Hab einen Fehler gemacht

  • Hi zusammen,

    Letzten Samstag ließ ich mich leider dazu hinreißen, 5 Pseudanthias ventralis zu kaufen.
    Der Händler erklärte mir eine halbe Stunde daß diese bei einmaliger Fütterung bei ihm sogar züchten. Ich hatte nur noch im Hinterkopf Fahnenbarsche sind sehr schwierig zu halten.
    Blöderweise ließ ich mich einlullen.
    Mit Sicherheit stimmt kein Wort von dem was mir dieser "Händler" gesagt hat.

    Es war auf jeden Fall der letzte Kauf dort.

    Nun hab ich die 5 Kerle aber da, sind sind in gutem Zustand sehr vital und schwimmen jetzt schon fast ganz frei im Becken gehen auch an Frostfutter.
    Wie ich aber nun gelesen habe, ist die kontinuirliche Fütterung gerade bei diser Art zwingend.

    Natürlich hab ich jetzt ein schlechtes Gewissen und weiß dass ich hier sicher "zerrissen" werde. Ich nehme das mal in Kauf für die hoffnung, dass mir jemand helfen kann, die Tiere vielleicht doch zu halten.

    Ich hab schon vom Frostfutterautomaten gelesen. Kann man den gebrauchen?
    Hat jemand einen anderen Vorschlag?

    Zeitmäßig kann ich wirklich nur einmal täglich füttern. Vielleicht kann ich es meiner Familie bebringen 2 mal am Tag. Das ist aber auch zuwenig. Was kann ich machen?

    Grüße
    Max

  • Hallo Max


    Also das mit den Züchten ist echt ein Witz aber mit dem Füttern das kann man schon heinbekommen


    Wenn du morgens und abends über mehrere Male verteilst eine mix aus Lobstereier, Mysis , feines Granulat etc verabreichst kannst du die Tiere gut zum stehen bringen.Später wenn sie dann gut angefüttert sind kannst du sie den Tag über mit einem feinen Granulat bei Futter halten.

    Gerade wenn sie neu sind brauchen sie mehr Aufmerksamkeit und eben gutes Futter in rauen Mengen . vor allem die rosa Lobstereier fressen sie gerne und davon werden sie auch satt.

    G

  • Hallo Max

    Mit Sicherheit kannst du die Anthias auf ein geringeres Fütterungsintervall trainieren.

    Nur das geht nicht von heute auf morgen.
    Wenn sie Granulatfutter fressen würden käme auch ein herkömmlicher Futterautomat reichen. Musst du probieren.

  • Hallo Max,

    der Frostfutterautomat ist schon eine gute Investition (ist auch nicht gerade billig).
    Häufige Fütterung entspricht nunmal eher dem Bedürfnissen von Kleintierfressern. Bei mir gehenn soe nicht so gerne an Trockenfutter.
    Man sollte ihn aber 2*mal wöchentlich reinigen und desinfizieren. Die Fördermenge sinkt konstruktionstbedingt mit fallendem Wasserstand. Er macht also mehr Arbeit als ein Trockenfutterautomat.
    Ich bin aber insgesamt zufrieden
    mit dem Gerät.

    Grüße
    Ulrike

  • Hallo Max :smiling_face:

    Nun ich denke nicht das es wa zum "schimpfen" gibt :smiling_face: Ich kann es teilweise schon verstehen bei der Farbenpracht der Tiere.
    Zur Haltung an sich:
    Zucht ? Kannst vergessen das war nicht nur ein wenig übertrieben.

    Fahnenbarsche sind erstes recht heikel weil sie den Transport nicht so gut wegstecken wie viele andere Fische. Das beste Beispiel ist dabei, Pseudanthias squaminipins und dispar die sich gut und an sich einfach halten lassen. Die kommen auch recht moderat hier an. Was ganz schlecht hier ankommt sind Mirolabrychtis tuka. Die haben eine nicht sehr hohe Überlebensrate.
    Wenn man nun die Tiere anfangs gut ans Futter bekommen, sie genug zu fressen bekommen, kann man sie meiner erfahrung nach innerhalb von vier Wochen auf eine zwei bis dreimalige fütterung umstellen. 1. Morgens, die zweite Fütterung abends, und kurz vor abschalten der Beleuchtung noch einmal. Wie schon angeführt stehen sie anfangs noch mehr auf kleine Futtersorten wie Lobstereier, der Umstieg auf grösseres geht aber schnell. Auch fressen unserre nach Abschaltung der Beleuchtung noch gerne Cyclop Eeeze ein ganz feines Staubfutter.
    So brauchst du nicht direkt einen FFA kaufen.
    Allerdings wenn Du willst ist es keine schlechte Sache, und vor allem am anfang dienlich.

