Deep Sand Bed (DSB)

  • Hallo

    hat noch jemand den Bericht über die Deep Sand Bed aus den USA in der neuen Koralleausgabe gelesen?
    Koralle Nr.26 ab Seite86

    Ich finde den Bericht klasse.
    Vor allem den Preis für den Aragonit Sand!

    Gibt es den in Deutschland, außer als Live Sand, auch?

    Hat von euch jemand Erfahrung damit?

    Gruß Darko

    Becken 130 x 60 x 60 Riga 2 x 150 Watt + 2 X 55 Watt T5; Knopp Maxi 2; Stream + Hagen 802, 50 Kg LS, 36 Kg Live Sand

  • Hallo Darko :smiling_face:


    thomas chronz macht gerade die Planung zu einem DSB, was demnächst wohl bei ihm kommen wird. Ich denke das er dir infotechnisch sicher was beisteuern kann,. Dann hat noch der Jens Kallmeyer einen sehr hohen Bodengrund, evtl, kann er auch was dazu sagen.
    Ich selbst pflege keines mit so hohem Bodengrund, abe der Bericht hat mir ebenfalls gefallen :smiling_face:

  • Hallo Robert :smiling_face:

    danke für deine schnelle Antwort. Ich habe auch vor meinen Bodengrund so hoch zu machen.
    Irgendwie macht das Sinn.
    Werde dann auch berichten.
    Doch Live Sand bei 130cm x 60cm Fläche,10 cm hoch zu machen, ist ein Kostenfaktor.
    Vieleicht meldet sich Thomas Chronz noch.
    Importiert er das Bodengrundmaterial aus den USA?

    Wie gesagt, vieleicht meldet er sich noch.

    Gruß Darko

    Becken 130 x 60 x 60 Riga 2 x 150 Watt + 2 X 55 Watt T5; Knopp Maxi 2; Stream + Hagen 802, 50 Kg LS, 36 Kg Live Sand

  • Hallo erstmal,

    ich nutze den Live Sand ungefähr 5 cm hoch und denke das trotz Grundeln das die absolute Höhe sein sollte. Ich kann mir nicht vorstellen das der Sand in der unteren Schicht nicht gammelt, aber vielleicht weiß ich aber noch zu wenig darüber. Ich warte mal ab was TISI beisteuert.

  • Hallo Tom,

    wer ist TISI?

    Gruß Darko

    Becken 130 x 60 x 60 Riga 2 x 150 Watt + 2 X 55 Watt T5; Knopp Maxi 2; Stream + Hagen 802, 50 Kg LS, 36 Kg Live Sand

  • Hallo Darko,

    ich fahre ebenfalls ein DSB als Testbecken, und bin bislang zufrieden damit. Ich verwende darin nun ausschließlich Live Sand. Der Artikel übrigens ist Klasse.

    Ein großes Becken nach ähnlichen Gesichtspunkten dieses Systems wird in naher Zukunft folgen.

    Du kannst dich auch mal noch an Manfred Pitsch wenden, er kann dir sicherlich noch einiges über Sand erzählen.


    Gruß Thilo

  • HAllo

    Der Live Sand kann ohne Probleme mit Höhen bis 15 - 20 cm gefahren werden.
    Die übliche Angst das er faulen würde ist dabei unbegründet.

    Es gibt für Jaubert Systeme einen etwas gröberen Live Sand den man auch for DSB nehmen könnte .
    ich persönlich würde aber den normalen Live Sand bevorzugen


    Gruss Claude

  • Hi Claude

    Der sah in der Tüte erst mal etwas dunkler aus, aber wenn du die tüte aufmachst dann ist der andere live sand nicht viel anders (dunkler) als der feine live sand. Ein wenig schon aber nicht soviel.
    Ist halt etwas gröber ...

  • Hi darkmarin

    Zitat

    Ich finde den Bericht klasse.
    Vor allem den Preis für den Aragonit Sand!

    Gibt es den in Deutschland, außer als Live Sand, auch?

    Was machen denn nun diejenigen die den bericht nicht gelesen haben (wie Ich z.b)

    raten ? :winking_face:

    Also es gibt ja noch einen feinen Aragonit hier.

    Das ist der Reef Base von Red Sea
    bekommste u.a bei Zajac

    Aber der ist eigentlich noch teurer wie der Life Sand
    5Kg so um die 21 wenn Ich mich recht erinnere und da fehlen dann auch noch die 5Mio. Bakkies :winking_face:

    Schlechtes Geschäft.

    Ansonsten fällt mir auch nichts mehr ein.

  • Moin

    Ich habe auf 170* 80 cm Grundfläche ca. 100 kg Bodengrund, 4 Sack Life sand, 50 kg 2-3mm Körnung (auf dem Sack stand glaube ich Dohse Aquaristik) und noch mal ca. 20 kg aus dem alten Becken mit grobem Material und gebrochenen Muschelschalen .Das steht seit Oktober und gammeln tut da nix. Das Päärchen Goldkopfgrundeln gräbt die Oberfläche einmal am tag um und das wars. Die Schichthöhe liegt im Durchschnitt wohl bei 10 cm, je nach Grabungsaktivität der Grundeln.

