Beiträge von Sandy Drobic

    Das habe ich ebenfalls gemacht und bin sehr zufrieden. Nur darf man nicht vergessen, die WLAN-Platine aus dem alten Gehäuse mit auszutauschen, die ist nämlich im neuen Controller nicht enthalten und darauf wird NICHT hingewiesen in der Anleitung.
    Es ist die eine steckbare Platine, welche im neuen Controller nicht vorhanden ist.

    Davon abgesehen ist der Umbau ziemlich einfach.

    Wenn ich die Kommentare so höre verstehen die Leute wahrscheinlich auch nicht viel von richtigem Wärmetransport. Anders können die LEDs nicht so schnell ausfallen.
    Deine Lüfter sind höchstwahrscheinlich der Grund, warum es bei Dir noch nicht zu Ausfällen gekommen ist.

    Hallo Ewald,

    danke für die Auskunft. Für die angepeilten Zwecke dürfte das auch mehr als ausreichend sein. Ich nehme an, dass die Abgase des Generators irgendwo nach außen geleitet werden, eventuell über den Schornstein?

    Nur einige Steuergeräte wie Dosierpumpen, Verdunstungsnachfüllung, controllergesteuerte Lampen, Computer und Co könnten auf den kurzzeitigen Ausfall allergisch reagieren. Normale Aquarientechnik dürfte das Wegstecken.

    Das lässt sich leider nur stationär in einem Eigenheim verwenden und fällt damit für mich aus. Für die Lösung beneide ich Dich jedoch. Hast Du eine USV für die Überbrückung bis zum Start des Generators? Das wäre dann das i-Tüpfelchen.

    Was für ein Aggregat verwendest Du und wie laut wird es im Betrieb? Ich hatte mich vorhin etwas umgesehen und die günstigen Geräte sind eine ziemliche Zumutung für die Nachbarschaft, erst die gedämmten sind einigermaßen erträglich. Bisher sieht das Gerät von Denqbar am besten aus.

    Da ist die Glaskugel wahrscheinlich hilfreicher bei der knappen Beschreibung. :grinning_squinting_face:

    Kann es vielleicht sein, dass die Wanne so klein war, dass sich ein starker Gegendruck aufgebaut hat? Ähnlich wie bei der Drosselung durch einen Kugelhahn geht die Leistung runter, auch wenn die Pumpe auf vollen Touren läuft.

    Dafür dürften vermutlich zwei Faktoren entscheidend sein:

    die RE Speedys sind mit sehr kleinen Toleranzen gebaut um sehr laufruhig zu sein. Wenn die Umgebung zu weit abweicht von der normalen Betriebstemperatur kann durch die Wärmeausdehnung die Toleranzgrenze überschritten werden und vermutlich den Lauf der Pumpe stören.

    Zusätzlich ist die Temperatur schlecht für die Elektronik im Motorblock. Das Wasser wird auch als Kühlmittel benutzt und wenn dieses bereits so warm ist, heizt sich die Elektronik zu sehr auf und altert vorschnell. Auch bei vielen Lampen etwa siehst Du eine maximale Umgebungstemperatur, da auch hier die Elektronik zu sehr leidet, wenn die Temperatur zu hoch ist.

    Aber jetzt mal eine Frage zurück: warum eigentlich betreibst Du die Pumpe außerhalb der Spezifikation? Egal ob zu kalt oder zu warm, in der Praxis hast Du ganz andere Sorgen, wenn Dein Becken in so einen extremen Temperaturbereich geht. Dann ist Dein Becken nömlich schon lange hinüber. Ehrlich gesagt fehlt mir jegliches Verständnis für Dein Experiment. Der Klaus liest auch viel mit hier im Forum und wird dann genau darauf hinweisen, wenn Du die Pumpe klagend als defekt bemängelst und eine Garantieleistung verweigern. Mit gutem Grund.

    Das ist deutlich pessimistischer als es in Realität meist notwendig ist. Vergleicht es einfach mal mit dem Transport von Fischen oder Korallen in einer Tüte und wie lang dieser Transport oft ist. Solange der Unterschrank unten offen und das Becken nicht abgedeckt ist sollte es auch deutlich länger klappen. Je nach Sommer oder Winter würde ich eher wegen der Temperatur Sorgen haben, im Winter die Heizung entsprechend einsetzen und im Sommer mit Ventilatoren arbeiten.

    In einem dicht zugewachsenem Becken könnte der Sauerstoff ein echtes Problem werden, aber in den meisten Becken sollte ein halber Tag ohne größere Probleme wegzustecken sein.

    Für längerfristige Probleme würde ich nicht nach einer USV oder Batterie schauen sondern eher nach einem Generator. Der ist bei langfristigen Ausfällen deutlich sinnvoller und billiger.

    Den 10fachen Umsatz des Hauptbeckenvolumes durch das Technikbecken wird meines Wissens nach nur von der Tritonmethode gefordert.

    Im Allgemeinen geht man von dem 3-6fachen Durchsatz aus, je nach Abschäumerleistung und Fischbesatz. Eine grobe Faustregel ist den Durchsatz an das Technikbecken an den Wassereinzug des Abschäumers anzupassen. Wenn dieser 2000l pro Stunde durchzieht sollte auch der Durchsatz durch das Technikbecken in dieser Größenordnung sein.

