• Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    Dass baks und algen kalium zum wachsen brauchen hatte ich auch vermutet, aber eigentlich müssten das doch die zellen der korallen ebenfalls tun , die brauchen doch genauso kaliumionen zum aufbau des osmotischen drucks ?!

    Hi Matthias,

    ja, sehr wahrscheinlich, eigentlich mit Sicherheit. Aber nirgendwo findet man Angaben, woraus sich das Gewebe von Korallen zusammensetzt. Bei Algen ist das bekannt, da gibt es ja diese Redfield-Formel.

    extended Redfield formula:
    (C[t]124[/t] N[t]16[/t] P[t]1[/t] S[t]1,3[/t] K[t]1,7[/t] Mg[t]0,56[/t] Ca[t]0,5[/t])[t]1000[/t] Sr[t]5,0[/t] Fe[t]7,5[/t] Zn[t]0,80[/t] Cu[t]0,38[/t] Co[t]0,19[/t] Cd[t]0,21[/t] Mo[t]0,03[/t]

    Quelle: THE ELEMENTAL COMPOSITION OF SOME MARINE PHYTOPLANKTON
    http://www.blackwell-synergy.com/doi/abs/10.111…6.2003.03-090.x / http://mathcs.mta.ca/faculty/irwin-…/Hoetal2003.pdf

  • hi ,

    der anteil an kalium ist ja schon fast vernachlässigbar klein , der wird sicher nicht über 1 %o liegen ? ( ist mir jetzt zu viel das nachzurechnen , aber allein der kohlenstoff wiegt ja schon 1500 g während das kalium keine 40 g wiegt.
    soll heißen dass wenn ich 1 kg algen "ernte" entnehme ich damit gerade mal 1 g kalium ? dabei würde mein kaliumwert im becken bei 1000 litern von 400 auf 399 sinken...

    2 Mal editiert, zuletzt von Matthias Kapaun (3. September 2006 um 23:32)

  • Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    der anteil an kalium ist ja schon fast vernachlässigbar klein , ...

    (C[t]124[/t] N[t]16[/t] P[t]1[/t] S[t]1,3[/t] K[t]1,7[/t] Mg[t]0,56[/t] Ca[t]0,5[/t])[t]1000[/t]

    124 Teile Kohlenstoff, 16 Teile Stickstoff, 1 Teil Phosphor, 1,3 Teile Schwefel, 1,7 Teile Kalium, ..., jeweils als Anteil am Molgewicht.

    Also auf den ersten Blick wirklich nicht bewegend viel, aber immerhin ein Kaliumgehalt von 3,5% am Trockengewicht. Und eben auch 1,3 Teile Schwefel, bzw. 2,2% vom Trockengewicht. Deshalb sollte man auch Schwefel bei der Gestaltung eines Kaliumadditivs nicht aus den Augen verlieren.

    Sind denn noch andere Wege denkbar, wie sich die Kaliumkonzentration im Aquarienwasser verringern könnte?

  • Hallo Thomas,

    mit Redfield kommt man hier nicht allzu sehr weiter, interessanter sind Untersuchungen
    zB von Acropora-Skeletten. Die können bis 0,01% K enthalten. Wenn also in einem
    100 Liter Becken eine 200 Kilo schwere Acropora wächst, dann sinkt der Kaliumwert
    von 400 auf 200 mg/L :smiling_face:

    Ich habe aber einen stärkeren Kaliumverbraucher gefunden : Der Darm von Seeigeln enthält ca. 1% Kalium :smiling_face:

    Aber mal Spaß beiseite, Claude hat den wichtigsten Kaliumverbraucher schon genannt, Zeolithe.
    Vorsichtig wäre ich mit den bisher genannten Messergebnissen. solange nicht verifiziert ist,
    dass sie stimmen würde ich auf keinen Fall auf dieser Grundlage irgendwelche Maßnahmen ergreifen.

    Gruß Armin

    Gruß Armin

  • Hm,

    natürlich sollte man auch nicht außer Acht lassen, dass dieses blöde Kalium vor allem durch die 5 Glasscheiben, die unser Aquarium darstellen, hinausdiffundieren kann. Obwohl zeitliche Aspekte da sicher auch eine Rolle spielen.

