Nitratharz

  • Hallo,

    ich habe bei der Fa. Zajac ein Ionenaustauscherharz gesehen, das sie HP555 nennen. Dieses Harz soll in Süßwasseraquarien (z.B: Diskusaquarien) aber auch im MEERwasseraquarium anzuwenden sein. Auf NAchfrage wurde mir dies bestätigt. Regeneration mit NaCl.
    Hat jemand Erfahrung damit? ICh erinnere mich, daß es auch ein Lewatitharz gibt (MP6200 oder so ähnlich), das für den Einsatz im Becken geeignet sein soll.

    Ich verstehe nicht, warum das nicht Standard ist und stattdessen mit oftmals heiklen und aufwendigen Systemen (Nitratfilter) gearbeitet wird.

    Grüße
    Matthias

    Einmal editiert, zuletzt von MHeil (16. September 2003 um 19:28)

  • Hallo Matthias :smiling_face:

    Ich kenne das Produkt im einzelnen nicht.

    Du meinst es gibt ein Harz das man im laufenden Meerwasser einsetzen kann ?

    Bisher war mir nur bekannt das das Aufbereitungswasser damit behandlet wird nicht das Wasser das im Aquarium schon läuft ???

  • Hallo Robert,

    genau, das Nitrat soll mittels des Harzes aus dem Becken entfernt werden.
    Von Bayer gibt es ebenfalls ein solches Harz. Ich habe den NAmen gefunden: Lewatit MP62.

    Grüße
    Matthias

  • Hoi !

    Hmm.. Süsswassertauscher tauschen aber soweit ich informiert wurde gegen was anderes als Salzwassertauscher.

    Ich hab mir nach Rücksprache mit Cornelia Preis heute Preis Presal Marin (nicht ultra !!!) besorgt, einen Nitrat-Phosphat-Kieselsaüre-Eiweiss Killer auf Ionentauschbasis, der im Filter im laufenden Betrieb eingesetzt wird.
    Nebenwirkungen sind lt. Fr. Preis (deren Vater ich schon vor Urzeiten begegnet bin und deren Firma ich hohen Respekt entgegenbringe) bis auf einen leichten Magnesiumanstieg :face_with_tongue: keine zu erwarten da nicht gegen Chlorid sondern gegen natürlich vorkommende Mineralverbindungen getauscht wird.
    Das Zeugs muss ca. alle 6 Wochen regeneriert werden, alle 4-6 Wochen sollte auch ein 10% WW vorgenommen werden.

    Den Originalkorrespondenztext kann ich, da ich noch keine Genehmigung vorliegen habe leider nicht posten, hörte sich aber sehr gut an.

    Ab morgen hab ichs im Einsatz, mal sehen. Presal gibts lt. Fr. Preis seit einigen Jahren, es wundert mich daher dass weder positive noch negative Erfahrungsberichte existieren.

    Preis der Packung (1Liter Filtermaterial): ca. 40Euro
    Preis der Regenerationspackung (Preis): ca. 10Euro, ausreichend für 3 Vorgänge.

    So, genug eigentlich unbeabsichtigte Schleichwerbung :)) :))
    lg
    Karl

    Juwel Vision 450l, 4xT5, Multiflotor 1000
    Nano 40l (Asylbecken für Krabben etc.)

  • Hallo Matthias,

    ich würde mich auch über Deinen Erfahrungsbericht freuen. Denke aber auch (ohne die genaue NO³/PO4-"Produktion" Deines Beckens zu kennen), daß Du mit Wasserwechseln billiger wegkommen würdest.

    Ich würde aber mittelfristig auf jeden Fall NO² im Auge behalten. Mit dem Harz schaffst Du ja selektiv relativ unproblematische Stoffe - allen voran NO³ - aus dem Becken. Das könnte einem (vielleicht denke ich hier nun an eigene schmerzhafte Erfahrungen im Süßwasserbereich ;() bei Messung eines dann natürlich niedrigen NO³-Wertes eine hohe biologische Belastungsfähigkeit des Systems vorgaukeln. Also schnell noch mal ein paar Fischis rein und Ruck-Zug gerät das Becken aus den Fugen, da Ammoniak und Nitrit flott nach oben abgehen - obwohl man wegen des Harzes bei NO³ immer noch Null-Werte mißt.

