tragende Wand gleich tragende Wand

  • Hallo,

    das ein Becken an einer tragenden Wand stehen sollte leuchtet mir ein,
    ist bei einer Betondecke dabei jede tragende Wand so gut wie die andere?

    Mein Wohnzimmer hat links eine Außenwand und rechts eine tragende Wand
    zum Treppenhaus.

    Ist es egal welche Wand ich nehme? Von meinen persönlichen Präferenzen mal
    abgesehen.

    Scheinbar liegt es in der Natur der Sache das man sich bei einem gewissen Gewicht
    sorgen um die Statik macht. Obwohl ich noch nie von einem durchgebrochenem
    Becken gehört habe.

    3 Mal editiert, zuletzt von Marc Paduch (6. November 2009 um 12:40)

  • hi marc,

    für deinen fall erst mal ja, ohne weitere prüfung der situation.

    wobei das mit der rissbildung am aquarium eigentlich nur etwas mit der stabilität des estrichunterbaus zu tun hat. (stichwort schwimmender estrich)

  • Na gut aber über die qualität des Estrichunterbaues wird mir keiner eine Aussage machen können oder?

    Was meinst du mit Rissbildung am Aquarium?

  • Zitat

    Original von Marc Paduch
    Na gut aber über die qualität des Estrichunterbaues wird mir keiner eine Aussage machen können oder?

    Was meinst du mit Rissbildung am Aquarium?

    so ist es.

    du sprachst doch selbst vom durchgebrochenen becken...?!?

    der estrich reisst, das becken sackt ab und bricht :O

  • Und wenn mir keiner sagen kann wie gut der Estrich oder seine unterlage ist,
    wie verhindere ich das das Becken absackt und bricht?

    Ich würde nur ungern meine Glasbruchversicherung, meine Hausratversicherung und meine Privathaftpflicht in anspruch nehmen. Auch wenn ich vorsorglich das Becken in die Police habe schreiben lassen.

  • Indem du den Estrich punktuell für das Untergestell durchbrichst und das Becken damit direkt auf der Betondecke abstützt.
    Das ist der übliche Weg.

    Gruß,
    Norbert

  • Und wieviele stellen ihr Becken einfach auf den Estrich und nichts passiert?

    Was schlägst du vor? Wie sollte ich das anpacken?

  • Hallo,

    wenn du das Becken auf Ytong Steine stellst hast du die Last auf eine relativ große Oberfläche verteilt.
    Bei mir stehen 600l auf 3 Säulen mit 25 er Mauersteinen auf einem Plattenboden mit Estrich. Bei mir hält der Estrich das aus. Hatte früher mal 300l auf 4 Füßen an der Wand stehen. Das Becken ist langsam nach hinten abgesackt aber nicht gebrochen.
    An der Wand ist der Estrich wegen der Fuge am schwächsten !

    Gruß ohne Garantie

    Leo

  • Hi!
    Wie Groß soll das Becken werden? Ohne diese Angabe wird wohl keine ne Aussage treffen können. Ytongsteine werden nicht jedes Gewicht schadlos auf den Fußboden bringen. Treppenhaus- resp. Aussenwände sind aber immer tragen, auch fast jede Wand die 24 cm stark ist.

    VG
    Christian

  • Das Becken wird 120 x 70 x 70 sein und auf einem Alugestell von MarineSystems mit drei Abteillungen stehen.

  • Ich erwarte hier von euch auch keinen Freibrief, mich würde viel mehr interessieren ob jemand von euch positive und oder negative erfahrungen gemacht hat. Mein Händler sagt das wäre kein Problem, er hatte zu Hause sein Becken 800l auf dem Estrich mit Fussbodenheizung stehen.

    Ich weiß das Thema wurde schon oft diskutiert und die Bedingungen sind natürlich sehr unterschiedlich,
    dennoch würde mich interessieren ob schon mal jemand seinen Estrich zerstrört hat, mit einem Becken und was dann passiert ist.

    Und wie kann ich dem Vorbeugen?

