weils leichter ist?
hab ich noch ein versuch frei?
Ne, falsch... hinsetzen ![]()
weils leichter ist?
hab ich noch ein versuch frei?
Ne, falsch... hinsetzen ![]()
Hallo Frank,
dein Beitrag ist super interessant!
Jetzt stellen sich mir eine Menge Fragen:
- wie viel geringer ist die Lichtdurchlässigkeit von physikalisch entfärbtem Glas?
- wie kann ich erkennen, welches Glas chemisch und welches physikalisch entfärbt ist?
- hat die chemische Entfärbung nur Vorteile oder auch Nachteile?
Hast du bei den Beckenmaßen mal über Acrylglas nachgedacht? Ja es hat auch Nachteile, aber ist u. U. eine Option, Sollte man meiner Meinung nach zumindest drüber nachgedacht haben.
Edit: ok hatte überlesen, dass du schon bestellt hast. Na denn bin ich mal auf die Vorstellung gespannt ![]()
Wegen Acryl
Ich habe mir mal ein Muster schicken lassen, um einfach zu testen wie es den seien wird in .....X Jahren , ich habe eine Acryl probe Stück in meinen Becken für 3 Jahre versenkt . Ergebnis nach 3 Jahren , zugegen ohne Pflege war die Scheibe bind ........ Hinzukommt eine unverschämte Preispolitik
Das sind meine Erfahrung zu Acryl Becken , was meine Entscheidung doch beeinflusst hat aus was mein nächste Becken gebaut wird ....
Hallo Armin,
es kommen beide Entfärbungen zum Einsatz. Die Chemische wandelt bei der Schmelze das stark färbende Eisenoxyd II in ein weniger färbendes Eisenoxyd III. Mit der Physikalischen werden die Farbpigmente dann noch weiter reduziert, besser gesagt überdeckt.
Bei zu starker Entfärbung wird das Glas grau, bzw. matt wirken, da die Farbpigmente ja noch da sind und für das menschliche Auge halt nicht mehr als Farbe wahrgenommen werden.
Auf die Festigkeit und Empfindlichkeit der Oberfläche hat die Entfärbung keinen Einfluss. Diese werden von den verwendeten Flussmitteln und deren Menge beeinflusst.
Gutes Beispiel ist hier das Bleikristallglas. Ist recht "Weich" und Kratzempfindlich, hat dafür aber einen edel wirkenden Glanz.
Für sehr hochwertige Gläser, z.b. Linsen für Mikroskope, werden sehr reine Rohstoffe verwendet, die eben sehr wenig Eisenoxyd enthalten und diese dann nicht mehr entfernt werden müssen. Für Industrieflachglas unwirtschaftlich und nicht bezahlbar.
Bei Industrieflachgläsern wird meist sogar noch Eisenoxyd zugegeben. Man versucht einen gleichbleibenden Grünstich zu bekommen. Zum einen erreicht man einen besseren UV-Schutz, zum anderen eine gleichbleibende Optik.
Man stelle sich nur mal ein Hochhaus mit Glasfassade vor, die aus verschiedenen Glaschargen zugeliefert wurde. Eine Scheibe wirkt hellgrün, die andere dunkelgrün....ne, würde nicht gut kommen....lach......
Die Durchlässigkeit kann man einfach messen. Man schickt einen Lichtstrahl (100%) durch das Glas, und misst dann wie viel % auf der anderen Seite noch ankommt. Mal so grob erklärt ![]()
Gruss Frank
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!
