Osmose- oder Leitungswasser?

  • ich besitze seit ca. 3 monaten ein meerwassaquarium und bin nun auf aquarianer gestoßen, die behaupten, es sei möglich, einfaches leitungswasser statt osmosewasser nachzufüllen.

    nun meine fragen: ist das denn möglich? praktiziert das einer von euch auch? was könnten sich dabei für probleme ergeben?

  • Hallo Tim,

    das ist schon möglich, nur die gegenden in Deustchland inw elchen dies möglich ist sind stark begrenzt leider.

    Ich selbst komme von der Hochalb zwischen Stuttgart und Bodensee. Hier gibt es ausser den Diskuszüchtern (KH Wert) sehr wenige Aquarianer die eine Osmoseanlage benutzen. Wir haben hier Top Wasser, ebenso wie modernste Wasserwerke inmitten des Naturschutzgebietes. Viele trinken es sogar direkt aus der Leitung.

    Aus geschäftl. Sicherheitsgründen benutzen aber selbst wir seit einigen Monaten nun eine Osmoseanlage. Vor - Nachteile konnten wir bislang aber nicht feststellen.

    Am besten ist du frägst mal nach den aktuellen Wasserwerten die deinen Hausanschluß betreffen nach bei den zuständigen Stadt-/Wasserwerken. Meist wird Phosphat nicht mitangegeben aus den üblicherweise kostenlosen Auszügen. Also nicht Vergessen das gesondert zu Erfragen!

    Liegen dir diese Daten vor kann man dir genauer sagen ob es ratsamer wäre eine Osmoseanlage zu nutzen oder ob es auch ohne gehen kann.

    Eine gewisse Sicherheit leistet sie jedenfalls immer. Gibt nicht viele hier die ohne Arbeiten.

    Edit: Sorry, war ja dein erster Beitrag :winking_face:

    Herzlich Willkommen im Meerwasserforum :wink


    Gruß Thilo

    3 Mal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (15. Juni 2006 um 22:50)

  • Zitat

    Original von tim
    ... die behaupten, es sei möglich, einfaches leitungswasser statt osmosewasser nachzufüllen.

    Es ist möglich, ich mach das jetzt seit zwei Jahren.

    Probleme können durch Wasserbelastungen auftreten, die das Aquarium nicht wegstecken kann. Beispielsweise erhöhte Nitrat-, Phosphat- oder Silikatwerte. Auch nicht unproblematisch bei älteren Verrohrungen ist eine mögliche Bleibelastung.
    Hier heißt es also testen, wieviel wovon ist im Leitungswasser.

    Ich habe mit meinem Wasser in Frankfurt Glück, kein Phosphat, wenig Nitrat, viel Calcium. Und dazu ein Aquarium, das - vielleicht durch sein Alter - die nötige Biologie besitzt, damit klarzukommen.

  • Hallo,
    da ich selbst ja momentan in der Überlegung bin, habe ich mich bei meinen Stadtwerken erkundigt.
    Ausser die öffentlichen Daten, die auf der Stadtwebside einzusehen sind, habe ich keine weiteren Auskünfte bekommen, da Silikat und Phosphat nicht angegeben werden muss. Sie rieten mir, diese Werte selbst zu ermitteln und haben mir nur noch einmal erklärt wie unser Wasser gemischt wird. (Höchstwerte usw.) NO2 sei z.b. so gut wie nie nachweisbar gewesen...
    Also am Besten das Leitungswasser an der Stelle (Hahn) messen, mit dem auch nachgefüllt wird.

  • Hallo tim,

    komme auch aus Bremen und sage einfach nur: Vergiß es! In meinen Augen zuviele Schadstoffe und Silikate.

    Ich habe hier eine UO-Anlage plus nachgeschalteten Reinstwasserfilter (Mischbettharz).

