Hallo Zusammen!
Da ich gerade ein neues Haus plane/baue, ist für mich zunächst wichtig, dass ich alle Infrastrukturanschlüsse (Wasserleitungen, Abwasserleitungen) im Keller meines Hauses (hier gibt es einen Technikraum für's 1920 liter Aquarium ) richtig einplane.
Eigentlich bin ich einer aus der "alten" (süßwasser) Garde und habe bisher nicht mit UOA Anlagen gearbeitet, sondern immer nur mit VEn. Auf Empfehlung von Thorsten habe ich mir ne Menge über UOA durchgelesen und bin nun umso mehr der Überzeugung: Eine UOA ist nix für mich. Ich arbeite mit nem VE. Jetzt kommt das große ABER!!!
Wir verwenden eine Grundwasserwärmepumpe und werden also Grundwasser (hoffentlich nur leitungstechnisch
) im Haus haben. Im Aquariumtechnikraum wird sowieso ein Grundwasservorlauf/Grundwasserrücklauf installiert, weil ich damit die Kühlung des Beckens im Sommer fahren möchte. Ich frage mich nun, ist die UOA vielleicht eine Möglichkeit (ggf. in Kombination mit einem VE) das Grundwasser als Ausgangswasser für die Produktion von Meerwasser zu verwenden? Zunächst ist Grundwasser ja auch mit nem VE behandelt nicht geeignet.
Meine Mengen sind doch eher etwas größer - ich habe geplant das Meerwasser in 600 Liter "Chargen" herzustellen - deshalb wäre Grundwasser ggf. also interessant. Andererseits sind die Wasserpreise bei uns nicht so dramatisch, das dabei arm wird. Der Kubikmeter kostet inkl. Abwasser 2,10 EUR womöglich ist deshalb eine vernünftige UOA (obwohl recht teuer im Vergleich zu nem VE) die bessere Lösung, denn:
Da wir uns ja auch für eine Enthärtungsanlage (Ionentauscher) für das gesamte Haus entschieden haben, würde das ggf. meine eher negative Sicht auf ne UOA revidieren (man ist ja geistig flexibel
) Also die Variante "enthärtetes Trinkwasser + g'scheite UOA". Was denkt ihr? Welche möglichkeit ist optimal bei meinen Voraussetzungen?
Danke für Eure Meinung
Niederbayer
