Klares Wasser

  • Hallo zusammen,

    die Überschrift mag komisch klingen, ich versuche dies mal zu erklären.
    Mein Becken läuft "relativ" gut.
    ABER....
    seit gut nem Monat wachsen die Algen- Phosphat ist deutlich zu hoch!
    Diesen Wert habe ich jetzt das erste mal gemessen- Becken läuft ca. ein halbes Jahr.
    Aber von Anfang an war und ist das Wasser einfach nicht so klar wie ich es mir wünsche.
    Ihr kennt alle die schönen pics im Netz mit diesen "Glasklaren" wasser.
    Auch bei einem Freund von mir- ganz ganz klar.

    Daher die Frage liegt auch dies an den Phosphat-Werten?
    Am Becken ist ein Abschäumer (Tunze), diverse Strömungspumpen und habe auch noch einen Außenfilter angeschlossen.
    Aber auch dieser brachte keine Verbesserung.

    Daher nun dieser Weg- vielleicht könnt Ihr mir helfen.

    Danke schon einmal!

  • Hallo und Willkommen ersteinmal,

    dein richtiger Name wäre gut :wink

    Zitat

    Daher die Frage liegt auch dies an den Phosphat-Werten?

    Um auf deine Frage zu kommen, der Phosphatgehalt im Wasser ist nicht direkt als Trübung zu sehen, aber er könnte Mikroorganismen, vorallem Phytoplankton verstärkt wachsen lassen, und das würde zu einer Trübung führen.
    Kannst du bitte ein Bild vom Becken und eine genauere Beschreibung nachreichen? Ansonsten wird das ein ewiges Ratespiel.

    Gruß
    Benjamin

  • Also Außenfilter (Topffilter) - von Eheim meine ich.
    Und der Phosphat-Wert ist ca. 1,5 mg.

    Hilft das weiter?

  • Hi,

    auch wenn ich ein Fan der Eheim Töpfe bin, nutze ich diese nur im Zuckerwasser, denn im Salzwasser wirken die meistens als Nitratschleudern, oder hast du den nur mit LS gefüllt? Schon eine Schaumstoffmatte als Abdeckung wäre kontraproduktiv.

    Gruß
    Benjamin

  • Ja, ich weiß das diese im MW-Bereich nicht das Optimum darstellen.
    Aber ich hatte den angeschlossen in der Hoffnung es klarer zu bekommen.
    Gefüllt ist dieser nicht mit LS sondern mit diesen Filtermatten.
    Angeschlossen ist er jetzt seit ca. 2.Wochen.

  • Ich weiß nicht wie die Phosphat-Werte vor dem Außenfilter waren.
    Aber klar war das Wasser ja vorher auch net!

  • Hi,

    der Wert PO4 von 1,5 mg ist DEUTLICHST zu hoch. Diesen Wert musst du schnellsten runter bekommen. Auf etwa 0,001 bis 0,1 mg.

    Dafür gibt es verschiedene Methoden wie Adsorber oder Wodka (hat bei mir gut funktioniert)

    Der Aussenfilter ist eine möglichkeit als Feinstfilter(voll mit Watte). Aber nicht gegen Phospat. Wenn du ihn als Feinstfilter einsetzten möchtest, und nicht als Nitrat Brüter haben willst, musst du alle 2 Tage die komplette Watte tauschen.

    Dein nicht kristallklares Wasser kommt aber nicht durch den Phospatwert. Hier sind Huminstoffe wohl verantwortlich. Dieses bekommst du mit Aktivkohle herausgefiltert. Auch Ozon bricht die Verbindungen der Huminstoffe auf und das Wasser wird auch wieder Kristallklar.

    Kümmere dich aber erst mal um dem PO4 Wert. Insofern deine Angabe von1,5 mg nicht falsch sein sollte. Wenn der Wert stimmt hast du höchstwahrscheinlich eine PO4 Quelle in deinem Becken.

    Gruß Micha

    Einmal editiert, zuletzt von Micha W. (11. März 2010 um 15:59)

  • Ich habe mit JBL gemessen.
    Hatte mal gelesen, dass man Phosphat auch mit dem Abschäumer in den Griff bekommt?
    Könnt Ihr dies bestätigen?
    Wobei ich sagen muss, dass mein Abschäumer (Tunze 9010) für mein Becken mehr als ausreichend sein sollte.

