Pygoplites diacanthus schwierig einzugewöhnen?

  • Hallo,

    ich habe mal Threads über P. diacanthus gesucht. Leider steht dort immer nur was er Frisst (z.B. Korallen oder Krustenanemonen) und das er Agressiv gegenüber Artgenossen ist.

    Wie ist der Fisch denn so einzugewöhnen, geht er gut ans Futter oder eher Heikel? Gibt es bestimmte Regionen aus denen die Tiere besonders gut ans Futter gehen?

  • Mein Fisch war zwar etwas scheu in den ersten beiden Tagen, ging dann aber schnell ans gängige Frostfutter - vielleicht auch weil er es den anderen Fischen abgeschaut hat. Wichtig sind Versteckmöglichkeiten - die sucht er auch am Tage immer wieder auf.

  • Eher sehr Heikel was Futterannahme angeht.
    Du wirst bei deinnen Recherchen sicher gelesen haben das er ein Nahrungsspezialist ist und in der Natur nur von Schwämmen lebt.

    Ob er nun leicht oder schwer an ersatzfutter zu bekommen ist wird von sehr vielen Faktoren abhängen. Wie groß ist er, je kleiner desto leichter ans Futter zu bekommen, große exemplare gleich im Laden lassen. Soll er in ein Fisch oder Riffbecken, er sollte nur ins Riffbecken da es dauern kann bis er ans Futter geht und dann findet er zumindest das eine oder andere Fressbare auch wenn es mal ne Kruste ist.

    Wobei ich sagen kann das meiner bisher an nichts interesse Zeigt. Ihn ans Futter zu bekommen hat allerdings etwas gedauert, er hat zunächst nur Forstfutter genommen das auf dem Boden zu liegen kam. Er hat erst nach und nach zögerlich Frostfutter angenommen, Trocknfutter ignoriert er bis heute. Mitlerweile ist er ein gieriger fresser der alles gebotene Frostfutter gerne nimmt aber alles andere für Artemia schwimmen läßt.
    Ich würde dir raten ein sehr kleines Exemplar zu nehmen nicht mehr als 7 cm und bis er nicht eingewöhnt ist und Futter ordentlich annimt keine größeren Fische dazusetzten, ich habe schon in einigen Becken auch beim Händler und bei meinem Eigenem in seinem früherern Becken gesehen das er eher schüchter auf andere große Fische reagiert wenn er nicht gut eingewöhnt ist und dann auch nicht ans Futter geht.

    Er schwimmt auch schon mal gerne im Riff umher manchmal sucht er den ganzen Riffunterbau nach fressbarem ab und nimmt dabei ungewöhnlichste Schwimmhaltungen ein und quetscht sich überall durch wo er hindurch passt.

    Ich habe noch nicht versucht ihn zu vergesellschften das steht mir noch ins Haus wenn in ein paar Monaten mein neus Becken läuft.

  • Der Pygo soll seine Jugendfärbung (den auffälligen Augenfleck vor der Schwanzflosse) mit ca. 8 cm verlieren. Ich habe im Handel noch keinen gesehen, der diesen Fleck noch gehabt hätte. Eine Größenschätzung ist auch immer schwierig, aber die meisten Exemplare, die ich gesehen habe waren so um die 10 cm.

  • Würde ich ja gerne, aber ich weiss ja vom Stefan C., dass ein solcher Ausflug jahrelanges Sparenund ein Leben am Existenzminimun zur Folge hat... :face_with_tongue:

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel

    Musst halt mal ins gelobet Land kommen :grinning_squinting_face:

    Das heißt in Belgien gibt es die? Regelmässig (also auf gut Glück hinfahren) oder nur ab und zu mal?

  • Also Kenny wenn du die wirklichen ein "Pfau" zulegen willst, kann ich die gerne ein Paar Tips zu eingewöhnung diese wunderbaren Tieres geben ...

  • Zitat

    Original von Mark Vorreiter
    Also Kenny wenn du die wirklichen ein "Pfau" zulegen willst, kann ich die gerne ein Paar Tips zu eingewöhnung diese wunderbaren Tieres geben ...

    Ich bin mir noch nicht sicher, aber tu dir keinen Zwang an!

