Wodkamethode und NEGATIVE Berichte

  • Hallo Forum :smiling_face:

    Ich höre viele Berichte über erfolgreiche Anwendung der sogenannten Wodkamethode. Nun - es gibt aber auch mündliche Berichte von negativen Erfahrungen. Ich möchte diese sammeln und auswerten.

    Wer möchte hierbei mitmachen? Ich denke es kann nicht schaden....

    Ich möchte das ganze per eMail machen um den Schreiber(innen) die Anonymität zu lassen. Die Daten kommen ohne Namen zu nennen dann ins Gesamtergebnis.

    Wer mir berichten möchte der schreibt bitte an: Manuela@Korallenriff.de

    Ich verspreche keine Namen zu nennen, keine eMailadressen zu nennen oder weiter zu geben.

    Ich möchte Parallelen finden.
    Dinge die im Vergleich ähnlich oder gleich sind und zu ähnlichen Umständen, zu Todesfällen oder ähnlichem geführt haben.

    Hier geht es um ALLE Tiere und alle Umstände im und am Aquarium. Um Fische, Garnelen, Seeigel, ...., Korallen, großpolypige und SPS, um die Technik, die Umstände, die Umsetzung der Methode (bitte ehrlich die Dosierung und die Art des Wodka angeben, sonst bringt das nichts!)

    Also, bitte meldet Euch?
    Wer mir berichten möchte der schreibt bitte an: Manuela@Korallenriff.de

    Gruß
    Manuela

  • Hallo Manuela,

    ich finde die Idee ansich ganz gut und vorallem kann sie vielleicht auch dazu beitragen, etwas mehr Licht in einige Dinge zu bringen, die im Zusammenhang mit Alkohol zu grosser Unsicherheit führen.
    Aber man muss auf alle Fälle auch sagen, dass nicht jeder Todesfall nun einen Zusammenhang mit Alkohol hat. Es gibt nunmal 100te verschiedene Gründe, warum Tiere sterben. Man kann also nicht immer gleich alles auf den Alk schieben. Ich denke, hier sollte man auch objektiv an die Sache rangehen und alle Aspekte betrachten, die eine Rolle spielen.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hallo Manuela,

    ich gebe Dir gerne Auskunft über die Problematiken die aus meiner Sicht aufgetreten sind. Sicherlich ein Ausnahmefall aber schmerzlich, teuer und halt passiert. Aber eigentlich müsstest Du schon alles wissen.

    Bei Rückfragen stehe ich aber gerne zur Verfügung.

    @ Brombeere

    Da gebe ich Dir Recht. Aber anscheinend habe alle Betreiber die Probleme bekommen haben eine ähnliche Ausgangssituation. Und wenn vorher alles rund läuft und danach auch wieder, deutet schon einiges auf ein Problem hin.

  • Und warum sollte jemand nciht wollen das sein Name genannt wird?
    Ich stehe gerne als Beispiel das viel Ännderungen keine Auswrikung hatten zur Verfügung (Start mit 60ml vom Tag 1 an, sofortiges absetzen, viel Po4 bei o No3 etc)

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo,

    ich habe zwar keine Probleme mit dem Wodka - oder doch letzten Samstagmorgen hatte ich ziehmliche Kopfschmerzen vom Wodka :grinning_squinting_face: - aber ich kann mir Vorstelln, daß es bei alten Becken, die reichlich Phosphat in der Deko angelagert haben zu Problemem kommen kann, da nach und nach durch die Kohlenstoffversorgung der Bakterien der im Wasser gelöste Phosphat verbraucht wird, und sich dadurch wieder abgelagertes Phosphat lösen kann, daher bleibt der Po4-Wert relativ konstant und der No3-Wert sinkt relativ zügig. Daher kommt es zur Stickstofflimitation während Phosphat reichlich vorhganden ist - was wiederum zu Auflösungserscheinungen bei den Korallen führt. Daher meine ich, daß es in alten Becken in denen sich Phosphat abgelagert hat viel eher zu Problemem bei der Wodkamethode kommen kann. Bei denen die Probleme mit Fischen haben, kann ich mir Vorstellen das es dort zu Probleme kommt, wo die bakterielle Belastung bis zum Beginn der Wodkadosierung durch OZON und/oder UV gering gehalten wurde. und die Fische nicht daran gewöhnt waren.

    Jetzt könnt ihr meine Idee durch eine Rege Diskusion in der Luft zepflücken. :]

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo IX
    siehste genau das ist das Problem dieser MWszene. Die einen trauen sich nichts zuschreiben weil sie Angst haben fertig gemacht zuwerden. Die anderen schreiben lieber nichts, weil sie Angst haben Sypatien zuverlieren. Die nächsten schreiben (weiter südlich) irgendwelchen Blödsinn nur um den Leuten zuschaden, die sie nicht mögen. Nur so konnt unser Hobby nicht weiter. :st: :st:
    Was ich auch mehr als schade finde ist, das sich die Autoren hier sehr rar machen und nicht mitdiskutieren.
    Desweiteren werden die Probleme mit Sprüchen: "Na ich hab keine" abgetan. Ich hab in einem anderen Thread versucht auf meinen Verdacht aufmerksam zumachen, dieser ist leider sehr schnell in der Versenkung verschwunden. genau wie dieser wieder ohne Ergebnis verschwinden wird. Also lassen wirs doch einfach gleich. Für mich ist das Thema Wodka auf jeden Fall erledigt. Da mir schon virtuelle Freundschaften gekündigt werden nur weil ich offen über das schreibe was ich vermute. In diesem Sinne Gruß Frank

  • Hallo Frank,
    Für mich ist das Thema Wodka auf jeden Fall erledigt. Da mir schon virtuelle Freundschaften gekündigt werden nur weil ich offen über das schreibe was ich vermute.

    <<<daran erkennt man aber den Karakter der Leute welche sich dan auf Deutsch angepisst fühlen. Muss dir 100% Recht geben das so unser Hobby nicht weiter kommt. Man muss offen und ehrlich auch über Probleme reden können, so ist das. Als ich damals Probleme mit meinen Fischen hatte wurde auch gesagt, behalt es doch lieber für dich. Nein wenn mal etwas vorkommt und das kommt bei jeden Meerwasseraqaurianer mal, dann muss auch offen darüber gerdet werden !!!!!! Bei mir war es damals vermute ich, weil ich einfach zu viel auf einmal am System geändert hatte.

