Belastung Doppelboden im Büro

  • Hallo zusammen,

    in nächster Zeit steht der Umzug meines Büros an.
    Es geht vermutlich in ein modernes Bürogebäude mit Doppelboden (Steckdosen usw. im Boden).
    Das Aquarium sollte natürlich mit.
    Das Becken 160x65x60cm Steht auf einer 22mm MDF-Platte. Diese steht auf einem Stahlgestell welches wiederum auf einer 22mm MDF-Platte steht.
    D.h. das Gewicht (sagen wir mal runde 1000kg) steht gleichmäßig auf einer Platte von 160x70cm (1,12m²).

    Könnte das Probleme geben? Ich habe leider keine Ahnung, wie belastbar so ein Doppelboden ist.
    Allerdings ist das Gewicht eines großen Aktenschrankes auch nicht zu verachten.

    Hat jemand Erfahrung mit so einem Boden?

    Gruß Michael

  • Hallo Michael,

    damit du halbwegs aussagekräftige Antworten bekommst, müsstest du uns noch etwas mehr verraten.

    Was heißt modernes Büro? Neu gebaut (Stahlbetonboden-oder decken mit Estrich)? Oder nur modernisiert?

    Was verstehst du unter Doppelboden? Hast vielleicht den Aufbau parat?

    Im Neubau werden die Steckdosen im Boden eigentlich unter einem schwimmenden Estrich, in der Dämmung verlegt. Die Tragfähigkeit wird da nicht beeinträchtigt.

    Steht das Becken als Raumteiler? Und steht es auf einer Decke oder untersten Boden?

    Grüße Andreas

  • Hallo Andreas,

    Michael meint sowas:

    (von der Webseite: http://www.baudokumentation.ch)

    @Michael, wir haben auch solche Böden im Büro und da steht allerhand drauf auch schwere Aktenschränke. Wie aber die Belastung auf mehreren Platten/bzw. Fläche ist, kann ich Dir nicht sagen.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

    Einmal editiert, zuletzt von MarkusK (10. März 2012 um 15:28)

  • Hallo Markus,

    an sowas habe ich jetzt nicht gedacht. Danke für das Bild.

    @Michael: Ich denke 1 Tonne auf einen m² ist schon ne Hausnummer für so einen Boden.

    Aber es sollte doch nicht so schwer sein herauszubekommen, welche Belastbarkeit dieser Boden hat, oder?
    Müssten doch fertige Rasterelemente sein und wenn man so eine Platte hochnehmen kann, erkennt man eventuell den Hersteller und System.

    Aber was machst du bei einem Schaden am Becken?

    Grüße Andreas

  • Moin,

    gewichtsmäßig sollte das gehen, aber der Hersteller sollte gefragt werden.
    Aktenschränke, bei uns im Büro ein Haufen Serverschränke ... alles schwer.

    Aber wie Andreas schon fragt: was ist bei einem Schaden. Die ganze Elektrik würde Schaden nehmen.
    Ansonsten Platten raus, Sockel fürs Becken bauen, der bis auf Plattenniveau geht und AQ drauf.

    Die Versicherung sollte auch geprüft/gefragt werden.

  • Hallo Michael

    Dein Becken steht auf 1,12qm das sind 11200qcm bei 1000kg, pro 1qcm = 90g
    Ein Mensch mit 100kg steht mit zwei Füßen auf ca 625 qcm , pro 1qcm = 160g

    Ich glaube das hält :-))

  • Hallo Klaus,

    ja das mit dem Gewicht pro Quadratzentimeter etc. denke ich mir auch immer, aber diese Platten stehen auf jeweils vier Metallstiften (und da nur zu einem Viertel)- aber ich bin kein Statiker.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hi Markus

    Die Weisheit, die ich oben geschrieben habe, stammt nicht von mir.
    Vor etwa 30 Jahren wollte ich von einem Statiker wissen, ob ich mein 1000l Becken in einer Mietwohnung mit
    Holzbalkendecke stellen kann, worauf er mir eine ähnliche Rechnung aufstellte.
    Sicher geht man natürlich mit einem Statiker. Einer muß ja den Kopf hinhalten :-))

  • Hi Klaus,

    die Weisheit ist nicht sehr weise.
    Das ist nur der Nachweis für die notwendige Druckfestigkeit des Bodens bei vollfächiger Belastung.
    Ein 1000kg-Becken erzeugt Querkräfte von ca 10000N und an einem 1m langem Hebel 10000Nm Biegemoment.
    Bei Holzbalkendecken muss ausserdem die Druckfestigkeit der Auflagerflächen betrachtet werden,
    also die Flächenbelastung wo die Balken auf der Mauer aufliegen.

    Gruss
    Rainer

  • Na hier ist ja schon eine nette Runde zusammen gekommen.
    Vielen Dank für die Antworten.
    Also wo genau ich reinziehe, ist noch garnicht raus. Bin noch auf der Suche.
    Aber in den meißten Bürogebäuden (die ich hier gefunden habe) gibt es diese besagten Doppelböden.
    Vermutlich muss man aber wirklich erstmal einen Blick under den Teppich werfen.
    Eine Idee wäre noch, den Beckenaufbau nochmals auf eine stabile Holzplatte zu stellen, die in nochmal größer ist.
    Z.B. 2x1,50m. Die dann mit dem gleichen oder einem ähnlichen Teppichboden beziehen.
    Quasi eine Art Podest, damit die Belastungsfläche noch größer wird.

    Wenn das Becken Schaden nimmt, ist immer schlecht. Egal wo es steht.
    Das sollte natürlich über die Haftpflichtversicherung abgedeckt sein.
    Hat solch ein Boden eigentlich einen Wasserablauf?
    Immerhin kann es auch in einer Kaffeeküche einen Wasserschaden geben.

    Gruß Michael

  • Ich glaube es wurde nicht der Schaden am Becken gemeint, sondern Nachfolgeschäden im Doppelboden durch
    einen Beckenschaden.

    Das ist wie gesagt wegen der Elektrik, evtl. sogar wegen Brandschutzwänden etc. nicht auf die leichte
    Schulter zu nehmen.

    Ein Wasserschaden in der Küche würde dagegen ja so sein, als ob jemand auf den Boden spuckt :grinning_squinting_face:

  • Also wir gehen mal von einer Gesamtfläche von 500qm Büro aus. Davon miete ich aber nur 50.
    Der Rest sind andere Firman oder steht leer. Wegen meinen 3 Kabeln im Boden mach ich mir mal keine Gedanken.
    Der Rest muss von der Versicherung (meiner Geschäftshaftpflicht, die das natürlich angegeben bekommt) übernommen werden, wenn etwas passiert.
    Sonst stelle ich das auch nicht da hin.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!