Welche Baggergrundeln?

  • Hallo!

    Wir hatten lange ein Pärchen Valenciennea wardii im Becken, bis sie der Fischseuche zum Opfer fielen. Die beiden waren total klasse: Ständig am Buddeln und Sand sieben, gemeinsame Höhle, schwammen fast immer zusammen, stiegen nicht mit dem Sand im Maul auf usw. Echt ideal.

    Jetzt sind wir wieder auf der Suche nach Baggergrundeln. Wenn wir uns allerdings genau auf die Wardiis festlegen, könnte es schwierig werden, zumal wir ein funktionierendes Pärchen möchten. Welche Baggergrundeln verhalten sich denn genauso? Ich vermute, dass es zwischen Wardii und Puellaris und Sexguttata nur optische Unterschiede gibt, ist das richtig? Die V.strigata hingegen ist ja bekannt dafür, dass sie gerne mal Sand herabfallen lässt.
    Wie sieht es mit der Amblygobius phalaena aus? Gibt es da Unterschiede im Verhalten?

    Für alle Tipps, welche Baggergrundeln neben den Wardii noch in Frage kommen, bin ich dankbar :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

  • Hi Christiane,

    also von letzteren würde ich abraten wenn Du LPS am Boden stehen hast.
    Unsere steigen bis zur Hälfte der Höhe ( 60cm ) auf, und lassen es fröhlich rieseln.
    Und eine Blasenkoralle am Boden konnte das gar nicht gut ab.
    Sie sind super Buddler, aber wie gesagt...

    Wir hatten lange ein Pärchen, lassen sich ja Anhand der Flecken auf der Schwanzflosse leicht unterscheiden,
    haben auch regelmäßig abgelaicht. Leider ist eine verstorben, nachdem sie sich offenbar mit einem anderen Fisch gezofft hat. Dürfte die Schwimmblase gewesen sein, sie konnte nicht mehr Höhe halten.

    Haben jetzt aus einer Beckenauflösung wieder eine nachgesetzt, ist nach ein paar Tagen super gelaufen.

    LG,
    Wolfgang

  • Hallo, Wolfgang,

    danke für deinen Bericht. Schade, die Phalaenas hätten mich als optische Alternative durchaus gereizt. Sind ja sehr hübsche Fische. Ich habe zwar keine LPS direkt am Boden, aber schon dann auf den untersten (niedrigen) Steinen. Die Wardiis haben zwar auch immer mal wieder riesige Sandhügel angehäuft, aber sie ließen den Sand nie von oben herabrieseln.

    Für die Phalaenas spräche noch, dass sie Cyanos fressen, aber tun das nicht irgendwie alle Baggergrundeln? Wenn bei uns mal Beläge waren, haben die Wardiis diesen Bereich jedenfalls nicht ausgespart, d.h. der Sand bekam in der Regel nie etwas von Cyanos mit :smiling_face:

    Gruß,
    Christiane

  • Auch im Hinblick auf Deine Beckengröße, gerade bei Paarhaltung, möchte ich Dir mal die Signigobius biocellatus - Krabbenaugengrundel empfehlen. Diese steigen in der Regel auch nicht so Hoch beim Runterrieseln, was ich bei der A. phalaena in der Höhe durchaus bestätigen kann.

  • Hi,

    hm... die Krabbenaugengrundel ist zwar ein hübscher Fisch, aber aufgrund ihrer geringen Größe bestimmt nicht so effizient wie Valenciennea oder die Phalaena. Wegen des Beckens bzw. seiner Größe habe ich keine Sorgen. Unser erster Pärchen Wardii war relativ groß und hatte keinerlei Platzprobleme, einfach deshalb, weil sie quasi nicht schwammen, sondern sich nur von einer Baugrube zur nächsten kauten :ylol

    Wegen des Aufsteigens wird es dann wohl nichts mit den Phalaenas, also werden wir die Augen nach einem V.-Pärchen offenhalten :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

  • Hallo!

    Vor allem ist Signigobius biocellatus ein Fisch, der in ein Spezialbecken gehört. Nicht einfach zu pflegen, diese Art! Ich schätze mal, dass 99 % der angebotenen Tiere verheizt werden.

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

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