  • Hallo Marc,

    wie gesagt, mir wäre die Punktbelastung bei dem Marin-System zu groß. Das Gewicht wird im wesentlichen über schmale 6 Füße übertragen ca. 100kg auf wenige cm². Die Bodenverstrebungen übertragen m.E. so gut wie keine Last. Wenn dann zumindest eine stabile Platte darunter um das einigermaßen auszugleichen. Ich habe dann lieber den Ytong genommen und die Last auf eine Auflagefläche von 2700 cm² verteilt

    Gruß Leo

  • Guten Morgen.

    Bei uns ist die Bude (mit Betontecke) durchgefliest.
    Als dann das erste Becken Einzug hielt haben wir uns eine Stelle ausgesucht an der ich eine Art Zwischenwand (Raumteiler) hingebastelt habe und in welcher die 15 Steckdosen, verteilt auf drei Stromkreise, eingebaut wurden.

    Da die "Wand" eine Gesamtlänge von 350 cm hat wurde eine ebenso lange Bodenplatte ausgewählt, auf der das eigentliche Stahlgestell, das Technikbecken und der andere Krams steht.
    Das Stahlgestell war für das ehemalige Becken (200*80*70) ausgelegt.
    Auf diesem Gestell liegt eine Platte mit ebenso 350 cm Länge.

    Auf dieser Platte wiederum steht unser aktuelles Becken (250*90*80)
    Da wir die Anlage rund 2 Meter vom Deckenträger zu stehen haben, hatten wir uns bei dem Beckenneubau nicht getraut das neue Becken auf 350 cm Breite bauen zu lassen.

    Ein Absacken haben wir trotz der resultierenden Massen nicht feststellen können und es steht somit auch noch in der gleichen Etage :grinning_squinting_face:

  • Hallo Bert,

    glückwunsch zu deinen Nerven, die möchte ich auch haben. In unserem Verein hat mal jemand berichtet wie einer trotz aller Warnungen ein großes Becken im Altbau mit Holzdecke aufgestellt hat. Als das Becken befüllt war haben die freundlichen Helfer im Nebenraum auf die Arbeit einen gehoben. Zum Glück, das Becken war kurz darauf eine Etage tiefergelegt. Durch Zufall keine Personenschäden, aber das zahlt keine Versicherung.


    Gruß leo

  • @ leo
    das Becken (das Alugestell) steht nicht auf Füßen sondern das Gestell steht mit der ganzen "Fläche" auf dem Boden. Das sind dann also 2x120x2,5 cm und 3x70x2,5 cm, die wiederum auf einer 22mm Bodenplatte stehen.

    Wenn das Becken absagt und es zu Spannungen käme die zum Glasbruch führen würden, würde das Glas brechen und das Wasser auslaufen, das zerbrochene Becken, würde die Glasbruchversicherung ersetzen, die Schäden an meinem Mobiliar würde die Hausrat abdecken und die Wasserschäden am Gebäude und Mobiliar der Nachbarn würde die Haftpflich abdecken,das Becken steht auch wie gesagt in der Police. Ich denke das Risiko das Becken durch die Betondecke geht ist vernachlässiungswürdig. Lediglich der Estrich macht mir ein klein wenig Sorge. Ohne Absicherung aller möglicher Schäden durch meine Versicherung würde ich mir keine 600 Liter Wasser in die Wonung stellen.

    @ trefferversenkt

    WOW!! Also mein Haushaltsvorstand hätte das Becken auch lieber als Raumteiler gesehen, da bei wäre mir auch nicht wohl gewesen, entlang der tragenden Wand ist das noch was anderes, wobei bei mir nur 120 cm zur Diskusion standen.


    Aber Versicherng hin oder her ich will natürlich nicht das das Becken ausläuft. Vieleicht sollte ich das Gestell probehalber mit 800 Kilo fester Masse belasten um den Estrich zu testen. Mal so eine leihenhafte Überlegung.

  • HI,
    beim Aufstellen an der Außenwand 10 cm Abstand zur Wand lassen, da es sonst Schimmel gibt. Event. noch belüften.

  • Wenn ich die Belastung für den Estrich reduzieren möchte wie stelle ich das am besten an ohen große Bauliche veränderungen??

    Ich weiß nicht ob das mit der Befestigung an der Wand möglich ist. Das Gestell besteht aus Aluminum, und ich denke das es sich im Falle des Falles Verformt da es für solche Kräfte die durch ein aufliegen auf eine Wandbesfestigung nicht ausgelegt ist.

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