Beiträge von hajo

    Gonioporen sollten gefüttert werden! Das passende Futter für die jeweilige Art und die Kontrolle von Eisen + Mangan ist der Schlüssel. Immer ausgehend von einer optimalen Gemengelage der anderen Spurenelemente. Keine permanten Wasserturbulenzen, PAR 150 . Bei einigen Arten kann man die Aufnahme von festem Futter (Staub) beobachten, andere scheinen passiv. Flüssigfutter, wie lebendes Phyto- und Zooplankton zeigen auch manche Reaktionen. Spezielles Futter für Gonis und Zoas gibt es im Handel. Meine momentanen Favoriten sind von Hobby die Baby-Artemia (Konzentrat) in einer praktischen Dosierflasche und von Fauna Marin das Coral Dust. Weitere Futtersorten sind DuplaEeze und nicht zu vergessen Reef Pulse von Ocean Nutrition. Das Goni-Futter von Julian Sprung ist bestellt. Auch dosiere ich täglich etwas Plankton. Ich füttere 2× die Woche Staubfutter bei abgestellten Pumpen mit einer langen Futterpipette. Bislang läuft alles positiv. Einziehen der Polypen nur bei Dunkelheit, keine Gewebsnekrosen.

    Gruss

    Hajo

    Und noch etwas.

    Damit hier kein Irrtum aufkommt....
    Wenn Hersteller von einer Lebensdauer von 50.000 Stunden sprechen, meinen sie damit nicht, dass LEDs nach diesem Zeitpunkt ihren Dienst einstellen. Vielmehr bezieht sich diese Aussage auf den Lumen-Verlust, also die allmähliche Verdunkelung im Laufe der Zeit. Für die LED-Beleuchtung gilt L70 als Standardmass. Das bedeutet, dass LED Leuchten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, wenn ihre Helligkeit auf 70% ihrer ursprünglichen Leistung gesunken ist. Eine L70-Bewertung von 50.000 Stunden bedeutet also, dass die LED-Leuchte nach 50.000 Stunden vorraussichtlich 70% ihrer Leistung liefert.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Was hier diskutiert wird, sind subjektive Betrachtungen.
    Eine LED Leuchte ist nicht gleich eine LED Leuchte.
    Warum?
    Die Leuchten sind alle von unterschiedlichen Herstellern und Qualitäten!
    Das bedeutet, dass nicht nur die Qualität der Leuchtmittel, sondern auch die verbauten elektronischen Bauteile in die Berechnung der Langlebigkeit mit einfliessen.
    Hier wird leider viel zu oft der Apfel mit der Birne verglichen.
    Die Umgebungstemperatur wird zum weiteren Sargnagel, der zur relativen Kurzlebigkeit beitragen wird. Ist sie zu hoch, verschiebt sich noch zusätzlich das Spektrum.
    Eine hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt den Korrosionsprozess, innen wie aussen.
    Wenn man halbwegs objektive Aussagen treffen will, dann vergleicht man die Daten innerhalb einer Produktionsserie gleicher Produkte eines jeden Herstellers miteinander. Unter gleichen Bedingungen, wie Umgebungstemperatur, Zimmerfeuchte und Beleuchtungsdauer inkl. Beleuchtungsstärke. Dann werden sich die Grenzen der Langlebigkeit zeigen.
    Etliche Hersteller werben mit einer bestimmten Lebensdauer (in Stunden), die aber, wie wir wissen, von den oben genannten Parametern abhängen. Das ist ähnlich dem Spritverbrauch in der Auto-Werbung. Fahre ich unter Vollast und unter widrigen Bedingungen, dann ist das etwas anderes, als die propagierten Werte des Werkes es hergeben.
    So auch bei der Betrachtung der Effektivität von LEDs.
    Wer seine Leuchte z.B. mit 50% fährt, läuft weniger in Gefahr die Herstellerangaben nicht zu erreichen, als jemand, der die Möglichkeiten seiner Leuchte voll ausreizt. Die Annahme, dass eine Leuchte mit höherer, ungenutzter Wattage sich auf die Langlebigkeit auswirkt, ist nicht neu. Das hat natürlich auch eine negative Seite durch höhere Kosten beim Kauf der stärkeren Latüchte. Betreibe ich diese Leuchte aber unter nicht optimalen Bedingungen, relativiert sich wieder das Ganze.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Jede renommierte Glasbaufirma hat in ihrem Portefeuille auch optionale Filtertechnik. Auf Wunsch im Unterschrank als TB oder im Aquarium als Abteil verbaut. Ob Eternit oder Glas, alle meine Becken sind auf diese Weise so gebaut worden. Es besteht ausserdem die Option über den Händler seines Vertrauens, einem in der Nähe werkelnden freiberuflichen Glasbauer den Auftrag zu vergeben. Vorteile sind kurze Wege und eine intensivere Beratung. Grössere Becken können auch vor Ort geklebt werden. Damit wären alle Optionen offen.
    Die Entscheidung über den Typ, Eigenbau oder Fremdvergabe muss jeder selbst treffen.
    Ob Steg- oder Poolbecken, Rechteck oder Würfel, offen oder verkleidet. Die Wahl hat oft einen direkten Bezug nicht nur zur Beleuchtungsfrage. Ist der Wunsch auf einen bestimmten Lampentyp fixiert, sollte dieser auch später mit den Massen des Aquariums übereinstimmen. Das betrifft auch ganz entscheidend die Abmessungen der Abteile im Filterkasten. Die Tiefe des Beckens hat hier Einfluss auf die Anzahl und/ oder Grösse der einzelnen Abteile. Ein TB im Unterschrank dagegen, lässt alle Wünsche offen. Die Unterbringung der Hardware in den Abteilen des Innenfilters innerhalb des Beckens kann zum Albtraum werden, denn nicht selten passt die Technik der Wahl in die dafür vorgesehenen Abteile. Dann heisst es Alternativen suchen, was nicht ganz einfach ist, da oft nicht optimal in Preis und Leistung.
    Becken "von der Stange" sind nach bestimmten DIN Vorschriften gefertigt. Also auf eine Mindeststärke im Glasbereich konzipiert. Die Erfahrung im Meerwasserbereich hat gezeigt, dass jeweils die nächsthöhere Stärke eine bessere Variante ist. Das führt natürlich zu Mehrkosten, aber auch zu mehr Sicherheit.
    Sicherlich ist es möglich, die Architektur seines Aquariums so zu gestalten, dass Abmessungen und Technik aufeinander abgestimmt sind. Insofern ist man gut beraten, sich vor dem Erwerb oder Eigenbau mit den Fallstricken in der Planung auseinander zu setzen.