    Gruß
    Andy

  • Nun ja ich komme aus berlin

    und da miusste ich leider feststellen, dass kupferrohre im haus verlegt wurden. Laut dem Wasserlieferanten liegt ein pvc rohr am haus. Da die ganze verteilung im haus mit kupferrohren realisiert worden ist, kann ich nicht ohne osmoseanlage arbeiten.

    mach dich erstmal schlau ob du kupferrohre hast, die deinen wohnungsanschluss (oder im haus verlegte rohre ) darstellen. Ich wohne in der 1 etage und da ist der kupfergehlat deutlich messbar.

    Einmal editiert, zuletzt von teetasse (16. Juni 2006 um 01:51)

  • Zitat

    Original von Meer_Sau
    Hallo tim,
    komme auch aus Bremen und sage einfach nur: Vergiß es! In meinen Augen zuviele Schadstoffe und Silikate.
    Ich habe hier eine UO-Anlage plus nachgeschalteten Reinstwasserfilter (Mischbettharz).
    Gruß Andy

    Andy: Da wir in Bremen aber 4 verschiedene Versorgungsgebiete
    mit den unterschiedlichsten Werten haben, kann man das so pauschal
    nicht stehen lassen. Sorry!

    Tim: In welchem Stadtteil wohnste denn? Kannst die Daten auch
    direkt von den SWB runter laden. Sili mußte aber selber meßen.
    'Ne UOA kann außer dem Geldbeutel aber niemandem schaden.
    Permeat ist ja nicht nur für's AQ sondern auch zum kochen das
    beste Wasser. Probier mal Kaffee oder Tee damit und Du willst
    danach nix anderes mehr. Bei uns isses so.

    Gruß Peter
    Wer nicht im Stande ist Fehler zu machen, ist zu nichts im Stande. :mauer:
    ---------------------------------------------------------------------------180L Seepferdchenbecken, 112 + 63L Nanoriff & 4Süße mit ca 800L.
    (+ 5L Schneckenzucht + 5L Artemiazucht + 25L Futtergarnelenzucht.)

    Einmal editiert, zuletzt von Peter Wolf (16. Juni 2006 um 02:12)

  • Zitat

    Original von Amber
    Andy: Da wir in Bremen aber 4 verschiedene Versorgungsgebiete
    mit den unterschiedlichsten Werten haben, kann man das so pauschal
    nicht stehen lassen. Sorry!

    Kein Problem, das mit den 4 Versorgungsbereichen habe ich schon gelesen auf der swb-HP, letztes Update der Werte Mitte Nov. 2005 :face_with_rolling_eyes:

    Im Versorgungsbereich 3 klappt es auch jeden Fall nicht ohne alles! Ich muß das wissen, da steht ja mein Becken.... :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Andy

  • Hallo Andy

    Egal wer es schreibt wie gut sein Wasser ist, ich würde einen Teufel tun und es so verwenden. auch wenn man bei manchen sieht das es theoretsch ginge.


    Denn man kann nie ausschliessen das sich Wasserwerte - und sei es nur vorübergehend - verändern, das mehr von dem einen oder anderen im Wasser ist.

    Und für mich ist nach wir vor das Wasser as A und O der MW Aquaristik.

    für gemischte Becken mit wenig Ambitionen zu SPS mag es noch ganz gut gehen, aber in der Regel halte ich Leitungswasser für nicht okay.
    Man tut sich auf die Dauer vermutlich einfach keinen Gefallen.

    Ach ja....
    Nirtit ist so gut wie nie im Leitungswasser....

    Leider verwenden es trotzdem einige und bringen Ihr Becken nie so hin wie es wollten. Und dann hört man irgendwann auf .....und das dann ohne zu wissen woran es wirklich lag das einem einen Plage nach der anderen heimsuchte.

    Sorry für die deutlichen Worte.

    Leitungswasser kanns du nur verwenden wenn:

    du unter 5 mg Nitrat
    unter 0,046 Phosphat
    unter 1 mg Silicat
    hast,
    dazu die ganen anderen Werte und es darf nicht schwanken. Denn kein Wasserwerk wird dir es sagen wenn mal mehr drinn ist.