  • Ok Stefan, des wusste ich leider nicht :grinning_squinting_face:

    Also ich würde in einem seperatem Becken eingewöhnen. ca. um die 200 Liter reichen da aus. Biete ihm einige Versteckmöglichkeiten und gedämpftes Licht. Er soll ja keinen Stress haben der kleine. Sanfte Strömung reicht völlig. Abschäumer wäre zu empfehlen.

    Laßen wir mal die genaue Größe oder das Alter vom Fisch außen vor. Wichtig ist das er ein schönes dickes Bäuchlein hat ;). Reiche ihm in der Zeit des Eingewöhnens am Tage mehrmals kleine Protionen "Golden Gate" Artemia (kannst auch nen bissel Vitamine bei mischen). Beobachte wie er nach dem Futter geiert :smiling_face: , wenn auch nicht gleich die ersten 3 Tage aber nach und nach. Wenn du denkst er ist soweit, das er ins Hauptbecken kann beginnt die Zeit der Spannung für ihn und für dich.


    Wenn du noch fragen hast kein Thema


    Gruss Mark

  • Hi Stefan,
    schau mal unten :grinning_squinting_face:
    Babys von den Malediven sind nur saisonal erhältlich, dann aber in größeren Mengen.

    kenny,
    benütze mal die Suchfunktion mit "Pygoplites" oder "Malediven". Da ist schon viel geschrieben worden.

    Ganz kurz nochmal meine Erfahrungen und Beobachtungen:

    Pygoplites (gelbe Kehle) von den Malediven sind als Jungtiere sehr gut zu halten (fressen sehr schnell und auch Trockenfutter)

    Pygoplites (blaue Kehle) von den Philippinen und aus Indonesien gehen auch als Jungtiere (Babys) schlecht bis gar nicht ans Futter.

    Pygoplites (gelbe Kehle) aus Indonesien sind auch nicht gut haltbar.

    Pygoplites (gelbe Kehle) aus dem Roten Meer (diese haben die kräftigsten Farben) und Kenia fressen nur teilweise gut.

    Voraussetzung ist immer ein gesunder und schonend gefangener, gehälteter und transportierter Fisch

  • Das ist vielleicht keine Schlechte Idee ... könnte ihn ins Filterbecken setzen (ca. 90x90x60cm) da ist nur gedämpftes Licht und nicht soviel Strömung.

    Als Versteckmöglichkeiten gehen ja wohl auch einige PVC Rohre dekoriert mit einer Handvoll Lebendgestein ;o)


    Wenn ich meine Anlage demnächst umbaue, dann leg ich mir vielleicht einen zu, mal sehen ... war bisher immer gegen die Haltung von Großkaisern.

  • Also Stefan Großkaiser sind Prachtvolle und Dankbare Tier nach meinen Erfahrungen im Aquarium. Hast du noch einen Zwergkaiser oder sowas drin ???

  • Also dafür kann dir natürlich keiner die Hand ins Feuer legen. Da gebe ich dir vollkommen recht. Es kann auch vorkommen das dann dein Pfauenkaiser mal an einer Weichkoralle probieren tut, hat meiner auch getan, aber hat er wirklich nur Probiert. Er schwimmt immer schön seine Bahnen mit den Doks zusammen und knabbert gerne mal an spinat und Löwenzahn ...

  • Hallo Stefan.

    Es ist eigentlich ganz einfach mit den Großkaisern und den Korallen.
    Bester Fall: er geht an keine Korallen
    Schlechtester Fall: Er vernichtet deinen Bestand (auch abhängig was im Schmeckt, nicht unbedingt alles) innerhalb kürzester Zeit.
    Dazwischen ist alles möglich.
    Wann er das macht? Am ersten, oder am letzten Tag oder irgendwann dazwischen.
    Wenn du damit leben kannst, wirst du viel Freude mit dem Tier haben.

    Servus,
    Peter

  • Hallo!

    Leider zeigt die Erfahrung, dass auch nur ein kleiner Prozentsatz der gutfressenden Pfauenkaiser auf Dauer haltbar sind. Anscheinend können sie das gefressene Futter nicht entsprechend verwerten bzw. richtet es auf Dauer Schaden an.

