Versuch Wodkareaktor

  • ich komm nochmal auf den reaktor zurück. da ich eventuell doch noch einen versuch starten möchte

    was die dosierung betrifft gibts ja abhilfe, dosierpumpe ... denke auch ohne die gehts nicht, das infusionsbesteck finde ich für die dauer ungeeignet, auch schon deshalb weil die quetschung durch das rad nicht auf dauer ausgelegt ist(infusionsbestecke sind einmalgebrauchware), der schlauch nimmt sehr schnell die form an, so dass bei einer verstellung die quetschung nicht vollständig reversibel ist

    dazu müsste man einen silikonschlauch benutzen ... jedenfalls ist das meine erfahrung.

    was mir noch nicht einleuchtet und ich um erklärung bitte ist der durchfluss mittel zusätzlicher pumpe.
    den filter den ich damals benutzte war ein eheim proffesional 3e 600T, filtervolumen 15l und pumpe leistung 1800l/h
    ich hatte nicht das gefühl die pumpe sei zu schwach.
    warum?
    der ausfluss wird ja gedrosselt durch den abstellhahn im ring bzw so eingestellt, dass am ausgang 200-300ml/min wasser aus dem system tritt (zusätzlich zu der querschnittsänderung auf ein 4/6er schlauch). die restliche leistung der pumpe rennt dann im ring, es ist kaum steighöhe zu bewältigen

    nun sagst du armin die pumpe wäre eventuell zu schwach, um ein starken bakterienfilmzuwachs in den schläuchen zu unterbinden.
    wie stark müsste denn die pumpe sein? wie würde man eine zusätzliche pumpe einsetzen?

    unter einer zu schwachen pumpe würde ich verstehen, dass der ring fast volle drosselung durch den absperrhan hätte, also dieser fast geschlossen sei, so dass im ringsystem kaum wasser rennt und die ganze leistung der pumpe dazu benötigt wird die 300ml aus dem system zu quetschen ... das würde dann bedeuten beim zuwachs vom bakterienfilm käme dann mit der zeit deutlich weniger wasser aus dem auslass.

    das gegenteil war aber der fall, die drosselung war fast, ich müsste jetzt lügen ... nur zu nem 1/3 geschlossen, sonst wäre das wasser im hohen bogen (durch die schlauchverjüngung, düseneffekt) übers aquarium geschossen.

    wo ist der denkfehler bzw. was müsste man tun, um den durchfluss konstant zu halten, der, finde, viel wichtiger konstant zu halten ist zwecks schwefelwasserstoff, als die dosierung.
    würde zu viel dosiert als der filter verwursteln kann, landet es halt im becken und macht dort schlimmstenfall eine bakterienblüte. reduziert sich aber der durchfluss ständig (wie es bei mir der fall war) ist es nur eine frage der zeit bis zum h2s, was nach meiner erfahrung wesentlich schlimmer ist als eine blüte.

    was würde eine zusätzliche pumpe überhaupt bringen, ausser das das wasser im filterring noch schneller läuft, am auslass kommen desweegn trotzdem nur die eingestellten 300ml raus, aber nur wenn sich auf dem weg zum auslass kein dicker film bildet, und in diesem teil des system ist eben kein starker durchfluß
    dürfte der schlauch dann vielleicht nich zu lang sein?, und statt den ausfluss direkt ins aquarium (mit steighöhe) zu leiten besser ins filterbecken, keine steighöhe, kurzer weg?

    3 Mal editiert, zuletzt von Niesmuschel (11. November 2012 um 19:27)

  • Hi Gernot,
    wenn du einen Aqua-Computer hast, der per Redoxsonde eine Steckdose regeln kann, dann kannst du die Dosierpumpe auch verbrauchsabhängig steuern. Ein Beispiel per IKS findest du hier
    Fehlerquellen sind dann eigentlich nur noch ein technischer Defekt, Wodkaflasche leer oder fehlendes Nitrat.

