Guten Tag zusammen :wink,
Seit Samstag besitze ich ein Pärchen dieser niedlichen Tierchen.
So schien auch alles gut zulaufen wobei es noch bei der Fütterung etwas hapert.
Seit Heute jedoch ist nur noch das Männchen alleine zu sehen.
Ich mache mir große Sorgen um die Grundel, da ich nicht weiß was los ist.
Gestern Abend sind beide Tiere gemeinsam in ihrer Höhle verschwunden, sie sehr
groß wohl ausgelegt ist, da man kaum sein sehen kann.
Wäre es möglich, dass das Tier einfach in der Höhle lungert oder vielleicht sogar
Eier bewacht oder was auch immer ?
Krank waren beide Tiere nicht, zu mindestens hatten sie keinen gekränkten eindruck
gemacht. Gestern war das Weibchen auch wie immer aktiv mit dem Männchen unterwegs.
Ich hoffe ihr könnt mich da etwas beruhigen, dass das Tierchen wieder auftaucht.
mfg
Sebastian
Krabbenaugengrundel
-
-
Hallo Sebastian,
kannst du ausschließen, dass die zweite Grundel aus dem Becken gesprungen ist?
Dann würde ich mir noch keine allzu großen Sorgen machen, wenn das Tier fit ist und erst seit ein paar Stunden nicht zu sehen ist. Vielleicht sitzt sie auch an einer anderen Stelle
An ein Gelege glaube ich nicht. Soweit ich mich erinnern kann, müsste die Höhle dann mit Sand verschlossen sein.Viele Grüße,
SabineEDIT:
Nur interessehalber: Woher weißt du welches Tier das Männchen und welches das Weibchen ist? -
Ich habe heute beim WW gründlich alles abgesucht, glücklicherweise habe nichts
außerhalb des Aquariums gefunden.Die Tiere hatten auch nie vorher Anstalten gemacht
als das sie springen wollen.Außerhalb des Riffbaus sehe ich die Grundel wie gesagt nicht
und da die andere alleine buddelt macht mir das schon etwas Angst.
Richtig verschlossen ist die Höhle soweit nicht, also der kleine Eingang ist noch offen.
Mir wurde vom 'Fach'händler gesagt , dass das Männchen einen größeren/breiteren
Kopf habe.Die andere Grundel war kleiner und laut dem Händler ein Weibchen.
Die beiden haben sich auch schnell immer zusammen auf die Socken gemacht :D.
mfg
Sebastian -
Sie lebt !
Grade ist sie kurz aus der Höhle raus gekommen, als die andere rein geschwommen ist.
Leider ist sie sehr mager, wohl auf Grund des vernachlässigten buddelns.
Jetzt ist sie aber wieder nicht zusehen, also wieder in der Höhle.
Kann wer das Verhalten deuten ?
Normal sollte sie ja rauskommen und was mampfen ...
mfg
Sebastian -
Hallo Sebastian,
schön, dass die Grundel wieder aufgetaucht ist. Deuten kann ich das Verhalten jetzt auch nicht sicher - vielleicht Angst vor irgendeinem Beckenbewohner?
Aber du solltest dafür sorgen, dass die Grundel etwas frisst. Versuch mal (falls du das nicht schon machst), feines Frostfutter wie Cyclop Eeze, Bosmiden o.ä. mit einer Pipette vorsichtig unmittelbar VOR den Höhleneingang zu platzieren. Vielleicht gräbt die Grundel etwas um den Eingang herum und frisst das Futter dann.
Viele Grüße,
Sabine -
Hallo Sebastian,
sehr schöne, aber am Anfang leider auch heikle Tiere.
Versuche es sicherheitshalber auch mit Lebendfutter ( Artemien, Nauplien, Cops.... was Du kriegen kannst)
Wir haben auch einmal ein Pärchen erworben, waren leider extrem abgemagert und sind nicht an Futter gegangen. Mit Lebendfutter haben wir es zu spät probiert. Sind leidernach 3 Tagen verstorben.Viel Erfolg,
Wolfgang -
Eher haben meine wenigen Bewohner Angst vor den bedrohlichen Grundeln :P.
