Beiträge von Sandy Drobic

    Hallo Marcello,

    im Augenblick würde ich Dir empfehlen, erst mal nichts zu machen und Dich in die Wartung der Technik etwas einzuarbeiten. Mache erst mal nur das weiter, was der Vorbesitzer auch gemacht hat, vermutlilch regelmäßige Wasserwechsel, Füttern, Abschäumer leeren und säubern usw. Wenn Du Dir aufgeschrieben hast, was der Vorbesitzer an Pflegemaßnahmen durchgeführt hat, sollte das Becken erst mal so weiterlaufen.

    Die normale Empfehlung für Röhrenwechsel ist alle 9-12 Monate sollten die Röhren gewechselt werden. Wenn Du jetzt diese alten abgearbeiteten Röhren durch leistungsstarke neue Röhren tauschst bekommen die Korallen einen Lichtschock und das Becken kann kippen. Deshalb bitte erst mal nichts tauschen.

    Die Wassertests kannst Du getrost in die Mülltonne entsorgen, der Vorbesitzer hat sie ja auch nicht gebraucht, sonst wären sie nicht so alt. Sie sind mit Sicherheit schon abgelaufen, da die Chemikalien darin nicht über Jahre stabil bleiben.

    Wichtig ist zuerst nur, dass Du die Salzdichte gut messen kannst, ich empfehle dafür eine Spindel, ein Aräometer. Das große von Tropic Marin ist nicht billig, aber sehr präzise und gut. Damit kannst Du die Salzdichte im Aquarium und für die Wasserwechsel einfach messen.

    Nächstes ist ein Thermometer, um die Temperatur zu überwachen. Korallenbecken können nur in einem sehr kleinen Temperaturbereich von 23-28°C betrieben werden, un dies sind schon die äußeren Bereiche. Gerade im Sommer kann es in einer Hitzewelle schnell zu erhöhten Temperaturen kommen, dann muss mit einem Lüfter über Verdunstung die Temperatur gesenkt werden.

    Was noch wichtig ist ist die Wasseraufbereitung als Nachfüllwasser für Verdunstung und für Wasserwechsel. Hast Du eine Osmoseanlage mitbekommen? Leider ist unser Wasser meist nicht geeignet, um direkt als Nachfüllwasser verwendet zu werden.

    Besorge Dir einen neuen kH-Test und einen Phosphat-Test, dann hast Du die wichtigsten Tests schon parat.

    Viel mehr kann man nicht raten, da dafür die Informationen fehlen, wie das Aquarium betrieben wurde, etwa über Balling oder große Wasserwechsel usw.

    Hallo Stefan,

    lasse das Becken außer den normalen Pflegesituationen einfach mal in Ruhe und überlege zuerst, wo genau Du hinsteuern möchtest. Welche Tiere, welche Wasserwerte.

    Dann eine Anamnese, wie genau die augenblickliche Situation eigentlich ist und warum es so ist. Z.B. Hoher Phosphatwert: zu viele Fische, übermäßige Fütterung oder Depots in den Steinen? Lasse Dir Zeit für die Erfassung und überlege wirklich die Gesamtsituation des Beckens: Licht, Strömung, Wasserwerte, Bodengrund und Dekoration, Steine und die Tiere im Becken.

    Erst danach kannst Du Dir zurechtlegen, welche Werkzeuge Dir zur Verfügung stehen, um dies anzusteuern und dann einzuhalten.

    Lasse einfach das Becken in Ruhe, damit sich überhaupt erst mal eine Art "Normalzustand" entwickeln kann. Mache Dich nicht kirre mit den Wasserwerten und schaue, wie sich die Werte entwickeln, wenn Du mal eine Woche das Becken in Ruhe lässt.

    Nur nicht aus der Hüfte schießen weil Wert XY nicht ideal ist. Solange keine Notsituation herrscht (Fische sterben, Bakterienblüte, alles schnappt nach Luft, Korallen bleichen aus und verlieren Gewebe usw.) kannst Du ruhig kurz fragen, ob etwas empfehlenswert oder sinnvoll ist.

