Gorgonien und Artemia Nauplien

  • Hallo zusammen,
    ich habe einen ELOS Mini (75L) und ein kleines Dennerle (30L).
    Beide mit kompletter MW-Ausstattung und eingefahren.
    Neben Xenien, grünen Röhrenkorallen und einigen Scheibenanemonen
    ist in dem ELOS noch eine Eyphylia und eine Pilzkoralle sonst ist noch alles offen.
    Die Nano-Fische, Grundeln, etc., füttere ich mehrfach täglich mit
    frisch geschlüpften Artemia Larven, die eine ganze Zeit lang in
    der Strömung herumtreiben.
    Wären dies nicht ideale Bedingungen für die eine oder andere
    Gorgonien-Art? Besonders die stark farbigen haben es mir angetan!
    Vielen Dank für Eure Tipps!
    Grüße, Harbi

  • Hallo

    Ein ganz klares nein. Die einzig mir bekannte azooxanthelle Gorgonie die Artemien aufnimmt, ist die Diodogorgia nodulifera. Aber auch die wird in den kleinen Becken nicht überleben, da dort die Strömungsverhältnisse nicht auf die Bedürfnisse der azooxanthellen Gorgonien eingestellt werden dürfte.

    Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
    Ich entscheide mich für den Mut.

    Gruß Harald

  • Hallo Harbi,

    noch vor kurzer Zeit hätte ich wohl so geantwortet wie Harald, inzwischen habe ich aber auch kleinere Becken mit gut stehenden Azoo Gorgonien gesehen. Wenn Du kleine und fitte Fragmente von Menella, Swiftia oder Diodogorgia kriegen kannst dann würde ich es eventuell mal versuchen. Nur mit frisch geschlüpften Artemien alleine wird es allerdings langfristig schlecht aussehen, eine gewisse Zufütterung mit gutem Staubfutter solltest Du schon einplanen. Von Tieren aus den Gattungen Elisella, Ctenocella, Junceella, Cirripathes etc. würde ich die Finger lassen und mich auf die 3 oben genannten konzentrieren. Es mag bestimmt noch andere geben die man mit etwas Mühe in einem kleineren Becken halten könnte, aber diese 3 Gattungen sind die robustesten.

    Grüße

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Also ich sehen das wie Jens, ich würde mir nur überlegen ob Du dir damit nicht
    einige Probleme herrein holst, denn in den kleinen Habitaten dauernt Wasserwechsel,
    um die Nährstoffe zu drücken, ich würd's mit verkneifen. Auch wenn sie schön sind,
    aber a) machen sie viel Arbeit und b) sehe ich die Gefahr, dass das 30 Liter Becken
    die Nährstoffflut mal nicht verkraften könnte.


    MfG Philipp

  • Hallo Jens, Hallo Philipp

    Danke für eure Ergänzungen.

    Marine Nachzucht ist eine Chance, wenn man den Mut aufbringt sie zu nutzen.
    Ich entscheide mich für den Mut.

    Gruß Harald

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