Beckengröße für Doktoren

  • Hallo

    Was meint ihr ist eine vernünftige Mindestbeckengröße für die zwei üblichsten Doktoren?

    Zebrasoma flavescens [gelber Doktor]
    und
    Paracanthurus hepatus [Paletten-Doktor]

    Einzelhaltung ab 300 und 500l ?
    Wenn man unter korallenriff.de schaut sieht man einige Becken, die schon sehr klein scheinen (ohne zu wissen ob zusätzlich auch größeres Becken existieren)
    Nur mal ein Bsp.
    http://www.korallenriff.de/bluemel1.html
    300l 1gelber +1paletten
    .........

    Gruß
    Frank

    Viele Grüße
    Frank

  • Hallo Frank,

    so auf die schnelle würd ich mal sagen, so gross wie möglich, also in Deinem Fall 500 Liter.
    Doch muss ich natürlich auch sagen, kommt es sehr auf die
    Beckeneinrichtung an und wieviele Doktoren Du darin pflegen möchtest ?
    Bei grosszügigem Schwimmraumangebot, kann auch ein 300 Liter Becken geeignet sein, kommt auch auf die Form des Beckens an.

    Ps: Ich sah schon Becken, welche 80 Liter Inhalt haben und einen Zebrasoma flavescens beherbergten und es schien dem Tier an Nichts zu fehlen.

    Gruss

    Einmal editiert, zuletzt von Uncle Tom (28. Juli 2003 um 15:33)

  • Hallo,

    so wie ich den Palletendoktor schon mehrfach als "Vielschwimmer" gesehen habe, finde ich persönlich" er sollte in kein Handeslübliches Aqaurium.

    Ich halte den Gelben Doktor als Paar (laichen ab) in meinem Hauptbecken und würde auch da 300 Liter als eher dürftig ansehen.

    Nicht alleine die Literzahl ist Ausschlag gebend sondern natürlich auch die Art der Einrichtung und die Maße des Beckens.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • naja, Doktorfische sind eigentlich Fische die sehr große Strecken zurücklegen können und die auch tun - kommt auf die Art an. Aber auf jeden Fall würde ich keinen Palettendok in ein Becken unter 1000L stecken, da man die Doks am besten auch Paarweise einsetzen sollte, wirst Du mit deinen Beckenvorstellungen nicht weit kommen.
    Bei den Hawai-Doks wäre ein 500L-Becken für ein Paar schon ok, da sie mit ca.18cm nicht ganz so groß werden wie die Palettendoks

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

    Einmal editiert, zuletzt von iXware (28. Juli 2003 um 16:24)

  • Zitat

    Original von iXware
    Bei den Hawai-Doks wäre ein 500L-Becken für ein Paar schon ok, da sie mit ca.18cm nicht ganz so groß werden wie die Palettendoks

    Hi Frank,

    wobie ich persönlich so große Tiere noch niemals gesehn habe und die Größen Angabe daher in Frage stelle.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    die Größe wird ja in der Literatur unterschiedlich angegeben. Die angaben die mir bekannt sind, schwanken so zw. 15 und 18cm.

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Ich sehe das inwzischen auch so: Größere Doktoren wie P. hepatus oder A. lineatus und ähnliche lassen sich eigentlich gar nicht im Aquarium halten.
    Ausgewachsen geben die immer ein sehr trauriges Bild ab!

    Ich habe einen Ct. hawaiiensis und einen Z. xanthurum in die werden demnächst im 160cm Becken leben, aber ich weiß jetzt schon das es zu klein ist :-/
    Habe die Fische gekauft als ich noch ziemlicher Anfänger war und mir keine Gedanken über die Endgrösse der Fische gemacht ... wenn sie ausgewachsen sind muß ich mich wohl nach 'nem größeren Heim umsehen...

  • Hallo,

    denke es kommt nicht auf die Literzahl sondern auf die Einrichtung(Schwimmraum) bzw. Länge an.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel

    Ich halte den Gelben Doktor als Paar (laichen ab) in meinem Hauptbecken

    Hallo Peter,

    ich will Dir nicht zu nahe treten. Aber bist Du sicher?

