Hallo zusammen,
ich habe mir unbekannte Schnecken in meinem Becken entdeckt. Jemand eine Idee ob es sich um Schädlinge handelt?
Hallo zusammen,
ich habe mir unbekannte Schnecken in meinem Becken entdeckt. Jemand eine Idee ob es sich um Schädlinge handelt?
Hi,
das sind Tubellarien.
Hallo
Das sieht aber eher nach Turbellarien (Plattwürmer) aus.
mfg Gerhard
edit: Stefan war schneller
Danke für die Identifiaktion ![]()
soll ich etwas dagegen machen? Falls ja, was ?? ![]()
Hi,
schau mal hier nach
http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/953_Amak…0nov.%20sp..htm
zur prophylaxe Sechsstreifen-Lippfisch und Leierfische.
ZitatOriginal von nano48
zur prophylaxe ... Leierfische.
Hi,
mein LSD-Mandarin frisst keine Tubellarien.
Tschüss Olaf
meine Mandarinen und Stern-Mandarinen auch nicht...
Absaugen absaugen absaugen, meine Splendidus haben sich nicht die Bohne für die Turbellarien interessiert. Silikatwert prüfen und ggf. Adsorber rein (Silicarbon). Hast du bei der UOA einen Silikatfilter nachgeschaltet?
ZitatOriginal von Stefan_Servus
Absaugen absaugen absaugen, meine Splendidus haben sich nicht die Bohne für die Turbellarien interessiert. Silikatwert prüfen und ggf. Adsorber rein (Silicarbon). Hast du bei der UOA einen Silikatfilter nachgeschaltet?
Ja habe ich !
Ich habe jetzt einen Teil der Tubellarien abgesaugt. Wie schnell vermehren sich Tubellarien eigentlich?
Zu schnell ![]()
Entweder Du findest einen Fressfeind oder Du nimmst doch irgendwann Chemie .... so zumindest meine Erfahrungen.
Bei mir werdens grade weder mehr noch weniger, jedoch im Nebenbecken - in dem ich nur das Altwasser verwende werdens immer mehr. Ich nehme an mein Leierfisch vertigt doch einige und hoffe auf eine normale Lösung des Problems. Wobei ich zur Sicherheit Chemie einsetzen werde sobald es weniog geworden sind durch absaugen und Fressfeinde - einfach um das Zeug wirklich los zu sein (Für dieses Mal).
Roger
Welche "Chemie" verwendest du?
Hallo,
dass meine Mandarinfische ausgewachsene Turbellarien gefressen haben, konnte ich auch nie beobachen. Trotzdem waren die Würmer nach einigen Monaten spurlos verschwunden. Vielleicht werden nur frühe Entwicklungsstadien gefressen und die Population dadurch langsam ausgerottet?
Grüße
Ingrid
Hallo,
Das kein Erfolg mit Synchiropus splendidus und Pseudocheilinus hexataenia zu verzeichnen sei, ist vielleicht auf eine falsche Beobachtung zurückzuführen.
Nach meinen Beobachtungen sind für diese Fische (leider) meist nur die winzigen, frisch „produzierten“ Tiere von Interesse.
Das führt zu dem Ergebnis, dass die alten, großen Planarien sich zwangsläufig noch längere Zeit im Blickfeld des Betrachters befinden. Man meint, es gäbe keinen Erfolg.
Das aber ist ein Irrtum. Durch das permanente „Abgrasen“ der Winzlinge durch die oben genannten Fische gelingt es dem Nachwuchs nicht mehr schnell genug nachzuwachsen und die alten Planarien werden mit der Zeit den Weg allen Irdischen gehen. Geduld ist hier angesagt!
Natürlich dauert es um so länger, je reichhaltiger das vorhandene Futterangebot im Becken ist. Planarien sind meist nicht die 1. Wahl der Fische. Auch das Beifüttern sollte nicht mehr so üppig ausfallen. Dann wird das Interesse der Fische an den Planarien ansteigen.
Zwischenzeitlich kannst Du ja versuchen die Fische per Absaugen der Planarien zu unterstützen.
Bislang ist bei mir jeder S.splendidus Herr der Lage geworden. In meinem aquaristischen Umfeld schwören die einen auf P. hexataenia, andere auf M.bipartitus oder auf eine andere Lippfischart. So hat im Laufe der Zeit ein jeder seine eigene "Geheimwaffe" gefunden und der Erfolg gab immer recht.
Von der chemischen Variante halte ich nichts. Erstens sind Bäder immer riskant. Zweitens
erreichst Du damit beileibe nicht alle Tiere. Eine Behandlung im Aquarium selbst ist wegen eventueller Nebenwirkungen und deren Folgeproblemen vollkommen abzulehnen.
Also, setze lieber auf die Fressfeinde und verzweifele nicht. Es kann vielleicht Monate dauern.