    Gruß

    Hajo

    Mach dir nicht zuviele Gedanken. Die Anbieter von Fertigbecken haben dir dein "Problem" bereits abgenommen. Für dein Standardmass gibt es etliche Angebote von Komplettbecken mit bereits fertigen Filterabteilen. Erst, wenn dir die Masse oder Anzahl der einzelnen Abteile oder die Glasstärken nicht zusagen, erst dann würde ich mir Gedanken über eine "do it myself Aktion" machen. Ausserdem wird jeder Beckenbauer auf deine Wünsche eingehen, und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Gruss

    Hajo

    Ich sehe das so: Wenn eine Lampe wesentlich besser wäre, dann käme es nicht zu diesen Diskussionen.

    Die Historie meiner Lichtquellen begann mit HQI, welches vorübergehend durch amerikanische T8 120W Hochleistungsröhren ersetzt wurde. Als dieser Versuch mangels nicht hitzebeständiger Kontakte scheiterte, wurden die HQI-Leuchten wieder aufgehängt. Diese wurden teilweise mit Start der T5 ausgetauscht, sodass viele Jahre über den Becken eine Mischbeleuchtung HQI/T5 hing. Diese wurden mit Aufkommen der LEDs durch entsprechende, reine LED-Leuchten ersetzt. Bis zum heutigen Tag.