    Grüße

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo,

    das interessante am DSB ist doch, dass die biologische Abbauleistung eines Systems passiv deutlich erhöht wird und somit indirekt und schonend zur Stabilisierung eines System beigetragen wird. Ich habe schon vor langer Zeit einmal geschrieben, das es neben der zu Verfügung stehenden Nährstoffe für eine Bakterienpopulation auch immer auf die Summe der aktiven Besiedlungsfläche für Bakterien ankommt. Hier insbesondere auf die Summe der aeroben und anaeroben Besiedlungsfläche zueinander, um letztendlich das Nährstoffmilleu im Becken zu lenken. Viele anaerobe Zonen führen tendeziell zu einem nährstoffarmen Becken. Hier ist es eigentlich fast egal ob dies durch einen Schlammfilter, viel Lebendgestein, Jaubert oder DSB geht, alle schaffe eine große Besiedlungsfläche für Bakterien in sauerstoffarmen Zonen und tragen somit zur Veratmung von Nitrat bei. Das interessante an dieser ganzen Geschichte ist eigentlich, dass durch die Schaffung von großen Besiedlungsflächen für Bakterien man automatisch ein sich selbst regulierendes System hat, welches stabiliesierend auf schwankende Nährstoffbedingungen ist. Dies steht im Gegensatz zu Methoden, wo man durch Nährstoffquellen (z.B. Wodka- oder Zeovitmethode) aktiv in die Bakterienpopulation und somit auch in den Nährstoffhaushalt eingreift. Hier Maßen wir uns an Gott spielen zu können (und wem gefällt dieser Gedanke nicht) und es wird viel zu wenig berücksichtigt, das wir so künstlich eine Verschiebung des Nährstoffmilleus erzwingen, auf das aber das System eigentlich nicht ausgelegt ist. Man muß so zwangsläufig ständig am Ball bleiben. Macht es nicht viel mehr Sinn bestehende Aquariensysteme durch z.B. Refugienbecken oder DSB zu ergänzen, die dann das System in die gewünschte Nährstoffrichtung bringen statt ständig etwas ins Aquarium zu schütten, was zwangsläufig mit Schwankungen im System verbunden ist ?
    Wie viele hatten Probleme, weil Sie mit Phosphatadsober zu drastisch Ihren Orthophosphatgehalt gesenkt hatten oder weil Sie durch das zufügen von Kohlenstoffquellen in eine Nährstofflimitation gefallen sind ?
    Mir gefällt der Kerngedanke des DSB oder auch Schlammfiltersystem jedenfalls sehr gut, weil er im Gegensatz zu unserem Schüttersyndrom viel "narurnäher" ist. Die Bakterien sind die heimlichen Regierer in unseren Aquarien. Wir müssen Ihnen nur die entsprechenden Besiedlungsflächen schaffen, damit Sie ihren Job machen können.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Hallo,

    Zitat

    Hier ist es eigentlich fast egal ob dies durch einen Schlammfilter, viel Lebendgestein, Jaubert oder DSB geht, alle schaffe eine große Besiedlungsfläche für Bakterien in sauerstoffarmen Zonen und tragen somit zur Veratmung von Nitrat bei.

    Was ist aber mit dem Phosphat?
    Ich glaube, dass viele (unter anderem ich) den Wodka probiert haben um das Phospaht aus dem Becken zu bekommen. Nitrat wird meist auch ohne DSB gut veratmet.

    Gruß Hans

  • Hallo,
    habe leider kein DSB, aber ne Menge drüber gelesen :winking_face: - nur nicht den Artikel in der Koralle...
    Es gibt den ultimativen link des "Erfinders" des DSB hier:
    http://www.rshimek.com/reef/sediment.htm

    Letztendlich sind nur 4 Dinge wichtig:
    -ausreichende Höhe des Bodengrundes, damit eben Denitrifikation stattfinden kann
    -ausreichende Bodenfauna (Würmer etc, die beimpft werden müssen), das bedeutet verzichtet auf deren Fressfeinde (die meisten Garnelen, Einsiedlerkrebse, Grundeln...)
    -richtige Korngrösse (sehr fein, es gibt im reefcentral.com Forum unendliche Diskussionen...), 2-3 mm ist zu grob
    -ausreichende Grösse und Nährstoffversorung der DSB, eine Ecke im Aquarium reicht nicht aus, ein DSB im Refugium funktioniert auch nicht ,weil da ja nicht ordentlich gefüttert wird und die Bodenfauna verhungert

    Fäulnissherde werden durch die Bodenfauna verhindert, die ja kontinuierlich Wasser durch das Sediment pumpt. Man braucht nicht unbedingt Aragonit oder dergleichen, jedes Sediment mit der richtigen Korngrösse ist ausreichend. Die "Pufferfunktion" durch CaCO3 haltige Stoffe ist laut Shimek zu vernachlässigen. Er empfiehlt auch gewaschenen Sand, z.B. von einem Flussufer...Silikat-Anteile würden nichts machen).

