Haltung Weich- und Steinkorallen gemeinsam

  • nun ist extra Thema erstellt.
    ...vielleicht zwackt ein Mod den Teil von 'zeigt her eure...' ab und fügt ihn hier an.

    ich behaupte, daß die gemeinsame Haltung von Leder,-Weich- und Steinkorallen ohne Probleme in einem Becken mit 50:50 möglich ist.
    Wie schon angemerkt, wenn die Filtertechnik stimmt (auch die Wasserwerte NO³ und PO4 nachweisbar sind) regelmäßiger WW stattfindet und genügend Strömung vorhanden ist, stellt die Haltung keine Probleme dar.

    Servus
    Stefan

  • Hallo zusammen,

    ich muss sagen, dass ich mit dieser Kombination eher schlechte Erfahrungen gemacht habe. Neben den von Stefan C. genannten Bedingungen habe ich auch ab und zu Kohle eingesetzt, trotzdem liessen sich Steinkorallen über einen längeren Zeitraum (mehr als 2-3 Monate) nicht halten. Auch ein Wachstum der Steinkorallen konnte ich nicht feststellen.
    Inzwischen habe ich bis auf eine Lederkoralle, ein paar Scheiben, Xenien und Krusten alle Weichen entfernt und nun sehe ich an den Steinkorallen auch Wachstumsspitzen/-ränder. Zwar nur minimal, aber im Vergleich zu vorher doch deutlich.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • danke stefan dass du den thread aufgemacht hast :grinning_squinting_face:


    also ich denke auch dass es prinzipiell möglich ist stein und weichkorallen in einem becken zu halten ( mach das ja selbst auch so ).
    Ich habe aber festgestellt dass die Weichkorallen schlechter wachsen wenn sehr viele Steinkorallen im Becken sind . Umgekehrt wachsen die Steinkorallen auch nicht so gut wenn man sie in ein Becken mit lauter Weichkorallen gibt .
    Deswegen frage ich mich auch ob ich die weichen im Steinkorallen becken nicht am besten umsiedle .
    Ach und ich muss sagen dass ich eigentlich keine Nennenswerten unterschiede diesbezüglich festgestellt habe ob das Becken nun Abgeschäumt wurde oder eben gerade nicht oder ob po4 und no3 mal ein bisschen geschwankt haben !

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von Matthias Kapaun (3. November 2004 um 14:34)

  • Hallo Stefan,
    bitte definiere "wenn die Filtertechnik stimmt"...

    Ansonsten bin ich mal gespannt auf die Aussagen unserer Forianer! Weil ich schon gern ein paar Weichkorallen neben den bestehenden und zukünftigen Steinkorallen hätte :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße,
    Robert

  • na also... geht doch :winking_face:
    ich meine, das Thema :grinning_squinting_face:

    eins habe ich vorher noch vergessen:
    erst seitdem ich den Anteil an Sarcophyton und Sinularia im kleineren Becken erhöht habe, wachsen auch wieder Populationen an Xenia (pumpend weiß) nach 2 jähriger Pause wieder zügig weiter.


    Wobei ich auch festgestellt habe, das sehr viele Fische (keine Anemonenfische) sich absichtlich in z.B. Anthelia und Sarcophyton 'durchkuscheln'; scheinbar scheint dies der Fischgesundheit äußerst förderlich zu sein.

    Nachtrag für Robert:
    vernünftige Filtertechnik definiere ich so: Abschäumung nicht permanent, sondern nur nach Bedarf 2-3 wöchentlich (abhängig von Fischbesatz)
    keine Kohle, keine übertriebene 'Abfischung' der Schwebepartikel.
    UV ist Streitfrage. 3 Jahre ging bei mir alles ohne Einsatz gut; seit einem Fischsterben läuft UV aber permanent an allen Becken.

    keine zusätzlichen Mittelchen; nur ab und zu mal etwas Aminos(vielleicht 5-10% der Herstellerangaben), wobei man bei den Herstellern sehr differieren muß.

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (3. November 2004 um 16:27)

  • Aaaaaaha! Das ist doch schon mal ein schönes Statement :smiling_face:

    So, was sagt denn nun der Rest dazu? Aber bitte nur Kommentare die auf eigenen Erfahrungen basieren!