    Jede Beleuchtungsart hat ihre Stärken, aber auch Schwächen. Vielleicht nicht immer auf dem Lichtsektor, sondern im Umfeld der Kosten und des Handlings der Leuchten.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Wollte zur obigen Pectinia einen weiteren Bericht abgeben:

    Diese Koralle ist seit einigen Wochen in meinem Besitz. Anfangs sahen die mehr oder weniger spitz zulaufenden Auswüchse sehr knochig aus und vermittelten einen ungesunden Eindruck. Die gezielten Futtergaben wurden abgelehnt, sodass meine Bedenken täglich wuchsen. Wie sich dann später herausstellen sollte, durchlief die Pectinia eine längere Adaptionsphase. Seit einigen Tagen begann die Koralle ihr schrumpeliges Gewebe etwas auszudehnen. Um die ehemals knochig anmutenden Skelettstrukturen schwoll das Gewebe sichtbar an, die gesamte Koralle zeigte ein gesundes Bild. Seit 2 Tagen werden Pellets (LPS-Futter) gefüttert, die ratzfatz aufgenommen werden. So kann es weitergehen!

    Gruss

    Hajo

    Der kleine Behälter dient der Akklimatisierung des Fisches. Die Adaption ist vollzogen, wenn der Fisch wieder seine natürliche Färbung zeigt. Allerdings wird das kaum in einem kleinen Behälter geschehen. Dafür ist der Stress für den Fisch zu hoch (Schreckfärbung). Die natürliche Farbe wird sich wieder von selbst einstellen, wenn er ins Becken entlassen wird und zur Ruhe kommt.

    Gruss

    Hajo

    Moin Reinhard,

    Vieeeel besser als Weihnachten :ylol. Es macht jetzt schon Spaß, die ersten Überlegungen zu machen ( closed-loop vs. streams, Sand vs. barebottom, Vlieser oder nicht usw. ). Ich werde mir auf jeden Fall hier viele Anregungen holen:wink.

    Die Vorfreude war schon immer die bessere Freude !

    Gruss

    Hajo

    Ich bin auch nicht bei FB & Co., aber der Meinung, dass da auch die Spreu vom Weizen zu trennen ist.....

    Hier noch als Abschluss eine weniger temperamentvolle Studie. In welcher Phase ist nicht erkennbar. Aber volle Konzentration!


    Gruß

    Hajo

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    When was the last time you danced to impress? Time to learn from this beautiful pair of Fan-bellied filefish (Monacanthus chinensis)!.
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    Hallo Stefan,

    so, oder ähnlich, wie das Video es zeigt, wird gebalzt. Die Aufzeichnung zeigt ein bereits gefestigtes Ritual. Bis zu diesem Zeitpunkt kommt es immer wieder zu Versuchen,die ähnlich aussehen können, aber oftmals abrechen.

    Gruß

    Hajo


    Ich wäre mir da nicht sicher, ob man sich da einen Gefallen tut. Der Technikbereich muss entweder als Abteil in das Becken eingeklebt werden oder per Verrohrung im Unterschrank Platz finden. Das sind alles Mehrkosten, die den Gesamtpreis beeinflussen werden. Mit etwas handwerklichem Geschick setzt man die Bohrungen für die Verrohrung. Die Durchführungen und Verschraubungen erhöhen zusammen mit dem TB die Kosten. Ganz zu schweigen vom Unterschrank, der je nach Qualität zusätzlich zu Buche schlägt. Mit spitzer Feder gerechnet kommt man vielleicht etwas günstiger weg. Wäre für mich aber kein Kriterium. Lieber ein Komplettset mit einer anständigen Garantie auf mehrere Jahre.

    Gruss

    Hajo

    Schau dir mal das Video an. Es gibt Antwort auf deine Frage.


    Gruß

    Hajo

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    Bei den vergleichenden Betrachtungen unterschiedlicher PAR-Messwerte sind die Pumpen nicht auszuschalten. Auf keinen Fall, da die Oberflächenwellen die Messwerte stark beeinflussen werden. Je nach Wasserbewegung können signifikante Unterschiede auftreten. Aus 200 PAR können da mal 150 PAR gemessen werden. Umgekehrt werden aus 150 PAR bei abgeschalteten Pumpen schnell 200 PAR!

    Gruss

    Hajo

    Hallo Werner,

    erst seit kurzem. Die Informationen (Schwarmwissen) bezüglich des Lichtbedarfs sind mit 50-150 PAR durchweg übereinstimmend , was im Bereich einer normalen LPS-Haltung liegen sollte. Es wird, wenn auch selten, von bis zu 200 PAR berichtet. Ob das aber glaubwürdig ist, kann bezweifelt werden. Ich orientiere mich da eher an Informationen, die mit einer Farbtemperatur von 20k Kelvin einhergehen. Die nächste Zeit wird zeigen, wo die Entwicklung hingeht. Ich werde berichten.