Pipetten sind bestellt und auf dem Weg, ich versuch auch schon mit
Granulat, Bosmiden Cyclops und all das ganze Kramzeug den Tieren was zu bieten.
Aktiv habe ich sie aber noch nicht dran gehen sehen, ich denke das kommt
aber noch :D.
mfg
Sebastian -
Hallo Sebastian,
wie Sabine schon geschrieben hat, solltest du Frostfutter mit einer Pipette im Bereich ihrer Höhle in den Bodengrund spritzen! Da die Krabbenaugengruneln normalerweise den ganzen Tag den Boden umpflügen und aus diesem ihre Nahrung filtern.
MfG
Christian -
Ich war vorhin mal so gemein und hab Cyclops-eeze in die Höhle
gespritzt, mal sehn ob sie es annehmen.
Licht ist aber nun doch aus und die Stenopus wuselt wieder umher
.
Lebendfutter habe ich im Moment keins da, ich habe aber eine hohe Dichte
an kleinen Krebstierchen und ähnlichem.
mfg
Sebastian -
Futter in die Höhle spritzen ist Unsinn und kann dazu führen das sich gerade dort Fäulnis bildet - würde ich ganz stark von abraten.
Wenn sich die Tiere zurück ziehen, ist das bei neuen Tieren fast immer ein schlechtes Zeichen denn sie versuchen damit in der Regel Energie zu sparen. Will sagen buddeln kostet mehr als es bringt.
Zu gezielten füttern schwacher und / oder neuer Tiere:
Alle Pumpen abstellen und warten bis sich das Wasser beruhigt hat
Dann feines Granulat Futter, Bosmiden und Lobstereier auf die Sandfläche vor der Höhle (oder dort wo sich die Tiere gerne aufhalten) geben.
Nicht vergessen den Tieren ausreichend Zeit zu geben dieses zu fressen, bevor die Pumpen wieder angehen
Tiere lernen schnell Artemia und Granulat zu fressen, aber die ersten 3 Wochen sind schwer. -
Guten Abend,
Ich wollte nur noch mal schnell was fragen.
Hat der Bau einer Grube was zu bedeuten oder ist das nur Spielerei ?
Die Grube befindet sich vor der Höhle.
Noch ein kurzer Zwischenbericht, kugelrund sind sie nicht aber es besser sich und
es wurden schon mehr oder weniger und bewusst Granulatbröckchen aufgenommen.
mfg
Sebastian -
Hallo Sebastian,
meine Beiden graben auch immer wieder Löcher in den Sand rund um ihre Höhlen (ist kein Pärchen, sie leben also unter verschiedenen Steinen) und schaffen verschiedene Eingänge. Ich würde das dem natürlichen Verhalten zuordnen.
Schön zu hören, dass die Tiere nun anfangen zu fressen. Sind denn jetzt beide Tiere wieder richtig aktiv?
Viele Grüße,
Sabine -
Moin,

Beide sind wieder mehr oder weniger zusammen aktiv.
Gestern ereignete sich wohl so eine Art Ehestreit, eine der beiden Grundeln
hat sich in der Höhle eingemauert und die andere musste in der Grube übernachten :D.
Beim fressen scheinen sie aber auch sehr lernfähig zuein, es gibt immer mehr
Fortschritte.
Hier ist mal ein Bild der Beiden.Das herzartige Muster ist doch nett
.
Klick
mfg
Sebastian -
Hallo Sebastian,
so schlecht schaut die Grundel doch gar nicht aus - ich habe schon Tiere gesehen, die weitaus unerernährter waren. Ich denke, da hast du gut Karten, wenn sie jetzt fressen.
Den Bodengrund halte ich für Krabbenaugengrundeln allerdings für viel zu grob. Ist der Bodengrund wie auf dem Foto im ganzen Becken so?
Viele Grüße,
Sabine -
N'abend;
Der Bodengrund ist größtenteils aus diesem Bruch.