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    ... Denn kein Wasserwerk wird dir es sagen wenn mal mehr drinn ist.

    Hallo Robert,

    für die Kontrolle der Wasserwerte sind nicht die Wasserwerke selber, sondern die Gesundheitsämter zuständig. Klickst du hier. :winking_face:

  • ich sehe es wie robert

    an einer wasseraufbereitungsanalge zu sparen halte ich für am falschen ende gespart.

    wir geben so viel geld für das hobby aus, kaufen allen möglichen schnickschnack und von allem nur das beste und an einer einmaligen anschaffung einer anlage und dem bisschen abwasser sparen wir dann .... obwohl das wie robert schon angesprochen hat wasser das hauptmedium ist um das es sich dreht.

    ich würde selbst bei perfektem ausgangswasser das wasser aufbereiten

  • Zitat

    Original von Niesmuschel
    ich würde selbst bei perfektem ausgangswasser das wasser aufbereiten

    hei,

    bei uns kommt das wasser aus der leitung direkt in die anlage.... :smiling_face_with_sunglasses:

    nur mal so bemerkt :O

  • Zitat

    Original von Joe

    hei,

    bei uns kommt das wasser aus der leitung direkt in die anlage.... :smiling_face_with_sunglasses:

    nur mal so bemerkt :O

    hat ja auch niemand behauptet das man leitungswasser nicht verwenden kann, es muss jeder für sich entscheiden was er macht und für günstig hält.

    ich mach es halt so und fahr auch gut damit .... andere machen es anders und fahren auch gut damit.


    es soll ja auch schon vorgekommen sein dass in der umgebung irgendwas passierte oder dass aus irgendeinem grund der keimgehalt im wasser zu hoch ist weil im werk was vorkam oder sonst was .... dann hört man in den nachrichten für den betreffenden tag, kochen sie bitte das wasser ab bevor sie es benutzen.

    sollte der zufall es wollen, man bekommt es zu spät oder gar nicht mit und macht nen z.b. wasserwechsel ...

    klar, sehr selten das sowas vorkommt, eigentlich so gut wie nie ... warauch nurn beispiel ... aber man weiss nie was alles passieren kann

  • ich würde gerne Leitungswasser nehmen aber da kann ich mein Becken auch gleich leeräumen :winking_face_with_tongue: die Werte sind sowas von gruselig hier!

    Im Sommer könnte es zB durchaus mal sein dass gechlort wird etc.
    Mir wäre Leitungswasser nicht geheuer, ich beneide aber jeden bei dem das klappt.

  • Jops, als ich die Analyse grade selber nochmal gelesen habe (hatte sie für den Beitrag nur verlinkt) hab ich auch kurz nen schreck bekommen.
    Die Analyse von Mitte 2005 wies noch Nitrat 5 Phosphat 0,6 und Silikat 3 aus.
    Naja, mit ner Osmoseanlage sollte das wohl werden.
    Da ich eh mit biologischer Filterung arbeiten werde kann mir das Nitrat aber auch beinahe egal sein. Denke ne hw Anlage sollte den Rest ganz gut packen.

  • Hallo Fabian,

    die HW Anlagen sind sehr Empfehlenswert. Als sehr wichtig erscheint mir aber auch ein Harz zur Silikatentfernung. Das sollte Priorität haben.
    Ist echt heftig der Wert.


    Gruß Thilo

  • Bin im Januar nach Wuppetal gezogen, und hier hört man das es das beste Wasser in der Umgebung sein soll. Da ich von meinem alten Wohnort Duisburg die Daten auch kenne, kann ich sagen das es um einiges besser ist. Allerdings wie gut ist es im Vergleich zu euren Werten?
    Gesamthärte °dh 5,4
    Carbonathärte °dh 4,3
    Nitrat 9,8
    Leitwert bei 20C° = 205
    PH Wert 8,2
    Calcium mg/l 34
    Magnesium 3
    Phosphat <0,03
    Silikat n.B.