Gruß
Hajo
hajo,
gut erklärt ![]()
Hallo Hajo,
Deinen Ausführungen kann ich im Bereich der LSD Mandarin nicht folgen. Ich pflege diesen Fisch nun seit gut 3 Jahren. Bei mir nimmt er seit her kein Ersatzfutter an sondern ernährt sich ausnahmslos von den Kleinlebewesen aus dem Becken. Leider frisst er eben keine Turbellarien, welche auf allen Weichen, Scheiben und LPS zu finden sind. Würde mich ja freuen, wenn es so wäre. Aber leider nimmt die Population stetig zu.
Tschüss Olaf
Hallo Olaf,
selbst habe ich keine Erfahrung mit S.picturatus und kann auch deshalb selbst nicht von einem
Erfolg mit diesem Fisch sprechen. Das können aber in jeder Hinsicht, und das schon seit vielen Jahren
mit diesen Tieren, Freunde in unserem aquaristischen Zirkel. Es mag ja sein, daß der Versuch mit dem
picturatus weniger Erfolg verspricht als mit dem splendidus. Ich kenne aber auch Leute, die sogar
Erfolg mit dem stellatus hatten.
Vor vielen Jahren bekam ich einen schlimmen Planarienbefall in meinem großen Becken. Da damals
nur Vermutungen über etwaige Fressfeinde kursierten, aber nichts Genaues dabei herauskam,
half ich mir mit der heute noch propagierten Absaugmethode. Das half nur teilweise. Am meisten
dem Salzhersteller, denn das tägliche absaugen der Planarien schraubte meinen Salzbedarf in die
Höhe. Bis zu jenem Tag, wo mir durch eine Beckenauflösung eines Vereinsfreundes ein Paar
Synchiropus splendidus vererbt wurden. Diese Tiere kamen in das mit Planarien befallene Becken.
Um es kurz zu machen: nach ungefähr 6 Monaten war die Plage so weit dezimiert, als daß man
nur noch ab und zu ein paar wenige von diesen Exemplaren bemerkten konnte. Nach und nach
verschwanden auch diese. Das ist bis heute so geblieben. Diese und ähnliche Erfolgsmeldungen
aus meinem aquaristischen Umfeld und auch aus diesem Forum, wobei etliche Autoren in ihren
Büchern und den Fachzeitschriften es auch wiederholt bestätigen, haben mich dazu verleitet für die
Mandarine in punkto Planarienvernichtung eine Lanze zu brechen.
Ebenso kann der Einsatz von Lippfischen hilfreich sein. Ein befreundeter Aquarianer hat immer ein
Paar Hexataenia als Prophylaxe im Becken, denn genau diese Fische waren damals seine Rettung.
Übrigens, daß sich nicht jeder dieser Kandidaten mit Leidenschaft den Planarien widmet, ist ja
auch klar. Bei dem wohl reich gedeckten Tisch in Deinem Becken würde ich als Mandarin mir auch erst die
Leckerlies einverleiben. So lange ich den Kaviar vor der Nase habe, werde ich wohl kein grosses Interesse
an der Leberwurst haben. Es soll ja auch Leute geben, die essen keinen Kaviar, nur Leberwurst! ![]()
Langer Rede kurzer Sinn: Bei jedem Befall mit Parasiten u. ä. sollte zu allererst die Möglichkeit
einer Vernichtung durch ihre Fressfeinde herangezogen werden. Niemals zuerst die chemische Keule.
Erst wenn nichts mehr hilft und man möglicherweise vor einer Neueinrichtung steht, sollte auch diese
Methode in Erwägung gezogen werden. Es haben sich schon etliche Aquarianer mit chemischen
Attacken das Becken versaut. Und das manchmal auf Dauer.
Gruß
Hajo
Danke für die informativen Beiträge.
Als Chemie nehme ich das Allheilmittel gegen Würmer: Concurat L.
ABER: Hat man zuviele Planarien im Becken, so wird die Giftbelastung durch die sterbenden Planarien zu hoch und alles andere im Becken stirbt mit. Hier muss man sich wirklich INTENSIV vorher informieren. Und in meinen Augen nix fuer Leute die davor nicht MONATE was anderes probiert haben.
Roger
hi,
es ist mit den fressfeinden wie so oft:
beginn der plage nicht beachtet und dann soll ein leierfischchen füntausend planarien vertilgen.
das funzt so nicht.
da muss man ihnen schon zur hilfe eilen.
evtl. durch mehrfaches absaugen oder concurat.
die übrig bleibenden erledigt dann das fischchen.
ist auch eine prophylaxe gegen weitere einschleppung.
Hallo Olaf
mein kleiner lSD Mandarin frass vom ersten Tag an Frofu... und diese Beobachtung haben schon viele gemacht. Denke der LSD ist da bereiter etwas neues anzunehmen als der Ptersynchiropus splendidus.