    Man muss natürlich wissen dass es "drüben" heftige Diskussionen über den Wert von DSBs gibt, und es gibt auch jede Menge Leute die mal eins hatten und aus verschiedensten Gründen wieder davon abgekommen sind...und dass ich selbst alles nur aus zweiter Hand weiss...
    Ich würde mir beim "nächsten mal" ein DSB einrichten, weil ich gerade auch an den unscheinbaren Aquarienbewohnern interessiert bin und weil ein DSB die Komplexität unseres Aquarien-Ökosystems noch erhöht.

    Grüsse,
    Martin

  • Zitat

    Original von Hans Hitzinger


    Was ist aber mit dem Phosphat?
    Ich glaube, dass viele (unter anderem ich) den Wodka probiert haben um das Phospaht aus dem Becken zu bekommen. Nitrat wird meist auch ohne DSB gut veratmet.

    Gruß Hans

    Hallo Hans,

    Interessanter Beitrag. Darüber habe ich mir auch schon gedanken gemacht. Daran scheinen wohl auch schon einige gescheitert zu sein in Übersee.

    Sicher wir ein teil des Phosphats mit ausgetragen, aber ich denke eher nicht in Ausreichender Menge. Aufgrund der Fauna würde ich aber auch kein Wodka einsetzen. Ich Denke mit einem zusätzlichen Algenrefugium (oder je nach Beckengestaltung Algen direkt ins DSB gepflanzt) kann man hier etwas entgegensteuern. Zudem gibts für alle Fälle ja gute Adsorber mittlerweile.

    Ich habe just, heute mittag mal mein Seepferdchenbecken ebenfalls umgestellt. Pumpe raus, Abschäumer, raus, Uv raus, Luftheber rein und zusätzlich zwei Säcke feinen Live Sand. Mal sehn was sich tut.


    Gruß Thilo

  • Hallo Hans,

    ja da hast Du recht. Hier muß man Differenzieren. Eigentlich gibt es nur zwei Wege um den Gehalt an Orthophosphat aus der freien Wassersäule zu verringern.

    1. ich mache dies auf chemische Weise durch Fällung und Adsorbtion oder
    2. ich binde es in zusätzlicher Biomasse.

    Beim Schlammfilter sind es die Algen, wo mit der Ernte der Algen auch Phospor aus dem System entfernt werden. Beim DSB wird definitiv eine höhere Biomasse durch die Vielzahl der Mikroorganismen im Boden geschaffen, wodurch eben auch ein Teil des Phosphates in Biomasse gebunden wird. Im Idealfall könnte durch das zusätliche Plankton aus dem Boden sogar das Wachstum der Korallen (LPS und SPS) gesteigert werden und man darf dann Korallen statt Algen ernten. Zumindest gibt es Untersuchungen, wo man Wachstumssteigerungen durch natürliches Plankton zeigen konnte.
    Ist aber natürlich nur ein theoretischer Ansatz.
    Für entscheident halte ich jedoch, dass man Mikroorganismen den "Lebensraum" zur Verfügung stellt, damit diese sich entsprechend vermehren können und somit wie in der Natur zur Nahrungsergänzung beitragen können. Die so entstehenden komplexeren Nahrungsketten führen zwangsläufig zu einer höheren Biomasse und unterstützen eben auch die Artenvielfalt in einem Aquarium. Und in eingefahren Nahrungsketten findet auch automatisch immer ein Phosphatentzug aus der freien Wassersäule statt.

    Viele Grüße
    Oliver

    Einmal editiert, zuletzt von Oliver Pritzel (13. April 2004 um 18:10)

  • Hallo Oliver,

    also verstehe ich dich so, daß wir dem phosphatanstieg dann auch mit einer allmälichen Erhöhung des Bodengrundes, um mehr Siedlungsfläche zu Schaffen, entgegenwirken könnten? irgendwann wird sich so ja auch die ideale Höhe finden lassen oder?

