Beiträge von Sandy Drobic

    Deniz, prüfe Deine Wetside doch mal, ob eventuell der Magnet etwas aufgequollen ist und Unwuchten verursacht. Das würde zu unruhigem Lauf führen, der deutlicher hörbar ist und kann dann auch zum Abrutschen im Betrieb führen. Ich habe zwei meiner Wetsides schon umtauschen müssen, weil der Magnet beschädigt war.

    Hallo Deniz, wenn Du die Installationsanleitung genau ansiehst merkst Du, dass dort zwei Halter dabeiliegen, mit denen das Kabel der Dryside nach oben hin abgesichert werden soll. Dies ist auch notwendig, da viele einfach vergessen, dass die Dryside abstürzt, wenn sie nicht von der Wetside magnetisch gegen die Scheibe gezogen wird. Wenn Du etwa für eine Reinigung die Wetside aus dem Becken nimmst kann es ohne Absicherung oft passieren, dass die Dryside abfällt und hart aufschlägt.

    Ich denke eher, dass hier zu kompliziert gedacht und entworfen wurde. Ein Ventil in Meerwasser ist keine gute Idee, auch nicht in der Osmosezuleitung. Robuster ist es, wenn einfach über Schwerkraft das Osmosewasser reinläuft und bei Ausschalten der Pumpe nichts nachgezogen werden kann aus dem Becken, weil keine osmotische Kopplung existiert. So wird es auch bei normal großen Becken gemacht aus gutem Grund.

    Wenn ich mich recht erinnere, war das Becken von Saxby am Ende auch so komplex und verworren aufgebaut, dass niemand mehr den Durchblick hatte, wie das ganze eigentlich funktionierte und welche Abhängigkeiten vorhanden waren.

    Am sinnvollsten ist es immer, davon auszugehen, dass etwas nicht korrekt funktioniert und entsprechend zu planen. Ich habe auch nicht geplant, meinen Technikschrank zu fluten, aber habe alle elektrischen Geräte an die Wand angebracht und nicht auf dem Boden liegen lassen und den Boden mit Teichfolie ausgelegt. Kann ja immer mal ein Kanister umfallen, wenn man etwas grobmotorisch und unausgeschlafen agiert. Bei mir platzte halt der kH-Schlauch von der Dosierpumpe ab und es wurde literweise in der Gegend gespritzt. Und ein paar Tage später stand Wasser im Schrank, weil der Abschäumer übergekocht war und dank Abdeckung der Dreambox das Wasser teilweise außerhalb des Technikbeckens dann ablief.

    Es war etwas Wischarbeit, aber keine Geräte gingen defekt, um weitere Probleme zu verursachen.

    Einfach und simpel sind LED-Streifen aus dem Baumarkt. Selbstklebend und zuschneidbar auf die gewünschten Maße. Allerdings hat sich der Kleber irgendwann bei mir gelöst, deshalb habe ich die Beleuchtung mit starren Stäbchen von ca. 40cm und Anschrauben der Halter gewählt, das hat sich bei mir bewährt. Vorne oben angebracht blendet es mich nicht und ich sehe ausreichend, um auch in der Nacht zu sehen, ob der Abschäumer überkocht oder etwas anderes daneben ist.

    Meine erste Maßnahme gegen Dinos ist meist auch, die Beleuchtungsstärke und -dauer zu verringern, denn der Ursprung vieler Dinoplagen sind die Korallen selbst, welche überschüssige Dinoflagellaten ausstoßen, weil sie sie nicht beschäftigen können. Entweder wegen Lichtstress oder wegen eines limitierenden Faktors, der dann wiederum zu Lichtstress führt.

    Aushungern funktioniert schlecht (Lichtentzug über Tage oder Limitierung von Spurenelementen etc), deshalb ist meine Strategie auch UVC zur Reduzierung in der Wassersäule und Optimierung der Korallenbedingungen und Verringerung von Lichtstress. Lichtstress kann nicht nur durch hohe Beleuchtungsstärke entstehen, sondern ist oft eine Kombination von mehreren Faktoren wie starke Beleuchtung und fehlende Spurenelemente, die Resistenz gegen Lichtstress bieten für die Korallen.