    Wichtig ist jetzt das sie alle Futter aufnehmen, und gerade in den Anfangstagen alles satt werden. Sie müssen das was sie auf dem Weg hierher verloren haben wieder ausgleichen. Meist ist es so das wenn einer frisst der rest sich das abschaut und dann auch ans Futter geht. Mittlerweile gehören unsere Anthias zu den verfressensten Fischen im Becken. Auch könnte man meinen das das Männchen den Anspruch auf den Chef erhebt, zuimindest lassen sie sich von keinem anderen Tier was sagen :smiling_face:

    Also gut füttern, vor allem mit kleine Sorten, und das möglichst oft.

    Dann kann es auch hinhaun.
    Wenn du Lust hast, schickst du mir mal ein Foto fürs Lexikon rüber ?
    Apropo , ich hätte den vermutlich auch gekauft :smiling_face:

  • Hi zusammen,

    Erstmal recht herzlichen Dank für die vielen Antworten.

    Den Tieren gehts gut, auch verlieren die immer mehr an Schreckhaftigkeit. Anfangs war das schon brutal, wenn ein anderer Fisch kam, zack und weg für ne halbe Stunde.
    Mittlerweile stört sie nur noch der xanthurum. Wobei "das Rüpel", wie ich ihn immer nenne, wenn sie ihm einen Futterbrocken weggeschnappt haben, sie des öfteren mal kurz böse anblickt, was für die Anthias genügt abzuhauen.
    Ansonsten hauen sie nur noch ab, wenn ich direkt auf sie zu gehe. Es wird also immer besser.

    Gestern hab ich 5 mal gefüttert. Heute werd ich mal schauen 6 mal. Da ich frei habe bis Sonntag geht das, dann muß ich mir was einfallen lassen. Morgens geht nämlich nicht da das Licht noch nicht an ist und die Tiere noch schlafen.
    Obwohl manchmal mehr Futter da ist, sind die nach mehreren Happen nicht mehr interessiert. Wobei ihr ja meint das kommt noch. Ich will es hoffen.

    Der FFA wäre sicher eine Anschaffung wert, allerdings könnte ich ihn nirgends am Becken einhängen, müßte auf die Wand oder ähnliches ausweichen, was ja nicht geht. Bischen dumm.
    Hilft hald nicht.
    Ich werd jetzt auch mal Trockenfutter besorgen, vielleicht sind Sie ja da ran zu kriegen. Dann wäre das ganze nicht mehr so schwierig.

    An Robert:

    Sicher kannst du ein Bild haben. die Tiere sind traumhaft schön.
    Gestern hätte ich es ja versucht ein vernünftiges Bild zu machen.
    Das Problem ist nur die kennen den Fotoapparat noch nicht und wenn sie was nicht kennen, sind sie schneller weg als du schauen kannst. :frowning_face:

    Grüße
    Max

  • Hallo Max :smiling_face:

    Das mit dem Bild eilt ja nicht, wenn es passt und sie nicht mehr so scheu sind.

    Das Verhalten des du beschreibst ist ganz normal, eigentlich geht es ja allen Fischen so die in ein Aquarium gesteckt werden. Sie müssen erst mal sehen was auf sie zukommt.
    Wir hoffen einfach mal das beste.
    Das sie futter aufnehmen ist schon mal sehr gut. Wichtig wäre noch soviel mehr zu füttern das man weiss das alle Anthias satt sind.