    Gruss

    Hajo

    Der Fehler lag m. E. im nicht vorhandenen Grössenunterschied. Der Händler kann seine Verwunderung wegen Wildfang und Nachzucht zwar zum Ausdruck bringen. Nur so recht glauben mag ich ihm das nicht. Es gibt keinen genetischen Unterschied zwischen Wildfang und Nachzucht. Der einzige, mir bekannte Unterschied, besteht in der Futterannahme. Wildfänge sind zum Teil schwieriger ans Futter zu bekommen als die bereits mit bestimmten Futter aufgezogenen Nachzuchten. "Kunstgriffe" in der Hybridisierung erlauben dagegen morphologischen Veränderungen. Das scheint hier nicht der Fall gewesen zu sein.

    Gruss

    Hajo

    Wie auch immer.....

    Ich blicke bei den verschiedenen Zuchtformen von Amphiprion nicht mehr komplett durch. Kreuzungen von Percula und Ocellaris sind bekannt. Die Hybridisierung ist rein kommerziell ein Geschäft geworden. Nicht erst seit heute.

    Das bedeutet aber nicht, dass im vorliegenden Fall eine Verpaarung nicht möglich sein wird. Das Ergebnis bleibt abzuwarten.


    Gruß

    Hajo

    Es sind ja bereits vollendete Tatsachen geschaffen worden. Jetzt heisst es abwarten. Das geschilderte Verhalten ist in dieser Phase als normal einzustufen. Je nach Entwicklungsstand der Geschlechtsorgane wird das "Kennenlernen" mehr oder weniger heftig ausfallen. Momentan gibt das beschriebene Ereignis kein Grund zur Sorge. Der Entwicklungsprozess ist bei Amphiprion selten harmonisch anzuschauen. Es bleibt nur abzuwarten.

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen,

    Abschäumer entfernen kein Phospat, was sich bereits im Becken befindet. Er entfernt bestenfalls die Vorstufen. Damit wird eine zukünftige Produktion verhindert. Es geht ganz banal darum, neue Phosphate/Nitrate zu verhindern, und nicht bereits bestehende zu entfernen. Im Flotat befindet sich, wenn überhaupt, eine verschwindend geringe Menge an Phophat (Armin Glaser, Sindelfingen).

    Gruss

    Hajo

    Hallo zusammen!


    Es geht selten gut, sich über das angeborene Verhalten von Tieren hinwegzusetzen.

    Verhalten ist individuell.

    Tiere einer Art verhalten sich nicht alle gleich.

    Es gibt z. B. spezifische Fressgewohnheiten sowie spezielle Nahrung, welche die verschiedenen Arten regelmässig konsumieren.

    Fische sind Opportunisten, die auch manchmal artuntypische Nahrung annehmen. Damit sollte man rechnen.

    Polypen können Fressreize auslösen, selbst wenn die Fische sie nicht direkt auf ihrem Speisenzettel haben.

    Um sich zu orientieren, verlassen sich Fische auf ihren Geschmacks- und Geruchssinn.

    Leider ist in der Aquarienhaltung der natürliche Verhaltenskomplex rund um die Nahrungssuche, auf die Aufnahme von Nahrung reduziert.

    Der aufwendige Teil der Futtersuche entfällt, weil das Futter leicht zugänglich ist.

    Das Resultat ist, dass die Fische unterfordert sind und ihr arttypisches Verhalten zur Futtersuche nicht ausleben können. Das führt zur Langeweile oder sogar zu psychischen Störungen. Was wiederum zum unkontrollierten Verhalten und den bekannten Auswüchsen führen kann.

    Auch das ist nicht in Stein gemeisselt.