  • Hi,

    der As kann Phospat und andere Verbindungen abschäumen. Es kommt aber auch auch die Ursache an und wieviel produziert wird. Der AS schafft nur "geringe" Mengen. Bei 1,5 mg ist er hoffnungslos überfordert.

    Gruß Micha

  • Hallo Mischa,

    du meinst sobald als möglich mit dem Senken des Phosphatwertes beginnen! Aber auf keinen Fall schnell senken, dann gibts ne Katasprophe!!!

    Hallo Bravehart
    Senke den Wert langsam, am besten durch etas weniger Füttern (falls möglich) und durch einen guten Absorber! Aber LANGSAM!!! Artemia ausspühlen vor dem Verfüttern!

    Gruss Tom

  • Ok,
    also was meint ihr-gehen nur Wodka oder Absorber?
    Wie sollte ich vorgehen?
    Und vor allem -woher kommen diese Werte?

    Habe häufig mit frostfutter gefüttert-habe auch davon gelesen, dass dies nicht förderlich ist.

    Absorber was ist das genau?

    Oder würden auch diese PH-Bindemittel gehen?

    Was wäre sinnvoll?

    2 Mal editiert, zuletzt von Braveheart (11. März 2010 um 21:34)

  • frostfutter sollte man (vor allem bei sowieso schon höheren werten) immer vorher ausspülen. generell kann man gerne damit füttern.

    ph-bindemittel?? du willst nicht den ph sondern phosphat senken.

    ich empfehel das buch meerwasser-chemie von armin glaser. das erklärt schön die zusammenhänge. meerwasser ist zu einem großen teil chemie, und man kommt kaum drum rum, sich damit etwas auseinander zu setzen.

    es gibt phsophat-adsorber, z.b. von gilbers und zig anderen herstellern, einfach mal in den gängigen online-shops stöbern. die kommen in einen eigenen filter und werden langsam zwangsdurchströmt (sehr geringe durchflussleistung) oder aber in säckchen an einer gut durchströmten stelle im (technik-)becken (nicht ganz so effektiv wie im filter).

    die methode mit wodka (oder anderem bakterienfutter) ist mit vorsicht zu genießen, zumal wenn man noch nicht so ein gutes verständnis der zusammenhänge hat. wenn man damit nicht aufpasst kann man sich sehr schnell das becken abschießen...

    Grüße
    Daniel

  • Hi,

    Daniel hat soweit alles gut erleutert. Aber vor der Wodka Methode braucht man keine angst haben. Nur die Regeln beachten. Das Becken "Abgeschossen" worden sind ist mir bisher nicht bekannt.

    Hier kannst du mal über Wodka nachlesen.Wodka Methode

    Mit Adsorbern (nicht A"b"sorbern) zu arbeiten ist sicherlich sicherer und vorallem bequemer. Wodka ist eine sehr günstige alternative.

    Gruß Micha

  • Hallo Christian,

    bevor du mit Wodka anfängst, wie hoch ist der Nitrat-Wert?

    Ich wende die Wodkamethode auch an und bin bisher zufrieden mit den Resultaten.
    Bei mir hat sich Wodka aber nur direkt auf den Nitrat-Wert positiv ausgewirkt, Phosphat wurde nicht sehr stark reduziert. Das ist aber bei jedem anders.
    Das hängt aber auch mit dem Becken, dem Aufbau und vor allem der Bodengrundhöhe ab.
    Ich würde dir empfehlen erst mal alle Werte zu messen und hier mal einzustellen. Messe die wichtigsten Werte am besten wöchentlich, ein halbes Jahr ist viel zu lange ohne Messungen.
    Phosphat bekommt man recht gut mit Po4-Adsorbern in den Griff nur nicht zu schnell dabei vorgehen. Den Adsorber kannst du auch im Aussenfilter mitlaufen lassen.
    Dein Problem ist, wenn ich das richtig verstehe die Trübung des Wassers.
    Du solltest erst mal über gute Aktivkohle filtern, kannst du ebenfalls mit deinem Eheim "Topf" machen. Ungefähr 200 - 300 Gramm in einem Beutel im Filter platzieren und nach 3-4 Tagen rausnehmen.
    Ich habe einen Ozonisator am Abschäumer angeschlossen, die Wassertrübung ist seit dem kaum noch feststellbar.
    Versuche aber erst mal die Aktivkohle.
    In jedem Fall musst du regelmäßig die Wasserwerte messen.
    Ich habe eine ähnlich großes Becken wie du. Mein Abschäumer AM Turboflotor 1000 SL ist für Becken bis 1000 Liter angegeben.
    Ich habe vor 3 Monaten die Pumpe gegen eine kleinere ausgetauscht mit Fadenrad - ABER nach ca 2 Moanten gingen Phospaht und Nitrat hoch und ich habe die Originalpumpe wieder eingebaut.
    Was isch damit sagen will ist, ist dien Abschäumer für dein Becken groß genug??
    Beschreibe doch bitte dein Becken genauer, stelle wenn möglich Bilder ein und vor allem deine aktuellen Wasserwerte.