    Zink - Fauna Marin
    www.faunamarin.de
    Molybdän - Fauna Marin
    www.faunamarin.de
    Iod/Gesamtjod - Fauna Marin
    www.faunamarin.de

    Viel Erfolg, ich habe auch teils Monate mich damit rumgeschlagen.

    Magnesium wird nur sehr wenig verbraucht, wenn Du also kurz nach dem Start bereits deutlich zu wenig Magnesium misst ist entweder die verwendete Salzmischung nicht optimal oder Deine Messung nicht in Ordnung. Die Tröpfchentests sind nicht ganz präzise und bedürfen oft etwas Übung,daher würde ich vorsichtig sein. Meist haben die Salzhersteller auch die Werte aulf der Verpackung aufgedruckt, bitte überprüfen.

    Die Literangabe bezieht sich immer auf die tatsächliche Wassermenge im Becken. Dabei kommt es auf 10 Prozent Unterschied nicht wirklich an, entscheidend ist, dass die Nachdosierung dem Verbrauch entspricht. 10 Prozent ist dabei nicht so kritisch.

    Magnesium wird kaum verbraucht und kann für den Anfang auch ignoriert werden. Der Verbrauch findet in zwei Teilen statt: kH-Flüssigkeit und Ca-Flüssigkeit, die zusammen Kalk ergeben. Dies ersetzt dann den Verbrauch der Koralle.

    kH-Messung für die kH-Flüssigkeit

    Ca-Messung für die Ca-Flüssigkeit

    Was Du an Tests brauchst sind deshalb:

    - Salinität

    - kH und Ca

    - Nährstoffe Nitrat, Phosphat

    Alles andere kannst Du erst mal außen vor lassen. Temperatur und pH-Wert sind wichtig, sollten aber am Anfang passen.

    Ein zeitlicher Abstand bei den Dosierungen ist wichtig, um zu verhindern, dass kH-Flüssigkeit und Ca-Flüssigkeit sich nicht direkt zusammen tun und als Kalk ausfallen. Bei dem geringen Verbrauch am Anfang kommst Du mit einer Dosierung pro Tag je Flüssigkeit locker hin.

    Prüfe am besten zuerst mit einer Referenzflüssigkeit, wie gut die Tests funktionieren und ermittel einen Korrekturfaktor für Deine Messungen. Wenn Du Dir nicht sicher bist kannst Du auch eine ICP-Analyse machen um die eigene Messung zu überprüfen. Werte wie kH-Wert und pH-Wert sind nur in der erweiterten Analyse gemessen, bei Fauna Marin ist das die ICP Total.

    Interessant in dieser Hinsicht ist auch der tägliche Verbrauch (kH, Ca) des Beckens und welches System Du verwendest.

    Was für Technik eingesetzt wird für Licht, Strömung, Abschäumung ist auch immer gut. Jetzt mit Frühlingsanfang dürfte es nicht mehr so brutal sein mit pH-Wert, Kohlendioxid und Lüften, aber wenn Du Werte dazu hast sind sie auch hilfreich.

    Hallo Armin,

    das System, mit dem ein Becken betrieben wird besteht ja nicht nur aus Wasserwechseln, sonst wäre es ein Zeichen für sehr schlechtes Wachstum. Es muss alles aufeinander abgestimmt sein:

    Licht, Strömung, Temperatur, Nährstoffe, Spurenelemente, Konstanz der Werte

    Das allein am Salz festzumachen ist viel zu kurz gegriffen. Es würde auch helfen, die letzte Analyse zu zeigen, eventuell sieht jemand etwas, was Dir nicht so aufgefallen ist.

    Wiese willst Du da von hinten dran, ich müsste nur von unten da dran, um die Verrohrung zu lösen/festzuziehen?

    Ein Foto, wo das Problem zu sehen ist wäre wahrscheinlich zielführender als die vielen Beschreibungen und Meinungen, die hier durch die Gegend schwirren.

    Billig gekauft ist oft doppelt gekauft. Billig allerdings eher darauf bezogen, wie D-D das gestaltet hat. Ich nehme an, dass es einfache Vierkantprofile sind, wo man nicht wie bei den im Selbstbau üblichen Aluprofilen nach Bosch/Item einfach Sachen anschrauben kann mit Nutmutter und Winkeln? Diese wären dann auch meist 40x40 mit deutlich mehr Material.