    Dann könnte man künftig an der höhe des Bodengrundes den Besatz deuten :grinning_squinting_face:


    Gruß Thilo

  • Hallo,
    irgendwie ist ja hier mein Name gefallen, also sollte ich mich wohl mal zu Wort melden. :grinning_squinting_face:

    Ich stecke noch mitten in der Planungsphase meines DSB, vielleicht sogar noch am Anfang. Deshalb kann ich hier nix definitives vermelden, außer daß mein neues AQ 90 cm hoch sein wird, um über 25 cm DSB auch noch etwas Raum für die schwimmenden Bewohner zu haben. Für mich ist am DSB wesentlich, daß es eine sehr technikarme Art ist, ein Riffaquarium zu betreiben, kein Abschäumer, keine Filter, kein Technikbecken, keine Adsorber, nur mächtig viel Sand. Um mir aber weitere oder andere Wege nicht zu verbauen, wird mein neues AQ einen Technikschacht bekommen, in dem dann ein luftbetriebener Abschäumer seinen (Not-)Dienst versehen kann, z.B. in warmen Sommernächten bei O[T]2[/T]-Mangel oder zur Dosierung von eventuellen Ozongaben. Auch eine kräftige UV-Anlage ist vorgesehen, beim Ausbruch einer Pünktchenseuche möchte ich etwas in der Hinterhand haben. Dennoch, diese Technik dient nur der Sicherheit, sie ist nicht zum täglichen Gebrauch bestimmt.

    Ganz wesentlich erscheint mir die Struktur der dicken Sandschicht, im verlinkten Artikel von Shimek findet sich dazu eine sehr aussagekräftige Grafik:


    © Ron Shimek

    Das Büchlein, aus dem die Grafik stammt - Sand Bed Secrets: The Common-Sense Way to Biological Filtration - bekommt man übrigens problemlos beim amerikanischen Amazon. :tongue:

    4 Mal editiert, zuletzt von Riffbarsch (13. April 2004 um 23:35)

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Hallo,
    irgendwie ist ja hier mein Name gefallen, also sollte ich mich wohl mal zu Wort melden. :grinning_squinting_face:
    ...Für mich ist am DSB wesentlich, daß es eine sehr technikarme Art ist, ein Riffaquarium zu betreiben, kein Abschäumer, keine Filter, kein Technikbecken, keine Adsorber, nur mächtig viel Sand. :tongue:

    Thomas,

    das mit dem DSB und technikarm ist aber nicht wirklich die Art und Weise wie unsere amerikanischen Freunde die Sache angehen. In dieser Hinsicht ist der Koralle-Artikel von A. Calfo aufgrund der redaktionellen Zwänge (kurz, kurz, kurz) auch etwas unpräzise geraten. In seinem (und auch Deinem Buch, das ich durch das BAR-Projekt nun gerade bei mir habe ;-))) ) wird ja SUPEREXPLIZIT auf die UNVERZICHTBARKEIT von Abschäumern und Absorbern in DSB - Becken hingewiesen (eigentlich fast gepredigt). Das deckt sich auch mit den ganzen anderen USA-Quellen zu diesem Thema im http://www. Daneben ist auch hervorzuheben, das DSB eine deutlich höhere Strömung erfordern (>20fach/h des Aqurarienvolumens) als viele europäische Aquarianer ihr Becken betreiben.

    Auf der anderen Seite wird Dein Konzept eines "technikarmen" DSB-Beckens zweifelsfrei bei stark gemäßigtem Besatz aufgehen. Ich habe das in meiner kurzen Salzzeit (2 Jahre) auch bislang so gehalten. Im in der Signatur genannen Beckchen habe ich zur Zeit zwei Fischchen (Sechsstreifenlippi und S. fasciatus) und komme von "Null-Werten" ums Verrecken nicht weg.

    Und da wären wir schon fast wieder bei meinem "Lieblingsthema" bei Methodendiskussionen zum "Schadstoff-Abbau": Unsensibler (das gilt jetzt NullKommNull Dir) Pfleger -> zu viel Fisch -> zu viel S...... -> viel Technik + Zuschüttungen -> hohe Drehzahl + Komplexität des System -> schwere Steuerbarkeit.

    cu.as.

  • Hallo Oliver, hallo an alle anderen

    Ich glaube es ist nun fast zwei Jahre her wo wir etwas ausführlicher über die Thematik gesprochen hatten, ich meine es war zur Startzeit vom Schlammfiltersystem in Europa als der erste Artikel in der Koralle kam.

    Wer das Becken von Markus Resch anschauen würde, der würde vermutlich sofort umstellen, so genial sah es aus. Nicht nur die Farben die haben ja viele gut und schön, nein das drumherum. Keine Abgestorbenen Stellen bei den Acororen die sich selber abschatten, kenie Vernesselungen, überhaupt stand viel im vollschatten echt gut was wo anders kaum möglich wäre. Es scheint wirklich was dran zu sein das es ander alternavite Systeme gibt.
    Nur für den Fall der Fälle hier die Becken vorstellung vom Schlammfiltersystem von Markus Resch:

    http://www.korallenriff.de/markus_resch04.html
    Achtung sind aber 3MB an Bildmaterial was verbaut wurde.

    In meinen Augen war es da wohl perfekteste Becken vom Gesamteindruck her das ich in 14 Jahren gesehen habe.