    Gruß Stephan

    185/60/70 6080 als Rückförderpumpe kein Technikbecken,
    Mini Bubble King 200 VS13 mit RD3 Mini Speedy / extra schmale VS
    2xMaxspect RSX 200W, 2xMaxspect Gyre 350, GHL ProfiLux 4 + Doser 4, Grotech 3NG

  • Bei all den Lösungen vermisse ich erst mal die Frage über was wir überhaupt reden:

    1. Schwebeteile im Wasser - also nicht ausreichende Mechanische Filterung?
    2. Bakterienblüte Trübung?
    3. Gelbstich ?

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Bravehaeart,
    die meisten Ratschläge hast du ja schon bekommen.
    Ich hatte bis vor einiger Zeit die gleiche Konstellation wie du (Eheim Topf mit Zeolith Stücken und einer Lage Watte).Hohe Nitratwerte und hohe Phosphatwerte. Ich habe den Eheim weggeschmissen und mir auf Zuraten von Michael Mrutzek dann den Nitrac Phosphatfilter geholt. Diesen befüllt mit Phossphatadsorber von Diakat und nun läuft er im Bypass. Lebendgestein ausgetauscht (zumindest teilweise und neue Bakterienkulturen zugefügt). Seitdem habe ich keine nachweisbaren Phophatwerte mehr und einen Nitratwert zwischen 2 und 5, je nach Fütterung.
    Alle 14 Tage kommt mal ein Säckchen Aktivkohle für ca. 2 Tage zum Einsatz und das reicht.

    Bei mir hat es geklappt, vielleicht versuchst du es mal!

    Viele Grüße
    Thomas

  • Werde Eure Ratschläge gern anwenden!
    Und halte Euch auf dem laufenden.
    Als erstes muss ich mich um die Phosphate kümmern....
    Hoffe, dass alles gut wird.


    Vielleicht noch eine Frage wobei ich als MW Anfänger unsicher bin....
    Benötige ich Ozon und /oder UV-Wasserklärer?

    Man liest viele verschiedene Meinungen....

    Echt zum zweifeln...


    ABER......
    Danke- für all die Hilfe....
    Finde es klasse, dass es so ein Forum gibt.
    Und vor allem klasse, die Mitglieder die es dazu machen!
    Denn so etwas hilft wirklich weiter!

  • Hallo Chrisian,

    zum thema Phosfat ist hier ja schon einiges gesagt. Das muss dringend gesenkt werden. Ich würde hier aber noch mal mit einem anderen ("besseren") Test gegenchecken oder einen Test bei einem Fachhändler machen lassen.

    Ozon ist ein zweischneidiges Schwert. Ich schwöre drauf aber nur in kleiner dosierung. Bei einer UV Anlage bin ich mir sicher das ich einige Fische nicht halten könnte ohne diese Anlage. UV entkeimt das Becken. Das bringt aber wohl nur etwas wenn die dauerhaft läuft. Es kommt ein bischen darauf an was du halten willst.

    Eine wirklich gute Seite um sich ein zu lesen und die ersten dringensten Fragen der Aquariumspflege zu klären wäre sicher diese: http://www.korallenriff.de/menu/174_1x1_MW_Aquaristik.html les dich da mal durch das bringt dich schon weiter.

    Das Problem ist das man zu Beginn sehr viele Informationen bekommt und diese häufig in einen falschen Zusammenhang bringt. Man sollte versuchen das gesamt System zu begereifen. Leider (oder zum Glück) ist die Meerwasseraquaristik kein out of the Box Hobby (das gilt auch für Süsswasser).

    Ich wünsch dir viel Erfolg mit deinem Aquarium. Frag ruhig hier im Forum wird versucht zu helfen. Fragen ist immer besser als einfach drauf los zu probieren.

