine Fische, aber ich finde diese Literdiskussion einfach falsch.
    Ich habe schon 1000 Liter Aquarien gesehen, da haben die Fische bald weniger Schwimmraum als in meinem kleinen Aquarium.

    Wenn so ein Fisch immer hin und her schwimmen kann, wird im doch viel schneller langweilig, als wenn er ein gut gestaltetes Aquarium hat.
    Man kann ein 240 Liter Aquarium durchaus so gestallten, dass es artgerechter und interessanter ist als ein 500 Liter Aquarium mit an die Wand geklatschten Steinen.
    Vergleich einfach mal den Schwimweg, wenn so ein Fisch die Rückwand entlang schwimmt mit der Strecke, die er schwimmen würde, wenn der Steinaufbau mittig ist.
    Dann muß man noch mal betrachten, wieviel Platz nehmen eigentlich die Korallen ein? ist das Becken total zugewuchert?

    Und darum ging es mir eigentlich. Man sollte das ganze danach messen, wie sich die Tiere in dem Aquarium austoben können, und da bin ich mir sicher, dass man auch in kleineren Aquarien einiges rausholen kann.

    Ob das nun in einem 40er Würfel geht, darüber kann man aber sicher streiten.

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Übrigens, am Zebrasoma merkt man, dass nicht nur die Beckengröße, sondern vor allem auch die Beckenstruktur wesentlich für das Wohlergehen eines solchen Fisches ist. Ein 800 L AQ mit nur einer Schwimmspur vor den Steinen ist nicht wirklich geeigneter als mein 460 L AQ mit einer großen Anzahl von Schleichwegen durch diverse Höhlen und Überhänge.

    hi tisi,

    ach, wie möcht ich dich drücken.. :grinning_squinting_face:

    für die gestaltung solcher schwimm- und erlebnissparks sind raumteilerbecken mit ihren meist durchlässigen aufbauten gut als beispiel zu nehmen.

    solche aufbauten, etwas an wandbecken angepasst - mit nur schmalem aufbau der rückwand - bringen lebendige ruhe in die fischgesellschaft.

  • Es ist leider immer wieder das gleiche! Manche Leute sind einfach nicht bereit Abstriche zu machen!
    Meiner Meinung nach sind die wenigsten Acanthurus Arten für eine Riffaquarium geeignet, da sie einfach zu groß werden! Bei den Zebrasoma Arten nur die Gelben und der gemmatum (von der Größe her gesehen!) Und wenn geht bitte Paarhaltung (und nicht gleich 4 Z. flavescens!)
    Ansonsten gibts doch genug kleine, reviertreue Fische welche auch in der Natur nur wenig Platz beanspruchen und sich echt gut pflegen lassen! Auch ein sinnvoller Steinaufbau ist meiner Meinung nach sehr wichtig! Fische müssen sich auch verstecken können und mal nicht gesehen werden!

    Zum Thema Unterbesetzung: Es kommt auf die passende Vergesellschaftung an, nicht auf die Anzahl! (klar kann man es auch übertreiben, aber ein gesunder Besatz ist auch für die Fische natürlicher da sich die Aggressionen verteilen können)

    Alles in allem sollte man nicht vergessen daß wir eine sehr große Verantwortung unseren Pfleglingen gegenüber haben!

    Nochwas: Man kann sehr wohl erkennen ob sich ein Fisch wohlfühlt! Schaut mal auf die Augen...

    Mfg
    Christian

  • Zitat

    Original von Der_Student
    AHHHHHHHHHHH !!!!!!!! Hab nicht gewollt das mein beitrag so eine diskussion auslöst... :loudly_crying_face:

    hi stjudnt,

    is schoa oki.

    solche sind das salz in der fischsuppe.

  • Hallo Hendrick,

    im Grunde bin auch der Meinung das man sich auf die Erfahrungen anderer beziehen kann und auch sollte. Das Problem ist nur, daß irgendjemand diese Erfahrungen ja nun mal machen muß und man dann auch noch mit dieser subjektivenErfahrung konform gehen muß. Ich z.B. teile nämlich keinesfalls die Meinug das Doktoren pauschal Becken ab 1.000L haben müßen um sich wohl zu fühlen. Genauso vertrete ich die Meinung das Becken unter 300L deutlich zu klein sind. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht anmaßen un von jedem zu Verlangen das genauso zu sehen.