    Wie angemerkt, meist stehen sie mit der Zeit länger ausserhalb der Deko wenn das Licht aus ist, als andere Fische. Auch da kann man noch füttern, sie sehen fast so gut wie kaudernis :smiling_face:

  • Hallo Max

    Di kannst die Tiere schon füttern wenn es im Zimmer hell ist . Sie sehen wirklich sehr gut
    Anthias schwimmen ja in der Natur auch nicht immer an der Oberfläche :-)))

    Wenn Du Sie morgens und mehrmals Abend fütterst reicht das wirklich aus.
    Nur so lange sie noch scheu sind und auch noch nicht gut im Futter stehen
    heisst es : gib ihm was nur geht !!! :]

    verwende bei Trockenfutter ein Granulat das rot ist
    und sehr fein ist

    Basslers forte z.B. oder Dupla sind da ganz o.k.

    Gruss cs

  • Hallo,

    ich hatte die Fische und gab sie nach einem Jahr wieder ab, weil ich erkennen musste, dass ich eine artgerechte Haltung nicht ereichen konnte. Natürlich geht es, die Tiere zwei, oder drei Mal am Tag zu füttern. Ich habe es in jeder freien Minute getan, aber bemerkte schnell, dass es das nicht sein kann. Immer wieder lagen die Fische, auch während der HQI Beleuchtung, träge hinter den Steinen. In der Natur schwimmen und fressen sie bei Licht aber pausenlos. Ich erfuhr, dass die Tiere einen extrem kleinen Magen und Darm haben. Schon nach ein, zwei Stunden fangen die Tiere an Hunger zu leiden, weil sie nicht auf Vorrat fressen können. Darum werden sie matt und legen sich zwischen die Steine. Ein trauriges Verhalten. Ich kenne Becken mit alten, fetten Anthias, womöglich mag es tatsächlich sein, dass die Fische sich in gewisser Weise "trainieren" lassen, aber das war nicht meine Absicht. Mir taten die Tiere einfach nur noch leid. Ein Bekannter hat seinen Schwarm sechs Mal am Tag gefüttert und die Tiere wurden tatsächlich groß und fett. Dann hat er sie in einen Tierpark gegeben, wo es ihnen dem Anschein nach sehr gut ging. Aber nach sechs Wochen waren alle tot, offensichtlich gesund, aber sichtbar abgemagert. Sie bekamen dort eben nur eine Ration am Tag. Eigentlich viel Futter, aber das half nichts, weil es nicht auf den Tag verteilt war. Das waren sie in fünf Jahren Haltung nicht gewöhnt. Viele halten sie erfolgreich, ob mit viel Aufwand, oder durch "Umtrainieren"....es ist halt möglich. Daher verurteile ich die Haltung keineswegs, es gibt größere Sünden. Allerdings, für mich gehören sie ins Meer, oder zu einem absoluten Spezialisten mit möglichst sehr viel Zeit....

    Ich halte Max für sehr verantwortungsbewusst, weil er sich so intensive Gedanken macht und denke, er wird alles tun, um den Tieren eine möglichst gute Pflege angedeihen zu lassen..... :))

  • Hallo Torsten :smiling_face:

    Wenn man so ein Verhalten merkt, sprich das Pause machen und hinlegen, dann ist es höchste Zeit etwas zu tun. Für genau diese zwecke ist der Frostfutterautomat gut.
    So denke ich das man dann nicht von einer Fehlhaltung spreche muss.

    Wir füttern so an die 6 mal am Tag, unter normalen umständern. Derzeit gibt es nur früh und abends und es scheint auch zu reichen.

    Es ist auch so das es Unterschied gibt, zwischen den einfacherer Arten wie squaminipins und dispar und eiingen anderen.

    Leicht sicher nicht, vor allem muss man schon gut beobachten können.

    Denke wenn die Fische gesund sind packt der Max das schon. Er weiss ja nun von der Futterproblematik.

  • Hallo Robert :winking_face:

    So wollte ich auch verstanden sein. Natürlich, deine "diplomatische Zunge" wird mir frühestens im nächsten Leben wachsen :winking_face: !

    Deiner Meinung....bis auf unbedeutende Nuancen :)) .

  • Hallo!

    Ich beziehe mich auf Harald MÜLDERs Statement: "Mit Sicherheit kannst Du die Anthias auf ein geringeres Fütterungsintervall trainieren".

