Hallo zusammen
Das Thema sagt einfach schon alles. Ich möchte einfach nur wissen ob es negative oder positive Erfahrungen zu dem Thema gibt. Ich weiß das es Berichte im Korallenriff und in der Korallen-zucht gibt. Mich interessieren aber eure Meinungen.
Gruß Jörg
Zeovit: Wer hat welche Erfahrung gemacht
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HI,
ich betreibe Zeovith seit einem monat und es hat sich noch nix geändert. Aber das braucht zeit.
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Hallo.
ich nutze es seit dem 04.02. Derzeit fällt vor allem die unglaubliche klarheit des Wassers auf.
Wie man an meinem Korallen sehen kann habe ich nie wirklich Probleme mit mangelnder Farbe gehabt.
Auch die Werte No3 udn Po4 waren wie man hier sieht immer OK.
Einzig meine A.granulosa könnte blasser sein.
Ich schaue mir das ganze 12 Monate an und dann sehen wir mal.
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Zitat
Original von Jörg
Hallo zusammen
Das Thema sagt einfach schon alles. Ich möchte einfach nur wissen ob es negative oder positive Erfahrungen zu dem Thema gibt. Ich weiß das es Berichte im Korallenriff und in der Korallen-zucht gibt. Mich interessieren aber eure Meinungen.
Gruß JörgHallo Jörg,
ich habe in der laufenden Nährstoffdiskussion etwas über Zeolithe allgemein und speziell Zeovit geschrieben. das kannst Du Dir mal durchlesen.
Meine persönliche Meinung zum Zeovit ist folgende:
Vor allem bei jungen Aquarien, die wenig Detritus- und Sedimentablagerungen in der Dekoration besitzen, ist die Zeovit-Methode sehr geeignet, um ein nährstoffarmes Meerwasser zu erreichen.
Folgende Gefahren sehe ich bei Einsatz von Zeovit, obwohl ich fairerweise dazu sagen muß, das mir persönlich keiner der nun folgend behandelten Szenarien passiert ist:1)
Wenn Ammonium als Ausgangs -Stickstoffverbindung im Wasser gelöst vorliegt, kann recht schnell ein stickstoffarmes Milieu erzeugt werden. Wenn, wie geschrieben, Detritusablagerungen im Aquarium ständig Nitrat bilden, danm wird man wahrscheinlich diesen Nitratgehalt mit Zeovit auch nicht runter bekommen. Siehe dazu den Beitrag in der Nährstoffdiskussion.Das birgt folgende Gefahr: Phosphat wird recht schnell aus dem Aquarium über die Abschäumung entfernt, weil das Zeovit Substanzen an das Wasser abgibt, die langsam aber kontinuierlich Phosphat ausfällen. Dieser Niederschlag ist jedoch derart fein, das er lange in der Schwebe bleibt und dadurch gut abgeschäumt werden kann. Gleichzeitig lagern sich viele andere Schwebstoffe an diese Flocken an und werden mit abgeschäumt. Das ist der Grund, warum Peters Aquarienwasser kristall klar ist und weshalb sich nix in der Dekoration ablagert.
Das führt aber dazu, das der Phosphatgehalt schnell sinkt, unter den genannten Umständen aber der Nitratgehalt nur gering, wenn überhaupt in der gleichen Zeit fällt. Und dann hat man einen Phosphormangel, mit der die Korallen aufgrund der fehlenden Akklimatisationszeit nicht klar kommen. Ausbleichungen können dann die Folge sein.2)
Wenn der Fischbesatz hoch ist, und man v.a. über die Fütterungen einen hohen Phosphateintrag hat, dann kann genau das Gegenteil erfolgen.
Wenn nämlich der Stickstoff-Abbau durch das Zeovit gut funktioniert, und das Wasser bezüglich Stickstoff sehr nährstoffarm ist, dann kann es passieren, das ein Stickstoffmangel vorherrscht.
Phosphat hoch, Nitrat und Ammonium extrem niedrig = Stickstoffmangel. Aus diesem Grunde, da wiederspricht mir jedoch Thomas Pohl, würde ich dazu raten, in einem solchen Falle einen zusätzlichen Phosphatadsorber zu verwenden. Denn, das Zeovit hat nur, auch chargenbedingt, ein begrenztes Kontingent an rauslösbaren Substanzen, die Phosphat ausfällen. Ist dies verbraucht, dann wird auch keine weitere Phosphatentfernung möglich sein. Die Bakterien auf und in dem Zeovit sind mit Sicherheit nicht dazu in der Lage, Phosphat nennenswert zu entfernen, weil Bakterienpopulationen sehr schnell ihr Maximum erreichen und dann lediglich ein Umbau des Phosphates, aber kein Phosphatentzug mehr stattfinden kann. Das heißt, in dieser Phase "stirbt" eine Bakterie, gleichzeitig entsteht durch Zellteilung eine neue Bakterie. Die Population bleibt also gleich und das verbrauchte Phosphat wird auf der anderen Seite wieder freigesetzt. Ein Phosphatentzug kann also nur in der Wachstumsphase erfolgen, aber die ist recht schnell, besser gesagt rasant, zu Ende!Wie gesagt, beides ist mir selbst noch nicht passiert.
Wenn es aber funktioniert, dann sollte es auch ein stabiles Milieu sein, an das sich die Korallen akklimatisieren können. Durch das sehr nährstoffarme Wasser ist die Zooxanthellendichte sehr niedrig, was v.a. zu einem durchsichtigen Korallengewebe führt. Farben der Korallen kommen dadurch sehr gut zur Geltung, weil sie nicht von einer hohen Zooxanthellendichte überlagert werden. Auch das Wachstum der Korallen ist sehr gut, wobei ich persönlich denke, das man auch unter erhöhten Nährstoffgehalten ein gleich gutes Wachstum erziehlen kann, wenn hier kein Nährstoff limitierend wird.
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Moin

als erstes mal ein paar Anführungen zu dem Thema ältere Becken. Da funktioniert es genauso, aber es muss langsam angepasst werden, unser ältestes Kundenbecken ist 17 Jahre gelaufen und hat über ein Jahr gebraucht um einigermassen Werte zu erzielen,mittlerweile steht es sehr gut.