    Ellen THALER berichtet zum Beispiel, dass Pfauenkaiser, die jede Art von Ersatzfutter nahmen und auch sichtbar wuchsen, nach spätestens einem Jahr ohne äußere Symptome starben. Eine Obduktion ergab, dass sich die Leber dieser Tiere buchstäblich verflüssigt hatte.

    Ich selbst pflegte einen Pfauenkaiser, den ich mit 4 cm Größe gekauft hatte und der sofort Ersatzfutter (auch Flockenfutter) annahm, 10 Monate lang. Er wuchs in dieser eit auf etwa 6 - 7 cm heran. Dann starb er innerhalb weniger Tage, ohne irgendwelche äußeren Krankheitsanzeichen zu zeigen.

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Nicht dass ich etwa Deine Aussage anzweifle :]
    aber hast Du Quellenangaben? Würde mich nämlich echt interessieren...

  • Hallo!

    Also ich habe meinen Pfauenkaiser schon mindestens 3 Jahre, eher länger. Er hat von Anfang an sämtliches TK Futter gefressen, zupft ab und zu an Xenien und Weichkorallen, aber das ist vernachlässigbar. Das Tier ist gut genährt und schön rund. Daß Pfauenkaiser sich nur von Schwämmen ernähren halte ich für ein Gerücht, denn in meinem Aquarium sind jede Menge Schwämme, die schaut er nicht einmal an.

    Gruß

    Aquarius

  • Hallo Stefan!

    Quellenangaben zu Pygoplites diacanthus:

    DAS AQUARIUM 12/2000. Joachim GROSSKOPF berichtet ausführlich über seine langjährige Erfahrung mit dieser Art.

    DAS AQUARIUM 3/2001. Joachim FRISCHE entgegnet.

    DAS AQUARIUM 4/2001. Ellen THALER entgegnet (von hier habe ich auch ihre Aussage bez. wahrscheinlicher Futterunverträglichkeit).

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Hallo Aquarius!

    Na klar gibts hin und wieder auch Pfauenkaiser, die es packen. Ich finde es schön, dass Du mit Deinem Tier Erfolg hast.

    Ich habe einen Bekannten (ist Zoohändler in Niederösterreich), der pflegte einen Pfauenkaiser zweieinhalb Jahre. Er bekam das Tier ganz klein und zog es bis zu einer Größe von 10 cm groß. Dieser Fisch war sein persönlicher Liebling und unverkäuflich. Als das Becken schließlich zu klein wurde, gab er ihn ab und nun schwimmt das Fischchen in 2000 l Wasser und es geht ihm immer noch gut.

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Also meiner ist aus dem Roten Meer und was die Farben angeht kann ich KS nur recht geben die sind sehr intensiv. :grinning_squinting_face:

    Ob sie nun in der Natur sich von Schwämmen ernähren vermag ich nicht zu sagen, was dagegen spricht ist er ein Jagdverhalten an den Tag legt. Ich füttere Normalerweise bei abgeschalteter Strömung, dann bekommt er soviel Frotsfutter bis er nicht mehr frist. Wenn dann die Strömung wieder in betrieb geht wird aufgeregt jedem durch die Strömung aufgewirbeltem Stück Frostfutter nachgejagt. Schwämme wird er in der Natur so er den ein Spezialist dafür ist nicht Jagen müssen.

  • Kenny,

    zum Thema Belgien. Einach hinfahren ist zwar eine Reise wert, aber wenn ich die Tour innerhalb Belgien machen (3 Läden) sind das schnell einige Hundert Kiliometer (gell Stefan :grinning_squinting_face: ).

    Ich grinse immer wenn sich die Leute hier beschweren das der nächste Laden 30 km weg ist ... für mich wäre das der Traum!!!

    Ich kann mein meinen regelmäßigen Touren mal auf die Tiere achten udn dich dann ggf infomieren. Sende mir mal eine Handy etc Nummer per PN.

