Zebrasoma flavescens krank

  • Hallo,

    vorgestern ist mir an einem meiner beiden Doktoren aufgefallen das die Flossenansätze sowohl
    der Rückenflosse, der Brustflossen, der Bauchflosse und der Schwanzflosse aussehen als seien sie
    Blutunterlaufen. Die stellen befinden sich genau am Übergang vom Körper zu den Flossen und
    sehen aus wie ein schmaler Strich.
    Die Fische verhalten sich normal und fressen.
    Kann mir jemand einen Tip geben worum es sich handelt?

    Gruß Holger

    Einmal editiert, zuletzt von holgerfricke (26. Oktober 2009 um 21:50)

  • Moin.Vielleich Vitaminmangel?
    Füttere vielleicht mal Banane und Mango.Meine Fische stehen drauf,vor allem die Docs und der Wimpel. :winking_face:

  • Hallo Marko,

    vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Über die Sache mit dem Vitaminmangel habe ich auch schon nachgedacht und heute Banane in
    das Becken gelegt. Wird gierig gefressen. Weiterhin habe ich heute damit angefangen
    eine Vitaminlösung über das Frostfutter zu träufeln. Mal sehen ob es etwas bringt.

    Noch einen schönen Abend.

    Gruß Holger

    Einmal editiert, zuletzt von holgerfricke (26. Oktober 2009 um 23:25)

  • Vitamine über Frostfutter bringt nicht viel,da es schnell abgewachen wird,bevor die Fische es aufnehmen können.
    Granulatfutter mit Vitamine tränken bringt da schon eher was,aber frisches Obst ist da wohl noch besser und Abwecklungsreicher.Ich teile meine Banane immer mit meinen Fischen und die Mango habe ich kleingeschnitten in einer Tüte eingefrohren.

  • Hallo Philipp,

    nein keine bakterielle Infektion, sondern eine typische Mangelerkrankung des Z. flavescens.
    Flockenfutter (vorzugsweise mit viel Pflanzenanteil - z.B. Novovert von JBL) hilft da.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo.

    hier kommt ein Foto, ich hoffe man kann die Rötung am Absatz der Rückenflosse erkennen,
    in natura sieht es noch etwas kräftiger aus. Die Rötung an der Bauchflosse war heute weg.
    Mein zweiter gelber Doktor ist OK.
    Eine UVc Anlage läuft.
    Novovert hole ich gleich.

    Gruß Holger

  • Hallo Holger,

    ja ist die von mir beschriebene spezifische Z. flavescens Krankheit.
    Wichtig dass Du zuerst am Tag die Flocken futterst, damit er sich mal möglichst damit den Bauch voll schlägt, auf Frostfutter fährt er zwar auch ab, aber das ist für einen gelben eben nicht so optimal und wird auch schlechter verwertet (was ich jetzt im Vergleich zu anderen Docs beobachtet habe); mit Flocken kriegt man eigentlich magere gelbe Docs ziemlich schnell in eine gute "Form"...

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Holger,

    schau mal hier nach. Wir hatten dieses Krankheitsbild bereits öfter im Forum.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Hallo,

    erst mal vielen Dank für eure Hilfe, auch der Link war sehr hilfreich, genauso sieht es bei mir auch
    aus, vielleicht nicht ganz so ausgeprägt. Ich werde mal alle Eure Vorschläge umsetzen, mal
    abwarten, ich werde mich wieder melden.

    Gruß Holger

  • Hallo,

    zu meinem Erstaunen waren heute alle Rötungen an meinem Doktor verschwunden.
    Dies kann ja sicher nicht an der erweiterten Fütterung von gestern liegen, so schnell ist ja ein
    Mangel sicher nicht auszugleichen. Dafür hat der andere gelbe Doktor heute zwei ca. 1 mm große
    rote Stellen.
    Alles ziehmlich unverständlich.

