Hallo,
würde gerne den pH-Wert im Becken wieder etwas anheben, liegt derzeit morgens bei 7,7. Alkalinität 8.0, Ca 400, Mg 1250, Nitrat ud PO4 nahe null. Ich mache 'Balling light' wenn man das so sagen darf, d.h. ich dosiere seit langem Natriumhydrogencarbonat und Calciumchloriddihydrat, Magnesium ist durch Wasserwechsel stabil. 700 L-Becken ist dicht besetzt mit reichlich SPS und LPS, wenig Weichkorallen. Wenig Fisch. Korallen und Tiere stehen gut da, kräftige Farbe, eigentlich keine Probleme. Abschäumer läuft ständig, ausreichend dimensioniert von ATB.
Ich habe früher die wichtigsten Werte nahezu täglich bestimmt und nach wochen- bzw. monatelanger Stabilität die Kontrollintervalle verlängert, derzeit messe ich alle zwei Wochen. pH habe ich allerdings schon länger nicht mehr bestimmt, nachdem er ewig immer bei 8,0-8,2 lag. In den FAQ von Martin Kuhn habe ich nochmal nachgelesen und keine so rechte Erklärung für die Ursache bei mir gefunden... gelüftet wird auch ausreichend, jetzt im Winter achten wir gerade besonders drauf.
Meine Vorstellung war jetzt, dass ich vorübergehend bzw. gelegentlich je nach pH mit Natriumcarbonat statt Natriumhydrogencarbonat arbeite und mir eine entsprechende Lösung ansetze. Faustformel zur Erhöhung der Alkalinität um etwa 1°dH ist 3,02g/100l Na-Hydrogencarbonat bzw. 1,9g/100l Na-Carbonat. Wenn ich meine Ballinglösung bei gleicher Dosiermenge im korrekten Verhältnis 1,9:3 niedriger konzentriert mit Na-Carbonat statt Na-Hydrogencarbonat ansetze, müsste das doch gehen, ohne dass es zu wesentlichen Verschiebungen kommt - oder lieg ich da ganz falsch? Es würden dann doch aufgrund höherer Pufferkapazität entsprechend mehr Protonen aus dem Beckenwasser gebunden, der pH geht hoch und die gemessene Alkalinität bleibt einigermassen stabil soweit man das sagen kann, oder doch nicht?
Danke und Grüße,
Martin