    Ich denke auch nciht, dass die Pumpe beim Eheim Prof. 3e zu schwach auf der Brust ist. Ich denke Armin meinte auch eher die "Standard" Topffilter mit 10W Pumpe für 8l Filtervolumen und kleinen Schlauchanschlüssen. Bei dir sind es ja um die 30W für 15l bei 16/22er Schäuchen, die eh nicht so schnell zusetzen.

    Gruß Matthias

    Groß-/Kleinschreibung ist unwichtig?
    Hilft den armen Vögeln.
    Hilft den Armen vögeln.

  • Hallo Gernot,

    ich will dir deine Fragen gerne beantworten, da ich ja sehr positive Erfahrungen mit den genannten Komponenten gemacht habe.


    Armin hat geschrieben das die Pumpen in Topffiltern oftmals zu Schwach ist. Das bezieht sich auf Topffilter mit recht kleinen Volumen, da diese Filter oftmals recht schwache Pumpen haben. . Den von dir verwendete Filter hat eine Förderleistung von rund 1800 Litern nominal. Diese Pumpe soll das Wasser ja innerhalb des Filterkreislaufes bewegen. Umso stärker der Wasserdurchfluss in der Pumpe ist desto weniger Bakterienbeläge können den Wasserdurchfluss behindern. Der Kreislauf im Filter sollte keinesfalls gedrosselt werden. Ich babe dort aber

    Also sehe ich bei dir da keine Probleme, was die Leistung der Topffilterpumpe angeht. Auch mit der Drosselung des Auslaufes sehe ich da keine Probleme. Das müsste soweit gut gehen. Dein größtes Problem war wohl die Dosierung des Wodka Lösung.

    nun kommt noch die ZUSÄTZLICHE PUMPE zum Einsatz. So zumindest bei mir.

    Ich wollte unter allem Umständen verhindern, das H2S ensteht. Durch Entstehung dieses Gases kann es sein, das der Durchfluss gestoppt wird. Daher habe ich den den Zulauf zum Filter durch eine, bereits das Algenrefugium versorgende Pumpe, geregelt. Ich habe einen weiteren Abgang dieser Pumpe erstellt und den Zulauf mit Hilfe eines Membranventiels auf 250 ml pro Minute eingestellt. Somit kann ich mir ziemlich sicher sein, das eventuell enstehendes H2S ausgespült wird, da der Durchfluss ja zwangsweise erfolgt und nicht durch die Topffilterpumpe geleistet werden muss. Mein Ausfluss endet genau vor den AS. somit wird das ausfliesende Wasser wieder bestmöglich auch mit Sauerstoff versorgt und eventuell H2S ausgespült.
    Ein weiterer vorteil der EXTERNEN Wasserzufuhr ist, das ich keine Drosselung im Ablauf habe, der eventuell irgendwie verstopfen kann durch Bakterienfilm oder sonst was. Der Ablauf ist sozusagen Hindernisfrei.


    Bei einer Lösung ohne externe Pumpe würde ich wie folgt vorgehen (so waren mein erster Versuch auch):

    Den Ablauf würde ich nicht mit einer VERJÜNGUNG machen, wie es Armin vorschlägt. Ich würde ein ganz normales T-Stück einsetzten und den denselben Schlauchdurchmesser weiter führen. Dann eine Drosselung mit z. B. einem Eheim Absperrhahn zum Beispiel realisieren. So kannst du die Abflussmenge viel exakter einstellen und zur Not auch mal kräftig durchspülen, in dem du die Drosselung für den KREISLAUF für ein paar Sekunden ganz zu machst und die Drosselung im Ablauf ganz auf. Dann werden Verstopfungen sofort weggespült und der Filter ist nach kurzer zeit wieder aerob eingestellt.

    Ist das soweit nachvollziehbar und habe ich mich verständlich ausgedrückt?

