Nesselgifte - Werkzeuge

  • hallo!

    ich habe vor mir eine e. quadricolor zuzulegen da diese angeblich eine der verträglichsten im korallenbecken ist.
    in meinen büchern finde ich leider sehr wenig darüber, vorallem über die nesselgifte.
    wie gefährlich bzw. schmerzhaft sind die üblichen in becken gehaltenen anemonen?
    wie schützt ihr euch davor bzw. wie führt ihr allgemein arbeiten im becken durch? handschuhe, greifzangen, pinzetten usw.? natürlich auch in hinblick auf die tiefe und höhe des beckens gemeint.

    würde mich freuen mal zu hören wie der grossteil hier in ihren becken arbeitet bzw. welche erfahrungen ihr mit diversen hilfsmitteln gemacht habt.

    gruss
    gerald

  • Hallo Gerald,

    arbeite ohne der von dir angeführten Hilfsmittel.Ich mache alles mit den Händen ohne Handschuhe.

    Die Berührungen mit meiner E. quadricolor sind nicht schmerzhaft.Auch nicht die mit der Scolymia.

    mfg Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan H. (2. November 2003 um 16:45)

  • HAllo Gerald


    Alle Nesseltiere nesseln mehr oder minder stark
    bei den meisten von uns gepflegten Tieren können die die Nesselfäden unsere Haut nicht durchschlagen und richten somit auch keine Schaden an.

    Bei der Entacmea hatt ich nie irgendwelche Schwierigkeiten auch keine kleinen Pusteln oder Rote Flecken wie dies bei anderen Anemonen passieren kann.

    Ich hab immer ungern mit Handschuhen gearbeitet da mir dann das feeling fehlte.

    Arbeitet man sehr oft mit den Tieren wird man auch wesentlich unempfindlicher.

    Wenn ich viele Ableger gemacht habe und lange Acroporen und anderen SPS angefasst habe dann hat sich bei mir 3 - 4 Tage später die obere Hautschicht abgelöst.
    Es hat allerdings keine Entzündungen oder tiefere Wunden gegeben.
    Es kam auch nur dann vor wenn ich wirklich den ganzen tag Ableger gemacht habe


    Gruss Claude

  • Hallo Gerald,

    ich grabsche auch ohne irgendwelche Hilfmittel in meinem Becken rum :grinning_squinting_face: Bisher hat mir das auch nix ausgemacht, ich denk aber mal, das kommt vorallem auf die Empfindlichkeit der jeweiligen Person an. Wichtig denke ich ist aber auch, sich vorher und hinterher gründlich die Hände zu waschen. Vorher eben, damit ich nix ins Becken einbringe, was vielleicht Schaden anrichten könnte und dabei achte ich auch darauf, die Hände wirklich gut abzuspülen. Naja, und hinterher ist ja klar... Ist halt so, wie wenn man sich zum Essen an den Tisch setzt :winking_face:
    Etwas vorsichtiger wäre ich sicherlich bei den giftgrünen Krustenanemonen, die sind sehr giftig. Allerdings hab ich diese nicht, also auch kein Thema bisher. Ansonsten, ich sehe auch zu, sehr vorsichtig mit den Tieren umzugehen, möglichst an den Substratsteinen anzufassen und wenn ich sie direkt anfassen muss, nun nicht gerade zu quetschen oder gar zu verletzen.
    Einige Tage sehr unangenehm war es, als ich meinen Bodengrund ausgewechselt hatte und den alten mit den Händen rausgeschaufelt habe. Aber ich glaub, da waren eher kleine Borstenwürmer und ähnliches ungnädig über die Aktion und haben das mich halt spüren lassen. Böse Entzündungen und sowas gabs aber auch da nicht, nur ein leichtes Brennen und Stechen an manchen Stellen.