    Ich habe zwar schon vom Ablaichen im Becken gehört, aber letzten Endes konnte es meines Wissens nicht belegt werden. Doktoren laichen im Schwarm, was mit 2 Exemplaren eher nicht gegeben ist. Ein normales Aquarium ist auch für den Laichvorgang von Doktoren relativ ungeeignet.

    Deshalb würde ich über deine Erfahrungen gerne mehr erfahren. Vielleicht ist auch mein momentaner Wissenstand in dem Punkt nicht voll auf der Höhe. Ich pflege, wie Du sicherlich weißt, selber einige Dokoren und konnte in der ganzen Zeit auch nicht den Ansatz eines Laichverhaltens erkennen.

  • Hallo Peter,

    mich würde auch mal interessieren, wie das Balzverhalten der Hawai-Docs aussieht. Kannst Du das mal bitte beschreiben?

    MfG, Frank


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  • Ich höhre immer wieder die Frage nach der Beckengröße. Ich frage mich ob es einen Unterschied macht ob man einen Doc in ein 100 l oder in ein 300 l oder gar in ein 600 l Becken sperrt, das ist bei weitem nicht ausreichend. Nicht das ihr mich Flasch versteht ich bin nicht gegen Doctoren Haltung ganz im gegenteil, aber ich denke das es in jedem Fall nicht Artgerecht ist was sein Schwimmverhalten angeht, ob die Seitenscheibe nun nach einem oder zwei Metern erreicht ist, um richtig zu schwimmen sind unsere Becken immer zu klein. Ich würde die Doctorenhaltung eher von der Wasserbelastung abhängig machen. Auch ist die Frage da wir die meisten Docs ja wohl nicht adult kaufen ob es abzusehen ist das ihm in einiger Zeit wenn er "zu groß" für das Becken wird ein größeres zur Verfügung gestellt bekommt, denn einem "kleinen" bzw. jungen Doc wird ein sehr viel kleineres Becken reichen als einem adulten Doc.

    Ich würde sagen solange das Wasser die Belastung verkraftet werden sich die Docs mit dem gebotenen Platz schon arangieren, besonders wenn sie noch jung sind und man bereit ist ihm in angemessener Zeit ein entsprechndes Becken mit ensprechendem Platz zu bieten.

    Denn eines ist doch wohl allen Aquarianern gemein, das immer kleiner werdende Becken, was unweigerlich dazu führt das sich man sich ein größese wünscht. :winking_face:

  • Hallo
    In meinem 3000L Becken leben unter anderem auch zwei Paare Hawai - Doktoren .Das gemeinsame Ablaichen der Tiere konnte ich in den Abendstunden schon mehrmals beobachten.Die Tiere führen einen zitterden Balztanz durch , steigen gemeisam höher u. laichen dann zusammen ab.Ich denke je größer das Becken ist u. bei sehr guten Wasserwerten wird es auch in anderen Becken dazu kommen , aber es wird wahrscheinlich selten beobachted.

    Gruß Bernd

  • Nur Schade das sich nicht jeder ein 3000l Becken anschaffen und unterhalten kann! :winking_face: Mal ganz davon abgesehen das meine Frau mich kreuzigen würde! :smiling_face:

  • Hi zusammen
    Nettes Thema, hatten wir doch schon einmal. oder? :grinning_squinting_face:
    Kurz meinem Meinung
    Die Größenangaben in der Literatur sind Käse! Bestenfalls kann man das als groben Richtwert ansehn.
    Schaut mal mich und Harald an, ich 1,76m und Harald? Kann aus Dachrinne trinken. :winking_face: :grinning_squinting_face: Aber wir sind beide die gleiche sp.
    Mal im Ernst
    Hier kann man doch keine Angaben machen in Form von Literzahlen.
    Bei der Haltung kommt es auf die Einrichtung an. Ob man den Fischen Platz zum schwimmen läßt. Stopft man alles mit Steinen und Korallen zu, hat der Doc auch in 30000 Liter keinen Platz.
    Was jeder in wieviel Litern hält, muß doch jeder für sich selbst entscheiden. Das ist eine Gewissensfrage.
    In diesem Sinne
    Gruß Frank