    Gruß Micha

    Einmal editiert, zuletzt von Micha W. (12. November 2012 um 10:20)

  • danke micha, ich glaub ich konnte soweit ganz gut folgen, die idee mit dem absperrhahn statt verjüngung ist gut. die machte mir auch beim entgasen des filter probleme, da die luft/stickstoff/was auch immer eher im kreislauf zirkulierte bei der geschwindigkeit des flusses, als durch den ausfluss zu entweichen

    ich kenn mich mit membranventilen nicht so aus, kannst du mir sagen wo du deines her hast bzw. auf was ich achten muss ... hab keine ahnung wie so etwas ausschaut.
    wie stark müsste die pumpe sein wenn ich so ohne abzweig und so, also nur für die förderung in den filter benutze sein? denke da reicht eine ganz kleine oder? sollen ja im prinzip nur ca 300ml/min ins system?

    die überlegung mit dem ausgang vor dem abschäumer hatte ich auch, die frage die ich mir dabei stellte war jedoch wieviel nutzen es bei der h2s eleminierung hat ... ein teil des h2s wird sich ja im wasser lösen (keine ahnung wie gut es sich löst) und ob es durch den auschäumer vollständig ausgast. aber natürlich ist es besser als gar nichts

    mit was hast du den filter befüllt ... ich hatte damals sehr groben korallenbruch verwendet (1-2cm)


    sacki computer hab ich leider nicht

    Einmal editiert, zuletzt von Niesmuschel (12. November 2012 um 12:49)

  • Zitat

    Original von Niesmuschel
    ...mit was hast du den filter befüllt ... ich hatte damals sehr groben korallenbruch verwendet (1-2cm)


    Hi,
    da solltest du etwas nehmen, was eine große Besiedungsfläche für die Baks bietet aber dabei den Durchfluss möglichst wenig behindert, z.B. Sinterglas- oder Ton-Röhrchen.

    Gruß Matthias

    Groß-/Kleinschreibung ist unwichtig?
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  • Hi,

    Membranventil: Normalerweise verwenden wir ja fast immer Kugelhähne in der Verrohrung zum Öffen und schließenund z.B. zum Rückstau des Abludsses aus dem Becken zum TB. Das Membranventil lässt sich nur viel exater einstellen als ein Kugelhahn. Eingebaut wird es auf die selbe weise.

    Membranventiele findest du z.B. hier Link

    Diese sind halt ein wenig teurer als Kugelhähne.

    Als externe Pumpe würde ich z.B eine kleine von E Heim oder Aqua Bee verwenden mit midestens 600 bis 1000 Liter, damit sie auch guten Druck machen kann.

    Groben Korallenbruch als Füllmaterial würde ich auch nicht empfehlen. Das könnte in der Tat sehr schnell verstopfen und bei eventueller Bildung von H2S wieder unerwünschte Sulfate ins Becken fördern. Daher empfehle ich Filtermaterialien die nicht abgebaut werden können. Ich selber habe noch einiges an Aqua Medic Biobällen vorrätig gehabt. Diese habe ich LOCKER in die einzelnen Lagen des verwendeten Tetratec EX 1200 Filters gefüllt.

    Ich habe am letzten Wochenwende die losen Schläuche das Kreislaufes gegen fest installiert PVC Rohre getauscht, damit das Chaos um den filter ein ende hat und alles aufgeräumt ist. Dabei habe ich mal den Filter geöffnet. Es war einiges an Biomasse drin, aber alles schön locker und keine Wasserwege waren verstopft.


    Was der AS an H2S herausholt, falls vorhanden!!!, kann ich nicht sagen. Am Anfang hatte ich auch, bis zu richtigen Einstellung, H2S Gase. Aber wie gesagt direkt in den AS laufen lassen und ich habe keinerlei negativen Wirkungen gehabt.

    Gruß Micha

  • Hallo Gernot,

    schön, dass du noch einen Versuch wagst. Ich bin sehr interessiert an weiteren Erfahrungen.

