Schulprojekt Korallen

  • Hallo
    Ich muss für die Schule ein Projekt machen und habe mich für Korallen entschieden. Jetzt wollte ich wissen ob mir eine von euch ein paar Tipps geben kann, wo ich ein Buch finde wo möglichst viel über Korallen drin steht.

    Lg Jens

  • Hi
    Danke für eure Antworten.
    Also in dem Projekt müssen wir etwa 20-30 Seiten über unser Thema schreiben und dazu einen Praktischen teil machen. Im Theorieteil wollte ich über das leben der Korallen schreiben, Ernährung, Fortpflanzung, was sie zu Tieren macht, die Bedrohung vom Mensch für die Koralle usw.
    Mein Praktischer teil wird die Zucht einer Koralle sein :smiling_face:

    Lg Jens

  • Hy Jens,

    Vorschlag: Geh im theoretischen Teilgegen Ende etwas mehr auf LPS ein die NICHT von der Sonne leben und ziehe als pra´ktischen teil eine Tubastrea vom "Haendlerzustand" bis zum "offenen Zustand".

    Laesst sich gut dokumentieren und hat gute Erfolgsaussichten.

    Gruß
    Roger

  • Hi,

    Danke Roger für deinen Tipp. Jetzt müste ich nur wissen was LPS sind :grinning_squinting_face: und ist eine Tubastrea schwer zu halten? Bzw. braucht die ein besonderes Becken?

    Lg Jens

  • Na, n bissl musst Dich schon selber einlesen.

    Tubi ist relativ einfach mit wenig Licht und nem einfachen Becken zu halten und kannst imho danach wieder gut verkaufen .. oder in Dein neues, groesseres Becken umsetzen ..

    ruß
    Roger

  • Schau mal ins Meerwasser Lexikon oben überm Board nach,da ist LPS, SPS und viele andere Sachen recht gut erklärt.Da kann man viel nachlesen über haltung und fütterung von Korallen und auch anderen Tieren und Algen.

    Einmal editiert, zuletzt von Freitaucher (15. Oktober 2009 um 20:04)

  • Moin Jens,

    also LPS heißt "Large Polyp Scleractinia", sinngemäß übersetzt: Großpolypige Steinkoralle.

    Über die Haltung einer Tubastrea gibt es hier im Forum ein paar nützliche Themen,
    da ist eig. alles erklärt.

    Zu beiden Fragen hilf auch das "meerwasser-forum"....

  • Hy,

    wir helfen gerne - aber schreiben musst Du es. Wir lesens dann gerne auch mal durch :smiling_face:

    Gruß
    Roger

  • Hi,

    Roger da hsut du gleich mal was zu lesen :grinning_squinting_face:


    Symbiosen und Lebensgemeinschaften


    Was ist eine Symbiose? Eine Symbiose ist eine Gemeinschaft von 2 Lebewesen die ohne den anderen nicht leben können.
    Als gutes Beispiel kann man die Korallen nennen. Die Korallen brauchen die Photosynthese jedoch können sie selber keine Photosynthese machen. Dazu brauchen sie Algen. Die Algen brauchen in Gegenzug Nahrung. So gibt die Alge der Koralle die Photosynthese und die Koralle der Alge Nahrung. Sollte eine der beiden absterben, oder was anders geschehen, so stirbt der andre auch da er ohne den anderen nicht leben kann.

