• Hallo Elena,

    ja, da hast du Recht. 7,5 cm haben bestimmt einen Mund, in dem ein Ponyfohlen bequem Platz findet :frowning_face:

    Die Blaustreifenseenadel kenn ich als fleißige Schwimmerin (ist wohl nix für ein 60 Liter-Aquarium), und sie wohnt ebenfalls in einem ganz anderen Lebensraum als H. zosterae. Hast du diese Vergesellschaftung schon ausprobiert?

    (Toll wär ja eine Datenbank, in der man nach bestimmten Kriterien wie etwa Größe, geografische Herkunft, Lebensraum etc. suchen kann :face_with_rolling_eyes: )

    Vielleicht werd ich doch die Eviota-Karte ziehen. Diese Grundeln sind in dieser Hinsicht zwar nicht die erste Wahl, bleiben aber klein, sind gut zu halten und an sich sehr ruhige Gesellen. Mit einem Steinhaufen fühlen sie sich vielleicht auch in der Seegraswiese zuhause, und der ist gleichzeitig Anziehungspunkt für die Flohkrebse. Mit der geringeren Salinität in der Pferdekoppel werden sie auch zurecht kommen. Und wenn ich eine noch besser geeignete Art finde, werden die roten Zwerge in den neuen Cube übersiedeln.

    Ja, ich glaub, das könnt was werden.

    Ein bissl spür ich jetzt wieder den Kampfgeist aufkommen, so schnell möcht ich mich doch nicht geschlagen geben.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Zitat

    Original von Linda
    Ein bissl spür ich jetzt wieder den Kampfgeist aufkommen, so schnell möcht ich mich doch nicht geschlagen geben.

    juhu! :jumping:

  • :yrfHallo Linda und Ihr anderen!

    Deinen Beitrag zu lesen hat ich eben einigermaßen schockiert, etwas beruhigter bin ich nun die anderen Beiträge auch gelesen zu haben.
    Ich kann mir aber vorstellen wie Du Dich fühlst wenn man so viel Herzblut aber auch Kraft und Zeit und letztendlich auch Finanzen in ein Hobby steckt und man immer wieder von Entäuschungen zurückgeworfen wird.
    Man liest ja immer wieder bei den Amis gelten diese Pferdchen als Anfängertiere. Warum? Was machen die denn anders?

    Mit dem Problem der Turbellarien wird man wohl auch versuchen müssen zu leben. Deren Populationen entwickeln sich - wie ich bei D. Knop noch mal nachgelesen habe - in Abhängigkeit vom Sauerstoffgehalt des Wassers - ähnlich den Flohkrebsen.
    Was wohl bedeuten mag - viele Algen - viel "Viehzeugs". :frowning_face:

    Aber ich habe noch etwas anderes zu berichten was ich ganz interessant finde. Ich hatte doch hier ein Foto von meinen Hydrozoen bzw. Hydroiden eingestellt.
    Ich hatte sie erneut in der "Flohkiste" und gab sie einem befreundeten Mw-Aquarianer mit.
    Er wollte sie unbedingt für sein Becken haben.
    Er schrieb mir in einem anderen Forum folgendes :

    Zitat

    Hallo Anke,
    vielen Dank fürs Mitbringen. Ich habe es ins Aqua verbracht aber es dauerte nur Sekunden, dann sind die Garnelen drüber hergefallen. Also wenn Du noch mal was drüber hast, kommts in ein Spezi Behälter... Immerhin gelang mir noch kurz ein Schnellschuss mit der Kamera und einer Lupe.

    Palaemon elegans...

    Liebe Grüße !

    Anke

    Einmal editiert, zuletzt von Anke (16. Oktober 2012 um 09:47)

  • Hallo Anke,

    bitte um Nachsicht, dass ich dich schockiert hab :frowning_face:

    Es stimmt: Hydroiden haben jede Menge Fressfeinde, nur haben die meisten von denen auch Zwergseepferdchen zum Fressen gern, zumindest die Neonate.

    Als damals die Cladonema-Medusen zu hunderten, meine Koppel bevölkert haben, hab ich sie regelmäßig abgesaugt und an die Lysmata boggessi verfüttert.

    Effektive Lösung war's trotzdem nicht, erst die Dezimierung der Stolonengeflechte durch die Asterinas hat nachhaltige Wirkung gezeigt.