    Wenn dieser "Unterschrank" keine Rückwand hat, wie stellt er die nötige Verwindungssteifigkeit her, denn immerhin ruht darauf eine halbe Tonne Gewicht. Mir wäre diese Konstruktion etwas suspekt.

    Willst Du die Aluprofile nicht anbohren kannst Du nur die Seitenteile nehmen zur Befestigung, und ob es besser ist die Holzverkleidung anzubohren ist auch eine Frage.

    Als letzte Alternative, wenn nichts davon in Frage kommt kannst Du die Platte auch einfach an die Wand setzen und gar nicht mit dem Unterschrank verbinden.

    Anstelle von Osmosewasser kannst Du enweder etwas Wasserstoffperoxid oder wenn nicht vorhanden etwas Kohlensäurehaltiges Mineralwasser versuchen, das mögen sie gar nicht und sie dürfte wie ein D-Zug aus der Röhre kommen. Bitte nur kleine Mengen nehmen, das reicht meistens.

    Am besten ist es natürlich, wenn Du die ganze Riffsäule aus dem Becken nehmen kannst und dann in die Höhle etwas Mineralwasser spritzt, dann dürfte die Krabbe in kürzester Zeit gefangen sein.

    Alles gut. Der entscheidende Hinweis war, dass es ein Yasha 90 ist und kein Technikbecken, sondern ein Technikabteil innerhalb des Aquariums ist. Damit gibt es keine Möglichkeit, dass das Becken ausläuft, wenn das Rohr undicht ist.

    Wenn die Verrohrung nicht ganz dicht ist bilden sich höchstens ein paar Salzkrusten, wenn es raussickert. Damit kannst Du beruhigt die Dcihtung mit Teflonband machen, es passiert gar nichts, wenn es nicht ganz dicht ist.

    Habe ich doch geschrieben. (^-^)

    Probiere es mit Lebendfutter, was immer Du bekommen kannst, Artemia, Mysis, rote oder weiße Mückenlarven. Diese vor der Fütterung anreichern, weil sie meist wenig Nährwert haben durch die längere Hälterung. Anreichern bedeutet, das Lebendfutter bekommt vor der Fütterung erst mal eine gute Portion Mikrofutter wie Phytoplankton/Mikroplankton und Vitaminzusätze wie Food Energizer und Staubfutter. Ja, das ist sehr aufwendig und teuer. Leider aber oft die einzige Möglichkeit, die Tiere ans Fressen zu bekommen.

    Du kannst auch Sachen aus der Meeresfrüchte-Theke probieren wie Miesmuscheln, Garnelen, Tintenfisch, Fisch und davon kleine Portionen probieren, ob der Kleine daran Interesse zeigt. Diese müssen nicht angereichert werden und haben bereits guten Nährwert. Nachteil ist, dass es teilweise nicht als futter anerkannt wird (fehlende Augen zur Erkennung). Mein Chelmon etwa nimmt dies nicht als Futter an, alle anderen Fische schon.

    Hallo Lisa,

    das ist wieder mal so ein Aha-Erlebnis für Einsteiger: gerade Wildfänge erkennen Frostfutter und Flocken/Pellets ab und zu nicht als "fressbar" an. Im Riff treiben diese nicht vorbei und werden nicht direkt als Futter anerkannt. Zwergkaiser ernähren sich omnivor, sowohl Algen als auch Fleischiges wird akzeptiert, allerdings letzteres oft nur mit Voraussetzungen: bei Kleinkrebsen/Garnelen müssen die Augen erkennbar sein, um sie als Beute kenntlich zu machen. Teilweise muss auch Bewegung dabei sein, um den Beutereflex auszulösen. Deshalb wird gerne auch Lebendfutter in der ersten Zeit eingesetzt, um die Eingewöhnung einzuleiten.