    Ähnlich muss es wohl mit DSB sein, wobei man im Schlammfilter sicherlich, oder eher vermutlich mehr Phosphataustrag hat, einfach durch das abernten der Algen.

    Das kann man nun sehen wie man will, wenn nicht gibt es ja immer noch Phosphatadsorber.

  • hallo Andreas

    Wie ist das eigentlich bei Jaubert mit dem Phosphat ? musst du extra was einsetzten, oder eher nicht. Allerdings ist das mit zwei Fischléin wohl eher so das nicht viel reinkommt. Was sagt denn hier die Literatur, bzw. was sagne andern jaubert anwender ?

    WEgen der Strömunsgeschwindigkeit. Ich selbst ´bin auch mittlerweile der Meinung das auch in Berliner Systembecken eine wesentlich höhere Strömung vorherrschen sollte, als das mal angegeben 10 fache.
    Wir fahren derzeit das ca. 22 fache, und es könnte noch ein wenig mehr sein.

    Je mehr tiere desto mehr strömung ist von nöten.

  • Hallo Andreas,

    mag ja sein, daß einige oder viele Amerikaner Abschäumer brauchen, im ganzen Buch von Shimek taucht nicht einmal das Wort Abschäumer auf. Dafür aber folgender, eigentlich in Gold zu rahmender Halbsatz: coral reef hobbyists = aquarium ecosystem managers :grinning_squinting_face:

  • Naja, Shimek hat inzwischen mehrfach zugegeben dass er mit seiner ursprünglichen Verdammung von Abschäumern falsch lag. Er empfiehlt in seinem Forum neuerdings immer eine starke Abschäumung oder zumindest eine effektive Form des Nährstoffexports zusätzlich zum DSB.

    Pünktchen - könnte es nicht sein dass die Erreger gerade in "klassischen" Riffbecken einen Selektionsvorteil haben und sich stärker ausbreiten können als in Konkurrenz zu allen möglichen Planktonformen in einem "Öko-Becken"

    Wasserbewegung - irgendwann hat man nur noch Wanderdünen, oder...?

    Grüsse,
    Martin

  • Hallo Andreas u.Robert,

    Zitat

    Original von Andreas Stein
    Im in der Signatur genannen Beckchen habe ich zur Zeit zwei Fischchen (Sechsstreifenlippi und S. fasciatus) und komme von "Null-Werten" ums Verrecken nicht weg.

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Wie ist das eigentlich bei Jaubert mit dem Phosphat ? musst du extra was einsetzten, oder eher nicht.

    wie ihr wißt betreibe ich ja auch Jaubert-Becken - im großen habe ich das Problem von akutem Phosphatmangel - ich bekomme es einfach nicht hin, daß sich ein Nährstoffgleichgewicht einstellt. Bei Phosphatwerten, die auch im Labor unter der Nachweisgrenze liegen und Nitrat um 1-3mg schwankend hab ich halt so meine Probleme mit den SPS - ich kann machen was ich will - ich bekomme keine messbaren Phosphatwerte hin. Weder übermäßig viel füttern, noch Auftauwasser in Becken schütten etc... Ich bin gerade am testen, ob ich den Phosphatwert mit Natriumhydrogenphosphat anheben kann - wenn ich da was ordenliches herausbekommen, gibts mal nen kleinen Bericht

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Martin

    Die Artikel von Shimek kenne ich, bin aber nicht von allem, was er so schreibt, überzeugt.


    Zitat

    Original von Martin Kornacker
    Hallo,
    Letztendlich sind nur 4 Dinge wichtig:
    -ausreichende Höhe des Bodengrundes, damit eben Denitrifikation stattfinden kann

    Das glaube ich auch, wobei man sich über die minimal nötige Höhe Streiten kann. Meiner Meinung nach ist alles unter 10 cm nicht wirklich praktikabel

    Zitat


    -ausreichende Bodenfauna (Würmer etc, die beimpft werden müssen), das bedeutet verzichtet auf deren Fressfeinde (die meisten Garnelen, Einsiedlerkrebse, Grundeln...)

    Die Fauna kommt von selbst mit lebenden Steinen etc. Es hilft bestimmt ein paar handvoll alten Bodengrund in den neuen zu mischen. Den Verzicht auf Fressfeinde finde ich absolut unnötig bzw sogar schädlich. Solange man nicht 10 Baggergrundeln auf 100 Liter packt können die das Sediment garnicht so schlimm umgraben als das es wirklich schaden kann. Allerdings kümmern sich Baggergrundeln etc. sehr gut um größere Nahrungspartikel so daß sie garnicht erst anfangen zu gammeln.