    Was die Turbellarien angeht ist es tatsächlich so, dass sie sich in Abhängigkeit vom Sauerstoffgehalt ausbreiten. Vor ein paar Monaten schon hatte in meinem Pferdchenbecken die Strömung verstärkt und zusätzlich Luft ins Aquarium geleitet, weil die Ponies für mein Gefühl sehr heftig geatmet haben und ich dachte, dass die Oxidationsprozesse vielleicht nicht reibungslos ablaufen.

    Im Nachhinein betrachtet war das ein Fehler. Das Wasser ist zwar kristallklar gewesen, aber es haben sich eben die Strudelwürmer massenhaft vermehrt und vor allem: Die Atemfrequenz der Ponies hat sich nicht merklich verringert.

    Jetzt bin ich draufgekommen, dass die Ursache der verstärkten Atmung wahrscheinlich Kiemenwürmer sind, die mein Bestand vermutlich schon seit ewigen Zeiten latent mit sich trägt und im Regelfall ohne Probleme damit zurecht kommt.

    Im Haltungsbecken verwende ich grundsätzlich keine Medikamente, um die Biologie nicht zu stören. Nach eingehender Recherche und Korrespondenz mit anderen Ponyhaltern bin ich jetzt zu dem Entschluss gekommen, sämtliche Fische im Quarantänebecken mit Gyrodol (Praziquantel) zu behandel. Das Mittel soll von den Zwergseepferdchen gut vertragen werden, und wenn ich richtig lieg mit der Überlegung, dann sollten die wirtslosen Würmer im Haltungsbecken nach 14 Tagen Geschichte sein.

    Die Neuzugänge (vergangenen Freitag hab ich 3 Frischblut-Mädels und 4 Coryphopterus personatus bekommen =)) im Quarantänebecken hab ich bisher mit Preis Carely behandelt und das Artemia-Frühstück mit Vitaminsirup und Knoblauchgranulat präpariert. Bislang läuft es gut.

    In weiterer Folge hoff ich (wie schon früher erwähnt), dass die Schwebegrundeln die wohl unvermeidlichen Flohkrebse in der Koppel limitieren werden.

    Der Turbellarienbestand ist nach Abschalten der 'Turbo-Sauerstoffversorgung' und durch Absaugen der Plattwürmer wieder auf ein vertretbares Maß gesunken. Es sitzen zwar einige auf den Algen, aber in der Menge können wir - die Ponies und ich - gut damit leben.

    Die kleinen Hydroiden, die mich zuletzt sehr beunruhigt haben, sind nicht mehr geworden, also gibt's auch da vorläufig Entwarnung.

    Damit wären die zuletzt wieder nervenden 'Plagen' weitgehend im Griff.

    Es tut mir leid, dass mein Bericht von vor ein paar Tagen recht dramatisch ausgefallen ist - da war doch einiges an Emotion dabei.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Liebe Linda,

    danke für die sehr interessanten Ausführungen. Du scheinst ja jetzt wieder im grünen Bereich zu sein. Bitte teile uns doch mit, ob so gut weiter geht.
    Ich selbst habe jetzt noch 2 Männchen und mehrere Weibchen. Mal sehen, ob diese bald wieder verliebt sind und es bald wieder Nachwuchs gibt. Seit unserem Umzug nach Sottrum im Juli war das nicht mehr der Fall.

    Liebe Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

  • Hallo,

    seit einigen Tagen hatte sich mein H. zosterae Mann stets in den hinteren Teil des Behälters zurück gezogen. Da er sich zusätzlich in den Kunststoffpflanzen tarnte, war an ein Foto nicht zu denken. Nun hat er sich weiter vorn blicken lassen und diese Gelegenheit habe ich genutzt, eine Aufnahme zu machen. Er erscheint mir erheblich rundlicher als früher.

    MfG

    Knut

  • Hallo Elena, hallo Knut!

    Elena: Ja, sagen wir halt mal vorsichtig: Im hellgrünen Bereich :smiling_face:

    Das Problem ist ja auch bei meinen Ponies, dass ihre Fortpflanzungsbereitschaft sukkzessive abgenommen hat. Erinnere ich mich an die ersten Ponies, die ich bekommen hab: Die haben sich vermehrt, da hätten selbst Karnikel noch was lernen können.

    Die Ursache für den Lustschwund herauszufinden seh ich als weitere große Herausforderung für uns, die wir die Pferdchen schon länger pflegen.