  • Hallo Frank!

    Als ich im letzten Dezember nach kurzem Zögern mit der Wodkazugabe begann, stand mein Becken gerade ein Jahr. Es hatte mit Sicherheit keine Phosphatablagerungen, da sehr frühzeitig ein Phosphatabsorber mitlief, bis zu diesem Zeitpunkt kein Kalkwasser genutzt wurde, der Fischbesatz spärlich und die Füttermengen somit recht gering waren. Auch hatte ich keinen Hinweis darauf, daß Bodengrund oder Steine phosphatbelastet waren.

    Ausgangswerte waren bei mir ein Nitrat von 5-10 mg/l (Salifert) und ein Phosphat von 0,1 mg/l (M&N). Ziel der Wodkagabe war den Korallenwuchs durch die Bildung von Bakterioplankton zu unterstützen. Langsames Aufdosieren, vorsichtiger als beschrieben, da Nitratwert schon nicht gerade hoch.

    Der Nitratwert ging recht rasch auf 1-2 mg/l zurück, Phosphat blieb (trotz Phosphatabsorber) bei 0,1 - 0,15 mg/l. Eine starke Fütterung mit Staubfutter fand stand, schien aber keinen Effekt auf die Korallen zu haben. Das zuvor sichtbare Wachstum von SPS stoppte, das Polypenbild wurde schlechter. Verdacht: Stickstofflimitation. Bislang geringe Flecken von Cyanos wuchsen immer stärker. Also reduzierte ich die Wodkazugabe, keine Besserung, schließlich entschied ich mich, Wodka auszuschleichen und als "Nitratproduzenten" einen biologischen Filter einzusetzen, der bis Mitte Februar den Nitratwert auf 10-15 mg/l hochbrachte (PO4 unverändert). Das Polypenbild der Korallen normalisierte sich, Wachstum wurde wieder sichtbar. Das Wachstum der Cyanos reduzierte sich deutlich.

    Fazit: Gute Wirkung auf Nitratwerte. Keine Wirkung auf Phosphatwert. Und ich denke nicht, daß Franks Erklärung bei meinem AQ greift. Cyanos wurden vermutlich durch Stickstofflimitation begünstigt.

    Aktuell versuche ich mich wieder an der Wodkagabe, allerdings mit noch vorsichtigerer Aufdosierung. Ziel ist wieder die Erzeugung von Bakterioplankton im Becken als Ernährung für die Korallen, aber dieses Mal auch, daß der Phosphatwert ohne Absorber niedrig bleibt. Auch jetzt ging der Nitratwert recht rasch runter, er liegt derzeit bei etwa 1-2 mg/l (div. Tests), der Phosphatwert ist stabil bei etwa 0,06 mg/l (M&N) ohne Phosphatabsorber. Ich habe dieses Mal von Anfang an Tropic Marin Pro Coral Organic dazugegeben (als Stickstoffquelle), trotzdem werde ich die Wodkagabe wohl wieder etwas reduzieren müssen (derzeit 0,6 ml/100 l), da die Cyanos wieder aufblühen und ich den Eindruck habe, daß das Wachstum der Steinkorallen auch wieder zurückgeht, also wohl wieder eine Stickstofflimitation droht.

    Gruß,

    Michael

  • Dann bin ich wohl der einzige der hier offen schreibt, wenn es einen Gau gegeben hat -> Siehe Kugelalgen entfernen

    Für mich hat Wodka zwei Super Effekte gehabt:

    No3 runter
    Bessere Abschäumung

    Da der Po4 aber im schwindelden Höhen bleibt, habe ich den Wodka wieder abgesetzt um erst das Po4 Problem allein anzupacken. Nur so kann ich einzelnen Maßnahmen klar eine Wirkung zuordnen.

    In allen 10 meine Becken sind Fische die mit Wodka behandelt werden. Zeitgleich mit dem unregelmäßier Dosieren (absetzten) des Wodkas in meinem Hauptbecken hat EIN Fische Probleme mit Punkten - mein großer C.hawaiensis. Sein kleiner Kumpel und alle anderen Fische zeigen so gut wie nichts. Ich vermute daher Streß (wird langsamer erwachsen - und Becken umbauten) als die Ursache.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo,

    ich kann mir schwer vorstellen, daß virtuelle Freundschaften gekündigt werden, nur weil einer in einem Forum schreibt was seine Meinung ist. Das Forum zeichnet sich doch gerade dadurch aus, dass Meinungen geäußert werden und dann bitte schön auch kontrovers diskutiert werden.

    Frank, es würde mich schon interessieren wie das mit der Kündigung der virtuellen Freundschaft gemeint ist. Gelesen habe ich davon hier nichts. Würde es aber auch nicht richtig finden wenn es dann so ist wie Du es schreibst.

    Es ist doch auch für die Autoren der Wodkamethode von Bedeutung die unterschiedlichen Berichte zu sammeln und auszuwerten. Daher finde ich den Vorschlag von Sabine toll die Berichte zu sammeln. Ich bin allerdings auch sicher, das nicht jede AQ-Störung auf die Wodkamethode zurückzuführen ist. Das ist ja auch sicher von den Kritikern nicht so zu gemeint.

