Wirbelbett VS Schnellfilterpatrone bei PO4

  • Hi leuts,

    habe die tage mal mit einem "erfahrenen MW-Aquarianer" telefoniert, bezüglich des themas PO4 entfernung mit adsorbern. Meiner auffassung nach sind hier wirbelbettfilter am effektivsten, allerdings auch etwas kompliziert in der herstellung und bedienung. Jetzt meinte die stimme auf der anderen seite, ein schnellfilter mittels patronen und z.B. rowaphos wäre da auf jedenfall mind. genauso effektiv :confused_face:

    Wie sind eure erfahrungen hierzu?

    Dank & Gruss,

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Hi Ian

    Na dann gehen wir es mal an.

    Am besten wäre von der Leistungsfähigkeit Wirbelfilter... wenn da nicht der Abrieb wäre. Sowohl Eisen wie auch Alu haben einen Abrieb in einem starken Wirbelfilter.

    Dafür hat man den Vorteil das das Material gut gewegt ist und so opftimal be ode durchströmt wird.

    Filtersäcken oder auch das neue TM Kartuschenteil haben meiner Meinung den Nachteil das sich innerhalb kurzer Zeit Rinnsaalkanäle bilden. Hier sollte man einmal am Tag eingreifen und das Material bewegen. Inwie weit das mit der Kartusche von TM geht weiss ich nicht.

    Ich nutze aber hierzu einen Hagen Aussenfilter der nur eingehängt ist und genug Platz bietet und neben ei auch in der Version 300 genug Literleistung.

    Dort lege ich den Sack mit Adsorer rein und das wars. Einmal am Tag gehe ich hin, nehme den Sack raus spüle ihn kurz durch und lege ihn wieder rein.
    So habe ich keine Rinnsaalbildung wo nur ein Teil des Materials genutzt wird, und auch keinen Abrieb.

    Ganz ohne Arbeit geht es leider nicht, zumindest nicht bisher.. :smiling_face:

  • Hi Rob:-)

    Danke für die prompte antwort!

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Am besten wäre von der Leistungsfähigkeit Wirbelfilter... wenn da nicht der Abrieb wäre. Sowohl Eisen wie auch Alu haben einen Abrieb in einem starken Wirbelfilter.
    Dafür hat man den Vorteil das das Material gut gewegt ist und so opftimal be ode durchströmt wird.


    ----> Deswegen dachte ich da bei meinem neubau an eine sanfte durchströmung... aber auf jedenfall ne komplette bewegung.


    Zitat

    Filtersäcken oder auch das neue TM Kartuschenteil haben meiner Meinung den Nachteil das sich innerhalb kurzer Zeit Rinnsaalkanäle bilden.


    ----> Deswegen bin ich gegen diese art von nutzung.


    Zitat

    Ich nutze aber hierzu einen Hagen Aussenfilter der nur eingehängt ist und genug Platz bietet und neben ei auch in der Version 300 genug Literleistung.

    Dort lege ich den Sack mit Adsorer rein und das wars. Einmal am Tag gehe ich hin, nehme den Sack raus spüle ihn kurz durch und lege ihn wieder rein.
    So habe ich keine Rinnsaalbildung wo nur ein Teil des Materials genutzt wird, und auch keinen Abrieb.


    ----> Das werd ich jetzt mal probieren, habe dafür nen eheim innenfilter... mal sehen obs klappt (600l/h max).

    Dank & Gruss,

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • ich nutze das aquamedic teil im bypass,habe den einlauf reduziert, sodas ich nen normalen luftschlauch als zulauf benutzen kann.
    es laufen so ca 60l/h durch und das material ist leicht in der schwebe ohne gross rumzuwirbeln.

  • @ Thomas:

    ergebnis?

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Hallo iP,

    ich habe nen alten Eheim-Aussenfilter (2213) für den Adsorber ans Becken gehangen. Das Plastik-Innenteil hab ich rausgeworfen, benutze nur den Filter ansich. Unten ist ein runder, blauer und darauf ein weisser Schwamm, dann lose der Adsorber und dann nochmal ein blauer und ein weisser Schwamm.
    Den ganzen Filter schüttle ich ab und zu, falls sich Rinnen gebildet haben. Wobei aber das Material zumindest teilweise auch "gewirbelt" wird, so wie ich sehen kann, wenn ich mit ner Taschenlampe reinleuchte.
    Bei mir funzt das prima und der Aufwand/Nutzen ist akzeptabel.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • tja ergebnis,ich finde es funktioniert gut,der wert sinkt schön langsam aber kontinuierlich bis irgendwo zwischen 0,05 und 0,1 ; blos darunter tut sich nix.

    mit keinem adsorber :loudly_crying_face: aber das liegt wohl nicht an dem filter oder meiner methode

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Am besten wäre von der Leistungsfähigkeit Wirbelfilter... wenn da nicht der Abrieb wäre. Sowohl Eisen wie auch Alu haben einen Abrieb in einem starken Wirbelfilter.

