Mittelmeer Einsiedler

  • Hallo zusammen

    nächste woche gehts ab nach mallorca.

    habe mal im netz nen bisschen geguckt was man da so machen kann und habe ein paar interessante berichte gefunden zum schnorcheln. werde das jetzt aufjeden fall machen :smiling_face: freue mich schon riesig

    meine frage jetzt, kann ich von da einsiedler für mein becken mit bringen? wie verpacke ich die am besten? und wie groß ist das risiko das ich sie nicht mitm flieger heim kriege?

    hatte was gelesen das manche die einsiedler nicht in wasser einpacken, nur in feuchten lappen oder so..

    kann mir da wer nen paar tips geben??

    danke schonmal

    schönen warmen sonntag abend noch

  • Hallo Philipp,

    ich transportiere Einsiedler immer in leeren Plastikflaschen (mit Schraubverschluss). In diese stopfe ich ein kleines Stück mit Seewasser nass gemachtes Stück Stoff als Halt(Taschentuch oder Waschlappen), fülle ganz wenig Wasser hinzu (1 - 2 cm Wasserstand) und gebe pro 1 l Flasche max. 10 (bei ganz kleinen auch 15) Einsiedler in die Flasche. So habe ich die Einsiedler auch schon oft von Fernreisen aus Brasilien etc. unbeschadet heimgebracht. Die Flaschen kannst Du unbesorgt im Koffer transportieren. Gut verschraubt passiert da garantiert nichts.

    Gruß

    Bernd

    PS: So spät wie möglich fangen und vor dem Transport in einer großen Schüssel mit mehr Wasser aufbewahren. Mittelmeereinsiedler halten sich auch im normalen Riffbecken, allerdings nach meiner Erfahrung nicht ganz so lange wie tropische.

    2 Mal editiert, zuletzt von Koberstaedt (12. Juli 2010 um 01:05)

  • Wenn ich irgenwas weiß, dann, dass ich niemals versuchen würde, in Brasilien Tiere zu fangen und mitzunehmen.
    Es sei denn, ich suche für längere Zeit eine sehr einfach gehaltene Unterkunft mit schlechter Verpflegung und wenig Besuch.

  • hehe :smiling_face:
    gut das ich nach malle fliege :smiling_face: denke da ist das nicht so schlimm :grinning_face_with_smiling_eyes:
    und innerhalb der eu einfach hoffen das nix passiert und ausgerechnet mein koffer rausgezogen wird.

    das hört sich schonmal sehr gut an mit dem verpacken, wenn ich da ne schöne bucht finde, mit vielen einsiedlern werde ich die ein oder anderen sicher mitbringen :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Willi
    Wenn ich irgenwas weiß, dann, dass ich niemals versuchen würde, in Brasilien Tiere zu fangen und mitzunehmen.
    Es sei denn, ich suche für längere Zeit eine sehr einfach gehaltene Unterkunft mit schlechter Verpflegung und wenig Besuch.

    Leider weißt Du da nicht alles. Einsiedlerkrebse unterliegen n i c h t dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Ihr Fang und die Ausfuhr ist in Brasilien und m.W. auch in nahezu allen anderen Ländern (auf jeden Fall auch im EU-Raum) nicht reglementiert, die Einfuhr ist in Deutschland zulässig. Habe mich bei den zuständigen Behörden erkundigt.

    Ps. Probleme gibt es allerdings in Ägypten. Dort darf ohne Genehmigung gar nichts aus dem Meer mitgenommen werden!

    Einmal editiert, zuletzt von Koberstaedt (12. Juli 2010 um 23:37)

  • In der Vereinszeitschrift der DCG (Deutsche Cichliden-Gesellschaft) gab es mal einen Bericht darüber, wie es in Brasilien der Umweltschutz praktiziert wird. Die dortigen Regelungen gehen offensichtlich über das internationale Recht weit hinaus. Bin aber kein Fachmann

  • Hallo Willi,

    das gilt aber vor allem für das Amazonasgebiet und die dortigen (Süßwasser)Zierfischvorkommen.

    Beleuchtung: ATI Sunpower 8x80 Watt T5,Strömung: 2x Tunze 6105, Abschäumer: RE Double Cone 180 mit RD3 speedy, Balling Zeo und blaue Flaschen nach Gusto
    Extra bavariam non est vita et si est vita non es ita


    Viele Grüße
    Stefan

  • Zitat

    Original von Stefan_Servus
    das gilt aber vor allem für das Amazonasgebiet und die dortigen (Süßwasser)Zierfischvorkommen.


    Auch beim Export von Meerwassertieren ist Brasilien sehr streng. Eine Ausfuhr (auch für Privatleute) ist nur mit staatlicher Genemigung erlaubt und für den Export von meerwasserfischen hat Brasilien eine Quote mit sehr kleinen Stückzahlen festgelegt, die von den Exporteuren schon nach kurzer Zeit erreicht sind. Weshalb sind denn z.B. Gramma brasiliensis und Centropyge aurantonotus im Handel so selten geworden :confused_face: Brasilien ist den Tierhandel betreffend eines der strengsten Länder, wenn sie nur beim Schutz des Regenwaldes auch so vorgehen würden.

    Einmal editiert, zuletzt von KS (13. Juli 2010 um 12:11)

  • Hallo,

    wie schon geschrieben, hatte ich mich (auch in Brasilien) vor der Ausfuhr erkundigt (Einsiedlerkrebse - nicht kommerzielle Ausfuhr - kein Problem), aber Brasilien war ja nur ein Beispiel für bisherige "Mitbringsel" und die Frage ging um die Möglichkeiten des Transportes.

    Gruß

    Bernd

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