Hallo
Ich möchte das Thema mal losgelöst von den Fragen betrachten die zur zeit vorliegen.
Ja, für mich ist das auch das einzige Thema wo ich nicht richtig weiter komme. Zu oft funktioniert genau das nicht was mir empfohlen wurde und zum anderen meine ich das ich meine Schwächen fast schon kenne.
Ich habe mich nicht an das gehalten was andere machen und habe zum Beispiel über 10kg Frostfutter in einem Jahr auf 2500 Liter verbraucht. Also müßte ich etwas andere Erfahrungen gesammelt haben. Mir ging es wohl ähnlich wie Peter Schmiedel und Stefan Ott, aber deren Erklärung das das tote Gestein dran Schuld ist passt mir gar nicht in den Kram. Wobei sie anderseits schon recht haben , aber die Probleme die sie schildern (eigentlich Claudes Meinung) auch mit lebendem Gestein auftretten müßten. Also ich zweifle nicht daran das das tote Gestein beim entfernen die probleme beseitigte, sondern ich zweifle daran ob man das dem richtigen in die Schuhe schiebt.
Ich werde in der Disskussion auch sehr hartnäckig meine Ansicht vertreten, denn wenn die andere Seite mich überzeugt hänge ich das Hobby an den Nagel. Dann kann ich es mir nicht leisten und auf 300 Literbecken habe ich keine Lust. Dafür habe ich dann die falsche Technik und auch die falschen Sachen wie z.B. Steine oder Lampen. Ich baue gerade groß um ohne das es mich geld kostet und versuche meine träume irgendwie umzusetzen.
Als ich auf totes Gestein als Ersatz kam hies es kann nicht die Leistung von Lebendem haben und wird nie richtig im Sinne der Filterung wie lebendes Gestein sein. Der Punkt scheint heute erledigt zu sein und jetzt schiebt man den Steinen ein Phosphatproblem zu das sie in der Art eigentlich nicht haben dürften.
Aber nehmen wir mal erst die Quellen worin 100% Phosphat dem Aquarium dauernd zugeführt wird. Im Futter denke ich wird der größte Teil Phosphat sein, Dannach kommt eindeutig Korallenbruch und somit auch das tote Riffegestein. Lars hat das analysiert und auch breit getreten. Also da sind riesiege Unterschiede bei der selben Substanz völlig normal.
Eigentlich entkräfte ich meine Argumente schon bevor ich anfange, aber ich will ja auch weiter kommen und verschiese mal lieber vorher mein Pulver. Calzuim und Phosphat gehen unter bestimmten Faktoren von selbst eine Bindung ein die leider wieder gelöst werden kann. Bestimmte Algen können dies nutzen und es ist auch bekannt das bei der Kalkwassermethode irgandwann ein Punkt der Sättung eintritt. Dies meint plötzlich wird kein weiteres Phosphat mehr gebunden sondern die Werte steigen im Hauruckverfahren plötzlich an. Es hilft dann auch gar nicht wenn man die Kalkwassermethode absetzt und mit Phospahtabsorbern arbeitet, da wirklich sehr schnell wieder neues gebildet wird. Ein Beutelchen Kontraphos half bei mir einen Tag
Weiterhin gibt es von Aquamedic einen Ersatzstoff für kalkies der auch noch laut packung andere nutzbare Eigenschaften hat. Er kann als Bodengrund benutzt werden und dann steht noch dabei das er auch zur Phosphatbindung benutzt werden kann. Also Calziumcarbonat und Phosphat gehen auch eine ähnliche oder die selbe Verbindung wie bei der Kalkwassermethode von selber ein.
Früher hies es das hoher Bodengrund gefährlich sei und der Stickstoff der dort verarbeitet wird sehr gefährlich bei wühlenden Tieren wäre. Aber heute kommt das durch die Miracle Mud Methode ja schon in den Becken in Mode. Mir geht es aber jetzt nicht um den Abbau von Stickstoff sondern mich juckt nur Phophat das aber auch so abgelagert werden müßte. Leider habe ich nichts Aquaristischen dazu im kopf, aber das Meer tuts doch für uns auch. Sehr große Mengen an Stoffen gehen im Meer für Jahrtausende verloren wenn sie an den richtigen Stellen sedimentieren. Es gibt Stellen in den Ozeanen wo sich Sedimentschichten von 20 metern pro Jahr bilden. Ich meine Forschungsberichte dazu gelesen zu haben, die diese Faktoren eingrenzen. Den eine normale lockere Schicht wird durch spült und wäre somit auch nicht aus dem Kreislauf entfernt. Also ich meine gelesen zu haben das sich dort Verbindungen bilden die die Poren verstopfen und so eine Abschottung stattfinden lassen.
Ein Argument was ich schon vor ein paar Tagen bekam war die einlagerung von Phosphat im meer in großen organismen. Dies ist aber zu vernachlässigen aus meiner Sicht da die Biomasse an sich nicht so derbe Schwankungen hat. Mal abgesehen davon das ein Korallenlaichen schon etwas das Verhälnis verschiebt aber vorher war das Element halt in den korallen die es schnell wieder aufnehmen um sich zu regenerieren. Sie wollen ja schon bald wieder ablaichen.
Was ich eigentlich meinte war aber das nicht im Organismus ein prozentual hoher Anteil sein muß ,sondern die meisten höheren organismen das meiste für Stoffwechselvorgänge brauchen und es somit mehrmal durch den Körper geht. Nicht jeder Organismus wächst unbegrenzt und somit braucht er das lebenswichtige Element (zumindest für die Suaerstoff gebunden Organismen) nicht zum einlaggern. Also es wird dauernd aufgenommen und auch genauso wieder ausgeschieden. Nur bei einer Gewebevermehrung wird auch etwas mehr eingelagert. Nur bewegen wir uns da in größen von 1-3% der Trockenmasse des lebenden Gewebes. Das Kalkskeltt lebt in dem Sinn aber gar nicht und zählt somit nicht zur Biomasse . Das ist eher ein Stoffwechselendprodukt das eben weitere Funktionen übernimmt. Ich denke dabei z. B. an eine Kapilarwirkung wenn ich mir große tote Korallenstöcke genauer anschaue. Ich meine bei Montipora erkennen zu können das sie einzelne kapillare haben die anders gefärbt sind obwohl der Teil des Skeletts schon lange kein leben mehr hat und nur noch stützende und verankernde Funktion hat. Vielleicht können Korallen so Nährstoffe vom Substrat (also z.B. dem Boden) nutzen. Schon in einen cm tiefe kann man andere Verhältnisse der nutzbaren Nährstoffe finden. Die Stoffe gelten in diesen konzentration für freiwasser schon als hochgiftig.
Mal schauen was ihr dazu schreibt und ob es sich lohnt wieder in die Bücherei zu gehen und mir einen dicken Stappel Bücher mitzunehmen. Ich könnte jetzt noch ein zwei Seiten schreiben, aber ich warte erstmal ab ob überhaupt interesse besteht: Also ich bin kein Profi auf dem Gebiet und mein Mittel und Kenntnisse sind sehr beschränkt.
Persöhnlich finde ich in den letzten Wochen die Aussagen von frank D für mich am relevantesten. Sie sind vom 20.1 und vom 23.1 2004. Die „suchen“ Funktion macht mir zur Zeit echt Spaß. Er geht auf stark belastete becken mit sehr niedriegen Messwerten kurz ein.
Mit freundlichen Grüßen Michael Hannig