Dann ist noch bei älteren Becken zu unterscheiden, wurde viel mit Spuren gearbeitet oder wenig... bei hoher dosiererei mit Spuren ist eine ganz langsame Anpassung von Nöten,da die Korallen keinen nätürlichen Wuchs und Farben mehr haben, sonder künstlich erzeugte.
Beispiel: einbringung einer gelben Acropora,diese wird in einem Becken mit Spurenelementenzugaben nie gelb bleiben sondern grün oder braun und das ist sicher.
Wer das nicht glaubt der soll sich bei mir eine gelbe holen und diese nach 3 Wochen wieder gelb bringen, er wird es mit Spuren und Nitrat oder Phosphat nicht schaffen.
Wurde bei älteren Becken nur mit Wasserwechsel gearbeitet,dann wird es null Probleme geben und dies hat mit Detrius nichts zu tun...sondern nur mit einem ausgeglichenen
Wert im Bereich der Elemente, den die Korallen haben noch keine künstliche Färbung.
Als zweites..neue Becken..null Problem bei richtiger Anwedung und Wasserwechsel von Anfang an mit einem guten Salz.
Als letztes Problemfälle: bisher haben wir alle gelöst, einige schwierig, da die Kunden nicht mit der Wahrheit rausgerückt sind, nachdem wir wussten was noch alles zusätzlich gemacht wurde, sind auch diese Becken gelaufen.
Naja und das grösste Problem ist die Geduld
Zum Thema Phosphatadsorber,er bringt in zusammenhang mit Zeovit nix...sondern ist nur schlecht,da Eisen entzogen wird,dies nachzudosieren ist sehr schwer.
Gruss Th. -
Hm... leuts leuts leuts....
ich benutze zeovith ja noch nicht so lange, aber mein wasser ist stark PO4 belastet, nitrat allerdings im grünen bereich. Muss ich da irgendwas anders machen? Sagen wir mal mehr oder weniger dosieren?
Mein großes problem ist das PO4, das ich auf lange zeit gesehen abbauen will. In der nächsten zeit wird ein großes algen refugium noch dazukommen. Mehr kann ich aber nicht machen. Spurenelemente habe ich noch nie dosiert, nur WW. Mein wasser ist klar, aber rückstände sind schon sichbar. Die fungiakorallen zeigen seit dem zeovithzusatz hier und da geweberückgang, die galaxea und eine rote koralle (leider weiss nicht mal der händler was das sein soll - muss mal ein bild machen) stehen wie eine eins! Riesen polypen! Gleiches gilt für die blasen und natürlich (wie immer) die weichkorallen.Büdde mich nicht verwirren:) Soll ich einfach so weitermachen oder soll ich mehr/weniger dosieren?
MfG,
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Hallo IP,
nächsten zeit wird ein großes algen refugium noch dazukommen<<<<m.E ist das eine gute Entscheidung da du ja auch so einiges an Fischis drinne hast. Bin auch am überlegen ob ich mein Technikaqua noch zum Algen Refugium umstrukturiere!!!
Thomas,
sag mal der Manfred T. hatt doch auch einiges an Fischis drinne wie bekommt er das mit PO4 in den Griff, ist dir da was bekannt? Übrigens seht tolle Bilder von seinem Aqua :)) -
hallo!
also meine beiden trachyphyllias "vegitieren" so dahin
.
mein händler meint die beiden brauchen normalerweise viele nährstoffe, also übe ich mich in geduld solange es für die beiden nicht lebensgefährlich wird. falls es gefährlich wird bekommt sie mein händler zum aufpäppeln.
zum po4: ich habe jetzt einen phosphatadsorber mitlaufen, da ich nach starker fütterung (vitaminisiertes frostfutter) einen wert von 0,1 hatte.
aktueller stand ist ca. 0,04 (merck). da der adsorber aber bald verbraucht sein dürfte werde ich ihn entfernen und den po4 wert weiter beobachten. nitrat ca.0 .melde mich wieder!
zu den korallen: blasenk., hammerk.,.. entwickeln sich gut, die monitporas haben schöne farben und wachsen gut, für andere sps ist mein becken noch zu jung. den weichen geht es wie immer gut!
grüße
wilfried -
Stephan
Manfreds Becken ist auch noch nicht soweit,da er lange Zeit nur mit Spuren gearbeitet hat dauert dies mindest noch ein halbes Jahr. Sein Nitrat liegt noch bei 15mg/L und PO4 bei 0,1 aber er lässt es einfach weiterlaufen und sieht wöchentlich Besserung bei den Korallen.Von ihm ist übrigens die Koralle des Bilderbeispiels,Astacropora in Blau umwandlung in 5 Wochen auf meiner Seite.
wilfried
zu deinen Trachyphyllias, dosier Aminosäuren, dass gleiche gilt auch für alle anderen Lps, dann klappt das auch,Aminosäuren sind im Zeofood6 jede Menge,das kannst du dosieren. Die Aussage das diese viele Nährstoffe brauchen stimmt so nicht,ist dein Wert an Nitrat und Phosphat zu hoch, werden nach geraumer Zeit Bohralgen im Skelett einziehn, das bedeutet das sichere Ende. Wenn du einen Adsorber benutzt auf Eisenbasis musst du auch Eisen nachdosieren.Dies könnte auch ein Grund sein für deine Trachys, Eisen fehlt.
@ ip
Was für eine Fungia ist es den? ich hab ja selber Fungiasnachzuchten.
Gruss Th. -
hm... gibts da so viele unterschiede bei fungis? Also Helio ist es keine, sondern halt die stinknormalen fungia pilzkorallen. Eine total lilafarbigen geht es am schlechtesten. Sie hat so viel gewebe verloren, dass an diesen stellen bereits algen wachsen. Ob das mit Zeo zusammenhängt weiss ich nicht. Die schädigungen begannen vor zwei-drei wochen. Im selbigen Zeitraum fing auch das bleichen an einer der tridacna an (ich berichtete). Zeo ist nun seit 5-6 wochen im einsatz (mit BAK phase).
MfG,
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Aus Euren Antworten entnehme ich das es noch nicht lange im Einsatz ist.