    Die Dosierung über eine Dosierpumpe ist natürlich die Luxuslösung. Wenn sie alle paar Minuten zudosiert
    (auf keinen Fall länger als 30 min Pause), dann ist das mit einer kontinuierlichen Dosierung vergleichbar.
    Ich selbst habe den Tropfapparat inzwischen mit einem metallenen Luftverteiler "getunt", der lässt sich besser
    dosieren als das Plastikrädchen.

    Ich weiß nicht, ob dein Eheimfilter genug Druck macht, wenn sich mal richtig fette Bakterienklumpen gebildet haben.
    Die Filter machen zwar eine Menge Literleistung, bauen aber meist wenig Druck auf. Das merkst du schon, wenn
    du den Schlauch für die Rückkopplung verlegst. Ist der Bogen zu groß und dadurch der Auslauf sehr hoch angebracht,
    dann nimmt der Durchfluss deutlich ab.

    Ich habe daher eine Eheim 1260 an die Ansaugleitung angeschlossen. Wenn der Filter nicht mehr ordentlich läuft,
    schalte ich sie kurz an und blase das System frei. Dabei werden meist ein, zwei Bakterienschleimbrocken
    rausgespült, dann läuft es wieder.

    Was Micha empfiehlt, die Verjüngung wegzulassen und stattdessen einen weiteren Hahn einzusetzen, kann ich
    nur bestätigen. Das mache ich inzwischen genauso.

    Als Füllung aber auf keinen Fall irgendetwas feines wie Siporax o.ä. nehmen. Das verstopft nur. Bei mir haben sich
    grobe Plastiknetze bewährt, die ich sehr locker in die Filterkörbe lege.

    Ich bin gespannt auf deine weiteren Erfahrungen.

    Gruß Armin

  • Hallo Armin,

    wie funktioniert das mit den Plastiknetzen? Ich würde intuitiv sagen, die dürften nicht sehr stabil sein und man muss aufpassen, dass sie nicht durch anhaftenden und eingespülten Bakterienschleim zusammengefaltet und zu "Filterwatte" verdichtet werden.
    Es gibt unterschiedliche Plastik-Füllkörper, da sollte sich meiner Einschätzung nach auch etwas geeignetes finden lassen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Armin Glaser
    Als Füllung aber auf keinen Fall irgendetwas feines wie Siporax o.ä. nehmen.


    Hallo Armin,
    was ist an Siporaxringen fein? Die sind im Durchmesser größer als Keramikringe. Wenn man sie nicht mit dem Hammer im Filter verdichtet, sollte da ausreichend Durchfluss gegeben sein. Zumindest war es bei meinem Süßwasser-Wodkafilter immer so und die Baks sind ja die gleichen (zumindest von der Größe her), oder?

    Gruß Matthias

    Groß-/Kleinschreibung ist unwichtig?
    Hilft den armen Vögeln.
    Hilft den Armen vögeln.

  • danke für die tips, ich hab ersma eine dosierpumpe bestellt ... jetzt muss ich noch das membranbentil besorgen, dauert also noch ein weilchen, auch bis dann das system wieder läuft. werde berichten

    meinst du mit plastiknetzen, die mega groben schwämme dies in blau bzw schwarz gibt? denke werds mal mit den tonröhrchen probieren, bzw. filterkram war ja dabei, glaub tonröhren und so schwarze plastikbälle

    2 Mal editiert, zuletzt von Niesmuschel (14. November 2012 um 00:45)

  • Hallo Hans-Werner,

    ich verwende nur ein paar Lagen von den Netzen, nur damit die Baks was zum festhalten haben. Verdichten kann
    sich das bisschen Plastik nicht. Das sind grobe Vogelschutznetze für Saatkästen, Obstnetze täten es genauso.