    Ob nun die Verhaltensauffälligkeiten nur vorübergehend oder permanent auftreten, Kaiserfische sind, bis auf wenige Ausnahmen, Generalisten, die eine breit gefächerte Nahrungspalette haben. Hauptsächlich werden neben Schwämmen, kleinen Krebsen etc., diverse Algen in den Mägen gefunden. Wenn im Aquarium nicht genügend davon vorhanden oder sogar abgebaut sind, werden Übergriffe auf die symbiotischen Algen der Korallen oder den Mantellappen der Tridacna möglich werden.
    Ob sie sich nun von Detritus, Plankton (Genicanthus) oder benthischer Flora und Fauna ernähren, diese Fische sind, bis auf wenige Ausnahmen Allesfresser. Sie ernähren sich in freier Wildbahn tatsächlich auch vom Kot anderer Fische (Baensch). Wird auch in der Aquarienhaltung beobachtet.
    Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir bekannte Aussagen zur Riffverträglichkeit mehr subjektive als objektive Züge haben.

    Gruß

    Hajo

    Moin,

    Nachdem mein kauderni Männchen nach dem ersten Gelege bei mir vom Weibchen in den Himmel gejagt wurde hätte ich die Chance auf einen Nachfolger. Dieser stammt von einem Bekannten, hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel ( genaues Alter nicht bekannt aber bestimmt schon 5 Jahre ). Macht es Sinn das zu probieren? Immerhin ist es ein sicheres Männchen, was ja bei den kleineren Exemplaren im Handel häufig nicht sicher ist. Oder ist er zur Zucht schon zu alt??

    Kannst du probieren, da bei diesen Fischen die Bindung nicht festgelegt scheint.

    Allerdings bei diesem Alter ist der schon in Rente. Aber warum nicht? Auch in diesem Lebensabschnitt ist nichts ausgeschlossen.

    Gruss

    Hajo

    Verwende auch den Salifert po4 im Hanna und muss den Wert mit 0,300 multiplizieren, dann passt es bei mir. Habe es mit den original Hanna Tütchen gegen gemessen. Am Anfang hab ich die Taste am Hanna länger gedrückt um die 3 Minuten zu starten, aber das passt dann überhaupt nicht. Mal schauen wie es wird wenn ein neuer Salifert fällig ist.

    Zwischen der sofort durchgeführten Messung und der 3 Minuten-Variante besteht eventuell ein Unterschied in der chemischen Reaktionszeit des jeweiligen Produktes. Die Dauer, mit der der chemische Prozess abläuft, ist möglicherweise bei der Zugabe von festen Stoffen anders, als bei einer bereits schon flüssigen Lösung. Auch die chemische Stabilität scheint unterschiedlich, wenn ich an die 3 Minuten-Varante denke.

    Gruss

    Hajo

    Altbewährtes währt am längsten!

    Kostendruck lässt uns oft nach Alternativen suchen. Learning by doing geht manchmal in die richtige Richtung, sollte aber nur denjenigen vorbehalten bleiben, die sich wenigstens annähernd mit der Materie auskennen. Ohne einige Grundkenntnisse chemischer Reaktionen im allgemeinen und der instrumentellen Analytik im besonderen wird man abweichenden Ergebnissen nicht auf den Grund gehen können. Es gibt sicherlich Verfahren, die sowohl mit chemischen Substanzen in wässriger Lösung, als auch in fester Form zu identischen Resultaten führen können.

    Im vorliegenden Fall wäre die Frage zu klären: Zu gleichen oder zu ähnlichen Ergebnissen?

    Die Antwort kann nur der Hersteller oder ein Chemiker beantworten. Von vermeintlichen "Übereinstimmungen" im laienhaften Selbstversuch halte ich wenig.

    Dafür sind mir die Konsequenzen durch Messfehler zu hoch.

    Gruß

    Hajo

    Genau das habe ich Fa. Hanna vor etwa zwei Jahren Hanna vorgeschlagen. Antwort: "Pillenform würde keine Vorteile bringen und zudem wäre die Auflösung problematisch".


    Was verstehe ich falsch? Wenn die Pulvermenge unvollständig ist, dann ist das doch genauso, als wenn die Wassermenge falsch ist.

    Der Wasserstand ist unbedingt einzuhalten. Die Pulvermenge sollte auch möglichst vollständig verwendet werden.

    Ein minimal verbleibender Rest im Tütchen beinflusst nicht das Ergebnis.