    Was ist eine Lebensgemeinschaft? Eine Lebensgemeinschaft ist wenn 2 Lebewesen mit einander leben und sich gegenseitig helfen.
    Als gutes Beispiel kann man die Anemone und den Clown-Fisch nennen. Der Clown-Fisch lebt in den „Tentakeln“ der Anemone wie in einem „Haus“. In dem „Haus“ findet der Clown-Fisch Sicherheit. Im Gegenzug verteidigt der Clown-Fisch die Anemone vor Fressfeinden, die Essensreste vom Clown-Fisch kann die Anemone für ihre Ernährung nehmen und sie wird auch noch vom Clown-Fisch geputzt.
    Das geht jedoch nur da der Clown-Fisch vom Nesselgift der Anemone immun ist. Das ist er jedoch nicht von Geburt an. Denn auf den „Tentakeln“ der Anemone ist ein schleim, der sie davor schütz das sie ihr eigenes Nesselgift ab bekommt. Diesen schleim verteilt sich der Clown-Fisch auf seinem Körper und ist so immun gegen das Gift.
    Wenn der Clown-Fisch mal seine Anemone für ein paar Tage verlassen würde, würde er sich auch an dem Nesselgift vergiften. So braucht auch er ein paar Tage bis er wieder immun ist.

  • Zitat

    Original von Jens007007
    Symbiosen und Lebensgemeinschaften
    Was ist eine Symbiose? Eine Symbiose ist eine Gemeinschaft von 2 Lebewesen die ohne den anderen nicht leben können.

    es gibt verschiedene Formen von Symbiosen, das was du beschreibst ist die stärste Form der Symbiose (Eusymbiose). Es gibt aber auch Formen, da sind beide alleine lebensfähig haben aber einen Vorteil aus der Beziehung.

    Gerade das Beispiel der Clownsfische ist vielleicht nicht ganz richtig. Ob die Anemone tatsächlich einen Vorteil hat, da streiten sich die Geister. Sollte es eine Symbiose sein, so ist es auf jeden Fall ein Besipiel für eine wo beide Partner (vor allem die Anemone) auch ohne überleben können.

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

    Einmal editiert, zuletzt von Gwynnedd (15. Oktober 2009 um 21:47)

  • Hy,

    also da sind n paar Fehler drin:

    1. Eine Koralle kann ohne ihre Zooxanthellen leben - Korallen ernaehren sich immer auch noch über Plankton. Aber es ist schwerer. Ausserdem gibts Korallen die an Stellen wachsen wo kein Licht hinkommt. Was bringen denen die Algen?

    2. Ein Clownfisch kann auch wieder in ne Anemone wenn er n paar Tage draussen war. Meiner lebte jetzt Monate ohne Anemone. Die Anemone kam ins Becken und wurde innerhalb von 5 Minuten erkuschelt.

    Gruß
    Roger

  • Hallo,

    ich hätte ein paar Fragen:
    1.) sehe ich das richtig, dass Du noch keine Erfahrungen im Meerwasser hast
    2.) muss das Becken dann also erst aufgebaut werden
    3.) wie lange hast Du Zeit?

    Ich denke nämlich, dass das sehr knapp wird ein Becken einzufahren und dann noch eine Koralle "zu züchten", wenn Du nur <6 Monate Zeit hast.
    Wobei Du "züchten" mal definieren solltest. Normalerweise versteht man darunter ja entweder "aufzucht" könnte funktionieren - oder "gezielte (sexuelle) Vermehrung" und da könnte es schon schwieriger werden.
    Als Anfänger wirst Du vermutlich mit der Tubastrea *kein* Glück haben. Das klingt hier zwar leicht, ist aber mit relativ viel Arbeit verbunden und man muss auf die Wasserwerte achten.

    Vielleicht solltest Du Dich lieber auf Weichkorallen beschränken - die sind leicht zu halten und leicht asexuell zu vermehren. Und was dazukommt: die kannst Du schnell in einem Becken etablieren.

    Bitte aber auch Bedenken, dass die Anschaffung eines Aquariums sehr teuer ist (der Betrieb ebenfalls) - und das nur wegen einer Schularbeit? .... Glaube nicht, dass das auf Dauer Erfolg verspricht.

    Gruß,
    Carsten

  • Hallo Jens,

    sorry - wie schon geschrieben stimmt einiges nicht was Du da über die Symbiose und Lebensgemeinschaften schreibst - Du vermischt da auch.

    und: ein junger Anemonenfisch ist bereits immun gegen das Nesselgift, er kann sofort in eine Anemone einziehen und er bleibt auch immun, wenn er sich ein paar Tage aus der Anemone entfernt.