    Bei diesen auf Lanthan basierenden Lösungen etwa gibt es ab und zu mal Probleme mit den Ausfällungen, weil diese z.B. die Kiemen verkleben können und für den normalen Einsatz oft zu schnell wirken. Ich glaube, der Tom hier im Forum hatte auch darüber berichtet, dass er einen Lanthanreaktor gebaut hat, wo das Lanthan langsam eingetropft wird und hinterher das Wasser mti den Ausfällungen durch eine Filtersäule mit Watte oder so geht, um die klebrigen Ausfällungen auszufiltern.

    Nimm Dir die Zeit, Dich über die Eigenschaften der Mittel, die Du einsetzen möchtest, zu erkundigen, wenn Du die Zeit hast. Das ist ja das Schöne hier im Forum, Du brauchst nicht noch einmal zu experimentieren und kannst auf die Erfahrungen der Leute hier zurückgreifen, die das schon alles durchgemacht haben.

    Übrigens, ich bin auch kein Profi, es ist alles nur Hobby und Leidenschaft.

    Scharfes Hinsehen erlaubt manchmal eine bessere Entscheidung.

    Hier ein Zitat von der Produktseite:

    Zitat von Tropic Marin https://www.tropic-marin.com/control/elimi-phos-rapid/

    Tropic Marin® ELIMI-PHOS RAPID ist eine hochwirksame Lösung auf Lanthanbasis, die Phosphate blitzschnell bindet und effektiv dem Wasser entzieht. Die Phosphat-Konzentration kann so innerhalb kurzer Zeit auf einen Bereich zwischen 0,2 – 0,4 mg/l gesenkt werden.

    Die üblichen Phosphatadsorber auf Eisen- oder Aluminiumbasis bieten eine Struktur, wo Phosphat-Moleküle sich anlagern können, Produkte welche auf Lanthanbasis arbeiten benutzen eine chemische Reaktion, um das Phosphat aus dem Wasser zu fällen. Man beachte das Wort "blitzschnell"

    Wenn Du das Becken immer auf 0,02-0,04 fährst und dann durch einen Unfall plötzlich die zigfache Menge Futter ins Becken kommt (kleine Tochter kippt mit der ganzen Dose rum) und der Phosphatwert steigt schnell auf ein Vielfaches an, dann ist es sinnvoll, so eine Hauruck-Lösung zu verwenden.

    Aber wenn Du normal eine recht hohe Menge an Phosphat im Becken hast und dann plötzlich mit einem Schlag auf Magerspur schaltest sind die Korallen, die an mehr Phosphat gewöhnt sind, komplett aus der Spur. Dann müssen sie langsam und kontrolliert auf niedrigere Nährstoffwerte angepasst werden. Nicht nur Stunden oder ein oder zwei Tage, sondern kontinuierlich Im Laufe von Wochen.

    Das ist sehr unterschiedlich. Eigentlich hatte ich die Kost für die Fische vorgesehen, aber die haben hochnäsig darüber hinweggesehen, bis eben der Seeigel dort entlangspazierte, sich auf das Blatt setzte und nicht weiterging, bis auch wirklich alles niedergemampft war am nächsten Tag.

    Meist bekommen die Tiere im Aquarium nur Norialgen zu dem normalen Frost- und Flockenfutter.

    Ich habe den größten Teil des harten und dicken Stiels entfernt und dann das Blatt mehrfach gefaltet reingehängt.

    Mit Garnelen kann ich leider nicht dienen, aber meine Seeigel fressen mit Begeisterung die grünen Blätter vom Blumenkohl. Ich habe sie allerdings in heißem Wasser (70-80°C) für ein paar Minuten blanchiert. Löwenzahnblätter fressen einige Fische auch sehr gerne.

    Hier geht es jetzt echt ins Eingemachte. Am sinnvollsten werden die Pumpen so angeordnet, dass eine Kreisströmung entsteht, die Pumpen sollten also nicht gegeneinander arbeiten. Dabei sollte man beachten, dass die Deko auch so gebaut wird, dass eine Kreisströmung wirklich flileßen kann und nicht etwa irgendwo eine Staumauer gebaut wird, die dies verhindert. Dies kann auch später unabsichtlich geschehen durch das Wachsen der Korallen, deshalb müssen später oft deutlich mehr Pumpen eingesetzt werden, weil das Strömungskonzept nicht mehr eingehalten werden kann mit großen Korallen.