Nächste Frage: Kann das Zeovitgestein wiederverwertet werden? Evtl. auswaschen und dazu noch trochnen? Hat das schon einer versucht? Der Hersteller wird natürlich abraten aber evtl. gibt es ja doch einen Weg. -
Der Hertsteller rät nicht ab
aber er hat das schon probiert und (noch) nicht ferig gebracht...
Sobald dies möglich ist, wird der Hersteller dies natürlich vertreiben, auch nicht umsonst, is klar gell. Deshalb ist es dem Hersteller egal ob er Zeovit verkauft oder Regenerat.
Sollte es jemanden nachweislich gelingen, möge er mich Kontaktieren, dies soll dann auch nicht umsonst sein
Im Süsswasserbereich ist es zum Teil möglich, kommt auf das zu benutzende Zeolith an, diese Methode sowie das verwendete Zeolith funktioniert aber im Meerwasser leider nicht.
Gruss Th.
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Thomas,
können die erscheinungen an den fungis oder der tridacna mit dem zeo zusammenhängen?
MfG,
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Zitat
Original von Thomas Pohl
Naja und das grösste Problem ist die Geduld

Zum Thema Phosphatadsorber,er bringt in zusammenhang mit Zeovit nix...sondern ist nur schlecht,da Eisen entzogen wird,dies nachzudosieren ist sehr schwer.
Gruss Th.Hi Thomas,
keine Frage, das mit der Geduld ist der entscheidende Punkt bei der Sache, da sind wir uns völlig einig.
Du weist darauf hin, das bei alten Becken die Anpassung sehr langsam erfolgen muß. Bin ich völlig mit einverstanden, allerdings wäre dies ein Punkt, den Du z.B. auf Deiner Homepage durchaus anführen könntest und auch solltest. Ich denke, die üblicherweise von Dir empfohlene Menge an Zeovit sind bei manchen Altaquarien einfach schon zuviel.
Phosphatadsorber auf Eisenoxid-Basis: ich glaube, das hatten wir schon mal. Das Zeug besteht aus Eisen, und wenn überhaupt, dann gibt es Eisen eher ans Wasser ab, als das es Eisen adsorbiert.
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Hi Jörg,
ab wann ist ein becken bei dir ein "altbecken"?
grüße,
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Zitat
Original von iP
Hi Jörg,ab wann ist ein becken bei dir ein "altbecken"?
grüße,
Hi iP,
eine schwierigere Frage hättest Du Dir nicht einfallen lassen können, oder ...

Ich würde die Frage gerne umstellen, weil darauf gibt es keine Antwort. Ich würde eher fragen, was ein "Altbecken" charakterisiert:
Die meisten Altaquarien sind sehr stark mit feinen Sedimenten zugesetzt und schon richtig verbacken. 10 Jahre Kalkwasser ... das gibt dann eine feste Betonplatte am Boden und die Steine kann man meisseln.
Das System hat sich derart stabilisiert, das wir z.B. im Bereich der Mikrobenvielfalt nur noch sehr wenige, aber stark domnierende Populationen finden. Es fehlen hier einfach im Laufe der Zeit die Störungen, die wir in jungen Aquarien haben, die aber in den letzteren zu einer höheren Artenvielfalt führen.
Dadurch wird die Toleranzgrenze, oder besser gesagt die "Pufferkapazität" (nicht chemisch verstehen!) immer mehr abnehmen. Auch die Korallen und Algen sind letztlich daran akklimatisiert.
Massive Störungen werden dann meistens nicht verkraftet, schon gar nicht, wenn sie schnell erfolgen.
Was sich überhaupt in alten Becken an Sedimenten ablagert .. da sollte man die schlafenden Geister nicht wecken. Wenn man dann plötzlich nach mehreren Jahren mal eine Strömungspumpe hinter hängt oder den Bodengrund auswäscht, na dann

Warum ich das so betrachte: Auch in jungen Becken können unter bestimmten Voraussetzungen starke Detritus- und Sedimentablagerungen zu solchen Problemen führen. Das kann ein Becken mit 6 Monaten Standzeit sein, oder auch eines mit 2,3 oder 5 Jahren. Da steckt man halt nicht drin. Aber hier ist es oft so, das immer noch ein höheres Regenerierungspotential da ist, weil meistens die Artenvielfalt in den Becken noch nicht so ganz am Boden ist.
Letztlich könnte man durch das regelmäßige Auswechseln von einigen wenigen Lebenden Steinen durch Neue das Becken immer mal wieder auffrischen. Gleiches gilt für den Bodengrund, wenn man mit einem Bekannten immer mal wieder ein Schäufelchen tauscht. Mit sowas muß man aber früh anfangen, damit das System daran gewohnt ist.
So was könnte man sozusagen als "Beckensport" ansehen. Aber so was verläuft sich dann schnell im Sand und man macht es dann eh nicht.
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@Jörg
dann solltest du mal Eisen vor und nach dem Adsorbereinsatz messen.Ich hab das vor 2 jahren machen lassen.Da nach Einsatz von blablablaphos immer das Eisen weg war, b.z.w. nach zudosieren von Eisen die Korallen wieder deutlich an Farbe zulegten, bis zu einem gewissen Punkt, der Mangel war immer nur zu dem Zeitpunkt der Adsoberverwendung.
Zur Anpassung: die Menge ist nicht zuviel, wenn sich der Kunde nicht selbst bescheisst und mal schnell 200L Wasser mehr errechnet, damit alles schneller geht
Ich sagte auch das es zweierlei alte Becken gibt...voll gepumptes Spurenwasser und da sollte die Anpassung langsam und zeitgleich mit der Spurenreduzierung erfolgen.Oder die Wasserwechsler ohne Spuren, da passiert nix, da keine erhöhten Elementewerte vorliegen.
Mit der veröffentlichung auf der Page hast du natürlich Recht, dass werd ich schnellstens machen, aber die meisten rufen eh nochmal an und kriegen das dann auch ausführlich erklärt.
iP
Fungia und Tridacnas...ich kann nur immer wieder sagen, ich hab schon immer sehr viele Tridacnas, Fungias und Gonioporas
in der Anlage und da einige seid vielen Jahren und dies ohne Probleme. Mess mal deine Hauptwerte Ca Kh Mg und Dichte.