    Matthias: Siporax wird eigentlich wegen der großen Oberfläche verwendet. Das ist hier aber nicht sinnvoll, da sie
    viel zu schnell verstopft. Auch die Zylinder selbst wären mir zu eng.
    Du gehst wahrscheinlich von den diskontinuierlichen Wodkafiltern aus, da hat sich im Vergleich wenig Bakterienmasse
    gebildet. Im kontinuierlichen Filter sieht das anders aus. Nämlich richtig eklig :grinning_squinting_face:

    Gruß Armin

  • Hallo Armin,

    Du solltest Dir vielleicht auch mal die Teich-Böschungsmatten anschauen, von denen Joe spricht. Ich habe die schon seit mehr als 15 Jahren zur Vermeidung von Wasserspritzern an Fallrohr-Enden im Einsatz. Die sollten sehr gut geeignet sein, weil ziemlich starr und bieten den Bakterien noch etwas mehr Siedlungsraum.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Niesmuschel
    danke für die tips, ich hab ersma eine dosierpumpe bestellt ... jetzt muss ich noch das membranbentil besorgen, dauert also noch ein weilchen, auch bis dann das system wieder läuft. werde berichten

    meinst du mit plastiknetzen, die mega groben schwämme dies in blau bzw schwarz gibt? denke werds mal mit den tonröhrchen probieren, bzw. filterkram war ja dabei, glaub tonröhren und so schwarze plastikbälle

    Wenn du mit einer externe Pumpe fährst kannst die ja erst mal mit Hilfe eines E Heim Absperrhahn arbeiten. Da sehe ich das Membranventil als überflüssig an. Ich habe es verwendet weil ich wie gesagt von einer DELTEC Pumpe mit rund 6000Litern Leistung, also mächtig Druck, einen Abzweig gemacht habe. Wenn du eine kleine Pumpe und so einen Hahn verwendest, müsste es auch gehen und viel günstiger werden.

    Gruß Micha

  • Hi,

    hier habe ich mal ein paar Bilder meines Filter. Ich habe versucht auf die Schläuche soweit wie möglich zu verzichten und durch feste PVC Verrohrung ersetzt. Was mir noch nicht gefällt ist der Rücklauf mittels Schlauch der lose im TB hängt.

    Als ich am letzten WE die Verrohrung gemacht habe, habe ich auch mal den Filter nach nun rund 8 Laufzeit geöffnet um zu sehen wie "zugesetzt" der ist. Auf dem Bilder sieht das noch viel schlimmer aus als es ist. Es ist sehr wenig Schmodder drin.

    Auch kann ich den Durchfluß im Kreislauf gut sehen, an dem Stück Schlauch nach der Drossel im Kreislauf. Dort flitzt immer wieder mal ein kleines Stück "Schmodder" vorbei. Und das wirklich rasend schnell. Das funktioniert also sehr gut.

  • gute bilder micha, danke für die mühe.

    ich werds erstmal mit dem absperrhahn probieren und ner tunze silence 200-2400 l/h

    die plastikbälle hab ich auch noch rumfahren.
    mittlerweile denke ich meine füllung war das problem, das der korallenbruch einfach zu fein war und sich mit bakterien zusetzte, dadurch sich der durchfluss kontinuierlich bremste
    als ich ihn nach dem gau aufmachte waren schwarze stellen und dicke bakterienbeläge sichtbar, schmodder war eigentlich keiner drin

    Einmal editiert, zuletzt von Niesmuschel (14. November 2012 um 17:49)

  • noch eine frage:

    habe gerade meine dosierpumpe bekommen grotech tec3. nun lese ich aber in der beschreibung, das man nur 24 mal pro tag dosieren kann, also jede stunde.

    armin schreibt man solle aber 30 min nicht unterschreiten. warum eingentlich? der ethanol ist ja fürs wachstum der bakterien zuständig, aber nicht für den nitratabbau. ist es da nicht egal, ob die bakterien nur jede stunde oder alle 15 min futter bekommen?

    welche dosierpumpe benutzt du micha?

    danke

  • Dosierpumpe:

    Meine dosiert auch alle 30 Minuten und das funktioniert sehr gut. zuerst hatte ich auch nur eine Pumpe laufen lassen. Ich hatte allerdings noch 2 Pumpen frei und kann dadurch alle 15 Minuten Dosieren.

    die Antwort zu den Bacs kann dir Armin viel besser beantworten.