    CU Ralph

    Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb lehr!" Der Optimist sagt: "Aber nicht mehr lange." In dem Sinne

  • Ich möchte dir nochmals ans Herz legen die ganzen Veränderungen nur langsam und behutsam durchzuführen. Dosiere deine neuen Produkte (was du auch immer anwenden wirst) langsam und behutsam.

    Jedes Aquarium befindet sich (zumindest nach einiger Zeit) in einem Gleichgewicht. Wenn du die Werte zu schnell veränderst, kann das katastrophale Folgen haben und zum Verlust von Tieren kommen. Wichtig ist auch, jeweils nur einen Parameter zu verändern und dem Becken dann genügend Zeit geben sich erneut einzupendeln!

    Gruss Tom

  • enHi,

    benötigen tust du weder UV noch Ozon.........

    Wenn du Tiere Pflegen möchtetst, die zur Cryptocaryon irritans / Weißpünktchen-Krankheit Link neigen, solltest du dir zum Beispiel eine UV Anlage als VORBEUGENDE MAßNAHME einsetzten. UV reduziert einfach den Keingehalt des Beckens. Und senkt damit das Risiko der massenhaften Vermehrung von frei im Wasser lebenden Krankheitskeimen.

    OZON ist KEIN Teufelswerk!!!!! Auch wenn immer sehr viele Sagen ohh vorsicht, nicht zu viel mhhhhh da kann das passieren usw...... :yidee :yidee :yidee :yidee

    Ozon (O3) ist im Meerwasser sehr sehr Instabil. Teilweise nur Sekunden bis ein paar Minuten lang im Wasser nachzuweisen. Dann hat er bereits mit vorhanden Stoffen reagiert und ist zu O2 (sauerstoff!!) zerfallen. Daher ist der beste und auch fast der einzige Einsatzbereich im AS. Dort wirkt das Ozon wie das UV Licht: keimtötend. Gleichzeitig bricht es die Verbindungen der Huminstoffe auf. Das hatten wir ja schon.

    In der Luft kann sich Ozon viel länger halten. Dort kann es sich eventuell etliche Stunden halten. Ozon (O3) ist ein sehr reaktionsfreudiger Sauerstoff der bei Kontakt mit Wasser wesentlich schneller reagiert als mit Luftteilchen.

    Die "Gefahr" bei Ozon besteht darin das überschüssiges Ozon den AS verlässt und in die Raumluft entweicht. Du kennst den etwas stechenden Geruch im Sommer, wenn es wieder mal Ozon Warnungen gibt.
    Aber auch hier keine Angst haben. Bevor die Konzentration gefährliche bereiche erreicht, richst du es längst......
    Es sei den deine Nase ist taub.

    Am meinem 450 Liter Becken habe ich einen Ozonisator mit einer Leistung von 100 mg/Stunde auf vollen turen ausversehen Monate lang laufen gehabt.... Nichts ist passiert. Eigentlich sollte das Gerät auf etwa 50mg/Stunde eingestellt sein. Aber alles ist bestens gewachsen, keine verätzungen kerin Geruch usw.....

    Das ist wie wenn Menschen vor der Handy Strahlung waren und neben dem Bett einen Radio Wecker stehen haben, der ca das 1000 bis 2000 Fache an Magnetstrahlung abgibt wie das Handy !!!!!!

    Ozon Vernüftig und richtig eingesetzt ist die günstigste Art das Becken kristallklar zu bekommen und die Keinzahl zu reduzieren.

    Du kannst UV alleine einsetzten. Solltest dann aber immer wieder mit Kohle arbeiten.

    Du kannst UV und Ozon einsetzten. Das ergänzt sich sehr gut.

    Du kannst nur Ozon einsetzten. Dann brauchst du in der Regel keine Kohle mehr einsetzten.

    Bei UV ist es wichtig das die Anlage immer 24 Stunden am Tag läuft. Auch braucht sie etlioche Tage um die Keimzahl wesentlich zu reduzieren. Dan aber sehr effektiv.

    Ozon wirkt dagegen wesentlich schneller.