Die andere Seite ist natürlich, ich hatte auch noch nie eine
Belastung mit Nitrat oder Phosphat die nur annähernd in deine Bereiche kommen.
Gruss Th. -
Hallo zusammen

Wir haben die Zeovitmethode von Januar 2002 bis September 2002 eingesetzt.
Der Grund warum wir abgesetzt hatten war das unsere Acroporen eingingen. Da wir nicht wussten warum das so ist, haben wir alles was wir zu der Zeit gemacht haben eingestellt, auch die Zeovitmethode.Später stelle sich (recht mühselig heraus) das eín zu hoher Salzgehalt daran schuld war. Gemessenermassen war er dann bei 1.030. Es sind damals bis auf eine Monti nur Acroporen eingegangen.
Man hat in der Tat bei denTieren was gesehen, sie sind allesamt heller geworden und standen sehr gut.
Ebenso haben sich die Werte wie Phosphat und NItrat nach unten bewegt. Allerdinsg füttern wir auch reichlich weshalb ich nie erwartet habe das es in zwei Wochen der Fall ist das die Werte auf fast null stehen.
So ist meine Meinung heute, das es auf jeden Fall funktkoniert, wichtig wäre vermutlich das man das Original nimmt, also kein anderes Material.
Und sich an die Anweisungen hält.
Ältere Systeme brauchen sicherlich wie angemerkt viel mehr Zeit...Ich stehe auch heute der Sache durchaus positiv gegenüber.
Ich habe vor mal einen bericht darüber zu machen, da ich alles -(Werte und Fotos der Tiere über den ganzen Zeitraum) Dokumentiert habe. Aber die Zeit, die liebe Zeit, der Tag müsste einfach mehr Stunden haben.
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Zitat
Original von iP
Hi Jörg,ab wann ist ein becken bei dir ein "altbecken"?
grüße,
hallo ip,
kurz gesagt: wenn die steinkorallen oben aus dem becken wachsen.
es sei denn, dass die stöcke permanent eingehen und immer nur neugekaufte, kleine stöcke zu sehen sind.
dann sollte man sich bei einem angeblich lange stehenden becken mal so seine gedanken machen.....
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[quote]Original von Thomas Pohl
@Jörg
dann solltest du mal Eisen vor und nach dem Adsorbereinsatz messen.Ich hab das vor 2 jahren machen lassen.Da nach Einsatz von blablablaphos immer das Eisen weg war, b.z.w. nach zudosieren von Eisen die Korallen wieder deutlich an Farbe zulegten, bis zu einem gewissen Punkt, der Mangel war immer nur zu dem Zeitpunkt der Adsoberverwendung.
Zur Anpassung: die Menge ist nicht zuviel, wenn sich der Kunde nicht selbst bescheisst und mal schnell 200L Wasser mehr errechnet, damit alles schneller geht
Ich sagte auch das es zweierlei alte Becken gibt...voll gepumptes Spurenwasser und da sollte die Anpassung langsam und zeitgleich mit der Spurenreduzierung erfolgen.Oder die Wasserwechsler ohne Spuren, da passiert nix, da keine erhöhten Elementewerte vorliegen.
Mit der veröffentlichung auf der Page hast du natürlich Recht, dass werd ich schnellstens machen, aber die meisten rufen eh nochmal an und kriegen das dann auch ausführlich erklärt.Hi Thomas,
ich denke ohnehin ist es mal an der Zeit, daß Du über solche Erfahrungen auf Deiner Seite berichtest. Letztlich hat niemand sonst die umfassende Erfahrung mit Zeovit. Aber dieses Thema ist nun schon öfter im Forum aufgetaucht und ich schreibe meine Meinung auch nicht zum ersten Mal. Deshalb wäre es natürlich gut, wenn man hier auch auf Deine Seite verweisen kann.
Klar, man ist machtlos, wenn man bei der Volumenberechnung des Aquariums um drei Zehnerpotenzen daneben liegt. Den Vorwurf kann Dir auch keiner machen.
Aber viele Leute verlassen sich auf Angaben der Hersteller oder Vertreiber. Das ist mit Spurenelementen so und mit allen möglichen Gebrauchsanweisungen auch.Wie ich schon sagte, ich selbst benutze das Zeovit jetzt schon über ein Jahr und hatte keine Probleme damit.
Zum Eisen: das ist natürlich eine sehr interessante Beobachtung! Dies auf die Adsorption von Eisen durch den Adsorber zurückzuführen ist natürlich nur eine Spekulation, aber hier sollte man das mal verfolgen. Ich krame mal meine anorganischen Chemiekenntnisse aus und versuche mich da mal einzuarbeiten und werde das Thema dann mal öffentich aufgreifen. Danke zunächst für Deine Beobachtungen!
Nur, verstehe auch meinen Gesichtspunkt: halte mal einen rostigen Nagel ins Aquarium und messe dann mal Fe(III). Da löst sich binnen weniger Minuten Eisen raus. Wenn man die Phosphatadsorber auf Eisenoxidbasis benutzt, dann konnte ich es zumindest nie verhindern (benutze diese Dinger aber auch nicht mehr!), das Ausspülungen des eisenhaltigen Feinmaterials ins Aquarium gelangt sind. Und hier muß es einfach zu Eisenauswaschungen kommen ...
Das ist für mich sehr wiedersprüchlich.
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Hallo,
sehr Interresant das mit dem Eisen.Thomas,
aber Licht hatt der Manfrad ja, das muss man ihm lassen. Denke da liegt auch noch einiges begraben, weist scho wie ich das meine, gelle
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@Jörg
ja das mit der Veröffentlichung auf der Page is klar, aber ich bin allein mit der ganzen Arbeit und mehr als 14 Std am Tag will ich nicht machen...denke das genügt
Vielleicht wird beim Adsorber durch die Abgabe von Eisen ans
Wasser welches ausfällt,noch Eisen mitgerissen....keine Ahnung auf jedenfall fehlts danach.Deinen Gesichtspunkt versteh ich natürlich, das ist auch in Ordnung, aber praktische Versuche haben gezeigt,dass sich die Adsorber nicht mit Zeovit vertragen, dies wurde bei vielen Aquarianern festgestellt, nicht nur bei mir.