    Zum zweiten ist der Einwand von Manuel Dittko ehr richtig und wichtig. Es gibt tatsächlich 1000L Aquarien mit deutlich weniger Platz für die Fische als optimaler eingerichtete 500L Aquarien. Seit dem Frank Mohr das Thema mal auf den Tisch gebracht hat und sein "Viel-Platz-Becken" propagiert hat, richte ich meine Aquarien nach diesem Prinzip ein. So besteht die Dekoration aus einem mittigen Riffaufbau der mi Höhlen und "Durchgängen versehen ist. So können die Fische vor, hinter und durch den Riffaufbau schwimmen. Damit bot mein damaliges 700L Aquarium mit einer Länge von 160cm den Tieren darin genausoviel Schwimmraum wie ein Aquarium mit 320m Länge und einem an der Rückwand hochgebautem Riff.

    Hier mal ein Bild aus meinem akteullen Aquarium was das etwas deutlich macht.

    Und noch ein Argument zur Grundsatzdiskussion. Auch kleine, reviertreue Barsche haben in der Natur eine freue Partnerwahl, können bei Bedarf oder nichtgefallen ihr Revier verlassen, bzw. "umziehen".

    Meine Meinung ist, daß wir die Tiere oft zu sehr vermenschlichen. Ein Fisch denkt nicht darüber nach wie weit er schwimmen kann oder ob die anderen Tiere in seiner Umgebung geographisch dahingehören. Für einen Fisch ist wichtig das er Nahrung findet, sicher vor Fressfeinden ist und sich reproduzieren kann.
    Wobei natürlich klar sein sollte, daß trotz der Erfüllbarkeit dieser Parameter natürlich auch ein Mindesanspruch (mehr kann kein Aquarium sein) an Bewegungsfreiheit vorhanden sein muß. Aber ich kann nur immer wieder Manuel recht geben das sich z.B. ein Doktor m.M. nach in einem gut strukturierten Aquarium das ihm auch natürlich Nahrung in Form von Aufwuchs und einem Fassungsvermögen von 300L wohler fühlen wird als in einem supersauberen 1000L Aquarium das voll mit Steinen ist und absolut sauber. Und wenn er dann noch mit 3 anderen Fischen alleine darin rumdümpeln muß, dann kommt noch das Argument von Joe hinzu das er sich da auch noch zu Tode langweilt.

    Gruß
    Andreas!

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas Pridzun (7. Juli 2006 um 13:21)

  • Moin,

    ich schreibs ja ungern.
    bei dem 60er Würfel hat der Fisch bei einem theoretischen :winking_face: Radius von 50cm immerhin knapp 160 cm Länge die er durchschwimmen kann. Dazu kommt dann noch die Unendlichkeit eines Kreises, sofern die Mitte einen Sichtschutz darstellt!

    Trotzdem finde ich es zu klein, in Abetracht dessen, was ein 1000Liter für Möglichkeiten böte.
    Selbst flavescens würde ich nicht in 1000Liter stecken, aber das ist mein ganz persönliches Empfinden. Den Rest stütze ich aus Erfahrungen mit allerelei anderem Gethier und theoretischen Überlegungen. Man muß nicht einen Doc in 300Litern gehalten haben, sofern die Argumente einigermaßen logisch sind, um diesbezüglich sinnvolle Einschätzungen machen zu dürfen/können.

    Wie gesagt, schon als Jugendlicher(vor 22Jahren) fielen diese Fische für mich gänzlich aus. Anfangs hauptsächlich wegen des Gerüchtes, daß die in Gefangenschaft nur einzelnd haltbar seien und weil der Bewegungsbedarf enorm hoch ist. Desweiteren kann man, allein durch das Aussehen/Form, schon eine Menge über die Lebensweise/Bedürfnisse eines Fisches erahnen!

    Natürlich werden Docs unterschiedlich groß. Einen hepatus kann man sicher nicht in 1000 Litern halten..........

    1000 Liter theoretische und nasenhafte Doktorfischgrüße
    André


    ps.:
    So, wie bestimmte technische Komponenten zur Meerwasseraquaristik gehören, müssen strukurelle Begebenheiten zukünftig eine gleichwertige Beachtung finden.