    Grüße
    Andreas

  • Hallo Matthias,
    ich denke dass das Harz nicht nur das Nitrat aus dem Wasser entfernt sondern auch andere Stoffe und mir persönlich wäre das zu gefährlich. Ich habe mal irgentwo einen Artikel darüber gelesen und der sprach hier von einer tickenden Zeitbombe, da hier unkontroliert alle Stoffe dem Wasser entzogen werden. Ich kenne bisher keinen der ein Ionenaustauscherharz im Wasserkreislauf seines Aquariums installiert hat. Ich meine natürlich hier Seewasser.
    Gruß Peter

    Daten:
    Neu:

    Red Sea max 130

    Alt:

    Aquarium 2,30 x 0,80 x 0,70 m
    Royal Exclusiv Bubble King 200 mit Titannadelrad und 1500 Pumpe
    Kalkreaktor Schuran Jetstream 1
    Black Devil 10.000 und Strömungspumpen 2xTunze Stream 12000 Liter
    Grotech Photon Plus mit 3 x 250 Watt HQI + 8x39W Osram Blue
    IKS Computer, Grotech Dosieranlage

  • Ich habe diesen von MHeil aufgeführten Nitrat-Austauscher (Zajac) früher mal im Süßwasser benutzt und er funktionierte ganz gut, nur wurde er mit "Salzwasser" regeneriert. Das heißt das er für Seewasser nicht brauchbar ist.

  • Hallo Marc,

    so pauschal würde ich das nicht sagen: Dieses Harz soll mit einer 3molaren NaCl Lösung regeneriert werden. Es ist alles eine Frage der Konzentration. Zajac gibt an, daß im Meerwasser die maximale Bindungskapazität nicht erreicht wird. Das ist eine Folge der Salzkonzentration im Meerwasser.

    Gibt es auf Harze eigentlich Garantie, d.h. kann man das bei nicht-funktieren zurückgeben, wenn es ausdrücklich zur Verwendung im Meerwasser spezifiziert ist.

    Matthias

  • Ok!

    Nur das in der Meerwasseraquaristik, scheinbar im durchschnitt größere Becken laufen als in der Süßwasseraquaristik. Und wenn ich mich richtig errinnere ist schon ein paar Jahre her, war die Bindugskapazität auch im Süßwasser nicht gerade überweltigend. Also um ein anstieg des Nitrates seines No3 - NN systems vorzubeugen ok. aber um ein No3 50+ System auf No3 - NN zu bringen halte ich für nicht möglich, wenn man nicht jeden Abend regenerieren möchte.

  • Hallo zusammen

    Hier mal ein Zitat aus einem Buch zur Aquarienchemie

    Zitat

    Es (der Neutralaustausch) handelt sich um hervorragendes Verfahren für Wäschereien (usw)...-kurz für alle Instutionen und Betriebe mit großem Seifenverbrauch. Der Aquarianer wird dieses Verfahren nur benützen, wenn er ein ohnehin schlechtes Wasser noch schlechter haben möchte

    aus
    Guido Hückstedt Aquarienchemie 4. Auflage Stuttgart 1971. S. 36f

    Natürlich wird auch Nitrat getauscht, aber
    1. eben nicht nur Nitrat
    2. wird gegen Natrium getauscht.

  • Den Einfluss auf andere "messbare" Wasserwerte kann man ja ermitteln. So teuer ist das Harz ja auch nicht, also eine sehr begrenzte Menge Wasser immer wieder durchjagen und sehen was passiert.
    Dann kann man auch gleich die Bindungsfahigkeit im Meerwasser testen.

    Einmal editiert, zuletzt von Marc P. (18. September 2003 um 11:13)

  • Hallo Marc P,
    und ein Fisch und eine Steinkoralle, dann abwarten was zuerst verreckt. :winking_face:

    Gruß Alexander

  • Also, Alexander,
    was soll mit Fisch und Koralle passieren, wenn man dieses Harz ins Becken hängt????

    Ich habe diese Frage ursprünglich gestellt, weil ich vermeiden wollte, Geld für etwas auszugeben, was im Seewasser nicht funktioniert.
    Der Einfluß des Harzes auf das Wasser wird beim besten Willen nicht so groß sein, daß ein Tier darunter zu leiden hat. Maximal werden Natrium- und Chlorid-Ionen daran binden, so what??