Die Erfahrungen mit Zeovit über längere Zeiträume haben sehr viele Leute, aber die schreiben hier leider nicht.
Stephan
naja Manfreds Becken ist ziemlich gross, da brauchst auch viel Licht und pro 1000L 1000Watt ist in Ordnung und bei der Pflege von Steinkorallen auch sehr wichtig.Er hat übrigens auf Blv erst vor 2 Wochen umgestellt, du weisst was das heist :)) er benutzte vorher auch die blauen Schwimmbadbrenner
werd in 4 Wochen neue Bilder von ihm hochladen, dann kannst mal schauen 
Gruss Th. -
@Jörg:
sehe ich das jetzt falsch oder ist es schlecht wenn man ein "altbecken" besitzt? Durch wasserwechsel müsste man dem doch auch ein wenig entgegenwirken können, oder nicht?
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iP
was soll den schlecht an einem Altbecken sein, die ganze Prozedur dauert halt länger, du solltest aber mal den Grund deiner hohen PO4 Werte suchen, vielleicht hast ein paar Meter Fisch zuviel
dann musst auch mehr Wasserwechseln und könntest auch bischen mehr Zeovit einsetzen.
Mir fehlen immer noch deine Hauptwerte.
Gruss Th. -
Hallo ZEOVITLER!!
Wir sind die welche Zeovit verwenden,aber nicht darüber schreiben
(Zeitmangel)
Wir verwenden Thomas-Zeovitpalette schon seit fast einem Jahr und da wir uns in Geduld gefasst und uns an die Spielregeln gehalten haben,glauben wir einen guten Erfolg erzielt zu haben.Siehe Homepage.http://www.koralle.at
Ein kleiner Tip Osmoseanlage+Reinstwasserfilter.
Liebe Grüsse Doris+Wutzi :))
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Also besser spät als nie, meine Erfahrungen zu Zeovith.
Ich muß mein Statement aus einem andern Thread revidieren, dort habe ich geschrieben, daß das Zeo bei mir nur mäßigen Erfolg erziehlt, da es trotz mittlerweile doppelter Menge meinen Nitratwert nicht auf Null bekommt.
Aber ich will mal von Anfang an berichten.In meinem Becken befinden sich 2 P.voltians, 2 Z.flavescens, 1 P. hepatus, 1 Nasenmuräne, 1 Sternfleckmuräne, 2 Preußenfische. Das Hauptbecken plus Technikbecken (mittlerweile Filterbecken mit Jaubert-Algen-Refugium) fasst rund 800ltr. Das heißt, daß das Becken nach hier vorherrschenden Meinungen stark überbesetzt ist.
Die Folgen hoher Nitratwert und Phosphatwert (wie hoch weiß ich nicht genau, daß mit dem messen ist so eine Sache) Laut meinem damaligen Seratest Nitrat dunkelrot (>100mg/l) Phosphat hellblau (0,1mg/l). Allerdings wollte und will ich immer noch SPS halten. Vor jetzt ca 5 Wochen habe ich dann mit T. Pohl gesprochen und wollte die Sache mit Zeo in den Griff bekommen. Ich bestellte 3 ltr Zeo plus Food plus Baks. 1,5ltr sollte ich in den Topffilter packen und die Baks dann über 1 Woche in 2 Schüben dosieren, das Food tägl. mit wenigen Tropfen. Ich habe mich genau an die Anweisungen gehalten, zumindest für die ersten 2 Wochen (will ja ehrlich bleiben) danach hatte sich der Nitratwert null geändert. Was ja grundsätzlich auch zu erwarten war. Ich wollte aber (in vollem Bewustsein) das Risiko eingehen und die Sache bechleunigen. Ich habe in 2 Schüben innerhalb einer Woche die Zeo Menge auf die gesamten 3 ltr erhöt und die Food zugabe auf eine volle Pipette/Tag erhöt. (Einschränkung: Das Becken ist noch recht jung und haupts. mit Weichen besetzt). Effekt in den Messergebnisen = keiner (nach wie vor über 100mg/ltr), effekt bei den Tieren: keine Veränderung, Effekt beim Wasser: kristallklar, Effekt im Filtertopf: jede Menge "Luft-" blasen. Dann bekam ich durch eine Beckanauflösung div Steinis (Acropora enzmann, Seriotopora caliendrum, Fungi ?, Favia ?, Acropora ?) Ich habe die Korallen über 4 Std an das Wasser angepasst und dann ins Becken gesetzt. Nach 2 Tagen: die grünen Enzmann wurden braun, nach 4 Tagen: die grünen waren zu 80%, die Seriotopra zu 100% abgestorben, die Favia stirbt heute noch und die Fungia steht acu heute noch wie eine 1. Die Weichen nach wie vor perfekt.
Jetzt war ich es leid, ich kaufte mir einen Schwefelnitrat Filter und einen Phospaht- und Nitrattest von Hagen, da ich mit guten Tests den Nitratwert im Ausgang des Filters messen wollte (ich habe immer noch ziemlichen Banmmel vor dem Teil). Nun maß ich mal mit beiden Tests die Werte NO3 und PO4 Sera 100mg/l zu 0,1mg/l jetzt der Clou Hagentest 20mg/l zu 0mg/l *kopfkratz*! Nu wußte ich gar nicht mehr weiter.
Da der Schwefelfilter eh mehrere Wochen braucht um einzufahren habe ich ihn erstmal aussenvor gelassen und mich wieder auf das Zeo konzentriert. Da die Steinis zum größten Teil innerhalb einer Woche abgestorben sind mußte also vor 3 Wochen noch ein ein wesentlicher höherer Wert vorgelgen haben, das Steinis auch bei 10 mg/l sterben können wenn sie aus Nährstoffarmen oder freien Wasser kommen ist mir bekannt, aber ich glaube nicht an ein fast 100% absterben in so kurzer Zeit, da muß mehr dran gewesen sein.Also habe ich das Wasser am Auslauf vom Zeofilter gemessen, der Unterschied zum Becken ist sehr diffiziel, da bei diesen recht niedrigen Werten unter 20mg/ltr nur zwei hellblau Töne unterschieden werden, aber es war definitiv weniger als im Becken.
