• moin,

    brauche für mein neues becken so 400-500kg bodengrund :winking_face_with_tongue:

    wenn ich mir die preise/vp-einheiten von aragonitsand/korallenbruch so anschaue, wird man da ja arm bei, würde das geld natürlich lieber in tiere investieren :winking_face:

    was gibts denn da noch so an günstigeren alternativen???

    wieviel alten kann ich bei der menge wohl gebrauchen???

    vielen dank

    mfg
    michael

  • Hi mbb,

    ich würde nur im Sichtbereich etwas Bodengrund machen. Rein für die Optik und an 1-2 Stellen halt etwas mehr für Grundeln oder so. Auf lange Sicht tust du dir mit 5cm keinen Gefallen!

    Grüsse Sven

  • Hallo Michael.

    Wie wäre es mit kohlensaurem Futterkalk? Der besteht zu über 98% aus zigmillionenjahrealtem marinem CaCO[t]3[/t]. Der sollte auch in verschiedenen Körnungen zu bekommen sein. Ich weiß nur nicht, ob er zu scharfkantig ist.

  • Hi!

    Würde auch nicht so viel mehr verwenden. So wie Sven meint!

    Sparen würde ich da nicht! Gute Bodenqualität ist schon sehr wichtig!!

    Hast ja ne PN! :wink

  • @ christian:danke

    fahre mein altes becken seit fast 20 jahren so und bin eigentlich sehr zufrieden :winking_face:

    nur im sichtbereich etwas boden bringt nach meiner erfahrung nichts, da die fische ihn sowieso verteilen :winking_face: hab damals auch 2/3 korallenbruch, 1/3 sand für lippies gemacht, nach ein,zwei jahren war alles gemixt :frowning_face:

    außerdem soll ein paar rochen rein, denen wollt ich schon was boden gönnen :winking_face:


    @ tisi: irgendeinen mist, der drin versteckt sein könnte?

    mfg
    michael

    Einmal editiert, zuletzt von mbb (29. Mai 2006 um 19:38)

  • Hi!

    Bei meinem neuen Becken könnens 3-5cm sein. Muss aber nicht überall gleich sein. Für manche Fische wie Z.B. Lippfische muss ich ne gewisse Höhe haben damit Sie drinn pennnen können. Aber das kann man ja schön verteilen. Vor allem würde ich feinen Sand nehmen. Habe jetzt grob gemischt mit fein. Dadurch habe ich mir ein riesen PO4 u. NO3 Depot reingemacht. Aber man lernt ja aus Fehlern!!! :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :wink

    Edit! Hatte anfangs auch 10-13cm und das bei einer blöden Tiefe! Gemixt mit viel zu viel LS. Dann kann man den Boden schlecht reinigen!!

    Einmal editiert, zuletzt von Christian T. (29. Mai 2006 um 19:36)

  • Hi Michael

    Es ist in der Tat so das eingefahrener Sand bei weitem weniger Probleme macht als ganz frischer toter.- Leider kostet er mehr. Und bei der Menge... ui ui ui.

    Ich würde allerdings nicht überall Sand hinmachen, den Verteilen die Fischlein und Co sowieso danach .

    Daher lieber an bestimmten Ecken 5 cm und gucken was passiert. Nachlegen kann man immer noch. Gut ist wenn man toten Sand (Indo Paz oder andere ) der Indo Paz gefällt mir halt sehr gut, vorher einfahren kann.

  • naja, ich hab ja noch so ca. 1ookg eingefahrenen sand/korallenbruch im alten becken, damit habe ich damals schon mein seepferdchenbecken angeimpft, sowie gut 200kg ls.

    geplant ist folgende vorgehensweise:

    -becken füllen und ca 1 woche stehen lassen.
    -wasser mit altwasser animpfen und noch eine woche stehen lassen
    -200kg ls frisch rein, in den filter etwa 50kg altes ls, entwicklung abwarten und dreck absaugen
    -boden neu und alt rein, bis zur endgültigen stabilisierung warten,

    und dann geht die post ab

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von mbb
    @ tisi: irgendeinen mist, der drin versteckt sein könnte?