  • Hallo,

    sieht man Doktorfische im offenen Meer ziehen, dürfte jede Haltung der Tiere im AQ zweifelhaft sein. Ich möchte aber nicht falsch verstanden werden, habe absolut nichts gegen die Haltung. Da hat Frank schon Recht, man muss eben die Umstände (Art, Einrichtung, Besatz) abwägen und bei der Grösse des Beckens ein wenig sein eigenes Gewissen befragen. Zu gross kann das Becken wohl nie sein :winking_face:
    Trotzdem halte ich gewisse Mindestangaben in der Literatur für "beginnerhilfreich", sonst kommt es wirklich so, wie in der Tetra-Werbung....

  • Na kann ich dir nur zustimmen, jeder sollte selbst wissen was er in sein Becken setzt. Aber es wäre nicht das erste mal das jemand sich über einen Doc informiert und das erste was man als antwort liest : dein Becken ist zu klein.

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Schaut mal mich und Harald an, ich 1,76m und Harald? Kann aus Dachrinne trinken. :winking_face: :grinning_squinting_face: Aber wir sind beide die gleiche sp.


    Hallo Frank,
    dann ist nach Deiner Theorie Harald in einer großen 4 Zimmer Wohnung aufgewachsen und Du in einer 15qm 1 Zimmer Wohnung. :grinning_squinting_face: Vielleicht hättest Du aber den Wuchs Durch etwas mehr Bewegung ankurbeln können :grinning_squinting_face:

  • Hi Klaus alter Oberzweifler :winking_face:
    Woher weißt du das? :grinning_squinting_face:
    Nunja unsere Wohnungen haben Türen wo man raus kann. Hat dein Aquarium eine direkte Leitung zum Meer? Das deine Fischis mal einen kleinen Ausflug machen können?
    Ich erklär dir gerne nochmal was ich mit diesem Beispiel meinte.
    Wenn in einem Buch steht (Du ja viele Bücher) das ein Fisch 30cm wird heist das noch lange nicht das JEDER Fisch dieser Art diese Größe erreicht. Es gibt große Hunde einer Art und auch kleine, es gibt große Menschen und auch kleine. OK? Oder soll ich dir noch mehr Beispiele nennen? Ich denke das du mich verstehst. :winking_face:
    Heut ist es doch so, das ich mir einen Fisch kaufe und mir 7 Bücher verschiedene Angaben über die Größe geben. Danach kann man ja dann das passende für sein Becken aussuchen. :face_with_rolling_eyes:
    Gruß Frank

  • Hi,

    ich denke auch daß man ein ein kleines Becken nicht mit einer kleinen Wohnung vergleichen kann. Wir können ja ständig die Wohnung verlassen. Dann kann man das eher mit Gefängnis vergleichen. Selbst die Insassen können Ihre Zellen ab und zu verlassen. Unsere Fische eben nicht. Die sind ein Leben lang in der kleinen Zelle eingesperrt.
    Auch große Becken sind Gefängnisse, eben Luxuszellen sozusagen. Aber immerhin erträglicher als kleine Zellen.

  • Ich denke wir sind uns darüber einig das mehr platz besser ist als weniger, aber wer sagt wieviel zu wenig ist? Und aufgrund welcher Annahmen oder Erkentnisse. Wer sagt das ein Doc in einem 150 l Becken unglücklicher ist als in 300 l oder machen erst 1000 l einen unterschied? Und sind 2 oder 3 Doc's auf 300 l schlechter drann als einer, erhöht sich der Platzbedarf (Schwimmbedarf) von Doc's wenn mehrere gehalten werden?