    Nun, diese Äußerung ist missverständlich. Es ist nicht notwendig, Fische auf ein geringeres Fütterungsintervall zu trainieren. Denn wenn's nur ein- oder zweimal am Tag etwas zu fressen gibt, dann werden die Fische eben nur ein- oder zweimal am Tag fressen. Mit Training hat dies nichts zu tun. Die Frage ist, wie es den Fischen dabei geht. Und wennn es sich um Dauerfresser wie Anthias handelt, schaffen sie es vielleicht trotz geringerer Fütterungsintervalle, zu überleben. Artgerecht ist es in keinem Fall. Es stellt lediglich einen Kompromiss dar, der von den Fischen bestenfalls toleriert wird. So wie letztlich für die meisten Seewassertiere die Aquarienhaltung einen Kompromiss darstellt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Zitat

    Original von Harold Weiss
    Hallo!

    Ich beziehe mich auf Harald MÜLDERs Statement: "Mit Sicherheit kannst Du die Anthias auf ein geringeres Fütterungsintervall trainieren".

    Nun, diese Äußerung ist missverständlich. Es ist nicht notwendig, Fische auf ein geringeres Fütterungsintervall zu trainieren. Denn wenn's nur ein- oder zweimal am Tag etwas zu fressen gibt, dann werden die Fische eben nur ein- oder zweimal am Tag fressen. Mit Training hat dies nichts zu tun. Die Frage ist, wie es den Fischen dabei geht. Und wennn es sich um Dauerfresser wie Anthias handelt, schaffen sie es vielleicht trotz geringerer Fütterungsintervalle, zu überleben. Artgerecht ist es in keinem Fall. Es stellt lediglich einen Kompromiss dar, der von den Fischen bestenfalls toleriert wird. So wie letztlich für die meisten Seewassertiere die Aquarienhaltung einen Kompromiss darstellt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Lieben Gruß

    Harold

    tag harold,

    dann kommen wir automatisch zur überlegung, ob die fische evtl. im aqua aufgrund weniger bewegungsfreiheit weniger verbrauchen - ergo weniger gefüttert werden müssen/brauchen!?

  • Hallo Leute

    Ihr überseht da eine kleinigkeit


    Anthias Ventralis kommt aus recht grosser Tiefe und muss den ganzen Tag fressen um soviel zusammenzubekommen das es für ihn reicht. bzw seine Reserven immer gut gefüllt sind.
    Ein Fisch wird immer fressen wenn er es kann, auch wenn genügend vorhanden ist.

    Das im Aquarium angebotenen Futter ist wesentlich hochwertiger als das was so an dem Fisch vorbeischwimmt , denn nicht alles kann auch gefressen werden.


    Werden die Anthias mehrfach am Tag mit hochwertigen Futter gefüttert dann ist das mehr als ausreichend und mit Sicherheit auch keine Tierquälerei

  • Hallo Harold :smiling_face:

    Nun ich würde es mal so beschreiben, wenn die Fische wachsen und gut genährt sind ist es ausreichend was ihnen zukommt.
    Man kann das Meer nicht auf das Aquarium übertragen. Gesichert muss sein das sie genug zu fressen bekommen und nicht mager werden.

    Denke das wäre dann kein Kompromiss sondern sogar eine Artgerechte Haltung. Denn wenn sie den ganzen Tag unser Futter bekämen würden sie ja bald platzen (kleiner scherz)

    Ich kenne viele die Antias halten, wenn diese aklimatisiert sind ist deren Pflege an sich kein Problem. Ausser das sie Fressmaschinen sind. Vor Jahren bei wenig Futter weil Wasserwerte in Gefahr wäre ich gegen die Haltung, heute aber bei vielen verantwortungsbewussten Pflegern sehe ich die Art Antia als nicht Problematisch an.

    Auch wenn andere durch Ihre Meererfahrung was anderes denken, ich sehe es selber bei mir im Becken.
    Gesunde und gut wachsene Anthias.
    Die wachsen schon fast zu schnell :smiling_face:

  • Hallo Harold,

    eine Freude, deine vernünftigen Zeilen zu lesen...... :))

    @ Joe: Die Frage ist aber nicht dein Ernst? Anthias schwimmen im Meer pausenlos und im AQ auch, wenn sie nicht gerade noch scheu, oder durch hungern "trainiert" werden :angry_face: ! Das ist nun mal ihre Natur. Was also meinst du?

  • Einmal editiert, zuletzt von torsten (23. Juni 2003 um 04:43)

  • Hallo Torsten

    Um was geht es Dir eigentlich genau ?

    Antias sind haltbar so meine Aussage !