ZitatOriginal von O.Durst
Hallo Hajo,Deinen Ausführungen kann ich im Bereich der LSD Mandarin nicht folgen. Ich pflege diesen Fisch nun seit gut 3 Jahren. Bei mir nimmt er seit her kein Ersatzfutter an sondern ernährt sich ausnahmslos von den Kleinlebewesen aus dem Becken. Leider frisst er eben keine Turbellarien, welche auf allen Weichen, Scheiben und LPS zu finden sind. Würde mich ja freuen, wenn es so wäre. Aber leider nimmt die Population stetig zu.
Tschüss Olaf
vielleicht in dem Zusammenhang auch noch zwei Artikel die in der Koralle erschienen sind:
Sie behandeln das Thema Chemie zum Turbellarienbefall. Teil 1 Allgemein und Möglichkeiten, Teil 2 die Risiken bei der chemischen Zugabe.
Teil 1
http://www.korallenriff.de/artikel/36_Tur…ium_Teil_1.html
Teil 2
http://www.korallenriff.de/artikel/37_Tur…ung_Teil_2.html
Hallo,
Eine besondere Vorsicht im Umgang mit Medikamenten oder ähnlicher Chemie ist unabdingbar. Der Anwender sollte das Risiko vorher kennen, das möglicherweise auf ihn zukommen kann. Fälle von ungenauer Anwendung, z.B. Dosierungsfehler durch falsche Berechnung der Wassermenge, verzeiht das Milieu selten. Die Folgen können gestörte Verhältnisse wie z. B. Schmieralgen und/oder ein erheblich instabiler Bakterienhaushalt sein.
Das nicht nur für eine kurze Zeit sondern oft für einen erheblich längeren Zeitraum.
Meldungen von solchen Katastrophen sind auch hier im Forum immer wieder diskutiert worden. Gerade beim Beispiel Concurat L scheiden sich hier die Geister. Den Erfolgen stehen auch jede Menge Misserfolge gegenüber.
Ohne Not gleich zur chemischen Keule zu greifen und ohne andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, halte ich aus biologischer Sicht für unverantwortlich. Diese Methode auch gleich für Anfänger zu empfehlen, schon gar nicht.
Um noch einmal auf die sog. Fressfeinde zurückzukommen……
Nicht jeder "ausgewiesene" Kandidat trägt etwas zur deren Bekämpfung bei.
Vor Jahren begannen sich Majanos in einem meiner Becken auszubreiten. Eine richtige Invasion hunderter solch kleiner Anemonen. Nach studieren verschiedenster Autorenberichte in Sachen „Majanovernichtung“ kamen Chaetodon xanthurus, Chaetodon kleinii und Acreichtys tomentosus in Betracht und wurden als Hoffnungsträger eingesetzt. Entgegen der damaligen Berichterstattung war der Erfolg gleich Null! Die Majanos nesselten wohl zu kräftig, selbst die Kleinsten dieser Anemonen wurden verschmäht.
Die dieser Episode nachfolgende „Kleinarbeit“, eine angerührte Kalkcreme per Spritze auf die Mundscheibe der Anemonen zu geben, ist auch in gewisser Weise Chemie, aber völlig ungefährlich. Einige Wochen nach dieser etwas mühseligen „Behandlung“ war das Becken majanofrei.
Meinem persönlichen Misserfolg stehen aber auch die Erfolgsmeldungen anderer Aquarianer gegenüber, so dass auch für die Auswahl von Fressfeinden der Slogan immer noch gilt: Probieren geht über Studieren.
Gruß
Hajo
ich habe meine Planarienplage inzwischen gelöst.
zwei Pterosynchiropus splendidus, von Beginn im Becken scheinen sie nicht zu fressen, da sich die Plage sonst nicht entwickelt hätte.
zwei Synchiropus stellatus eingesetzt, keine Veränderung.
ein Macropharyngodon bipartitus, keine Veränderung
zwei Halichoeres cosmetes, keine Veränderung (wieder raus genommen)
schließlich Erfolg hatte ich mit zwei Jungtieren Platyglossus marginatus, die innerhalb von wenigen Wochen einige Tausend (eher mehr) der Tubellarien verspeist haben. ![]()
inzwischen sind sie nur noch sporadisch zu finden. ![]()
Also ich schätze es sind so ca. 200 Turbellarien im Becken, endeckt habe ich diese von einem auf den anderen Taag.
Hallo zusammen,
gerne möchte ich euch berichten was aus meinem Turbellarien Befall geworden ist.
Ich habe einige der Würmer abgesaugt und mir letzte Woche einen Kanarien Lippfisch gekauft. Innerhalb kurzer Zeit ist der Bestand an Turbellarien gesunken. Ob der Lippfisch die Würmer gefressen hat, konnte ich nicht beobachten. Ich hoffe ich habe die Plage hinter mir ![]()
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