    Aber Vorsicht, die meisten Läden sind ohne Navigation kaum zu finden, und in allen ist Deustch die falsche Sprache :winking_face: und auch mit Englisch kommt man nur sehr bedingt weiter. Würde dich da dann aber ggf unterstützen können.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    danke für das Angebot, aber durch die verschiedenen Postings hier bin ich doch wieder so unsicher das ich mir so einen Fisch lieber nicht zulegen möchte. Wenn tatsächlich soviele dabei drauf gehen... dafür finde ich das Tier einfach zu schön ;o)

    Die Läden in Belgien werd' ich mir aber trotzdem demnächst mal ansehen, zumindest Histroire d'Aux oder wie der hieß in Wavre :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Marc P.
    Also meiner ist aus dem Roten Meer und was die Farben angeht kann ich KS nur recht geben die sind sehr intensiv. :grinning_squinting_face:

    Ob sie nun in der Natur sich von Schwämmen ernähren vermag ich nicht zu sagen, was dagegen spricht ist er ein Jagdverhalten an den Tag legt. Ich füttere Normalerweise bei abgeschalteter Strömung, dann bekommt er soviel Frotsfutter bis er nicht mehr frist. Wenn dann die Strömung wieder in betrieb geht wird aufgeregt jedem durch die Strömung aufgewirbeltem Stück Frostfutter nachgejagt. Schwämme wird er in der Natur so er den ein Spezialist dafür ist nicht Jagen müssen.


    Im Freiwasser frißt er in der Natur jedenfalls nicht. Er ist nur beim Picken am Substrat zu sehen, und das meist im vollen Sonnenlicht. Interessant wären Ergebnisse von Magenuntersuchungen. Aber auch diese können standortbedingt falsche Ergebnisse liefern (siehe Fossa&Nielsen bei Centropyge flavissima).

  • Zitat

    Original von KS
    Im Freiwasser frißt er in der Natur jedenfalls nicht. Er ist nur beim Picken am Substrat zu sehen, und das meist im vollen Sonnenlicht. Interessant wären Ergebnisse von Magenuntersuchungen. Aber auch diese können standortbedingt falsche Ergebnisse liefern (siehe Fossa&Nielsen bei Centropyge flavissima).

    Hallo Klaus,

    hab grad auch wieder einen und forsche mal etwas im Forum :winking_face:

    Ich glaube nicht daß die Tiere mit den heutigen zur Verfügung stehenden Futtermitteln nicht lange am Leben zu halten sind. Eher das Gegenteil. Frau Thalers fall ist zwar nicht von der Hand zu weisen, aber man muß auch ganz klar sehn daß doch eine recht stattliche Anzahl weiterer Fische die nicht unbedingt Nahrungsspezialisten sind ebenfalls zu Tode gepflegt werden wo die Rückschlüsse auf die Ernährung zu führen sind.
    Theoretisch glaube ich auch nicht an eine ernährung allein von Schwämmen. Im friewasser jagen sienicht aber das heißt noch lange nicht daß sie am Substratnur die Schwämme abweiden. Also werden sich kleinere krebsartige sicher am ehesten eignen für eine Ersatznahrung.

    man liest gerade in der etwas älteren Literatur über manche Nahrunsspezialisten daß sie nicht länger am leben gehalten werden können, eben weil ihnene etwas zu fehlen scheint bei er Fütterung. Wenn ich mir dann aber die Fütterungsempfehlung Anschaue ist das nicht sehr verwunderlich. (z.b. Mergus Lexikas. Empfehlung bei vielen Kaiser Enchyträen und Mückenlarven.) :confused_face:

    Denke also diesbezüglich hat sich doch einiges getan die letzten zehn Jahre zumindest.


    Gruß Thilo

  • Hallo zusammen

    Schön das mal ein Thema auch wieder auflebt.

    Ich kann hier gar nicht soviel mitreden, da wir nur auf die Erfahrung von enem Tiere zurückgreifen können.

    Wir haben uns einen geholt, der bei Michael schon eine Weile vorgehältert war. War damals schon recht scheu und ging zögerlich ans Frostfutter.
    Das war im september letzten jahres. Heute haben wir einen Vielfrass der an alles geht was wie Futter aussieht.
    Mit der Schädigung von Tieren haben wir wohl Glück.

    Alles im Becken ausser Krustenanemonen lässt er in Ruhe. Ausser wir verstellen eine Koralle oder Muschel an eine andere Stelle dann beisst er rein. Oder auch in neue Korallen, beovrzugt Weich oder Lederkorallen.