  • Hallo zusammen,

    aufgrund der etwas höheren PO4-Werte (0,14 mg/l, Merck) in unserem Wohnzimmerbecken, haben wir dort auch vor geraumer Zeit die Wodka-Methode angetestet.
    Nach kurzer Zeit konnten wir an unserem gelben Doktor einen roten Fleck auf der Haut feststellen.
    Von Tag zu Tag sah der Doc äußerlich schlimmer aus, sein Verhalten war allerdings nicht das typische Kranke-Fisch-Verhalten.
    Seine Hautoberfläche war nicht mehr gelb sondern rötlich, sie sah aus, wie rohes Fleisch und war schuppig.
    Zufällig war an einem Wochenende Jürgen Refflinghaus bei uns zu besuch und erkannte die Hautveränderung als bakterielle Erkrankung, die er, bei frisch eingesetzten Fischen, schon öfter beobachtet hatte.
    Für uns unerklärlich, da im vorausgegangenen halben Jahr kein Neuzugang in dieses Becken gewandert war, weder Fisch noch Koralle.
    So lag die Vermutung nahe, das die latend im Becken vorhandenen schädlichen Bakterien durch die Kohlenstoffquelle, wie auch die guten Bakterien, zum Wachstum angeregt wurden.
    Dank einem guten Tipp Vitamine und Aloe Vera zum Futter zu geben (von Harry, danke noch mal dafür) hat sich der Doc zum Glück wieder völlig erholt. Nach ca. 10 Tagen Aloe-Vitamin-Kur sah er wieder ganz gesund aus.
    Aufgrund dieser Vermutung haben wir bei beginn der Behandlung die Wodka-Zugabe sofort gestoppt und seither nicht mehr angewandt.
    Um auf Franks Probleme einzugehen.
    Wir haben uns schon seit längerer Zeit mit ihm über seine Pünktchen-Probleme unterhalten.
    Wie wir gesehen haben, hat er so ziemlich alles versucht Herr der Pünktchen zu werden: UV-Anlage, Diatomfilter, Vitamine, Knobi, Aloe-Vera...
    Nichts hat geholfen, leider.
    So liegt für uns die Vermutung nahe, daß der Wodka(wie sicher jede Kohlenstoffquelle) "gute", aber auch "schlecht" Bakterien füttert und zum Wachstum/Vermehrung anregt.
    Wie auch der Mensch auf vermehrte Bakterien-Attaken mit einem geschwächten Immunsystem und schnellerer Anfälligkeit auf Krankheiten reagiert, ist auch der Fisch im Dauerstreß, wenn er der erhöhten Bakterienzahl im Wasser ausgesetzt ist.
    Dadurch kann der Fisch mit einer Krankheit wie Pünktchen nicht mehr fertig werden, egal, wie viele Hilfestellungen man ihm bietet.
    Viele haben hier früher schon beschrieben, daß sie so etwas im Normalfall mit einfachen Mitteln wie Vitaminen oder UV-Entkeimung erfolgreich bekämpften.
    Vor längerer Zeit haben wir mit anderen Kohlenstoffverbindungen( Zucker) gute Erfahrungen gemacht. Allerdings waren dabei die dosierten Mengen so gering gehalten, daß wir nicht so viel Bakterieoplankton produziert haben.
    Hier schafft wahrscheinlich die Menge das Problem.

  • Hallo Günter :smiling_face:
    Ich schreibe zwischen die Zeilen:

  • Hallo Frank

    Ich denke nicht das man einfach schweigen sollte, sondern die Fakten auf den Tisch müssen. Das ist nichts neues und wird bei jeder neuen Sache so sein das man nach und nach neue Erkentisse erlangt.

    Ich sehe aber nicht wie du dazu kommst zu meinen das das Thema hier sofort unter dem Tisch verwschwindet ? Das ist nun absolut nicht der Fall!

    Im Gegenteil die die sich damit beschäftigen machen doch mit. Denk mal dran wieviele denn bei heikleren Themen mitmachen, meist immer die selben. Die andern die nicht wollen ( weil sie ein gutes verhältniss zu dem oder die Autoren haben wie du vermutest) sollte man halt in ruhe lassen... Wer nicht will muss ja nicht oder wie soll man die Leute dazu zwingen. Es ist dann halt schade weil wirklich eine schlechte Stimmung aufkommt, das manches zurückgehalten wird...

    Und das ist schlimmer als das man das auf den Tisch legt und drüber redet.


    Nur weil du jetzt das problem hast muss es ja nicht so sein das alle das Problem haben. Jeder ist alt genug sich zu melden und seine bedenken und erfahrungen zu schreiben. Wenn einer nicht will glaube ich nicht das es sinn macht ihn so dazu zu zwingen.

    Schöne wäre es wenn jeder aus sich herausgeht und seine Erfahrung schreibt. Runtergemacht wird hier wohl kaum einer ....... nur weil er anderer Meinung ist wie ein anderer.

    Wir tun von unserer Seite aus alles um jede neuigkeit zum Thema zu erfassen und online zu stellen um so den Leuten die Hilfestellung zu geben die sie vielleicht brauchen.

  • Hallo Forum

    Ich möchte ALLE die mitmachen möchten dringend bitten mir die Daten per eMail zukommen zu lassen, da ich sie dann leichter zusammenstellen und auswerten kann.

    Die Anonymität sollte es den Beteiligten erleichtern sich zum Mitmachen zu entschliessen. Ausserdem ist es für das Ergebnis nicht wichtig WER sondern nur WAS und WIE!!

    Welche Daten brauche ich?
    Antwort: alle :winking_face:

    Nein, jetzt mal im Ernst. Da ich noch nicht weiß, wo das Ziel ist, weiß ich natürlich auch nicht genau, wie der Weg heisst. Darum brauche ich soviele Daten wie möglich.

    Beckengröße in L
    lebende Steine?
    anderes Subrat?
    Welcher Bodengrund?
    Welche Filterung?
    nur Schnellfilter? Jaubert? Schlammfilter? ...?
    Wieviel Strömung?
    Welcher Besatz?
    Welche Beleuchtung?
    Wie lange ist die Beleuchtung an?

    WELCHER WODKA? Bitte die genaue Bezeichnung der Flasche? Welche Marke? (Ehrlichkeit ist hier sehr wichtig!!)

    Dosierung??? (Ehrlichkeit ist hier sehr wichtig!!)
    Wann wieviel ml?

    Beobachtungen?
    Ab wann wurden Veränderungen festgestellt?
    Bei was?
    Welche Maßnahmen?
    Welche Wirkungen der Maßnahmen wurden festgestellt?

    ALLE Daten sind hier wichtig...


    ==================================


    Ich sammle diese Daten.
    Ich bringe diese anonymisierten Daten (sofern ich welche bekomme) nach Beckum mit, zur Diskussion.

    Selbstverständlich stelle ich die anonymisierte Tabelle auch hier ins Forum. Es wird keine Tabelle sein in der man die Daten Beckengröße in L Fischbesatz etc ablesen kann, denn dann wäre der Besitzer des Aquarium sehr schnell ermittelt. NEIN! Die Tabelle wird anonymisiert. Das bedeutet das die Daten nicht in direkten Zusammenhang gebracht werden können.