  • Hallo Zusammen,

    ich denke eine Diskussion über die optimalste Grösse eines Beckens ist genauso sinnlos, wie wenn man über die Käfige der Kanarienvögel spricht.
    Denn wer weiss schon genau wieviel Platz ein gepflegtes Tier benötigt ? Das kann niemand sagen, auch der nicht, wer sagt, möglichst gross, denn das kann immer noch zu klein sein. Oder gibt es eine Regelung, welche die Pflege in einem begrentzten Raum für Tiere gerechtfertigt ?
    Würde man so extrem denken, müssten wir alle unser Hobby aufgeben, denn im Grunde genommen ist ein Aquarium oder Käfig immer zu klein für jedes Tier ! Mann kann auch nicht generell sagen, dass z.B. ein Palettendoc viel Schwimmraum braucht, denn der eine Typ schwimmt gerne viel, der andere wenig, kommt immer auf das Verhalten der Tiere an und ist von Individuum zu Individuum verschieden.
    Was mann aber sicher machen kann ist die Pfleglinge so gut wie möglich zu pflegen, füttern und auf ihr wohlbefinden zu schauen, denn ab dem Zeitpunkt, wo das Tier " in Gefangenschaft lebt " sind wir als Mensch verantwortlich !
    Ausserdem gibt es doch immer wieder Berichte, dass Doktoren und Herzogfische in Hobbyaquarien ablaichen und jetzt soll mir einer sagen die fühlen sich nicht wohl um sich Fortzupflanzen ?
    Wer, was und wie halten möchte, sollte dies möglichst immer im Sinne des des zu pflegenden Tieres tun und hat dies auch zu verantworten.
    Es gibt immer verschiedene Arten wie man ein Tier pflegen kann, doch welches die richtege Art ist, kann niemand sagen. Solange sich das Tier wohlfühlt, frisst, nicht degeneriert und nicht krank wird, solange ist jene angewandte Pflege richtig !

    Einmal editiert, zuletzt von Uncle Tom (29. Juli 2003 um 13:46)

  • Zitat

    Original von Ramon
    Hi,

    ich denke auch daß man ein ein kleines Becken nicht mit einer kleinen Wohnung vergleichen kann. Wir können ja ständig die Wohnung verlassen. Dann kann man das eher mit Gefängnis vergleichen. Selbst die Insassen können Ihre Zellen ab und zu verlassen. Unsere Fische eben nicht. Die sind ein Leben lang in der kleinen Zelle eingesperrt.
    Auch große Becken sind Gefängnisse, eben Luxuszellen sozusagen. Aber immerhin erträglicher als kleine Zellen.

    Hallo Ramon,

    das hat Klaus doch sicher mehr spaßig gemeint ;).

    Dein Zellenbeispiel gefällt mir gut!

  • ich denke rein biologisch(jetzt kommt der Bio Leistungskurs durch :D) betrachtet müssen Tiere Gesund sein und es muß genügend Nahrung vorhanden sein um sich fortzupflanzen. Wäre nicht genügend Nahrung vorhanden würde sich der Fortpflanzungstrieb einstellen. Werden es in der Natur zuviele Tiere werden diese wieder durch Nahrungsknappheit und Krankheiten ausgelöscht. Wir sorgen dafür das unsere Tiere ständig genug Futter haben und das sie Gesund sind. Ob das was mit wohlfühlen zu tun hat vermag ich nicht zu beantworten.
    Anders gesagt(vieleicht nicht ganz vergleichbar, aber biologisch eigentlich nichts anderes) ein Mann und eine Frau auf Dauer in zusammen in einer Zelle oder in einer Wohnung eingesperrt würden sicher auch bald Nachwuchs bekommen. Wohlfühlen würde ich mich im Gefängnis trotzdem nicht.


    Zitat

    Original von Uncle Tom
    Ausserdem gibt es doch immer wieder Berichte, dass Doktoren und Herzogfische in Hobbyaquarien ablaichen und jetzt soll mir einer sagen die fühlen sich nicht wohl um sich Fortzupflanzen ?

  • Hallo Ramon,

    wieso nicht ? Wenn Du alles bekommst Fernseher, Radio das Essen und es Dir an nichts fehlt :winking_face:

  • Ich denke man kann davon ausgehen das Fortpflanzung ein Zeichen von Wohlbefinden ist, denn Unwohlsein würde sich bei den Fischen als Streß bemerkbar machen was dem Fortfplanzungstrieb unterbinden würde. Ich denke Menschen sind kein guter vergleich, wir versuchen uns slebst in Gefangenschaft unter Beobachtung und Streß fortzupflanzen siehe BigBrother :).

