• Hallo und schönes Wochenende alle zusammen,

    mal eine Frage an die Spezialisten unter Euch. Wir haben einen eigenen Brunnen mit Pumpe, der Grundwasser aus einer Tiefe von 14 Metern nach oben befördert. die Pumpe hat eine Leistung von 7 m3 die Stunde mit einem Press-Controller bei 5 Bar. Man könnte doch die Osmoseanlage daran anschließen,oder??? :confused_face:

    Bei dem Wasserverbrauch einer solchen müßte sich das doch im Sommer lohnen, oder??

    Oder hätte da jemand Bedenken? Das Wasser habe ich noch nicht gemessen.

    Salzigen Gruß an alle

    Gruß Jörg

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  • Hallo Jörg,

    bei vielen Brunnen (wie auch bei unserem) hat das Wasser einen sehr hohen Eisengehalt. Dieser schadet den Membranen der Osmoseanlage. Du solltest erst den Eisenanteil messen, bevor Du Deine Überlegungen weiter führst. Ich meine der Grenzwert liegt bei 0,1 mg/l.

    Gruß
    Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd Piernitzki (20. Juni 2004 um 17:28)

  • ...nicht zu vergessen: Nitrat, Phosphat, Silikat etc.
    hatte es letztes Jahr auch mal ins Auge gefaßt, aber das Brunnenwasser ist bei uns in der Gegend versauter als das aus der Leitung, was ich eigentlich schon fast nicht für möglich gehalten hätte.

    Servus
    Stefan

  • Hallo Jörg!

    In unserem Brunnen ist auch viel zu viel Eisen. Man muß nicht messen man sieht es schon daran, daß das Wasser total klar aus dem Brunnen kommt, aber nach einer Stunde Stehzeit ist das Wasser trübe. Ich glaube die Entfernung des Eisens ist aufwendig und verursacht zu viele Kosten.

    Gruß

    Aquarius

  • ..... hinzu kommt oft eine erhebliche bakterielle Belastung, die wohl ebenfalls Probleme bereiten kann.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Man kann den eigenen Brunnen hervorragend für Kühlungszwecke gebrauchen: In eine Regentonne (200/300l) legt man eine Spirale aus Gardena-Bewässerungsrohr (25m), durch die das zu kühlende Beckenwasser gepumpt wird. (z.B. Bypass einer Strömungspumpe oder entsprechende z.B. Eheim-Pumpe) In die Regentonne pumpt man Brunnenwasser (herrlich kühl!!) Wichtig ist ein geeigneter Ablauf für das Brunnenwasser, denn man muss je nach Kühlbedarf mehrfach am Tag das Brunnenwasser in der Regentonne wechseln. Eine preiswerte, sehr wirkungsvolle Kühlanlage! Auf diese Art kühle ich seit mehreren Jahren problemlos.

    Sei wer du bist und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht!

  • Hallo Jörg,

    die Idee ist gut, das werde ich ausprobieren. Wenn es warm ist, brauche ich sowieso jeden Tag ein paar Kubikmeter Wasser für den Garten und das Brunnenwasser ich wirklich kalt.

    Gruß
    Bernd

  • Hi Bernd,

    ich bin zwar nicht Jörg, aber es freut mich trotzdem, dass du die Idee gut findest und ausprobieren willst. Du wirst sehen: es funzt! Ich steuere den "Kühlwasser-Wechsel" mit einer Zeitschaltuhr an der Brunnenpumpe, die das kalte Wasser unten in die Tonne pumpt, das erwärmte entnehme ich via Überlauf oben an der Tonne.

    Salzige Grüße

    Siegfried

    Sei wer du bist und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht!

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