    Hat schon locker den doppelten Bauchumfang als vorher was auf einen guten Zustand hindeutet.

    anfangs bekam er Prügel wie Hölle von den beiden Kollegen Centropyge bispionosa die aber jeden neuen zeigen wollen wo der Hammer hängt.
    War net lustig, der Fische bekam Pünktchen, aber nur rein vom Stress her. nach zwei Tagen waren die wieder weg. Er hatte nachfolgend noch zweimal etwas an der Floss und Haut was aber schnell abfiel.

    Im grossen und ganzen war der Fisch nicht so sonderlich schwer, wir hatten halt Glück das er schon ans futter gegangen ist. Ist meiner Ansicht einer der Knackpunkte.

    Er dürfte nun so ca. 10 Zentimeter sein, tendenz langsam wachsend.

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Alles im Becken ausser Krustenanemonen lässt er in Ruhe. -Träum- :grinning_squinting_face:

    Thilo,
    über Pygopliotes und seine Fressgewohnheiten ist doch genug bekannt. Man muß halt ein Tier kaufen das aus einem Importgebiet stammt das für seine fressenden Pygoplites bekannt ist. Weshalb also mit nichtfressenden (blaue Brust) noch experimentieren?

    Ich bin manchmal über die aussagen von Fr. Thaler erstaunt. Z.B. in der neuen Koralle das Foto von Centropyge multicolor und die (in meinen Augen) falsche Bezeichnung der Stressfärbung.

  • Zitat

    Original von KS
    Ich bin manchmal über die aussagen von Fr. Thaler erstaunt. Z.B. in der neuen Koralle das Foto von Centropyge multicolor und die (in meinen Augen) falsche Bezeichnung der Stressfärbung.

    Hi Klaus,
    genau das habe ich auch gedacht. No way das der Multicolor in Normalfärbung so grau braun ist. Muss dann wohl mal zum Verbreitungsgebiet fliegen und mir das ansehen :grinning_squinting_face:

    Für mich ist das wieder eine Aussage von ihr die ich absolut nicht nachvolliehen kann.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Robert,

    schreibe mal zwischen die Zeilen.

    Gruß Thilo

  • Zitat

    Original von KS


    Thilo,
    über Pygopliotes und seine Fressgewohnheiten ist doch genug bekannt. Man muß halt ein Tier kaufen das aus einem Importgebiet stammt das für seine fressenden Pygoplites bekannt ist. Weshalb also mit nichtfressenden (blaue Brust) noch experimentieren?

    Ich bin manchmal über die aussagen von Fr. Thaler erstaunt. Z.B. in der neuen Koralle das Foto von Centropyge multicolor und die (in meinen Augen) falsche Bezeichnung der Stressfärbung.

    Hallo Klaus,

    mh manchmal schon. Wenngleich ich ja viele ihrer Werke schätze.

    Was mich daran am meisten wundert ist doch das Verbreitungsgebiet des Fisches selbst. In steinigen Regionen wo das Tier nicht soviel auf Koralen Schwämme etc. zurückgreifen kann, adaptiert sich sein Organismus ja auch sehr gut, also glaube ich kaum an ein Nähstoff dem wir ihn nicht geben können. Das wüde irgendwie nicht passen.

    Genauso seh ich das auch bei vielen anderen "Zupfern" wo es sein lassen. Ist vieleicht öfters mehr vom Verbreitungsgebiet in der Natur abhängig wie wir das vielleicht Registrieren wollen. Es scheint aber auch so, daß Fische unterschiedlicher herkunftsorte sich bisweilen immr noch gut Anpassen können, also auf Korallen verzichten.

    Wie sind denn eine Erfahrungen mit dem Pfaui?