    Einmal editiert, zuletzt von Manuela (9. April 2004 um 15:59)

  • Mein Becken steht seit ca 12 Jahren und ist die letzten Jahre als Fischbecken gelaufen. Letzten Sommer habe ich angefangen es wieder
    in ein Korallenbecken zurück zu bringen.Neue Technik, viel Wasserwechsel usw, sicherlich alles kein leichtes Unterfangen.

    Dann habe ich ende des Jahre mit Wodga angefangen ( im Aquarium )

    von 0,5 ml / 100l auf 2 ml / 100 l
    Nitrat wurde schnell weniger, Po4 blieb , ich hatte sicherlich noch reichlich in der Deko , habe dann nach ca 6 wochen mit dem wodga wieder aufgehört.

    Mein Philipinendoc ( eh ein sensibelchen ), 2 fridmanni, 1 gramma loretto, 1 centropyge bispinosa wurden in dieser zeit krank.

    der doc mit pünktchen ,die anderen mit irgendwie angegriffenen flossen,abstehenden schuppen , milchigen hautpartien und sehr häufigen trübungen der augen.

    der einsatz von uv,ozon vitamine brachten keine abhilfe

    alle 5 sind inzwischen verstorben.

    nicht betroffen waren: chelmon ,anthias und putzerlippfisch.

    Ich hab das gefühl ,dass es am schlimmsten fische traf ,die sehr substratnah lebten.Gut ,der phillipinendoc ist eh sehr empfindlich
    und es kann sein,dass er nach 12 Jahren nichtmehr ganz so topfit
    war.Aber die anderen fische sind ja eigentlich doch etwas härter
    .

    Inzwischen halte ich PO4 mit Rowaphos unten, nitrat liegt bei 10,

    kalkalgen und steinkorallen wachsen, und mein becken hat den dreh von einer jauchekuhle zurück zum korallenbecken geschafft.

  • Zitat

    Original von Jörg Griem
    So liegt für uns die Vermutung nahe, daß der Wodka(wie sicher jede Kohlenstoffquelle) "gute", aber auch "schlecht" Bakterien füttert und zum Wachstum/Vermehrung anregt.
    Wie auch der Mensch auf vermehrte Bakterien-Attaken mit einem geschwächten Immunsystem und schnellerer Anfälligkeit auf Krankheiten reagiert, ist auch der Fisch im Dauerstreß, wenn er der erhöhten Bakterienzahl im Wasser ausgesetzt ist.

    Hallo Jörg!

    Was Du da sagst, ist eine wichtige Sache. Die Keimdichte (Anzahl der Keime pro Raumeinheit) ist ein wesentlicher Faktor bei jeder Infektion. Ist die Keimdichte gering hat selbst der virulenteste (Virulenz = Fähigkeit, in gesunde Gewebe einzudringen, sich dort zu vermehren u. den Wirtsorganismus zu schädigen) Erreger kaum eine Chance, eine Infektion auszulösen, ist die Keimdichte sehr hoch werden selbst (normalerweise) harmlose Bakterien zur Gefahr.

    Falls der Wodka also auch Krankheitserreger ernährt, kann das evtl. zu Problemen führen. Allemal, wenn Streßfaktoren im Becken die Abwehrkraft der Fische reduzieren.

    Gruß,

    Michael

  • Hallo Robert!
    Na ganz so ist es ja nicht das hier niemand runtergemacht wird wenn er anderer Meinung ist.
    Ihr habt ja so eine tolle Bezeichnung wenn ein Thread mal abrutscht "Vollmond" oder so.
    Und die Initiative von Manuela kommt doch wohl auch nicht von Ungefähr.
    Siehe auch Stefan und Frank.
    Man sieht auch dass in den Foren z.T viel rüpelhafter miteinander umgegangen wird als face to face.
    Ist halt auch leichter den Finger aus dem Auto raus zu zeigen als wenn du dem anderen gegenüberstehst, oder?
    Finde den Vorschlag gut.
    Gruß
    Gerhard

  • Hallo Manuela,

    ich finde das super was du da vorhast, aber warum nur die nekativen Erfahrungen. Es währe bestimmt auch interessant was es an wirklich positiven Erfahrungen gibt, wo nirgens ein Tier gestorben ist. Und wie z.B. die Ausganswerte von Nitrat und Phosphat vor der Wodkadosierung waren und jetzt sind. Ich nehme stark an, dass die Ausgangswerte eine große Rolle spielen gerade wegen der vielgenannten Stickstofflimitierung. Ausserdem ist es auch sehr intereassant wann die Probleme aufgetreten sind. Ob z.B. auch noch nach einen 1/4 Jahr Probleme mit der Wodkadosierung aufgetreten sind. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis deiner Arbeit. Manuela wenn du hilfe brauchst zu den Auswertungen, ich würde dich gerne unterstützen.

    mfg
    Peter Ismaier

  • Hallo zusammen
    ich habe mal einen allten Beitrag gefunden wo ich gleich mundtot gemacht wurde als ich meine Bedenken gesagt hatte das man da keine Lust hat sich über die Methode zu unterhalten ist dann normal.
    Ich wende die Methode nicht an und kann nur von Erfahrungen anderer Bekannten außerhalb des Forums berichten.
    Meiner Ansicht nach wirkt Wodka viel zu schnell und man schießt schnell über das Optimum hinaus und das ist für SPS tödlich.


    Hallo zusammen .
    Würdet Ihr gesunde Fische mit Medikamenten behandeln ? Warum also in ein Becken mit solchen guten Wasserwerten Wodka kippen ? Der Eingriff in die anscheinend stabile Biologie des Beckens ist unserer Meinung nach riskant .Phosphat und Nitrat kommen im Meer auch in geringen Mengen vor und können den Korallen als Nahrung dienen .Entzieht man nun dem Aquarium sämtliche Reste dieser beiden Elemente , stehen diese den Korallen nicht mehr zur Verfügung . Es könnte zu Anpassungsschwierigkeiten der Korallen kommen . Wir würden in ein bestehendes , funktionierendes System nicht eingreifen .Warum auch ?

    Mfg Gunther


    Hallo Gunter,

    was heißt unserer Meinung? Wer ist denn neben Dir noch der Meinung(nur
    rein aus Interesse)?

    Wenn Du den Artikel gelesen hast, wird Dir die Entstehung von
    Bakterioplankton nicht entgangen sein.

