Welche Pumpe

  • Hallo

    Habe mir bei meinem Händler jetzt eine Taucherpumpe mit 800L in der Stunde gekauft.
    Da sich das Salz am Boden endlich auflöst.
    Jetzt habe ich die Original Juwel Pumpe mit 400L ' Stunde auch dazugegeben.
    Aber das bringt nichts, leider.
    Was soll ich denn noch tun ???
    Mein Händler sagt, ich soll einen normalen Innenfilter oben reingeben.
    Aber der läuft ja nur oben, und geht nichts nach unten.
    Ich weiss nicht mehr, was ich tun soll !!!
    Kauf mir jetzt ein anderes Salz, ich gebs auf.
    Welches empfiehlt ihr mir ???
    Auf jeden Fall eines, was sich sehr schnell auflöst.
    Ich hab Aqua Medic "Reef Salt"

    Danke

  • Hy,

    du hast ein 400l AQ und nur ne 400l Pumpe? und nun 800l? Also ich loes mein Salz mit ner 400er auf - habe damit wenig Probleme. am Anfang rühre ich aber mit nem langen Stab um - bringt vieles.

    *edit* Hab grade Deinen anderen Fred entdeckt. Denke entweder Dein Salz war Schrott (Du schreibst ja von wegen verklumpt usw.) oder es ist wirklich Deine Stroemung zu klein.

    Aber fuer das Becken braeuchtest Du noch normalen Berechnungen ca. 4000l Umwaelzung +/- a bissl. Wieso kaufst Du Dir nicht gleich ne Stroemungspumpe die Du dann weiterverwendest? Wie waers mit ner Stream, ner Red Dragon oder wenns ned ganz so teuer sein darf 1-2 Oceanrunner 2500 o. ä. Schau auch mal auf den Stromverbrauch und ned nur auf die Anschaffungskosten.

    * edit* Hab grade gelesen Du hast schon eine bestellt. Meine Meinung? Warten bis die da ist. Aber 2000l/h sind immer noch n bissi wenig.

    Wenn Du das Salz vom Boden holst und in n Wasserglas gibst mit Frischwasser - löst es sich dann auf? Kannst ja mal den Quirl dazu benutzen. Koennten es sonst auch irgendwelche Verunreinigungen oder Ausfaellungen sein?

    Gruß

    Roger

    Einmal editiert, zuletzt von RHT (30. August 2004 um 07:38)

  • Kann meinem Vorredner nur zustimmen. Die Pumpe ist definitiv zu klein. Gerade wenn das Becken länger ist, kommt hinten kaum noch was an. 2000 l an einer Stirnseite ist glaub ich das Minimum, besser 4000l. 2x2000 gegenüberliegend wäre auch gut.

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Hi ,

    mach das Becken leer, fülle es mit Osmosewasser und hol dir Tropic Marin Salz was du langsam zugibst . Beim Tropic Marin classic nimmst du 35g auf 1L Wasser , entspricht einer Salinität von 34.

    Grüße Resa

  • also ich kann wirklich nicht glauben das es am Aqua Medic - Reef Salt liegen sollte, das es bei ihm nicht funktioniert. Ich habe dieses Salz auch schon getestet und es hat sich genau so schnell und gut aufgelöst wie das Tropic Marin.
    Keiner erfindet das Salz neu (auch nicht TM ;)) deshalb muss es mit jeden Salz klappen oder er macht was verkehrt...

    Seine Strömung ist definitiv viel zu gering... da kann sich ja nichts vernünftig auflösen.

    Mein Rat: Investiere unbedingt in stärkere Strömungspumpen, mit solchen 400 l - Spielzeugdingern kann das nichts werden. Auf Deine Beckengröße gerechnet sollte die Umwälzung mindestens bei 4000 - 8000 l/h liegen... hänge unbedingt stärkere Pumpen rein sonst hast Du auch im weiteren Betrieb nur Probleme.

    Wenn ich Salz ansetze (60 Liter - Fass) beträgt die Umwälzung darin das 35fache... da ist das Salz (egal welche Marke) innerhalb von max. 60 min komplett aufgelöst... dabei habe ich noch niemals mit "selber rühren" nachgeholfen.