    Ja und es gibt auch Korallen die keine Zooxanthellen besitzen.

    Da hast Du Dir eine ganz nette Baustelle aufgetan....
    Hätte mir ein Thema ausgesucht, in dem ich Erfahrung habe, wenn ich an Deiner Stelle gewesen wäre.
    Aber das Thema ist interessant sich damit zu beschäftigen.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

    2 Mal editiert, zuletzt von MarkusK (16. Oktober 2009 um 08:16)

  • Hy,

    geh mal oben auf den Korallenriff-Link und lies Dir mal das 1x1 der Meerwasseraquaristik durch.

    Was genau bedeutet Zuechten? Muss eine Vermehrung dabei sein? Wie ist genau die Aufgabe?

    Ansonsten - für ne Tubi tuts n 08/15 54l Aquarium mit T8 Lampe und Innenfilter.

    Für alles andere brauchst mehr Technik. Wenn Du das "Billigbecken" mit eingefahrenen Sachen bestueckst von jemand hier im Forum dann gehts halbwegs fix. Musst keine 6 Monate warten :smiling_face:

    Gruß
    Roger

  • Hallo Jens,

    für welche Jahrgangsstufe und Schulform soll das Projekt denn sein?


    Zitat

    Original von MarkusK
    ein junger Anemonenfisch ist bereits immun gegen das Nesselgift, er kann sofort in eine Anemone einziehen und er bleibt auch immun, wenn er sich ein paar Tage aus der Anemone entfernt.


    Hallo Markus,

    hast du eine Quelle dazu? So wie Jens es wiedergegeben hat, ist nämlich auch mein Kenntnisstand und ich möchte gerne dazulernen.

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,

    ich hab die Info von Züchtern wie Ruedi Furter, die feststellten, dass ihre Nachzuchten sofort in Anemonen gingen.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Markus,

    diese Beobachtung muss ja nicht unbedingt mit dem von Jens Zitierten in Widerspruch stehen, denn die Immunität können die jungen Anemonenfische doch erst im Kontakt mit der Anemone erwerben. Ob das mehrere Tage dauert, sei einmal dahingestellt.

    Zitat

    Original von Jens007007
    Das geht jedoch nur da der Clown-Fisch vom Nesselgift der Anemone immun ist. Das ist er jedoch nicht von Geburt an. Denn auf den „Tentakeln“ der Anemone ist ein schleim, der sie davor schütz das sie ihr eigenes Nesselgift ab bekommt. Diesen schleim verteilt sich der Clown-Fisch auf seinem Körper und ist so immun gegen das Gift.
    Wenn der Clown-Fisch mal seine Anemone für ein paar Tage verlassen würde, würde er sich auch an dem Nesselgift vergiften. So braucht auch er ein paar Tage bis er wieder immun ist.

    Grüße
    Ingrid

    Einmal editiert, zuletzt von IngridR (16. Oktober 2009 um 19:12)

  • Moin,

    Nun ja, eine gewisse Grundimmunität bzw. schützende Schleimhaut MUSS da sein, sonst würde der Fisch das teilweise ja schon recht intensive "reinkuscheln" beim ersten Mal nicht lange genug überleben, um von Grund auf eine Immunität aufzubauen. Wenn mal ein anderer Riffbewohner unvorsichtigerweise in eine Anemone donnert, siehst du was ich meine- die Millionen von Nesselzellen, die da unter die Haut geschossen werden und dann ihr Gift entlassen, geben nicht viel Zeit zur Immunisierung- entweder man kanns, oder man kanns nicht...

