Besatzfrage die 27873…

  • Hallo,

    mein 80er Becken läuft seit über einem Monat. Mittlerweile sind dort 5 Einsiedler, 2 Turboschnecken, Bäumchenkoralle (Hat auch schon Ableger gebildet) und einige Xenien drin. Am Wochenende sind auch 3 Gelbschwanzdemoisellen und 1 Weißbandputzergarnele rein gekommen. Alles wunderbar bis jetzt.

    Vom Fischebesatz dachte ich an Clownfische aber die brauchen eine Anemone (???). Diese kommt wenn überhaput in ein paar Monaten rein. Jetzt weiß ich nicht mehr so richtig. Anemonen sollen auch massig wachsen.

    Was würdet Ihr empfehlen. Die Demoisellen schwimmen eher im oberen bereich des Beckens. Gibt es auch etwas für "unten".

    Schon jetzt großer Dank an die vielen, vielen Antworten. Helft einen Anfänger.


    Grüße

    Scorpius

  • Hallo,

    also ich würde die Gelbschwanzdemoisellen nicht mit Clownfischen vergesellschaften. Zumindest nicht in diesem kleinen Becken. Und vor allem nicht wenn die Demoisellen schon vorher drin waren. Diese Fische werden sehr Territorial und lassen keinen Neuankömmling in ihr Revier. Wenn die Clownis etwas "zurückhaltend" sind, dann haben sie kaum eine chance ein Revier zu bilden, bzw. sich in der Anemone einzugewöhnen.
    So zumindest meine Erfahrungen.

    mfg
    Ed
    meine Tippfehler ergeben, in der richtigen Reihenfolge, ein Bierrezept.:face_with_rolling_eyes:

  • Hallo

    Die Gelbschwaenze koennen sich zu echten Monstern entwickeln und alle Neuankoemmlinge angreifen. Evtl. wuerde ich noch ein paar weitere von denen einsetzen, innerhalb einer Gruppe verteilt sich die Aggression besser. Bei Deiner Beckengroesse und dem bereits vorhandenen Besatz ist die Auswahl an Fischen eher eingeschraenkt. Es bieten sich diverse Grundeln und Schleimfische an, diese werden von den meisten anderen Fischen in Ruhe gelassen. Ausserdem kaemen noch diverse Pseudochromis Arten in Frage, oder Gramma loreto. Die Pseudochromis koennen sich auf jeden Fall ausreichend zur Wehr setzen...manche Leute bezeichnen sie als kleine Monster :grinning_squinting_face:
    Der Putzergarnele wuerde ich auch noch ein paar Freunde goennen, diese Tiere leben in der Natur in Gruppen und sind eher gesellig.

    Von Anemonenfischen wuerde ich in Deiner Konstellation wohl eher die Finger lassen, das koennte zu viel Stress geben.

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Auch das nachsetzen der Gelbschwänze könnte schon zu spät sein. Hatte 2 drinnen und wollte noch 2 nachsetzen. Für einen Nachgesetzten kam jede Hilfe zu spät (sorry).
    Schleimfisch wäre gut. Ist auch interessant (Wer beobachtet wen?), und/oder Grundel.
    Würde bei Beckengröße dann aber aufhören.

    Gruß Jens

    Einmal editiert, zuletzt von Jens Elsner (7. Oktober 2005 um 11:09)

  • Hallo!

    80er becken heisst 80cm Länge oder Liter ;-)? Also für unten wäre vielleicht eine Grundel interessant, wenn Du den entsprechenden Lebensraum bietet kannst (Sand, Höhlen). Je nach Beckengröße natürlich nur kleinere, nicht so stark springende. Krabbenaugengrundel ist ev. denkbar, auch als Pärchen. Ist aber nicht so einfach zu pflegen, vor allem weil im Handel oft geschwächte Exemplare zu finden sind ... .


    Viele Grüße, Christian

    1 Ati Sunpower 8*39 Watt

    2 Tunze Streams mit Minicontroller

    1 Jebao Wavemaker 25

    1 Eheim Förderpumpe

  • Auch ich würde dir raten das mit den Domoisellen noch mal zu überdenken - es gibt besser sprich firedlicher Mitbewohner.

    Karddinalbarsche (Apogon) , Lippfische (Wetmorella oder Macrophagodon) oder alle Grundeln.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • also die Demoisellen sind ja nun schon drin,
    eine Anemone braucht in der Tat recht viel Platz und genau daran mangel es in kleinen Becken als erstes. Würde ich bei meiner (und deiner) Beckengrösse auch nicht mehr einsetzen obwohl bislang alles gut gegangen ist.

  • Moinsen,

    so, die Demoiselen haben ein besseres Heim gefunden. Als Planung stehen jetzt Anemonenfische. Kann hier jemand eine zusätzliche Empfehlung für den Besatz sagen.

    Danke.

    Scorpius

  • Zitat

    Original von Scorpius
    so, die Demoiselen haben ein besseres Heim gefunden. Als Planung stehen jetzt Anemonenfische. Kann hier jemand eine zusätzliche Empfehlung für den Besatz sagen.


    Hi,
    Meinst Du Besatz in puncto andere Fische, die Du mit den Clowns vergesellschaften kannst oder fragst Du in Bezug auf Wirbellose?

    Als erstes brauchen deine Anemonenfische natürlich eine (am besten "passende") Anemone.

    Was für Anemonenfische möchtest Du denn halten? Das wäre für die Planung des Beibesatzes wichtig, da sich die Arten zum Teil erheblich in ihrer Aggressivität unterscheiden.
    Während kleinere Arten wie A. ocellaris oder A. percula relativ harmlos sind, können Premnas oder Arten des Clarkii-Komplexes in kleinen Becken recht anstrengend sein.

    Viele Grüße
    Inken

  • Hi,

    ja hier geht es um die A. ocellaris. Einfache nachzuchten. Selbstverständlich die richtige Anemone. Ich dachte an eine Kupferanemone die wie ich bis jetzt gelesen habe nicht allzu schwierig zu halten ist. Aber wie sieht es mit einer Magnifica aus?

    Geschrieben habe ich um die richtigen Beifische. Nicht das ich noch mal einen Fehler mache und so etwas ähnliches wie die Gelbschwanzdemoisellen rein setze.

    Vielen Dank für die Tipps.


    Scorpius

  • Hallo Scorpius,

    von der magnifica würd ich die Finger lassen bei einem kleinen Becken. Wird einfach zu groß und ist recht empfindlich. Grundsätzlich sollte man Anemonen einige Wochen vor den Anemonenfischen einsetzen, weil die Fische ihr massiv zusetzen können. Deswegen sollte die Anemone auch nicht allzu klien sein.
    Wobei die Kupferanemone in jeder Hinsicht wohl die unproblematischste ist.
    Als Beibesatz sind auf jeden Fall wegen ihres geringen Revieranspruchs Symbiosegrundeln mit Krebsen zu empfehlen. Dazu einige Korallengrundeln und kleinbleibende Lippfische, die aber bei der Beckengröße schon fast zu hektisch sein könnten.
    Trimma und eviota-Arten sind bestimmt auch gut.
    Ich würd mich überhaupt auf kleine Arten (sehr klein, so 3-5cm) beschränken. Die können sehr interessant sein, da sie keine Konkurrenz zu befürchten haben.

    Grüße
    Ulrike

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