    Danke Euch :smiling_face:

  • Also bei mir wachsen weiche und harte zusammen in einem Becken. Ich betreibe Dauerabschäumung, nehme Ozon und dosiere keine Aminos. Also daran wirds wohl nicht liegen. Ach, und Schwebteilchen werden nicht separat entfernt.

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Zitat

    Original von Kai77
    Also bei mir wachsen weiche und harte zusammen in einem Becken. Ich betreibe Dauerabschäumung, nehme Ozon und dosiere keine Aminos. Also daran wirds wohl nicht liegen. Ach, und Schwebteilchen werden nicht separat entfernt.

    Gruß

    Kai

    Hätte es nicht schöner ausdrücken können. Ausser dass ich Grotech ABC in 20% zudosiere und Balling betreibe.

  • :], danke. Ich mache auch Balling, gebe allerdings keine Spuren hinzu. Dafür 20 l Wasserwechsel die Woche. Wobei ich den Eindruck habe, dass meine Steinis lurz nach dem Wechsel immer schlechter als kurz vorher dastehen.

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Zitat

    Original von Kai77
    Also bei mir wachsen weiche und harte zusammen in einem Becken. Ich betreibe Dauerabschäumung, nehme Ozon und dosiere keine Aminos. Also daran wirds wohl nicht liegen. Ach, und Schwebteilchen werden nicht separat entfernt.

    Gruß

    Kai

    deine Erfahrung, welche ich respektiere.
    zur Abschäumung habe ich ja meinen Standpunkt bzgl. des Besatzes geschildert.
    meine Erfahrung geht eben in die andere Richtung :winking_face:

    wobei sicher das Beckenvolumen mit dem enthaltenen Wasser meist wohl auch eine Rolle spielt.
    Bei Nanobecken bis 400 Ltr. würde ich mir eine gemeinsame Haltung nicht zutrauen :), da die 'Weichen' ,-sollten ihnen die Bedingungen zusagen, ihr Wachstum kaum bremsen.

    Servus
    Stefan

  • Zitat

    Original von Kai77
    :], .... Wobei ich den Eindruck habe, dass meine Steinis lurz nach dem Wechsel immer schlechter als kurz vorher dastehen.

    Gruß

    Kai

    Komisch, ich hatte immer den Eindruck, dass die Steinkorallen nachher besser aufmachen.

    Aber zum Thema: Konnte noch keine Unterschiede feststellen. Habe aber auch folgendes Problem: Wie rechne ich eine 30- oder 40-cm-Sarcophyton gegen handtellergroße Acroporas auf?
    Ich schätze aber, solange für alle Nährstoffe da sind, ob nun messbar oder nicht, können beide miteinander auskommen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Wie rechne ich eine 30- oder 40-cm-Sarcophyton gegen handtellergroße Acroporas auf?

    Hallo Hans-Werner,
    Scherzfrage, oder :D?

    Volumenschätzung der Sarco? frag was leichteres...; ich schätze das nach Platzanspruch ein.-))
    wobei bei mir das Verhältnis aus ehemals 10:90 mittlerweile eben 40:60 durch das Wachstum bedingt, im kleineren Becken zugunsten der 'Weichen' geändert wurde.
    Der Rest der in Bedrängnis geratenen SPS wurde ausgesiedelt.

    Servus
    Stefan

  • Zitat

    Original von Stefan C.
    ...Bei Nanobecken bis 400 Ltr. ...

    :angry3: :uzi:

    Kann doch nicht jeder sein Wohnzimmer fluten und Fische reinsetzen! Obwohl ich das letztes WE grad probiert habe :winking_face:

  • Hallo!

    Robert: Musst halt die Fenster zulassen, dann geht Me(h)erwasser rein! :smiling_face:

    Ich habe im gerade nicht mehr Nanobecken :-), also 500 Liter Stein und Weich zusammen. Leider vermehren sich die Scheibenanemonen in letzter zeit so unverschämt, dass ich gerne wüßte wie ich das Zeug wieder loswerden kann!
    Probleme konnte ich bis jetzt nicht feststellen, meine jedoch ein geringeres Wachstum der Steinkorallen in letzter Zeit zu bemerken.
    Ich verwende UV, mache regelm. WW und keine Spuris.