    Zitat


    -richtige Korngrösse (sehr fein, es gibt im reefcentral.com Forum unendliche Diskussionen...), 2-3 mm ist zu grob

    Das kommt auf die Schichthöhe an, so pauschal kann man das nicht sagen

    Zitat


    -ausreichende Grösse und Nährstoffversorung der DSB, eine Ecke im Aquarium reicht nicht aus, ein DSB im Refugium funktioniert auch nicht ,weil da ja nicht ordentlich gefüttert wird und die Bodenfauna verhungert

    Das mit der Ecke im Aquarium stimm. Das ein Refugium nicht klappt, halte ich spätestens seit den Bildern von Markus Resch für Blödsinn. Jörg Griem betreibt fast seine gesamte Korallenzucht mit einem Jaubert/DSB system und er hat eher PRobleme mit zu wenig Nährstoffen.

    Zitat


    Fäulnissherde werden durch die Bodenfauna verhindert, die ja kontinuierlich Wasser durch das Sediment pumpt.

    Hmmm, im Prinzip richtig, allerdings liefert Shimek nirgendwo seine Formeln, wie er denn die Bioirrigation in einem solchen Sediment berechnet hat.
    Ohne die Quantifizierung der Bioirrigation ist das alles nur Gerede Seine mathematischen Modelle dazu würden mich echt mal interessieren. Wissenschaftlich ist seine Aussage so nicht haltbar, da nicht belegt.

    Zitat


    Man braucht nicht unbedingt Aragonit oder dergleichen, jedes Sediment mit der richtigen Korngrösse ist ausreichend. Die "Pufferfunktion" durch CaCO3 haltige Stoffe ist laut Shimek zu vernachlässigen. Er empfiehlt auch gewaschenen Sand, z.B. von einem Flussufer...Silikat-Anteile würden nichts machen).

    Im Prinzip richtig Miracle Mud ist auch Karbonat-frei. Allerdings will ich sowas nicht im Becken haben, sieht einfach doof aus. Warum sollten wir uns solche Mühe geben ein Riff nachzubilden, wenn wir dann Sand für ein Süßwasserbecken nehmen. Irgendwie würde mir dann was fehlen.


    Grüße

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo,

    @jens
    was ist eine Bioirrigation?

    @all
    Richtet man ein DSB Becken immer neu ein oder kann man auch aus einem eingefahrenen Becken ein DSB machen, indem man einfach die Sandschicht erhöht?
    Der Vorteil wäre doch, dass schon genügend Bodenfauna in den unteren Schichten aktiv ist.

  • Hallo Frank

    Unbedingt !

    Es wäre schön mal zu sehen das du das geeignete Mittel findest das ganze in Waage zu bringen. Die meisten haben das Problem das sie zuviel haben und du zu wenig....


    Zitat

    Original von iXware
    Weder übermäßig viel füttern, noch Auftauwasser in Becken schütten etc... Ich bin gerade am testen, ob ich den Phosphatwert mit Natriumhydrogenphosphat anheben kann - wenn ich da was ordenliches herausbekommen, gibts mal nen kleinen Bericht

  • Zitat

    Original von iXware
    Hallo Andreas u.Robert,


    wie ihr wißt betreibe ich ja auch Jaubert-Becken - im großen habe ich das Problem von akutem Phosphatmangel -

    Dagegen hatte ich in Jaubert Becken immer deutlich messbar Phosphat.

  • Zitat

    Original von kenny

    Dagegen hatte ich in Jaubert Becken immer deutlich messbar Phosphat.

    Hallo,

    Denke das ist auch stark Abhängig vom Besatz und der (Filter)Beckengröße ansich und in welcher Art der Filter betrieben und wie er beleuchtet wird.
    Ich halte die Lösung als Bypass rund um die Uhr beleuchtet für sehr Sinnvoll. Ähnlich dem Miraclemud Filter.

    Gruß Thilo

  • Hallo Thilo,

    gut kombiniert Watson. Aber trotzdem denke ich nicht, dass man es so einfach Verallgemeinern kann. Hier spielen sicherlich noch andere Faktoren wie, die absolute Beckengröße, das Verhältnis Grundfläche zu Wasservolumen und natürlich auch die Stärke der organischen Belastung eine Rolle. Fakt ist aber, das eine größere Biomasse auch in der Lage ist mehr Phosphat zu binden. Deshalb würde ich Dir tendeziell recht geben mit der "Bodenhöhentheorie". Deshalb gibt es ja auch Becken, wie von iXware oder Andreas Stein, bei denen Phosphat kein Problem bzw. NN ist. Viele Aquarien stehen meiner Ansicht nach deshalb auch in den ersten 1-2 Jahren so gut, weil nach der Ersteinrichtung die Biomasse (z.B. durch wachsenden Korallenbestand) ständig wachsen kann und somit auch die Phosphateinbindung. Hinterher stößt jedoch das System an seine räumliche Grenzen und damit auch die Möglichkeit einer Steigerung der Biomasse und "Altlasten" oder Phosphatdepots kommen erschwerend hinzu.

