Karbonathärte

  • Hallo,

    nachdem ich etwas Probleme mit Fadenalgen habe, habe ich
    vor ca. 4 Wochen den Kalkreaktor abgestellt und Wasser mit
    Kalkwasser aufgefüllt.
    Seither ist die Karbonathärte auf 7.5 gesunken (vorher 9).
    Sollte sie nicht eher steigen???
    Wie ist das möglich?
    Kann oder muß ich etwas tun??

    Gruß Maori

  • Hallo,
    die Kh sollte so zwischen 7-9 liegen, höher ist nicht gut, und viel niedriger birgt die Gefahr eines säuresturzes. Ich würde sagen, die KH ist sich bei dir gerade am stabilisieren.

  • hALLO MAORI

    Nein KH 7-8 ist noch OK.
    Das mit den Fadenalgen hab ich mit 50-60Liter
    die Woche( bei einem 700Liter Aqua)
    Wasserwechsel in den griff bekommen :grinning_squinting_face:
    Und zwar wie folgt: rühre das Salz mit Osmosewasser an
    und wechsle sofort das Wasser aus und laß das neue Wasser nicht reifen
    wie so schön gesagt wird.Den es ist dann noch etwas agresiv
    wen es so frisch ist und du wirst sehen es funktioniert.
    :grinning_squinting_face:

    Gruß Jürgen

  • Hallo!

    Also ich fahre mein Becken immer zwischen 7-11 KH
    Höher ist meiner Erfahrung nicht so gut ! Darunter sollte es auch nicht sein also 6 geht noch aber dann wirds langsam kritiscj. Wenn man genug Lebenggestein im Becken hat dürfte aber ein Sturz unter 6 nur schwer möglich sein!

    Gruss
    Christian T.

    Benutze übrigens zur KH u. CA versorgung Schuran Jetstream 1 u. alle 14 Tage 30% WW !!

  • Zitat

    Original von Christian T.
    Hallo!

    Also ich fahre mein Becken immer zwischen 7-11 KH
    Höher ist meiner Erfahrung nicht so gut ! Darunter sollte es auch nicht sein also 6 geht noch aber dann wirds langsam kritiscj. Wenn man genug Lebenggestein im Becken hat dürfte aber ein Sturz unter 6 nur schwer möglich sein!

    Gruss
    Christian T.

    Benutze übrigens zur KH u. CA versorgung Schuran Jetstream 1 u. alle 14 Tage 30% WW !!

    Welchen Raektor benutzt du denn?

  • Zitat

    Original von Christian T.
    Hallo!

    Also ich fahre mein Becken immer zwischen 7-11 KH
    Höher ist meiner Erfahrung nicht so gut ! Darunter sollte es auch nicht sein also 6 geht noch aber dann wirds langsam kritiscj. Wenn man genug Lebenggestein im Becken hat dürfte aber ein Sturz unter 6 nur schwer möglich sein!

    Gruss
    Christian T.

    Benutze übrigens zur KH u. CA versorgung Schuran Jetstream 1 u. alle 14 Tage 30% WW !!

    Wie erklärst du dir den Zusammenhand zwischen KH und LS ?

    MfG Resa

  • Zitat

    Original von Resa

    Wie erklärst du dir den Zusammenhand zwischen KH und LS ?

    MfG Resa

    Wenn du genug Lebendgestein im Becken hast ist das ein natürlicher Puffer für deine KH und die Gefahr eines KH sturzes unter 6 ist nicht so gross! Habe ich mal in einem Buch von P. Wilkens und auch in dem Buch von Deelbeck u. Sprung steht das!


    Gruss

    Christian T.

  • Hallo Maori :smiling_face:

    Erst mal abwarten, ich denke wie Sabine das sich der Wert stabilisieren wird.
    Wir halten unsere KH auf 6-8 je nach dem.
    Wobei auch mir 8 lieber ist wie 6. Aber ich hätte mit 6 auch noch keine Probleme.

    Seit einiger Zeit (seit gekannt werden von zusammehängen mit hoher KH und Steinkorallenproblemen ) versuchen viele den KH Wert nicht mehr so hoch zu halten. Und das hat sich als ganz gut erwiesen.

  • Zitat

    Wenn du genug Lebendgestein im Becken hast ist das ein natürlicher Puffer für deine KH und die Gefahr eines KH sturzes unter 6 ist nicht so gross! Habe ich mal in einem Buch von P. Wilkens und auch in dem Buch von Deelbeck u. Sprung steht das!