    Ich schätze mal, es kommt sehr darauf an, wo der Kalkstein als Rohmaterial abgebaut wird. Futterkalk unterliegt futterrechtlichen Bestimmungen, da dürfte also keine erhöhte Konzentration an schädlichen Schwermetallen zu finden sein. Bei guten Herstellern bekommt man sicher ein Datenblatt mit einer entsprechenden Analyse.

    Übrigens: Knops Reefbase wird ja auch im Steinbruch gewonnen.

    Zitat

    ReefBase ist ein natürliches, phosphatfreies Calciumgranulat, das aus fossilen Korallenriffen abgebaut wird. Es besteht zu annähernd 99 % aus reinem Calciumcarbonat. Wegen seiner Reinheit und der Vielzahl der enthaltenen Mineralien und Spurenelemente eignet es sich hervorragend als Bodengrund für Riffaquarien.

    Hier noch ein Zitat eines Herstellers von Futterkalk:

    Zitat

    Unser kohlensaurer Futterkalk wird ausschliesslich in der Futtermittelherstellung speziell für Geflügelfutter eingesetzt. Der hohe Caliumcarbonat-Anteil, die exakten Sieblinien der verschiedenen Fraktionen, die Schwermetallanalysen, welche auf Kundenwunsch erstellt werden, tragen zu einem grossen Teil dazu bei, eine spezielle Futtermittel-Qualität liefern zu können.

  • Hallo Michael,

    ich denke, eher massiv, da es ja über Jahrmillionen durch die darüberlegenden Massen verdichtet wurde. Ich kenne das Zeug nicht, also mal wieder ein typischer Vorschlag eines Theoretikers. :smiling_face_with_sunglasses:

  • naja,klingt aber (theoretisch :D) sehr interessant.

    und ich wäre der erste, der pferdefutter als bodengrund hätte :laughing: :laughing: :rollen:

    mfg
    michael

  • Hi Michael

    Das glaube ich nicht mal. Was ich schon alles erlebt habe...

    Von Spielzeugsand, oder auch mal Normales Salz (mit Jod oder ohne) anstatt Meersalz...
    manche Leute sind echt auf ganz komischen Wegen zur MW Aquaristik gekommen.

  • Hallo,
    jetzt übertreib mal nicht :grinning_squinting_face:
    ich habe auf 6m² Bodenfläche 300kg Livesand zur Hälfte mit Aragonit gemischt. War zu Beginn auch ca. 5 cm hoch.
    Heute liegt es haufenweise geschichtet bis zu 20cm. Die Viecher haben ihren eigenen Kopf, was sie wo und wann herumschieben.

    wenn du dir beim Sand schon Gedanken machst...das ist der absolut billigste Part einer großen Anlage.Rechne lieber mal mit 300 kg LS, um die Wasserwerte über die Jahre stabil zu halten; das geht ins Geld.
    Bei mir waren es zu Beginn 250 kg auf 5m³ netto Wasser. Heute bin ich bei 450 kg und nun langt es gerade so.

    Bei einem großen Becken würde ich niemals wieder nur Sand hineinschütten. Ich hab nun im Verlauf von 3 Jahren bereits das 2. Mal den Sand getauscht.
    Ein 3. Mal mach ich den Fehler nicht nochmal. ->unkontrollierbare Gammelzonen!
    Ein mehrere 1000Ltr. Becken läßt sich in keinster Weise in Biologie und Pflegeaufwand mit einem normalen Becken vergleichen. Das habe ich mittlerweile gelernt und wollte es anfangs nicht wahrhaben.
    Jeder lernt aber nur aus Selbsterfahrung.