  • Zitat

    Original von Schleimer

    Natürlich werden Docs unterschiedlich groß. Einen hepatus kann man sicher nicht in 1000 Litern halten..........

    natürlich kann man - viele "können" das auch in 500l oder sogar noch weniger. Du wärst wahrscheinlich entsetzt wenn du wüsstest wieviele Hepatuse von den Leute im Forum in recht kleinen Becken gehalten werden. Die meisten würden dir wahrscheinlich ausserdem sagen dass ihr Hepatus sich absolut wohlfühlt.
    Die Frage ist (momentan) hauptsächlich ob man das will (verboten ist es ja nicht).

    Ich hab zB einen Ocellaris der manchmal völlig gestört an der Scheibe hin und herschwimmt als würde er nach dem Ausgang suchen.
    Mein Becken ist sicher groß genug für die Dame, eine Anemone hat sie auch mit ihrem Männchen und trotzdem könnte man das manchmal als Hospitalismus auslegen.

  • Zitat

    Original von Schleimer
    . Man muß nicht einen Doc in 300Litern gehalten haben, sofern die Argumente einigermaßen logisch sind, um diesbezüglich sinnvolle Einschätzungen machen zu dürfen/können.

    hi andre,

    doch, alles andere ist und bleibt: theoretischer kram... :smiling_face_with_sunglasses:

  • nimm mal die Brille ab, Joe! :smiling_face_with_sunglasses:


    ps.. es gibt sogar Filmaufnahmen von Doktor-Fischen aus dem Meer :winking_face:

  • Hab 2 P. hepatus zwei Jahre lang gepflegt! (1500l, sehr fischfreundliche Einrichtung!) und war froh daß ich sie ins Haus des Meeres geben durfte! Hab diesen Fehler nur einmal gemacht! Obwohl ich mit 250cm Länge (Raumteiler) und einem Volumen von 1500l sicher kein kleines Aquarium habe haben sich die Fische irgendwann einfach nichtmehr wohl gefühlt!

    Mein größter Fisch ist mein Mirakelbarsch! Pflege dafür hat mehr kleiner Fische, wie Korallengrundeln, Lippis, Fahnenbarsche usw. Es kommt immer auf die Vergesellschaftung an!

    Jeder der mal im Meer den Docs zugesehen hat wird sich hüten diese Fischfam. in unseren Miniriffen pflegen zu wollen! Mir gehts halt so!

    Mfg
    Christian

  • Zitat

    Original von Schleimer
    nimm mal die Brille ab, Joe! :smiling_face_with_sunglasses:

    ps.. es gibt sogar Filmaufnahmen von Doktor-Fischen aus dem Meer :winking_face:

    hi andre,

    geht nicht, sonst werd ich blind, bei dem was so geschrieben wird. :O

    danke für den hinweis mit den filmen, aber lass mich den hinweis bringen, dass erfahrungen im umgang mit den pfleglingen mehr sagt als n paar filmchen. :]

    solltest du mal ausprobieren. :face_with_rolling_eyes:

    höchsten für den aquaristischen laien brauchbar, der aus solchen seine unqualifizierten schlüsse zieht. :winking_face:

  • @ joe

    merkst du eigentlich nicht,daß du dich immer weiter disqualifizierst :winking_face_with_tongue:

    oder gehöhrst du auch zu der art händler, die fische auch noch für haltung in öl und blech empfehlen, hauptsache der gewinn stimmt :winking_face_with_tongue:

    @all

    sicher spielt die beckengestaltung/ vergesellschaftung eine wichtige rolle, literzahl allein sagt definitiv nicht alles aus. aber es gibt für docs je nach eine art(natürlich auch für alle anderen fische) halt eine untergrenze, ab der auch die beste beckengestaltung nichts mehr retten kann :winking_face:

    bei manchen hier vertretenen meinungen wunderts mich, daß nicht noch ein großkaiser im 60er würfel bei den docs sitzt 8o, würde joe sicher auch gutheißen :winking_face_with_tongue:

    mfg
    michael

  • Sorry but you really disapoint me Joe! Bin normalerweise auch kein mbb fan aber wo er Recht hat hat er Recht!

    Mfg
    Chris

  • Zitat

    Original von Joe
    danke für den hinweis mit den filmen, aber lass mich den hinweis bringen, dass erfahrungen im umgang mit den pfleglingen mehr sagt als n paar filmchen. :]


    oder auch nicht, weil das Tier nicht annähernd ein natürliches VerhaltensSPEKTRUM zeigen KANN :aetsch:

    Zitat

    solltest du mal ausprobieren. :face_with_rolling_eyes:


    die Doktorfisch-Haltung???