    Hallo Christian,

    meine KH ist vor ein paar Tagen auf 5 gerutscht (Ca 350mg/l) obwohl reichlich LS, bei unseren Aquarien lösen sich zwar Karbonate, diese aber sind so schwindend gering bzw. dauert zu lange um eine Aussage bezüglich einer KH Pufferung machen zu können, was natürlich auch stark vom Besatz abhängt.

    MfG Resa

  • hallo,
    sorry aber das die KH was mit dem LS zu tun hat halte ich für blödsinn, mfg thorsten

  • Hallo,

    na ja, "Blödsinn" erscheint mir etwas übertrieben.
    Aber die Carbonate, welche tatsächlich u.U. aus dem Lebendgestein gelöst werden können, reichen natürlich nicht aus, um den Verbrauch im Becken auszugleichen. Sollten dann noch große Verbraucher(Steinis,MM,Kalkalgen...) im Becken sein, geht es manchmal schnell bergab. Da hilft halt nur ein "Pulverchen", ein Kalki, oder größere WW.
    Die lebenden Steine können aber, im Falle einer zu geringen Carbonathärte, ein lebensrettender, stabilisierender Faktor sein, für eine gewisse Zeit.....

  • Jürgen/Joker,

    wie lange hat es denn bei Dir gedauert, bis Du nach Umstellung auf frisch angesetztes Wasser die Fadenalgen in den Griff bekommen hast?

    Grüße
    Andreas

  • Hi zusammen
    Danke Andreas das wollte ich auch gerade fragen. :winking_face:
    @Joker
    Erklär mir bitte was die Aggresivität von Frischwasser mit dem verschwinden von Fadenalgen zutun hat?
    Werden die da weggeätzt? Und was ist dann mit den Korallen?
    Auserdem finde ich deine Empfehlung sehr gewagt. Ich lasse mein Wasser auch nicht reifen, aber ich laß es nicht direkt ins Becken. Sondern ich laß es mit einem dünnen Schlauch ins Technikbecken laufen. Das es Gelegenheit hat sich mit Altwasser zumischen.
    Also erkläre bitte in Zukuft etwas genauer wie du was machst. Da es sonst andere vieleicht falsch machen und was Fehler bei unserem Hobby bedeuten können brauch ich dir sicher nicht zusagen.
    Gruß Frank

  • Hallo,

    Zitat

    wie lange hat es denn bei Dir gedauert, bis Du nach Umstellung auf frisch angesetztes Wasser die Fadenalgen in den Griff bekommen hast?

    ich habe da andere Erfahrungen gemacht. Auch ich benutze beim Wasserwechsel frisch angesetztes Wasser, welches nicht vorher gereift ist. Trotzdem wuchsen die Fadenalgen. Zwar nicht überall, aber an bestimmten Stellen. In meinem Fall auf den ehemals toten Steinen, die ich anfangs eingebracht hatte. Lange Zeit haben die Einsiedler und der Seeigel da für Ordnung gesorgt, aber irgendwann mochten sie nicht mehr. Letztendlich habe ich die Steine entfernt.
    Achja, NO3 und PO4 sind beim Messen im normalen Bereich gewesen, also waren die Nährstoffe scheinbar in den Steinen gebunden, wurden gelöst und gleich verbraucht.
    Also ich denke, dass die Suche nach den Ursachen eher eine Lösung bringt.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • @ Jocker

    Wenn dies so ist, dass man durch ganz frisches Wasser Fadenalgen vernichten kann und man zudem weiss, das Fadenalgen der Algen( Zooxanthellen) auf der Korallen sehr nach Verwandt sind, müssten dann theoretisch ebenso die Korallen Probleme bekommen.

    Frisches Wasser würde ich auch immer sehr vorsichtig ins Becken geben!


    @ Brombeere,

    Falenalgen können über Enzyme aus dem Gestein die Närhstoffe lösen und zum wachsen benutzen, daher kann es eben sein, das zwar Messtechnisch keine Phosphate und Nirtate nachzuweisen sind, aber eben die Algen, wie du ja auch schon vermutest hast, wachsen.

    Zudem ist es so, das gerade Fadenlagen gern auf freiem Substat siedeln, denn auf einer geschlossenen Algendecke( Kalkalgen und andere Marcoalgen) können sie sich nicht Ansiedeln(höchstens Überwuchern).