    Meist hat man auch Korallen mit unterschiedlichen Strömungsbedürfnissen, wo die SPS gerne in etwas mehr Strömung stehen sind LPS wie Euphyllia oder Catalaphyllia, Goniopora nicht so glücklich über starke Strömung oder gehen sogar ein.

    Stichwort ist ganz klar Split-Klimaanlage mit Innen- und Außenteil. Ich würde wahrscheinlich eine Installation mit einem Außenteil und zwei Wandgeräten ansetzen, da Du einen sehr großen Bereich zu klimatisieren hast.
    ich hatte in unserer Firma den Klimaanlagentechniker gefragt, was er empfehlen würde und er meinte die Splitgeräte von Mitsubishi wären von guter Qualität. So etwas würde ich gerne bei mir einbauen, nur habe ich in einer Mitwohnung noch ganz andere Probleme, so etwas zu verbauen. (^-^)

    Meine Empfehlung wäre, mehrere Angebote einzuholen über den Einbau so einer Split-Anlage. Das hast meist ohnehin etwas Vorlauf, bis das realisiert wird.

    Das ist so eine Gretchenfrage, die nicht allgemein gültig beantwortet werden kann. Je nach gepflegten Tieren und dem Aufbau reicht eventuell eine, wahrscheinlich aber wird eine zweite notwendig sein, spätestens, wenn es etwas zugewachsen ist.

    Ein Fazit wird es nicht geben, da es eine laufende Angelegenheit ist. In etwa 7-10 Jahren kann man vielleicht einen ersten Bericht geben, ob die Aktualisierung der Daten einigermaßen vernünftig gepflegt wird. Wenn in der Zeit ein paar Dutzend tatsächlich ihren Bestand über Jahre gepflegt haben wäre das schon ein Erfolg.

    Die kleinen weißen Krabbler werden wahrscheinlich ohnehin bald verschwinden, die kommen häufig mit LS ins Becken, halten sich meist aber nicht. Suche mal im MeWaLex unter dem Stichwort "Isopoda". Völlig harmlos und gutes Fischfutter, regelt sich somit bald ein. Nicht zu verwechseln mit den Fischasseln, die eindeutig Parasiten sind.

    Hallo Robert,

    die einzige Messung in diesem Bereich ist mir von Henning bekannt, der einige LED-Module vermessen hat und diese Messungen nach 6 und 12 Monaten wiederholt hat. Eventuell waren die Messungen auch längerfristig.

    Leider kann ich die entsprechenden PDFs auf seiner Seite nicht mehr finden.

    Hallo hajo,

    da bin ich deutlich anderer Meinung, und zwar aus einem sehr pragmatischem Ansatz: wenn 50 Prozent der Grundeln im ersten halben Jahr aus dem Becken springen brauchen alle mit offenen Becken ohne Sprungschutz den Fisch gar nicht erst kaufen. Der wissenschaftliche Ansatz, wie alt der Fisch theoretisch bei besten Bedingungen werden kann ist für mich da zweitrangig.

    Auch das Meerwasserlexikon sehe ich nicht als wissenschaftliches Werk, sondern ein von Laien geschaffenes und für Laien bestimmtes Werkzeug, welches eine erste Orientierung geben soll bezüglich der Haltung und Habitatsansprüche, Größe und und Verträglichkeit.

    Deshalb ist für mich eher der Wissensgewinn für die aquaristische Praxis interessant, um dorthin zu kommen, dass auch mehr Aquarianer ihre Fische länger gesund erhalten können.

    Die Daten können auch Wissenschaftlern nützlich sein, aber den Ehrgeiz habe ich, ehrlich gesagt, nicht als höchste Priorität. Diese ist für mich die Relevanz für die praktische Aquaristik.

    Ich hatte weit oben ja schon erwähnt, dass die schlechte Datenpflege sowohl Faulheit als auch dem Wunsch geschuldet ist, das Ableben nicht an die große Glocke zu hängen und deshalb den Vorschlag gemacht, dies im Rahmen des Beckenthreads zu integrieren, weil dies die Datenpflege bestimmt fördert.