    Bakterien enthalten alle wichtigen Nährelemente, die zur Ernährung
    der Korallen und anderen Filterierer notwendig ist.

    Von daher schafft man automatisch eine andere Nährstoffquelle.

    Wie aber im Falle von Markus Resch gezeigt, kann dies auch nicht funktionieren.

    Es wurde weiterhin in diesem Thread die Staubfütter und Phytoplankton-
    fütterung angesprochen, die weder Michael noch ich für nicht notwendig
    erachten.

    Wer sein Becken so niedrig fährt, hat die Möglichkeit, viel zu füttern.

    Und ich wiederhole es noch einmal, dass aus dem Erfahrungsbericht von
    Robert hervorgeht, dass er nach exzessiver Staubfütterung kurzzeitig
    Nitrat und Phosphat messen kann.

    Das ist der Vorteil dieser Methode, nämlich Nitrat und Phosphatabbauleistungen
    so zu steigern, dass wir Korallen und Filteriere weitaus mehr füttern
    können als bisher.

  • Hallo Gunther


    Na ich sehe hier aber nichts wo Du Mundtot gemacht werden würdest


    Gruss Claude

  • hi @ all,
    also ich finde die idee gut und mich stören die anderen meinungen, wenn sie herablassend und Co sind nicht. sollen sie doch blubbern und schimpfen,sie ändern damit nichts und ich habe noch was zu lachen.

    also wenn man meine beiträge hier verfolgt, stößt man immer auf probleme mit nitrat und algen.
    hatte es anfangs mit erfolg mit einem snf probiert und dann im januar auf wodka (alexandrow)geschwenkt. langsam angefangen, wie in der anleitung und momentan gebe ich 10ml pro tag auf 400l beckeninhalt(4 mal verteilt) mit nem dosiergerät zu.der nitrat und phosphatwert sind gesunken und befinden sich bei der letzten messung bei nitrat ca 0-5mg/l und po4 bei ca 0,05 mg/l.
    meine algen sind zurückgegangen aber sie kommen immer mal wieder durch und momentan habe ich wieder doll zu kämpfen.schnecken, krebse,grundeln und docs schaffen es nicht sie zu bekämpfen.das wachstum der korallen ist nicht besser geworden, hatte aber noch nie ein richtiges wachstum. eine nichtpumpende xenienart ist eingegangen und 2 verschiedene lederkorallen kümmern seit einem monat(gehen nicht mehr auf und eine ist mit algen bewachsen) hoffe sie fangen sich noch.
    ich könnte mir den algenwuchs mit dem gebundenen phosphat erklären, wo die algen rankommen aber die korallen nicht.
    bin da etaws sprach- und ratlos aber vielleicht kommen gute ideen von euch.
    bis denn und schöne feiertage
    daniel

  • Hallo
    wieder auf den Punkt zurückzukommen, ich weiß jetzt von drei Fällen wo Xenias zusammengebrochen sind wo NO3 auf Null ging und sich nach Anreicherung nach drei Tagen wieder fingen, ist das nur ein Zufall.
    Oder ein neues No3 Meßverfahren bei Limitierung.

    Mfg Gunther

  • Hallo Gerhard :smiling_face:

    Ich denke das es bei uns wesentlich gestitteter zugeht als in manch anderem Unterhaltungsforum. Ich denke auch nicht das man alle unter einen Kamm scheren kann von wegen runtermachen. Zeig mir einen Beitrag in dem ich jemanden runtermache. Und ich glaube nicht das man dafür dann den Amin verantworlich machen kann oder sollte ?
    Oder irre ich mich hier ?

    wir sind seit anfang der Wodkamehtode bemüht alles zusammenzufassen was sich tut, egal ob negativ oder positiv... oder irre ich mich hier auch? Sind wir für alle anderen mitverantwortlich ?

    Das mal gestritten wird unter den Leuten und Teilnehmern ist wohl normal, und unumänglich. viele haben halt eine andere Meinung wie der jeweils andere. Vollmondthemen wird es daher immer geben, aber warum sollte dazu nicht eine etwas "härter" geführte Diskussion schlimm sein ?

    Was ich nicht verstehe ist die Aussage das Manuelas nicht von ungefähr kommt ? Kannst du mir das bitte erklären ?

    Allerdings stimme ich dir gerne zu das sich einfach mehr melden sollten wie ihre Erfahrungen sind. Aber dazu haben wir schon vor nicht mal einem Monat aufgerufen gehabt, incl. einer Abstimmung wie man mit der ganzen Sache zurecht kommt.

    Kommt es mir nur so vor oder höre ich in deinem Post da einen Vorwurf gegenüber meiner Person ?


  • Hallo Gunther,

    also auch auf die Gefahr hin, dass Du jetzt meinst, ich nehme Dich nicht ernst: dass Xenien eher etwas nährstoffreicheres Wasser bevorzugen, ist keine so grosse Neuigkeit. Es ist also kein Zufall, sondern damit musste man rechnen. Nur dass die Xenien Probleme bekommen, wäre mit jeder anderen Methode der Nährstoffreduzierung auch passiert bzw. Da ist dann Fingerspitzengefühl gefragt, dass man eben selbst darauf achtet, die Werte in einem Bereich zu halten, der für die Korallen gut ist.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

    Einmal editiert, zuletzt von brombeere (9. April 2004 um 18:51)

  • Zitat

    Original von brombeere
    Hallo Gunther,

    also auch auf die Gefahr hin, dass Du jetzt meinst, ich nehme Dich nicht ernst: dass Xenien eher etwas nährstoffreicheres Wasser bevorzugen, ist keine so grosse Neuigkeit. Es ist also kein Zufall, sondern damit musste man rechnen. Nur dass die Xenien Probleme bekommen, wäre mit jeder anderen Methode der Nährstoffreduzierung auch passiert bzw. Da ist dann Fingerspitzengefühl gefragt, dass man eben selbst darauf achtet, die Werte in einem Bereich zu halten, der für die Korallen gut ist.


    Hallo Alle
    Das mit dem Fingerspitzengefühl möchte ich bestätigen. Wir haben zwar keine Xenien in unseren Aquarien (nur Patrik) aber bei uns waren es die großpolypigen die stark aufgemuckt haben. Drei großpolypige sind deshalb im Küchenaquarium in "Schutzhaft" :winking_face:

    Ich glaube sie hätten die guten Wasserwerte im Wohnzimmeraqua nicht überlebt.