    Würdet ihr damit das verdunstete Wasser im Becken auffüllen?

    Danke und Gruß

    Peleole

  • Zitat

    Original von Peleole
    Allerdings wie gut ist es im Vergleich zu euren Werten?
    ...
    Würdet ihr damit das verdunstete Wasser im Becken auffüllen?

    Wahrscheinlich würde ich dein Leitungswasser nicht verwenden, das Nitrat mit 10 mg/L wäre mir zu hoch.

    Hier mal meine Werte aus Frankfurt/Main, Versorgungsgebiet Südwest (RI). Somit wird auch mein obiges Posting für die Skeptiker etwas verständlicher.

    Nitrat < 2 mg/L
    Phosphat < 0,02 mg/L
    Silikat wird nicht gemessen
    TOC (organisch gebundener Kohlenstoff) 1,5 - 2,5 mg/L
    Calcium 100 - 130 mg/L
    Karbonathärte 15 - 16° dKH

  • Zitat

    Original von Esther&Thilo
    Hallo Fabian,

    die HW Anlagen sind sehr Empfehlenswert. Als sehr wichtig erscheint mir aber auch ein Harz zur Silikatentfernung. Das sollte Priorität haben.
    Ist echt heftig der Wert.


    Gruß Thilo

    Ja, das gute Harzer Wasser, und das im Härtebereich 1 :loudly_crying_face:

  • Hallöchen,
    muß doch noch mal meinen Senf dazu geben.

    Zitat

    und hier hört man das es das beste Wasser in der Umgebung sein soll. Gesamthärte °dh 5,4 Carbonathärte °dh 4,3


    Wieso bestes Wasser? Zum Wäsche waschen OK Und was ist mit
    Krebs- Hummer oder Garnelenbecken ??? Wasser ist eigendlich immer
    gut. Es muß halt nur für verschiedene Zwecke aufbereitet werden.

    Gruß Peter
    Wer nicht im Stande ist Fehler zu machen, ist zu nichts im Stande. :mauer:
    ---------------------------------------------------------------------------180L Seepferdchenbecken, 112 + 63L Nanoriff & 4Süße mit ca 800L.
    (+ 5L Schneckenzucht + 5L Artemiazucht + 25L Futtergarnelenzucht.)

  • Zitat:
    und hier hört man das es das beste Wasser in der Umgebung sein soll.

    Das wurde mir gesagt als ich erzählte was ich alles anschaffen müßte für mein Becken und ich auch eine Osmoseanlage nannte. Erst dann bin ich auf die Idee gekommen mal bei den Stadtwerken nach den Werten zu gucken. Weis halt aus Duisburg das wir dort mega hartes Wasser hatten und reichlich Probleme mit Silikat die wir erst mit einer Vollentsalzungsanlage in den Griff bekommen haben damals. Für mich stellt sich die Frage nun nicht mehr da ich definitiv das Wasser aufbereiten werde, mir kann nämlich keiner sagen was für Leitungen hier in diesem Altbau liegen.Weis nur noch nicht definitiv ob Osmose oder wieder Vollentsalzung oder Mischharzbett. Regenerierung hat damals immer gut geklappt, habe es von einem Bekannten machen lassen zu dem ich leider keinen Kontakt mehr habe und es selber noch nie gemacht.
    Schwanke halt noch zwischen den Möglichkeiten.

    Gruß

    Peleole

  • moin,

    das mit dem besten wasser ist halt immer so ne sache, wofür

    für discus- oder malawibecken, wäsche waschen oder tee kochen, blumen gießen oder salzwasser, ....

    mal als beispiel, in braunschweig hatten wir extrem weiches wasser, war für die weichkupferleitungen im haus und meine cichliden tödlich, für die wäsche und discus das allerbeste :winking_face:

    mfg
    michael

  • Hi zusammen,

    früher habe ich auch nur Osmose-Wasser benutzt. Seit ca. 2 jahren nehme ich auch nur noch das normale Leitungswasser, kein Unterschied bei mir zu sehen im Becken.