    In dem Zusammenhang sehe ich das Scheitern eines ersten Versuches auch völlig unkritisch, da im Gegensatz zu Tieren höchstens Arbeitszeit verbraten wird, und die stecken wir ohnehin schon viel in unser Hobby. Ich denke schon, dass der Ansatz mit der Ergänzung des Beckenthreads mehr Erfolg verspricht als der erste Versuch, wo die Schwelle, den inneren Schweinehund zu überwinden, deutlich höher war.

    Warum also das direkt klein reden und es nicht auf einen Versuch ankommen lassen? Eigentlich können wir doch nur gewinnen, oder?

    Hallo Robert,

    das wäre mit Sicherheit eine sehr wichtige Information, gerade auch für weniger erfahrene Aquarianer, wenn sie sehen könnten wie die Lebenserwartung ist und vor allem wie die Fische oft sterben, z.B. durch Herausspringen, Technikversagen, Krankheiten, Futterverweigerung, Kampf/Tötung durch anderes Tier usw. usw.

    Problem ist da wie immer die Faulheit der Leute, die beim Tod eines Tieres schon deprimiert genug sind und dies meist nicht an die große Glocke hängen möchten. Genauso wäre der Aufwand zu lästig und hoch, regelmäßig den Fortbestand eines Fisches zu bestätigen.

    Vielleicht könnte man durch Beckenprofile mit einer Liste der gepflegten Tiere dort etwas bessere Quoten zur Lebenszeit bekommen, wenn man dort die Tiere erfasst. So ein Profil pflegt man deutlich besser als wenn sich das auf viele Foren, Blogs und Lexika verteilt.

    Wäre es z.B. möglich, hier im Forum die Möglichkeit zu bieten, zu einem Beckenthread eine solche Liste zu pflegen und dort zu fragen, ob die Daten anonymisiert für das Meerwasserlexikon zur Verfügung gestellt werden können?
    Ich stelle mir das vor, dass zum einen die Entscheidung möglich ist, die Liste öffentlich sichtbar zu machen für Forenbenutzer oder eben nicht und die Entscheidung, ob diese Liste für das MeWaLex als statistische Zusammenfassung verwendet werden darf.

    Auf die Art sollte die Qualität der Daten deutlich besser werden und der Aufwand der Datenpflege hält sich für alle in Grenzen.

    Die Erfahrung zeigt bisher, dass Hochleistungs-LEDs extrem empfindlich auf mangende Wärmeableitung reagieren. Negative Beispiele für diese Problematik sind z.B. die LED-Spots von Aqua Medic für die kleinen Würfel wie Yasha und Co. Auch die kleinen 20W-Strahler über meinem Refugium fallen sehr schnell aus (innerhalb eines Jahres!), und die Lichtleistung lässt innerhalb weniger Monate deutlich nach.

    Von daher sollte man sinnvollerweise weniger von der Lebensdauer der LED als der fertigen Implementation dieser LED sprechen. Meine selbstgebaute LED-Lampe mit geringer Bestromung und großem Kühlkörper mit aktiven Lüftern ist fast fünf Jahre gelaufen ohne viel Leistungseinbußen .Ausnahme lediglich die China-LEDs für den UV-Bereich, die waren 2012 einfach grottenschlecht und sehr kurzlebig.

    Die LEDs sind die selben Cree, nur die Implementation ist eben sehr anders mit entsprechendem Ergebnis.

    Im Bereich T5 würde mich mal interessieren, ob jemand sich mit der Kühlung von den Röhren befasst hat. Auch bei den T5 ist ja die Lebensdauer der Röhre geringer mit steigenden Temperaturen der Lampe. Hat jemand vielleicht mit einem PAR-Meter eine Röhre vermessen und dann am Ende vor dem Auswechseln die Leistung nachgemessen und das mit einer gut gekühlten Lampe verglichen?

    Wenn irgend möglich würde ich trotzdem lieber den Raum klimatisieren als nur das Becken. Das Aquarium sorgt nämlich schon dafür, dass es richtig hohe Luftfeuchtigkeit gibt, vor allem, wenn tagsüber niemand zum Lüften da ist.