    Peter

  • Hallo
    Meine Erfahrungen sind ähnlich wie die von Kathrin. Ich habe nach 4 schiefgegangen Versuchen aufgegeben. Mein Becken ist einfach zu Weichkorallenlastig. Die SPS die ich einsetzte gingen anfangs super auf, doch nach so 2-3 Wochen begangen sie von der Spitze her abzusterben. :loudly_crying_face: Da ich aber nicht auf die sich in der Strömung bewegenden Weichen verzichten will, gibts halt keine SPS.
    Kohlefilterung brachte auch nichts.
    LPS halten aber ganz gut. Gorgonien auch.
    Mein grösster Stock ist eine Cladiella die inzwischen ca 80cm Durchmesser hat. Zerschneiden bring ich einfach nicht fertig, obwohl sie mir beim platzschaffen schon einiges nieder gemacht hat.
    Gruß Frank

    2 Mal editiert, zuletzt von Frank Mohr (3. November 2004 um 18:19)

  • Hallo Peter,

    vermehren sich bei dir die schönen orangen Scheibenanemonen so extrem?

    mfg Stefan

  • Hallo,

    bei mir sind 60% Steinkorallen im Becken und beides wächst brav.

    Ich habe einen Abschäumer im Dauereinsatz, filtere über Zeolith, gebe Zeospur 2 zu und wechsle jede Woche 10 Liter Wasser.


    mfg Stefan

  • Hallo Frank, Brombeere und Co.

    habt Ihr es schon einmal mit Spuris versucht, ob die vielleicht die Haltung von SPS ermöglichen würden? Vielleicht schon ein paar Wochen vor Einsetzen der SPS anfangen. Nur so als Versuch. Ich habe auch eine Zeit lang SPS ohne Spuris versucht, war aber nix, mit Spuris klappts besser.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    ich benutze das Zeospur 2 erst seit 4 Wochen und SPS sind immer gut gewachsen! Auch vorher ohne Zugabe von Spuris. Kann auch keine Verbesserung des Wachstums feststellen seit dem Zeitpunkt an dem ich welche zugebe. Könnte nicht sagen das es jetzt besser klappt.

    mfg Stefan

  • Hallo Hans Werner
    Nö hab ich noch nicht versucht. :winking_face_with_tongue:
    Ich wechsel aber ziemlich oft und viel Wasser :winking_face:
    Mach mal nen Vorschlag was und wie ich Spuris dosieren sollte.
    Gruß Frank

  • Hallo ,

    Also ich glaube dass ( auch wenn man sonst fast nur steinkorallen im becken hat ) sich weichkorallen wie normale sinularia , scheibenanemonen , xenien etc. ( alles was eben schnell wächst ) sich trotzdem noch in rasender geschwindigkeit vermehrt .
    Ich muss aber noch dazu sagen dass ich keinerlei Probleme hatte als ich damals angefangen habe in das Weichkorallenbecken SPS einzusetzen , allerdings sind sie bei weitem nicht so gut gewachsen wie heute .

    es stellt sich aber die frage was die ursache für diesen "phänomen" ist ? eine theorie ist ja dass die verschiedenen Korallen giftstoffe ins Wasser geben die sich dann auf die anderen korallen auswirken.

    @ stefan , wenn du meinst es gibt nur Probleme wenn das Wasser nicht "ordentlich" gefiltert wird , dann gehst du ja auch davon aus dass es wohl am Wasser liegt , wieso sollte es dann aber bei einer stärkeren filterung nicht klappen ? von nährstofflimitierung kann es wohl nicht abhängen , da würden sich alle Korallen schädigen , egal ob es weiche oder steinkorallen sind.


    Gruß

  • Hallo!

    @Stefan: leider nein, nur die grünbraunen.
    Frank und Hans-Werner: Die Anwort bitte schön würde mich auch interessieren (auch als PN).
    Ich habe es seit dem leichten Rückgang auch noch nicht mit Spuis versucht und auf den WW vertraut.

    Danke,
    Peter

  • Hi,

    ich bin auch der Meinung, das eine gemeinsame Haltung durchaus möglich ist, wobei ich auf eine sehr geringe Aktivkohlefilterung und einen UV-Klärerdauerbetrieb setze. Auch werden bei mir wöchentlich 10% des Wassers gewechselt.

