Hallo beisammen,
nachdem ich vor einigen Monaten sämtliche Aquarien eingestampft habe (immer irgendwer krank, 3. Kind unterwegs...) und ich mich auch gedanklich von meinen Meerwasserplänen verabschiedet hatte, merke ich jetzt, dass auf dem Trockenen sitzen auch irgendwie doof ist. Inspiriert von Inken Krauses Artikel in der letzten (?) KORALLE über ein Artenbecken für einen Anglerfisch sind mir folgende Gedanken für ein Low Tech- und Low Cost-Becken gekommen. Ich habe schon hier und da nachgelesen und würde Euch herzlich bitten, mir mal Eure Meinung zu meinen Überlegungen mitzuteilen bzw. mir den Zahn zu ziehen, ehe es zu spät ist...
Ich habe hier noch ein 120l-Becken herumstehen - vormals mit Süßwasser befüllt. Es hat eine Abdeckung (ist bei 2-3 Kleinkindern im Haus ein Muss, fürchte ich) mit T8-Röhren. Man liest ja häufig, dass die für Weichkorallen, Scheiben, Krusten und die gelegentliche LPS ausreichen. Stimmt das? Erfahrungen?
Wenn ich da jetzt Salzwasser und 10-12 kg Lebendgestein reintäte und dann die erwähnten Weichen, Scheiben und Krusten, dazu ein paar Algen, Einsiedler und Schnecken - könnte ich das ganze dann nach sagen wir mal 10 Monaten als Artenbecken für einen (zwei?) Mandarinfisch (P. splendidus) nutzen, vorausgesetzt, ich finde einen, von dem ich weiß, dass er an FroFu geht? (Nachzucht kaufen, beim Händler vorführen lassen...) Sonst käme dann weiter kein Viehzeugs rein.
Ist das eine totale Schnapsidee? Wo ist das Loch im Plot? Was für einen Abschäumer könnte ich benutzen, wenn das Wasser im Becken bleiben soll? Innen-AS ist ja bei Abdeckung wieder schwierig...
Würde mich über jeglichen Input/Meinungen/Widersprüche/Erfahrungen sehr freuen! Ich gehe in 6 Wochen in Mutterschutz und habe dann ein Zeitfenster, um mich um die Einrichtung eines solchen Beckens zu kümmern... ![]()
1000 Dank schon jetzt,
Irina.