    Hallo Robert,

    na dann hast du auf der Fisch & Reptil 2004 aber nicht richtig geguckt :smiling_face: oder Vergessen. Da gabs ne Lösung zu sehen:

    AMA stellte damals einen Prototypen eines sog. Abrasionsabschäumer vor. Ich ließ mir die Sache vom Entwickler selbst mal eingehend erklären und es hörte sich wirklich gut an =)

    Albert meint daß es noch Lizenzrechtl. Probleme gäbe die aber wohl bald aus der Welt geschafft sein sollen. Evtl. ist ja bis diesen Jahres "Sifi" was endgültiges zu sehen. Die Lösung schien mir jedenfalls schon damals als echt Innovativ.


    Gruß Thilo

  • Hallo Thilo!

    Abrasion ist ja das Abtragen von Material durch Scheuern, Schleifen, usw. Dann hast du ja evtl. die rote Brühe vom Eisenhydroxid, aber genau das soll ja nicht passieren.

    Gruß

    Aquarius

  • Hallo Thilo

    Zudem meine ich das du den sog. Multifilter meinst?

    Das ist natürlich ein erster guter Ansatz, der Filter ist auch dazu sehr beliebt. Vor allem das Mehrfachsystem Kohle -Adsorber.
    Aber auch er hat einen (noch) Nachteil. Man muss dauernd umstecken wegen dem Lauf von einer und der anderen Seite. Durch die Änderung des Wasserflusses löst sich ein Teil des liegenden Materials wieder.

    Ich denke mit einer ausreichend grossen Pumpe würde dies aber gehen. Dann wird das Material aufgestoben und die Verbackung (rinnsaalbildung) wird weitesgehend behoben.

  • ich weiß nicht, wo ihr ein Problem mit der Rinnsal/Kanalbildung habt.
    Das zeugt nur von unpassendem Adsorbermaterial.

    Im übrigen ist der in Reihe geschaltete Filter von z.B. AMA sehr gut, aber sicherlich nicht neu erfunden. Wüßte nicht, was es da patentrechtlich zu klären gäbe.
    Bei den richtig guten Adsorbersäulen (SiO2 u.ä.) ist das System schon seit Jahren gebräuchlich, nur dass das Stecksystem bei ECO-Systems vereinfacht wurde.

    Thilo.
    du hast sicherlich mit Alex Schwarz gesprochen.
    Der ist aber zu 100%ig gegen Abrasion jeglicher Art. Wirbelbett ist bäh... :grinning_squinting_face:

    nur-, was hat jetzt ein Abrasionsabschäumer :confused_face: mit den Säulen zu tun???

    Servus
    Stefan

  • Hi Stefan

    Den Multifilter habe ich ins Spiel gebracht, da ich denke das Thilo den meint.
    Evtl meint er ja was anderes?

    Zitat

    Original von Stefan C.
    ich weiß nicht, wo ihr ein Problem mit der Rinnsal/Kanalbildung habt.
    Das zeugt nur von unpassendem Adsorbermaterial.

    der war gut.... :grinning_squinting_face: Das heisst das bei deinem "Miraculix" es zu keiner Verblockung des Materials kommt ? Warum ist das so ? Wegen der Unterschmischung von unterschiedlichen Material und dadurch unterschiedliche Körnungsgrössen?

    Welche Art Filterung wendest du genau an?

  • @ Robert & Stefan:

    ein weiterer beweis dass nur eine person hier ihre hausaufgaben macht. Wir anderen sind halt nur "Hans-Guck-In-Die-Luft"'s der MW-Aquaristik ;):D

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • nö Robert,
    war wertefrei gedacht
    und ganz und garnicht auf Miraculix bezogen. Das ist auch nur ein EisenIIIHydroxid.
    Ich sehe unter 'unpassendem' Adsorbermaterial nur die eigentliche Kornfraktion. Je ungleichmäßiger die Graduierung, desto eher backt die Pampe zusammen.
    Und wenn man die eigentlich erforderliche Durchflussrate (minimalst) einhält, sollte es auch keine Probleme mit der Durchlässigkeit bei unpassendem Material geben.
    Die Adsorption muß/sollte möglichst druckfrei passieren. Theoretisch....

    Ich gebe zu, das ich Wirbelbett betreibe, obwohl es bei Eisen eigentlich keinen Sinn macht, -Grund der Abrasion und evtl. Eintrag von Eisenphosphat. Aber ich bin extrem vorsichtig mit nachgeschaltetem Wattefilter und sauberstem Material, das mit UV-geklärtem Wasser durchströmt wird.

    Servus
    Stefan

  • @ Stefan:

    hätte das material eine abgerundete kugelform, würds m.E. nicht verbacken (allgeimen gesehen).

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Zitat

    Original von iP
    @ Stefan:

    hätte das material eine abgerundete kugelform, würds m.E. nicht verbacken (allgeimen gesehen).

    durch Abrasion passiert das mehr oder weniger sowieso....