    MfG Markus

  • Hallo,

    Mit dem verhältnis 80%Stein- und 20%Weichkorallen hatte ich nie ein Problem. Leider ist das verhältnis immoment nicht mehr so eigentlich ganz anders, da hier in meinem Sommerurlaub ein "kleiner" Crash war... mehr demnächst dazu.


    Lieben Gruß Tim

    Einmal editiert, zuletzt von Tim Przezbor (3. November 2004 um 23:04)

  • Hallo,

    habe bei mir im Becken meine Weichkorallen und Gorgonien gut zurück geschnitten, weil sie ziemlich groß geworden sind und so wahrscheinlich viele Stoffe ins Wasser gegeben haben, was den SPS nicht so gut gefiel.
    Da ich keinen Abschäumer habe bleibt das Zeug, also deren Kampfstoffe, dann auch viel länger im Wasser.


    Bei den Weichkorallen gibt es aber auch mehr und weniger "schädliche".

    Die Bäumchenkorallen sollten z.B. zu den schädlicheren Arten gehören, Xenien, viele Krusten,.. wahrscheinlich zu den harmloseren.
    Gibts da irgendwelche Infos drüber? :confused_face: :confused_face:

    Deshalb sollte man auch wissen, welche Arten von Weichkorallen in euren Becken sind, denn sonst bringen die Aussagen nix :winking_face:

    Viele Grüße
    Frank

  • Also ich habe auch so halbe halbe Weich- und Steinkorallen im Becken, Dazu noch jede Menge Algen und alles wächst. 70% sind Keniabäumchen, ein paar Sinularia, Xenia, Krusten, Pilzlederkoallen, Sacrophyton. Stehen teilweise ineinander verkeilt und streiten um den Platz. Habe im Moment wieder Ozon am Abschäumer weil mir das Wasser zu gelb wurde. Wasserwechsel vielleicht 5% die Woche, Spuries ab und zu mal. Wenn die Weichkorallen den steinies zu lästig werden schnippel ich mal ein paar Äste mit der Schere an oder jage eine Dosis Salzsäure in die Xenias. Ansonsten lasse ich alles wachsen wie es wächst.

    mfg Uwe

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Mach mal nen Vorschlag was und wie ich Spuris dosieren sollte.


    Wann kommst Du denn wieder mal nach Nürnberg? Ich hätte ne Flasche gute Spuris für Dich.

  • Hallo Frank, hallo Peter,

    ihr wisst vielleicht, ich arbeite da bei so einer Firma und da gibt es eine Flasche mit einer grünen und eine mit einer blauen Flüssigkeit... da ist alles drinn´!

    Ich muß aber gestehen, so richtig viel Wasserwechsel mach´ ich pro Becken nicht, komme einfach bei drei unabhängigen Anlagen nicht dazu.

    Außerdem hab´ ich´s anfangs nach meinem Umzug vor dreieinhalb Jahren mit Leitungswasser probiert, was nicht so gut war.
    Trotzdem, die Spuris haben geholfen, ob das nun die Korrektur eines Ungleichgewichtes vom Leitungswasser her war oder ein echter Mangel? Probieren schad´ nix und ich denke die Spurenelemente werden zur Zeit unterbewertet. Als das vor ein paar Jahren anfing, war über Spurenelemente nur gutes zu hören, jetzt sagen alle: Braucht man nicht, Wasserwechsel reicht.... Nicht alles glauben, selber probieren... und Becken sind halt verschieden!

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    ich denke nach wie vor, daß Spuren überbewertet werden; denn wie kommt es sonst, das bei regulärer Anwendungsempfehlung die SPS einbräunen?
    Unbestritten ist, das sie förderlich sind; aber eine Anreicherung bestimmter nicht benötigter Elemente passiert eben schneller; und wie will man außer mit der Beobachtung beurteilen, welches Elementgerade vonnöten ist.
    Da arbeite ich doch lieber nach dem Liebig'schen Tonnengesetz :winking_face:

    hier war mein 1000er Becken randvoll mit dem Korallen-Krimskrams und hatte bis zu diesem Zeitpunkt vielleicht nur in 3 Jahren Laufzeit 10x Spurenelemente gesehen

  • Hallo Stefan,

    die Liebig´sche Tonne gerade bei den Spurenelementen kurz halten? Ich habe bisher das Phosphat vorgezogen.
    Wie gesagt, Becken sind verschieden und ich würde es mit Spurenelementen probieren.