    Eine gewagte These ist, dass Intersexualität eventuell eine Rolle spielt. Eine entsprechende Genveränderung vererbt sich ja von der Mutter auf ihre Nachkommen, und ich hab das Gefühl, dass zwei meiner Burschen unfruchtbar sind. Ihr Brutbeutel ist nur schwach ausgeprägt, ich hab sie, glaub ich, noch nie schwanger gesehen.

    Aus dieser Sicht ist eine Blutauffrischung sicher kein Nachteil.

    Knut: Wenn ich ein solches Foto seh geht mir das Herz auf! Ein gutes Zeichen, dass der Hengst sein Versteck verlassen hat! So wie er aussieht wird es nimmer lang dauern bis die weißen Stricherln da sind.

    Ich freu mich mit dir und hoff auf gutes Gelingen!

    Liebe Grüße
    Linda

  • @Knut:Wünsch Dir au en gutes gelingen und drück Dir die Daumen das alles gut geht.

    Linda: Bin wirklich froh das es bei Dir wieder aufwärts geht, und Du net aufgegeben has t:thup

    Bei mir steht auch mitte nächste Woche Nachwuchs an, letzten Mittwoch war die Ei Übergabe(war des goldig):jumping:
    Liebe Grüße aus Sinsheim, Boris

  • Hallo,

    nachdem ich euch in den vergangenen Tagen mit Nachrichten über die Schwangerschaft meines H. zosterae Mannes genervt habe, will ich euch die Fotos meiner beiden Erstgeborenen nicht vorenthalten.

    Dies möchte ich mit folgender Frage verbinden:
    Ich bilde mir ein, auf den Bildern orangefarbene Flecken zu sehen, die signalisieren, dass der Nachwuchs Artemia Nauplien zu sich genommen hat. Es sieht auch so aus, als würden sie sich intensiv für die Nauplien interessieren. Eine Aufnahme des Futters habe aber noch nicht beobachten können. Allerdings kann ich meine Zeit auch nicht damit verbringen, den Nachwuchs ständig zu beobachten. Möglicherweise hatten sie bereits ausreichend Nauplien zu sich genommen und waren einfach nur satt.

    Ich verwende Artemia Eier vom Great Salt Lake, USA. Versender ist die Firma Sanders. Grade A.
    Damit sind meine Elterntiere zu großen, kräftigen H. zosterae herangewachsen.
    Das Größenverhältnis zu den Jungen kann man den Bildern entnehmen.

    Sind auf den Bildern tatsächlich gefüllte Mägen zu sehen?
    Ist die Größe der Nauplien in Relation zu den Jungen ok?
    Welche Artemia Eier verwendet ihr?

    Wie ist die Meinung der Experten?

    Mit freundlichen Grüßen

    Knut

  • Hallo Knut,

    ich freu mich mit dir, dass die Kinder endlich da sind! Und dass es nur zwei sind. Dadurch sind sie größer und kräftiger als bei einem großen Wurf.

    Ich verwend auch die GSL-Artemien von Sanders, konnte allerdings noch nie beobachten, dass Neonate sie sofort essen konnten. Meist taten sie das erst nach einer Woche, wenn sie beginnen sich umzufärben. Aber natürlich muss ich dazusagen, dass ich keine frisch geschlüpften Nauplien verfütter, sondern erst einen Tag später, wenn sie sich zum ersten Mal gehäutet und sich mit Selco S.parkle angegessen haben. Angeblich können die Ponybabies frisch geschlüpfte 430µ-Nauplien aufnehmen und verwerten, aber das hab ich noch nie probiert.

    Es sieht danach aus, dass deine Artemien auch schon die 2.Häutung hinter sich haben, da wundert es mich ein bissl, dass die Zwerge die schon erbeuten. Aber sie kommen mir wirklich sehr groß und gut entwickelt vor. Vielleicht hat sie der Papa etwas länger ausgetragen als üblich.

    Die Fohlen haben jedenfalls was im Verdauungstrakt, das erkenn sogar ich.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo,
    noch habe ich nur Süßwasser.
    Aber für die Zucht/Ernährung heikler Fische verwende ich auch nur Sanders.
    Allerdings verfüttere ich frisch geschlüpfte Nauplien, da ich denke das der Nährwert mit frischem Dottersack höher ist als durch Anfüttern.
    Ich bin so immer gut gefahren.
    Und auf dem ersten Bild sieht man schön das volle Bäuchlein..