    Zitat

    höchsten für den aquaristischen laien brauchbar, der aus solchen seine unqualifizierten schlüsse zieht. :winking_face:


    :sleep:

    seelose grüße
    Blind-André

  • mein lieber michael,

    scheibar bekommst du nicht mehr mit, dass ich nicht alleine mit meinen erfahrungen da stehe...... :loudly_crying_face:

    und deine @-all ansprache bringt dich ja auch wieder ein stückchen näher an die realität. :]

    militante ideologien haben noch nie viel gefruchtet, sachliche disskusionen aber doch. vielleicht versuchst du es mal damit.

    nur n vorschlag, besser gesagt ne bitte.

    dann kommen wir von der sache her auch weiter. :O

    allerdings läst dein letzter abschnitt die hilflosigkeit deines versuches ein wenig ins lächerliche abrutschen, gell! :wink

    nebenbei bemerkt, bei uns gibts keinen fisch, nur nachzuchtkorallen.......

    und wenn nicht mehr als eine blöde bemerkung mit dem "haupsache der gewinn stimmt" von dir hier kommt, solltest du dich mit dem schreiben zu diesem thema etwas zurückhalten.

    denke ich.

    :smiling_face_with_sunglasses:

    oder haste auch was konstruktives beizutragen?

  • schade, Hasi, daß Du nun etwas komisch wirst, aber ich rechtfertige mich trotzdem mal.

    Rechtfertigung abgebrochen...

    André der Spinner

  • Hai z´sammen,

    ich denke mal das das ganze hier nichts mit Spinnern oder Nichtspinner zu run hat, sonder mit unterschiedlichen Auffassungen.

    Joe, ich und viele andere vertreten halt die Meinung das es für einen Dok, bleiben wir beim Bsp. des Z. flavescens nicht zwingend erforderlich ist ein Aquarium größer 500 oder gar 1000L zu haben. Diese Meinung begründet sich zumindest in meinem Fall auf Beobachtungen die ich selber in meinen Aquarien gemacht habe. Ich habe schon in einem 400L Aquarium zunächste einen Z. flavescens gehalten und dann päter einen zweiten dazu gesetzt.
    Zunächst werde ich Deine Ansicht unterstützen wenn ich schreibe das der erste ein durchaus unnatürliches und stereotypes Verhalten gezeigt hat. Zumindest zeitweise schwamm er stupide achten an der Frontscheibe oder kämpfte mit seinem Spiegelbild. Nun könnte man, wenn man sich aus dieser Momentaufnahme eine theoretische Meinung bildet, glauben das es an dem vermeindlich zu kleinen Aquarium lag. Für mich habe ich das damit wiederlegt, daß sich das Verhalten des Tieres komplett geändert hat nachdem ich einen zweiten Z. flavescens nachgesetzt habe.
    Nach den ersten beiden "Zanktagen" vertrugen sich die beiden und begannen zu interagieren. ab diesem Zeitpunkt gab es niemals wieder Anzeichen für das o.g. Verhalten.
    Und das ist zumindest für mich, und ich glaube auch für Joe, der Grund, wenn wir sagen das es manchmal schon Sinn macht eigene Erfahrungen und eigene Beobachtungen zu machen. Hin und wieder merkt man dann, daß es nicht immer richtig sein muß was man sich so seit 20 Jahren gegenseitig immer wieder erzählt.

    Trotzalledem ist das natürlich nun kein Grund zu sagen das man einen Naso in einem 300L Becken halten kann. Das bringt mich übrigens zu Die Michael,nicht böse nehmen, aber mir ist es unverständlich einem flavescens mind. 500-1000L zuzusprechen, sich aber 2 Naso vlaminginiis in ein Aquarium unter 10.000L zu setzen. Der eine ist ein ruhiger Aufwuchsfresser der ca 15cm groß wird, der andere ein extrem aktiver Planktonfresser der dicke die doppelte Größe erreicht. :winking_face:

    Gruß
    Andreas

  • Gut, Andreas, dann wissen wir schonmal, daß bestimmte Grundbedürfnisse, wie Partner essentiell wichtig sind, um -stark auffällige- Verhaltensstörungen vermeiden zu können.

    Flavesvens hab ich auch als Gruppentiere im Sinn (bitte verbessern falls Unsinn).
    Das bedeute mehr als ein Paar..