  • Hallo Michael

    Im Meerwasseraquarianer war mal ein Artikel indem beschrieben wurde das durch einen ständigen hohen Wasserwechsel die Fadenalgen zurückgedrängt wurden. Sie wuchsen bei dem Autor obwohl er sehr gute Wasserwerte hatte.
    Er beschrieb jedoch nicht das das Wasser sehr frisch angesetzt sein sollte.

  • Hallo Harald,

    ich habe den Artikel leider nicht gelesen, aber ich könnte mir vorstellen, dass bei entsprechend hohen und vorallem auch häufigen Wasserwechseln die Nährstoffe soweit reduziert werden, dass damit die Fadenalgen irgendwann tatsächlich nix mehr zum Überleben haben. Also zuerst die Reduzierung der Nährstoffe, die Fadenalgen nehmen sich noch, was sie brauchen und damit wird nix mehr nachgewiesen. Wenn man nun weiter reduziert, gehen auch die Fadenalgen zurück. Ist allerdings nur theoretisch gedacht, kann sein, dass ich hier auch falsch liege. Aber, wenn man dann da weiter denkt, müsste man diese Wasserwechsel IMMER so fortführen, sonst würden sich die Nährstoffe doch wieder ansammeln und damit wieder das Wachstum der Fadenalgen begünstigen.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hallo
    ja das ist das Problem das viele nicht die Fachzeitschriften und Bücher lesen Brombeere ,das
    ist jetzt allgemein gemeint und nicht gegen dich :smiling_face:
    Der Artikel ist von mir und ich fahre heute noch sehr gut
    damit .Das Fadenalgen mit Zooxanthellen verwandt sind
    glaub ich jetzt mal nicht Michael ,sie sind auch eine Algenart die
    Acroporas ernähren.Seit ich diese (agressive ) Technik anwende
    (siehe meine Page) sind meine Acroporas vom Wachstum und Farbe
    immer gleich und zwar super :grinning_squinting_face:
    Wenn mir mal die eine oder andere Acro eingegangen ist und
    das war selten der Fall aber ich gebe zu es war so ist
    dann bestimmt nicht vom Wasserwechsel ,denn
    den mache ich seit 8 Jahren schon so und ich werde diese
    Technik nicht ändern.
    Ach ja Brombeere das hatte ich auch geglaubt Fadenalgen
    überleben alles auch wen keine Nährstoffe da sind,ich denke
    es ist die agrisivität des Salzes und die Nährstoffarmut.

    Gruß Jürgen

  • Hallo Frank
    dich hab ich jetzt fast vergessen, deine Technik ist sicherlich nicht verkehrt
    aber du solltset nicht anderen Ihre Technik in frage stellen,wen du sie nicht selbst getestet hast.
    Das selbe hat man bei Hr. Pohl gesagt und jetzt......


    Gruß Jürgen

  • Jürgen,

    ich greife nochmal meine Frage von weiter oben im Thema auf: Wie lange hat es denn nach der Umstellung auf frisch angesetztes Wasser nun gedauert, bis die Fadenalgen weg waren??

    Grüße
    Andreas

  • Hallo Joker
    So klein ist die Welt.

    Zum frischangesetztem Wasser will ich aber folgendes anfügen: Ich habe mal Wasser angesetzt und weil die Dichte noch nicht erreicht war zwe Tassen Meersalz auf 60 Liter nachdosiert. Unmittelbar nach dem klar werden gab ich das Wasser ins Aquarium.

    Bei den Steinkorallen merkte ich keine Veränderung.
    Aber Lederkorallen und vorallem die Gorgonien litten.
    Am Ende Zeigten die Lederkorallen weiße Flecken und eine Gorgonie (Pseudopterogorgia) bekam ein regelrechtes Gangrän mit schwarz Verfärbungen. Sie hat es überloebt :grinning_squinting_face:

    Ich denke es waren Mikrokristalle die an den Stellen die Schädigungen hervorgerufen haben.

  • Hi Andreas,

    ich glaube ein 1/2 Jahr hats schon gedauert,also ein
    wenig geduld die man dem Hobby so und so schenken sollte
    ,sollte man schon haben :))
    Natürlich in einem Neu eingefahrenem Becken sollte
    man erst die stabilität des Wasser abwarten,bevor man meine Technik anwendet.