  • Ja, Matthias,

    für 'normale' Fische ist das sicher das Nonplusultra.

    Von einem Vortrag eines erfahrenen Seepferdchenzüchters weiß ich aber, dass das im Fall der Röhrenmäuler nicht immer funktioniert. Die Pferdchen haben einen kurzen Verdauungstrakt und können die Nauplien (die bis zur ersten Häutung weder Mund noch After besitzen) nicht aufschließen. Zumindest ist das offenbar so bei den gewöhnlichen GSL-Artemien, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

    Bei dem Vortrag gab's eine kurze Videosequenz, die zeigte, wie eine Artemianauplie, die soeben den Verdauungstrakkt des Pferdchens verlassen hatte, munter weitergehüpft ist.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Ja, Matthias, ich hab auch gestaunt ... :smiling_face:

    @all: Morgen ist es 1 Woche her, dass die 3 Ponies und die 4 Schwebegrundeln bei uns eingezogen sind. Ich hab grad ein Video auf Youtube geladen von meinen Neuzugängen im Quarantänebecken. Das Filmerl ist - wie gewohnt :smiling_face: - grottenschlecht, aber ich möcht einfach meine Freude mit euch teilen, dass
    1) bis jetzt kein Ausfall zu verzeichnen ist,
    2) alle Fische dem Anschein nach fit sind,
    3) Appetit zeigen und
    4) die Arten miteinander harmonieren.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS/Edit: Ja, leider ist nur eins der Ponies gut zu sehen, ein zweites kann man schemenhaft in der Mitte des Caulerpabuschens erkennen. Das Dritte ist auf der Rückseite des Pflanzenknäuels, ich hab's einfach nicht erwischt mit der Kamera :frowning_face:

  • Halle ihr Lieben,
    Frischgeschlüpfte INVE AF 430 können neugebore Zosterae Fohlen definitiv verwerten, man kann die Zwerge sogar ausschließlich(auch Adult) mit ihnen ernähren, was ich aber persönlich nicht als ideal empfinde(was es au net ist), ich gebe meine Fohlen lieber Tiben und den Adulten unbestimmte harpacticoide Copepoden. Die harpacticoiden Copepoden machen nach Magenuntersuchungen der Kleinen zufolge einen Großteil der Nahrung aus, genaue prozent Angaben weis ich leider aus dem Stehgreif nicht mehr, aber es war ein sehr großer Teil.

    @Knut:Kann mich Linda nur anschließen, deine Fohlen haben was im Verdauungstrakt, wenn Du nur die Sanders Artemien verfütterst, dann kann das ja nur heißen, das sie die Sanders fressen, ob sie die Artemien verwerten können ist was anderes. Bei "ganz frisch" geschlüpften bin ich mir aber eigentlich sicher, Alisa Wagner Abbott schrieb in ihrem Buch, das es möglich ist die Fohlen von Anfang an mit frisch geschlüpften Nauplien zu ernähren, sie empfielt erst nach 14 Tagen angereicherte Artemien zu verwenden.

    Liebe grüße aus Sinsheim, Boris

    2 Mal editiert, zuletzt von Boris R. (19. Oktober 2012 um 00:39)

  • Hallo,

    habe nochmals aktuellere Fotos von den Kleinen angefertigt.

    Auf diesen sieht man deutlich, dass der Nachwuchs die Artemien aufgenommen hat.

    Ich teile Lindas Sorge, dass die Mini Ponies die Artemien möglicherweise nicht verwerten können und trotz erfolgter Nahrungsaufnahme verenden.

    Auch ich hatte den Passus bei Alisa Wagner Abbott vor einiger Zeit gelesen, die Quelle war mir aber wieder entfallen.

    Danke für den Hinweis Boris!

    Es beruhigt und motiviert mich, es mit der reinen Artemia Methode zu versuchen. In der Kürze der Zeit habe ich auch keine andere Wahl. Ob meine Copepodenzucht ausreichend mundgerechte Happen zur Verfügung stellt, muss ich erst noch unter dem Mikroskop untersuchen. Die adulten Cops scheinen mir reichlich groß und schwimmen derart unkontrolliert, dass sich selbst die ausgewachsenen Ponies schwer tun, sie zu erbeuten.

    In den amerikanischen Foren wird allerdings die Anreicherungsmethode stark propagiert.
    Ob es daran liegt, dass einer der dortigen Seepferdchen Gurus ein entsprechendes Produkt vertreibt, oder ob die Methode wirkliche Vorteile zeigt, werde ich in den nächsten Monaten versuchen herauszufinden.