    Viele Grüsse Kathrin

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  • hallo!

    zuerst mal danke für die schnellen antworten.
    hab aber gesehen ihr habt, zumindest zwei von euch, ein eher kleines becken. bei meinen beckenmaßen mit 80 tiefe und 70 höhe wird das mit den händen allein nicht so einfach werden. deshalb auch die frage nach den hilfsmitteln.

    gruss
    gerald

  • Hallo nochmal Gerald,

    naja, stimmt schon, bei einer bestimmten Beckentiefe wird es nicht einfach. Aber 1. hast Du doch nicht alles auf dem Boden stehen, 2. werden Deine Arme eine normale Länge haben und damit schon ein Stück reinreichen :grinning_squinting_face: und 3. versuch mal mit einem Hilfmittel eine Wulstkoralle aufzuheben :grinning_squinting_face:

    Viele Grüsse Kathrin

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  • Hallo Gerald
    Bin seit 20 Jahren Meerw. Aqu. und habe bis vor 8 monaten auch immer ohne Schutz im Aquarium handiert, jetzt geht es nicht mehr ohne Schutzhandschuhe mit langen Ärmeln.Habe dicke juckende Pusteln bekommen die eine Woche lang juckten.Benutze eine lange Eheim Zange auch.

  • Als hilfsmittel gibt es die bereits angesprochene "Pflanzenzange" von Eheim und ein größerer, stabiler Greifer - da weiss ich die Firma aber nicht.

  • Hallo Stefan!

    Da ich ein sehr tiefes Aquarium habe, würde mich der stabile Greifer schon sehr interessieren. Vielleicht kannst du den Hersteller doch ermitteln?

    Gruß

    Aquarius

  • Ich krieg auschlag von den Nesselgiften, aber Schmerzhaft empfand ich sie noch nie. Nur einmal haben mich Steinkorallen Ableger schmerzhaft vernesselt (Montipora, Acropora). Da hatte ich aber ne Wunde an der Hand.
    Ich wasche mir einfach direkt nach dem Kontakt die Hände gründlich mit Seife, dann passiert gar nix.

  • Je nach Tiefe des Beckens kommt man mit jeder Zange an seine Grenzen :smiling_face:

    Ich fühle meine Kupferanemonen Kolonie überhaupt nicht wenn ich sie mal berühre.

    Die einzige Anemone die wiklich sehr sehr böse nesselt habe ich dieses Jahr beim Tauchen entdeckt. Sie wird Hellfire genannt und ich kann sagen, diesen namen verdient sie zu Recht. Die Wunde blieb einige Wochen. Auch als TL uns langjähriger Aquarianer kennt man halt nicht alles.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von C. Schuhmacher

    Wenn ich viele Ableger gemacht habe und lange Acroporen und anderen SPS angefasst habe dann hat sich bei mir 3 - 4 Tage später die obere Hautschicht abgelöst.

    Gruss Claude

    Hi,

    sagt mal, mit welchen Werkzeugen macht Ihr eigentlich Ableger oder dünnt Steinkorallen aus? Gibt es da irgendwelches Spezialwerkzeug oder nehmt Ihr einen Seitenschneider (besonders gesäubert?)?
    Wenn ich versuche meine Monitporas oder Acroporas mit der Hand zu , brechen, passiert dies meistens an einer ganz anderen, ungewollten Stelle :D.
    Wie sieht es z.B. mit Echinopora aus? Die Teller wachsen bei mir wie wild ... und beim Stutzen habe ich hier auch so meine Probleme :loudly_crying_face:

    Gruß Ralf :grinning_squinting_face:
    {400l-Riff,Aquastar-automatisiert,HQI 2x150W+Blau/Mondlicht,Ström.-Ebbe/Flut/Wellen,Kalkreaktor,Ozon,UV,Stand+Dichte-Regelung mit autom. Wasserwechsel,Titan-Kühler,Rieselfilter,Zeovit,autom. Plankton+Spurenelemente/Aminosäuren-Dosierung}

  • hallo an alle!

    freut mich das euch das thema doch ein bissl interessiert.
    vielleicht eine kurze erklärung wegen meiner frage zu den werkzeugen bzw. hilfsmitteln. ich kann aus platztechnischen gründen mein becken nur von vorne erreichen.

    zu stefan otts zange kann ich nur sagen die sieht ja sehr praktisch aus aber der preis ist auch der hammer.