    Gruß Jürgen

  • Hi Joker
    Ich weiß zwar nicht was die Anspielung auf Thomas soll, denn ich vermisse ihn schon. Hier ist ein ganz großes Fachwissen flöten gegangen, aber das ist ja nicht das Thema.
    Ich stelle "deine Technik" ja nicht in frage. Kann ja gut sein das es bei dir supi klappt. Ich würde das nicht so machen. Aber ich hab auch keine Fadenalgen.
    Was ich kritisiert hab war das du hier nur Fetzen von dir gibts und das es durchaus Leute gibt die das dann falsch verstehen und dann falsch machen.
    Der Schuß kann nämlich auch nachhinten los gehn.
    Und dann? Tier futsch, Gejammer groß und du? *unschuldig schau*
    Gruß Frank

  • Hallo Harald ,

    alles was recht ist das glaub ich dir nicht ,zwei Tassen
    auf 60 Liter wen ich schon eine auf 10 Liter verwende.
    Und ich habe auch geschrieben das ich das Salz erst auflöse
    und erst wen das Salzwasser klar ist ins Becken schütte.
    Gruß Jürgen

  • Zitat

    Der Schuß kann nämlich auch nachhinten los gehn.

    Hallo Frank ,
    dieses finde ich einen persönlichen angriff und werde auf deine
    Beiträge nicht mehr antworten.

    Jürgen

  • Hallo Joker,

    Zitat

    Original von Joker
    ja das ist das Problem das viele nicht die Fachzeitschriften und Bücher lesen Brombeere ,das
    ist jetzt allgemein gemeint und nicht gegen dich :smiling_face:

    ich denke, dass ich nicht eben uninformiert bin, auch wenn ich nicht jeden älteren Artikel kenne. Dafür bin ich auch einfach noch nicht lange genug dabei, aber oftmals erinnert sich jemand hier auch im Forum an sowas und man erfährt es. Woher also die Information kommen, ist egal.

    Zitat

    Original von Joker
    Ach ja Brombeere das hatte ich auch geglaubt Fadenalgen
    überleben alles auch wen keine Nährstoffe da sind,ich denke
    es ist die agrisivität des Salzes und die Nährstoffarmut.

    Wenn KEINE Nährstoffe da sind, woher nehmen dann die Fadenalgen, was sie zum Überleben brauchen? Und wieso werden sie andererseits bei Aggressivität von Salz und NährstoffARMUT beseitigt?

    Was die Aggessivität von frischem Salzwasser angeht, da denke ich auch, dass man da sehr behutsam vorgehen muss. Wie schon gesagt, verwende ich auch frisches Salzwasser (die Fadenalgen hatte das gar nicht beeindruckt!), habe einmal nicht aufgepasst und dabei eine Weichkoralle getroffen. Sie war daraufhin ne ganze Weile beleidigt. Ausserdem ist es bei mir so, dass immer sämtliche Fische gucken kommen, sobald ich irgendwas ins Becken schütte. Ich bin da nicht so ganz sicher, ob das frische Salzwasser vielleicht Schleimhautschädigungen hervorrufen kann, wenn man da nicht vorsichtig ist. Also einfach reinschütten ist dabei nicht unbedingt angeraten, denke ich.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hallo Joker

    Wenn du richtig gelesen hättest: Nachdosiert

    OK Eine Tasse hat bei uns 300 ml. Wir sind ja schließlich keine Teetrinker.
    Und durch die eventuell schon etwas höhere Dichte haben sich die Kristalle nicht gleich gelöst.
    Jedenfalls ist der Schaden unmittelbar nach dem Zugeben aufgetreten und ansonsten hatten wir keine Veränderung.

    Das Salz war das eines namenhaften Herstellers.

    Sorry war gerade mit sabines Account unterwegs.

    MfG Harald

  • Hallo Joker

    Warum soll es die Aggressivität des Salzes sein die die Fadenalgen schädigen und warum ist es dann nach deiner Meinung ausgeschlossen das Lederkorallen geschädigt werden?

    Und warum wuchsen dann wie von dir im Artikel beschrieben die Kalkrotalgen besser?