    Vielen Dank für eure Unterstützung

    Knut

  • Hallo,
    wenn ich die Fotos richtig interpretiere, kann das obere der kleinen Seepferdchen die Artemien aufschließen, das untere nicht.
    Ich füttere frisch geschlüpfte, angereicherte - an sich ein Widerspruch. :winking_face:
    Auflösung: Angereichert sind sie nur äußerlich.

    Dann züchte ich selbst benthische Mini-Copepoden in größerer Anzahl, die die kleinen sehr gut verdauen und gut dabei wachsen. Die Copepoden sind auch weit kleiner als die frisch geschlüpften Nauplien. Wenn ein Zwerg die Nauplien nicht verdauen kann, bekomme ich ihn mit diesen Copepoden mehrere Wochen satt.
    Auf den Fotos seht ihr (hoffentlich erkennbar) erwachsene Copepoden mit Ei-Paketen.

    Liebe Grüße
    Elena

  • Zitat

    Original von SeepferdchenDr
    Hallo,
    wenn ich die Fotos richtig interpretiere, kann das obere der kleinen Seepferdchen die Artemien aufschließen, das untere nicht.

    Liebe Grüße
    Elena

    Hallo Elena!
    Woran erkennst Du das?

  • Hallo Reinhard,

    schön, dass wir wieder Kontakt haben. :wink
    Auf Fotos ist das natürlich schwer zu sagen. Ich habe schon einige Zwerge aufgezogen und wenn sie dünner geblieben sind, dann waren das die Kandidaten, die wirklich nur mit Copepoden klar kamen - oft bis zu vier Wochen.
    Häufig war das bis zu einem Drittel des Wurfs.

    Für mich sieht es aus, dass das obere Fohlen kräftiger zulegt und das andere wenig oder gar nicht ansetzt. Wie gesagt, auf Fotos nicht sicher. Das kann Knut bestimmt viel besser sehen.

    Liebe Grüße
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

  • Hallo Elena,

    es ist korrekt, dass eines der beiden erstgeborenen Fohlen besser entwickelt aussieht.
    Es ist auch größer als sein Geschwister.
    Vermutlich kann es wegen der bereits weiter fortgeschrittenen Entwicklung die Artemien besser verwerten.
    Stellt sich die Frage, warum es zu solchen Entwicklungsunterschieden kommt.

    MfG

    Knut

  • Hallo,

    mein H. zosterae Mann hat mich voll überrascht.

    Obwohl er am gestrigen Abend bereits wieder mit einem der weiblichen Ponies imponierte und eindeutige Balzrituale abhielt, hat er im Laufe des heutigen Tages weitere 21 Fohlen das Licht der Welt erblicken lassen.

    Wie ich aus der Literatur gelernt habe, ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass in mehreren Schüben mit zeitlichem Versatz geworfen wird. Dennoch hat er mich durch die relativ lange Pause ziemlich zum Narren gehalten.

    Auch dieser Batch ist sehr unterschiedlich entwickelt.
    Da ich mein Nanoskop wieder reaktiviert habe, kann ich den Füllgrad der Mägen ganz gut beurteilen. Die Mehrzahl der Jungen frißt Artemia Naplien. Einige sind jedoch sehr dünn und sehen fast unterentwickelt aus. Deren Mägen zeigen keine orangefarbene Einfärbung.

    Die angefügten Bilder zeigen die Jungen kurz nachdem sie den Brutbeutel verlassen hatten.
    Zwei bis drei Stunden später hatten sie mehrheitlich bereits die Farbe der Deko Pflanzen angenommen und die helle Farbe war einem mehr oliven Ton gewichen.

    Bisherige Wurfzahl :

    2 nach 13 Tagen bei 25 Grad C.
    21 nach 14 Tagen bei 25 Grad C.

    MfG

    Knut

  • Zitat

    Original von Linda
    Die Ursache für den Lustschwund herauszufinden seh ich als weitere große Herausforderung für uns, die wir die Pferdchen schon länger pflegen.