    Zu dem schnellen Nitratabbau und Phosphatabbau: Das kann man ja steuern indem man laaaaaaaaaaaaaaaaaangsam Wodka zugibt und laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangsam den Wodka -ml- Wert erhöht.

    Wenn Nitrat bei 15-20 ist und der Phosphatwert auch niedrig ist, kann man ja die Wodkazugabe auf ein minimum reduzieren um lediglich diesen Wert zu halten.

    Gut finde ich diejenigen die Wirklich laaaaangsam anfangen. Am Besten glaube ich, ist es den Wert von 1 ml pro Tag eine Woche zu halten. Nächste Woche 2 ml danach die Woche 3 ml und so weiter. Und zwischendurch gut beobachten und messen. Dann hält man Schäden in Grenzen.

    Harald: Kannst Du Dir diese Krankheitsanzeichen erklären? rote Flecken beim gelben Doktor? Dieser puderartig weiße Belag bei Doktorfischen (siehe Franks Dok) und so weiter... Weißt Du genau um was es sich dabei handelte?

  • Hallo zusammen.

    Grundsätzlich finde ich die Idee super, dass man die positiven wie auch negativen Erfahrungen aus einer neuen Methode zusammenfasst.

    Hier können doch nur alle lernen und ggf. können Probleme viel besser beseitigt und ebenfalls schneller gegengesteuert werden.

    Man muss nun dabei immer objektiv bleiben und nicht gleich die eine oder andere Methode verteufeln.

    Niemand sagt, dass man ein funktionierendes System ändern sollte, denn wie auch schon mehrfach gesagt: „Never Change a winning Team“

    Auch ist es( und auch dies wurde schon mehrfach angesprochen) nicht für jeden notwendig alle Werte ( Po4 und Nitrat) auf NULL( NN) zu senken.

    Gerade einige großpolypigen Steinkorallen mögen dies gar nicht. Es ist auch aus meiner Sicht falsch, die Werte zu schnell zu senken, denn dabei entzieht man einigen Korallen zu schnell die Nahrungsgrundlage.
    Man sollte dabei eben nicht vergessen, dass die Korallen teilweise über Jahre nun über Nitrat und ggf. Po4 gelebt haben.

    Um es nochmals zu betonen: Ich finde es klasse, wenn man sich mit dem Thema ernsthaft beschäftigt und dies zu einer besseren und effizienteren Nutzung führt!

    Fische und Krankheiten:

    Es ist ja wohl ausser Frage, dass es auch vor der Wodka-Dosierung Krankheiten gegeben hat und nun eben auch.
    Dies kann und wird vielen einmal so ergehen.
    Wichtig ist dabei, dass man es von allen Seiten beleuchtet und versucht die wirklichen Gründe zu erfassen.
    Es ist doch hinreichend bekannt, dass ein Weisskehl empfindlich ist und zudem, dass es oft bei einem Ausbruch so kommt, dass er einige Fische mit in den Tot zieht.
    Dies aber nur ein Beispiel!
    Oder man hat ein eingefahrenes System um „pflügt“ den Bodengrund heftig durch: Resultat ist oft eine Krankheit.
    Es gibt unzählige Beispiele, wie Krankheiten auftreten können und daher meine ich nur, dass man hier sehr genau beobachten muss, wo eine Krankheit wirklich entsteht.


    Mag auch sein, dass ihr das nun doof findet, aber mir ist bei allen Aquarien, wo es nun auch schon langfristig angewendet wird noch nicht ein Fisch an Cyrptocarion eingegangen oder daran erkrankt.
    Auch habe ich keine anderen Erscheinungen beobachten können, was aber nicht ausschliesst, dass dies noch kommen kann.

    Allerdings messe ich regelmäßig und baue höherer Werte immer langsam ab und versuche jegliche „Übertreibungen“ zu vermeiden.

    Seitdem meine WW derart gut sind und ich ebenfalls nun auch mehr füttern kann, kann ich eher beobachten, dass meine Fische ablaichen, was mir in der Häufigkeit vorher nicht so aufgefallen ist!

    Weiter kann ich mir aber schon vorstellen, dass bei einer hohen Dosierung erhebliche Reaktionen ablaufen, die ggf. bei einem Umzug( Frank´s) schon problematisch sein können, da hier ein NICHT intaktes Ökosystem steht, was dann den „Stressfaktor“ erhöhen kann.
    Ob man dabei dann eine Parallele zum Wodka ziehen kann?

    Patogene Erreger sind auf einen Wirt angewiesen und schwimmen normal nicht frei im Wasser und sind meines Wissens auch dann auch nicht lebensfähig.
    Wie im Fall vom Jörg wird der Auslöser ein anderer sein, aber es kann durchaus passieren, dass die Keimzahl durch den Wodka AM FISCH erhöht wurde.
    Zumindest ist dies nicht einwandfrei zu verneinen!
    ( hier kann aber sicher Harald Mülder etwas dazu beitragen!)
    ==> Jörg G: Bei Zucker wäre ich da eher vorsichtig:-)

    Ich wünsche Euch ein FROHES OSTERFEST

  • Zitat

    Original von Peter Ismaier
    Hallo Manuela,

    ich finde das super was du da vorhast, aber warum nur die nekativen Erfahrungen. Es währe bestimmt auch interessant was es an wirklich positiven Erfahrungen gibt, wo nirgens ein Tier gestorben ist. Und wie z.B. die Ausganswerte von Nitrat und Phosphat vor der Wodkadosierung waren und jetzt sind. Ich nehme stark an, dass die Ausgangswerte eine große Rolle spielen gerade wegen der vielgenannten Stickstofflimitierung. Ausserdem ist es auch sehr intereassant wann die Probleme aufgetreten sind. Ob z.B. auch noch nach einen 1/4 Jahr Probleme mit der Wodkadosierung aufgetreten sind. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis deiner Arbeit. Manuela wenn du hilfe brauchst zu den Auswertungen, ich würde dich gerne unterstützen.

    mfg
    Peter Ismaier

    Hallo Peter :smiling_face:

    Ich möchte halt die Umstände notieren, wo es nicht geklappt hat. Ein Becken wo es geklappt hat kenne ich ja und kann dies dann z.B. als Vergleich nehmen. Es hilft aber nicht nur Berichte von funktionierenden Wodka Tests zu haben. Ich brauche Daten von negativen Erfahrungen. Bisher hat mich aber kein eMail erreicht. Es kamen nur Postings hier im Forum zum Thema. Zur Not hol ich mir die Daten dann hier. Aber das was hier geschrieben wurde kann ja nicht alles sein.??? Ich hoffe auf Daten per eMail. Positive und Negative. Mit solchen Infos wie oben im Posting aufgeführt...