    :grinning_squinting_face:

  • hallo zusammen,

    wer nicht selber mischen will, der kann auch das viel preisgünstigere produkt von aqualight kaufen. 1 liter für um die 10 euro. gleiche dosierung wie bei dem zeug von der firma aus coburg, aber eben um welten billiger. für 500ml vom k-balance zahle ich um die 30 euro.
    auch den test gibts von aqualight (ganz genau den gleichen) für 10 euro billiger.

    gruss

    jonas

  • Hi Jonas

    günstig ist ein Argument ja...

    Aber ein paar gemachte Tests bei unseren Testläufen über die Jahre aus dem Hause Aqualight gehörten schon bei den einfacheneren Messungen nicht zu den "besseren". Ob es beim Kaliumtest anders ist ??

    Daher ist nur billiger nicht unbedingt wirklich die bessere Wahl. Wobei ich mir kein echtes Urteil erlauben kann ich kenne weder den von Korallenzucht noch den anderen von Feige.

  • Hi Jonas,

    hast Du den Test von Aqualight selbst gesehen, bzw. ausprobiert? Ich habe hier gehört, der sei katastrophal. Habe diesen Test aber selbst noch nicht gesehen.

    Vieleicht probiert das Kalium von Biosona ja mal jemand aus.

    Gruß
    K.-D.

  • hallo robert und kd,

    es ist definitiv der gleiche test. lediglich anders verpackt. sogar die reagenzien sind in den gleichen flaschen verpackt, gleiche menge, gleicher teststreifen usw. hab ihn mir bei einem händler zeigen lassen. mit der ablesbarkeit der kalium-tests bin ich nicht zufrieden. man kann lediglich schätzen...... .

    zu den kaliumkonzentraten: dosierung ist die gleiche. mag sein das der pohl da noch ein wundermittelchen zur besseren farbausbringung oder so mit reinmixt. das ist aber nur eine vermutung, irgendwie muss er ja den mehrpreis (6mal so viel!!!!!!!!) rechtfertigen. ich für meinen teil werde demnächst nur noch das von aqualight kaufen.

    gruss

    jonas

  • Zitat

    Original von K.-D.
    Hi Jonas,

    hast Du den Test von Aqualight selbst gesehen, bzw. ausprobiert? Ich habe hier gehört, der sei katastrophal. Habe diesen Test aber selbst noch nicht gesehen.

    Vieleicht probiert das Kalium von Biosona ja mal jemand aus.

    Gruß
    K.-D.

    Ich benutze den Aqualight Test und auch das Kalium von Aqualight...

    Der Test ist das Gleiche... Und katastrophal ist daran überhaupt nix...

    Zum Kalium sag ich nix, das dosier ich erst seit einer Woche und bis her konnte ich eigentlich keine Veränderung feststellen... Dosiere aber auch nur die halbe Menge...

    OT:
    Wer aber mal was richtig gutes ausprobieren will, der sollte mal das Aktiv-BAK von Aqualight nehmen :winking_face:

    Gruß Oliver

  • Hi,

    wenn man die letzten 12 Beiträge jetzt löscht, sind wie wieder beim Thema :smiling_face:

    Erledigt, diese Beiträge sind nun im U-Board zu finden.
    Thomas, Moderator


    Katastrophal, das war das Statement bei dem Händler, der lieber den teuren Test verkaufen wollte. Es herrscht halt immer noch dieses Problem vor, dass niemand weiß, wie genau ist das ganze nun. Bei Olli und Jonas würde mich interessieren, ob zuvor in dem Becken auch so ein hohes Defizit war. Bei den Mitteln ist halt immer das Problem, es schreibt keiner drauf was drin ist. Daher kann man das nicht einfach überdosieren, um ein Defizit auszugleichen.

    Kann man zur Überprüfung der Test's eine Stammlösung mit z. B. 380 mg Kalium herstellen (lassen) und davon ausgehen, dass der Test, wenn er stimmt, 380 mg anzeigen muß, oder sind da noch Einflüsse durch die anderen Salze zu berücksichtigen?

    Gruß
    K.-D.

  • Ein Rezept für eine Kalium-Kontroll-Lösung wird HIER diskutiert. Der Kaliumtest per Trübung durch Natriumtetraphenylborat wird von den normalerweise im Meerwasser enthaltenen Ionen nicht gestört.