    Hallo Linda,

    vielleicht liegt´s an der Ernährung. Hochungestättigte Fettsäuren, Carotinoide und Vitamine haben einen erheblichen Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Fischen, übrigens auch auf die Qualität des Laichs und die Überlebenschancen des Nachwuchses in den ersten Tagen. Artemienfütterung ist da sicher nicht ganz optimal.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Hans-Werner,

    ich füttere die Artemianauplien einen Tag nach dem Schlupf 24 Stunden lang mit Selco S.parkle und einer Spur Astaxanthin. Derart 'angereicherte' Artemien sind auch bei meinen Pferdchen die Basisnahrung, weil die Copepoden- und Moinakulturen nicht immer die nötige Menge hergeben.

    Was wär deiner Ansicht nach zu verbessern?

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo Knut,

    ich bin ganz weg von dem Nachschlag :smiling_face:

    Einen derart großen Wurf hab ich bei meinen Ponies nie verzeichnet, das Höchste der Gefühle waren die 19 Fohlen heuer im Frühling - von denen ja leider nur 2 überlebt haben.

    Viel mehr Erfolg wünsch ich dir mit dem Nachwuchs und bin gespannt, was Hans-Werner zur Optimierung der Fütterung vorschlägt.

    Liebe Grüße
    Linda

    PS/Edit: Noch ein kurzer Nachtrag ... Meine 3 Musketiere hatten sich vorhin auf ihrer Schlafgorgonie versammelt, darunter auch der Junghengst mit den feurig-roten Augen vom Frühjahrswurf, der schon 1x Babies ausgetragen hat. Irgendwie sieht's danach aus als ob er demnächst wieder daniederkäme. Die letzte Stute aus dem Altbestand ist wie üblich im Gemüse versteckt, aber mit ein bissl Fantasie kann man sie auf dem unscharfen Bild trotzdem erkennen.

  • Zitat

    Original von SeepferdchenDr
    Hallo Reinhard,

    schön, dass wir wieder Kontakt haben. :wink
    Auf Fotos ist das natürlich schwer zu sagen. Ich habe schon einige Zwerge aufgezogen und wenn sie dünner geblieben sind, dann waren das die Kandidaten, die wirklich nur mit Copepoden klar kamen - oft bis zu vier Wochen.
    Häufig war das bis zu einem Drittel des Wurfs.

    Für mich sieht es aus, dass das obere Fohlen kräftiger zulegt und das andere wenig oder gar nicht ansetzt. Wie gesagt, auf Fotos nicht sicher. Das kann Knut bestimmt viel besser sehen.

    Liebe Grüße
    Elena

    Hallo Elena!

    Ich schaue immer wieder mal hier rein.
    Bin an den Fortschritten der Pferdehalter sehr interessiert.

    Danke für die Erklärung.

  • Hallo Linda,

    Du hast es eigentlich schon selbst geschrieben, Copepoden wären sicher ideal, das Problem sind die ausreichenden Mengen. Copepoden reichern hochungesättigte Fettsäuren an.
    Nun bin ich weder Fischzüchter noch Seepferdchenexperte, ich habe mich vor allem mit der Ernährung der Fische auseinandergesetzt. Fressen die Seepferdchen Tigerpods, die doch scheinbar leicht und reichlich zu züchten sind? Freilandzucht ist sicher ideal, da Algen unter der starken Sonneneinstrahlung im Sommer mehr Carotinoide bilden und auch der Fettgehalt ansteigen dürfte.

    Grüße

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (20. Oktober 2012 um 21:29)

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    Fressen die Seepferdchen Tigerpods....?


    H.zosterae fressen Tigerpods, harpacticoide Copepoden machen, wie ich schon schrieb, Magenuntersuchungen zu folge einen sehr großen Teil ihrer Ernährung aus. Bei den Neonaten muß man aber bei Tigerpods vorsichtig sein, da es Übergriffe auf die Kleinen geben kann, mir personlich ist es zu gefährlich und würde bei den Neonaten lieber Tisben empfehlen, die lassen sich auch recht leicht züchten. Wenn man die Neonate mit den Adulten in einem Becken hält wie Linda würde ich aus diesem Grund nicht unbeding Tigerpod verwenden, obwohl es sogar auf manche Amerikanischen Seiten empfohlen wird.

    Liebe Grüße aus Sinsheim, Boris

  • Hallo Hans-Werner,

    zumindest meine Ponies mögen Tiggerpods nicht besonders gern, und ich hab auch schon gelesen, dass Tigriopus mitunter recht aggressiv sind und den Verdauungstrakt der Zwergerln perforieren können. Damit sind sie leider aus dem Rennen.