  • hi,
    ich verwende in stuttgart derzeit auch leitungswasser.

    da stuttgart teilweise mit bodenseewasser versorgt wird, sind die werte sehr gut (muss die werte noch raussuchen)

    die stadtteile mit landeswasser (sprich mit güle aus der landwirtschaft) sind aufgrund der hohen nitratwerte wohl nicht verwendbar.

    ich habe bis jetzt keine nachteile bemerkt, habe aber auch 2/3 weich + lederkorallen und nur eine paar sps. überlege mir aber auch, ob eine osmoseanlage nicht besser wäre (alte leitung von 1906 im haus!)

  • hi,

    du must noch ein paar werte direkt abfragen:

    phosphat + silikat sind nicht in der liste. sehr wichtig

    gruss bernd

  • Moin,


    Habe auch über 12 Jahre ohne Osmose gearbeitet, immer wieder probleme mit algen jeglicher art. Jetzt seit eineinhalb monate bei wöchentlichen WW von 45 Liter sind super sichtbare erfolge zu sehen. Das Wasser ist klarer und es wächst alles besser und gedeiht. Für mich nicht mehr ohne.


    gruß Marko

  • Hallo,

    was machen denn die Leute ohne Osmose oder andere Aufbereitung,,wenn sich die Wasserqualität mal plötzlich ändert ?
    Ich möchte mein Becken nicht als Anzeiger für eine etwaige Verschlechterung der hiesigen Wasserqualität benutzen...

    Viele Grüsse Thomas

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (14. August 2006 um 21:37)

  • Hi

    ich würde auch (zumindest in den meisten Teilen Deutschlands), auch zur Osmose raten.

    Wir möchten unsere Tiere doch über eine lange Zeit pflegen und auch sehen, daß es ihnen gut geht.
    All das fängt aber mit einer guten Wasserqualität an.

  • Mir liegt sehr viel am Wohl meiner Tiere !

    Da ich das Aqua über viele Jahre betreiben werde/will kommts mir nicht auf die paar € für ne Osmoseanlage an - bevor mir der Besatz stirbt wegen evtl schwankender schlechter Wasserwerte.

    So eine Anlage kostet jenachdem wo Du sie kaufst zw. 30 und 100€ ca..

    Ich kenne unsre Wasserversorgung. :yrf
    Die Werte sind auch in Ordnung, aber z.B gerade wenn bei den Bauern viel gedüngt wird, sind die Nitratwerte katastrophal ! :baby:
    Und kann und will nicht jedesmal das Wasser testen ... dann leiber Osmose... da sind zumindest >90% der Schadstoffe entfernt, und ich auf der sicheren Seite.=)

    Daran zu sparen ist der verkehrte Weg - meine Meinung :yidee

    Mfg

    Benny ><))°>

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    aktuelle WW = NO2:nN - NO3:1 - PO4:0,06 - Ca:450 - Mg:1250 - Ph:8 - KH:12 - Sal:35 - Temp:27 Grad

  • Zitat

    Original von benny1006

    So eine Anlage kostet jenachdem wo Du sie kaufst zw. 30 und 100€ ca..

    Hi,

    mir geht es dabei aber auch um die laufenden Kosten, habe zwar nicht ein "riesiges! Aqarium aber mit TB ca. 700 Liter! Da ja bei ner Osmose-Anlage ca 4 Liter Abwasser pro 1 Liter brauchbarem Wasser entstehen macht das schon viel aus. Ich muss nur allein auf Grund der Verdunstung pro Woche ca. 50-70 Liter nachgießen! :confused_face:

    Außerdem muss ich sagen, dass bei uns ein sehr feines Wässerchern aus dem Hahn kommt. Silikat 0,5, Phosphat nicht Nachweißbar und Nitrat ca. 1 mg-1,5 mg. :grinning_squinting_face:

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich immer für nen größeren WW oder sonst immer in regelmäßigen Abständen das Leitungswasser nachteste um eine mögliche Änderung evtl. mitzubekommen. Aber laut unserem Wasserwerk haben sich die WW in den letzten 25 Jahren kaum verändert!. :]