    Ich möchte ganz entschieden sagen das sich die meisten heute gepflegten Antias bei ausreichender Fütterung ohne Probleme überleben.
    Und dazu müssen sie nicht den ganzen TAg fressen. Wie schon mal angeschnitten wurde, sie fessen ganz anderes futter, so reicht auch eine geringere Fütterung als den ganzen Tag was haben zu müssen.

    Ob es nun natürlich ist oder nicht spielt ja nur iene untergeordnete Rolle. Sie wachsen und gedeihen. Ich komme viel rum und wundere mich immer wieder wieviele Aquarianer doch Antias pflegen und die sind alle dick und fett.

    Die die sich aus Fehlinformation und nicht lesen, solche Tiere holen und dann nicht demensprechend füttern wird es immer geben.
    Mein Resumee:

    Die meisten Anthias sind haltbar!
    Ich habe so ein wenig das Gefühl das du in deiner Ansicht was diese Tiere betrifft noch ein paar Jahre zurück liegst. (nicht böse gemeint, früher bei wenig Futter war das nun mal so)


    Zitat


    fragen. Fakt ist (Hand aufs Herz!), dass sie bei vielen Kunden nicht alt werden....

  • Hallo Robert :)) !

    Es ist halt meine Meinung und ich stehe zu meinen Worten, ob nun fette Anthias schwimmen, oder nicht :)) .

    Es ging mir doch nur um das "natürliche" Fressverhalten der Tiere. Ich habe die Haltung nie verteufelt, oder beschimpft. Das ich sie dennoch für mich ausschließe(nach meinen Erfahrungen), macht mich ja noch lange nicht zum Ankläger.
    Wo ist das Problem? Mit meiner Meinung bin ich sicher nicht allein und Argumente kann man ja ruhig austauschen. Gerade wenn man die Tiere selbst gepflegt hat, oder eben pflegt.

    PS. Ich war zwar länger "verschollen", aber nicht eingefroren:D !

  • Hallo Torsten,

    pflegst Du keine Fische oder Wirbellose in deinen Aquarien? Wenn doch, dann machst Du genau das was Du hier kritisierst - denn im Aquarium kannst Du keinem Tier die Verhältnisse bieten die es in der Natur hat, also wenn Du Tiere im Aquarium hast, dann meckere bitte nicht rum. Normalerweise weiß jeder, der ein Aquarium betreibt, daß das nicht optimal für die Tiere ist.

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Zitat

    Original von iXware
    Hallo Torsten,

    pflegst Du keine Fische oder Wirbellose in deinen Aquarien? Wenn doch, dann machst Du genau das was Du hier kritisierst - denn im Aquarium kannst Du keinem Tier die Verhältnisse bieten die es in der Natur hat, also wenn Du Tiere im Aquarium hast, dann meckere bitte nicht rum. Normalerweise weiß jeder, der ein Aquarium betreibt, daß das nicht optimal für die Tiere ist.

    Hallo iXware,

    dieses "Totschlagargument" verhindert natürlich jede sachliche Auseinandersetzung.
    Korallen züchte ich und gebe sie weiter, sie fühlen sich sicher nicht unwohl, sonst würden sie nicht so gut gedeihen. Zumal ihr Bewusstsein wohl nicht schrecklich groß ausgebildet ist :grinning_squinting_face: !?
    An Fischen halte ich nur noch Höhlenbewohner und Anemonenfische. Deren Platzbedarf dürfte bekannt sein. Ebenso die unproblematische Fütterung.

    Ich verstehe dich so, dass wir eh alle Tierquäler sind, Anthias hin, oder her....
    Ich bin nicht deiner Meinung! Auch ein Schwarm Anthias kann sich im AQ wohl fühlen, wenn man nur den relativ größeren Aufwand aufbringt. Auf die bessere, sprich häufige Fütterung zu verweisen, wird doch noch erlaubt sein?

    Ich gebe dir ein Beispiel ohne Wasser: Ein Huhn lebt im kleinsten Käfig, im Stall, oder auf einer Wiese. Immer aber legt es Eier, trotzdem käme nie jemand auf den Gedanken, dass das Huhn im Käfig gut gehalten ist. Es ist aber immer eine "gelungene" Gefangenschaft, in den Augen der Halter.