    Mein Favorit wäre ja eine spezielle Schleimhaut auf dem Fisch, die die Nesselkapseln gar nicht erst durchdringen lässt- deren Produktion wäre in der Tat angeboren und würde erklären, warum das Tier so viele verschiedene Anemonenarten annehmen kann, aber nicht alle(je nach Art sind die Nesselkapseln ja unterschiedlich, sprich: zu groß/zu harte Durchschlagskraft, das überlebt auch der Anemonenfisch nicht...)- Aber das ist nur eine wilde Vermutung, da ich mich meist eher mit der anderen Seite beschäftige.

    Und meiner Meinung nach sind die Anemonenfische schlicht und einfach Parasiten(was ja auch eine Form des Zusammenlebens ist), maximal Kommensalen- generell gehts einer Anemone aber, egal ob im Meer oder im Aquarium, immer besser ohne die Viecher, die ihrerseits zumindest im Meer NICHT ohne Anemone leben können- und die zumindest im Aquarium auch mal eine zu kleine/schwache Anemone mit ihrer "Symbiose" umbringen können.

    Einmal editiert, zuletzt von Jannes Freiberg (16. Oktober 2009 um 19:31)

  • Hi,
    Also das mit der Anemone und dem Clown-Fisch habe ich aus dem Internet. Ob das was das steht alles stimmt ist ja so dahingestellt. Aber danke das Ihr mich verbessert, nur so kann ich dazu lernen :grinning_squinting_face:

    Und @ Ingrid das die Jahrgans stufe ist die 12. Klasse und die Schule ist eine Waldorfschule.

    Lg Jens

  • Die Anemone hat den Vorteil vom Fisch, dass sie von ihm gefüttert wird!
    Zumindest bring mein Weibchen der Anemone immer einen Happen mit, meistens einen recht großen. :winking_face:
    Anemonen fangen Futter ja auch über ihre Tentakel und sie braucht ja nicht unbedingt gefüttert werden, von daher ist es für die Anemone nicht lebensnotwenig, aber ich denke, da es im Meer auch so ist, soll das schon so sein, sonst würden Anemonenfische das ja nicht machen!

    Problematisch wird es nur wenn der Fisch/die Fische groß sind und die Anemone klein. Dann nervt es Anemonen meistens! Das sind zumindest meine Erfahrungen.


    Viel Erfolg dir bei dem spannenden Thema!

    Einmal editiert, zuletzt von Paulie (16. Oktober 2009 um 21:34)

  • Moin,

    Beim "Füttern" handelt es sich vermutlich nur um eine "Beuteablage", da die Anemone zwar recht lange braucht, das Futter zum Mund zu führen, es aber dank der Nesselzellen trotzdem schon "kleben" bleibt- so kann der Anemonenfisch sich etwas zurücklegen und das dann später fressen... Gibt ja auch Anemonenfische, die sich noch was aus der Mundöffnung der Anemone klauen. :winking_face_with_tongue: (selbst beobachtet)

    Von daher ist das kein Vorteil, sondern wahrscheinlich nur Glück, wenn die Anemone dann auch mal was abbekommt... Wahrscheinlich läuft das im Gegenteil eher so, dass die Fische noch erbeutete Kleintiere aus den Tentakeln sammeln und der Anemone damit Futter stehlen.

  • Die Ansicht, dass es sich hier um keine richtige Symbiose (vielleicht sogar eher Richtung Parasit) handelt setzt sich ja langsam immer mehr durch. Ich persönlich kann auch keinen Vorteil für die Anemone sehen. Schaut man sich z.B. Samtanemonenfische in kleinen Kupferanemonen an, ist es relativ klar, dass der Fisch mehr Störenfried als was anderes ist. Außerdem gibt es Beobachtungen, wonach Anemonen ohne Fisch schneller Wachsen als solche mit - was der "Füttertheorie" ja ziemlich entgegenspricht.