    Bitte denke daran, der beste Abschäumer der Welt kann nicht viel an den Wasserwerten machen, wenn die Strömung schlecht eingestellt ist und im Becken große Gammelecken mit Detritus vorhanden sind.

    Je mehr Luft, desto höher die Abschäumleistung. Das ist aber nicht der einzige Punkt, die gesamte Kette muss stimmen. Also genügend hoher Durchlauf durch das Technikbecken und die Ansaugung/Ausstoß von dem Abschäumer muss vernünftig gerichtet werden, damit er nicht immer das gleiche Wasser erneut einzieht.

    Erst wenn alles zusammen passt wird der Abschäumer richtig arbeiten können und dann gehen auch die Nährstoffwerte runter.

    Bei den Einsiedlern hattest Du nach der Kompatibilität mit den Krabben gefragt. Die Schnecken stehen für die Einsiedler weit mehr auf der Interessenliste. Gleichzeitig ein Snack und ein potentielles neues Haus. Genial!
    Ich würde die Schnecken deshalb deutlich größer nehmen als die Einsiedler, sonst kannst Du je nach Einsiedler ein Gemetzel unter den Schnecken erleben.

    Die Okinawa-Grundeln sind hübsch, ohne Frage, aber sie knabbern auch gerne die SPS an, um dort ein Gelege abzusetzen. Und wenn sie erst mal im Becken sind bekommt man sie nicht so einfach wieder raus. Da hat schon so mancher fluchend sein Becken halb abbauen müssen.

    Viele Falter ernähren sich zumindest zum Teil von Korallen, aber Du machst einen kleinen Denkfehler: ich vermute stark, dass Du immer in den oberen Bereichen der Korallenriffe tauchen warst, dort sind natürlich auch genau die Falter zu finden, welche sich von der Umgebung und auch den Korallen ernähren.

    Es gibt aber auch einige Falter, welche aus Bereichen kommen, die deutlich weniger an Korallen gehen, meist aus den tieferen Zonen. Diese sind natürlich dann auch deutlich teurer und oft auch schwierig an Ersatznahrung zu gewöhnen.

    Ich meine, es hat in der Koralle mal eine Zusammenstellung von Faltern im Riffbecken gegeben und mit welchen Korallen sich welcher Falter verträgt vor ein oder zwei Jahren. Da würde ich nach suchen als Start für Deine Planungen.

    DA ich empfindlich auf Brummen reagiere habe ich meine Becken mit RE-Abschäumern mit Speedy Pumpen umgestellt. Auch die RFP sind Speedy 80W und nicht hörbar, selbst bei offenem Unterschrank. Das ist teuer, ganz klar, aber die Technik ist robust und extrem leise.

    Deutlich günstiger ist ein Powercone von Ati, der braucht einen sehr niedrigen Wasserstand von etwa 16-17cm, der ist auch leise, scheint aber deutlich wartungsintensiver zu sein. Die RE-Abschäumer lasse ich problemlos auch ein Jahr laufen ohne etwas anderes zu machen als den Topf zu leeren.

    Gehupft wie gesprungen, ein Ablaufschacht an der Längsscheibe ist immer ein Strömungskiller. Der Rucksackablauf gefällt Dir nicht?

    Um die Strömung zu klären muss man erst wissen, wie die Deko aussehen soll. Eine Strömung an der Rückseite ist sinnlos, wenn dort ein Rückwandverkleidung angebracht wird.

    Wenn die Optik mit diesen ungünstigen Vorgaben Deine erste Priorität ist, dann wäre ein Rucksackablauf auf der Wandseite am saubersten. So wie der Ablauf eingezeichnet ist ist er ein brutaler Strömungskiller.
    Bei dreieinhalb freien Seiten bleibt fast nur noch Closed Loop für Strömung.

    Hast Du eine Möglichkeit, die Filterung hinter der Wand in einem anderen Zimmer unterzubringen oder im Keller?

    Hallo Hans,

    das ist schlicht nicht das geeignete Mittel, um hohe Silikatgehalte aus dem Wasser zu ziehen. Grundsätzlich ist es viel einfacher, mit einem Harzfilter hinter der Osmose direkt zu verhindern, dass viel Silikat ins Becken kommt. Wenn das viele Silikat erst mal im Becken ist wird es ungleich schwieriger und aufwendiger, den Silikatwert zu senken.
    Wiederum ist die erste Maßnahme, das Harz zu wechseln, um zu verhindern, dass mit dem Verdunstungswasser weiteres Silikat nachkommt.

    Um durch Schwämme den Silikatgehalt zu senken müsste man schon eine gehörige Menge an Schwämmen züchten, und diese groß werdenden Schwämme sind nicht so einfach zu halten, in normalen Korallenbecken fast unmöglich, da sie Filtrierer sind und somit gefüttert werden müssen. Dies aber treibt die Nährstoffe in die Höhe, was die Korallen meist übel nehmen.