    Wir haben ein in der Gesellschaft umstrittenes Hobby, daran zu arbeiten, dass es den Tieren immer besser geht, wird nicht unser aller Nachteil sein.

    Irgendwie kann man natürlich jede kritische Anmerkung, als "Meckerei" abqualifizieren. Wirklich hilfreich ist das natürlich nicht.

    ...und sollte es ja auch gar nicht sein, oder :winking_face: ?

  • Zitat

    Original von torsten
    @ Joe: Die Frage ist aber nicht dein Ernst? Anthias schwimmen im Meer pausenlos und im AQ auch, wenn sie nicht gerade noch scheu, oder durch hungern "trainiert" werden :angry_face: ! Das ist nun mal ihre Natur. Was also meinst du?

    hi torsten,

    selbstmurmelnd, sonst hätte ich es nicht geschrieben.

    das planschen im aquarium ist m.e. weniger energieaufwendig als selbiges im freien wasser unter strömung und weite des schwimmraumes.

    weniger energieverbrauch - ergo weniger nahrung benötigt.

  • Zitat

    Original von torsten

    Es ging mir doch nur um das "natürliche" Fressverhalten der Tiere.
    :grinning_squinting_face: !

    hallo torsten,

    das natürliche fressverhalten hängt in der hauptsache von der zur verfügung stehenden futtermenge ab.

    bei der fütterung im aqua wird m.e. in kurzer zeit die gleiche menge an nahrung aufgenommen, die im freiwasser aufgrund geringerer planktondichte über einen längeren zeitraum erwischt wird.

    so ist die aquafütterung u.u. nicht der natürlichen vorgabe an menge und zeit gleichzusetzen, was im ergebniss aber keinen unterschied in der ausreichenden versorgung macht.

  • Hallo torsten,

    das sollte natürlich kein "Totschlagargument" sein. Von Platzbedarf habe ich doch überhaupt nicht geredet - wie Du auf das Thema kommst ist mir einwenig schleierhaft. Ich wollte damit nur sagen, daß eigentlich jeder Fisch ständig am fressen ist - jedenfalls wenn er die Möglichkeit hat - und daß das jeder Fisch kann, bekommst Du gerade bei Barschartigen im Aquarium überhaupt nicht hin. das muß man nicht speziell auf die Anthias beziehen, das ist auch bei Anemonenfischen so oder legen die sich in ihre Anemone und verdauen stundenlang und interessieren sich nicht für neues futter das Du ins Becken gegeben hast?

    Ich kann Robert und Claude nur zustimmen - eine mehrmalige Fütterung am Tag reicht meiner Meinung nach für die allermeisten Fische aus wenn das gleichmäßig über den Tag verteilt geschieht, denn das Futter, daß die Fische von uns bekommen ist in den meisten Fällen enegiereicher als in der Natur (jedenfalls wenn zu dem Frostfutter auch gutes Trockenfutter gegeben wird.

    Der Rest kommt noch per PN

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

    Einmal editiert, zuletzt von iXware (23. Juni 2003 um 19:37)

  • Hallo iXware,

    darf ich dich erinnern, dass DU das Thema gewechselt hast? In deinem Posting wurde nicht in Ansätzen mehr über die Anthias gesprochen, nur "schleierhaft" verallgemeinert.
    Damit hast du die Grundlage der Unterhaltung gravierend "verschleiert".
    Entschuldige, dass ich dir dann zu "schleierhaft" gefolgt bin. Du bist echt süss :grinning_squinting_face: !

  • Zitat

    Original von Joe

    das planschen im aquarium ist m.e. weniger energieaufwendig als selbiges im freien wasser unter strömung und weite des schwimmraumes.

    weniger energieverbrauch - ergo weniger nahrung benötigt.

    Hallo Joe,

    eine Verallgemeinerung und dazu eine sehr oberflächliche Betrachtung. Weil erstens deine Aussage bei verschiedenen Fischarten einfach so nicht stimmt und du zweitens meine Strömung im Becken nicht kennst.
    Von welcher Weite des benötigten Schwimmraumes gehen wir aus? (Anemonenfische/Fridmani/Riffbarsch?) Was kostet mehr Energie....in die Tiefe der Meere zu gleiten, oder vor der Tunze zu "zappeln"?
    Obwohl es hundert Fragen und noch mehr Fischarten, mit unterschiedlichsten Ansprüchen gibt, schreibst du undifferenziert, mehr oder weniger deutlich: "Alles ist gut". Das ist es eben oftmals nicht.....