    MAtthias

  • Zitat

    Original von MHeil
    Der Einfluß des Harzes auf das Wasser wird beim besten Willen nicht so groß sein, daß ein Tier darunter zu leiden hat. Maximal werden Natrium- und Chlorid-Ionen daran binden, so what??

    MAtthias

    Hi,

    woher weisst Du das? Hast Du eine Adsorptionsreihe vorliegen? Wenn ja, dann kann man die ja mal posten oder zumindest die Quelle angeben.

    Das Problem bei der Seewassertauglichkeit ist - wie es schon angesprochen wurde - die Ionenkonzentration. Man regeneriert mit NaCl um die auf dem Austauscher gebundenen Ionen mit einem hoeheren "Konkurrenzdruck" runter zu waschen. Wenn aber die "Ionenstaerke" -sprich im Salzwasser die NaCl-Konzentration - schon von Anfang an sehr hoch ist, wird die Bindekapazitaet des Austauschers entsprechend herabgesetzt.

    Der andere Aspekt ist die Ionenverschiebung. Als Austauschergruppen werden bei Anionenaustauschern i.d.R Sulfatgruppen oder Chloridionen verwendet, bei Kationenaustauschern oft Natriumionen.
    Das fuehrt dann nach der Regeneration des Materials und beim Neueinsatz zur Abgabe von Sulfat bzw. Natrium, und hier weiss immer noch keiner, was das fuer einen Einfluss auf die Tiere hat.

    Und dann spielt der pH-Wert noch eine Rolle bei der Adsorption. Und der ist in der Regel im Meerwasser hoeher als im Suesswasser, was sich ebenfalls auf die Kapazitaet auswirkt.

    Ich selbst wuerde den Einsatz synthetischer Ionenaustauscher nicht empfehlen, alleine schon, weil ich nicht in die Verantwortung gesteckt werden will, wenn sich damit jemand sein Becken abschiesst.

    Andererseits ist die Zeolithgeschichte auch nix anderes als ein Ionenaustauscher. Da wird auch Natrium rausgeloest und alles moegliche andere adsorbiert. Und hier hat es unter der Voraussetzung eines regelmaessigen Wasserwechsels meines Wissens nach bisher auch noch keine groesseren Probleme gegeben. Bei dieser Altbeckengeschichte und dem Zeolitheinsatz ist es aber vielleicht in der Tat ein Problem, v.a. wenn man wenig Wasser gewechselt hat, dass man beim Einsatz von natuerlichen oder synthetischen Ionenaustauschern die Wasserchemie so verunstaltet, dass in der Tat Korallen davon negativ beeintraechtigt werden.

    Also wenn dann wirklich mit viel Wasserwechsel! Aber ehrlich gesagt wuerde ich es sein lassen und lieber einen Algenfilter oder Sandbettfilter (in welcher Form auch immer) nehmen, da hat man mehr von.

    H Hersteller

  • Hallo zusammen

    Ich bin derzeit arbeitsbedingt leider nicht viel am Rechner, aber hier möchte ich auch noch einige Zeilen anmerken.

    Jörg hat es ganz gut beschrieben, wie ich finde.!!

    Bei einem ausreichenden Wasserwechsel wird wohl wenig passieren, da man evtl. Probleme damit wieder beseitigt.
    Allerdings ist die Frage für mich wie gut diese Harze sind, also in welchem Masse bestimmte Stoffe aufgenommen werden.

    Es müsste ja so gut sein, das es wesentlich mehr bringt als der Wasserwechsel. Denn hält man den durch und wechselt jede Woche 10% sinkt unter normalen Umständen (Futtereintrag im Rahmen) der Nitratwert ebenso.

    Und am allerwichtigsten wäre immer noch, die Ursache zu beseitigen :smiling_face:
    Letztentlich drehen wir uns irgendwie damit auch im Kreis. Es ist doch immer noch viel sinnvoller den Besatz und Futterbelastung ein wenig zu beschränken. Unter den Voraussetzungen sollte es dann nicht zu Nitratproblemen im Becken kommen.
    Das aber nur am Rande, da ich denke das dies eigentlich jedem klar ist.