    Gruß Thilo

  • Hallo Thilo :smiling_face:

    Noch länger möchte ich den Thread (bzw. Posting) nicht werden lassen, so versuche ich mal zusammenzufassen :smiling_face:

    Scheiben geht er bei uns "leider" gar nicht an. Die grünen sind massiv auf dem Vormarsch, ich spritze immer wieder um sie etwas zurückzudrängen. Hätte ich nicht eingegriffen wäre eine Hinrkoralle schon hin. Teilweise zog siie sich schon zurück und das nur wegen grüner Scheiben.... (echt übel)

    Der Pygo geht leider an die kleinen Krusten, also nicht an die grossen grünen Palythoa. Die aber haben es seit sie von mir und Harald mal dezimiert worden nicht mehr ganz so einfach sind einfach zu wenig und die Scheiben haben alles im Griff. (drumherum) Zum Glück wachsen die Scheiben nur an drei Stellen so das es noch überschaubar ist.

    Der Pygo frisst wie mir scheint gleichermassen gerne Flocken und frostfutter. und ja es stimmt es gibt mehrere Male am Tag, meist zweimal Flocken und dazu noch ein oder zweimal Frostfutter.

    Der fisch ist ca. 2 cm gewachsen dafür aber in der Bauchregion noch mehr. Aber dazu neigen alle unsere Fische, das sie genug am Bauch haben. Unser gelber ist eine Augenweide, hat einen Bauch wie ein UBoot. Wobei dazu gehören auch die beiden C. bispinosa die ähnlich gut im Futter stehen.

    Die haben im übrigen schon immer Palaver gemacht wenn neue Fische reinkamen, ich meine wenn es was grösseres war. Egal ob rotmeerdoc, oder anderes, sie waren die ersten die drauf sind. Aber nie was ernsthaftes, dennoch für einen neuen Fisch bedrohlich.

    Um aber auf die Frage zurückzukommen, ja ich halte den Pygo für einen sehr friedlichen Fisch gegenüber anderen Fischen. Da wir aber nicht mehr Tiere aus der Kaisergruppe dazu halten kann ich es nicht sagen.

    Irgendwann wenn es sich ergibt möchte ich und Manu ein Paar Genicanthus bellus dazu packen. Aber da lassen wir uns zeit die beiden will ich vorher ans Futter gehen sehen.
    Ich glaube aber nicht das er von sich aus Agressiv ist, vermutlich wenn dann nur gegen direkte Konkurrenz in Form eines Mänchens.
    Da kann der Klaus sicher mehr dazu sagen der sicher schon seine Paarhaltungsversuche durch hat oder zumindest was darüber weiss.

    Joachim Grosskopf hat schon einiges dazu mal gepostet.

  • Hallo Robert,

    Thanks für das Statement, dann wollen wir es so belassen :smiling_face:

    Aber Hey, wenn die genicanthus mal eingezogen sind Berichte darüber, die sind ein Traum :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Irgendwann wenn es sich ergibt möchte ich und Manu ein Paar Genicanthus bellus dazu packen. Aber da lassen wir uns zeit die beiden will ich vorher ans Futter gehen sehen.

    Gruß Thilo

  • HI Thilo

    na na na.... ich meinte nicht die Diskussion lassen, sondern ich wollte nicht in deinen langen Thread noch mal dazwischen schreiben, das Post wäre dann einfach zu lange geworden. So nach und nach ist doch okay. Also sicher nur falsch verstanden... was ich meinte...

    Klar werde ich über die Genicanthus bellus berichten, aber bis die einziehen dauert es noch eine weile.

    Ansonsten immer nur ran und weiterschreiben, über die Sache hier kann man gar nicht genug schreiben und lesen :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Thilo
    [quote]Original von Robert Baur
    Ich kann hier gar nicht soviel mitreden, da wir nur auf die Erfahrung von enem Tiere zurückgreifen können.
    Denke so ergeht es den meisten (Nicht Händlern). Bei mir sind es nun fünf, aber das ist im Prinzip auch nix, an den untersch. Erfahrungen hier im Forum gemessen. Drum Denk ich kann man wieder mal etwas darüber plaudern :winking_face:

    hi thilo,

    nun, ich denke, dass die nicht-händler eher erfahrungen mit den tieren erlangen können, als der übliche händler.

    welcher händler hat schon einen solchen pygo in seinem schaubecken über längere zeit schwimmen....?

  • Hi Joe

    Na das sicher nicht, aber ich kenne dann doch ein paar Händler die so ein tier auch mal länge schwimmen haben. Hier kann man doch viel ausmachen, ich meine Futteraufnahme, verhalten gegenüber anderen Fischen.