Jetzt meine Theorie, der Nitratwert und wahrscheinlich auch Nitratwert waren zu beginn der Zeoanwendung mit sicherheit wesentlich höher (wie hoch genau kann ich aus o.g. Gründen leider nicht sagen) und die Senkung der Werte wird auch garantiert erst eingesetzt haben nachdem ich die Zeomenge und die Fooddosierung erhöt habe, also leider viel zu spät für die Steinis.
Aber für mich ist es eine Tatsache, daß ich mit meinem o.g. Fischbesatz höhere Werte haben muß und das das Zeo diese in den genannten Bahnen hält. Dafür spricht desweiteren, daß eine der grünen Acros noch ein paar Polypen im Stockzentrum hat welche sich nach meinen subjektiven Bebachtungen im 2 Tagesrythmus weiter öffenen und auch ganz ganz langsam das Skelett neu besiedeln. Wie gesagt, da ist viel Wunschdenken bei, daher subjektive Beobachtungen, definitv ist das diese letzten Polypen noch heute leben und sich jeden Tag öffnen, daß haben sie nichtmal in den ersten Tagen gemacht.Ich werde mir wohl noch heute oder morgen beim T. Pohl weitere 6ltr Zeo bestellen und dann innerhalb der nächsten 2 Wochen den Filtertopf komplett mit Zeo auffüllen (ca 5ltr), die restlichen 4 ltr nehme ich dann um in 4 Wochen den ersten Teil Zeo zu erneuern.
Ich hoffe das ich mit Hilfe des Zeos trotz meines heftigen Besatzes in Verbindung mit dem neu eingerichteten Jaubert-Algen-Refugium in einigen Wochen ein Wasser habe in dem ich auch SPS halten kann, vielleicht sogar so das sie ihre Farben behalten.
So, daß ist jetzt zwar recht lang geworden, aber ich hoffe Ihr könnt damit etwas anfangen.
Andreas!
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Hallo Jester,
yep, dein besatz ist genauso wie meiner etwas viel:)
Großverbraucher sind die beiden rotis und die muränen. Vielleicht läßt sich durch wesentlich mehr zeo auch der NO3 und PO4 wert senken? Ich rufe mal thomas an und frage ihn:)MfG,
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Hallo alle miteinander,
also ich setze Zeovit seit ca. einem Jahr ein, und das mit Erfolg.
Mein Aquarium hatte als Ausgangswert ca. 50 mg/l Nitrat und auch Phophat war nachweisbar.
Ich setze das Zeovit in einem Eheim-Außenfilter ein, der hat zwar blos 500l/h Leistung aber für meine Beckengröße reicht das völlig aus.
Innerhalb vo 4 Wochen waren die Werte dann bei Null.
Die Farben meiner SPS wurden heller. Eine grüne Acropora wurde sehr hell, fast weiß - diese wurde aber dann nach einer gewissen Zeit aber wieder farbig. Die Farben aller Steinkorallen sind super.
Den Lederkorallen geht es nach wie vor gut, das Wachstum ist auch ok.
Die großpolypigen Steinkorallen stehen auch sehr gut außer meiner Trachphylia bekommt das nährstoffarme Wasser nicht so gut.
Sie wirkt ausgeblichen. Sie öffnet sich zwar nach wie vor sehr gut und nimmt auch gelegentlich Artemia bzw. rotes Plankton an.
Seit einiger Zeit gebe ich Aminosäuren dazu (auch die von Thomas). Nun sieht man, daß einige Korallen schneller wachsen. Die Farbe der Trachphylia hat sich ein bischen verbessert aber so farbig wie vorher ist sie bei weitem nicht mehr.
Warscheinlich vertragen Korallen, die aus einem sehr nährstoffreichem Wasser kommen, die Umstellung auf ein nährstoffarmes Wasser nicht so gut. Man müßte diesen dann eine Ersatznährlösung anbieten - aber welche? Nur Aminosäuren reichen warscheinlich nicht aus oder ich müßte mal die Dosierung erhöhen.
(Ich gebe im Moment noch das alte Zeofood + die Aminosäuren dazu)Viele Grüße Ines
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@Jester,
du solltest keine Experimente mehr machen, wechsel anständig Wasser und las laufen, brauchst halt Geduld, erzwingen kannst du das nicht.Wie hoch ist den dein Wasserdurchfluss im Filter? Bei hohen Nährstoffen sollte der mindest einmal Std. das Beckenvolumen durchströmen,besser wäre zweimal pro Stunde.
@Ines,
besorg dir Zeofood 6 , in Verbindung mit den Bakterien kannst du dann jede Farbe bei deinen Korallen einstellen, auch bei deiner Trachiphylia, versuchs du wirst sehn es klappt.
Gruss Th. -
Frage an Jörg?
Hallo Jörg!
Mich würde interessieren ob du überhaupt keine Phosphatadsorber verwendest, oder nur keine mehr auf Eisenoxydbasis. Wenn du noch welche verwendest, welche? Ich habe das Problem,daß das Nitrat bei 1mg und das Phosphat bei 0,1mg liegt. Also Phosphat ist viel zu hoch. Sichtbare Probleme bestehen aber keine. Das Aquarium steht seit über 12 Jahren, Zeovit verwende ich seit gut4 Monaten. Wäre es sinnvoll den Stickstoffgehalt etwas zu erhöhen? Eventuell mit Hirschhornsalz. In welcher Dosis. Ich bedanke mich für alle Antworten.
Gruß
Aquarius
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Zitat
Original von Aquarius
Frage an Jörg?Hallo Jörg!
Mich würde interessieren ob du überhaupt keine Phosphatadsorber verwendest, oder nur keine mehr auf Eisenoxydbasis. Wenn du noch welche verwendest, welche? Ich habe das Problem,daß das Nitrat bei 1mg und das Phosphat bei 0,1mg liegt. Also Phosphat ist viel zu hoch. Sichtbare Probleme bestehen aber keine. Das Aquarium steht seit über 12 Jahren, Zeovit verwende ich seit gut4 Monaten. Wäre es sinnvoll den Stickstoffgehalt etwas zu erhöhen? Eventuell mit Hirschhornsalz. In welcher Dosis. Ich bedanke mich für alle Antworten.