    Es scheint aber schon so zu sein das im Jahre 2003 Nitratreduzierung immer noch ein Thema ist ...
    Das sieht man wenn man auf die Nitratproblemtehmen geht. Alleine vom Vanillezucker waren es satte 10.000 Aufrufe :smiling_face:

    An die die diese Harze nun probieren. Wenn Ihr Lust habt, dokumentiert doch einfach mal mit wie sich die Werte im Becken verändern. Ich denke das wäre letztlich für alle hier interessant.

    Grundsätzlich wäre ich allerdings mit diesen Austauschern immer vorsichtig. Vor allem dann wenn man nicht die erforderlichen Wasserwechsel durchhält und schludert.
    Hier wären dann die von Jörg schon angeschnittenen Alternativsyteme eine gute Wahl.

  • Ist doch klar das wir daran interessiert sind dem System Nitrat zu entziehen. Es gibt Phosphatabsorber, die somit schon mal einen Teil der Belastung des Wassers durch den Fischbesatz reduzieren, wenn man jetzt noch auf recht kostengünstige Weise den Nitratwert ähnlich effektiv senken könnte, dann bräuchten eben einige gerade nicht die "Ursache" beseitigen sprich den Besatz ausdünnen. Ich denke das ist auch legitim, und davon lebt die Aquaristik, Technik zu nutzen um das System am Leben zu halten, sonst können wir gleich noch mehr "Ursachen" beseitigen und die Abschäumung und Absaorber abstellen.

  • Hallo Marc :smiling_face:

    Gegenfrage:
    Was meinst du wieviele ich kenne die ihren Abschäumer nur noch einmal die Woche laufen haben?
    Es geht sicher das man ein laufendes System hat in dem nicht dauernd mit irgendwelchen Mittel eingegriffen werden muss. Po4 Adsorber stellen hier mal die Ausnahme...

    Wenn es bei mir soweit ist das ich meinen Nitratwert nicht mehr im Griff habe, dann reduziere ich Fische. weil weniger füttern einfach nicht drinn ist.

    Legitim okay klar, aber dauernd etwas zu reparieren was hausgemacht ist wäre für mich dann aber auch nichts.

  • Es geht bei der Seewasseraquaristik doch dauernd um reparieren.

    Wir vollführen hier mehr oder weniger erfolgreich eine Gradwanderung, ein bischen Spuries hier, ein bischen Baling da, hier ein Absorber, dort n bischen Kohle, Easylife und ver. Salzmischungen nicht zu vergessen. Das Thema ist doch so komplex und im Grunde so ungesichert, das man doch das wenigste als gesichert betrachten kann, ich denke da passt ein Austauscher gut rein. :smiling_face_with_sunglasses:

    Was die Wasserbelastung angeht gebe ich dir recht die Fische raus und alles wird gut, oder man entscheidet sich für eins Fische oder Steinis! :winking_face:
    Natürlich muss es doch möglich sein beides in ausreichendem Maße zu pflegen und wenn dann ein Tauscher helfen kann her damit.

  • Zitat

    Original von Marc P.
    Es geht bei der Seewasseraquaristik doch dauernd um reparieren.
    Wir vollführen hier mehr oder weniger erfolgreich eine Gradwanderung, ein bischen Spuries hier, ein bischen Baling da, hier ein Absorber, dort n bischen Kohle, Easylife und ver. S

    Hi Marc,

    das mag fuer einige Aquarien stimmen, und zwar - ohne jemanden angreifen zu wollen - bei vielen high-tech becken mit Steuerung hier, Mess-Sonde da, Regulierungskram und hast'e nicht gesehen. Da laeuft dann schnell mal was aus dem Ruder, obwohl man sich den Kram ja eigentlich angeschafft hat, um Ruhe zu haben. In vielen Faellen macht viel Technik nicht viel Sinn sondern stiftet eher Verwirrung, vor allem wenn man nicht weiss, was man eigentlich misst (Bsp. Redox-Potential).