    So wie´s in diesem Thread aussieht, gibts wohl im Süden besseres Wasser :face_with_tongue: :winking_face:

    Grüßle

    :wink
    Pascal (aus dem Wasserparadies Schwabenland :ylol)

  • hi,

    @Pascal du must auch im süden unterscheiden zwischen landeswasser und bodenseewasser. bei landeswasser kommt es ganz stark auf die region an, je nach landwirtschaft können hier drastische wert bei nitrat pder phosphat sein.
    das bodenseewasser ist in diesem hinblick wesentlich besser. trotzdem (ich habe bodenseewasser) werde ich mir eine osmose mit entminiralisierung anlegen, schon wegen dem silikat wert.

    gruss bernd

  • Hi Bernd,

    ja laut meinem Spezi im Wasserwerk kommt unser Wasser ca zu 1/3 aus dem Bodensee und zu 2/3 aus der Donau! (oder andersrum :brilli: ??) Wohn ja auch direkt an der Donau! Wobei es schon schwer zu glauben ist, dass aus dem sooo dreckigem Donauwasser so ein Wässerchen kommt.

    Er meint somit ist eine Schwankung gerade duch die Landwitschaft sehr gering! Aber wie gesagt, Kontrolle ist besser, deshalb teste ich es doch ab und zu !

    Ich will auch auf keinen Fall behaupten, dass Leitungswasser besser ist als Osmose-Wasser, aber solange ich es mir sparen kann mach ich das.

    Hatte vor kurzem auch nen Prob. mit schlagartigem Abfall der KH, möchte nicht ausschließen, dass dies durch das Leitungswasser kommen konnte, da ich sonst keine Erklärung dafür hab.

    :wink

    Pascal

  • hi pascal,

    bisher habe ich auch leitungswasser benutzt (immer noch) und ca. zur hälfte mir destiliertes wasser geleistet. aber die schlepperei geht mir auf den keks und ich habe immer mehr dunkle beläge auf den kalksteinen. beim LG ist das nicht zu sehen. ich denke das dies mit nur osmose w.besser wird. desweiteren habe ich eine muräne drin und will somit absolut suaberes auzgangs wasser, weil die kackt schon genug ins wasser.

    gruss bernd

  • Zitat

    Original von nyka
    ... desweiteren habe ich eine muräne drin und will somit absolut suaberes auzgangs wasser, weil die kackt schon genug ins wasser.

    Musst halt bei ihr hinten auch nen Wasseraufbereiter anschließen :yrf :face_with_tongue:

    sorry.. :dp:

  • Hallo Sandra,

    und herzlich Willkommen im Forum :winking_face:

    habs mir gerade mal angeschaut. Ich würde grundsätzlich vom Grenzwert ausgehen der Angegeben wird.

    Welche Korallen/Fische pflegst du?

    Für ein Gemeinschaftsbecken mit mäßigem Fischbesatz und robusten Weichkorallen könnte man ohne Osmosewasser einen Versuch wagen.

    Für Steinkorallen u.ä. anspruchsvolle Pfleglinge wär mir u.a. der Nitratwert bereits zu hoch.

    Willst du auf Nummer sicher gehen, bzw. betreibst SPS Riffaquaristik würde ich auf eine Umkehrosmoseanlage nicht verzichten. Auch der Kupfergehalt wäre da nicht so förderlich, und Phosphat bekommst du meistens ohnehin von selbst genauso wie Nitrat.

    Letztlich hängt gerade auch der Kupferwert von der Hausinstallation ab. Sind alte Rohre verbaut bzw. die Rohre schon älter, sollte man unbedingt Regelmäßig am Hahnausgang messen ehe man Meerwasser ansetzt. Ich habe zum Schluß so ca. jeden Monat einmal getestet auf die wichtigsten Werte.


    Grüße und auch ein schönen Mittag
    Thilo

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