Gruß
Aquarius
Hallo Aquarius,
nee, hab keinen Adsorber im Einsatz, schon seit über zwei Jahren nicht mehr. Hatte früher mal Contraphos im Einsatz und die Sauerei habe ich mir dann im weiteren erspart. Ehrlich gesagt bin ich auch nicht so der "Messfuzzi" und meinen Phosphatgehalt kenne ich ehrlich gesagt seit zwei Jahren auch nicht.
Das soll jetzt aber kein Aufruf sein, auf Tests zu verzichten, im Gegenteil: DAS IST WICHTIG.
Ich kenne aber mein Becken und weiß, wenn was nicht stimmt und was dann nicht stimmt. Von daher kaufe ich mir dür das Geld eines Merck oder Macherey&Nagel Test lieber ein gutes neues Meerwasser-Buch! Wenn ich ein größeres Becken und damit den Platz hätte, würde ich wohl auch versuchen, meine Werte möglichst optimal zu halten, damit die Korallen sehr schnell zu schönen großen Stöcken heranwachsen. Nur eben bei meinem jetzigen Becken macht das keinen Sinn!
Ich war mit meinem Korallenwachstum eigentlich immer zufrieden und deshalb sehe ich es nicht ein, hier das letzte herauszukitzeln, was bei einem 100 L Becken wohl auch irgendwie dumm wäre, weil ich dann alle naselang irgendwelche Ableger brechen oder Lederkorallen mit der Schere an den Leib muß.
Ich betreibe mein Becken mit einem überdimensionierten Abschäumer (Aquamedic Turboflotor 1000 Multi) und Lebenden Steinen. Dann habe ich in einer Filterpatrone unter einer kleinen Powerhead seit einem Jahr Zeovit im Einsatz. Das Material wird also nicht wirklich durchströmt, sondern eher umströmt.
Wenn ich neues Zeovit einsetze (was allerdings aus Gründen der Faulheit/Zeitmangel meistens erst nach 3 oder 4 Monaten passiert), dann läuft der Abschäumer zwei Wochen lang durch, danach schalte ich die Luftzufuhr ab und betreibe das Becken ohne Abschäumnung, allerdings läuft er ein Mal die Woche von Samstag auch Sonntag über Nacht durch.
Deine Werte sind doch ok. 0,1 mg/L Phosphat sind für die Pflege von kleinpolypigen Steinkorallen zwar eher Obergrenze, aber auf keinen Fall bedenklich. 1 mg/L Nitrat ist auch völlig ok.
Würde da gar nicht groß dran rumfummeln, das bringt meistens nur negative Folgen mit sich, v.a. wenn Du mit Deinem Becken zufrieden bist.Den Tip mit dem Hirschhornsalz habe ich noch nie ausprobiert, würde mich da aber auf BerndQ's Erfahrung verlassen. Allerdings würde ich persönlich lieber Ammoniumchlorid nehmen, weil dies die KH nicht beeinflußt (Hirschhornsalz ist eine Carbonatverbindung!) und wohl auch besser löslich ist.
Zu den Adsorbern:
Adsorber auf Eisenoxidbasis (Rowaphos, Contraphos) machen bei sehr niedrigen Phosphatkonzentrationen "schlapp" und man muß hier die Adsorbermenge und den Durchfluß sehr stark erhöhen, um einen weiteren geringen Phosphatentzug zu ermöglichen. Ich glaube, die unterste Grenze war so erfahrungsgemäß bei 0,1 - 0,15 mg/L. Von daher würde ich Dir, wenn Du unbedingt an Deinem Phosphatgehalt rumschrauben willst, keinen Eisenoxid-Adsorber empfehlen.
Die Phosphatadsorber auf Zeolithbasis hatte ich nie im Einsatz, und hier gibt es wohl unterschiedliche Erfahrungen. Ein guter Freund ist mit Antiphos jedenfalls sehr zufrieden.
Ansonsten gibt es eben die Phosphat-Fäller: Zeovit und Tropic Marin Elimiphos. Die funktionieren beide sehr gut, wobei das Elimiphos sehr fein ist und daher eine Phosphatsenkung vielleicht etwas effektiver oder schneller ermöglicht als das Zeovit mit seinen dicken Steinchen/Steinen.
Ich persönlich würde mich wohl für das Elimiphos entscheiden, wenn ich einen reinen Adsorber für den kurzfristigen Einsatz bräuchte, allerdings ist der recht teuer. -
Hallo Aquarius,
zur Phosphatfällung setze ich zeitweise Phoslock der Firma Söll ein. Ein patentiertes Verfahren laut Firma Söll (IP60 Verfahren). Phosphat wird umkappselt und wird vom Abschäumer erfasst.
Wirkt ganz gut.Gruß Jens
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Zitat
Original von Jens Bruckner
Hallo Aquarius,
zur Phosphatfällung setze ich zeitweise Phoslock der Firma Söll ein. Ein patentiertes Verfahren laut Firma Söll (IP60 Verfahren). Phosphat wird umkappselt und wird vom Abschäumer erfasst.
Wirkt ganz gut.Gruß Jens
Hi Jens,
Hmm, im Netz habe ich unter Phoslock nur ein Süßwasserprodukt auf Zeolitbasis gefunden. Kennst Du die Adresse der Homepage von Söll? -
Hallo zusammen!
Also ich betreibe Zeovit nun seit 4 Monaten. Anfangs hat sich nichts grossartig verändert! Ich habe mich an die genaue Anwendung von T. Pohl gehalten Spuris 3 Monate keine. Jetzt alle 2 Tage minimal ca 5% von dem was empfohlen wird! Das mit dem Wasserwechsel ist das wichtigste was ich bei der Zeovitmethode bissher festgestellt habe. Nach jedem Wasserwechsel 10% alle 2-3 Wochen nur mit Tropic Marin Salz erstrahlen die Korallen regelrecht. Ich gebe danach auch 1 Woche null Spuris(Corall ABC). Mittlerweile habe ich Farben und Wachstumsspitzen unglaublich! Das ganze dauert halt nur! Geduld! Geduld! Mein Becken ist 10 Jahre alt!
Ich bin begeistert!!!
Ich verwende keinen zusätzlichen Phosphatabsorber nur die Kohle von Grotech kann ich absolut empfehlen !!!!