    Die gesamt Chemie eines Becken immer zu versthen wird nur ganz wenigen Leuten gelingen, da ja auch jeden Becken anders ist. Aber um Grundsätzlich die Zusammenhänge der Chemie zu verstehen, empfehle ich auch das Buch von Armin Glaser Link zu Korallenriff.de

    Gruß Micha

    Einmal editiert, zuletzt von Micha W. (12. März 2010 um 10:11)

  • Hallo Micha,

    also ich halte deine Aussage führ sehr leichtfertig bzw. gefährlich. Gerade wenn du mit einem "Anfänger" sprichst. Letztendlich ist es so, das jedes Becken völlig anders auf Ozon reagiert....was einfach damit zutun hat, das jeder andere Mengen an zu oxidierender Maße hat. Bei dir scheint es soviel zu sein das die für dich sichtbaren Tiere keinen schaden abbekommen haben, da vorher das komplette O3 reagiert hat. Es gibt genug becken wo dies nicht der Fall ist und die Dosis erheblich niedriger zu wählen ist.

    Weiß nicht ob du schonmal ein Becken gesehen hast wo so etwas passiert?? Glaube mir danach wärst du vorsichtiger mit der Aussage.

    Grundsätzlich kann man sagen.....Ozon kann bzw ist eine gute Sache. Am besten man dosiert es so das man es nicht riechen kann (also hochdrehen bis man es riecht....dann stück runter drehen das man es nicht mehr riecht). Dann nach dem AS Aktivkohle zwangsdurchströmen, sodaß selbt wenn man falsch dosiert dort alles reagieren kann. Dann ist man auf der sicheren Seite.

    Hat man Probleme.....kann man hoch dosieren.....aber bitte nur über zwangsdurchstömter Kohle.

    Und ich möchte es nochmal sagen.....gerade einem Anfänger sollt man schon klar machen womit er da umgeht.

    Wie Micha aber sagt....das Buch von Armin ist perfekt dafür :grinning_squinting_face:

    liebe Grüße,

    Lars

  • Hallo!

    Nur mal kurz eine Frage zum Thema Ozon:
    Könnte ich dem mit Ozon gespeistem Abschäumer nicht auch einen 2. Abschäumer nachschalten, so dass hier eventuell im Wasser noch vorhandenes Ozon durch die starke Belüftung mehr oder weniger "ausgegast" wird?

    Hab auch mal drüber gelesen, dass man hinter dem Abschäumer mit Ozon ein kleines einfaches Refugium mit Algen plazieren könnte, so dass man an diesen Algen sofort erkennen kann, ob im Ausgangswasser des Abschäumers noch Ozon vorhanden wäre, bevor man das gleich an den Reaktionen im Aquarium zu sehen.

    Habe selber vor mein Becken mit Ozon im Abschäumer zu betreiben und mache mir aber Gedanken darüber, ob ich eine zu hohe Dosis wirklich riechen würde. ...meine Nase ist da nicht so die beste. :frowning_face:

    Hab natürlich auch schon das Buch über Meerwasser- Chemie von Armin Glaser bestellt! :smiling_face:

    Beste Grüße,
    Torsten.


  • Hi Lars,

    deine Methode Ozon einzustellen ist auch nicht gerade richtig. Man sollte sich an die Bedienungsanleitungen und allgmeine Empfehlungen halten. So wie du es einstellst kann es genauso schief gehen. Tut es aber auch widerum nicht, weil fast unmöglich!!!!

    Wenn sich ein Anfänger an die Vorschriften hält kann kaum was passieren. Ihr tut alle so als würde gleich das Becken Tod umfallen. Tut es aber nicht. Und viele Fälle von Überdosierung sind nicht bekannt. Und wenn doch sieht man Anzeichen und es waren besondere Konstellationen nötig. Wenn eine Überdosierung ensteht war NICHTS zum Regieren da. Und das ist fast nicht möglich, da das Ozon mit den Sauerstoff alleine schon reagiert. Mein Gott führt doch spezielle OZON Lehrgänge ein und verschreckt jeden Anfanger mit den Worten OZON IST eine tödliche Gefahr fürs Becken. Das kann der Heizstab auch sein wenn er auf 32 ° Grad eingestellt ist.

    Die Sache mit der Kohle auf dem Abschäumer zur zwagsdürchlüftung finde ich auch etwas sehr übertrieben, wenn der Ozionisator richtig eingestellt ist. Da brauche ich das schlichtweg einfach nicht.

