Hallo,
ich hab aus unbestätigter Quelle erfahren das HQI-Lampen nur noch bis zum Jahr 2006 hergestellt werden dürfen.
Kann das jemand bestätigen?
Hallo,
ich hab aus unbestätigter Quelle erfahren das HQI-Lampen nur noch bis zum Jahr 2006 hergestellt werden dürfen.
Kann das jemand bestätigen?
Warum sollte das so sein??
Gruß
Sea
Hi,
ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich könnte mir vorstellen das es am Quecksilber liegt das in den Lampen enthalten ist.
HQI = Quecksilberiodid
Es sind glaub ich ca. 10g HQ in einer Lampe enthalten weswegen sie man ja auch als Sondermüll entsorgen muß.
@Ed Morell,
ist ja super
Dann würde ich mir gleich im Jahre 2005 mehrere neu kaufen... Bin mal gespannt, was der Hersteller dann innerhalb seiner zwei Jahre Gewährtleistung macht, wenn es keine Leuchtmittel = keine Funktion mehr gibt... auf die Entschädigung bin ich gespannt ![]()
Oder, wie wäre es mit Hamsterkäufen um bei Ebay dann mit horrenden Preisen Top-Seller zu werden???
Aber mal im Ernst... Ich kenne etliche Kaufhäuser, Industriehallen, öffentliche Gebäude etc., die mit HQI beleuchtet werden!
Ich halte das erstma für totalen Quatsch! Es kann sicherlich sein, dass das Verfahren geöndert bzw. die Inhaltsstoffe abgeändert werden.
Aber HQI einfach mal in der Herstellung verbieten???
*kopfschüttel*
Gruß,
Hakon
Es gibt ja auch noch Alternativen wie Keramikbrenner.
Grüße Resa
ich bezweifel ,dass in einem brenner 10 g Quecksilber sind ![]()
so falsch ist Ed's Aussagen gar nicht
man beachte Abschnitt 2 aus folgender Pressemeldung, es geht zwar im der Meldung um Computer, aber warum sollte das Verbot nur Schaltkreise, Platinen etc betreffen - dann sind die, die ihr Becken mit T5 beleuchten klar im Vorteil
..:
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Computer schnell am Schrottplatz
Verwendungsdauer sinkt rapide - zurück bleibt giftiger Müll
Frankfurt (pte, 19. Juni 2004 10:10) - In Deutschland
produzieren 38 Mio. Haushalte jedes Jahr 1,5 Mio. Tonnen
Elektronikschrott. Dies ist nur eine der Begleiterscheinung der sich
immer mehr verkürzenden Lebensdauer von Computern, berichtet die FAZ
http://www.faz.net . Ein in den sechziger Jahren gekauftes Gerät wurde
damals durchschnittlich zehn Jahre lang benutzt. Heute beträgt die
Nutzungsdauer nur mehr vier bis fünf Jahre. Ähnliches gilt auch für
Elektro- und Elektronikgeräte. Die Folge: Viele Geräte voller Blei,
Chlor, Brom und anderer Schwermetalle landen im Restmüll.
Ab 2005 müssen europaweit Hersteller ihre Altgeräte zurücknehmen. Dazu
verpflichtet sie der Gesetzgeber. Für Juli 2006 ist sogar geplant, den
Einsatz bestimmter gefährlicher Stoffe zur Gänze zu untersagen.
Gefährliche Bestandteile wie Blei, Quecksilber, Cadmium, Chrom sollen in
der Produktion künftig vermieden werden. Konsumenten können dann ab
August des nächsten Jahres in Sammelstellen alte Computer und anderen
Elektronikschrott abgeben. Die Finanzierung der Abholung,
Wiederverwertung und Entsorgung werden die Hersteller tragen müssen.
Zusätzlich zum aktuellen Preiskampf am Markt für Personalcomputer
bedeuten diese Mehrkosten eine erhebliche Belastung, da diese Kosten
nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Schätzungen seitens
Fujitsu Siemens, Europas führendem Computerhersteller, belaufen sich die
Kosten jährlich auf zehn bis 20 Mio. Euro. Die wettbewerbsintensive
Marksituation wird Siemens dazu veranlassen, die entstehenden Belastungen
bei den Herstellungskosten hereinzuholen, so das Unternehmen. Das in den
vergangenen Jahren gesammelte Wissen soll jedoch genutzt werden, um mit
der bevorstehenden Entsorgungsherausforderung besser umzugehen. Denn
Fujitsu Siemens habe Entwicklung und Produktion als weltweit erster
Hersteller an Umweltgesichtspunkten ausgerichtet.
Fujitsu Siemens wurde 1994 als erstem PC-Hersteller in Deutschland das
Umweltschutzzeichen "Blauer Engel" für einen PC verliehen. Dem
Unternehmen ist es bis dato gelungen, den Bleianteil bei den Mainboards -
die Platten, auf denen Computerbausteine und -komponenten befestigt
werden - von zwölf auf drei Gramm zu reduzieren. Auch Chlor- und
Bromanteile konnten von zwölf auf unter 0,15 Prozent gesenkt werden. Dies
alles ist Teil des "Green PC", bei dem bewusst auf umweltgerechte
Produktion und Verarbeitung geachtet wird. Der Käufer profitiert von
diesem Computer natürlich auch: In der Verwendung soll er besonders leise
sein.