  • Hallo,
    ich verstehe auch nicht so ganz, wieso es so schwer ist eine Referenzlösung zum Test der Tests herzustellen.
    Kann man nicht mit destiliertem Wasser und einer bestimmten Menge Kalium...irgendwas eine Mischumg herstellen, die genau 400 mg Kalium enthält und dann einfach messen ?
    Habe keine Ahnung vom Chemie , aber hier scheint es ja ein paar leute zu geben, die mit Molmassen und den ganzen Formeln Abends ins Bett gehen :grinning_squinting_face:

  • HI

    Nein kann man nicht da die Ionen die sonst im Meerwasser sind bedacht werden müssen

    gruss Claude

  • wie gesagt einfach ists man misst frischwasser oder geht ans meer oder am besten gleich nach coburg und misst das wasser vom meister höchst persönlich :grinning_squinting_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Matthias Kapaun (4. September 2006 um 16:58)

  • Hi,

    Frischwasser messen bringt garnichts. Wie in einem früheren Beitrag von Thomas zu lesen ist, sind die Salzmischungen der unterschiedlichen Hersteller ebenso unterschiedlich im Gehalt der einzelnen Salze. Selbst wenn man unterschiedliche Chargen von einem Hersteller misst, wird das Ergebnis ein anderes sein. Habe das bei Clazium und Magnesium einige Mal festgestellt. Das wird also bei Kalium nicht anders sein. Was bei Th. Pohl in der Anlage ist, muß ja auch nicht stimmen. Das hilft also auch nicht weiter. Selbst wenn ich jetzt meine Klamotten packe und zur Küste fahre, finde ich da wohl ganz andere Werte vor, wie im tropischen Riff. Also gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder es läßt sich eine Referenzlösung herstellen, oder wir glauben den Testherstellern ungesehen.

    Gruß
    K.-D.

  • Hi,

    solange du nicht an die Ostsee oder an eine Flußmündung fährst, wird der Kaliumgehalt im Meer schon stimmen, Kalium hat ja kein Nährstoffprofil. Das Rezept für eine Kontroll-Lösung wird in diesem Board in einem anderen Thread vorgestellt.

  • naja wenn wir ehrlich sind geht es und doch nicht darum ob kalium genau bei 400 ist oder nicht sondern darum dass die korallen so gut wie möglich stehen , thomas anlage kann da schon eine referenz sein.
    Mit dem frisch angesetzen wasser das würde ich auch nur hinsichtlich einer tendenz machen , hat das angesetzte wasser den doppelten kalium wert wie im becken dann kann man durchaus sagen dass das frischwasser näher am idealwert ist wie das beckenwasser und somit im becken zudosiert werden sollte.

  • Also laut Test hatte ich einen Wert von ca. 225 (also genau zwischen 200 und 250)...
    Wasserwechsel habe ich seit knapp 4 Monaten nicht mehr gemacht...

    Gruß Oliver

  • Hi Olli,

    das verwundert mich ein wenig. Ich mache einen täglichen Wasserwechsel von etwa 2% und habe 240 mg. Bei einer so langen Zeit ohne WW hätte ich den Wert niedriger vermutet.

    Gruß
    K.-D.

  • Ein guter Bekannter dosiert eine Lösung, selbst hergestellt aus Kaliumchlorid und Kaliumsulfat, im Verhältnis etwa 3:1, um einer Ionenverschiebung vorzubeugen. Also im Grunde das gleiche Prinzip wie bei Thoma´s Magnesium-Rezept. Das sollte doch sinnvoll sein, oder was meint ihr? Er fährt allerdings mit Zeolithen und hat wohl auch nen entsprechenden Verbrauch. Aber wenn manns macht, sollte man es schon richtig machen, denke ich.

    Gruß
    Sven

  • Hi Sven,

    bei den Beiträgen von Thomas erinnere ich mich nicht, dass da die Rede von Ionenverschiebung war. Gibt es die denn wirklich, wenn man allein Kaliumchlorid verwendet.

    Gruß

    K.-D.

  • Hi Klaus-Dieter,

    natürlich wird das Gleichgewicht der Ionenzusammensetzung verändert. Kalium wird irgendwie irgendwo verbraucht und zurück bleibt das Chlorid. Das wird nun sicher nicht verbraucht und reichert sich an.

    Deutlich unkritischer wären Kaliumcarbonat oder Kaliumbicarbonat, denn da steigt nur die Carbonathärte (HCO[t]3[/t]), die sich über den CO[t]2[/t]-Gehalt der Luft und den Verbrauch beim Wachstum wieder einpegelt.