  • Hi Joker
    Hast du ein Problem mit Kritik?
    Ich hab dich weder angegriffen noch dich beleidigt.
    Wo liegt dein Problem?
    Das du die Meeresaquaristik jetzt nicht revolutioniert hast?
    Du schreibst deine Erfahrung und ich meine so läuft das, ist doch ganz einfach.
    Wenn du jetzt keinen mehr hier antworten willst der mal mit dir nicht einer Meinung ist wirst du bald sehr einsam sein.
    Gruß Frank
    P.S. So sensibel siehst du doch garnicht aus :winking_face:

  • Zitat


    Und zwar wie folgt: rühre das Salz mit Osmosewasser an
    und wechsle sofort das Wasser aus und laß das neue Wasser nicht reifen
    wie so schön gesagt wird.Den es ist dann noch etwas agresiv
    wen es so frisch ist und du wirst sehen es funktioniert.

    Zitat


    Und ich habe auch geschrieben das ich das Salz erst auflöse
    und erst wen das Salzwasser klar ist ins Becken schütte.
    Gruß Jürgen

    Mal eine Frage

    Wer läßt denn heute das Wasser noch reifen?
    War das nicht vor 100 Jahren mal "in" ??

    Seit ich ein MW AQ habe kommt das Wasser ins Becken sobald es klar ist also nach ca. 15-20min aber ob das nun was geen Fadenalgen bringt...Naja...

    Gruß
    Frank

  • Guten Morgen @ll

    Hallo Kathrin,
    ich glaube dir, daß du belesen bist und bin dir nicht böse, wenn du meinen Artikel
    noch nicht gelesen hast, wie gesagt, soll kein Vorwurf sein.Entschuldige noch mal.
    Entschuldigung auch dir Harald weil ich hab´s wirklich und wahrscheinlich falsch
    gelesen.
    Und nein Frank, ich bin und will kein Revolutionär sein,aber Kritik muß man da anbringen
    wo sie angebracht ist und ich sehe nicht ein, daß ich meinen Erfahrungsbericht einer
    Kritik zuweisen muß.
    Das Forum ist da, um zu helfen und nicht immer die Rosinen rauszupicken und zu kritisieren.
    Den wenn ich ein Statement abgebe, dann muß es nicht 5 Seiten lang sein,denn wenn noch
    Fragen offen sind, kann mich der jernige auf der PN speziell fragen.
    Und ich verweise oft genug auf meine Homepage und da steht detailliert, wie ich es handhabe.

    So und jetzt will ich noch sagen, daß ich weder ein Wissenschaftler noch Chemiker bin und das
    der Artikel im Meewasseraquarianer nur ein Erfahrungsbericht war.
    Ich weiß nicht warum es so war, aber ich habe ein kleines Beispiel:
    Warum sind in Händlerbecken kaum oder nie Fadenalgen?
    meine Schlußfolgerung ist :weil sie das Wasser mit der verkauften Koralle täglich ersetzen
    müßen und manchmal sogar noch mehr .
    Und ich weise noch mal darauf hin (wie auf meiner Page): wem die Technik zu gefährlich ist
    der sollte sie nicht praktizieren.

    Hallo Doctor Fisch,
    Danke das wir einer Meinung sind . Das mit den Fadenalgen war halt so :smiling_face:

    Gruß Jürgen

  • Hallo Jürgen

    Auch ich bin ja deiner Meinung.
    Nur was ich sagen wollte ist dass man nicht zu Übereifrig sein sollte.

    Gereift braucht das Wasser wirklich nicht sein, aber das Salz sollte gelöst sein.

    Jedenfalls habe ich deine Methode immer empfohlen, im gegensatz zu dere Methode von Armin Wagner die auch im Meerwasseraquarianer veröffentlicht wurde. Diese Methode habe ich immer verteufelt.

  • Hallo Jürgen,

    ohne Zweifel ist frisch angesetztes Meerwasser etwas aggressiver weil es noch keine organischen Stoffe enthält, aber ich halte dass nicht für die Ursache, bzw. den entscheidenden Vorteil der Korallen (bei WW 10%?).
    Ich würde mir das eher so zurechtlegen: Durch den WW werden das Korallenwachstum hemmende Stoffe (Phenole, Terpene) ausgetragen und fördernde (Spurenelemente) zugeführt.
    Dadurch wird es den Korallen möglich, den Fadenalgen die Nährstoffe abzugraben.
    Der entscheidende Nährstoff könnte sogar Kohlensäure/CO2 sein, wenn die Fadenalgen kein Hydrogencarbonat aufnehmen können (d. h. sie wären auch an einen bestimmten max. pH gebunden).
    Es könnte aber auch das Phosphat sein, wenn sie es nicht aus dem Gestein lösen können, im Gegensatz zu Cyanos.
    Beides ist auch pH-Abhängig (Phosphatlöslichkeit und CO2/H2CO3/HCO3/CO3-Gleichgewicht).
    Die Ergebnisse einiger Aquarianer bei Umstellung Calciumhydroxid-Kalkwasser auf Kalkreaktor lassen eine solche Erklärung am wahrscheinlichsten erscheinen.
    Die wirklichen Veränderungen bei Kalkwasser-Kalkreaktor-Umstellung sind eher noch komplizierter, aber darum geht es auch nicht, sondern um Wachstumsbedingungen von Fadenalgen.
    Soweit mein Vorschlag zur Erklärung.