    Zweifellos, deine Korallen sehen super aus.
    Keine Phosphatadsorber in der Zeit eingesetzt?

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hi,

    erstmal will ich sagen dass dieser thread hier unglaublich interessant ist!

    Zum thema: bei mir sind es ca. 50 / 50. Es kommen zwar noch ein paar LPS dazu, doch ich habe genügend montis und acros die seltsamer weise sehr gut wachsen. Diese lieferen sich zwar derzeit einen heftigen kampf mit den LPS (galaxea und euphilia), weswegen ich ein wenig eingreifen musste. Vor allem die montis zeigen ein super wachstum, was mich echt freut, denn vor nem jahr wäre an sowas nicht zu denken gewesen. Die weichen wachsen ebenso was das zeug hält, vor allem die cladiella bäumchen (richtig geschrieben?).

    Das wasser ist ein wenig gelbstichig muss ich zugeben, allerdings bin ich depp die ganze zeit zu faul, kohle ins system einzubringen. Habe etwas angst dass ich damit ungewollt PO4 ins becken einbringe. Ich weiss nicht ob die kohle beste qualität ist.

    Zur technik: ich fahre den schäumer nonstop, der auch ständig eine dermaßen teerartige brühe rauszieht, dass alles zu spät ist. Dank der neuen technik (umstellung von H&S auf BK) kann ich den topf sogar einmal im monat wechseln, ohne dass die schaumleistung groß nachläßt. In der regel reinige ich ein bis zweimal in 14 tagen. Dazu kommt alkohol, täglich 5 - 10 ml auf 750 liter netto und balling-methode. Ausserdem dosiere ich noch strontium-molybdäen für die kalkrotalgen und laaaaangsam... ja gaaaaanz laaaaangsam scheinen sie zu kommen :smiling_face: Einen schwebeteilchenfilter habe ich auch nicht, und durch eine etwas geänderte technik im filterbecken wird mindestens 50% des ditritus durch den schäumer erfasst und abgebaut. Seit neuestem kam zum "algenrefugium" noch ein jaubert system dazu, das ich relativ unkontroliert mitlaufen lasse.

    Viele Grüße,

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Tja Leute

    Schön das der Thread aufgemacht worden ist, wir haben damit nämlich auch ein großes Problem.

    Wir haben bei uns im großen Becken einen recht hohen Besatz an Weichkorallen und ich versuche im Moment Steinkorallen einzusetzten.

    Leider hat das nicht den gewünschten Erfolg. Montipos, Acros gehen alle zu , verlieren zum Teil die Farbe und sind dann tot. :st:

    Zur Technik : dauernde Abschäumung, ab und zu ein paar Gramm Kohle, Wasserwechsel mit 2 verschiedenen Salzen 10% alle 2 Wochen.
    Zugaben der Spuris über bzw. mit der Balling Methode.

    Ein paar LPS hingegen stehen recht gut da und wachsen auch ( Euphylia, Caulastrea, Fungia ) bei der Echinopora sind wir noch nicht sicher was sie tut.
    Eine einzige SPS haben wir allerdings schon die super wächst eine flachwachsende Steinkoralle, giftgrün mit Härchen drauf.

    Unser letzter Versuch eine Montipora reinzusetzen ist nach 36 Stunden abgebrochen worden, da wieder der gleiche Hergang wie oben beschrieben eingetreten ist.
    Diesen ableger haben wir dann in unserem zweiten kleinen ( gerade mal 4 Wochen alten Becken ) eingesetzt und siehe da nach kürzester Zeit war es wieder auf. ( Selbst auf die Seite wo sie beim Händler gelegen hat gingen die Polypen wieder auf. )

    Habt ihr irgendwelche Tipps für uns??