(Ende)
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ZitatOriginal von iXware
Ab 2005 müssen europaweit Hersteller ihre Altgeräte zurücknehmen. Die Finanzierung der Abholung,
Wiederverwertung und Entsorgung werden die Hersteller tragen müssen.
...
wer so blauäugig ist und das glaubt......
ist wie mit den altautos....kostenlose rückgabe wird da dem bürger von der grünen politik vorgelogen....
dabei hat er es beim neukauf schon mitbezahlt.....
meinst Du nicht, daß das nur eine "Kundenverdummende" Umschreibung für folgenden Satz ist?
Zitat"Die Finanzierung der Abholung, Wiederverwertung und Entsorgung werden die Kunden beim Kauf ihrer Neugeräte tragen müssen."
Das ist ja ne Pressemitteilung, und sind die nicht oft so verfasst, daß der einfache Bürger für bl*d erklärt wird? ![]()
Hallo,
ich hole diesen Thread noch mal ganz nach oben. Und zwar habe ich ein einer Fachzeitschrift für den Computerhandel (Computerpartner Ausgabe 26 vom 24. Juni 2004) gerade folgendes zur Erläuterung des Entwurfes der Elektro- und Elektronik-Altgeräteverordnung (ElektroV) gefunden:
Zitat:" ...Durch ein Verbot der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe bei der Produktion von Neugeräten sollen Belastungen für die Umwelt und Gesundheit von vornherein vermieden werden und durch die erhöhte Wiederverwendbarkeit von Bauteilen Entsorgungsprobleme gar nicht erst entstehen. (§ 4 ElektroV) Die Verordnung erfasst die verschiedensten Gerätetypen, wie Haushaltgroßgeräte, Kühl-, Informations- und Telekommunikationsgeräte, Geräte der Unterhaltungselektronik, Bildröhrengeräte, quecksilberhaltige Lampen, Haushaltskleingeräte, Beleuchtungskörper, elektrische und elektronische Werkzeuge, Spielzeuge, Sport- und Freizeitgeräte, aber auch medizienische Geräte, überwachungs- und Kontrollinstrumente sowie Automaten
Bei der Umsetzung ihrer Ziele setzt die Verordnung auf ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit der Hersteller. "Hersteller" im Sinne dieser Vorschriften sind dabei neben den echten Produzenten im Wortsinne diejenigen, die Geräte anderer Hersteller unter ihrem Label in den Verkehr bringen oder entsprechende Geräte im Inland erst in den Handel bringen - also Importeure." Zitat Ende
Da die HQI-Lampen Quecklibler enthalten (Zitat:"Von den Entladungslampen besitzen lediglich einige Halogen-Metalldampflampen eine akzeptable Farbwiedergabe und kommen für Museen in Frage. Hierbei sind dem Quecksilber im Brennraum verschiedene Metallhalogenide seltener Erden beigemischt, welche die Farbwiedergabe positiv beeinflussen (Ris 1992)" Quelle: http://www.cwaller.de/lichtentladung.htm)
denke ich mal daß man sich langsam Gedanken über seine Aquarienbeleuchtung machen solle - zumindest sollten die Hersteller was entwickeln... aber die werden das ja schon längst wissen (nicht war Oliver?)
Übrigens betrifft das auch Quecksilberthermometer.... (TropicMarin hat zB welche im Angebot, die werden dann auch verschwinden)
Diese Verordnung ist übrigens nur die Umsetzung der europäischen Verordnung aus dem Jahre 2002 (2002/95/EG und 2002/96/EG) - diese Probleme wird es also in ganz Europa geben.. in einigen Ländern sicher früher in anderen später - Deutschland soll es 2006 treffen, wenn alles nach Plan geht.
Gut zu wissen, dass es leute gibt,die sich um die wirklich wichtigen dinge
gedanken machen ![]()
Du meisnt also, Umweltschutz ist nicht wichtig????
![]()
Hallo!
Darf ich mal dumm fragen: Was ist denn in den Leuchtstoffrören?
Back to the Roots, Wir verwenden wieder Glühbirnen und pflegen Glasrosen.
Gruß
Aquarius
zumindest enthalten diese Leuchtstoffröhren kein Quecksilber - ob die Leuchtstoffe auch von dieser Verordnung betroffen sind, weiß ich nicht, vielleicht weiß ja Oliver was und meldet sich mal zu Wort.
ZitatOriginal von Resa
Es gibt ja auch noch Alternativen wie Keramikbrenner.Grüße Resa
Hat jemand nähere Infos dazu?
Hallo Ed,
wenn das war ist, müsste ich ja in ein paar Jahren auf T5 umsteigen, welch ein Graus
![]()
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