  • Hmmm,

    ich widerspreche Thomas äußerst ungern, weil er eigentlich immer sehr kompetent gerade in Sachen Chemie Auskunft gibt, aber in diesem Fall wäre ich zumindest vorsichtig und würde die KH streng kontrollieren. Grund: Algen und andere Kalium-Verbraucher nehmen auch Ionen wie Chlorid und Nitrat auf, z. B. für die Aufrechterhaltung des osmotischen Druckes in der Vakuole. Kohlenstoff hingegen wird von den Algen u. anderen Organismen in ungeladener Form benötigt und z. B. HCO[t]3[/t][h]-[/h] wird gegen OH[h]-[/h] ausgetauscht, welches sich wieder ein CO2 einfängt usw.. Es könnte sich also die Säurekapazität (gemessen als KH) erhöhen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hi,

    da ich keine Ahnung von chemischen Zuasmmenhängen habe, weiß ich jetzt garnicht mehr, wie es denn kommen muß. Welche Chemikalien und welche Dosierung ist denn nun richtig?

    Gruß
    K.-D.

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    ich widerspreche Thomas äußerst ungern, ...

    Stimmt, Hans-Werner,

    da habe ich mich ja schon auf der 3. Seite dieses Threads für Kaliumchlorid ausgesprochen, eben wegen der Erhöhung der Karbonathärte, die mit einer Dosierung von Kaliumhydrogencarbonat einhergehen würde.

    Wenn man wüßte, wo das Kalium nun wirklich verschwindet und was mit ihm noch so verschwindet, könnte man natürlich eine bessere Rezeptur für ein Kaliumadditiv finden.

    Ich selber habe weder mit dem KCl noch mit dem KHCO[T]3[/T] praktische Erfahrungen und kann deswegen keine Empfehlung aussprechen. Wer sich, wie K.-D., nicht sicher genug fühlt, selber eine Entscheidung zu treffen, sollte auf Mittel der bekannten Hersteller zurückgreifen.

  • Hi Thomas,

    unsicher bin ich eigentlich nur, weil ich keine Ahnung von Chemie habe und so z. B. nicht abschätzen kann, was diese Ionenverschiebung letztlich bewirkt, bzw. ob das zu irgendwelchen Problemen führt. Wenn ich jetzt lese, die KH wird dadurch erhöht, ist es dann auch ein gewisser Ersatz für Natriumhydrogencarbonat? Kann man dieser Ionenverschiebung ggf. auch mit Mineralsalz entgegen wirken. Ich verlasse mich da schon auf die Chemiefreaks, kann eben leider nicht folgen, wie alles zusammen hängt. Da brauch ich eben ein fertiges Rezept, wie z. B. Balling Stammlösungen. Wenn ich z. B. im Monat ca. 40 % WW mache, reicht das ggf. schon aus?

    Gruß
    K.-D.

  • Hi,

    bei 40% Wasserwechsel im Monat kann dir in Richtung "Ionenverschiebung" nichts passieren. Da würde ich ganz simpel Kaliumchlorid dosieren.

    Kalium wird ganz sicher nicht in dem Maße verbraucht wie Calcium und das wenige Chlorid, was dann durch KCl zu dem schon vorhandenen dazu kommt, ist zu vernachlässigen.

    Du müsstest bei deiner Wasserwechselrate schon 14 Gramm KCl wöchentlich auf 100 Liter dosieren, um die Chloridkonzentration dauerhaft um 5% zu erhöhen. Ich habe diese extrem hohe Kaliumdosierung von wöchentlich gut 70 mg/l K auch wieder mit MS Excel durchgespielt und mal grafisch dargestellt.

  • Hi,

    überzeugt. Werde nächste Woche mal Kaliumchlorid bestellen und dann ganz langsam auf den Wert erhöhen, den ich bei Frischwasser gemessen habe. Unabhängig davon werde ich K Balance etwas unter der angegebenen Dosierung verwenden. Vieleicht gibt es dann ja irgendwann eine Möglichkeit, den ( die ) Kaliumtest(s) zu verifizieren, damit man dann auf wirkliche 380 - 400 mg erhöhen kann.

    Wenn man jetzt eine Stammlösung anfertigt, wie hoch kann man die konzentrieren? Wie lange wird die haltbar sein?

    Gruß
    K.-D.

  • Ein praktisch anwendbares Kaliumadditiv würde z.B. eine Lösung sein, mit der man bei 100 Liter Wasser durch 1 Milliliter Lösung die Kaliumkonzentration um 1 mg/l erhöht.