    Jetzt kommt der Bewegungsdrang, der u. A. dem Fisch seine Form gegeben hat. Wie kann ich den langfristig bedienen, so daß sich eine (zumindest) kleine Gruppe in ungefragter GEFANGENSCHAFT wirklich "wohlfühlen" kann?

    Sonst heißt es hier im Sinne des Forums:"Wir haben Anspruch", aber bei Fischhaltung nehmen wir von "Nagut, geht grad eben" bis "möglichst optimal(im Sinne der FISCHE)"

    kleine Fische grüße
    André

  • Ich wollts mir ja eigentlich verkneifen, weil ich die selbe Diskussion allein hier im Forum schon 10x gelesen hab, aber da Joe ja hier so angemacht wird, muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazugeben.
    Viele schließen ja irgendwie aus Filmen oder theoretischen Überlegungen auf die Pflegebedürfnisse ihrer Fische. Darum erstmal meine Beobachtungen aus freier Natur:

    Gerade die Zebrasomas sind nach meinen Beobachtungen gar keine schnellen Schwimmer und picken eher wie ein Falterfisch nach Algen in den Steinritzen, wo stumpfschnäuzige Algenfresser nicht hinkommen.

    Die Doktoren, die ich bisher beim tauchen gesehen habe, waren alle eher gemächliche Kandidaten, wenn sie nicht gerade am Rangeln waren. Von der seltsamen Tugend, am Tag kilometerweise das Riff langzuschwimmen, hab ich da nix bemerkt. Im Gegenteil schienen die Tiere meist eine gewisse Ecke nicht zu verlassen. Das kam immer nur vor, wenn sich mal spontan ein Rudel gebildet hat, das groß genug war, um in die Reviere anderer Doktoren einzufallen. Im Normalfall hatten da die Kugel- und Kofferfische mehr Regionen des Riffs, die sie Patroilliert haben.

    Ich bin sicher auch kein Freund von der "Ach mein Fisch fühlt sich wohl und passt sich dem Becken an"-Theorie, aber manche Aussagen hier sind doch schwer übertrieben. Die meisten Doktoren mögen sicher mehr Bewegungsdrang haben, als ein gleichgroßer Riffbarsch, aber die Düsenjäger im Riff sind sie meiner Meinung nach nicht.

    Soviel zu meinen Beobachtungen im Meer...

    Eine gaaaanz andere Sache sind da dann noch die Tiere im Aquarium.

    Ich habe schon Zebrasomas in 400 Litern ablaichen sehen und da hat denen glaub ich nichts gefehlt. Das selbe Becken hätte aber sicher für zwei ausgewachsene Tiere von über 20cm (alles schon gesehen) sicher totalen Stress bedeutet. Für die halbwüchsigen wars scheinbar super ausreichend.

    Meine eigenen Erfahrungen mit Doktorfischen in meinem alten Becken waren wenig erfolgreich und ich behaupte nicht von mir, dass ich hieb- und stichfest sagen kann "das und das musst du für den Doktorfisch machen damit der sich wohl fühlt. Aber ich habe schon topfitte, aufgeweckte und nicht verhaltensgestörte Doktoren in Becken gesehen, die ich bei theoretischer Überlegung und ohne sie zu sehen direkt als "zu klein" abgestempelt hätte.
    Wieso es da so verschiedene Erfahrungen und Erfolgsgeschichten gibt, kann wohl keiner so genau sagen.
    Ich kann mir sowohl vorstellen, dass zwei Baby-Zebrasomas in nem 60er-Würfel n paar Monate klarkommen als auch, dass jemand seine Paletten in 1500Litern kümmern sieht. Ich hab auch schon viel Elend an Doks in Minibecken gesehen aber halt auch sehr positive Erlebnisse gehabt.

    Eine gewisse Doppelmoral muss sich realistischerweise wohl jeder mit diesem Hobby eingestehen... Ich könnte vieles, was in Minibecken schwimmt, niemals mit meinem Gewissen vereinbaren, aber generell alles am Maß der Natur zu messen ist auch falsch.

    Meiner Meinung nach gibts natürlich ne Schmerzgrenze und man sollte auf jeden Fall von tieren wie Sohal oder Naso absehen, die so groß wie n Dackel werden.