Über die Jahre haben sich aber richtige feine Sedimentschichten gebildet
Den Grundeln macht das aber wohl nichts aus, im feinerem Sand buddeln sie genau
so agil wie bei den gröberen Bröckchen.Diese werden dann ins Maul genommen und
abgeknabbert.
mfg
Sebastian -
Sebastian,
mit dem Bodengrund wird die langfristige Haltung nichts ! Sie "knabbern" da nichts ab !! Also entweder die Tiere raus, oder 60-80 % des Bodens auf Sand umstellen.
Da wir so viel über diese Grundeln schreiben, ist mir unverständlich warum den Tieren dennoch falsche Bedingungen geboten werden.
-
Hallo Sebastian,
ich habe in meinem Becken eine ca. 8cm hohe Sandschicht aus Bora - Bora Sand.
Meine beiden Krabbenaugen fühlen sich darin sehr wohl und sind den ganzen Tag am umgraben.Und kurz vor "Sonnenuntergang" graben sie eine richtig tiefe Höhle, um darin Seite an Seite zu schlafen. Ein wirklich tolles Bild!
Diese Tiere werden in der Regel als sehr heikel angesehen.
Ich glaube allerdings, das sie unter optimalen Haltungsbedingungen (hoher, feiner Bodengrund; ruhige Fischgesellschaft; keine "Stressmacher"; viele Kleinstlebewesen im Sand usw.) pflegeleichte Gesellen sind!Leider werden diese Punkte von vielen einfach ignoriert, und so wird dazu begetragen, dass diese Fischart als Problematisch eingestuft wird!
Daher rate ich:
Richte dein Aquarium den Grundeln so Artgerecht wie möglich ein, und du wirst viel Freude an ihnen haben!Gruß Martin
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Zitat
Original von martin206
Diese Tiere werden in der Regel als sehr heikel angesehen.
Ich glaube allerdings, das sie unter optimalen Haltungsbedingungen (hoher, feiner Bodengrund; ruhige Fischgesellschaft; keine "Stressmacher"; viele Kleinstlebewesen im Sand usw.) pflegeleichte Gesellen sind!
Gruß MartinMit der kleinen Einschränkung das man halt auch Tiere bekommen muss die noch nicht so dünn sind das alles verloren ist, stimme ich dir völlig zu.
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Eigentlich ist den Kommentaren von Peter und Martin nichts hinzuzufügen...
Sebastian, zu deinem Verständnis: Krabbenaugengrundeln nehmen den Sand durchs Maul auf und lassen ihn durch die Kiemen wieder herausrieseln. Das wird bei deiner Körnung wohl schlecht möglich sein.
Lars
-
Moin;
Ich wollte mich nur noch mal kurz melden und was bekannt geben,
(Nein die Grundeln sind nicht verstorben
) sie gehen nun
aktiv an Granulat. Wobei ich es etwas seltsam finde, da ich alles mögliche an kleinem
Frostfutter ausprobiere (Plankton, Bosmiden usw.) und ausgerechnet dieses
Granulat wird gefressen ?(. Gesundheitlich geht es den Tieren dementsprechend auch
besser, kugelrund sind sie nicht aber die Bäuche sind nicht mehr eingefallen.Nochmal kurz zu der Diskussion über dem Bodengrund.
Es ist wohl wahr, dass der Bodengrund in dieser Körnung allein nicht wirklich
Artgerecht ist aber wie ich schon schrieb befinden sich überall Sedimentecken.
Diese werden mit dem typischen Verhalten abgebaggert, sie werden auch immer wieder
aktiv von den Grundeln aufgesucht.
mfg
Sebastian -
Guten Tag ;),
Noch mal ein zwischen Bericht.
Leider hat es das kleinere Weibchen nicht geschafft (keine Futteraufnahme).
Der Anderen geht es, zumindest äußerlich sehr gut.Da die Tiere ja nicht wirklich
alleine gehalten werden sollten, ist Heute wieder ein vermutliches Weibchen eingezogen.
Wenn sich die Grundel nun von der Anderen abguckt, dass das Futter ist was da runter
rieselt ist alles im Lot.Sind wirklich klasse Tiere :).
mfg
Sebastian
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