  • Zitat

    Original von Ramon
    ich denke rein biologisch(jetzt kommt der Bio Leistungskurs durch :D) betrachtet müssen Tiere Gesund sein und es muß genügend Nahrung vorhanden sein um sich fortzupflanzen. Wäre nicht genügend Nahrung vorhanden würde sich der Fortpflanzungstrieb einstellen.

    [i]

    Gewagte These...
    Es gibt genügend Beispiele von verschiedensten Tierarten, die bei Verschlechterung der Umweltbedingungen die Fortpflanzungsrate drastisch erhöhen, um die Art zu erhalten.

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan Ott (29. Juli 2003 um 14:06)

  • wäre natürlich erst recht kein gutes Omen für unsere Aquarien...


    Zitat

    [i]

    Gewagte These...
    Es gibt genügend Beispiele von verschiedensten Tierarten, die bei Verschlechterung der Umweltbedingungen die Fortpflanzungsrate drastisch erhöhen, um die Art zu erhalten.

  • Hallo Stefan,

    Zitat

    Es gibt genügend Beispiele von verschiedensten Tierarten, die bei Verschlechterung der Umweltbedingungen die Fortpflanzungsrate drastisch erhöhen, um die Art zu erhalten

    Das sind aber eher sessile Tiere, wie z. B. Korallen, oder ?

    Ich persönlich kenne kein Wirbeltier, welches sich bei schlechten Bedingungen fortpflanzt.

  • Zitat

    Original von Uncle Tom
    Hallo Stefan,
    Das sind aber eher sessile Tiere, wie z. B. Korallen, oder ?
    Ich persönlich kenne kein Wirbeltier, welches sich bei schlechten Bedingungen fortpflanzt.

    Jetzt hab ich mich in was reinmanövriert....habe erst diese Woche was zum Thema gelesen .... liegt zuhause. Werde heute abend mal nachschauen.

    Vielleicht könnte mir ja Harald zu Seite springen.....
    HARALD....
    wenn der nicht stundenlang den Mond anschauen würde :smiling_face_with_sunglasses:

  • Hi zusammen
    Schlechte Bedingungen haben in dem Fall aber nichts mit Platz zutun. Tiere stellen ihre Vermehrung ein wenn z.B. das Futter knapp wird.
    Ich hab sehr lange Erfahrung mit Nagerzucht (Ratten) und da spielt der Platz ehr eine untergeordnete Rolle. (Bevor es wieder einen Aufschrei gibt, da gibt es auch Vorschriften und die wurden bei mir kontrolliert)
    Zurück zu den Fischen
    Wie ein Fisch wächst hat sicher etwas mit dem zur verfügung stehenden Platz zutun. Nur es spielen doch noch viel mehr Faktoren eine Rolle, wie Futterangebot (und da die zum Wachstum verfügbaren Nährstoffe) Bestatzdichte, genetische Veranlagung der Elterntiere usw usw.
    Hier pauschal zusagen: Der Fisch wird aber ...cm groß halte ich schlichtweg für Blödsinn. :face_with_rolling_eyes:
    Wie gesagt die Angaben in Büchern sind hier grobe Schätzungen die meist auch von einem Autor nur abgeschrieben sind. :face_with_rolling_eyes:

    Einmal editiert, zuletzt von Frank Mohr (29. Juli 2003 um 14:54)

  • Hallo Frank,

    ich denke es kommt aber auch drauf an, wass für ein Tier es ist, ein Herden- oder Schwarm -Tier, oder eher ein Einzelgänger welcher Territorien steckt, welche manchmal nicht zu klein sind !
    Hoffe Du weisst was ich meine ?

  • Hallo Frank,

    Zitat

    Original von Frank Mohr
    Hier pauschal zusagen: Der Fisch wird aber ...cm groß halte ich schlichtweg für Blödsinn. :face_with_rolling_eyes:

    also diese Aussage wiederum halte ich für etwas sehr pauschal. Du wirst ja nicht abstreiten, dass nun mal einige Fische grösser werden. Und zumindest als Richtwert sind die Angaben ganz praktisch. Und sollten dann schon etwas beachtet werden.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hi Brombeere :winking_face:
    Ich sagte nicht das man sich nicht an diese Angaben halten soll. Nur wenn man einen Fisch kauft und in Buch xyz steht: dieser Fisch wird ...cm groß. Heist das noch lange nicht das er die Größe auch im Aquarium erreicht oder vieleicht sogar größer wird. Da spielen wie gesagt noch viel mehr Faktoren eine Rolle als die Beckengröße.
    Gruß Frank (wüzü ;))