    dIXware

    ich halte von den Empfehlungen wie: "einfach viel füttern" inzwischen nicht mehr so viel. Man macht dem empfindlichem Ökosystem durch plözliche organische Belastungen keinen Gefallen. Dies wird schon alleine deutlich, wenn man sich die Nitritspitzen nach eine stärkeren Fütterung mal anschaut. Wenn Du tatsächlich der Meinung bist das eine Phosphatlimitierung vorliegt, würde ich auch erst einmal versuchen gezielt an nur dieser einen Schraube zu drehen. Da aber Phosphat wirklich nur in Spuren vorhanden seien muß, wäre ich mit dem Hinzufügen sehr sehr vorsichtig. Noch besser oder natürlicher fände ich es jedoch kontunuierliche Phosphatproduzenten wie z.B. Fische hinzuzusetzen. Würde mir zumindest besser Gefallen als mit gefährlichen dingen zu handtieren... aber nur ein Gedanke.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Hallo Oliver,

    Ich habe schon probiert, den Nitratwert noch weiter runter zu bringen, nur leider sinkt dabei auch der Phosphatwert - ist sehr schön an den SPS zu sehen - wenn sie wieder schön strahlendweiß werden :winking_face_with_tongue: Darum habe ich aufgehört mit der Wodkadosierung. was den Phosphatwert angeht - ich habe im Labor den Gesamtphosphatwert / Phosphor bestimmen lassen - dieser lag unter der Nachweisgrenze. Das bedeutet für mich, daß ein Problem vorliegt. Alsio muß habe ich versucht den Po4-Wert irgendwie langsam nach oben zu bringen, was mir aber bisher nicht gelungen ist. Ich kann mir einfach nicht erklären woran es liegt, daß der Phosphatwert so niedrig ist. Liegts am Jaubert-System - oder am Algenfilter, in dem die Algen zwar leben, aber nur gerade so noch ein kjlein wenig wachsen. auch wenn ich den Algenfilter abkopple, passiert mit der höhe des Phosphatwerts nichts.
    Um noch mehr große Fische einzusetzen ist mein Becken meiner Meinung nach zu klein. Ich habe in dem 110*61*60cm-Becken jetzt folgende Fische drin:

    2 * C. bispinosa (ca. 7..8cm)
    2 * Z. flavescens (ca. 13cm)
    7 * A. lepthacantus (ca. 5..6cm)
    1 * A. phalaena (ca. 12cm)
    1 * Pararcirrhites arcatus (ca. 6..7cm)
    1 * Ophioblennius atlanticus (ca. 5cm)


    zum Natriumhydrogenphosphat: ich habe extra ein kleines Becken eingerichtet um die Zugabemenge auszutesten... also in große Becken kommt das erstmal nicht hinein, bevor ich nicht weiß, in welcher Menge ich das Zeug zugeben kann, ohne den Po4-Wert zu schnell nach oben zu bringen.

    MfG, Frank


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  • Hallo Andreas


    Zitat


    was ist eine Bioirrigation?

    Durch Viecher (Würmer etc.) hervorgerufene Wasserbewegung im Sediment, welches dann zu einer Umverteilung von gelösten und suspendierten Stoffen führt.


    Grüße

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo,

    ich habe bei mir einen Jaubert-Boden mit ca. 2-5 mm Korallbruch und Eheim Bodenfilterplatten Plenum bei mir im Hauptbecken. Im Algenbecken habe ich einen sehr feinen Quarzsand mit ca. 5 cm Höhe.
    Nitrat kann ich gar nicht finden, wenn ich nicht regelmäßig etwas Harnstoff oder Ammoniumchlorid zudosiere. Phosphat war am Anfang auch nicht nachweisbar und stieg dann auf ca. 0.1mg/l. Seit ich CPW (Controlled Plenum Wasting, ca. 2l pro Tag aus dem Plenum abziehen) mache ist der Phosphatwert auf ca. 0.05 mg/l gesunken.

    Frank (IXware)

    Wie ist der Phosphatwert des Plenumwassers?
    Nimm mal etwas Bodengrund, säure ihn mit Essig an und miss davon den Phosphatwert

  • Hallo zusammen

    Ich wollte das Thema, da es noch nicht so lange her ist, nochmals aufgreifen, da heute ein Hersteller oder sagen wir Distributor sich gemeldet hat mit einem Eintrag in der Rubrik Hersteller ab PLZ 6000.

    Er bietet dort zumindest den Test;- oder Probierwilligen eine Probepackung des original DSB Bodengrundes aus Amerika. Dazu noch Plankton und Salz. Eine Mail auf der angegebenen Seite bei uns reicht.

    Angemerkt sei aber das coralsands wohl nicht selber verkauft sondern Fachhändler sucht.

    Also wer Interesse hat einfach mal reinschauen.

    Der Sand ist wohl noch etwas feiner als der bekannte Live Sand.
    Mehr weiss ich aber auch nicht, der eintrag von der Fa. ist gerade 5 Minuten alt...
    Dachte nur das es ein paar gibt die sich dafür interessieren....