    Deshalb empfehle ich gerade den weniger erfahrenen Aquarienern immer, sich die Fische im Geschäft anzuschauen, ihr Verhalten zu beobachten und vom Verkäufer zeigen zu lassen, dass sie Futter annehmen. Dann kann man direkt genau dieses Futter mitnehmen, um dem Fisch die Eingewöhnung ins neue Becken etwas zu erleichtern. Es gibt Fische, die bekannt dafür sind, dass sie Kunstfutter nur sehr zögerlich oder gar nicht annehmen, wie Chelmons etwa, aber es kann auch bei Zwergkaisern passieren, wie dem Paracentropyge multifasciata, obwohl Zwergkaiser allgemein sonst recht problemlos beim Futter sind.

    Du kannst es mal mit lebenden Artemia oder roten Mückenlarven probieren, um zu sehen, ob er an Lebendfutter geht, und ja, Lebendfutter ist aufwendig (sollte erst mit Food Energizer und ähnlichem angereichert werden) und teuer. Allein von dem Biofilm kann er sich aus einem normalen Becken nicht ernähren, es ist nur eine Zusatzfutterversorgung. Du kannst nur hoffen, dass er eventuell die Korallen als weitere Futterquelle erkennt. Auch wenn das wieder ein Zwiespalt ist für die Aquarianer.

    Ich entnehme dem aber, dass man es in der Meerwasseraquaristik grundsätzlich nutzen kann?

    Wenn nichts anderes möglich ist, da es wirklich die schlechteste aller möglichen Verbindungsmöglichkeiten ist. Mache doch mal ein Foto, wo genau die Verbindung ist und wo sie hingehört, dann kann man mehr dazu sagen. Wenn es oberhalb im Ablaufschacht ist gibt es kein Problem, das ist harmlos.

    PVC-U-Verrohrung in Meerwasseraquaristik wird entweder mit Tangit verklebt oder zusammengeschraubt und mit Dichtungen versehen. Eine Ausnahme sind manche Übergänge wie etwa der Eingang von fertigen Technikbecken wie der Dreambox von Royal Exclusiv, wo Teflonband zur Abdichtung verwendet wird, wenn man die nicht verkleben möchte.

    Damit es dicht bleibt darf aber nicht an der Verrohrung nachher hin und hergewackelt werden. Auch darf die Verrohrung nicht mit Druck belastet werden, für die Rückförderleitung vom Technikbecken nach oben ins Schaubecken wäre es also nicht ratsam, diese muss verklebt werden.

    Den Beckenthread muss Du selbst erstellen, und zwar in der richtigen Kategorie hier: Mein Aquariumtagebuch

    sorry für die Blöde Frage, ich hab mich grad schlaugelesen, und da wurde geraten 1mal pro Monat einen ICP Test zu machen. Also weitergeschaut und festgestellt das bei diesen Tests auch Parameter gemessen werden die an der ICP kaum bestimmbar sind, NO3 z.B. aber wenn man sich die Kits anschaut werden da wohl ausser ICP, auch noch IC und vermutlich DOC gemessen, dann würde es passen. Aber zurück zur Frage, Nitrat, Nitrit, Phosphat, die verschidenen Härten sind klar, aber diese kompletten Spurenelemente, braucht man die wirklich alle? Mich würde auch interessieren was denn die Niedrigste Bestimmungsgrenze bei den Tests ist 5µ, 50µ oder 500?

    Statt Dir Gedanken über die Präzision zu machen würde ich lieber nachschauen, was Für Werte genau Du gerade am Anfang wirklich brauchst. Wenn Du eine ICP-Messung machen lässt bekommst Du eine Momentaufnahme der Werte. Ob Calcium etwa 436,374mg/l sind ist einfach unbrauchbar. Eine Stunde nach der Probeentnahme sind die letzten zwei Stellen bereits anders, und bis die Probe ausgewertet ist kann auch der Wert vor dem Komma sich etwas geändert haben. Und auch das ist ziemlich egal, denn für Dich ist nur entscheidend, ob es 436 oder 426 mg/l sind. Es gibt tatsächlich Bestimmungsgrenzen, die relevant sind, diese betreffen aber nur einige Elemente, die nicht so kritisch sind wie Selen oder Mangan.