    Im Sommer hab ich's normalerweise ohnehin leichter, weil da meine zwei Outdoorwannen mit jeweils 130 Liter Fassungsvermögen Moina und Tisben produzieren, sodass ich in der warmen Jahreszeit weitgehend unabhängig bin von Artemien und gekauftem Futter. Und es stimmt auch: Die Vitalität der Ponies ist da größer.

    Heuer aber hatte ich das Problem, dass die Zuchten im Frühjahr nicht angesprungen sind, und bis ich von den neuen Ansätzen ernten konnte, war's Hochsommer. Dann gab es eine Flohkrebsinvasion, die die Zucht neuerlich zunichte gemacht hat. Ich hab's dann noch einmal probiert mit ausgesuchten Moina in neuen Wannen und hoff, dass es nach dem heurigen Winter besser gehen wird.

    Diese Unwägbarkeiten möcht ich halt nach Möglichkeit reduzieren und auch die Indoorkulturen so hochwertig wie möglich ernähren. Arthrospira und eine andere, kleinere schwebende Cyanoart essen die Krebse gern, nur ist halt innerhalb der 4 Wände das Platzangebot der limitierende Faktor.

    Jetzt mach ich das schon mehr als 3 Jahre und hab das Ei des Kolumbus noch immer nicht gefunden :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo Linda,

    Zitat

    Original von Linda
    zumindest meine Ponies mögen Tiggerpods nicht besonders gern....


    konnte Ich bei meinen noch nicht feststellen, nur Calanoide Copepoden fresen meine nicht gerne, besser gesagt sie verschmähen sie ganz, Du hast aber sicher die längeren Erfahrungen!

    Zitat

    Original von Linda
    ich hab auch schon gelesen, dass Tigriopus mitunter recht aggressiv sind und den Verdauungstrakt der Zwergerln perforieren können.


    Das sie mitunter recht agressiv sind hab ich auch schon gelesen, ich schrieb deshalb ja das es zu übergriffen auf die Fohlen kommen kann. Das mit dem Perforieren des Verdauungstrack war mir neu, hast Du dazu irgend eine Quelle?

    Ps.was machen deine Neuankömmlinge?
    Liebe Grüße aus Sinsheim, Boris

  • Danke Linda,
    Angi schrieb auch das sie bei Calanoiden Copepoden die beste Vermehrungsrate hatte, und ausgerechnet die lassen meine Kleinen links liegen.....

    Liebe Grüße aus Sinsheim, Boris

  • Hallo Boris,

    ob die Ponies auch an die freischwimmenden gehen, ist Gewöhnungssache. Einfach früh, wenn sie ausgehungert sind, anbieten.


    Hallo Linda,

    ich bin zur Zeit stiller Mitleser. Aber ich freue mich sehr, dass es bei Dir wieder aufwärts geht. :wink

    lg Angi

  • Hallo Boris,

    am Liebsten mögen meine Ponies Tisben, die sie, wenn das Mikroklima stimmt, den ganzen lieben Tag vom Substrat, den Pflanzen und den Scheiben abpicken. Besonders gern haben sie auch Moina und, sofern sie die erwischen, Mysis.

    An die Calanoida aus den Portionsbeuteln haben sie sich mittlererweile gewöhnt. Anfangs haben sie die auch ignoriert, aber jetzt bin ich froh, sozusagen ein 'zweites Standbein' an nahezu ständig verfügbarem Lebendfutter zu haben. Bei einem Wiener Händler hab ich einen Dauerauftrag und bekomm alle 2 Wochen 20 Beutel. Mitunter organisier ich auch eine Sammelbestellung bei einem deutschen deutschen Aquakulturbetrieb (weiß net, ob ich den hier so einfach nennen darf ohne auf Anweisung des hiesigen Admins seinen griechischen Dreizack ins Kreuz zu bekommen :)).

    Jedenfalls ist die Futterversorgung in den letzten Jahren bedeutend einfacher geworden, lediglich in den Wintermonaten kann es zu Engpässen kommen. Und davor fürcht ich mich immer ein bissl.

    Liebe Angi,

    ja, es geht mir (mit Ausnahme der Augen) gesundheitlich schon wieder viel besser, und dazu tragen auch die Seezwergerln bei.