    Servus
    Stefan

  • Robert,
    für irgendwas wird's schon gut sein. Hab ich mir am ROWA-Stand auch gedacht.
    Hast du das Material in der Hand gehabt? Wie war danach die Fingerfarbe? meine zumindest braun....
    Hat sicher seine Berechtigung in der Arsenatentfernung bei Trinkwasser und/oder reaktiven Systemen der Abwasseraufbereitung. Aber in Aquarienwasser?
    Ich halte es für einen guten Marketing-Coup, läßt sich doch der produktionsbedingte Staubanteil idealerweise auch noch vermarkten. :grinning_squinting_face:
    Ich sieb und sauge ihn jedenfalls aus :face_with_rolling_eyes: *husthust*

    Ich glaub, Eheim hat doch sowas ähnliches schon länger mit Aktivkohle beladenem Schwamm im Sortiment?

    Servus
    Stefan

  • Thomas,
    genau die Vliese meinte ich.
    ist schon toll, wie sich das immer wieder professionell liest.

    'speziell strukturierte Materialien' und 'poröser Spezialschaumstoff'....*grins*

    Servus
    Stefan

  • Zitat

    Original von Aquarius
    Abrasion ist ja das Abtragen von Material durch Scheuern, Schleifen, usw. Dann hast du ja evtl. die rote Brühe vom Eisenhydroxid, aber genau das soll ja nicht passieren.

    Servus Jürgen,

    ich versteh nicht ganz was du mir sagen willst. Genau um dieses zu entfernen ehe es ins Aquarium gelangt, dafür wurde dieser Spezialabschäumer/Abrasionsabschäumer gebaut - der übrigens mit den Multifiltern Kompatibel ist und nachgeschlossen wird. Es war ja nicht Bestandteil meines postings was Abrasionen sind, sondern wie man sie rausbekommt/vermeidet.


    Grüße Thilo

    Einmal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (31. Mai 2006 um 15:47)

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Thilo
    Zudem meine ich das du den sog. Multifilter meinst?

    Hallo Robert,

    na den Multifilter kann ich gerade noch von einem Abschäumer unterscheiden *g*

    Wie oben schon geschrieben, der Abrasionsabschäumer wurde den Multifiltern nachgeschaltet und fängt so eben die Abrasionen auf.

    Aber ich glaube das wurde dir dann garnicht gezeigt bislang. Denke sonst hättest schon was darüber geschrieben.
    Mir wurde das vorgeführt damals mit der Osci Motion und eben den Multifiltern. War ja schon Do. beim Aufbauen da.

    Evtl. meldet sich Albert ja hier mal kurz dazu.

    Wie gesagt war auch eher eine damals noch Interne Sache, möchte da nicht vorgreifen.
    Wenn Albert grünes Licht gibt (nicht daß es geht wie mit dem Korallenkleber :D) kann ich das aber auch etwas genauer Beschreiben. Evtl. hab ich auch noch Bilder davon. Müsst ich im Archiv mal stöbern. Jedenfalls ist da eine aus meiner sicht tolle Entwicklung im gange die mir sehr gut gefallen hat.

    Das warten lohnt sich sicher..


    Gruß Thilo

  • Hallo Thilo!

    Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden, aber ich nehme doch an, jeder Schäumer entfernt eine gewisse Menge von dem Abrieb, aber leider nicht alles. Du wirst mir aber sicher Nachhilfe geben.

    Gruß

    Aquarius

  • Hallo Zusammen :wink

    So jetzt muss ich mal den alten Thaed wieder hoch holen:

    Ich beschäftige mich auch grad mit den Adsorbermedien!
    Im augenblick ist das zeug bei mir in einer Strumpfhose und hängt im Überlaufschacht an dem Kamm!
    Jetzt würde mich mal brennend Intersieren ob man nun wirklich einen zuseätztlichen filter braucht!
    Was passiert den wenn der Abrieb ins Technikbecken gelangt?
    Muss das Material immer in der schwebe sein?
    Bibt es da eine Durchfluß grenze wo das nicht mehr richtig arbeite?
    Ich sehe schon ein das ein langsammer durchfluss von unten die optimalste lössung ist aber das
    kann ja auch ein PVC rohr mit groen durchmesser sein?
    Oder gar ein umgebauter zeolit filter.

    @ Ian für was hast du denn dich jetzt entschieden und wie hast du es davor gemacht?

  • hi ian,

    ich fahre ein doch rect belastetes becken wie hier einige wissen. meine ww halten sich dank dem einsatz von einem po4-absorber immer noch im rahmen. ohne die richtige technik könnte ich die werte überhaupt nicht halten.

    ich verwende einen "wirbelbett"-filter, nur so kann ich die werte halten. mein filtersystem besteht aus einem aquaclear 500 (süsswasser-aussenfilter) mit einem angepassten einsatz mit filtergaze in den der absorber eingefüllt wird. der wechsel des absorbers geht innerhalb von ca. 3 minuten. ich bin der meinung der aufwand hält sich in grenzen.

    solltest du an meiner konstruktion interesse haben kannst du dich ja melden.

    mfg stephan

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