    Gruß,
    Carsten

  • Tja das ist der klassische Fall dass aus Aquarienbeobachtungen falsche Schlüsse gezogen werden:
    1. Anemonenfische füttern ihre Wirte (Schon ein Begriff der eher für Parasiten spricht) nicht
    In der Natur fressen Anemonen fische nicht so große Brocken wie im Aqua, ein "Futterablegen" ist also nicht nötig.
    2. Man kann es dennoch durchaus als Symbiose verstehen. Ich erinnere mich an einen Fernsehbericht in dem versuchsweise die Fische aus einer Anemone entfernt wurde: Die Anemone wurde bereits nach kurzer Zeit von Falterfischen gefressen.
    Es handelt sich also eher um eine "Wächtersymbiose" wie Grundel-Krebs, die ja beide auch im Aquarium ohne den Partner überleben können.
    Lars

  • Zitat

    Original von Jannes Freiberg
    Moin,

    Beim "Füttern" handelt es sich vermutlich nur um eine "Beuteablage", da die Anemone zwar recht lange braucht, das Futter zum Mund zu führen, es aber dank der Nesselzellen trotzdem schon "kleben" bleibt- so kann der Anemonenfisch sich etwas zurücklegen und das dann später fressen... Gibt ja auch Anemonenfische, die sich noch was aus der Mundöffnung der Anemone klauen. :winking_face_with_tongue: (selbst beobachtet)

    Von daher ist das kein Vorteil, sondern wahrscheinlich nur Glück, wenn die Anemone dann auch mal was abbekommt... Wahrscheinlich läuft das im Gegenteil eher so, dass die Fische noch erbeutete Kleintiere aus den Tentakeln sammeln und der Anemone damit Futter stehlen.


    Hallo Jannes,

    um das Kriterium der Symbiose zu erfüllen, muss die Fütterung nicht unbedingt gezielt erfolgen. Auch ein zufälliges Ablegen wäre dann für die Anemone von Nutzen, wenn es ihr zugute käme.
    Ich sehe allerdings auch eher die Verteidigung gegen Fressfeinde als den Vorteil für die Anemone an, und dieses Verhalten wird ja oft geschildert.

    Grüße
    Ingrid

  • Hi,
    Ich kann mich immer nur bedanke für eure große Hilfe.
    Ich werde mir das jetzt alles nochmal genau lesen und verbessern.
    Das 1x1 der Meeresaquaristig habe ich jetzt auch fast ganz gelesen.

    Lg Jens

  • Hi,
    Ich habe den Text jetzt überarbeiten würde mich freuen wenn ihr in nochmal durchlest und wieder Kommentare dazu gebt.

    Was ist eine Symbiose? Eine Symbiose ist eine Gemeinschaft von 2 Lebewesen die sich gegenseitig unterstützen.
    Es gibt aber verschiedene Arten von Symbiose. Endosymbiose, die engste alle Symbiosefromen und sie ist meistens lebensnotwendig:
    Als gutes Beispiel kann man die Korallen nennen. Die meisten Korallen brauchen die Photosynthese, jedoch können sie selber keine Photosynthese machen. Dazu brauchen sie sogenannte Zooxanthellen (Algen) . Die Algen brauchen in Gegenzug Nahrung. So gibt die Alge der Koralle die Photosynthese und die Koralle der Alge Nahrung. Sollte eine der beiden absterben, oder was anderes passieren würden sie mit großer Wahrscheinlichkeit sterben. Das muss aber nicht sein, da die Koralle auch Plankton fängt, da nicht alle Korallen mit Sonnenlicht versorgt werden können.
    Durch die Algen haben dir Korallen eine bräunlich-grünliche Färbung. Wenn die Algen jetzt verschwindend würden, würde die Koralle ausbleichen. Das passierte, wenn sich das Wasser über 29°C erhitzt (dazu mehr in ...................).
    Eine andere Art ist Mutualismus, hier Profitieren beide Seiten.
    Als gutes Beispiel kann man die Anemone und den Anemonenfisch (auch Clownfische genannt) nennen.. Der Anemonenfisch lebt in den „Tentakeln“ der Anemone wie in einem Haus. In dem Haus findet der Anemonenfisch Sicherheit. Im Gegenzug Putzt der Anemonenfisch die Anemone und verteidigt sie, durch anschwimmen der Gegner oder durch Zuschaustellung der bunten Körper.
    Es gibt zwei Theorie, warum die Anemonenfisch in der Anemone nicht genesselt zu wird. Die eine ist, dass der Anemonenfisch sich den Schleim, die die Anemone auf den Tentakeln hat um sich nicht selber zu nesseln, auf dem Körper verteilt. Die andere besagt, dass dem Fisch in seiner Haut biochemische Stoffe fehlen, die das Entladen der Nesselkapseln auslösen.
    Bei einem Experiment Trennte man für ein paar Tage den Anemonenfische von der Anemone. Als er wieder zurück durfte näherte er sich erst vorsichtig. Als er sie berührte nesselte er sich an den Tentakeln der Anemone. Nach kurzer Zeit war er aber wieder immun und badete förmlich in der Anemone. Dabei verteilte er den Schleim der Anemone auf seinem Körper