    eine frage an peter. entweder liegts daran, dass ich aus österreich komme und dieser ausdruck bei uns nicht existiert, oder weil ich ziemlicher neuling bin. was ist bitte ein DREMMEL??
    auch auf die gefahr hin das jetzt alle leise lächeln. :O

    leider sind die leute mit den "riesen" becken ausgeblieben. weiss wer was man in so einem fall macht? soll ja leute geben die sogar drinn schwimmen könnten :grinning_squinting_face:

    noch eine frage die vielleicht nicht so ganz zu diesem thema passt.
    ich hab mal kurz gesehen ich bin hier nicht der einzige katzenliebhaber. kann gleich drei mein eigen nennen. und die habens trotz 50cm oberbau nach drei minuten geschafft im leeren becken zu sitzen und mich anzusehen. und ich will nicht wissen wie interessant es erst wird wenns mal plätschert und sich drinn was bewegt.
    hat sich hier schon mal wer mit dieser problematik beschäftigt?

    und noch kurz zu den leuten die einen ausschlag bekommen. welche handschuhe verwendet ihr? was spezielles oder tuns da auch diese normalen arzthandschuhe?

    gruss
    gerald

    ps: ist halt das übel an einem neuling. der will immer alles genau wissen :grinning_squinting_face:

  • Dremel ist ein Elektrowerkzeug, das man mit allen möglichen Aufsätzen (z.B. Säge, Feile, Bohrer) bestücken kann - wird vornehmlich im Modellbau eingesetzt.

    Ich find die Zange auch teuer, aber ist ja eine einmalige Anschaffung...

  • Hallo Gerald!

    Die Leute mit den riesen Becken habens schwer, Ich habe schon mal auf der Leiter das Übergewicht bekommen und wäre bald kopfüber ins Becken gerutscht. Drum habe ich ja nach der Zange gefragt. Der Dremel Multi ist so ein kleiner Schleifer, fast wie beim Zahnarzt. Must halt öfter ORF Werbung schauen. Zu unserer Katze kann ich sagen, sie verfolgt das Geschehen im Becken mit Interesse, ohne jedoch was anzurichten. Im leeren Aquarium war sie allerdings auch schon.

    Gruß

    Aquarius

    Einmal editiert, zuletzt von Aquarius (3. November 2003 um 23:59)

  • hallo!

    könntest recht haben aquarius. seit ich das forum hier entdeckt habe komm ich nicht mehr zum fernsehen. :grinning_squinting_face:

    bei den katzen hatte ich mehr im sinn ob sich schon wer so eine art katzengitter überm becken installiert hat. wäre natürlich interessant aus welchem material wegen dem rosten. da ich ja die powerbalken habe denke ich wird das ideal zum spazierengehen.

    gruss
    gerald

  • HAllo Gerald

    Hier hab ich dir mal ein Beispiel zur Benutzung einer Zange in einem
    grösserem Becken angehängt


    Man kann mit zwei dieser Zangen ( Langversion ) ca. 1 m Wassertiefe gut überbrücken wenn man aufs Becken geht dann etwa 1,50m

    mit zwei Zange und viel Übung kann man auch ganze Aufbauten hinstellen.

  • Hallo Claude,

    Zitat

    Original von C. Schuhmacher :
    ....und wenn man ganz tief in´s Becken muss dann kann man auf solchen Tragekonstruktionen und einem Brett liegend oder sitzend recht gut arbeiten

    ja, ja, bis man ungewollt oder gewollt tauchen geht :winking_face:

  • Zitat

    Original von Gerald Gredinger
    noch eine frage die vielleicht nicht so ganz zu diesem thema passt.
    ich hab mal kurz gesehen ich bin hier nicht der einzige katzenliebhaber. kann gleich drei mein eigen nennen. und die habens trotz 50cm oberbau nach drei minuten geschafft im leeren becken zu sitzen und mich anzusehen. und ich will nicht wissen wie interessant es erst wird wenns mal plätschert und sich drinn was bewegt.
    hat sich hier schon mal wer mit dieser problematik beschäftigt?

    Ich haben einen neuen Thread dazu erstellt

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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