Amblygobius phalaena, Borstenzahndoktor und andere Grundeln

  • Hallo,

    in meinem Becken halte ich einen Amblygobius phalaena Grundel, der auch kräftig am Buddeln ist.

    Mein Problem ist allerdings mein Borstenzahndoc ( Ctenochaetus cyanocheilus ), der etwas gegen alle Grundeln hat. Er verjagt sie nämlich alle regelrecht.

    So ist das z.B. mit den beiden Valenciennea sexguttata bereits gewesen und mit der Palaena ist das jetzt nicht anders.

    Aus diesem Grund kommt die Phalaena nicht dazu den ganzen Sand umzugraben sondern lediglich eine Seite, von wo sich die Grundeln im "Angriffsfall" schnell verstecken kann.

    Ich würde gerne noch weitere Grundeln hinzutun z.B. wieder 2 Valencianna sexguttata, die zum einen die Angriffe des Borstenzahndoktors ablenken können und zum anderen den Sand ohne es hoch zu wirbeln aufbaggern.

    Vertragen sich Phalaena und valenciana Grundeln überhaupt ?

    Würde nämlich nur ungern auf die Phalaena Grundel verzichten, denn auch wenn sie den Sand ziemlich hoch schaufelt und richtige Berge aufbaggert ist sie dennoch ein sehr nützlicher Zeitgenosse gerade gegen Cyanos z.B.

    Der Borstenzahndoktor ist mir irgendwie auch ans Herz gewachsen und eigentlich recht friedlich bis auf die Grundeln... die mag er einfach nicht :frowning_face:

    Gruß

    Pinuccio

  • Zitat

    Original von Sven
    Hallo zusammen!

    Habe exakt das gleiche Verhalten bei meinem Borsti. Bin mal auf die Antworten gespannt.

    Gruß Sven

    Ist ja interessant, hatte schon überlegt den wegzugeben und mir nen anderen zu holen... aber wenn die alle gleich ticken, bringts ja nichts... außerdem ist er mir wie gesagt ans Herz gewachsen.

    cu

    nachtrag:

    habe zwei Threads gefunden mit dem gleichen Problem:

    1. Thread


    2. Thread

    Einmal editiert, zuletzt von Pinuccio (11. September 2008 um 15:48)

  • hallo!

    Es steht auch im Lexikon so drin, dass die ein problem mit Grundeln haben können.
    Meiner mag sie auch nicht.
    Ich finde die Idee, weitere grundeln hinzuzusetzen etwas seltsam, da du ja selber sagst, dass dein Borsti keine Grundeln mag. Da wird er sich über weitere Fische dieser Art meiner Meinung nach sehr freuen...
    Denke du wirst damit leben müssen
    Grüße
    -petra

  • Zitat

    Original von Peet
    Ich finde die Idee, weitere grundeln hinzuzusetzen etwas seltsam, da du ja selber sagst, dass dein Borsti keine Grundeln mag. Da wird er sich über weitere Fische dieser Art meiner Meinung nach sehr freuen...
    Denke du wirst damit leben müssen
    Grüße
    -petra

    Naja, es ist doch so, entweder man nimmt den Übeltäter weg oder gibt ihm mehrere "Angriffsziele", damit nicht immer die eine Grundel attackiert wird.

    Ehrlich gesagt sind die Attacken nicht zu heftig, die Phalaena ist auch nicht verhungert oder so. Sie kommt nur nicht dazu im gesamten Becken zu baggern, was man am Bodengrund sieht.

    Meine Frage richtet sich allerdings hauptsächlich ob sich die Phalaena mit anderen Grundeln versteht oder nicht.

    Eines ist klar: wenn sich der Borsti nicht "zähmen" lässt, dann muss er natürlich raus, allein schon wegen dem Bodengrund. Es wäre halt ein Versuch mit den V. Sexguttata, wenn der phalaena mitspielt. Wenn das vor vorne herein nicht klappt dann lass ich den Besatz vorerst so wie er ist.