Gruss
Christian T.
PS: Das mit dem Nitrat ist meienr Meinung nach alles totla überrieben ich habe Nitrat vorher 10mg jetzt 25mg-30mg. Füttere durch meine Tubastreas und meinen Palette auch viel und trotzdem wächst allles unglaublich!!!! Ich weis nicht was allle immer mit dem Nitrat haben ! Musste ich einfach mal loswerden!!!
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Hallo Jörg,
das Phoslock ist laut Firma Söll auch für Meerwasser
geeignet.
Homepage: http://www.soelltec.de/Hier gibt es auch Zeopower welches angäblich Zeolith
regenieren kann und gleichzeitig mit IP60 vernetzt um Phosphat zu fällen.Was für den Teich gut ist, kann für Meerwasser manchmal auch gut geeignet sein.
Gruß Jens
P.s.: Auf der Messe in Sifi hat man Phoslock auch gesehen. -
ZitatAlles anzeigen
Original von Jens Bruckner
Hallo Jörg,
das Phoslock ist laut Firma Söll auch für Meerwasser
geeignet.
Homepage: http://www.soelltec.de/Hier gibt es auch Zeopower welches angäblich Zeolith
regenieren kann und gleichzeitig mit IP60 vernetzt um Phosphat zu fällen.Was für den Teich gut ist, kann für Meerwasser manchmal auch gut geeignet sein.
Gruß Jens
P.s.: Auf der Messe in Sifi hat man Phoslock auch gesehen.Hi,
naja, wenn's bei Dir funktioniert, ist doch gut
Ich selbst kenne das Zeug nicht und habe in SiFi auch nicht drauf geachtet. Aber ich steige mit dem Zeopower nicht so ganz durch, was das jetzt nun genau machen soll.Adsorbiert das Zeolith im Phoslock jetzt oder fällt es aus?
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Hallo Jörg,
ich bin kein Chemiker.
Zeopwer von Söll:
Regeneriert wird das Zeolith in 2 Phasen.
In der ersten Phase werden die auf dem Zeolith gebundenen Schadstoffe wieder von der Oberfläche des Zeoliths entfernt. In der zweiten Phase wieder mit IP 60 vernetzt um Phosphat zu binden. Diesen Vorgang kann man angäblich so oft man will mit jedem
Naturzeolith wiederholen.
Das Phosphat wird in ähnlicher Form wie ,,Zahnschmelz-Sedimente'' vom Abschäumer entfernt (Aussage von Fa. Söll)Ich verwende übrigens auch die Zeolithmethode von Thomas Pohl mit grossem Erfolg. Ich setze nur das Phoslock ab und zu ein. Das Zeolith habe ich noch nie regeneriert. Ob die Regeneration wirklich funktioniert weiss ich nicht.
Gruss Jens
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Zitat
Original von Thomas Pohl
@Ines,
besorg dir Zeofood 6 , in Verbindung mit den Bakterien kannst du dann jede Farbe bei deinen Korallen einstellen, auch bei deiner Trachiphylia, versuchs du wirst sehn es klappt.
Gruss Th.Thomas,
verkaufst Du auch Lack-Spraydosen ... ? -
Klar Jörg, wenn du mich mal kennen lernst wirst du schnell merken, das ich dir Lack auch verkaufen kann, wenns sein muss,aber nur wenns im Meerwasser funktioniert

Es ist so wie ich das schreib, da ich das selbst so praktiziere, werden die Korallen zu hell,dann dosier ich Bak und food so lang bis die Gewebefarbe passt, das hat doch nix mit Lack zu tun, oder hab ichs zu einfach geschrieben?
Gruss Th.
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Zitat
Original von Thomas Pohl
Klar Jörg, wenn du mich mal kennen lernst wirst du schnell merken, das ich dir Lack auch verkaufen kann, wenns sein muss,aber nur wenns im Meerwasser funktioniert
Es ist so wie ich das schreib, da ich das selbst so praktiziere, werden die Korallen zu hell,dann dosier ich Bak und food so lang bis die Gewebefarbe passt, das hat doch nix mit Lack zu tun, oder hab ichs zu einfach geschrieben?
Gruss Th.
Hi Thomas,
erstens sollte es ein Scherz sein

Nicht zu einfach geschrieben, ich fand die Aussage nur amüsant, weil sie impliziert, das ich meine rosa Seriatopora mal schnell zur blauen Seriatopora umwandel ...

Zweitens wollte ich Dich als Händler outen. Das Forum ist nämlich kein Verkaufs- oder Werbeplatz ... nicht das Du hier direkte Verkaufswerbung betrieben hast, das will ich Dir damit gar nicht unterstellen, aber ich wollte halt einfach nur auf Deinen "Status" hinweisen, es sind nämlich noch viele andere Händler im Forum aktiv, die auch gerne schreiben würden:"bestelle Dir das"!
Also, nix für ungut !

Ich weiß das Du die Erfahrung auf dem Zeovit-Gebiet hast, mehr als jeder andere, und ich kann Deine Aussage ja auch nur damit unterstützen, in dem ich sage, das es funktioniert. Ich selbst habe ja das Zeovit mit Zeofood 6 und den Bakterien im Einsatz und bin damit sehr zufrieden.
Allerdings klappt das auch mit anderen Systemen ... viele Dinge führen eben nach Rom. Und eine Trachyphyllia kriegt man auch bei anderen Systemen und Nährstoffgehalten zum Leuchten.
Eine Korallenkolonie, die keine Chromoproteine bilden kann, weil sie einfach die genetische Information dazu nicht trägt, wirst Du mit keiner Methode farbig kriegen. Sehr wohl aber zart beige, wenn die Nährstoffkonzentrationen niedrig sind, und das kann ja auch ganz schick schön aussehen.
Vieles liegt auch im Bereich der Strahlungsinduktion begründet und ganz klar auch im Nährstoffgehalt: falsches Licht und viele Nährstoffe führt meist zu geringem Wachstum und einer dunkel braunen Koralle. Sehr gutes Licht und eine hohe Nährstoffkonzentrationen kann aber auch gutes Wachstum und schöne Farben entwickeln!
Also es ist stets die Kombination aus mehreren Faktoren, die uns beschäftigen.
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