    Gruß Holger

  • Moin.Wer weiß schon genau,wie die Fische diese roten Flecken produzieren,aber Mangelerscheinungen sind es sicher.Mein gelber Doc verfärbt sich bei abschaltung des Lichts auch immer,dann wird es weißlich mit einem braunen Streifen in der Mitte. :O
    Zum Glück hatten meine Fische es noch nicht mit Mangelerscheinungen zu tun,da ich seit Jahren Vitamine verfütter und seit dem gab es auch keine größeren Parasitären Übergriffe mehr auf meine Fische. :winking_face:

  • Zitat

    Original von Freitaucher
    Moin.Wer weiß schon genau,wie die Fische diese roten Flecken produzieren,aber Mangelerscheinungen sind es sicher.Mein gelber Doc verfärbt sich bei abschaltung des Lichts auch immer,dann wird es weißlich mit einem braunen Streifen in der Mitte. :O

    Das ist auch die Typische Nachtfärbung und sollte jeder gesunde Zebrasoma flavescens machen.

    Gruß Micha

  • Habe bei meinem gerade entdeckt,das es andersrum ist. :face_with_rolling_eyes:
    Er bekommt einem großen braunen Kreis mir nem weißen Strich in der Mitte. :grinning_squinting_face:

  • Hallo,

    ich habe das Thema mal wieder hervor geholt, seit mein Doktor nun 5 Wochen frei von
    Problemen war ist er jetzt offensichtlich wieder krank.
    Diesmal sind es nicht so die Flossenansätze sondern er hat auf den Körperseiten mehere, wie
    mit Blut unterlaufende Stellen. Vitamine und Banane sowie Salat füttere ich. Das JBL Flockenfutter
    gibt es wieder ab heute. UV ist an. Mango gibt es ab heute auch wieder zusätzlich.
    Er verhält sich sonst völlig unauffällig. Der Zweite gelbe Doktor ist bis jetzt nicht betroffen.
    Hoffen wir das Beste.

    Gruß an alle die mir bis jetzt geholfen haben.

    Holger

  • Hallo Holger,

    na du lässt auch nichts aus..... Ich hoffre das du das hier jewtzt auch in den Griff bekommst.

    Da deine Beschreibung sehr spährlich ist und ohne Bilder (bitte welche einstellen wenn möglich) auch recht wenig geht, Lese mal bitte den Fachartikel über Uronema marinum

    Hier ist der Link dazu uronema marinum

    Schreibe bitte mal, ob die Sysmtome mit denen deiner Fische übereinstimmen. Dann sehen wir weiter.

    Gruß Micha

  • Hallo Micha,

    hier kommt ein Bild von meinem Doktor. So schlimm wie es in der Beschreibung ist scheint es
    ja nicht zu sein, also hoffe ich das es das auch nicht ist, die Hoffnung stirb ja schließlich als letztes.
    Ich habe tatsächlich vor ein paar Tagen einen neuen Flammenkaiser und zwei nachgezüchtete
    Anemonfische hinzugesetzt. Da diese Fische bereits seit vier Wochen bei meinem Händler
    schwammen dachte ich Quarantäne sei nicht mehr erforderlich. Ehrlich gesagt ich habe aus
    Platzgründen (kleine Wohnung) leider kein Extra Becken.
    Der Fisch tut sich auch nicht scheuern, schwimmt und frißt normal. Atmung ist normal.
    Der zweite flavescens ist OK.

    Hier mal das Bild.
    Gruß Holger

  • Hallo Holger,

    das ist wieder die gleiche Krankheit, die sich zuvor optisch mit den blutroten Flossensäumen vorgestellt hat. Sie kann sich sehr unterschiedlich äußern. Mit der gezielten Verfütterung von Pflanzenflocken und der Vermeidung von Frostfutter dürfte sie schnell wieder verschwinden.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Jetzt war Torsten wieder schneller und er hat wohl zu 99,9% recht :thup

    Gruß

    Micha

    Gruß Micha

    Einmal editiert, zuletzt von Micha W. (7. Dezember 2009 um 19:31)

  • @ Torsten,

    ich denke das das erneute Auftreten wohl ziemlich sicher durch die Neuankömmlöinge verursacht wurde.

    Liege ich da Falsch?

    Gruß Micha

  • Hi Micha,

    im Sinne von - neue Bewohner = mehr Stress im Becken - kann diese merkwürdige Krankheit evtl. begünstigt werden, dass muss aber auch nicht unbedingt sein. Leider gibt es dazu nur wenig verwertbare Literatur. Es fällt aber auf, dass diese Krankheit sehr schnell wieder abklingt, wenn man die gelben Docs mit einem hohen Pflanzenfutteranteil füttert.

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

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