Tridacna maxima und Standort

  • Hallo zusammen,

    seit heute habe ich eine ca. 8cm große Tridacna Maxima im Becken. Nach einer langen Eingewöhnung hat sie im Becken nach Licht an gleich mal Aktivität gezeigt und die Mantellappen ausgefahren. Meine Frage bezieht sich auf den Standort. Ich habe über dem Becken 3x50W Emitter von Peter Thalmann, die auf ca. 70-75 % betrieben werden. Ich habe die Muschel im Moment in einem Korallenhalter auf dem Sandboden platziert (ca. 60 cm Wasserstand), nicht ganz direkt unter dem mittleren Emitter (ca. 6-7 cm entfernt). Dort ist a) Platz, b) eine gute, nicht zu starke Strömung. Wie sehe ich, ob der Muschel das Licht dort genügt? Indem sie das wandern anfängt, wie schon oft gelesen, oder gibt es andere (frühere) Zeichen?
    Ich kann, sobald der Profilux kommt, auch noch einfacher die Beleuchtung maximieren, alternativ müsste ich auf einer der Riffsäulen eine Fläche freiräumen.. die sind ca. 25 cm hoch.
    Viele Grüße
    Alex

  • Hallo,
    hat sich erledigt, Standort ist jetzt Küche, wartet auf H2O2... ein großer Einsiedler hat sie erledigt, ich war einen Tag nicht da, heute morgen waren der Schliesmuskel und ein Teil der Mantellappen noch da...
    Was ist das eigentlich für einer? Ich dachte immer an einen Clibanarius sp..
    Gruß
    Alex

  • Guten Morgen,

    ich denke nicht, dass der Einsiedler deine Muschel auf dem Gewissen hat.
    Ich habe drei Tridacnas im Becken und bin damit auch schon mal umgezogen. Gesunde Muscheln machen schnell nach dem Einsetzen auf.
    Wenn der Standort nicht gepasst hätte, macht sich das erst nach und nach bemerkbar.
    Wie lobster, vermute auch ich, dass der Einsiedler nur für den Rest gesorgt hat.

    Gruß Steff

  • Hallo,

    die Muschel hat aufgemacht, ca. 5 Minuten nach dem Einsetzen. Eine halbe Stunde später war der Einsiedler dran, allerdings hatte ich vorher gefüttert... Borstenwürmer habe ich einige, waren aber keine in der Muschel drin (morgens um 6 Uhr). Ich war eben einen Tag nicht da, und kann zum Ablauf selbst nur Vermutungen anstellen. Da das Becken selbst erst vor ein paar Wochen neu aufgesetzt wurde (mit LS und Riffkeramik komplett umgezogen), sollte es nicht allzuviele große Borstenwürmer geben - ein paar sassen hinter der alten Riffkeramik...
    Den c. striolatus habe ich auch gesehen, kann den Einsiedler aber nicht eindeutig identifizieren. Der Bursche ärgert mich durch seine Größe und Umräumerei schon länger, er hat sicher 6-7 cm Größe, und hat die Muschel ohne Probleme gedreht.. das könnte natürlich später noch einmal geschehen sein.. Der Krebs kommt weg zum Händler, ich weiss nur nicht, ob zu einem Oktopushalter :ydevil :ydevil :ydevil oder einfach so in ein größeres Becken.
    Mal sehen, ob ich nochmal eine Muschel hole, waren teure 2 Tage... :loudly_crying_face:
    Gruß
    Alex

    PS: Der muss es gewesen sein, eine derartige Menge, wie der im Messbecher in 2 Stunden geka**t hat :grinning_squinting_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Alex_Muc (25. Oktober 2013 um 10:38)

  • Hallo Alex,

    die Frage nach den Borstenwürmern war nur deshalb, weil sie eigentlich die ersten sind, die nach toten oder kranken Tieren Ausschau halten. Der Einsiedler scheint ja ziemlich groß zu sein. Das kommt auf deinem Foto nicht so rüber. Vielleicht ist es doch ein Einsiedler räuberischer Art.

    Grüße Andreas

  • Hallo,

    ok, danke. Der Becher hat unten einen Durchmesser von knapp 10 cm, "Captain Hook" (so heisst er, weil er mal eine Schere und ein Bein verloren hatte, wuchs aber nach) ist schon ein großer Brocken. Vielleicht verschone ich ihn auch vor den Muränen- oder Oktopusbesitzern :winking_face:
    Ist eben ärgerlich wegen Tier und Geld, die Muschel war wunderschön.. und sicher bin ich eben nicht, ob er es war.
    Gruß
    Alex

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!