    Da ich bisher noch nichts habe kann ich auch nichts auswerten. Die Auswertung möchte ich alleine machen, um die Anonymität zu gewährleisten. Nix gegen Dich! Aber bisher traute sich offensichtlich eh noch keiner zu schreiben....

    :frowning_face:

  • Hallo Robert.

    Ich denke dass hier nichts gegen deine Person drinnenstand. Du hast geschrieben dass hier niemand runtergemacht wird und das is halt nicht so. Ich weiss nicht wieso du dich betroffen fühlst da in deinen Beiträgen sowas sowieso nie vorkommt.
    Ausserdem was ist härter?? Persönliche Angriffe und Beleidigungen finde ich wohl nicht als hart sondern als unnötig.
    Eh wurscht, friedliche Ostern!
    Gerhard

  • Hallo Michael
    Da du mich erwähst will ich dir natürlich auch antworten. Ja die Ursache das der Weiskehl pünktchen bekommen hat war sicher der Umzugsstress, wobei ich erwähnen will das der Fsch nicht das Becken gewechselt hat. Nur einen leichten Pünktchenbefall bekommt man normal locker in den Griff. Das du vermutest das der Weiskehl die anderen Fsche mitgerissen hat, kann ich ausschliesen, da bei den anderen kein Pünktchen zusehn war. Also keine äuserlichen Merkmale einer Krankheit zusehen waren.
    Nochmal und vieleicht verstehst dus dann auch, ich habe nicht vor diese Methode zuverteufeln oder schlecht zuschreiben. (verteufeln, das Wort kommt mir sehr bekannt vor :winking_face: ) Ich hab nur einen Verdacht geäusert und wenn du mal mit anderen Betroffenen (ohne Weiskehl) redest wirst du merken das mein Verdacht nicht ganz unbegründet ist. Vieleicht sollte man diese Methode noch um eine ausreichende UV-Anlage erweitern, das eben der Keimdruck nicht so stark wird.
    Gruß Frank


    Nachtrag: es starb auch erst der Naso dann der Leodrücker und erst viel später der Weiskehl. Also hat er keinen Fisch mitgerissen.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank Mohr (9. April 2004 um 20:37)

  • Hallo Gerhard

    Persönliche Beleidigungen sollten niemals passieren, weder im Real Live noch im Inet.
    Härter war sicher nicht der richtige Ausdruck.... leider wird es halt mit der zeit wo sich diskutierende nicht verstehen oft auch gemeine gegenüber dem anderen.

    Eine Diskussion kann ruhig mal schon ans eingemachte gehen, wobei Belieidigungen nicht sein müssen.

    Du hast recht, eh wurscht und auch von mir ein friedliches Osterfest :smiling_face:

  • Hallo Allerseits

    Jedes Aquarium ist eine kleine Biosphäre für sich und wir können nicht alle über einen Kamm scheeren.

    Vor einiger Zeit habe ich von verschieden betriebenen Aquarien Wasserproben genommen und Bakteriologisch untersucht.

    Zum einen war der Keimgehalt und auch die Keimarten sehr unterschiedlich.
    Einige hatten die ganze Platte voller Colikeime andere Staphylokoggen und anere wiederum Sporenbildner.Auch zeigten sich Aquarien die im freien Wasser nur vereinzelt oder keine Keime hatten.

    Dies sind schon sehr unterschiedliche Ausgangsbedingungen.
    Dazu kommt noch das einige Aquarien wenig siedlungssubstrat haben und wieder andere sehr viel mehr.

    Der Alkohol wirkt jedenfalls in dieser Verdünnung nicht toxisch oder reizend. Das muss hier hervorgehoben werden.

    Aber wie Michael R. im Thread seltsames Fischsterben schon bemerkt hat ist eine Vermehrung von normalerweise nicht pathogenen Saprophyten nicht auszuschließen. Dieser hohe Infektionsdruk führt dann auch dazu dass fakultativ pathogene Keime und Oppertunisten das Immunsystem und auch die Schleimhäute schädigen können. Secundärinfektionen sind dann möglich.
    Dies könnte eine mögliches seuchenhaftes Sterben von Fischen erklären aber nicht den Verlust eines einzelnen Fiches.

    Bei Frank ist zudem noch anzumerken das er kurz vorher einige Baliimporte in sein Aquarium eingesetzt hat die sehr schnell verstorben waren. Diese Fische mögen auch zu einem Eintrag fischpathogener Keime beigetragen haben.

    Letztendlich können wir nur sagen das wir über das bakteriologische Profil unserer Aquarien noch viel lernen müssen.
    Ich denke das wird eine der nächsten interessanten Aufgabe.

  • Hallo Michael,

    der Doktorfisch ist seit vier Jahren im Becken, nichts anderes wurde verändert, einzig die Wodkagabe kam dazu.
    Diese Krankheit habe ich in den vergangenen 12 Jahren in keinem meiner Becken gesehen.
    Welche andere Ursache könnte es denn sein?
    Warum findest Du Zuckerzugabe(selbstverständlich als Lösung) gefährlicher als Wodka?

  • Hallo Forum

    Inzwischen sind erste Berichte eingegangen. Ich möchte mich hiermit bei den Schreiber(innen) bedanken für die Offenheit, die Ehrlichkeit und die Ausführlichkeit. Super!

    Nun müßten es nur noch mehr werden, damit man viele Daten miteinander vergleichen kann. Also schreibt mir: Manuela@Korallenriff.de

  • Zitat

    Original von Michael Mrutzek
    Patogene Erreger sind auf einen Wirt angewiesen und schwimmen normal nicht frei im Wasser und sind meines Wissens auch dann auch nicht lebensfähig.

    Hallo Michael!