    Gruß

    Fisch & Sea

  • Hallo ,

    also das Problem haben leider viele , dass die ersten SPS die eingesetzt werden sofort eingehen ... komischerweise ist das bei LPS wohl nicht so . Eine lösung wird da wohl keiner parat haben ...

    @ ip , dachte du hast erst vor kurzem angefangen sps einzusetzen , und nun schon 50/50 ?!
    bei mir wars ja gleich, am anfang als es noch nicht so viele kleinpolypige waren sind sie sehr schlecht gewachsen , das wurde dann aber mit zunehmender anzahl besser , im gegensatz dazu haben sie mehr und mehr die weichkorallen verdrängt ...
    schätze mal wenn die montis und acros bei dir wachsen wirst du mit keiner sps mehr ein problem haben ...


    Gruß

  • Hallo Matthias,

    Du meinst also, des Rätsels Lösung wäre, nicht mal mit einem oder einigen wenigen SPS-Ablegern anzufangen, sondern gleich einige mehr, damit die sich praktisch "in der Gruppe etablieren" können?

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    @ ip , dachte du hast erst vor kurzem angefangen sps einzusetzen , und nun schon 50/50 ?!
    bei mir wars ja gleich, am anfang als es noch nicht so viele kleinpolypige waren sind sie sehr schlecht gewachsen , das wurde dann aber mit zunehmender anzahl besser , im gegensatz dazu haben sie mehr und mehr die weichkorallen verdrängt ...
    schätze mal wenn die montis und acros bei dir wachsen wirst du mit keiner sps mehr ein problem haben ...


    Gruß

    -----> Yep, ich habe erst vor kurzem damit angefangen, SPS einzusetzen. Das war ne monti und ne hysterix zum testen, beide für 5 euro (so kleine ablegerteile die kurz vor dem krepieren waren). Da diese sich super erholten und ganz gut wuchsen, ging ich zum händler und kaufte alles an fragmenten, kaputtgehenden und ablegerähnlichen teilen, die ich nur bekommen konnte. Alles gleich festgeklebt, und nun wächsts halt vor sich hin. Hier und da ist auch ne "vollwertige" (:D) koralle eingezogen, wie z.B. ne mittelgroße Montipora capricornis und ne größere Kelchkoralle (Montipora). Welche teile bei mir wachsen wie hölle sind die Montipora digitatas. Die sind mittlerweile so gewachsen dass sie in den nesselradius der euphilia gekommen sind. Was dann passiert ist kannste dir ja vorstellen: alles was mit der euphilia in berührung kam, war am absterben, also hab ich die absterbenden stücke abgetrennt, die grad wieder ganz gut am kommen sind. Ich habe ein riffdach auf das ich die fragmente anfangs lege, wo sie volles licht und strömung abbekommen. Dort erholen sie sich und dann kann ich sie verkleben.

    Sonst ist noch ein stock Acropora aspera mit so 5 ästen drin. Die haben ein wenig gebraucht, doch nach ner zeit haben sie auch wachstumsspitzen gezeigt. Eine Acropora solitaryensis würde ich gerne mal probieren, kriegt aber kein händlere her.

    Du musst dir mein aqua so vorstellen, dass überall kleine ableger angebracht sind, die sich halt gerade entwickeln. Ich hoffe dass die halt auch mal so wachsen, dass mein becken wie das von anderen SPS haltern aussieeht.

    MfG;

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
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    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Hallo Stefan,

    ich glaube ich stehe auf der Leitung!?!
    Habe deine Antwort leider überhaupt nicht kappiert!! Echt!

    MfG Marcus

  • Hallo Marcus,

    die Liebig´sche Minimumtonne ist ein Bild für die Pflanzennährstoffe. Stelle dir vor, jeder Nährstoff wäre die Daube (Brett) eines Fasses, die Länge stellt die relative Menge oder die Verfügbarkeit eines Nährstoffes dar. Die kürzeste Daube bestimmt, wie voll ich das Fass machen kann, also der Nährstoff mit der schlechtesten Verfügbarkeit bestimmt das Pflanzenwachstum. Da Korallen im Aquarium vor allem von den Produkten ihrer Zooxanthellen leben, verhalten sie sich ähnlich wie Pflanzen, deshalb dieses Bild hier.

    Grüße

    Hans-Werner

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