    Aber fuer Aquarien, die nach einem eher oekologischen Stabilitaetsprinzip funktionieren, hat Aquaristik auch nicht annaehernd was mit einer Gratwanderung zu tun.
    Es gibt Becken, die einen relativ hohen Pflegeaufwand haben, andere laesst man einfach stehen und beide sehen top aus. Das ist aber nicht unbedingt gluecksache, sondern eine Frage der Beckenplanung, des Korallen- und Fischbesatzes, der Filterung etc. Sachen, die man einmal am Anfang plant und installiert, und dann muss man eigentlich nicht mehr viel machen, wenn man es denn richtig macht.

    Aber wie oft kommt es alleine hier im Forum vor, das Filterbecken im nachhinein neu geplant werden, ganze Wechsel auf andere Filtersysteme durchgefuerht werden etc. Das sind massive Eingrifffe von unserer Seite aus, wofuer aber das Aquarium an sich nichts kann. Klar kann es sein, dass man aufgrund eines nicht funktionierenden Filters auf einen neuen umsteigen muss, aber wie gesagt, das bedeutet nicht, das Riffaquaristik per se unberechenbar waere.

    Die Kontrolle und Nachdosierung von Spurenelementen, Haertebildnern und was weiss ich sehe ich auch nicht als Reparatur an. Die Tiere, die wir halten, dienen uns lediglich als Indikator fuer die Qualitaet des Milieus, in dem sie leben.
    Wenn man aber in einem Jahr von Kalkwasser auf Balling wechsel, dann aber wieder feststellt, das ein Kalkreaktor doch eigentlich das bessere ist, und man sich damit erst mal die KH in schwindelerregende Hoehen treibt,weil das Ding falsch eingestellt ist und dabei alles an Calcium ausfaellt was im Wasser drin ist, und man dann nachher gar nicht mehr weiss, was eigentlich los ist, dann ist das wiederum ein Problem des Aquarianers, wie er mit seinem Becken umgeht.

    Gerade Algenfilter, Sandbettfilter, das klassische Berliner System oder jede moegliche Kombination aus dem ohne viel Schnickschnack ist absolut nachvollziehbar und meiner Meinung nach keine Gratwanderung, wenn man nicht taeglich mit den Haenden ins Wasser langt und irgendwas rumfummelt.

    H Hersteller

  • Ich habe mal eine Mail an die Fa Preis geschickt und eine m.M. nach ordentiche, freundliche und ehrliche Antwort erhalten, wer daran interesse hat,

    bitte:

    Da ich dank dem langsamen greifen meines Jaubertsystems kein NO3 Problem mehr habe, sehe ich auch keine Veranlassung das Harz zu testen, wäre aber grundsätzlich bei Bedarf nicht abgeneigt.

    Andreas!

  • Hallo Andreas,

    irgendwie wird immer auf dein Krakenbecken verlinkt

    MfG, Frank


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  • Hallo Andreas,

    die Antwort der Fa. Preis auf Deine Mail klingt doch vielversprechend.
    Es scheint doch möglich zu sein, mit einem Ionentauscherharz Nitrat (und andere Schadstoffe!) sinnvoll aus dem laufenden Becken zu entfernen. Sinnvoll heißt hier, daß eine Reduktion auf 0mg/l nicht notwendig und sogar kontraproduktiv ist.
    Da wundert es mich nun noch mehr, daß die Methode nicht in der Meeraquaristik verbreitet ist und stattdessen auf extrem heikle Methoden (Schwefelfilter o.ä.) zurückgegriffen wird.

    Zu Jörgs Argument mit der Ionenverschiedung ist zu sagen, daß natürlich auch Wasserwechsel vorgenommen werden sollen, die dem entgegenwirken. Es wurde aber schon früher diskutiert, daß Wasserwechsel zur Nitratsenkung nicht sinnvoll sind (bei 50 mg/l Nitrat sind nach einem 10 %igen Wasserwechsel sind immer noch min. 45 mg/l Nitrat im Wasser).

    Ich komme langsam zu der Überzeugung, daß es einen Versuch wert ist.

    Matthias

  • Hallo Matthias,

    da ich in solchen Dingen ja grundsätzlich auch sehr experimentierfreudig bin, sehe ich da in Verbindung mit der Mail von Frau Preis auch keine Probleme mehr.

    Um eines würde ich an dieser Stelle gerne bitten, wenn Du das Harz testest, würdest Du mir dann einen kleinen Bericht mailen oder Pn´nen damit ich den auf meiner HP veröffentlichen kann?

    Andreas!

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