    Dann schon lieber durch langsamen Verbrauch, Wasserwechsel und den Einsatz von Phosphatadsorbern (die auch Silikat binden) den Gehalt langsam senken.

    Ich denke, das Silikat hat mit den Fadenalgen wenig zu tun, wenn das Harz erschöpft ist geht auch Nitrat und Phosphat, was teils in horrenden Mengen im Trinkwasser ist, wieder durch. Das Silikat macht sich auch nicht im Leitwert sonderlich bemerkbar, der kann immer noch bei den günstigen TDS-Metern Null sein und das Silikat geht schon durch. Bei regelmäßigen Messungen könntest Du dies vielleicht dort an steigenden Werten sehen.

    Silikat und die Kieselalgen, die sich direkt davon ernähren, scheinen aber auch Dinoflagellaten und Cyanos zu begünstigen. In Mikroskopaufnahmen kann man sehr häufig Cyanos und Dinos im Gemenge mit Kieselalgen sehen. Das Silikat ist demnach eher eine Art Steilvorlage, wenn die Wasserwerte etwas aus dem Gleichgewicht gehen, dass das Auftreten von Cyanos oder Dinos begünstigt wird.

    Ah, dann hatte ich das falsch in Erinnerung. Sorry.
    Aber Behandlung mit Kupfer erfordert auf jeden Fall auch ein Becken ohne niedere Lebewesen, von daher solltest Du für die Zeit auf ein separates Behandlungsbecken wechseln.

    Kannst Du aus den Pusteln etwas absaugen und mikroskopieren? Vielleicht kann jemand etwas zu den Bildern sagen.

    Einen Versuch wäre es wert mit einem Antibiotikum wie Mycosidol. Ich bin strikt dagegen, es bei Cyanobefall zu verwenden, aber in einem Fall wie Deinem wäre es ohnehin ein letzter Versuch, denn mir ist auch kein Arzt bekannt, der Korallen behandelt, nur Fische.

    Selbst wenn die Fische dank UVC überlebt haben heisst dies nicht, dass sie frei von Parasiten sind. Solange sie im Becken bleiben kann der Parasit seinen Kreislauf weiter fortführen, wenn auch der Druck durch die UVC für die Fische positiv ist.

    Es gibt leider gute Gründe für eine Quarantänehaltung ohne Korallen und LS, da dann deutlich größere Handlungsspielräume zur Verfügung stehen. Eine davon wäre die Behandlung mit Hyposalinität, dies würde Oodinium und Crypto beseitigen und wäre mein Vorschlag. Dafür dauert es leider und Du müsstest die Fische oder die Korallen mit LS umsiedeln.

    Hallo Thorsten,

    mein größtes Problem beim Verständnis der Anlage ist, wie das mit den autarken Becken funktionieren soll, wenn nur eine Pumpe im Kreislauf das ganze Wasser bewegen soll. Ein Abklemmen eines Beckens bedeutet, dass in diesem Becken keine Filterung und kein Wasseraustausch stattfinden wird, Du also manuell Wasserwechsel vornehmen musst. Ist dies Deine Absicht?

    Besser als den Ausgang vor den AS zu positionieren ist es, noch eine Ausgasungssäule zu verwenden, wo die restlichen Gase noch einmal durch eine Kalkgranulatsäule wandern. Das vergrößert das Reaktionsvolumen, aber vor allem sorgt es dafür, das die Restgase noch einmal mit dem Kalkgestein reagieren können und so weniger ins saures CO2 ins Becken kommt.
    Das Granulat für diese Säule sollte ziemlich fein sein.

    Das ist mir langsam auch ein Rätsel. Mir kam noch der Einfall, dass es ein Kiemenparasit sein könnte, aber zum einen hast Du eine dicke UV laufen und zum anderen würden die Fische sich nicht so schnell davon erholen, wenn das Wasser gewechselt wurde.

    Auch eine Bakterienblüte oder etwas anderes, was stark Sauerstoff aus dem Wasser zieht können wir wohl ausschließen mit der dicken UV und dem Abschäumer.

    Dann ist nur die Frage, woher das Gift kommt bzw wie es synthetisiert wird. Ist vielleicht ein Komplex in der Ati-Lösung empfindlich für die UV und zerfällt in unerwünschte Stoffe?

    Ich gehe jetzt davon aus, dass Du diese Technik schön häufiger im Einsatz hattest für Quarantänezwecke. Hast Du irgendetwas anderes als die Korallen und das Ati Salzwasserkonzentrat geändert bei dieser Quarantäne?

    Nein, der Notüberlauf braucht keinen Kugelhahn. Beim Rücklauf würde ich für das Becken einen 25-32mm empfehlen. Bei mir sind es 32mm, weil ich eine Speedy verwende und mit Triton einen hohen Durchsatz im Technikbecken haben möchte.

    Bei meiner Jebao DC 4000 habe ich deutlich größere Anschlüsse, mit denen ich auch an 25mm andocken kann.

    Von einer kleinen Pumpe auf einen größeren Durchmesser ist immer möglich, aber einen Engpass mit einer zu dünnen Tankdurchführung kann man nicht mehr korrigieren.