    Deshalb lieber eine 4-5cm Bohrung durch die Wand und dann Split-Klimaanlage mit außem liegenden Wärmetauscher verwenden. Dann ist es innen schön ruhig, Feuchtigkeit und Temperatur bewegt sich im Rahmen und es gibt auch im Becken keinen Stress mit der Temperatur.

    Hallo Stefan,

    der Phosphatwert ist tatsächlich nur errechnet aus der chemischen Formel für Phosphat (PO4) und aus dem gemessenen Wert für Phosphor.
    Dieses Problem hat tatsächlich zur Folge, dass einige Werte nicht über die ICP-OES-Analyse vernünftig gemessen werden können. Etwa der Nitratwert NO3. Da kann man eben nicht mehr bestimmen, ob die Stickstoffatome (N) vorher aus dem zerfallenen Nitrat, Nitrit, oder Ammoniak gekommen sind oder ob sie aus gelöstem Gas N2 gekommen sind, welches teilweise im Wasser gebunden ist.

    Ebenso ist es unmöglich zu sagen, welche organischen Verbindungen im Wasser sind, die Kohlenstoff enthalten. Ob dies nun gebundenes Kohlendioxid CO2 in Form von Kohlensäure ist oder ob der Kohlenstoff aus Aminosäuren oder sonstigen organischen Verbindungen gekommen ist kann nicht bestimmt werden.

    Der Sinn dieses Verfahrens ergibt sich aus zwei Parametern: zum einen ist die Empfindlichkeit der Analyse sehr hoch, so dass Spurenelemente überhaupt erst erfasst werden können. Zum anderen ist eine Messung relativ schnell und kann für viele Elemente praktisch gleichzeitig erfolgen, so dass die Analyse vieler Proben pro Tag möglich sind.

    Ob das Wasser nun Schwermetalle enthält und wie die meisten Massen- und Spurenelemente im Verhältnis sind ist erst mit einer ICP-Analyse sinnvoll möglich.

    Nur sollte man nicht glauben, dass zum einen die Messung dieser Werte einer Verkündung Gottes gleich zu setzen ist. Wie immer steckt der Teufel im Detail, etwa der notwendigen Kalibrierung der Geräte vor einem Messlauf oder menschlichen Fehlern beim Betrieb, wenn etwa es Probleme bei der Kalibrierung einiger Werte gibt oder diese einfach unterlassen wird ("habe die Kiste doch gestern noch kalibriert, wird schon stimmen, habe jetzt keine Zeit für eine aufwendige Kalibrierung, rein mit den Proben"). Die gleiche Analyse an zwei ICP-Labore geschickt dann teilweise deutlich andere Werte liefern, auch wenn viele Werte gut übereinstimmen.

    Es sind eben Menschen, welche diese Geräte bedienen, deshalb sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass diese Geräte nur so gut messen wie sie gewartet werden.

    Hallo Stefan,

    der Robin hat völlig recht mit seinem Hinweis. Erklärung: eine ICP-OES-Analyse erhitzt die zu messende Probe auf eine enorm hohe Temperatur, bis alle Verbindungen zu einem Plasma-Gas zerfallen. Es gibt so kein Phosphat mehr, alles ist zerfallen in einzelne Atome. Deshalb kann auch nur das Gesamtvorkommen an Phosphor bestimmt wird, aber nicht, ob dieser Phosphor als gelöstes Phospat vorliegt oder in einem Komplex, wo das Phoshor nicht verfügbar ist.
    Für die Phosphatangabe wird einfach gerechnet und so getan, als ob alles gemessene Phosphor als Phospat vorliegt.

    Diese berechnete Angabe ist also eine theoretisch maximal mögliche Menge an Phosphat. Es sagt nichts darüber aus, ob die Koralle auch Phosphor in Form von Phosphat aufnehmen kann.

    Du brauchst keinen 40er Ablauf, mit meinem 32er Ablauf schaffe ich problemlos über 6000l pro Stunde und der ist sehr leise. Leise wird der Ablauf, wenn er keine Luft mitzieht und das Wasser linear durch das Rohr fließt und nicht an Kanten und Knicken aufgewirbelt wird.
    Wenn Du nicht ein teures Membran- oder Schrägsitzventil verwendest ist es auch sehr schwierig, den Ablaufschacht mit dem Kugelhahn aufzustauen bei einem überdimensionieren Abfluß, der Regelbereich ist so klein, dass dies nicht mehr vernünftig einstellbar ist (Kugelhahn geschlossen bis voll offen nur eine Vierteldrehung).