    Da geht es vor allem erst mal um die allgemeinen Beckenwerte wie Salinität, pH-Wert, kH-Wert, Temperatur, Licht, Strömung. Die eigenen Messungen hängen oft mehr oder weniger daneben, gerade was Salinität und die mit Wassertests ermittelten Werte angeht.

    Die schlichte ICP-OES-Messung misst nur bestimmte atomare Elementmengen, und nicht Moleküle wie Nitrat NO3 oder Phosphat PO4. Aus der Probe wird alles bei sehr hohen Temperaturen zu Plasma verdampft. Gemessen wird daher nur Phosphor, nicht Phosphat. Die ICP berechnet dann den Phoshatwert und nimmt idealisiert an, dass alles Phosphor als Phosphat vorliegt. Dies ist fast nie der Fall, deshalb wird bei der erweiterten Messung Phosphat noch fotometrisch bestimmt. In der ICP-Auswertung von Fauna Marin steht es dann als Orthophosphat drin, was etwa dem normalen Wassertest entspricht, den wir auch zuhause messen.

    Bei Fauna Marin ist die Wichtigkeit von Messungen in etwa der Reihe nach aufgeführt, Prio 1 ist ganz oben und vorne, Prio 4 (nicht so kritisch) weit hinten und unten. In dieser Reihenfolge solltest Du dann auch Korrekturen vornehmen. Es macht keinen Sinn einzelne Werte zu dosieren, wenn die ganze Salinität daneben ist.

    Dafür sind die Werte auch gut: Du kannst Deine Messungen gut überprüfen, was gerade am Anfang wichtig ist, ob kH, pH, Salinität und ähnliches richtig gemessen sind und Du Deine Wassertests mit Zuversicht nutzen kannst. Leider bekommst Du diese Messungen nur bei der teueren ICP Total von Fauna Marin, nciht der kleinen ICP. Das ist ähnlich auch bei anderen Anbietern.

    Beckenthread ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man weiss, dass weitere Fragen auftauchen werden. Oder man einfach mal schreiben möchte, was gerade Stand der Dinge ist.

    Wegen der Genauigkeit von Refraktometern: die Dinger sind so mies zu gebrauchen, weil sie gar nicht auf die Bedürfnisse der Meerwasseraquaristik entworfen sind. Ich glaube, das hat sich auch nicht geändert in den ganzen Jahren. Die Skala auf meinem Grotech Teil geht von 0-100 (Salinität) und mit meinem trüben Auge kann ich kaum sehen, wo genau die Trenngrenze ist. Wenn ich etwas schiele kann ich genausogut 33 wie 36 sehe, je nachdem aus welcher Richtung ich schiele. Diese "Präzision" macht das ganze zum Schätzeisen und nicht einem Messinstrument. Eigentlich brauchst Du nur den Bereich von 30-40 Salinität, aber diesen dann am besten mit Unterteilung für präzise Messungen. Was Du bekommst ist eine Skala von 0-100, wo Du nur ein Zehntel des Bereichs brauchst.

    Vergleich Spindel: Da hast Du keinen Bereich von 0-100 Salinität, sondern einen relativ engen Bereich dort, wo Du ihn brauchst, bei 1,023 +- 0,005 Und das war's. Und eine Einteilung mit Zehntel oder sogar noch feiner, die auch ablesbar sind. Selbst der Fehler beim Ablesen ist deutlich niedriger.

    Bezüglich der Meinungen gibt es immer viele verschieden. Frage 10 Leute und Du erhälst 11 Meinungen auf fast allen Gebieten, auch bei der Salinität und bei anderen Wasserwerten. Deshalb richte Dich nach einem, dem Du vertraust und der Dich berät.

    Ok, danke, dann bin ich beruhigt.


    Und noch eine Anschlussfrage. Wenn ich das Becken einfahren lasse (habe kein Lebendgestein, sondern so ein Riffzeug mit Bakterien drauf und Live Sand und gebe noch weitere Bakterien hinzu) und das Meerwasser vorher ins Aquarium gefüllt habe, mache ich dann die Strömungspumpe, den Eiweisabschäumer und das Licht schon an oder lasse ich etw. davon aus (habe teilweise gelesen, dass manche das Licht anmachen und andere wiederum lassen es aus).