    Mal zur Info

    EU Grenzwert für Ozon (ab diesem Wert soll es ungesund sein. Kopfschmerzen treten wohl früher auf) in der Luft leigt bei 120mg / pro Qubikmeter Luft. Ein durchschnittlicher Ozionisator wird wohl rund 100mg / Stunde erzeugen. Mein Wohnzimmer hat eine Rauminhalt von etwa 130 Qubikmeter. Das heist wenn das Ozon zu 100% in die Luft gelangt, nicht reagiert und nicht gelüftet wird, benötigt zur Aufkonzentrazion bei mir rund 130 Stunden oder mehr als 5 Tage...... Böses böses Ozon......

    Im Sommer ist die natürliche Ozonkonzentration vie Gesundheitsschädlicher.....l Also öfters Lüften. Und wer das im Sommer nicht tut.....

    Gruß Micha

  • Ich habe mir gestern von Tropic Marin den ELIMI-Control geholt.
    Ist so ein blauer Filter der im Becken direkt installiert wird.
    Habe auch schon die Phosphat-Werte des gefilterten Wassers gemessen-sehr gut.
    Aber das gefilterte Wasser hat eine sehr starke Gelb-Färbung.

    Wie kommt die denn nun zustande bzw wie bekomme ich diese entfernt?

  • Zitat

    Original von Micha W.

    Dein nicht kristallklares Wasser kommt aber nicht durch den Phospatwert. Hier sind Huminstoffe wohl verantwortlich. Dieses bekommst du mit Aktivkohle herausgefiltert. Auch Ozon bricht die Verbindungen der Huminstoffe auf und das Wasser wird auch wieder Kristallklar.

    Hey Christian,

    sorry, aber das wurde Dir doch schon geschrieben. ...die Huminstoffe färben Dein Wasser gelb.

    Gruß,
    Torsten.

    Einmal editiert, zuletzt von Bonsai77 (13. März 2010 um 10:56)

  • Hallo Ihr :wink ,

    Zitat

    Original von Micha W.

    Du kannst UV alleine einsetzten. Solltest dann aber immer wieder mit Kohle arbeiten.

    Du kannst UV und Ozon einsetzten. Das ergänzt sich sehr gut.

    Du kannst nur Ozon einsetzten. Dann brauchst du in der Regel keine Kohle mehr einsetzten.

    Armin Glaser empfiehlt in seinem Buch Ozon niemals ohne Aktivkohle zum Einsatz kommen zu lassen. Aktivkohle zerstört ja nicht nur das überflüssige Ozon sonder auch die Folgeprodukte, die sich bei den Reaktionen mit Ozon bilden.

    LG
    Basti

  • Zitat

    Original von Braveheart
    Ich habe mir gestern von Tropic Marin den ELIMI-Control geholt.
    Ist so ein blauer Filter der im Becken direkt installiert wird.
    Habe auch schon die Phosphat-Werte des gefilterten Wassers gemessen-sehr gut.
    Aber das gefilterte Wasser hat eine sehr starke Gelb-Färbung.

    Wie kommt die denn nun zustande bzw wie bekomme ich diese entfernt?

    zum Gelbstich:
    Hab mal bei Mrutzek geguckt:
    © Mrutzek: Langsamlaufender Kartuschenfilter gefüllt mit der neuen Tropic Marin CARBON Kohle, einer phosphat- und silikatarmen Hochleistungsaktivkohle, zur effektiven Entfernung von Gelbstich und schwer abbaubarer organischer Belastung.

    Das gibt es bei Ihm auch als Zusatzkartusche http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…zkartusche.html ; aber auch in vielen anderen Meerwassershops.
    Diesen Filter kannst Du zwischen Deinen jetzigen Elimi-Control-Phosphate setzen wenn ich das richtige gesehen habe.

    Evtl.gehts auch mit Easy-Life; da mußt Du aber einen Fachmann fragen!!! War nur eine Idee von mir.


    MfG.: Thorben

    AQ-Daten: 100x70x60 ; Technikbecken 80x35x40 ; Seaqualux F6x39W mit Coral Light ; Eheim 1250 Förderpumpe ; H&S Abschäumer150-F2001 ; 3x Tunze 6055 ; Tunze 7096 USB Controller; Osmoseanlage 900Ltr/Tag mit Entmineralisierungsfilter ; Heizer 200Watt von Jäger; 45KG Lebendgestein; Rising-Sun mit dimmbarem Mondlicht; Notstromsystem; Multifilter von Schuran als Phosphatfilter

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