    Gruß Micha

  • naja die einzige möglichkeit, die mir dazu einfällt wäre, das nicht zuviel alk in den filter auf einmal gelangt ....also statt alle 15 min 5ml (übertrieben) einmal 20 ml je stunde, aber die mengen die wir dosieren, ich gebe zu ich habs nicht ausgerechnet, müssten doch sehr gering sein, oder vielleicht doch nicht?

  • Hallo Gernot,

    je gleichmäßiger die Wodkazugabe ist, desto kontinuierlicher arbeiten die denitrifizierenden Bakterien und desto
    geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass überschüssiger Wodka aus dem Filter austritt.
    Probiere es mit der stündlichen Dosierung wenn es nicht anders geht. Öfter wäre besser.

    Du hast den Grund, warum dein erster Versuch gescheitert ist, genau erkannt: Korallenbruch ist viel zu fein für
    solch einen Filter, er verstopft zu schnell.

    micha: Mensch sieht dein Filter sauber aus. Meiner sieht immer aus wie reingeko...

    @Hans-Werner: Natürlich ist Böschungsmatte (ganz locker verlegt) super geeignet. Ich habe meine bloß nicht mehr
    gefunden :frowning_face: und musste was anderes nehmen.

    Gruß Armin

  • @ Armin

    vor dem öffnen nicht so viel trinken....... :grinning_squinting_face:

    Ich bring die mal weider Olivenöl vorbei, das ist gesünder.

    Gruß Micha

  • ich hab die grotech zurückgeschickt, dafür das sie einer der teuersten ist und dafür nur minimaleinstellungen bzw. starre einstellungen erlaubt ist sie für mich ein "no go" (und in der anleitung steht dass man nur spurenelemente von grotech dosieren darf, sonst keine garantie .... wasn das fürn müll?, manche firma hat immer neue ideen potenzielle kunden zu vergraueln)

    stattdessen den reefdoser von aquamedic bestellte, der erlaubt eigentlich die prgramierung der zeit und dosis wie man lust und laune hat, daher könnt ich minütlich dosieren.

    möchte jetzt eigentlich nichts mehr riskieren, 2 mal h2s bisher waren schon 2 mal zuviel

    werde dann berichten wies läuft, vielleicht weihnachten rum

    2 Mal editiert, zuletzt von Niesmuschel (16. November 2012 um 12:49)

  • Hi,

    schau dir mal die Pumpe an. LINK Die bekommst du auch hier in Deutschland über EBAY usw und musst dann nicht mehr mit dem zoll rechnen. Die Kritiken der Pumpe sind durchweg gut. Schau mal im RAF

    Ich selber habe diese Pumpe nicht, interessiere mich aber auch gerade dafür.

    Gruß Micha

  • beim reefdoser kannst du einstellen nach wieviel zeit sie für wie lange eingeschaltet werden soll, z.b. alle 10 min für 30 sek

    man kann nicht die ml die gefördert werden sollen einstellen, das muss man über die dauer halt ausrechnen. sie fördert 25 ml/min

    will man also 5 ml dosieren, lässt man sie 12 sekunden laufen... desweiteren find ich gut das man die laufeinheit mit dem schlauch einsehen kann, somit sieht man gleich wenn da was kaputt geht oder ausgetauscht werden sollte.

    Einmal editiert, zuletzt von Niesmuschel (16. November 2012 um 21:58)

  • Hi,Armin,

    das war mir schon klar. ging bei mir ja auch gut alle 30 Minuten zu dosieren.

    Ich habe die zweite Vorgeschlagen weil sie halt recht günstig bei guter Leistung ist.

    Die AM ist natürlich frei Programmierbar. Das ist in dem Fall ein echter Vorteil.

    Gruß Micha

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