    Ich habe meine Rohre im Dreieck angeordnet, vorne das Rückförderrohr, hinten die Abläufe, damit sie platzsparend an der Rückwand verlegt werden und nicht stören. Dadurch ist der Ablaufschacht mit 20x22cm auch sehr kompakt geworden.

    Irgendwie habe ich riesige Probleme mit dem Editor, ich kann keine Bilder mehr als Direktlink reinsetzen, da wird die Formatierung des BB-Codes verwurstet, obwohl es im Editor sauber angezeigt wird.

    Bei mir waren die gerupften Stellen deutlich größer und wurden zur Ablage des Geleges benutzt. Jedes mal ein paar Quadratzentimeter, etwa 3-4cm² ungefähr alle drei bis vier Wochen. Deshalb sollte es für ein laichendes Paar schon ein paar ziemlich große Acros sein.

    Sie haben auch andere Korallen zum Aufenthalt benutzt, eine Stylo hatte ich dort aber nicht drin, dazu kann ich deshalb nicht so viel sagen. Teilweise haben sie sich auch auf LPS wie Favia niedergelassen, diese aber nicht beknabbert.

    Das Foto ist sehr unscharf, aber ich nehme an, es ist eine Wurmschnecke in ihrer Kalkröhre. Manchmal werden die Korallen von den klebrigen Schleimfäden belästigt, mit denen sie nach Plankton fischen, besonders, wenn es mehrere Wurmschnecken sind. Ansonsten sind sie harmlos.

    Das habe ich leider auch feststellen müssen. Scheint wohl so eine Art Geschicklichkeitsspiel zu sein, diese Scheibe wieder richtig hinzufummelön. Aber immerhin sollte es auch ohne Einschickung machbar sein. Danke für den Hinweis! Hoffentlich werde ich heute abend dann den so viel gelobten leisen Betrieb endlich kennenlernen.

    Hallo Harry,

    die Zähne am Rotor hat mein Modell, aber so ganz zufrieden bin ich trotzdem nicht. Die Pumpe lief zuerst fast gar nicht, dann mit viel Klackern und dann habe ich den Rotor samt Magnetachse herausgezogen und mir fiel folgendes Teil entgegen:


    Ist das ein Fall zum Einschicken nach Tunze oder kann man das selbst wieder in Ordnung bringen?
    Seufz, das ist eine komplett neue Pumpe, der erste Einsatz im Wasser.

    Könntest Du ein Foto einstellen, wo man die geänderten Details sieht? Ich habe nämlich noch eine nicht ausgepackte Stream 3 hier liegen, die ich gerne vergleichen würde. Oder kann man es an Seriennummer oder Verpackung schon sehen?

    Ich denke nicht, dass es mit dem Geschlecht zu tun hat, da ich sie ja schon seit einigen Jahren habe und sie vorher schon ein laichendes Paar waren. Das heller werden ist erst in den letzten Monaten gekommen. Ursprünglich hatte ich ja die Vermutung, dass es ein Zeichen von Alter ist.
    Bisher sind beide noch recht munter.

    Das mit den Vorlieben ist ja bei uns Menschen auch nicht anders. Was habe ich früher Spinat und Grünkohl gehasst, jetzt nehme ich das Zeugs gerne auf den Teller.

    Und schließlich sind Tiere keine mechanischen Schädlingsbekämpfungsmittel, die auf Knopfdruck zu funktionieren haben und ansonsten wegen mangelnder Funktionalität als "fehlerhaft" zum Händler zurück gehen.
    Es war meine Entscheidung, den Fisch ins Becken zu setzen und deshalb hat er Bleiberecht und eine recht großzügige Narrenfreiheit. Die Verantwortung liegt immer beim Aquarianer vor dem Becken, nicht den Bewohnern im Becken.

    Aber fluchen tue ich manchmal doch über die Mistkrücke, wenn sie wieder mal Obelix im Römerlager spielt.