    2 Mal editiert, zuletzt von Frank Mohr (29. Juli 2003 um 15:15)

  • Hallo Kathrin,

    die Beachtung der Grösse von Fischen, welche in der Literatur beschrieben sind, ist sicher für die geistige Vorstellung bedeutungsvoll.
    Doch sind auch, denke ich, die Kenntnisse der Eigenschaften resp. über das Verhalten des Fisches nicht zu vergessen. Denn es ist schon ein Unterschied ob man einen Dauerschwimmer pflegen möchte oder eher einen " Platzhalter " ( ortsgetreuer Fisch ) oder einen der dem Riffgestein nachschleicht und so die Lücken im Riffaufbau nutz en kann.

  • Hallo Tom,

    sicherlich, da stimme ich Dir vollkommen zu. Es gibt viele Dinge, die man beachten muss, zu erwartenden Grösse ist dabei nur ein Aspekt.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Zitat

    Original von tiefwater
    [Es gibt genügend Beispiele von verschiedensten Tierarten, die bei Verschlechterung der Umweltbedingungen die Fortpflanzungsrate drastisch erhöhen, um die Art zu erhalten.


    Hi Peter,
    da schauts aber schlecht aus in Deinen Aquarien :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

  • Hi Klaus :winking_face:
    Da bin ich mit dir absolut einer Meinung. Eine gewisse Mindstbeckengröße sollte es schon geben. Auch sollte natürlich die Beckeneinrichtung den Ansprüchen des Fisches angepasst sein. Da sind wir beide ein Level :winking_face: :smiling_face_with_sunglasses:
    Nur wenn ich hier immer lese das z.B. Palettendoc´s nur ab 1000 Liter zuhalten sind.....nunja :face_with_rolling_eyes:
    Wie wir ja wissen halten selbst langjährige erfahrene Aquarianer diese Fische auch im kleineren Becken.
    Wie groß ist denn die Mindestgröße für Becken mit Doc´s? Selbst da werden nie gleich Meinungen zustande kommen, weil eben jeder meint es richtig zumachen. Da wird auch der erhobene Finger (nicht in diesem Thread) nichts ändern.
    Zum Naso: Mein Naso ist in dem Zeitraum in dem ich ihn habe noch keinen cm gewachsen (zumindest seh ich da nix). Ich hatte Gelegenheit am WE bei Daniel Knop ältere (sehr schöne) Naso´s in einem 6000 Liter-Becken zusehn. Die waren höchstens 10cm größer als meiner. (schätze mal so 28-33cm).
    Also machen wirs doch mal so: wir stellen einen Fisch ins Forum und jeder soll angeben wie groß der Fisch wird. Du wirst sehn jeder wird irgend welche Masse aus Büchern angeben, ohne den Fisch vieleicht mal real gesehn zuhaben. Und selbst da würde es sehr große Unterschiede geben. :face_with_rolling_eyes:
    Gruß Frank

  • Hallo Frank,
    Du hast ja grundsätzlich recht, dass die Fische nicht alle gleich groß werden, aber deswegen muß man trotzdem eine Mindestgröße für ein Aquarium einhalten.
    Ich habe gerade einen Gelben in einem anderen Thread in einem 112l Aquarium schwimmen sehen, das kann es doch nicht sein X(!
    Wenn er nach Deiner Theorie auch nicht die 18cm wird (wo ich Dir ja recht gebe) aber zumindest 10-12cm wird er werden und das halte ich persönlich für reine Tierquälerei und wenn ein Händler hier wissend so jemanden einen Doc verkauft gehört der für mich zugesperrt. Es gibt genügend andere schöne Fische die man in einem 112l Aquarium halten kann, aber es muß nicht unbedingt ein großer Fisch sein.
    Ich persönlich würde keinem einen Doc unter mind. 300L empfehlen, eher noch Richtung 500l.

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