    Grundsätzlich würde ich empfehlen, einen Beckenthread zu erstellen und dort alle Fragen zu bündeln, die Du so im Zusammenhang mit dem Becken stellst.

    Ein Becken fährst Du mit einer definierten Strategie ein, und wenn Du selbst da im Schwimmen bist richtest Du Dich nach Deinem Mentor/Betreuer, dem Du zutraust, dass er weiss wovon er spricht. Das Schlimmste, was Du machen kannst, ist, von vielen Rat zu bekommen und von jedem zwei Ratschläge zu befolgen. Viele Köche verderben den Brei, das ist auch in der Aquaristik absolut korrekt.

    Wenn Du nicht verstehst, warum Du etwas machen sollst, FRAGE WARUM DAS SO IST! Und zwar den, der diesen Rat gibt. Das soll ja schließlich einen Grund haben, der erklärt werden kann. Es gibt verschiedene Strategien, wie man einfährt und entsprechend läuft es teilweise anders ab. Richte Dich nach dem, der Dich betreut.

    Für den, der Dir hilft gibt es nichts Lästigeres als tausend Einwände, weil Du aufgeschnappt hast irgendwo im Internet "Aber xxx sagte, man müsste das so und so machen und yyy meinte, das ist falsch und es geht so und so." Das sind genau die vielen Köche, die ihre Finger heraushalten sollten, weil es DEIN Brei ist und Du einem Rezept folgst und nicht einer demokratischen Mehrheit oder einem Volksentscheid.

    Es fängt bei Dir ja bereits mit der Entscheidung für "Riffzeug mit Bakterien drauf" an, da sagt der nächste direkt: "Ach Du liebe Güte, Du brauchst am Anfang unbedingt Lebendgestein, zumindest etwas für eine gute Animpfung mit vollständigen Bakterienstämmen." Du bist Da schon längst weit im Entscheidungsprozeß drin, wie die Einfahrphase laufen soll mit der Entscheidung für bestimmte Materialien.

    Tendenziell eher das letztere, denn Du kalibrierst nicht ohne Grund in dem Bereich, den Du später auch messen möchtest. Je weiter weg Du vom Meerwasser-Salzgehalt gehst desto ungenauer wird es. In früheren Anleitungen hiess es noch, dass man mit Osmosewasser kalibrieren sollte, was natürlich Schwachfug war.

    Allerdings ist ein Refraktometer nie sehr genau, eher unter der Kategorie "Schätzeisen" als Messinstrument.

    Ja da hast du recht, ih dachte schon nach ob es vielleicht die Originalen zum nachkaufen gibt und wenn nicht vielleicht es vernüftig sein würde ein neues zu kaufen ein 250!

    Eine weitere sehr häufige Erfahrung: man ist unzufrieden mit dem Erstkauf und schafft sich dann (mit der Erfahrung des Erstkaufs) ein besseres Gerät an. Und jetzt stehst Du vor der Wahl: Situation akzeptieren und mühselig durchkämpfen, fragen bei Aqua Medic, was ein Verrohrungsset neu kostet (und viel doppelt kaufen) zum sehr überhöhten Preis (ich habe es nicht in der Liste der Ersatzteile gefunden) oder einfach selbst anfangen, die Verrohrung zu bauen (was ich empfehlen würde).

    Ich habe gerade Erfahren von Aqua Medic das es nicht mehr die Originalen Rohre sind und die mir nicht weiter helfen können! 😥

    Hätte mich auch etwas gewundert. Ich habe noch nie gesehen, dass jemand einen Knoten in das Rohr konfiguriert. Kann auch sein, dass einige lose Teile etwa von der Verscrhraubung der Rohre fehlen, ohne die kann man sie teilweise nicht befestigen.

    Aber das ist genau der Grund, warum ich sagte, dass ich das nicht empfehlen würde. Unnötige Bastelei direkt am Anfang.

    Das wirst Du kaum verhindern können. Sonst müsstest Du ein Quarantänebecken betreiben und erst wochenlang warten, ob vielleicht unerwünschte Mitbringsel auftauchen. Vieles wirst Du am Anfang auch gar nicht erkennen können wie Gelege von Strudelwürmern und ähnliches.