    Lg Jens

  • Hallo Jens,

    das hört sich schon ganz gut an.
    Aber es wäre vielleicht besser, wenn du von vornherein zwischen den Korallen, die hauptsächlich von den Zooxanthellen leben, und denen, die keine besitzen, unterscheiden würdest. Im Prinzip machst du das ja, aber es geht ein bisschen unter.

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Jens,

    nächste Woche bin ich wieder Beruflich in Ravensburg und werde dort Übernachten. Wenn du Lust hast können wir mal den Nachmittag und Abend zusammen verbringen und ich kann die vielleicht mal viele Antworten beantworten und bei dem Projekt ein wenig bei Seite stehen. Weit weg bin ich nicht. Ich komme aus Göppingen und bin sehr oft in Ravensburg.
    Ich habe nur leider deinen Fred erst heute gesehen und gelesen. Ich finde das sehr interessant und würde dir gerne mein Hilfe anbieten, da es sich doch um ein sehr komplexes Thema handelt. Auch kann ich dir bei dem praktischen Teil helfen. Und ich lehre dabei bestimmt auch wieder was.

    Melde dich mal falls du interesse hast

    Gruß Micha

  • Hi,

    Danke Ingrid für den Tipp werde ich nachher gleich mal mehr schreiben.

    Und Micha das wäre voll cool wen wir uns treffen könnten ich habe dir mal ne E-mail geschrieben

    Lg Jens

  • Hallo,

    hm, sorry, also so super find ich den neuen Text nun auch nicht...
    ..was Du da so zusammen schreibst und daherbringst.
    Formulierungen sind leider auch teilweise grauenvoll.

    Ohne ein gewisses angelesenes Grundwissen aus gescheiten Quellen - oder eben durch Hilfe von jemandem, der sich entsprechend auskennt, wird das wohl nichts.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo,

    Also ich muss da Markus leider rechtgeben :-(. Die Ausdrucksweise und teilweise auch die Grammatik und Rechtschreibung sind nicht wirklich überzeugend. Fachlich sind auch noch ein paar Mängel drin. Für die 12. Klasse müsste da doch ein wenig mehr kommen. Gerade bei so einem komplexen Thema wie Korallen und Symbiosen zwischen Polyp und Alge.
    Ich würde das ganze nochmal in Ruhe überarbeiten und ein wenig mehr Recherche im Internet betreiben.

    Grüße

    Torsten

  • Hallo Markus, hallo Torsten,

    könnt ihr eure Kritik am Inhalt präzisieren? Sonst sind eure Beiträge für den Threadersteller wenig hilfreich. Und auch ich möchte gern wissen, wo ihr Fehler seht.

    Des Weiteren würde mich interessieren, an welchen Formulierungen ihr euch stoßt. Außer im folgenden Satz finde ich stilistisch nichts auszusetzen.
    ("Endosymbiose, die engste alle Symbiosefromen und sie ist meistens lebensnotwendig:")

    Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung müssen noch überarbeitet werden, da habt ihr sicher Recht.