    Gruß
    Udo

  • Zitat

    Original von Udo Oehler
    Keiner erfindet das Salz neu


    Na täusch Dich mal nicht. Es gibt bei Meersalzen erhebliche Qualitätsunterschiede. Vor einigen Jahren wurden z.B. einige Aquarien nach dem Einsatz eines amerikanischen Salzes (es ist heute nicht mehr in D erhältlich) niedergemacht. Dieses Salz taugte nicht einmal zum Streuen im Winter. Ein Bekannter probierte es letztes Jahr mal in seinem SPS-Aquarium aus und hatte daraufhin auch Verluste.

    Bei dem Salz handelt es sich nicht um Crystal Sea Marinemix. Dieses Salz wird von mir seit längerer Zeit immer wieder mal verwendet und ich bin sehr zufrieden damit.

  • Selbst mit nur 400l die Stunde sollte sich das Salz nach so langer Zeit längst gelöst haben. Wenn ich Wasserwechsel mache, dann löst sich das Salz allein durch kräftiges Umrühren innerhalb von 5 Minuten vollständig.

    Ich würde dem Vorschlag folgen, bei AquaMedic anrufen und fragen. Die sind wirklich hilfsbereit - es liegt sicher irgendwo ein Fehler vor.

    Einmal editiert, zuletzt von kenny (31. August 2004 um 07:13)

  • Ich benutze auch hin und wieder das Salz von AquaMedic, löst sich genauso gut auf wie das TM. In meinem Becken zum Ansetzen kommen 35L Osmosewasser, darin steht ne Oceanrunner 2500! ALso über das 70 fache, da löst sich alles innerhalb von 5-7 Minuten auf. Auf dem Boden liegendes Salz sollte man aber einmal aufwirbeln, sonst dauerts länger.

    Gruß
    Sven

  • Hallo, & Danke für die vielen Antworten !!!


    Das Salz löst sich in einem 60L Becken mit normaler Strömung super auf.
    Nur in meinem 400L war die Strömung zu wenig.
    Jetzt aber ist es schon fast vollständig weg.
    Gebe heute die Styropur Platte rein, und dann den gewaschenen Korallensand.
    Danach die LS.

    Eine Frage: Kann ich die Keramik-Röhrchen zur Filterung nehmen ?

    Liebe >Grüsse, Karl Kohl

  • NEIN, im Salzwasser keine Filter bzw. Filtermatterial ! Nur Abschäumer !
    Es gibt wenige Ausnahmen.

    Grüße Resa

  • Hallo Karl,

    besser ist es, zuerst die Styropor (besser PVC) und darauf die Lebenden Steine zu legen. Wenn dann mach einigen Wochen nichts vergammeltes mehr von den Steinen abgeht, kannst Du den Korallensand auf dem Boden verteilen. Wenn Du es so machst wie Du wolltest, hast Du denn ganzen Bodengrund gleich voll Dreck...

    zu deiner letzten Frage: NEIN!!!!!

    das Zeug kommt aus dem Süßwasserbereich und ist auch für dessen Filtermethoden gedacht. beim Meerwasseraquarium kannst Du getrost alle Filtertechniken aus dem Süßwasserbereich vergessen.... Im Süßwasser ist Nitrat als Pflanzendünger erwünscht, im Meerwasser ist Nitrat unerwünscht. In diesen Röhrchen wird aber durch Bakterien Nitrat erzeugt, im Meerwasser will man es mit Hilfe von Bakterien abbauen, daher bekommt man durch diese Röhrchen genau den gegenteiligen Effekt

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Zitat

    Original von iXware
    besser ist es, zuerst die Styropor (besser PVC) und darauf die Lebenden Steine zu legen.

    Wenn zwischen dem PVC und den Steinen dem PVC ein Sandkorn oder ähnliches liegt, dann lastet der Druck der ganzen Steine über die Platte auf der kleinen Auflagefläche. Da würde ich schon Styropor vorziehen.

  • Es gibt hier Berichte das sich Styropor aufgelöst hat bzw. spröde wird. Die genaue Ursache ist unbekannt aber es kann auch keiner mit Sicherheit sagen das dabei keine Weichmacher ans Wasser abgegeben werden...