    Gruss

    Hajo

    Wasserstand in der Küvette... die 10ml Striche passen bei mir zu keiner Spritze. Sollte man sich an die Markierung der Küvette halten oder lieber 10ml aus einer vernünftigen Spritze einfüllen? 🤔🤓

    Den Teilstrich/Markierung schräg von unten kontrollieren.

    Ansonsten ist die Spritze immer von Vorteil. Ich fülle nur noch mit der Spritze auf.

    Gruss

    Hajo

    Hajo,


    Ich mache es genauso. Und dennoch ist ist manchen Tütchen noch mehr Staub als in anderen, der auch kaum rauskommt. Aber ich will das hier gar nicht problematisieren. Wünschte mir halt nur, es wäre etwas komfortabler. Aber da ich immer noch Hanna nutze, scheint es soo schlimm nicht zu sein. 😅

    Hoffentlich noch lange!:frowning_face:

    Der Staub ist nicht ganz unproblematisch. Es erfordert eine kontrollierte Vorgehensweise. Nicht einatmen!

    Der Umgang mit dem Pulveri st weniger gravierend, als der genaue Wasserstand in der Küvette.

    Minimale Reste in den Tütchen können verworfen werden.

    Gruss

    Hajo

    Interessant - was es nicht alles gibt. Daneben geht mir selten was. Es geht mir mehr drum, das Pulver komplett rauszukriegen aus den Tütchen. Deine artistischen Fähigkeiten hab ich (noch) nicht 😅

    Man hilft sich hier durch mehrmaliges Aufklopfen des Tütchens (3 bis 5×), senkrecht auf eine harte Unterlage.

    Dadurch lösen sich eventuelle Verpappungen des Pulvers von den Innenwänden des Tütchens.

    Diese " Verpappungen" haben nichts mit Feuchte etc. zutun, sondern sind die Reaktion einer Anhaftung durch Druck auf die Verpackungseinheiten.

    Danach schneide ich das Tütchen an der dafür vorgesehenen Seite auf, forme eine kleine Tülle, und entleere den Inhalt vollständig in die entsprechende Küvette.

    Diese Vorgehensweise schliesst jede unvollständige Entleerung aus.

    Gruss

    Hajo

    Wenn das geht, dass man um die lästigen Tütchen rumkommt, würde mich das sehr interessieren. Werde ich auch mal ausprobieren. Gefühlt ist es reine Glücksache, ob man jedesmal die glaiche Menge bzw. alles vom Pulver aus den Hanna Tütchen rauskriegt.

    Das sollte doch kein Problem mehr sein.

    Mit der Zeit habe ich zwar mehr oder weniger artistische Fähigkeiten entwickelt, um das Pulver vollständig in die Küvette zu bekommen. Seit ich den abbgebildeten Ständer plus Trichterchen! verwende, rieselt nichts mehr daneben. Alles steht fest und es wird nichts mehr verschüttet und es wackelt nichts. Sehr zu empfehlen.

    Gruß

    Hajo


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    moin chris,

    nun, zuminderst bei messungen von kh mit dem tetratest wichen die messungen bei frisch geöffnetem fläschchen immer von der gerade über einige wochen in nutzung befindlichen flasche ab.

    hab das für mich mit einer gewissen verdunstung der flüssigkeit bei jedem öffnen der flasche und nach dem träufeln gedanklich begründet.

    ?!?

    Nach dem Öffnen eines Tropftests beginnt dieser zu altern. Inwieweit das durch den häufigen Gebrauch bezw. öffnen des Fläschchens beschleunigt wird, liegt wohl im Herstellungsverfahren des Produktes. Temperatur- und Lichtempfindlichkeit können ebenfalls eine Rolle spielen. Immer auf das Herstellungsdatum achten! Es sind hin und wieder auch abgelaufene Chargen im Umlauf.

    Gruss

    Hajo

    Riffverträglichkeit bedeutet nicht riffsicher!

    Dieser Fisch ist zwar etwas zurückhaltender ob der Begehrlichkeiten im Riffaquarium, aber absolut fehlendes Interesse an gewissen Riffobjekten kann nicht bescheinigt werden. Auch können sich manche Neigungen erst später entwickeln.

    Gruss

    Hajo