    Grüße
    Ingrid

  • Was Gramatik usw angeht kann man das zum Schluss gestallten.

    Auch finde ich kritik in Ordnung, sagt aber bitte was ihr für Fehler seht und denkt bitte daran es soll ein Schulprojekt werden und keine Doktorabeit.

    Gruß Micha

  • Hallo,

    Zitat

    So gibt die Alge der Koralle die Photosynthese

    die Photosynthese macht die Alge selbst, sie "gibt" sie nicht der Koralle sondern die Algen (Zooxanthellen) versorgen die Koralle mit Zucker, Stärke und anderen organischen Produkten;

    Zitat

    Sollte eine der beiden absterben, oder was anderes passieren würden sie mit großer Wahrscheinlichkeit sterben. Das muss aber nicht sein, da die Koralle auch Plankton fängt, da nicht alle Korallen mit Sonnenlicht versorgt werden können.


    was bitte ist mit "was anderes passieren" gemeint????
    "die Koralle" ist da auch eher ein unglücklich gewählter Ausdruck.
    Man sollte auch auf alle Fälle die Differenzierung zwischen zoxanthelaten und azooxanthelaten Korallen anführen und nicht sehr oberflächlich mit dem Satz "da nicht alle Korallen mit Sonnenlicht versorgt werden können" abtun, denn manche benötigen schlichtweg auch keines.

    Ich würde auch am Anfang beim Satz "als Beispiel kann man die Zooxanthellaten Korallen verwenden" schreiben

    Zu den anderen Symbiosen: das Thema sind ja eigentlich die Korallen, da genügt es eventuell die anderen Arten von Symbiosen einfach aufzulisten - da dann mit den Clownfischen usw. anzufangen halte ich Themaverfehlung (das Thema der Arbeit sind ja nicht Symbiosen bzw. Clownfische). Man kann aber auch einfach schreiben, dass die Zooxanthelaten Korallen eben in einer Endosymbiose mit den Zooxanthellen leben und erwähnen, dass eine Symbiose eine Lebensgemeinschaft ist und dann noch welche spezielle Symbiose eben die Endosymboise ist.
    Denn es gibt da noch wesentlich wichtigeres zu Korallen an sich.

    Von jemandem der wie gesagt in der 12. Schulstufe ist kann ich schon erwarten, dass Rechtschreibung und Ausdrucksweise für so eine Arbeit wenigstens richtig sind.

    Jens: von welchen Seiten beziehst Du diese Informationen die Du da so zusammenschreibst?
    Es gibt relativ gute Quellen im Internet, da kann ich sowas nicht nachlesen/finden.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo,

    ich finde auch man sollte nicht übertreiben. Hier werden Tipps und Korrekturen gegeben, die die meisten MW-Aquarianer auch nicht kennen würden. Weiterhin sind Korallen - wenn man nur will - so komplex, dass da schon mehr als genug Doktorarbeiten und Forschungsarbeiten entstanden sind und zwar inklusive der Symbiosen usw.

    Also machs einfach kurz und prägnant. Weise darauf hin, dass viele Korallen in Symbiose mit den "Zooxanthellen" leben und so gewisse Vorteile (schnelleres Wachstum, bessere Nährstoffversorgung) im Vergleich zu Korallen, die ohne diese Helferlein auskommen geniesen. Wenn Du da spezieller drauf eingehst werden hier immer Leute was Falsches finden ... oder Du schreibst gleich aus einem Buch ab ... aber selbst da gibt es sicher Einsprüche.

    Ansonsten gibt es doch so viel mehr zu Korallen zu sagen (Riffbau, Vorstellung verschiedener Gattungen, allgemeien Ernährungsweisen, Bedrohung/Bedeutung durch/für den Menschen), die auf Schulniveau sicher leiber gesehen werden als eine komplette biologische Abhandlung die sowieso unmöglich sein dürfte.

    Ist aber nur meine Meinung.

    Gruß,
    Carsten

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