    Gruß

    Pinuccio

    Einmal editiert, zuletzt von Pinuccio (11. September 2008 um 21:38)

  • Hallo Pinuccio

    Phalaena und Puellaris beachten sich gegenseitig kaum, daher denke ich auch mit Sexguttata wird das nicht anders sein.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (12. September 2008 um 09:11)

  • Hallo!

    Passt zwar nicht ganz zum Thema, aber ich war mutig uind habe vor 2 Wochen noch ne Gurke dazu genommen. Die ist richtig fleissig und der Boden wird zusehends sauberer.

    Gruß Sven

  • Moin,

    ich hatte auch mal einen Goldringborstenzahn im Becken. Das war der freundlichste Doktor überhaupt. Nur finde ich, dass die Beckengröße im MeWa-Lex zu klein angegeben ist.

    Er war zuerst im kleinen Becken mit 500 Litern und zeigte dort schnell nach der eingewöhnung, dass es ihm zu wenig war. Im großen becken mit 1200 Litern hat sich der halbwüchsige dann deutlich wohler gefühlt...obwohl er auch dort leichte Anzeichen von Hospitalismus zeigte.

    Nimm ihn raus, Dein Becken ist m.E. zu klein....

    Zu kleine Becken lösen immer wieder gerade unter Doktoren Streit aus. Wenn dann noch andere Fischarten angegriffen werden und es nicht beim Nachsetzen sondern irgendwann auftritt, ist der Lebensraum zu klein!

    M.f.G

    Markus

  • Zitat

    Original von Fischsuppe
    Moin,

    ich hatte auch mal einen Goldringborstenzahn im Becken. Das war der freundlichste Doktor überhaupt. Nur finde ich, dass die Beckengröße im MeWa-Lex zu klein angegeben ist.

    Er war zuerst im kleinen Becken mit 500 Litern und zeigte dort schnell nach der eingewöhnung, dass es ihm zu wenig war. Im großen becken mit 1200 Litern hat sich der halbwüchsige dann deutlich wohler gefühlt...obwohl er auch dort leichte Anzeichen von Hospitalismus zeigte.

    Nimm ihn raus, Dein Becken ist m.E. zu klein....

    Zu kleine Becken lösen immer wieder gerade unter Doktoren Streit aus. Wenn dann noch andere Fischarten angegriffen werden und es nicht beim Nachsetzen sondern irgendwann auftritt, ist der Lebensraum zu klein!

    hmmm interessant, ist eine Erklärung, kann das sonst jemand bestätigen ? Im Meerwasserlexikon steht übrigens beim Ctenochaetus cyanocheilus mittlerweile 800l als Angabe. Ich bin mir nicht sicher aber ich denke das war nicht immer so.

    Im Moment steht bei mir ein kompletter Beckenumbau an, mit Einbau einer Rückwand, viel Stellmöglichkeit für Korallen und im vorderen Teil deutlich mehr Schwimmraum für Fische als vorher.
    Vielleicht ist das für ihm angenehmer, allerdings muss ich sagen, dass er jetzt nicht unbedingt der große Schwimmer ist, also ich habe ihn mehr so von Versteck zu Versteck schwimmen sehen.

    Der Borsti hat z.B. morgens nie gefressen, erst nach ein paar stunden war er quicklebendig und hat dann auch alles verputzt, aber morgens ging er gar nicht ans Futter.

    Keine Ahnung ob das normal ist. Aggressiv wirkt er auf mich nicht besonders, mit Außnahme der Grundeln und des Ecsenius stigmatura lässt er andere Fische eigentlich in ruhe. Mit dem Zebrasoma flavescens ist er eigentlich fast schon "befreundet", drehen oft zusammen ihre runden im Becken.

    Gruß

    Pinuccio

  • Hallo,

    also bei mir haben sich die Phalaena und valenciana Grundeln überhaupt nicht vertragen :winking_face_with_tongue:

    Habe schon zwei Versuche hinter mir und diese Kombination aufgegeben.
    Vielleicht geht es, wenn alle Grundeln zeitgleich einziehen! Die Tiere waren in etwa gleich groß und nur das stärke Paar hat überlebt :loudly_crying_face:

    Gruß
    Olli

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