    Ich würde darauf verzichten. Vor allem ist es ja keine Stelle an der man das ganze 'mal eben' wieder austauschen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Thorsten Busse (31. August 2004 um 12:39)

  • Zitat


    Wenn zwischen dem PVC und den Steinen dem PVC ein Sandkorn oder ähnliches liegt, dann lastet der Druck der ganzen Steine über die Platte auf der kleinen Auflagefläche.

    Und was soll dann passieren? Die PVC-Platte wirds bestimmt überleben ... Und wenn der Steinaufbau zusammenbrechen sollte (falls der Korn nachgibt) hat man sowieso was falsch gemacht ...

    Gruß
    Sven

  • Ich denke das Kenny darauf abzielt das durch das Sandkorn zwischen Glas und Plexiglasplatte der Druck an der einen Stelle auf dem Glas sehr hoch wird.

  • Deswegen erst die Platte rein, rundrum mit Silikon versiegeln und dann erst Wasser rein - dann kommt auch nix mehr drunter ..

    Gruß

    Roger

  • Mir geht es um das was evtl. vorher drunter ist... reicht ja auch ne Unebenheit im Glas oder ähnliches.

    Ich habe bisher jedenfalls die Steine immer auf die Glasplatte gestellt und gut.

  • Zitat

    Original von kenny

    Ich habe bisher jedenfalls die Steine immer auf die Glasplatte gestellt und gut.

    ich auch... und noch nie ist was passiert... und wird nichts passieren :face_with_tongue:

    Styropor wäre mir auch zu heiß (schwimmt auf, Steine stehen darauf sehr wackelig) und ne PVC Platte hätte er gleich zu beginn einbringen und vollflächig verkleben müssen... so ist es jetzt schon zu spät.

    Gruß
    Udo

  • Zitat

    Original von Udo Oehler

    ich auch... und noch nie ist was passiert... und wird nichts passieren :face_with_tongue:

    Styropor wäre mir auch zu heiß (schwimmt auf, Steine stehen darauf sehr wackelig) und ne PVC Platte hätte er gleich zu beginn einbringen und vollflächig verkleben müssen... so ist es jetzt schon zu spät.

    Gruß
    Udo

    So isses. Einfach Steine rein, dann den Bodengrund. Unten nimmt man als Fundament eh etwas größere Steine, da verteilt sich das Gewicht ganz gut. Passiert nix, und ich habe hoch aufgetürmte Steine, davon ca. 120kg ...

    Gruß
    Sven

  • Zitat

    Original von Sensay
    Unten nimmt man als Fundament eh etwas größere Steine, da verteilt sich das Gewicht ganz gut.


    Du hast dann sicherlich schöne glatte Steine mit Planer Auflagefläche? Frag mal jemanden dessen Bodenscheibe gesprungen ist.

  • Nein, muss nicht vollflaechig verklebt sein. Es schuetzt aber davor, dass ein Sandkorn sich drunterschummelt und damit eine Punktbelastung auf die Scheibe kommt. Ich habe es alle 10 cm mit einem Silikonpunkts gesichert. Es liegt so plan auf, dass da sicher nichts drunter kommt. Vollflaechig muss sowieso nie sein. Ein Silikonpunkt in die Mitte und dann ne Linie am Rand tut auch o.ä.- Hauptsache es kommt nix drunter.

    In meinem kleinen Eckbecken und im Algenbecken liegts allerdings nur drin, hatte die Zeit zum abbinden lassen da leider nicht. Macht aber zumindest beim Algenbecken nix aus - kommt eh 5 cm Sand rein und kaum Steine ...

    Gruß

    Roger

    Einmal editiert, zuletzt von RHT (1. September 2004 um 11:00)

  • Jetzt wo du es schreibst, eine PVC Platte auf mehreren evtl. dickeren Silikonpunkten halte ich für optimal. Die liegt dann eben nicht plan auf, nur gepuffert duch das Silikon.

  • Hab zwar nur ein 60 Liter Becken aber kann auch aus Erfahrung sagen daß da mit Sicherheit ein Körnchen unter der Platte ist. Ich glaub soviel Glück kann man gar nicht haben daß da nichts dazwischen kommt.

    kenny Ich hätte da irgendwie bedenken daß da was drunter gammelt... Unter dieser Platte kommt keine Strömung vor. Würd die Steine auch direkt auf die Glasplatte legen. Vielleicht bringts auch ne Kleinigkeit wenn man Silikon oder ähnliches auf die Glasplatte gibt und darauf die (trockenen) Steine plaziert?!?