    Mache Dich vor dem Kauf von Korallen mit dem Dippen von Korallen vertraut, das kann schon helfen, vieles direkt abzuwehren.

    Schau Dich mal auf Youtube um, was dort an Technikbecken von Armatus 250 gezeigt wird. Einiges ist Schrott, aber es zeigt die Technikbecken zumindest in Aktion und wird Dir etwas helfen, die Rohre zu sortieren.

    Dem Widerstehen eines Angebots, was nicht ganz den gewünschten Bedürfnissen entspricht, aber direkt vor Ort ist. Das wird leider noch sehr oft passieren und da wirst Du lernen müssen, lieber zu verzichten und zu warten, bis ein wirklich passendes Angebot erscheint. Sei es ein Tier oder ein Produkt der Technik.

    Ich sehe schon, Du hast nicht widerstehen können! :loudly_crying_face:

    Das ist eine ganz wichtige Fähigkeit für einen Aquarianer, der im Laden steht und sabbernd die schönen Tieren am liebsten alle mitnehmen möchte. Ganz gefährlich!

    Hier ist eine kurze Anleitung, die ich gefunden habe bei Aqua Medic: https://www.aqua-medic.de/de/download/Ar…ter-socks~d4864

    Schau Dir zuerst mal die obere Abteilung im Schacht an auf Seite 3 an, damit hast Du schon einige Rohre verbaut.

    Die Teile mit Kugelhahn gehören an den Ablauf zu den Filtersocken und als Anschluss für den UVC.

    Das Teil mit dem Schlauch muss bis auf den Boden des Technikbeckens, denn die Pumpe steht auf dem Boden und hängt nicht in der Luft. (^-^)

    Eben geschaut und den Fühler mal angeschaltet. Aktuell 23grad ohne Heizung (die geht erst ab unter 20 an, wenn sie denn dann "an" ist). bei Minusgraden, wenn keiner heizt, Nachbarn nicht da sind usw., bis 20grad runter. (Hatten wir die zwei Wochen über den Jahreswechsel). Das Becken sah gut aus, die Zimmerpflanzen teils weniger. Ich brauche zb nur 1x die Woche scheiben wischen, mit Heizung sieht es anders aus, da die Bakterien sehr davon profitieren.

    Heizung brauche ich im Wohnraum definitiv nicht.

    Da ich das TB im Becken habe, geht alle Wärme der Geräte direkt ins Wasser, dazu niedrige Beckenhöhe. Bei mir hängt der Fühler dierekt am AS, im TB. Wenn ich links messe, also 4meter entfernt, ist die Temperatur deutlich kühler (0.5Grad etwa) Hier läuft nur eine Stream.

    Wenn ihr die Heizung bei euch aus macht, kühlt das Becken derart aus? Ist es bei euch so kalt zuhause? Ich kann mir kaum vorstellen, das jemand einen Wohnraum unter 22 Grad hat, es sei denn das Becken steht im Keller.

    Im großen Becken habe ich normalerweise keine Probleme mit der Temperatur im Winter, allerdings habe ich zwei kleine Becken gerade hier laufen ohne Abschäumer und somit ohne Atemkalk. Deshalb muss öfter mal gelüftet werden und die Kalte Luft zieht genau an den Becken vorbei.

    In einem Becken, welches tief steht war die Temperatur auf 15°C gefallen nur mit Pumpe, danach habe ich einen Heizstab reingehängt. War zum Glück nur Lebendgestein drin. Ich hatte das auch deutlich unterschätzt weil ich bei mir am Schreibtisch immer 18-22° gesehen habe. Die kalte Luft zog am Boden dann vorbei und war dort lokal deutlich kälter als mein Schreibtisch.

    Solange die Heizung läuft ist alles gut, wenn aber dann ständig gelüftet wird im Winter geht die Temperatur schon deutlich runter in den kleinen Becken, die im Zug stehen oder am Boden wie ein temporäres Becken für das Lebendgestein.

    Generell heize ich aber in Aquarienzimmern gut, weil es deutlich billiger ist den Raum mit Gas zu heizen als das Aquarium mit Strom.