    Die Doktor-Phobie scheint mir aber stark auf Hörensagen und Überlegungen zu beruhen, die wie Joe sagt rein theoretisch sind und teilweise sogar im Vergleich mit der Natur weit an der Realität vorbeigehen.

    Ich hab schon uralte, traumhaft schöne Doktoren in Aquarien gesehen, wobei ich eigentlich gar kein Doktor-Fan bin.
    Im Gegenteil steh ich gar nicht so auf Großfische und ich hab nicht vor jemals mehr als den einen jetzigen Dok zu halten. Die ganzen Miniviecher sind vom Verhalten (Nahrungssuche) her sogar größtenteils viel interessanter.

    Zusammenfassend kann ich Joe größtenteils zustimmen, dass die Argumente gegen Doktorenhaltung mir auch sehr komisch vorkommen. Ich kann das meiste weder aus der Natur noch aus mir bekannten Becken bestätigen.

    Einmal editiert, zuletzt von Nils (7. Juli 2006 um 21:58)

  • Will nicht beleidigend werden aber ich hab auch TV zuhause und das was man da gesehen hat läßt mir die Haare zu Berge stehen!(wildes wohnzimmer) Ganz ehrlich, bei diesem Besatz kann ich weitere Aussagen nur belächeln!

    Klar jeder wie er kann! Aber bittte nicht zum Leid der Fische!

    Mfg
    Chris

  • Ok, nehmen wir mal an, Nils hat uneingeschränkt recht. Nun haben die Flavescens (wir sprechen momentan von denen!) keinen Feinddruck mehr und auch die Futtersuche(Algenrasen) entfällt als tägliche Hauptbeschäftigung. Das heißt zweimal kommt ein erheblicher Langeweile-Faktor hinzu, der im Umkehrschluß bedeutet, daß wieder mehr Schwimmraum erforderlich würde. :winking_face:

    Ich kann mich aus Händler- und Schaubecken nicht an eckenstehende Flavescens erinnern!

    Leute, 120, oder 150cm sind doch keine Länge -schon gar nicht bei 50/60cm Beckentiefe.
    Das sieht doch auch oberbeschissen aus. In der Koralle mit den Anglerfischen ist ein Aquarium vorgestellt, in dem ein Flavescens schwimmt -und es total ätzend reingehauen aussieht. Viel zu großes Tier, um in einem ästhetische Rahmen bleiben zu können.

    ich finde, ich kann meine "Theorie" mit ZWEI sehr guten Argumentengruppen begründen :smiling_face:

    André

  • Hi zusammen

    Nette Diskussion, (war das nicht das Salz in der Suppe`?) aber egal was ihr alle schreibt.

    Ich kann niemals zwei Docs für ein 60x60er Aquarium (auf Dauer) empfehlen.
    Das ist nicht nett zu den tieren trotz aller erhoffter Partnerschaftlicher Vermittlungen.

    Da kann ich gestalten wie ein Bob der BauMeister, wenn auch ich zugebe das sicherlich die Beckengestaltung als solche viel wichtiger ist als die Literzahl.

    Geschmäcker und Zumutungen gegenüber den Tieren sind scheinbar halt unterschiedlich. Jeder muss wissen was er tut..

    Im Sinne von "Denn Sie Wissen nicht was sie tun."
    einen schönen Abend

  • Zitat

    Original von Schleimer
    Jetzt kommt der Bewegungsdrang, der u. A. dem Fisch seine Form gegeben hat. Wie kann ich den langfristig bedienen, so daß sich eine (zumindest) kleine Gruppe in ungefragter GEFANGENSCHAFT wirklich "wohlfühlen" kann?

    hallo mausi,

    nun kommt endlich bewegung in die geschichte.

    ein zebrasoma hat weder das schwimmbedürfniss eines sohals noch erreicht er die größe (gelber) eines hepatus.

    er ist den ganzen tag unermüdlich auf der suche nach nahrung und zupft zentimeter für zentimeter die deko nach fressbarem ab.

    das macht er im meterzwanzig, wie auch im 3 m becken so.

    nur zu fischfütterungszeiten flitzen sie den treibenden mysis hinterher.

    was, zugegebenerweise, im 3 m becken besser klappt.

    danach kehrt wieder ruhe ein.

    nicht nur der flavescens, sondern die meisten unserer pfleglinge sind gerne in gesellschaft - siehe meine fragesellung nach chronischer unterbesetzung.