    Edit:
    einen Vorteil hat vor sich hingammelnder Sand allerdings. Man braucht sich über den Ca-Wert im Becken nicht kümmern, kann aber pro Jahr wie in meinem Fall 40 kg nachschütten :winking_face: ...und das bei besten Wasserwerten und schneeweißem Sand =)

    nochmal Edit:
    alten Sand/Korallenbruch würde ich nur ein paar Kilo wieder verwenden.
    Alles andere neu. Ich hatte den Fehler gemacht, jemandem einen Gefallen tun zu wollen und 50 kg gebrauchte LS mit ins Becken zu übernehmen.
    DA GING DIE POST AB...mit schönen Fadenalgen und Byropsisnestern, an die ich 2 Jahre hinkaute. Beim Vorbesitzer war davon nix zu sehen.

    Servus
    Stefan

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan C. (30. Mai 2006 um 00:11)

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Apropo

    Weil es Stefan gerade mal so nebenbei erwähnt..
    Wie gross soll denn die Anlage werden. Maße ?

    Strömung ? Licht ? Input ?

    soviel ich weiß, 4m lang, über Eck (was die Technik natürlich ungemein verbilligt) und z.T.Schweineschwänzchenlampen. Letzteres ist nicht abwertend gemeint. Ich möchte sie auch ausprobieren, allerdings über 30cm hohen NZ-Becken.
    Ist aber in anderem Thread alles erklärt. Find ihn gerade nicht. War um die Interzoozeit.

    Ah, habs gefunden :grinning_squinting_face: ; kann den Thread 'neues Becken' hier aber nicht einfügen :confused_face: .
    Mein lieber Scholli :winking_face_with_tongue: .
    Hab mir das jetzt nochmal richtig durchgelesen...5500 Ltr.
    Michael, verabschiede dich von deiner Beleuchtungsvorstellung; rechne mal zum Erhellen , nicht zum Wachsen mit runden 5kw an Licht. :winking_face: :face_with_rolling_eyes:

    Edit: 5500 Ltr. Wasser; pack nochmal 100 kg LS zu meinem vorher geschriebenen drauf :grinning_squinting_face:
    ohhhh, das wird richtig schön teuer, ....aber eine feine Sache wirds trotzdem, wenn es bei der Größe bleibt.

    Servus
    Stefan

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan C. (30. Mai 2006 um 00:37)

  • Zitat

    Original von Stefan C.
    Bei einem großen Becken würde ich niemals wieder nur Sand hineinschütten. Ich hab nun im Verlauf von 3 Jahren bereits das 2. Mal den Sand getauscht.
    Ein 3. Mal mach ich den Fehler nicht nochmal. ->unkontrollierbare Gammelzonen!


    ----> Hallo Stefan,

    wie meinst du das "nur"? Hast du ausser sand noch was anderes als bodengrund reingeschüttet?

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Zitat

    Original von iP


    ----> Hallo Stefan,

    wie meinst du das "nur"? Hast du ausser sand noch was anderes als bodengrund reingeschüttet?

    wie meinen :confused_face:
    halb diesen bakterienverstrahlten Livesand und halb Aragonit in tot, wobei beides eigentlich nach spätestens 4 Wochen als tot im Vergleich zu Korallenbruch zu bezeichnen wäre.

    aber zur Frage: nicht das ich wüßte....
    heutzutage würde ich bei großem Becken Hälfte Korallenbruch 3mm aufwärts und Hälfte Aragonit machen. läßt sich bei großem Becken wunderbar abteilen.

    Servus
    Stefan

  • zur beleuchtung: 4x Reflektor Lumenarc, 250w + doppelreie t5 vorne.sollte reichen, lps nur an den lichtexponierten stellen einige, ansonsten lps ,krusten, scheiben, etc

    und halt große sandflächen für rochen, flughahn,etc

    mfg
    michael

    Einmal editiert, zuletzt von mbb (30. Mai 2006 um 06:14)

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