  • Zitat

    Original von Joe

    hallo torsten,

    das natürliche fressverhalten hängt in der hauptsache von der zur verfügung stehenden futtermenge ab.

    bei der fütterung im aqua wird m.e. in kurzer zeit die gleiche menge an nahrung aufgenommen, die im freiwasser aufgrund geringerer planktondichte über einen längeren zeitraum erwischt wird.

    so ist die aquafütterung u.u. nicht der natürlichen vorgabe an menge und zeit gleichzusetzen, was im ergebniss aber keinen unterschied in der ausreichenden versorgung macht.

    Hallo Joe,
    bei vielen Fischarten absolut richtig, im Einzelfall aber gleichwohl daneben. Wie m.E. bei den Anthias.
    Hast du eine Kartei mit "Standardantworten" für alle Fische :grinning_squinting_face: ?

  • Zitat

    Original von iXware
    Hallo torsten,

    Ich kann Robert und Claude nur zustimmen - eine mehrmalige Fütterung am Tag reicht meiner Meinung nach für die allermeisten Fische aus wenn das gleichmäßig über den Tag verteilt geschieht, denn das Futter, daß die Fische von uns bekommen ist in den meisten Fällen enegiereicher als in der Natur (jedenfalls wenn zu dem Frostfutter auch gutes Trockenfutter gegeben wird.

    Der Rest kommt noch per PN

    Hallo iXware,

    du sollst doch nicht "zustimmen", sondern mich mit Argumenten überzeugen :winking_face: !
    Kommen wir mal wieder zum Kern, dein in den "meisten Fällen" bekundet ja einen gewissen Wankelmut. Also zum Punkt: Hast du Anthias gehalten, also sprichst du wie ich aus eigener Erfahrung, oder stimmst du nur zu, weil du was gehört hast? Oder weil ich es bin :grinning_squinting_face: ?

  • Hallo Torsten...

    Ich denke ich habe Dir genug Argumente genannt.
    So bleibt für mich klar das Resumee zu Anthias.

    Sie sind haltbar wenn man gute Tiere erwischt, die gesund hier ankommen, und man ihnen genug Futter gibt. Anfangs wenn sie Probleme machen, gib ihnen Lebenfutter, kleines wohlgemerkt. Wenn sei anfangen zu fressen und die ersten vier Wochen keine Krankheiten bekommen werden sie überleben.
    Ausser man lässt sie verhungern.

    Wie schon erwähnt diese doch reichlich alten Aussagen von Leuten die sie nicht halten konnten, sind meiner Ansicht nach überholt.

  • Zitat

    Original von torsten

    Hallo Joe,

    eine Verallgemeinerung und dazu eine sehr oberflächliche Betrachtung. Weil erstens deine Aussage bei verschiedenen Fischarten einfach so nicht stimmt und du zweitens meine Strömung im Becken nicht kennst.
    Von welcher Weite des benötigten Schwimmraumes gehen wir aus? (Anemonenfische/Fridmani/Riffbarsch?) Was kostet mehr Energie....in die Tiefe der Meere zu gleiten, oder vor der Tunze zu "zappeln"?
    Obwohl es hundert Fragen und noch mehr Fischarten, mit unterschiedlichsten Ansprüchen gibt, schreibst du undifferenziert, mehr oder weniger deutlich: "Alles ist gut". Das ist es eben oftmals nicht.....

    hallo torsten,

    soviel ich weis gehts um anthias?!

    manche dinge lassen sich halt mit wenigen worten beschreiben, auch im allgemeinen.

    und wenn du die magaströmung in deinem becken hast und daher deine tiere ein dutzend mal am tag füttern musst, dann tue dies.

    gut das es hunderte von fragen dazu gibt.

    so geht uns hier nicht der gesprächsstoff aus.