    Danke für deine Anteilnahme :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo Ihr Lieben,
    Bin ein wenig frustriert, habe eigentlich, nach dem ich meine Kleinen bei der Übergabe der Eier beobachten konnte, mit Nachwuchs gerechnet. Leider hat der Hengst, anscheinend die Fohlen verloren, er wurde die letzten zwei Tage immer schlanker, bis er wieder ein normales Bäuchlein hatte.Außerdem fand ich im Becken, immer wieder kleine rot/orange Punkte, mit nem durchsichtigen Anhängsel dran, das irgendwie an eine durchsichtige weiße Mückenlarve erinnert. Was mich an der Sache am meisten beschäftigt, ist die Frage ob es ein Einzelfall war, oder ob die beteiligte Dame, oder der Hengst unfruchtbar ist?

    Liebe Grüße, Boris

  • Halllo Boris,

    zur Sache selber trau ich mich nicht einen Kommentar abzugeben, das wär Spekulation. Beobachtet hab ich das bei meinen Ponies noch nie. Aber vielleicht hab ich es auch bloß übersehen.

    Jedenfalls kann ich deine Enttäuschung gut verstehen und wünsch dir, dass es beim nächsten Mal besser klappt. Du hast jetzt doch mehr Tiere, da können sich ja auch andere Paarbildungen ergeben.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo ihr Lieben,

    nur mal ein kurzes Update von Lindas Seegrasponies und ihren Freunden ...

    Ich kann aus meiner Haut nicht raus! :face_with_rolling_eyes:

    Hab ich anlässlich des Einzugs der Neuzugänge in das Quarantänebecken vor 2 Wochen noch geschrieben, dass ich ernsthaft überleg, sowohl die Neuen als auch den Altbestand einer gründlichen Wurmkur zu unterziehen, bin ich jetzt wortbrüchig geworden.

    Der Grund ist einfach erklärt: Nach wie vor zeigt keins der neuen Tiere Anzeichen von Beschwerden, und auch bei den Alten in der Pferdekoppel hab ich schon länger keine heftigere Atmung verzeichnet. Ich denk, das wird an der Behandlung mit dem pflanzlichen Präparat Carely von Preis liegen, das ich in den vergangenen 14 Tagen sehr konsequent sowohl zur Wasserbehandlung als auch zur Futterpräparation eingesetzt habe. Und dazwischen auch noch die bewährte Kombination Vitaminsirup und Knoblauchgranulat.

    Was die Vergesellschaftung der Ponies mit den Schwebegrundeln angeht, sind die 4 Grundeln im Quarantänebecken wirklich ein bissl in Richtung Kugelfische mutiert, aber die 3 Ponydamen haben trotzdem nicht zuwenig bekommen.

    Ein paar Tage möcht ich jetzt noch zuwarten, ob es in der Koppel tatsächlich noch einmal Nachwuchs gibt (der müsste, wenn's wahr ist, in der kommenden Woche erscheinen), dann werden die Neuzugänge allesamt in die Pferdekoppel übersiedeln.

    Es ist schon seltsam: Noch vor ein paar Wochen hat's auch bei mir so ausgesehen als ob das Ende meiner Seepferdchenhaltung gekommen wär, und jetzt schaut's doch wieder einigermaßen hoffnungsvoll aus.

    Wahrscheinliczh liegt das an den anderen Pferdchenhaltern hier, die trotz anfänglicher Rückschläge die Freude auch nicht gleich verloren haben.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Zitat

    Original von Linda
    Hallo ihr Lieben,

    Es ist schon seltsam: Noch vor ein paar Wochen hat's auch bei mir so ausgesehen als ob das Ende meiner Seepferdchenhaltung gekommen wär, und jetzt schaut's doch wieder einigermaßen hoffnungsvoll aus.

    Wahrscheinlich liegt das an den anderen Pferdchenhaltern hier, die trotz anfänglicher Rückschläge die Freude auch nicht gleich verloren haben.

    Liebe Grüße
    Linda

    Liebe Linda,

    ja. Zuspruch ist manchmal sehr wichtig. Ohne diesen hätte ich schon lange keine Seepferdchen mehr.
    Vor Jahren wurde mir das durch Freunde bewusst gemacht und ich bin dafür dankbar. Dadurch kann ich immer noch so viel Freude an Seepferdchen und vielen anderen Meeresbewohnern genießen.

    Jetzt freut es mich, dass Du durch Zuspruch den Mut gefunden hast, weiter zu machen.

    Alles Liebe
    Elena

    Elena Theys , 27374 Visselhövede, Bremer Straße 91 Meerwasseraquaristik mit Herz Seepferdchen24.de

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