    auch ein missverständniss vieler, das aufzuklären gilt.

    gebe den flavescens im biotoo meer jeden tag drei mal an die gleiche stelle ne karre voll grünfutter, dann wirst du sehen, wieviel interesse er noch hat, kilometerweit im riff zu patrolieren.

    er schwimmt ja nicht aus lust und laune herum, sondern um ausreichend nahrung zu ergattern.

    um das wohlfühlen von fischen beurteilen zu können sind allerdings keine theoretischen überlegungen von wichtigkeit, sondern die beschäftigung mit der kreatur über jahre.

    die meeresaquaristik ist in der hauptsache durch versuche nach theoretischer überlegung weitergekommen.

    schlimm in diesen diskussionen sind immer leute, die - aus welchen gründen auch immer, persönliche angriffe starten.

    foren könnten viel mehr schreibende mitglieder bekommen, wenn leute nicht angst haben müssten, gleich niedergeknüppelt zu werden, wenn sie nicht der allgemeinen forenauffassung sind.

    ich kenne genug leute, die sich zu schade sind, dieses zu erleiden.

    deren wissen geht für die allgemeinheit verloren.

    schade drum.

    nachdenkliche grüße

  • Hi Joe

    Diese Haltung bekomme ich auch ab und an zu hören das man sich ja nicht traut oder auch andere Gründe.

    Aber da gibt es ein gutes Mittel:
    Mach es besser, sag ich ihnen.

    Sich zu verstecken anstatt teilzunehmen macht die Sache nicht besser.
    Man wird immer Differenzen haben, das läss sich bei zusammenkommen von vielen Menschen und Meinungen und dem auf Meinung beharren, niemals vermeiden lassen.

    Nicht mal wir sind immer einer Meinung :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Ich kann niemals zwei Docs für ein 60x60er Aquarium (auf Dauer) empfehlen.
    Das ist nicht nett zu den tieren trotz aller erhoffter Partnerschaftlicher Vermittlungen.


    Hi Robert, woher weißt Du das denn :angeltu:

    netter gruß
    André

  • Zitat

    Original von Andreas Pridzun
    . Das bringt mich übrigens zu Die Michael,nicht böse nehmen, aber mir ist es unverständlich einem flavescens mind. 500-1000L zuzusprechen, sich aber 2 Naso vlaminginiis in ein Aquarium unter 10.000L zu setzen. Der eine ist ein ruhiger Aufwuchsfresser der ca 15cm groß wird, der andere ein extrem aktiver Planktonfresser der dicke die doppelte Größe erreicht. :winking_face:

    Gruß
    Andreas

    moin,andreas

    gehst du jetzt nach dem motto gesundes halbwissen ;), aber macht nix,es ist nur ein vlamingii und ein brevirostris, kein großer unterschied, und wenn ich mal so500l+ fürn gelben zugrunde lege, nur mal so als anhaltswert, dann sehe ich kein problem,einen ca. 3x so großen fisch in der 8-fachen wassermenge zu halten,werden ja gut 4000l sein ;),zusätzlich mit sehr viel schwimmraum und relativ wenig aufbauten :winking_face:

    aber kommen wir doch mal wieder konkret zum punkt, es ging mir um zwei aktuelle beispiele, nix theoretisches:

    -2 Paletten und nen gelben auf 350 l
    -2 gelbe und zwei Centropyge bicolor in 216l

    das war der ausgangspunkt, nicht 400 oder 500l, und wer soetwas befürwortet, hat meiner meinung nach irgendwie gelitten oder keine ahnung.

    mfg
    michael

  • Na Meinungsbildung durch 1,5 Jahre Erfahrung im Hobby

    Grundsätzlich stimme ich Joe aber schon zu. Nicht jeder fisch, nur weil er Doktor heisst musst unmengen Wasser haben. Aber 120 cm sind auch nicht 60 cm.... Wenn ein Fisch schon 15 wird, dann sind 60 cm meiner ansicht nach halt eine Zumutung. Würdest du dich in einem Wohnraum wohl fühlen der nur 4 mal so gross ist wie du?

    Anders natrlich andere doks wie Nasos oder Acanthuriden.
    Sie sind einfach nichts für die kleinen Becken weil sie dauernd schwimmen und das ohne Pause den ganzen Tag.

    Ich würde auch agressiv werden wenn ich nicht aus dem Haus komme.. oder so.

