Hallo zusammen,
ich habe [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...,797037,00.html]diesen Artikel hier[/URL] gelesen und frage mich wie eure Erfahrungen sind.
Im Moment halte ich zwei Lysmata amboinensis in meinem 300l Becken, hatte aber früher in meinem 2.000l Becken über Jahre hinweg über 10 Tiere.
Lag es an der Beckengröße oder warum haben diese Wissenschafler eine für mich nicht zu erklärende Entdeckung gemacht?
Bin gespannt wie viele von euch dem Bericht wiedersprechen sowie auch das bestätigen können.
Haltung von Lysmata amboinensis Bericht von Tübinger Wissenschaftlern
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Hallo,
der Link funzt bei mir nicht, aber ich denke das du diesen Artikel meinst, der auch auf Korallenriff.de zulesen ist.
Tödlicher Kampf im Aquarium - Lysmata amboinensis ein Killer?
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Hallo Markus,
ja das ist der gleiche Artikel.Hier nochmal der [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/n…,797037,00.html]Link zum Spiegel Online[/URL].
Leider kann ich nicht mehr editieren. Wer weiß was ich da falsch kopiert habe

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Hi,
ich kann diese Erfahrungen nicht teilen. Habe in unterschiedlichen Beckengrößen jweils kleinere Gruppen gepflegt. Konnte zu keiner Zeit feststellen, dass diese sich auf zwei dezimiert haben.
Kann nicht sagen ob es am Futter lag. Ich füttere meine verschiedenen Garnelen regelmäßig.
Grüße Ralf
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Ich hatte auch eine Gruppe von mehr als 2 Weisbandputzergarnelen. Abgenommen hat die Anzahl erst, als in einen Korallenwächter eingesetzt habe (Fehler!)
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Hallo alle zusammen,
ich möchte das Thema noch einmal aufgreifen. Hat sich eigentlich jemand mal die Mühe gemacht, zu recherchieren, ob die Wissenschaftler wirklich die L. amboinensis untersucht haben oder waren es vielleicht L. grabhami. Die Bilder von Koralleriff.de sind wohl aus dem Lexikon und nicht aus der Originalarbeit.
Wenn es L. grabhami ist, kann ich das ganze bestätigen, bei L. amboinensis habe ich auch aktuell andere Erfahrungen (4 Tiere in 800 Liter). Allerdings bin ich mir nicht sicher was passiert, wenn alle Tiere im Zwitterstadium angekommen sind, bzw. wenn die Tiere dann noch älter sind und keine Eier mehr tragen, weil sie die männliche Funktion ganz verlohren haben. Bei L. debelius bekriegen sich 2 Weibchen auch.
beste Grüße Andre´
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Hi Andre,
schau selbst: http://www.frontiersinzoology.com/content/8/1/30 der Artikel ist frei verfügbar. Ggfls. mail die mal an.

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Danke für den Hinweis!
Sind ja wirklich amboinensis. Allein mit dieser Beckengröße/Individuendichte würde ich das Ergebnis auch als unnatürlich anzweifeln:
single shrimp were kept in 15 l (25*25*25 cm), pairs in 30 l (35*35*25 cm), triplets in 45 l (42*42*25 cm) and quartets in 60 l (49*49*25 cm) aquaria, with the same water level (height of tanks = 25 cm), resulting in an equal surface area per individual.
Ich finde, das sind total unnatürliche Verhältnisse - auch wenn die Tiere in bestimmten Riffstandorten so dicht vorkommen können, können sie sich im Riff zum Häuten aus dem Weg gehen. Im Versuchsaquarium konnten sie das nicht. Wir diskutieren immer über Beckengrößen für bestimmte Fische - auch Niedere Tiere brauchen einen bestimmten Platz
beste Grüße Andre´
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Ich kann da nix beurteilen, Shrimps sind nicht unsers. Unsere Rhynchocinetes durbanensis sind die einzigen (!) Tiere, die jemals aus unserem Nanowürfel rausgeflogen sind, weil sie zu aggressiv und räuberisch waren. Von diversen Lysmata weiß ich bloß, dass die auch nicht ohne sind, Stenopus-Garnelen können richtig fies sein. Selbst Süßwasser-Zwerggarnelen, die immer als ach so freidliche Algengraser angesehen werden, jagen. Gib ihnen Artemia, dann gehen sie aktiv auf die Jagd. Eben immer, was in die Scheren passt/kleiner ist, wie bei den meisten Crustaceen.
Allerdings: Die Beckengrößen sind schon klein, da hast Du ohne Frage recht. Interessant fand ich aber schon, dass immer ein Paar übrig blieb, egal welche Konstellation. Daraus kann man, denke ich, trotz geringer Beckengröße etwas ableiten.
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