  • Hallo Robert, :winking_face:

    das mit dem DSB hat mich lange beschäftigt. Und ich werde in den nächsten Tagen mein Becken auf DSB umstellen.

    Entschieden habe ich mich für die Produkte von der Firma coralsands die Du oben erwähnt hast.

    Der Argonitsand steht schon in der Garage :grinning_squinting_face: und sieht echt klasse aus.

    Da ich die komplette "Umrüstung" :grinning_squinting_face: auf DSB dokumentiere(Wasserwerte, Bilder Beobachtung etc. ) bin ich mal sehr auf das Ergebniss und die Langzeitbeobachtung gespannt.

    Du kennst mein Becken und die Belastung ist nicht gerade ohne


    Grüße aus Mainz

    Markus

  • Hallo,

    ich denke das Hauptproblem in Europa (nachdem es ja endlich Sand mit der richtigen (sehr feinen, feiner als "Live Sand") Körnung zu kaufen gibt) ist das wir keine vernünftigen "detrivore-kits" mit Sandbett-Bewohnern im Handel kriegen. DSB funktionen ja offenbar durch die dichte Besiedlung des Bodengrundes mit Würmern und anderen Tieren, die einen langsamen, aber kontinuierlichen Wasseraustausch zwischen aeroben und anaeroben Zonen bewirken. Inzwischen sind ja auch 2 Artikel von R.Shimek ins Deutsche übersetzt worden, in denen das noch mal erläutert wird:

    http://www.rshimek.com/german_translation.htm
    http://reefkeeping.com/translations/german/index.htm

    Meines Wissens einziger Anbieter für ein Detriuts-Paket ist Claude Schuhmacher (http://www.aquaterrashop.de/tierliste.pdf), aber die Tierzusammenstellung (Schlangenstern, Brissus-Seeigel, Seewalze) weicht doch beträchtlich von den kits der US-amerikanischen Anbieter ab und kann den oben erwähnten kont. Wasseraustausch nicht gewährleisten. Vielleicht kann man ja ein DSB mit dem "frischen, feuchten Meeresgrund" von Claude "beimpfen", hat jemand Erfahrung mit diesem Produkt und weiss ob da noch lebendes Gewürm etc. drin ist?

    Grüsse,

    Martin

  • Hallo Martin

    Ich habe bei mir kein Detrivore Kit eingesetzt, da es zum Zeitpunkt der Beckenaufstellung nicht verfügbar war. Ich habe allerdings ca 20 kg alten Bodengrund übernommen. Was da an Borstis etc drin war reicht meiner Meinung nach aus. Inzwischen habe ich noch eine schwarze Seewalze nachgesetzt und natürlich ein Päärchen Goldkopf Grundeln. Die halten den Bodengrund schön sauber. Vor 14 tagen sind noch 4 Zitronenlippfische dazugekommen, mal sehen ob die einen Einfluß aufs Sediment haben. Auf jeden Fall sehen sie absolut klasse aus.
    Diese Detrivore Kits sind mit Sicherheit toll, aber meiner Meinung nach geht es auch ohne.
    Wenn ich jetzt mal nachts ins Becken schaue, da sehe ich Würmer Schnecken Kleinzeug auf jedem einzelnen Quadratzentimeter, was will ich mehr. Eine Verschlammung kann ich nicht feststellen, allerdings rühre ich die gefährdeten Ecken alle paar Wochen einmal kurz auf. Ansonsten lasse ich den Bodengrund komplett in Ruhe

    Gruß

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo Martin,

    nach Rücksprache mit meinem Händler und der Firma Coralsands wird es die Packs aus Amerika demnächst hier geben.

    Weiterhin werde ich 10% echten Live Sand mit in mein DSB einbringen.

    Aber wie gesagt, ich werde alles genau festhalten und berichten :grinning_squinting_face:

    Grüße

    Markus

    Einmal editiert, zuletzt von Markus Emge (18. August 2004 um 11:32)

  • Hallo Markus

    wollte ich auch gerade schreiben, Herr Werner versichterte das es diese Packs zur Besiedlung hier geben wird. Würden wir nicht ein Becken umziehen lassen müssen hätten wir auch DSB gemacht. Zudem besteht aber der Grossteil der Tiere in dem Becken an Grundeln, auch grabenden Arten, weshalb uns dann abgeraten wurde.

    In dem Fall ist ein extra Becken immer besser weil die tiere da nichts rausfressen können, siehe MM ode Refugium.

    Die Naturnahen Systeme wie MM ode DSB oder Jaubert haben halt doch was an sich :smiling_face:

    @Markus: ich bin gespannt, vor allem da ich deine Brecher im Becken kenne.
    Aber sollte man nicht den Boden drei Monate ohne Fische reifen lassen, ich meine beim einfahren ? Wie löst du das ganze ?
    Einfach riskieren?

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