    Im Grunde denke ich aber das man mehr als ein Tier gepfegt haben sollte, da man sonst immer dazu neigt die eigens gemachte Erfahrung zu favorisieren. Vor allem dann wenn man Artikel darüber macht etc. peng peng.

  • Zitat

    Original von Joe

    hi thilo,

    nun, ich denke, dass die nicht-händler eher erfahrungen mit den tieren erlangen können, als der übliche händler.

    welcher händler hat schon einen solchen pygo in seinem schaubecken über längere zeit schwimmen....?

    Hi Joe,

    seh das ähnlich wie Robert. Was ich noch Hinzufügen möchte, sind die kooperativen Händler welche einem auch helfen, gerade in klängerer Eingewöhnungszeit oder auch mal bei einem Spezialisten oder auch wenn mal einer zurück ins Händlerbecken sollte usw. hier habe ich schon vielfach Hilfe bekommen ohne die einiges sicher nicht geklappt hätte. Also aus dieser Sicht hat der Händler dann doch eine recht wichtige Funktion.

    Robert,

    achso.. Ok comprende :winking_face: ...die langen Beiträge biste ja gewöhnt :grinning_squinting_face:

    Was mir noch aufgefallen ist, ich bin mir ziemlich sicher daß es kein "Gelbbauch" ist, er also einer der besonders heiklen sein muß. Ich sage drum so ein Tier ist ein absoluter Ausnahmefall, ich kenne das selbst noch nicht bislang.

    Eigentlich sollte er ja wieder zurück zum Händler, aber werd mich wohl nicht mehr trennen von ihm. Er war recht Blass beim Einsetzen Pünktchen kurz danach etc. das volle Programm also. Dann die (über)rasche(nde) Wende.

    Da sieht man mal wieder wie Unterschiedlich Tiere sein können. Doch Leider viel zu selten positiv.

    Werde mal Nachforschen wo er genau herkam. Vielleicht bekomm ich das raus.


    Gruß Thilo

  • Hai zusammen!

    Nach längerer Urlaubspause bin ich wieder mal hier (endlich).
    Was ich zum Tehma beizutragen hätte wäre:
    Unser ciliaris ist vor ein paar Tagen nach über einem Jahr Haltung von einem Tag auf den anderen auf eine Crispa losgegangen. Nicht, dass er sich zerlegt hätte, aber vom "Leo" (Leopardendrücker) offenbar abgeguckt, den ich einmal beim hinbeissen beobachtete, sah ich plötzlich den "cili" auch hinbeissen.
    Die Premnas sind in der quadro. also helfen diese der crispa auc nicht.
    Ich habe die Anemone aus dem Becken genommen um ein weiteres Verletzen zu verhindern.

    P.S.: Der "cili" frisst auch alles was reinpasst - sogar Anemone!
    Bekommen habe ich ihn mit ca. 7cm, jetzt hat er so ca. 20-25cm und ist der Chef (neben dem Fipps :smiling_face:

    Servus,
    Peter

  • Hallo Peter,

    villeicht ist deinen Fischen langweilig?
    Oder es fehlt der "Schmusepartner" :grinning_squinting_face:

    In der Literatur wird der Cili ja oft auch als extrem Aggressiv anderen Kaisern gegenüber beschrieben und daß er bisweilen auch nicht lange durchhält so daß man (in Büchern zumindest) davon ausgeht daß ihm auch bestimmte Nahrung fehlt. Ich selbst kenne bislang jedoch keinen fall wo sie derartes bestätigen läßt.

    Du hast doch auch noch weitere Kaiser im Becken oder? Dem Gefühl nach meine ich, könnte es Probleme geben mit der Vergesellschaftung von P.crysurus und P.imperator, da beide ebenfalls sehr dominante Kaiser.

    Daß er aber nun plötzlich an eine crispa geht ist eher unnormal Denk ich, das könnter ne Ursache haben die erst mit der Zeit kam. Er also nicht Instinktiv mitbrachte. Ein Neuzugang z.b. oder Imponiergehabe anderen wachsenden Fischen gegenüber?

    Er wird ja meist erst mit erreichen der Geschlechtsreife so dominant. So zumindest mein Wissensstand.

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