    Das kann ich so nicht stehen lassen. Für parasitäre Erreger (Protozoen, Würmer etc.) wird es meist gelten, bei Viren zum Teil und bei bakteriellen Krankheitserregern m.E. kaum. Während Parasiten meist sehr spezifisch in ihrem Lebenszyklus an Wirte angepasst sind und Viren zur Vermehrung den Stoffwechsel von (speziellen) Wirtszellen brauchen, sind Bakterien in ihren Möglichkeiten erheblich vielfältiger. Von daher könnte ich mir gut vorstellen (Hypothese), daß die Wodkagabe auch diese kleinen Kerlchen ernähren kann.

    Sichern könnte man das aber nur durch mikrobiologische Untersuchungen an einem AQ vor und bei Wodkazugabe. Bekanntes Problem: aufwendig und teuer. :confused_face:

    Gruß,

    Michael

  • Hallo Manuela,

    ich finde die Idee von Dir wirklich gut!!!

    Das mit der Anonymität der Berichte wird sicher manchem hier entgegenkommen.

    Als ich vor ein paar Wochen meine Gedanken und auch Bedenken über die Vodka-Methode äußerte wurde ich ja sofort als Maulwurf eines anderen Forums angemacht!

    Noch immer bin ich der Meinung das die Methode zur damaligen Zeit noch nicht genug ausgetestet war und das alle Vodkabenutzer unwissentlich an einer Fallstudie mitmachten!!

    Bin gespannt auf Deine Auswertung

    Sylvia

  • Hallo Frank

    Mhm...wenn du zudem noch frisch Importierte eingesetzt hast, mag die Vermuntung nahe liegen, dass du dir dabei auch einige "nette Bewohner" mit eingeschleppt hast doch recht Nahe.
    Hier kann es durchaus möglich sein, dass die Zugabe von Vodka eine Vermehrung dieser unbekannten Erreger gesteigert hat.
    Dies ist nicht auszuschliessen!

    UV= Ich habe die selbe Idee und teste dies gerade an meinem System!

    Bin aber der Überzeugung, dass auch deine angesprochene Problematik zur Verbesserung der Anwendung führt!

    Jörg:

    Wie soll ich schreiben???
    Fische können und werden auch OHNE jegliche Zubagen von Irgendetwas krank werden.
    Auch vor der Veröffentlichung des Artikels sind Fische gestorben und m.E ist dies nix Neues.
    Auch hier ist es nicht auszuschliessen, dass diese "Krankheit" mit Vodka begünstigt wurde, aber Infekte passieren auch so.
    Zucker oder derartige Zugaben:
    Wenn man bestimmte Bakterien ernähren will, aber eben ANDERERE NICHT, muss man auch die Nahrung diesbezüglich auswählen.
    Gerade Ethanol begünstigt eben nur die heterotophen Baks und nicht die, die wir nicht wollen.
    Dies funzelt eben am Besten mit Essigatcetat und Ethanol.
    Allerdings ist bei Atcetat eben eine einfache Dosierung nicht so ohne weiteres Sinnvoll, da ebenb hier eine erhebliche Ionenverschiebung entsteht, wenn man dies nicht berücksichtigt.
    Und gerade dies wollten wird nicht: Ein Produkt erschaffen, was in netten Flaschen gefüllt wird.
    Daher der Weg des Ethanol´s
    Es gibt ja auch eine käufliche Atcetat-Mixtur, die von einigen Usern benutzt.
    Hier wird bei diese Anwendung zudem ein reichlicher WW empholen, der vorraussichtlich Gegensteuern soll(pers.Annahme)
    Grundsätzlich sollte man gerade im Bezug auf Ernährung von Bakterien darauf achten die kleinstmögliche Streuung zu erreichen!

    Michael:
    Dies ist richtig!

    Sylvia:
    Nein, dass sehe ich nicht so, denn wir haben dies schon recht gut getestet und wann ist der richtige Zeitpunkt einen Artikel zu veröffentlichen?
    Hier ist es ja nicht so, dass wir eine Produkt auf den Markt gebracht haben, sondern eine neue Methode wo wir auf die Hilfe vieler User auch angewisesen sind, diese zu Optimieren!!
    Nur so können wir alle Lernen und davon profitieren.
    Die Methode wurde mmit ständigem Kontakt bei vielen Usern in unterschiedlichen Systemen getestet.

    Langzeitstudien:
    Ok, diese werden nun gemacht und die Erfahrungen gesammelt um diese Methode weiter reifen zu lassen.
    Jörg´s und meine Studien gingen über 1 Jahr!

  • Zitat

    Original von Sylvia Morgenweck
    Als ich vor ein paar Wochen meine Gedanken und auch Bedenken über die Vodka-Methode äußerte wurde ich ja sofort als Maulwurf eines anderen Forums angemacht!
    Sylvia

    Hallo Sylvia :smiling_face:

    Aber das musst du ja auch nicht immer wieder betonen, da schon länger her ...... Und es macht auch mehr sinn nicht immer alles unter einen Deckel zu stecken.. oder :smiling_face: Nur weil einer oder zwei das so sahen muss man das nicht auf alle oder auf das Forum erweitern.

    Danke :-)))


  • Hallo Sylvia
    Damit ich hier nicht das ganze Forum durchsuchen muß... Schickst Du mir bitte Deine Bedenken nochmal per eMail?

    Das gilt für ALLE User die hier etwas zu berichten haben. Sendet mir Eure Gedanken, Bedenken, Hinweise und Tips? Schreibt bitte dazu ob ihr selbst die Wodkamethode getestet habt oder nicht...

    Für alle: Habt Ihr die bisherigen Berichte auf http://www.Korallenriff.de zum Thema Wodkamethode schon gelesen?

    Berichte allgemein =>

    Dort steht unter anderem ein Bericht mit Warnungen. Es ist der oberste Bericht mit Ergänzungen von mir im Januar 2004

    Meine Erkenntnisse habe ich dann nochmal im Bericht vom 5.03.2004 - "Ethanolzugabe / Wodkazugabe gefährlich?" ein Erfahrungsbericht (Teil III) mit Fotos des bakteriellen Belages von Manuela Kruppas - ergänzt.

    Hat das jemand von den Betroffenen gelesen? Hat Euch das irgendwie geholfen? Gewarnt? Vorsichtiger gemacht?

    Einmal editiert, zuletzt von Manuela (10. April 2004 um 15:33)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!