    Manche Diskussionen müssen einfach entspannter geführt werden dann kommt man auch viel weiter :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Nicht mal wir sind immer einer Meinung :smiling_face:

    hi robi,

    ist ja auch nicht unbedingt wünschenswert, sonst gäbs ja keine weiterentwicklung.

    wichtig ist, dass man zusammenhält.

    wenn hier jemand frisch reinkommt und fast noch vor der begrüßung seine docs um die ohren gehaut bekommt, ist das nicht oki. ( weisst du eigentlich, wie gross deine docs werden....)

    schau doch jetzt einmal, wo die persönlichen anfeindungen unterlassen werden, wie prima sich son thread entwickeln kann. :]

    und zum anheizen, muss man schon mal zu ungewöhnlichen mitteln greifen. :face_with_rolling_eyes:

  • Zitat

    Original von Joe
    und zum anheizen, muss man schon mal zu ungewöhnlichen mitteln greifen. :face_with_rolling_eyes:

    na, wenigstens ein punkt,wo wir einer meinung sind :winking_face:

    und kein anfänger hat hier irgendwas um die ohren gehauen bekommen, nur sogenannte erfahrene aquarianer und forianer :winking_face:

    mfg
    michael

  • Hi Joe

    Aber logo. An sich müsste es ein Gemisch sein aus Willkommen und dem Hinweis darauf das man denkt das es nicht ganz der Sache gerecht wird.

    Denn ohne Hinweise und Infos kommt ja der neue, der es bisweilen evtl einfach gar nicht weiss, auch nicht weiter.

    Aber als mit Hand und Fuss und ohne Hau Drauf.

  • Zitat

    Original von Joe
    ein zebrasoma hat weder das schwimmbedürfniss eines sohals noch erreicht er die größe (gelber) eines hepatus.


    könnte man hier nicht mal paar Grüppchen/Unterteilungen für die grobe Lebensweise der Doktoren erstellen? Klar haben nicht alle Doktorfische den gleichen Bewegungsdrang/Lebensgewohnheiten, aber ich denke bei 120cm beckenlänge sollte kein bekannter Doktor schwimmen müssen!

    Zitat

    er ist den ganzen tag unermüdlich auf der suche nach nahrung und zupft zentimeter für zentimeter die deko nach fressbarem ab.

    das macht er im meterzwanzig, wie auch im 3 m becken so.


    auch im 60 Liter AQ täte er das.


    Zitat

    nicht nur der flavescens, sondern die meisten unserer pfleglinge sind gerne in gesellschaft - siehe meine fragesellung nach chronischer unterbesetzung.


    Jo, "Sicherheitfische" als Gefahren-Indikator brauchen wohl die meisten Becken.


    Zitat

    gebe den flavescens im biotoo meer jeden tag drei mal an die gleiche stelle ne karre voll grünfutter, dann wirst du sehen, wieviel interesse er noch hat, kilometerweit im riff zu patrolieren.


    dat is klar, aber miß mal ne Karre aus

    Zitat

    er schwimmt ja nicht aus lust und laune herum, sondern um ausreichend nahrung zu ergattern.


    tja, wissen wir das?? hat der fisch keine Lust und Launen??
    Was hast du hier an Theorie anzubieten??

    Zitat

    um das wohlfühlen von fischen beurteilen zu können sind allerdings keine theoretischen überlegungen von wichtigkeit, sondern die beschäftigung mit der kreatur über jahre.


    ah so!

    :face_with_rolling_eyes:


    lüsternde und launische grüße André

  • :wink du hast so recht, ich kenne uch viele die sich nicht trauen und der Meinung sind das es in foren nur Besserwisser gibt.

    Gruß Sebastian

  • Hi Sebastian

    So sind aber nun mal Foren. Dei Leute verstecken sich, egal wie man es seiht, hinter der Tastatur.. Keiner weiss oft wer es ist der so schreibt und auch nicht ob auch nur die Hälft von dem stimmt was er von sich gibt.

    Und ich kenne genug Foren wo es noch viel herber und schlimmer zugeht.

    Ich denke wenn jeder selber auf sich achtet kann es gut gehen.

    Das es nur Besserwisser geben soll wage ich aber zu bezweifeln, dann würde es ja nur Hickhack geben und nimmt damit der Berhauptung die eigentliche Bedeutung.

    Die wenigen machen halt ein grosses Bild von sich.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!