    Der Gewichtsanteil von Kalium in KCl beträgt 52,4%.
    Die Löslichkeit von KCl in 20°C warmen Wasser ist recht hoch, laut Wikipedia bis zu 350 g/l.

    Man löst 190 Gramm KCl in 800 Milliliter dest. Wasser und füllt mit dem Wasser bis 1000 ml auf, um so ein Kaliumadditiv mit einem Kaliumgehalt von 100 g/l zu erhalten.

    Da in dieser Lösung nichts Organisches enthalten ist, sollte sie sehr lange haltbar sein.
    Beim Ansetzen der Lösung empfiehlt sich das Tragen von Gummihandschuhen. Hier noch ein LINK zu einem Sicherheitsdatenblatt von Kaliumchlorid.


    PS.:
    Kaliumchlorid (E 508) ist für Lebensmittel allgemein zugelassen ohne Höchstmengenangaben

  • Hallo Klaus-Dieter,

    dies entspricht etwa der Qualität "reinst" mit einem Stoffgehalt von mind. 99% und sollte voll ausreichend sein. Das letzte eine Prozent besteht produktionsbedingt hauptsächlich aus Natrium, Calcium, Magnesium, Bromid und Sulfat, also völlig unkritischen Verunreinigungen. Giftige Schwermetalle sind normalerweise in absolut vernachlässigbaren Konzentrationen dabei, so z.B. Blei mit weniger als 0,0005 %.

    Normalerweise stellt ein Großhändler zu einer bestimmten Qualität einer Chemikalie auch eine Analyse bereit, so wie Merck. Lass sie dir am besten von deinem Händler gleich mit aushändigen. Wenn er die nicht hat, dann bitte ihn um die Chargennummer und den Hersteller . Mit diesen Infos könnte man die Analyse entweder im Web oder direkt beim Hersteller bekommen.

  • "einen Kalium test kann man auch ziemlich einfach selbst herstellen.

    Bin grade noch mit der "Kalibrierung" beschäftigt. Mehr dazu wenn ich fertig damit bin. Dauert noch ein paar

    Hallo Günter

    Was neues über die Selbstherstellung vom Kalium Test ?

    mit freundlichen Grüssen aus Frankreich

  • Hiho,
    ich möchte diesen Thread mal wieder nach oben bringen, da er für mich sehr wichtig war.

    Seit 4 Wochen verwende ich den Kalium-Zusatz von Feige und bin absolut begeistert. Acroporas strahlen in herrlichstem Blau, wie ich es vorher nie gesehen hatte. Eine riesige uralte Hirnkoralle, die unscheinbar graubraun war wird strahlend grün! Ich bin absolut begeistert.

    Da ich keine weiteren Änderungen am Becken vorgenommen habe und das System seit 5 Jahren läuft kann ich weitestgehend ausschließen, dass die Veränderungen eine andere Ursache als die Kaliumzufuhr haben.

    Gruß
    Stelzi

  • Hi Stelzi,
    hast Du denn mal Kalium gemessen (vorher, nachher)?

    Es wäre mal interessant zu wissen, wie hoch Kalium vorher gewesen ist. Bei normaler Dosierung von K'Balance konnte ich hier kaum einen Anstieg feststellen. Meine Korallen stehen eigentlich auch besser. Ich kann das aber nicht so genau darauf zurück führen, da ich neue Becken in den Kreislauf genommen habe und somit der Kaliumgehalt dann durch das Frischwasser gestiegen ist.

    Gruß
    K.-D.

  • Hallo,

    ich habe hier mal ein erstes Ergebnis.

    Meine Anlage hat etwa 440 Liter netto und ist hauptsächlich mit Steinkorallen besetzt. Am 15.10.2006 habe ich mit Pohl-Test 270 mg gemessen. Von der von Thomas beschriebenen Stammlösung habe ich 400 ml genommen und bis heute zugegeben. Das waren etwa 20 ml/Tag. Zusätzlich habe ich noch 2 ml/Tag K'Balance zugegeben. Die heutige Messung war 340 mg. Im Technikbecken schwimmt ein Beutel mit 200 g Kohle, den ich alle 3 - 4 Wochen austausche. Nimmt die Kohle wohl Kalium auf?

    Gruß
    K.-D

  • hast du neben dem veränderten wert auch noch andere dinge festgestellt ? wie sehen deine korallen aus , wachsen algen nun schneller ?

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