  • Zitat

    Original von KS


    Du hast dann sicherlich schöne glatte Steine mit Planer Auflagefläche? Frag mal jemanden dessen Bodenscheibe gesprungen ist.

    Nein, plan sind die bestimmt nicht. Aber viel mehr Geweicht als ich kriegt man glaube ich nicht zusammen (hab wirklich extrem viele Steine im Becken, eigentlich zuviele) und gesprungen ist da nix. Klar, mit spitzer Kante sollte man die nat. nicht auf die Scheibe richten ... Kennst du denn jemanden dem das Gals gesprungen ist?

    Gruß
    Sven

    2 Mal editiert, zuletzt von Sensay (1. September 2004 um 16:20)

  • bzgl. den Plexiplatten als Unterlage;
    Claude hat das bei meinem großen Becken am optimalsten gelöst.
    Auf 5m² ist der gesamte Boden mit Lichtrasterplatten ausgelegt.
    Stein drauf und kurz hin und hergerutscht, da sitzt alles bombenfest, es kann nichts unter Platten gammeln, da alles auf Abstand gehalten wird.

    Der Bodengrund kann von Grundeln und Strömung auch nicht verzogen werden;
    ist zwar nicht die billigste Lösung, aber wenn ich denke, was ich Borstenwürmer in den anderen Becken unter normalen Platten habe, nein Danke.
    Styropor scheint bei mir wenig haltbar, da die Borsties dies aufraspeln...

    Servus
    Stefan

  • Hallo


    Erstens nehme ich keine Styropor-Platte, die sich auflösen kann.
    Ich nehme "Styrodur" die ist ganz glatt, und da kann nix drunter kommen, und kann nix auflösen.

    2. Hab heute versucht die Platte mit nem schweren Stein, die Platte runter zu bringen.
    Keine Chace !

    LG, Karl Kohl

  • Zitat

    Original von Stefan C.
    bzgl. den Plexiplatten als Unterlage;
    Claude hat das bei meinem großen Becken am optimalsten gelöst.
    Auf 5m² ist der gesamte Boden mit Lichtrasterplatten ausgelegt.
    Stein drauf und kurz hin und hergerutscht, da sitzt alles bombenfest, es kann nichts unter Platten gammeln, da alles auf Abstand gehalten wird.

    Aber auch er hat Probleme damit: Bodengrund wechseln zum Beispiel.

    Aber hast schon Recht - die Lösung hat sehr viele Vorteile ..

    Gruß

    Roger

  • Zitat

    Aber auch er hat Probleme damit: Bodengrund wechseln zum Beispiel


    Bodengrund wurde jetzt mit Teich-Schlammsauger aus dem Becken genascht; ging super. Wie ein Unterwasserstaubsauger :smiling_face:

    Servus
    Stefan

  • Gibt es dann nicht Probleme mit Lippfischen die sich Nachts im Sand einbuddeln wollen.

  • Günter,
    ahhhh....,deswegen haben meine so quadratische Köpfe :D, hatte mich schon gewundert.

    nö, gibt keine Probleme; die finden immer einen Sandhaufen:-)

    Servus
    Stefan

  • Hallo Stefan!

    Zitat

    Auf 5m² ist der gesamte Boden mit Lichtrasterplatten ausgelegt. Stein drauf und kurz hin und hergerutscht, da sitzt alles bombenfest, es kann nichts unter Platten gammeln, da alles auf Abstand gehalten wird.


    Das interessiert mich etwas genauer. Ich gehe davon aus, dass die Platten ins leere Aquarium gelegt werden (oder?). Dann bleibt der Rasterraum direkt unter den Steinen. also zwischen Gestein und Boden leer oder wird er vor Aufsetzen der Steine mit Sand gefüllt? :confused_face:

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hallo Wolfgang,

    der Raum unter den Steinen bleibt leer. Vorteil bei der Anlage ist,-man kann einen Stein entgegen der Schwerkraft bestimmt, in einem bestimmten Winkel auf die Rasterplatten setzen, draufdrücken und hält :], da unter dem Druckpunkt exakt die Stege der Platten wegbrechen.

    Hier ein Foto aus meiner Website, die halbfertig seit einem Jahr im Netz dümpelt :winking_face:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!