    Grüsse

    Hans-Werner

  • Hi Leuts,

    wenn ich 150 liter (und mehr) Wasser wechsel, dann wird das frischwasser nur so lange stehen gelassen, bis sich das salz aufgelöst hat. Die wartezeit sind keine 3 minuten bei stätigem rühren.

    Und wenn einer sagt dass "der schuss nach hinten losgehen kann", sollte man das nicht gleich als die große kritik ansehen und einen auf beleidigt machen:D

    MfG,

    :grinning_squinting_face: iP!!

    iP's Most Rated Sept/06:
    1. ENUR - Calabria 2006
    2. Pete Heller - Big Love[Steven Lee Remix]
    3. Roger Sanchez - Lost[Eddie Thoneick Remix]
    4. Mashtronic - Supernova[Demis 16 Bit Remix]
    5. Justin Timberlake - Sexy Back[Dean Coleman Remix]

  • Hallo zusammen,

    irgendwie kommt die Antwort von heute früh in dem Streit jetzt komisch daher.
    Ich habe heute Morgen nicht gemerkt, dass da noch eine zweite Seite dranhängt, wahrscheinlich habe ich noch geschlafen.

    Zu dem Streit sage ich jetzt lieber nix, ist glaube ich besser.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo nochmal,

    Ich bin weder beleidigt noch sehe ich das als Streit :))
    Das ist halt eine Meinungsverschiedenheit und das hat
    halt so ein Forum an sich das nicht alle gleicher Meinung sind :winking_face:


    Gruß Jürgen

  • Hallo Jürgen,

    das würde ich auch so sehen :smiling_face_with_sunglasses: , aber, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, die Antwort an Frank machte einen anderen Eindruck.
    Eine gemäßigte Antwort auf eine gemäßigte Kritik hilft, den Ball flach zu halten :winking_face: . Nimm´s locker! :winking_face:

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Jürgen

    Zitat

    Original von Joker
    aber du solltset nicht anderen Ihre Technik in frage stellen,wen du sie nicht selbst getestet hast.
    Das selbe hat man bei Hr. Pohl gesagt und jetzt......

    Könntest du deine Aussage mal erklären.

    Nachtrag: Erläuterung wurde gestrichen, da sie als Stichelei empfunden werden konnte. Vielleicht bekomme ich jetzt ja eine Antwort

    2 Mal editiert, zuletzt von Bernd Quirbach (12. Juni 2003 um 12:14)

  • Hallo Bernd ,

    wen das keine Stichelei ist dann frage ich mich was du da wissen willst.
    Laß das Thema doch enden und schür hier nicht wie schon beim Hr. Pohl ich werde mich werde unterkriegen lassen noch werde ich irgend jemanden
    beleidigen.

    Viele Grüße aus Bayern
    Jürgen

  • Hallo Forum!

    Ich verfolge die Diskussion mit Aufmerksamkeit. Betonen möchte ich auch ,daß ich ein absoluter Verfechter des Wasserwechsels bin.Eine kleine Episode am Rande: Eines frühen Morgens weckt mich meine Frau mit der Mitteilung: das Becken schaut so leer aus. Durch einen Anfängerfehler ist das Becken zur Hälfte ausgelaufen. Immerhin sind so ca 1500 Liter Wasser in den Kanal geflossen,und die Tiere standen zum großen Teil trocken. Also Salz in Kübel Wasser mit Druck drauf und mit Pumpe ins Aquarium. 1500 Liter. Dann zur Arbeit, am abend wieder mit Hochspannung heim. Was ist passiert? Nix . Alle Tiere standen mit weit offenen Polypen da.

    Gruß

    Aquarius

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!