  • Hallo Robert:-),

    deine Argumente stehen ein bisschen gegen meine Erfahrungen. Aber eben nur ein bisschen, damit kann ich gut leben :winking_face: .
    Und nie wurden sie von mir als unhaltbar bezeichnet.
    In der Kette der Postings wird das nun einfach behauptet. Ich sprach von vielen Todesfällen, wenn man sich nicht mehr Zeit nimmt, als mit anderen Barschen. Eigentlich eine Binsenweisheit, die jeder Händler weiß und dem Kunden sagt, aber im Moment etwas vergessen hat :grinning_squinting_face: !
    So bin ich eben reichlich alt, mit alten Aussagen..... :]

  • Hallo Torsten


    Hmm, so ganze vestehe ich das nicht...

    Ich kenne kaum jemanden der es schafft seien Anthias um die Ecke zu bringen. Jeder einigermassen erfahrene (und das muss noch nciht mal sein) wird es bei geeigneter Fütterung, und die muss nicht wie im Meer sein, es schaffen gesunde Anthias am leben zu erhalten. Und zwar so das sie lange Jahre leben.

    Schwierige Arten wie bei andern Fischarten wird es immer geben. Wer sich die Mühe des Fütterns nicht machen will der soll es lassen.

    Das mit der Strömung ist fast schon Quatsch, so viel hat kein Mensch Strömung im Becken das man Anhias oder andere Fische zu abnehmen bekommt, wenn gleichzeitig genug Futter reinkommt.

    Nochmals ich habe hier das Gefühl das deine Anthiaerfahrungen lange zurückliegen.

    Sicher wird es auch heute Aquarianer geben die sich, wie so oft, einen Fisch oder Schwarm holen und dann nicht wissen was sie machen müssen. Das ist aber bei dem grossteil der Aquarianer die nicht lesen so.

    Lieber 100 Anthias als einen viel schwerer zu haltenden Doktor... bei dem man weiss das er ein dicker Problemfall ist. Du weisst schon der weisse....

  • Einmal editiert, zuletzt von torsten (23. Juni 2003 um 23:22)

  • Hallo Torsten

    Womit man wieder beim Thema ist, das ein Geschäft, ich denke darauf zielst du mit der Erwähnung der vielen stunden, (in Köln oder Duisburg:-) es auch nicht immer richtig macht. Ich komme jede woche bei der gleichen Ketter nur in Lünen vorbei. Und da sehe ich seit langer langer Zeit das genau Gegenteil. Wenn die Anthias die ersten Tage überlebt haben dann stehen sie auch. Einzig und alleine Tukas machen meist Probleme. Das liegt aber an dem Fisch selbst, und nicht am Futter.

    Also auch der Fachhandel hat gefälligst diese Tier richtig zu ernähren.

    tut mir leid aber ich bin bei dem Thema völlig anderer Meinung wie Du. Das sie heikel sind bestreitet keiner, aber wenn so ein Tierchen mal im Aqua ist und Frisst, liegt es am Pfelger selber....
    Nicht an Strömung oder an was weiss ich, einfach nur am Pfeger selbst. Wobei man vielleicht auch hier nicht ausser acht lassen sollte das ein Fisch ja auch mal krank werden kann.

    Wobei sie das sehr selten werden wenn mal aklimatisiert.

    Um die Sache abzuschliessen, denn sonst werden wir ja noch länger wie der Nitratthread.... (grins) schlage ich vor, du hältst keine Anthias ich schon :smiling_face:

  • Hallo Robert,

    ähm, ähm, wenn ich dein Posting so lese, "es liegt am Pfleger", an sonst nichts, auch nicht "an der Strömung"...
    Also, ich weiß nicht wie ich es dir sagen soll: Habe ich das jemals anders gesehen? Da hast du völlig Recht! Das sind doch meine Worte.....es liegt am Pfleger.
    Von besonderen Krankheiten, oder besonderer Strömung wurde ja nicht ernsthaft gesprochen. Das war doch nur Satire :grinning_squinting_face: .
    In Lünen bin ich ja nun auch oft genug gewesen. Dort traf ich einst den guten Joe mit seinem Sohn :)) .
    Für mich war das immer der "UVC-Laden". Jeder neue MW-Kunde wurde in etwa so beraten:" Sie müssen die Größe ihres AQ festlegen und dann verkaufe ich ihnen auch sofort die passende UV-Anlage". :grinning_squinting_face:

    Das Gleiche Spiel in Duisburg: "Eine UV-Anlage ist erst einmal völlig unwichtig".....zum wiehern :grinning_squinting_face: !!

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